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E_1936_Zeitung_Nr.071

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Die nolbe Liste

Die nolbe Liste erscheint in der Hegel alle Monate einmal. Aufnahmen von Oecasionsfahrzeugen erfolgen kostenfrei auf Grund des von der Administration gratis erhältlichen Anmelde-Formulares. Eine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben wird nicht übernommen, auch werden Auskünfte über ausgeschriebene Fahrzeuge von der Administration nicht erteilt, dagegen werden sämtliche Anfragen an die Fahrzeugverkäufer kostenlos weitergeleitet Die Kontroll-Nr. ist bei jeder Anfrage deutlich anzugeben und für jedes Fahrzeug eine besondere Eingabe zu machen. Die Besitzer der Fahrzeuge sind gebeten, die auf Grund dieser Veröffentlichung verkauften Fahrzeuge zwecks Streichung in der gelben Liste sofort abzumelden. Frage 9934. Cellophane-Schutzhüllen-Ueftrant. Wer liefert Cellophane-Schutzhüllen? Dieselben sollen dazu dienen, um an Lastwagen befestigte Plakate zu schützen. K. in B. Antwort: Adresse brieflich mitgeteilt. Frage 9935. Sicherung brennt oft durch. Die Sicherungen am Armaturenbrett meines Wagens haben in letzter Zeit die üble Gewohnheit angenommen, dauernd durchzubrennen. Kaum habe ich einige Tage eine neue Sicherung drin, so brennt sie auch schon wieder aus. Was könnte die Schuld an dem Uebel haben? A. R. in R. Antwort: Das dauernde Durchbrennen der Sicherungen hat seine Begründung in irgendeinem Kurzschluss im elektrischen Leitungsnetz des Wagens. Ein zuverlässiger Elektriker wird den Fehler rasch ausfindig machen können. Von hier aus ist es uns leider ohne genauere Angabe nicht möglich, exaktere Auskünfte zu erteilen. -fw- Frage 9936. Schadhafte Batterie. Was soll ich unternehmen, um eine geringfügige Undichtigkeit in einer Zelle meiner Batterie zu beseitigen? Ich bemerkte zuerst nur, dass eine Zelle mehr destilliertes Wasser benötigte als die andern. Erst später kam ich der Sache auf den Grund und fand das Leck, da der Batteriebehälter an der betr. Stelle korrodiert war. F. H. in B. Antwort' Wir raten nicht dazu, selbst an den Zellen mit irgend einem Kitt herumzuflicken. Wahrscheinlich muss die fragliche Zelle ersetzt werden, es sei denn, dass sie aus Zelluloid besteht, das eine Verkittung zulässt. Die Reparatur sollte möglichst bald in Angriff genommen werden, da durch da« Leck ständig nicht nur Wasser sondern Säure verloren geht und dadurch* die Konzentration dauernd sinkt, was der Lebensdauer der Platten nicht förderlich ist. OO Frage 9937. Federdmcfc. Ist es möglich, den Druck einer Spiralfeder, wie sie z. B. für die Ventile verwendet werden, zu bestimmen? Wie muss man dazu vorgehen? F. R. in R. Antwort: Es eignen sich zwei Methoden zur Bestimmung der Federspannung. Einmal kann man so vorgehen, dass man die ausgebaute Feder belastet und dabei die Durchfederung misst. Gleichzeitig wird bestimmt, wie stark die Feder beim Einbau zusammengedrückt wird. Der hierbei auftretende und der bekannte Druck sind dann proportional den gemessenen Durchfederungen. Wenn eich also die Feder bei einer Belastung von 10 kg um 4 mm zusammendrücken lässt und sie beim Einbau um 10 mm verkürzt wird, so beträgt der Druck bei ge- 10 mmschlossenem Ventile 10 kg -y~^—" = Einleitend sei kurz die Arbeitsweise des Bleiakkumulators erwähnt. Während der Entladung nehmen die Platten Schwefelsäure auf, bei der Ladung geben sie solche ab, was eine Abnahme, resp. Zunahme der Säuredichte zur Folge hat. Beim Entladungsvorgang werden die Bleisalze der Platte in Bleisulfat überführt, welches sich bei der Ladung wieder auflöst. Dieser Vorgang spielt sich durch die Poren der Plattenmasse ab, durch welche die Säure ein- und austritt. Wenn nun Entladung und Ladung unrichtig und in zu kurzer Zeit erfolgen, stellen sich Schäden verschiedenster Art ein, so dass der Akkumulator seine Fähigkeit verliert, elektrische Energie aufzuspeichern und wieder abzugeben. Die Poren (Kanäle) werden verkleinert oder undurchlässig, der Säuretransport wird gehindert, worauf die meisten Defekte