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E_1936_Zeitung_Nr.067

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trotzdem nicht

trotzdem nicht hereinkriegen. Am wenigsten Zeit verliert man, wenn man in solchen Fällen sein Heil in dem weniger heiklen direkten Gang sucht, dessen Klauen leichter in Eingriff gelangen. Nachdem man diese Gedanken mal richtig erfasst. hat, macht auch das Zurückschalten von einem schnellen Gang in einen langsameren keine besonderen Beschwerden mehr. Da im nächst tieferen Gang der Motor bei einer bestimmten Wagengeschwindigkeit eine höhere Drehzahl besitzen muss, geht die Schaltung auch hier mit Zwischengas vor sich. Also : Auskuppeln und Gaswegnehmen, Schalthebel in die neutrale Lage, Einkuppeln und Gasgeben zum Beschleunigen der Zwischenwelle, Auskuppeln und Schalten in den gewünschten niedrigen Gang. Wie man sieht: durchaus keine Hexerei! Heute besitzen zudem die meisten Wagen Getriebe mit Schalterleichterungen, sei es, dass die Zähne dauernd im Eingriff bleiben und nur Klauen verschoben werden, wie das beim direkten Gang von jeher der Fall war, oder dass sich dazu noch Synchronisierkupplungen im Getriebe gesellen, welche die Klauen vor ihrem Kontakt auf gleiche Drehzahl bringen. Sofern man wirklich ein Getriebe mit wenigstens teilweise synchronisierten Gärigen vor sich hat (fälschlicherweise segeln manchmal auch Getriebe mit Klauenschaltung, ohne Sychronisiervorrichtung unter diesem Namen), so gestaltet sich die Schaltung äusserst einfach, weil sie nicht missraten kann, sofern man in der neutralen Lage einen Moment wartet und dann erst in den nächst höhern oder tiefern Gang einfährt. Die Länge der Schaltpause spielt hier keine Rolle und auch ein Kratzen braucht man nicht zu befürchten, ja man kann sogar ohne Zwischengas hinunterschalten. Auf das Auskuppeln darf man allerdings nicht verzichten, da sonst die Synchronisierkupplung überbeansprucht würde, weil sie auf ihrer einen Seite mit der Schwungmasse des fahrenden Wagens, auf der andern aber mit der Schwungmasse des Motors in Verbindung steht, die sich meist nicht genau so schnell dreht, wie dies der Fahrgeschwindigkeit des Wagens entspricht. Während die Hauptkupplung gross genug gebaut ist, um bei einiger Rücksicht im Kuppeln die Bewegung dieser zwei Massen einander ohne Schaden anzugleichen, würden die Synchronisierkupplungen dies keinesfalls aushalten oder sich zum mindesten rasch abnützen. Wann schalten? Speziell bei Wagen von geringem Hubraum soll man der Elastizität des Motors nicht zuviel zumuten, sondern früh genug zurückschalten. In Steigungen überhitzt er sich sonst allzu leicht. Ueber die in jedem Gang erlaubte Geschwindigkeit gibt das dem Wagen beigegebene Instruktionsbuch eingehenden Aufschluss. Die grössten Anforderungen punkto Fixigkeit im Schalten stellt der Stadtverkehr an den Fahrer. « Langsam heran, schnell drüber hinweg ! », heisst hier die Losung beim Passieren der vielen Strassenkreuzungen, und dazu gilt's vor der Kreuzung oder dem Einbiegen in eine Nebenstrasse zu bremsen und hinunterzuschalten, damit man die richtige Beschleunigung zur Verfügung hat, sobald man die Strasse überblicken kann. Das Rezept hat sich von jeher bewährt. Ein Schalten in oder nach der Kurve dagegen ist mit Zeitverlusten verbunden, ganz abgesehen davon, dass es einem am schlagfertigen Handeln hindert, wenn Not an den Mann kommt. F-r-. Techn. Rundschau Brennstoffsparende Stromlinienkarossene. Vergleichsweise fuhren kürzlich auf der Montlherybahn zwei Wagen miteinander um die Wette, und zwar einerseits der Vollstromlinienwagen von Dufeonnet, und anderseits eine normale Fordlimoirsine. Dabei traten die Vorteile