beruhen. Eine Untersuchung der verschiedenen Ursachen, die ein Schadhaftwerden der Batterie zur Folge haben, ist daher wichtig, weil nur so eine Wiederholung verhindert werden kann. Aus dem Platten- und Säurezustand lässt sich bei ge- Ladung mit normaler Stromstärke. Die defekten Holzseparatoren sind auszuwechseln, der Schlamm soll aus den Zellen entfernt, unreine Säure soll durch neue gleicher Dichte ersetzt werden. Die Lebens- solcher Zellen bleibt aber verkürzt, nügender Erfahrung feststellen, wie derdauer Akkumulator behandelt wurde. Es kann vorkommen, dass die Hartgummizellen oder Gläser ganz geringe Sprünge aufweisen, welche nicht leicht festzustellen sind und nur am Rückgang der Säure oder infolge der dadurch zerstörten Unterlage bemerkt werden. Solehe Gefässe lassen sich nicht dauerhaft dichten, daher schafft nur Auswechslung der defekten Teile Abhilfe. Zur Auffindung verschiedener Defekte leistet der Zellenprüfer gute Dienste. Er besteht aus einem Shunt (mit geringem Widerstand) und parallel geschaltetem Voltmeter für die Zellenspannung von 1-3 Volt. Die beiden Meßspitzen werden während einigen Sekunden an -f- und — Pol der Zelle angedrückt. Diese Messung err gibt eine ziemlich starke Belastung für die Zelle, welche aber von einer gesunden Zelle Qhne starken Spannungsabfall ertragen wird. Die schadhaften Zellen dagegen zeigen einen starken und raschen Spannungsabfall. Auf diese Art und Weise lassen sich Kurzschlüsse in den Elementen rasch feststellen. Ein solcher Kurzschluss, d. h. das Berühren zweier benachbarter Platten verschiedener Polarität kann z. B. durch einen verschobenen Holzseparator entstanden oder es kann beim Verlöten Lötblei zwischen die Platten gefallen sein. Starke Ablagerungen von Bleischwamm auf dem Zellenboden, welche bis zu den positiven und negativen Platten reichen, erzeugen ebenfalls Kurzschluss. Die rechtzeitige Entfernung des Bleischwammes ist daher im Interesse einer langen Lebensdauer sehr wichtig. Zur Behebung irgend eines Kurzschlusses muss natürlich die leitende Verbin- 25 kg. Statt dessen hätte man auch so vorgehen können, dass man die sämtlichen Abmessungen der ent-dunspannten Feder sowie die Durchfederung beim Ein- mit geringem Strom aufgeladen werden. entfernt und die Zelle soll langsam bau- misst und daraus den Druck aus folgender .. Sofern beim Prüfen der Zellen ein sich Formel bestimmt ändernder Strom zeigt, kann der Fehler in T. , . , hxd 4 xG Druck m kg = , der ungenügenden Verlötung von Platte und Polbrücke oder von Polbrücke und Zellenverbindung liegen. Bei mehr oder weniger starkem Druck auf die schlecht gebundenen Kontaktteile ändert sich der Widerstand und somit die Stromstärke. Hierin ist h die Durchfederung in cm, d die Drahtstärke der Feder in cm, G der Elastizitätsmodul bei Scherbeanspruchung (= 800.000 . bis 825 000 je nach Stahlsorte), n die zusammendrückbare Windungszahl (zu der die Endwindungen, die aufliegen, nicht zu zählen sind), r der mittlere Radius der Federwindungen, in cm gemessen zwischen Federmittelachse und Mitte Draht der Windungen ( äusserer Durchmesser der Drahtspirale —d AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 1. SEPTFAfBER 1936 — N° 71 Angebotene Fahrzeuge I "gj I [^ fei I I Än g e b otene Fa^e I ^ 1 [=] IgH ^ I ^ Voitures oftertes AUn HP Annie Carrosserie kraft Voitures Offerte* A„ HP Annle Carrosserie kraft i i— et cotirae dt FlacusOB DomwiU Prtx rf ^J^ & „„„ „„ DomtcxU Prix N° (Marke — Marqtte |fij|. „ ^ eoutmu ehwge otlle N° | Marke — Marque Cyl. mm tonitraci. cturj« itlle Personenwagen Ober Fr. 4000.- bis Fr. 5000.- £ ZllZfol» t %\% II ES I SEE? S £ I E S S S Voitures de tOlirisme de plus de frs 4000.— jUSqu'ä frs 5000.— 20144 Hotchkiss 6 SO: IOO 17,8 1936 Limousine 5 P. Bern 9800 20123 Peuaeot 601, M. 1935 6 72:88 11 1934 Limousine 4/5 P. Basel 4400 20145 Merc. Benz 290 lg 6 78:100 15 1935 Limousine 4/5 P. Zürich 10500 20124 n.K.VV.-Schwebeki. 4 68:70 5 1935 Limousine 4 P. Zürich 4500 20125 Studebaker 6 82,5:104,7 17 1934 Limousine 4/5 P. Basel 4500 Lastwagen — Camion8 20126 Merc. Benz 200 C 6 70:85 10 1934 Cabriolet 4/5 P. Zürich 4900 20146 Oldsmobile 6 70:121 14 1926 Lastwagen 500 kg Ölten 300 20127 Hanomaa „Sturm,, 6 71:95 11,4 1935 Cabriolet, graugrün 4/5 P. Lengnau/Biel 5000 20147 chrysi er 6 85 . 98 18 1931 Camionette 1500 kg Lausanne 850 20148 Peugeot 201 4 63: 90 6 1933 Kasten 500 kg Solothurn 1650 Personenwagen Ober Fr. 5000.— 20149 Ford 4 98:108 16,6 1931 Lieferungswagen 2500 kg Schwanden 2300 w n1( „_ o j_ •_„_|_„,_ J. „•„_ J„ .„„ Knnn 20150 Chevrolet 6 84,1:95,2 16,1 1930 Camion 1,5 T Berneck 2400 Voitures de toUPlsme de plUS de frs 5000— 20151 Fiat 4 67:102 7,4 1931 Kastenwagen 350 kg Rheinfelden 2500 20128 Merc. Benz 200 C 6 70:85 10 1934 Cabriolet 4/5 P. Zürich 5200 20152 Martini 6 90:112 22 1930 Limousine 15 Pl. Schinznach-Dorf 2500 20129 Adler-Trumpt 4 74: 95 8 1935 Lim., 4 portes 4 P. Locarno 5400 20153 Merc. Benz 2G0 6 74: 100 13 1929 Lieferwagen — Zürich 2500 20130 Fiat Ardita 4 82:92 9,9 1935 Sedan 4/5 P. Bern 5400 20154 F.B.W. 4 100:170 27 1924 gr. Ladebrücke 3T Wädenswil 2800 20131 Merc. Benz 170 V 4 73,5: 100 9 1936 Limousine 4/5 P. Zürich 5400 20155 Dodge 6 79: 104,8 17 1930 orange 2 T Erlenbach/Zch. 3000 20132 Merc. Benz 170 6 65:85 9 1935 Limousine 4 P. Zürich 5500 20156 D.KAV.-Meistcrkl. 2 76: 76 3,5 1933 Kastenwagen 450 kg Zürich 3000 20133 Merc. Benz 170 H 4 73,5:100 9 1936 Limousine 4/5 P. Zürich 5500 20157 Peugeot 401 4 78:90 9 1935 Camionnette 600 kg Vira Magadino 3500 20134 Merc. Benz 290 6 78: 100 15 1933 Limousine 4/5 P. Zürich 5600 20158 Arbenz 4 115: 170 36 1926 3-Seit. Kipper 5 T Kilchberg 4000 20135 Plymouth 6 73: 111,1 14 1936 Sedan, 4türig 4/5 P. Chur 5800 20159 Marlini 6 88: 120 22 1936 Chassis 1 T Fribourg 4000 20136 Merc. Benz 200 lg. 6 70:85 10 1935 Limousine 4/5 P. Zürich 6300 20160 Opel 6 83:112 19 1928 Camion 3000 kg Lausanne 400O 20137 Steyr 6 68:90 10 1936 Cabriolet 4P. Bern 6650 20161 Martini 6 76:120 17 neu Camion IT Fribourg 600O 20138 Merc. Benz 200 lg. 6 70:85 10 1935 Cabriolet 4/5 P. Zürich 6900 20162 Mathis 4 83,5:99,5 11 1936 Lastwagen l&T Brugg 7500 20139 Graham m. Kpr. 8 74:114 20,4 1934 Limousine 4/5 P. Basel 7000 20163 G. M. C. 6 95,2:127 — 1933 Lastwagen 5000 kg St. Gallen 12000 20140 Bugatti 8 72:100 17 1931 Cabriolet 4P. Zürich 7400 20164 F. B. VV. 4 120:160 .60 1932 Kipper 5T Laufen 15000 20141 Auburn 6 72:120 18 1936 Limousine 5 P. Bern 7500 20165 Bussing 6 110:130 37,7 1934 Brücke m. Anhänger 6 T Hombrechtikon 19000 Allgemeine Mitteilungen. Tedhn. S|»»^«k»ai. Unterhalt und Pflege des Bleiakkumulators Die fortwährende Reinhaltung der Zellen verhindert die Entstehung von Kriechströmen zwischen den Polen. Bei Ablagerung von Staub und nachheriger Verunreinigung mit Säure entstehen Stromverbindungen, welche die Plus-Polableitungen angreifen und mit der Zeit zerstören. Bei zu starker Ladung stellt sich eine hohe Säuredichte ein und gleichzeitig eine starke Erwärmung der Säure. Die positiven Platten sind dann weich und schmierig, die Säure wird von abfallender Plattenmasse braun und am Boden der Zellen entstehen Sehlammablagerungen. Die Ladung mit zu grosser Stromstärke ergibt eine unvollständige Ladung der Plattenmasse, Oxydation der Gitter, Erweichung der Masse und Verbrennen der Holzseparatoren durch zu starke Säureerwärmung. Die Masse verbleit und wird abgespült und verliert dadurch ihre Porosität und Arbeitsfähigkeit. Bei mehrmaliger Wiederholung tritt eine starke Kapazitätsverminderung ein. Dabei verschlechtert sich auch der Wirkungsgrad. In analoger Weise wirkt eine zu lange da eine vollständige Beseitigung dieser Erscheinungen nicht mehr möglich ist. Die ungenügende Ladung einer Zelle erkennt man am Fehlen der Gasentwicklung und am zu geringen spez. Gewicht der Säure, letzteres weil sich nicht alles Bleisulfät in den Platten umgesetzt hat. Bei öfterer Wiederholung der ungenügenden Ladung vergrössert sich der in den Platten zurückbleibende Sulfatrest, die Aktivität der Platten nimmt ab. Eine periodische Volladung erhält dem Akkumulator seine volle Leistungsfähigkeit. Die zu starke Entladung der