des Stromlinienwagens sehr deutlich in Erscheinung. Obwohl das Gewicht beider Fahrzeuge mit ca. 1500 kg fast gleich gross war und der Motor des Stromlinienwagens nur 72 PS leistete, während derjenige der Limousine 80 PS hergab, erreichte der erste eine weit höhere Rundengeschwindigkeit, nämlich 173,5 km/St, gegen die 130 km/St, der Limousine. Um den Brennstoffverbrauch festzustellen, fuhren beide Wagen hierauf während einer Stunde mit einer konstanten Geschwindigkeit von 100 km/St, über die Bahn, wobei sich zeigte, dass der Serienwagen auf die 100 km 15,4 Liter, der Stromlinienwagen 10,85 Liter Benzin verbrauchte. -b- AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 18. AUGUST 1936 — N° 67 Eine Sicherheitsvorrichtung gegen Ansammlungen von Kohlenoxyd. Im chemischen Laboratorium des Leningrader Instituts für Gesundheitsschutz ist eine Vorrichtung geschaffen worden, welche die Ansammlung auch kleiner Quantitäten von Kohlenoxyd in der Luft der Arbeitsräume automatisch und kontinuierlich anzeigt und mittels Signalvorrichtung rechtzeitig ankündigt. Der Apparat besteht aus einer Pumpe, die ununterbrochen Proben der zu untersuchenden Luft ansaugt. Indem die Luft Absorptionsgefässe passiert, wird sie von Beimengungen befreit und tritt in ein Schlangenrohr ein, das mit Hilfe von heissem Dampf erwärmt wird. Die im Schlangenrohr erwärmte Luft gelangt in einen inneren Zylinder, der mit einem System von Thermoelementen versehen ist und ein Gemisch von Kupfer- und Manganoxyd enthält. Enthält die Luft Kohlenoxyd, so wird dieses bei Berührung mit dem erwähnten Gemisch zu Kohlensäure oxydiert. Die bei dieser Reaktion auftretende Wärme erwärmt die das Gemisch von Kupfer- und Manganoxyd durchstreichende Luft, wobei vor und nach dem Eintritt der Luft in das Gemisch ein Temperatursprung stattfindet. Dieser Temperaturunterschied wird mittels eines Systems der Differential-Thermoelemente und eines Galvanometers gemessen. Der Temperatürunterschied und die Angaben des Galvanometers stehen in einem direkten Verhäiltnis zu der Konzentration des Kohlenoxyds. Eine neue Aluminiumlegierung mit den Eigenschaften von Chrom oder nichtrostendem Stahl soll nach italienischen Meldungen in England herausgekommen sein. Das neue Metall soll im Preise bedeutend billiger sein als die beiden andern Metalle, an deren Stelle es Verwendung finden kann. -b- Auftragschweissung zur Ausbesserung abgenützter Maschinenteile. Eine englische Schweisswerkstätte hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich abgenützte Maschinenteile durch Auftragschweissung wieder instandstellen lassen. Das aufgebrachte Schweissgut soll ebenso leicht zu bearbeiten sein wie normales Stängenmaterial. Um die Schweissteile vor den Angriffen des Luftsauerstoffes zu schützen, die Schlackeneinschlüsse und andere Unannehm- Fortsetzung Seite 9. Dass zwei Basler Ford-Mechaniker an der Mustermesse einen V-8-Motor in der Rekordzeit von 6 Minuten 45 Sekunden zusammenbauten und damit den von uns erwähnten englischen Rekord um 2 Minuten und 15 Sekunden unterboten. Alle Achtung vor dieser Leistung! Dass in Amerika Flugmotoren entwickelt werden, deren Kompressionsverhältnis ein «Benzin» vom Oktanwert 100 notwendig macht und die nach Ansicht gewisser amerikanischer Fachkreise infolge ihrer Wirtschaftlichkeit erfolgversprechend mit dem Dieselmotor konkurrieren können. Dass in Italien eine grössere Zahl von Alkoholfabriken im Bau sind, von denen verschiedene in Kürze die Produktion aufnehmen können, wobei allerdings über die Produktionskapazität nichts verlautet. Vom Riesenprojekt einer amerikanischen Gesellschaft, die beabsichtigen soll, eine Autostrasse von Südamerika über Mexiko durch die Vereinigten Staaten und Kanada, sowie unter der Behringstrasse hindurch nach Asien zu bauen und denken dabei an den arktischen Winter in Alaska Dass ein in Frankreich gebauter Ricardo- Dieselmotor von 1,5-Liter-Zylinderinhalt bei 4000 Touren!Min. und einem Verdichtungsverhältnis von 1 :20 46 PS abgibt. Von den grossen Aussichten des Zwei' takt-Flugmotors mit Brennstoff-Einspritzpumpe an Stelle eines Vergasers. Dass das Muskelkraft-Flugzeug der Dipl.