Zellen lässt sieh an der niedrigen Säuredichte, am lichtbraunen Aussehen der positiven Platten und der zu kleinen Spannung feststellen. Zufolge kleiner Sulfatkristalle ist die Masse der Platten hart und sandig anzufühlen. Diese übermässige Sulfatierung kann bei mehrmaliger Wiederholung zu starker Entladung die Platten unbrauchbar machen, weil sie eine Volumenvergrösserung derselben bewirkt und zum Krümmen und Bersten der Gitter führen kann. Die Masse verhärtet in diesen Fällen und es bildet sich schwer löslicher kristalliner Bleisulfat. Wenn dieser Zustand noch nicht zu weit fortgeschritten is, kann durch langsame Aufladung mit reduziertem Strom die Auflockerung und Rückbildung des kristallinen Bleisulfates erreicht werden. Vor der Aufladung ist die Säure mit destilliertem Wasser stark zu verdünnen. Eine mehrmalige Entladung mit nachfolgender langsamer Aufladung bringt die Masse wieder in arbeitsfähigen Zustand. Sind die oberen Plattenwände nicht mit wenigstens 10 mm Flüssigkeit bedeckt, so sollen letztere mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden, da sonst die ev. mit Säure unbedeckten Teile nicht arbeiten können. Der restliche Teil wird überlastet und durch die hohe Stromdichte und Konzentration der Säure tritt eine abnormale schädliche Erwärmung auf. Bei mit Säure nachgefüllten Zellen oder auch bei totaler Neufüllung mit Schwefelsäure höherer Dichte als nach Vorschrift, besteht die Gefahr der Plattensulfatierung, so dass sich solche nicht mehr voll aufladen lassen. Die Gitter werden von der stärkern Säure angegriffen und die Masse der negativen Platten wird weich und schmierig. Wenn die Säurediehte am höchsten ist, d. h. am Ende der Ladung, wird die Säure verdünnt, indem man etwas davon abfüllt und durch destilliertes Wasser ersetzt. Um einen guten Ausgleich der Säure zu erhalten, wird weitergeladen und, falls notwendig, eine nochmalige Verdünnung und Nachladung vorgenommen, bis die richtige Dichte vorhanden ist. Zum Nachfüllen der Zellen darf stets nur absolut reines, destilliertes Wasser verwendet werden, ebenso muss die zur Verwendung gelangende Säure chemisch rein sein. Ist die Säure durch Metalle verunreinigt, so beobachtet man eine starke Beschädigung der Platten, und zwar je nach Metall bald an der negativen oder positiven. Bei nur geringen Verunreinigungen lässt sich Säure zweimalige Auswechslung von Säure gleicher Dichte (erstens nach Vollladung und zweitens nach Entladung) die Lebensdauer einigermassen erhalten, während bei stärkerer «Vergiftung» mit Kupfer, Eisen oder Chlor etc. die Zellen innert kurzer Zeit unbrauchbar werden. M. Wer kauft gebrauchte Wagen? Wer sich mit dem Kaufe eines neuen oder gebrauchten Wagens trägt, der wird sich meist vor allen Dingen mit den finanziellen Möglichkeiten auseinandersetzen und ermitteln, ob's « längt». Meist ist ihm nicht mit jedem x-beliebigen Modell gedient, sondern er benötigt eine ganz bestimmte Grosse und Bauart Für sie muss dann die erwähnte Rechnung zutreffen, wenn der Wagen rentieren oder finanziell doch wenigstens tragbar sein soll. Für die Höhe der Betriebskosten ist neben dem Zustande des Wagens (bei gebrauchten Fahrzeugen) seine Qrösse von wesentlichem Einfluss, da damit Steuern, Benzinverbrauch und andere Unkosten anwachsen. Sie können je nachdem in sehr weiten Grenzen schwanken, und zwar alles inbegriffen von monatlich 100 Fr. an aufwärts bis zu einem hohen Vielfachen dieser Zahl. Dass dabei die gefahrene Distanz eine bedeutende Rolle spielt, leuchtet ohne weiteres ein. Es erhebt sich hierauf die Frage : Neues oder gebrauchtes Fahrzeug ? Selbstverständlich est meist der Wunsch, ein neues Auto zu besitzen, vorherrschend. Anderseits setzt vielleicht das Portemonnaie diesem Wunsch ein energisches Veto entgegen, ganz einfach, weil es einem nicht möglich ist, den ganzen Betrag für einen neuen Wagen auf den Tisch zu legen. Ein gewisser Aberwille gegen das Schuldenmachen hält einem davon ab, ihn « auf Stottern » zu kaufen, weil man sich dabei auf Monate und Jahre hinaus festlegen muss, obwohl man nie wissen kann, was sich bis da alles geändert hat. Soll der Wagen lediglich geschäftlichen Zwecken dienen, so wird man sich angesichts dieser Umstände nicht lange besinnen und eben mit dem beschränkten, zur Verfügung stehenden Kapital einen gebrauchten Wagen kaufen. Man muss zwar damit rechnen, dass sein Betrieb, alles inbegriffen, nicht billiger kommt als der eines gleich grossen neuen Wagens, es sei denn, dass man einen wirklichen Gelegenheitskauf machte. Man kann ja nie wissen, ob einem das Glück nicht auch mal hold ist Alsdann kann sich der Betrieb bedeutend weniger hoch stellen als man in Würdigung aller Ausgaben inklusive Abschreibung usw. vorerst berechnet und als tragbar befunden hat

N° 71 — DIENSTAG, 1. SEPTEMBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE 11 Veikehr Die Zulgbrücke in Steffisburg. Holz contra Beton. Die Eingaben der Automobil- und Verkehrsverbände gegen das regierungsrätliche Projekt einer neuen gedeckten Holzbrücko liegen gegenwärtig bei der kantonalen Baudirektion. In einer ersten Fühlungsnahme mit den Eingebern verwies der bernische Baudirektor, Regierungsrat Dr. Bösiger, auf die missliche Lage der einheimischen Holzverwertung und ihres natürlichen Bestrebens, aus Existenzgründen dem Stein- und Betonbau den Markt streitig zu machen. Im Projekt der neuen Zulgbrücke sei nun dem Holzbau Gelegenheit geboten, seine Verwendungsmöglichkeit im Zuge einer internationalen Durchgangsstrasse zu beweisen, unter gleichzeitiger Betonung der einheimischen Eigenart. Die Vertreter der Sektion Bern des A.C.S. haben von Anfang an ihr Deeinteressement für die Wahl des Baustoffes erklärt. Für sie ist allein die Breite der Fahrbahn, die Schaffung von Gehwegen und ganz besonders die unverwehrte Sicht nach vorn und seitwärts massgebend. Dieser Tage fand nun in Anwesenheit des bernischen Baudirektors eine nochmalige Aussprache zwischen Automobilist und Bauherr statt, wobei ein Modell der vom A.C.S. beanstandeten Brückenseite, im Maßstab 1:10, die Frage der Seitensicht in anschaulicher Weise darstellte. Während hinsichtlich architektonischer Ausführung, Fahrbahnbreite und Anlage des Gehweges nur geringfügige Differenzen bestehen blieben, konnten die Bedenken des A.C.S. •wegen der durch die Holzkonstruktion bedingten Schmälerung der Seitensicht nicht restlos verwischt werden. Die Behinderung der Sicht ist beim Steffisburger Brückenprojekt um so schwerwiegender als an beiden Brückenköpfen von links und rechts Strassen einmünden, deren Verkehr auf der Innerortspriorität beruht und geeignet ist, den Schwerverkehr Bern-Thun über die Zulgbrücke unliebsam zu stören. Um diesem Uebelstand zu begegnen, hat die Baudirektion die Absicht, die beidseite der Brücke einmündenden Strassen, ohne Rücksicht auf die allgemein verbindliche Innerortsregelung, zu- Nebenetrassen zu erklären, wodurch den die Brücke passierenden Fahrern in allen Lagen das Vortrittsrecht eingeräumt wäre. Ob sich diese behelfsweise Massnahme mit dem Bundesratsbeschluss über die Hauptstrassen mit Vortrittsrecht (26. März 1934) vereinbaren lässt, ist freilich eine andere Frage. Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement steht erfahrungsgemäss solchen örtlichen Aenderungen ablehnend gegenüber. Das letzte Wort in der neuen Zulgbrücke ist also noch nicht gesprochen. Der Versuch der bernischen Baudirektion, die mangelnden verkehrstechnischen Erfordernisse durch gesetzgeberische Anomalien auszugleichen, ist aber so neuartig und interessant, dass man der/weiteren Entwicklung dieses Brückenprojektes gerne seine Aufmerksamkeit schenkt, h. Ohn B Verantwortlichkeit der Redaktion. Zur Verkehrsumleitung an der Chilbi in Wädenswil. Hunderte von Automobilisten werden am vorletzten Sonntag « hocherfreut » gewesen sein über die Absperrung der Seestrasse in Wädenswil. Man hat wegen der dortigen Chilbi die Seestrasse von der Einsiedlerstrasse weg bis auf die Höhe des Bahnhofs gesperrt und, da eine Parallelstrasse fehlt, den ganzen Verkehr die Einsiedlerstrasse retour bis über den i Bahnübergang hinauf dirigiert, dann durch