-lng. Haesler und Villinger, mit Pilot Hofmann am Steuer, — oder soll man sagen «auf den Pedalen» — einen neuen Rekordflug von 380 Meter Länge ausführen konnte. Von einem neuen Gerät, das die Synchronisierung der Drehzahl zweier oder mehrerer Flugmotoren an mehrmotorigen Maschinen gestattet, wodurch sich die heftigen Vibrationen vermindern, welche durch Schwebungen hervorgerufen werden können. 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67 DIENSTAG, 18. AUGUST f930 AUTOMOBIL-REVUE Q lichkeiten im Gefolge hätten, lässt man den elektrischen Lichtbogen in einer Wasserstoffatmosphäre brennen, die man ganz ein^ fach dadurch herstellt, dass man aus einer rund um den Schweißstab sich erstreckenden, ringförmigen Düse Wasserstoff auf die Schweißstelle bläst, den man über das gewohnte Reduzierventil einer Wasseistoffdruckflasche entnimmt. . W. •»••«aktfsdhe Wink Verbesserung des Sitzkomfortes. Es sind schon oft Fragen laut geworden, in welcher Weise sich der Sitzkomfort eines Wagens verbessern lasse. Denn man darf nicht vergessen, dass den Fabrikanten, abgesehen von gewissen Verstellvorrichtungen, nichts übrig bleibt, als die Sitzform der menschlichen Durchschnittsfigur anzupassen, die bei den wenigsten Leuten genau vorhanden ist. Um nun den Sitz wo nötig punkto Komfort zu verbessern und ihn dem eigenen Körper besser anzupassen, kann sich der Fahrer auf einfache Weise helfen, ohne an der grundsätzlichen Form des Sitzes viel zu ändern. büchse oder Erneuern ihrer Dichtung leicht abgeholfen werden. -b- Oft genügt es sogar schon, wenn man den Sitz vorn etwas anhebt, um die Neigung des Sitzkissens etwas zu verändern. Dies ergibt die so erwünschte zusätzliche Stütze in den Kniekehlen, die auf langen Fahrten den Komfort stark zu heben gestattet und vorzeitige Ermüdung beseitigen hilft. Gleichzeitig ändert sich dabei auch die Lage der Rücklebne um ein weniges, doch bedeutet dies manchmal auch eine Verbesserung. Weiter lässt sich die Höhe des Sitzes ein wenig heben, wenn man eine Schwamm- Tedhin« Sp»c»4&cf*saic9l Frage 9919. Kühler rinnt. Können Sie mir angeben, in welcher Weise ich den Kühler-meines Wagens am. Rinnen verhindern kann? B. in M. Antwort: Im Notfalle kann der Kühler beispielsweise an der undichten Stelle mit einem « Notverband > versehen werden. Hiezu eignet sich ein Gummiband als Dichtungsmittel, das mit einer Schnur festgebunden wird. Manchmal lässt sich die «Reparatur» auch mit einem Isolierband ausführen. Auch ein Gipsverband half schon grosse Wunden im Kühler für kurze Zeit verschliessen. Wenn der Kühler allerdings an verschiedenen Stellen rinnt, so hilft zur Not für kurze Zeit nur die Zugabe eines Dichtungspulvers zum Wasser.* Man kann zu diesem Zwecke 100—150 g Pulver von Hanf- oder Senfsamen zum Kühlwasser geben. Allzuviel ist auch hier ungesund, weil es das Kühlsystem verstopft, wodurch eich der Motor überhitzen kann. Alle obgenannten Mittel stellen nur Notbehelfe dar. Wir empfehlen, den Kühler einem zuverlässigen Fachmann zum Verlöten zu übergeben. Die Arbeit muss mit alier Sorgfalt ausgeführt werden. Wenn allerdings echon zu viele undichte Stellen vorhanden sind, so wird sich ein Ersatz mit der Zeit nicht umgehen lassen. Sollte aber am Ende nur die Wasserpumpe rinnen, so kann dem durch Anziehen der Stopf- Frage 9920. Motorradmotor für Farbspritzanlage. Ich besitze einen 350-ccm-J.A.P.