unübersichtliche Gassen ohne Trottoir und ohne staubfreien Belag dem Berg entlang und auf der Höhe des Bahnhofs wieder auf die Seestrasse hinunter. Ich weiss nicht, ob die Wädenswiler Chilbi so wichtig ist, dass selbst der internationale Verkehr Platz machen muss, oder ob wirklich auf der Seestrasse für den Verkehr kein Raum gewesen wäre, zumal es sich bei der Sperrung nur um ein paar hundert Meter Länge handelte. Man hätte ja das Tempo reduzieren und die Feuerwehr als Aufsicht einsetzen können, die bei der Umleitung verwendet wurde. Sind überhaupt Gemeindebehörden kompetent, solche Hauptverkehrsadern nach Belieben abzusperren bei Gründen von nicht grösserer Wichtigkeit und beim Fehlen von richtigen Umleitungsstrassen? Wenn nicht, so könnte man sich überlegen, ob nicht Gegenmassnahmen am Platz jrären, um den Behörden das nötige Verständnis beizubringen. R. S. Äufokufse Alpenposten. Die Woche vom 17.—23. August brachte den eidg. Alpenposten wiederum einen Frequenzverlust, der sich, wenn er auch nicht an seine «Vorgänger» unrühmlichen Gedenkens heranreicht, immerhin auf 2123 Personen beziffert, verglichen mit derselben Berichtswoche 1935. Befördert wurden auf den 36 schon letztes Jahr betriebenen Kursen 34 547 Reisende gegen 36 670 im nämlichen Zeitabschnitt des Vorjahres. 20 Kurse schliessen mit einer Verschlechterung der Beförderungszahlen ab, wobei Urnäsch-Schwägalp mit —921, Chur-Lenzerheide-Julier-St. Moritz mit —452 und St. Moritz-Maloja-Castasegna mit —113 die stärksten Ausfälle verzeichnen. Unter den 16 Linien, in deren Frequenz eine Steigerung eingetreten ist, entfällt der grösste Zuwachs auf Sierre- Val d'Anniviers mit -f-254 Personen. Es folgen sodann Meiringen-Schwarzwaldalp mit + 238 und Melchthal mit + 218. Bei Berücksichtigung der Fahrgastzahlen der im laufenden Jahr neu in BetrieJ) genommenen Kurse Brienz-Axalp, Bern-Schwefelberg, Lugano-St. Moritz und Nesslau-Schwägalp erhöht sich das Total der Berichtswoche auf 36 817. T. C. S. AUTOSEKTION AARGAU. Die Sportkommiseion hat in ihrer Sitzung vom 28. August die noch vorgesehenen Sportanlässe eingehend diskutiert. Sie hat die vorgesehene Picknick-Ausfahrt auf den Passwang auf Sonntag, den 13. September festgesetzt. Ferner wurde beschlossen, am 18. Oktober noch eine Schnitzeljagd durchzuführen mit Start in Baden und Preisverteilung in Zurzach. Ende November sodann wird uns Kollege Keller im Salmen, Aarau, mit seiner Plauderei über Selbsterlebtes in Afrika erfreuen, in Verbindung mit eigenen Filmaufnahmen. Damit wäre dann unser Sport- und Unterhaltungsprogramm für dieses Jahr erledigt. Wir hoffen, dass diese Anlässe recht zahlreich besucht werden Ẇir verweisen noch darauf, dass die Touringhilfe nur durch Telephon 11 verlangt werden darf. Direkte Anforderung einer Garage unter Berufung auf' die Touringhilfe ist unzulässig. Der Stammtisch im Salmen, jeweilen Dienstag abends von 18 Uhr an, wird erneut in Erinnerung gerufen. *. c. s. SEKTION ZÜRICH. Autogeschicklichkeitsfahren Zürich 1936. Ohne Autogymkhana kann man sich wohl das Sportprogramm der Zürcher Sektion des A. C. S. kaum mehr denken. Seit 1928 werden diese schweren Geschicklichkeitswettbewerbe alljährlich aus- .gefahren, bis anhin dreimal in Bülach, viermal in Winterthur und nun das zweitemal in Zürich selbst, wo im Areal des Doldereisfeldes ein auch für die Zuschauer prächtig geeignetes Prüfungsgelände zur Verfügung steht. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass durch, diese traditionellen Gymkhanas Zürich eine Reihe von Fahrern erhalten, hat; diei heute als « Routiniers », als Asse des Geschicklichkeitsfahrens angesprochen werden dürfen und auch an ausserkantonalen Gymkhanas stets brillieren.' Namen wie Jenny, Fiedler, Fromm, Bosshardt, Bodmer —, um nur diese zu nennen — sind überall als gramm aufgestellt, mit Besichtigung der Stadt und ausgezeichnete Gymkhanafahrer bekannt und ge-defürchtet. sowie einem Ausflug nach Berchtesgaden und an Schlosses und der Wasserkünste in Hellbrunn, Und so war es denn auch nicht so leicht, diesen den schönen Königsee, wobei auch die Besichtigung gymkhanahungrigen Fahrern in Zürich neue Leckerbissen in Form neuartiger Aufgaben zu bieten. In- Für die Sektionsmitglieder konnten dieses Jahr des Salzbergwerkes möglich ist. dem man gleichzeitig die Aufgaben so gestaltete, wiederum zahlreiche Preisvergünstigungen in den dass die grossen Wagen möglichst wenig benachteiligt wurden, stellte die Sportkommission auf Vorschulen Zürichs erhältlich, gemacht werden, wor- Vergnügungsstätten. Sportgeschäften und Autolehrschlag des Herrn H. Fromm, Winterthur, 10 Aufüber den Mitgliedern eine spezielle Zusammenstel- gaben hin, die den Fahrern einiges zu schaffen gaben. Nach dem Startzeichen hatte der Fahrer vorerst seine Abfahrtszeit selbst zu chronometrieren, bevor er seine lange, mit Strafpunkten gesegnete Reise antrat. Es folgte dann das Ueberfahren einer Kontaktscheibe von 6 cm Durchmesser mit dem der Steuerseite entgegengesetzten Vorderrad, verbunden mit dem Umfahren eines Fahrtrichtungsanzeigers auf entgegengesetzter Seite, um dann eine mit zahlreichen Holzklötzen belegte Fläche mit einer Radspur zu durchfahren, ohne Berühren eines Holzklotzes, wobei diese eine mögliche Spur immer geändert wurde. Es folgte alsdann das Rückwärtsparkieren in eine Gasse, mit der Erschwerung, dass nur während der Vorwärtszufahrt rückwärtsgeblickt werden durfte, nicht aber bei der Rückwärtseinfahrt. Gleichzeitig musste man sich 2 Verkehrssignale merken. Dann eine weitere Aufgabe aus dem täglichen Strassenverkehr: Einfahrt in ein Tor in einen Hof und parkieren rückwärts in eine Garage, mit nachheriger gleicher Ausfahrt. Und dann 'was für die Nerven: Mit einer 1/4- mal grossen, in einer Giesskanne befindlichen Wassermenge ein kelchförmiges Glas genau bis zum Eichstrich füllen, ohne ungenügendes oder Ueberfüllen oder Wasser verschütten oder Berühren des Glases. Ansehliessend Verwärtsfahrt einem markierten Strich entlang, in der Hand ein mit einem an einer Säule befestigten Gewicht verbundenes Seil, das, wenn zu kurz oder lang gefasst, ein Strafpunkte bringendes Hup-Signal auslöste. Dann 2 weitere neue Aufgaben: Wenden des Wagens um 180°, ohne dass das auf der Steuerseite befindliche Hinterrad einen markierten Kreis verlässt. Und: nach Anhalten vor einem weissen Strich Berühren eines eine Rille herabrollenden Tennisballs mit dem der Steuerseite entgegengesetzten Vorderrad, eine fröhliche Jagd! Am Ziel musste mit den Vorderrädern auf dem Zielstrich angehalten und die beiden Verkehrssignale auf einer Signaltafel-Zusammenstellung herausgesucht werden. Um dem ganzen Wettbewerb noch etwas Slalomcharakter zu geben, mussten alle 10 Aufgaben durch ein markiertes Tor angefahren werden. Das Oeffnen der Wagentüren war verboten, Auslassen oder Nichterfüllen einer Aufgabe zog Ausschluss nach sich. So hatte man es wirklich den 42 teilnehmenden Konkurrenten, 25 Amateure, 3 Damen und 14 Experten, nicht leicht gemacht. Aber die Fahrer zogen sich mit Schneid aus der Affäre und legten Fahrten hin, die das Prädikat ausgezeichnet verdienen. Je r der suchte das Resultat seines Vormannes zu verbessern und so wurden im Laufe des sonnenreichen Vor- und Nachmittags immer bessere Zeiten herausgefahren. Resultate. I. Experten. 1. Campolongo E., Zürich, 295 Punkte; 2. Bosshardt A., Zürich, 330 P.; 3. Jenny W., Zürich, 372 P.; 4. Fiedler M., Zollikerberg, 401; 5. Gübelin H., Zürich, 416 P.; 6. Zimmermann M., Zürich, 466 P.; 7 Bodmer C, Zürich. 475 P.; 8. Schober E., Zürich, 482 P.; 9a. Bolli M., Zürich, 501 P.; 9b. Corrodi A., Zürich, 501 P. II. Damen. 1. Rütschi Rösli Frl., Zürich, 59S P.; 2. Ehrismann Frida Frl., Zürich, 675 P.; 3. Borsari G. Frau Dr., Zollikon, 813 P. III. Amateurs. 1. Locher W., Zürich, 373 P.; 2. Borsari E. Dr., Zollikon; 3. Locher M., Kilchberg 413 P.; 4 Baer W., Zürich, 426 P.; 5. Müller A., Zürich, 433 P.; 6. Hintermann M., Zürich, 439 P.; 7. Wetter H„ Zürich, 466 P.; 8. Friedrich E., sen., Bülach, 502 P ; 9. Mettler Edw., Bern, 508 P.; 10. Maag H. Zürich, 515 P. Für die vom 5.