-Motor, den ich für eine stationäre und transportable Kompressoranlage zum Farbspritzen verwenden will. Nun möchte ich Sie anfragen, was für eine Art der Kühlung ich vorsehen soll. Genügt ein Ventilator oder' soll ich einen Mantel um den Zylinder machen, um ihn mit Wasser zu kühlen? Wieviel Inhalt müsste der Mantel haben? Was ist einfacher oder besser? B. R. in Z. Antwort: Der Umbau eines luftgekühlten Motors auf Wasserkühlung empfiehlt sich im allgemeinen nicht. Es existieren zwar eine kleine Zahl von gummiauflage auf das Sitzkissen .}egt, die Motormodellen, die auf Wunsch von der Fabrik aus gleichzeitig die Weichheit des Sitzes fördert. mit Wasserkühlung geliefert werden können. Das erwähnte Fabrikat gehört jedoch nicht hiezu. Ein Ein Stoffbezug, der sich am Sitzpolster straff Umbau auf Wasserkühlung würde alle möglichen festknöpfen lässt und der an mehreren Punkten am Schwammgummi festgemacht ist, gen, und insbesondere die Kühlung des Zylinderkop- unvorhergesehenen Schwierigkeiten mit sich brin- sorgt für das gute Aussehen des Sitzes und fes dürfte nicht einfach zu bewerkstelligen sein. Wir raten dazu einen kräftigen Ventilator zur Kühlung vorzusehen. Es ist damit ohne weiteres "mög- verhindert, dass der Gummi wegrutscht. Verschiebbare Sitze kann man leicht neigen, indem man unter ihre Schienen Holzkeile legt. tuell könnte noch ein Luftführungsblech vorgesehen lich, eine genügende Kühlung zu erreichen. Even- werden. Als Stütze für den Rücken kommen die Gleichzeitig möchten wir noch darauf aufmerksam machen, dass der Motor ausserhalb des Spritz- von uns früher beschriebenen pneumatischen Kissen in Frage, die sich an der Rücklehne lokals angebracht werden muss, wo er mit den explosiblen Dämpfen nicht in Berührung kommen festschnallen lassen. Auch dort, wo durch die kann. -bstärkere Neigung des Sitzes die Lage der Rücklehne allzu ungünstig wird, kann man Frage 9921. Wunderbatterie. Ich besitze zwei mit Hilfe eines derartigen Luftkissens eine Wagen verschiedenen Fabrikates, die mit verschiedenen Batterien ausgerüstet sind. Bei der wesentliche Verbesserung erzielen. -b- einen Allen steht die Säure normalerweise 1 cm über Plattenoberkante, bei der andern aber sage und schreibe 3 cm. Dazu zeigt diese zweite Batterie die Eigentümlichkeit, dass ich auch jetzt im Sommer kein Wasser nachfüllen muss, obwohl der Wagen ständig im Betrieb ist, sogar mehr als der andere. Worin könnte das Geheimnis dieses sonderbaren Verhaltens liegen? H. F. in K. Antwort: Normalerweise sollte die Säure beim zweiten Fabrikat ca. 2 cm über Plattenoberkante stehen. 3 cm ist schon etwas viel. Der Hauptverlust an Batterieflüssigkeit tritt dann ein, wenn die Batterie « kocht >, was gegen Ende der Ladung hin der Fall ist. Hat nämlich die Säure ihre ursprüngliche Dichte wieder erhalten und ist die Masse der Platten in den geladenen Zustand übergeführt, so kann der Wasserstoff und Sauerstoff nicht mehr gebunden werden, und die Batterie wird zu einem eigentlichen Knallgas-Entwickler, indem sie das Wasser in freien Wassereioff und Sauerstoff zerlegt, welche Gase miteinander unter dem « Kochen > der Batterie aufsteigen und sich durch die Entlüftungslöcher in den Batterieverschlüesen verfluchten. Sind diese aber verstopft, so kann das Gas nicht entweichen und es tritt deshalb kein Wasserverlust ein. Dieser Zustand ist allerdings abnormal und soll behoben werden. Neben dem Wasserverlust beim Laden verdampft natürlich bei heissem Wetter auch noch ein gewisser Teil des Batterieinhalts. # S|»*