—16. September stattfindende Herbstfahrt nach Tirol, Kärnten und dem Salzkammergut liegen bereits Anmeldungen für gegen 20 Wagen vor. In das Fahrtprogramm wurde nun< Jhichutttotfh eine Rundfahrt auf dem prächtigen ,< Wörthersee und ein Besuch der beiden Inseln-Her-. ren- und Frauenchiemese mit Schlossbesichtigung miteinbezogen. Für den Aufenthalt in Salzburg hat der dortige Automobil-Club ein sehr lohnendes Pro- lung zugesandt wurde. Von den Zürcher Theatern kommen hiefür Stadttheater, Schauspielhaus und Corsotheater in Betracht, dann auch die Tonhalle für Konzerte. V den Veibänden CHAUFFEURVEREIN SCHAFFHAUSEN An unsere Mitglieder geht die freundliche Einladung, an der nächsten Monatsversammlung vom Donnerstag, 3. September a. c, abends 8*» Uhr, im Hotel Passrätsel. Unsern Rätsellösern mag vielleicht der Hinweis von Interesse sein, dass der blutjunge Automobilist, der seinem Onkel von seiner Fahrt über die Alpenpässe eine rätselvolle Postkarte schrieb, auch einigemale den Wagen stehen Hess, um zu Fuss über einen Pass zu wandern, über den noch keine Automobilstrasse führt. Wahrscheinlich wird das der eine oder andere unserer Leser schon gemerkt haben. Touristikbulletin des A.C.S. Deutsche Reichsautobahnen. Am 17. August 1936 sind folgende Teilstrecken der Reichsautobahnen dem Verkehr übergeben worden: Weissenfels-Eisenberg im Zuge der Linie München-Nürnberg-Bayreuth; Samerberg-Siegsdorf im Zuge der Linie München-Landesgrenze, sowie die im Zuge der Linie Berlin-Hannover gelegenen Strecken Berlin (Werder)-Magdeburg (Schermen); Helmstett-Braunschweig und Lehrte-Hannover. Mit dieser wichtigen Etappe im Bauabschnitt der Reichsautobahnen wird die 220 km lange Autobahn-Verbindung Berlin-Hannover bis auf die Zwischenetrecke Magdeburg-Helmstett, d. h. auf % ihrer Gesamtlänge befahrbar. Von München aus ist nunmehr durch die Autobahn eine unmittelbare Verbindung mit der Deutschen Alpenstrasse hergestellt (durchgehende Neubaustrecke Müncheh-Berchtesgaden). Italien/Autowimpel. Nach einer neuen Bekanntmachung, der italienischen Behörden ist ausländischen Motorfahrzeugen, die nach Italien einfahren, der Gebrauch von Wimpeln und Fähnchen in fremden Landesfarben gestattet, jedoch nicht von solchen mit Wappen oder Abzeichen kommunistischer, anti-italienischer, irredentistischer und freimaurerischer Körperschaften. Löwen, recht zahlreich teilzunehmen. Wichtige Geschäfte erfordern das Erscheinen aller Mitglieder; bringt Eure noch fernstehenden Kameraden mit in unsere Reihen. Mit Chauffeurgruss, der Vorstand. Ein neuer Automobilisfenschufz-Verband. Es war var ca. einem halben Jahr, als über die in Zürich seinerzeit gegründete As'chag A.-G., Automobilistenschutz, der Konkurs verhängt und derselbe mangels Aktiven sofort wieder eingestellt werden musste. Etliche Automobilisten, Hoteliers und Leute aus dem Autogewerbe dürften damals die Leidtragenden gewesen sein. ; Und nun hat der damalige Direktor der Aschag, Jules Rosenfeld, der scheinbar seinen Initiativgeist noch nicht verloren hat, schon wieder eine Neugründung gleicher Art vollzogen, indem er zusammen mit Herrn Dr. Eberhard, Zürich, eine neue Gesellschaft Protag, Automobilisten-Protektorat, gründete, mit dem 1 Zweck, die Besitzer von Motorfahrzeugen bei Aufträgen von Reparaturen vor Uebervorteüung und- unsachgemässer Ausführung der Arbeit zu schützen und den Mitgliedern Vor- |eila, bei Hotels in Form von Preisreduktionen in Aussicht • ztPsfeilen. ' Nach den mit der Aschag gemachten unangenehmen Erfahrungen wird man allen Automobilund Motorradbesitzern nur anraten können, diesem Neugebflde gegenüber Vorsicht zu bewahren. Bereits haben denn auch verschiedene schweizerische Verkehrsverbände (A.C.S., T.C.S., Schweiz. Verkehrszentrale, Schweiz. Hotelierverein usw.) gegen die neue Protag, welche nur eine Neuauflage der Aschag bedeutet, ablehnend Stellung genommen. Redaktion : Dr. A. Locher (abw.). — Dr. E. Waldmeyer. Dipl. Ing. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe : 0. E. Wagner. — Rene Baebler. Internationale Alpenfahrt. Ein Ford siegte an der internationalen Alpenfahrt. Ferner gewannen ein Lincoln-Zephyr und zwei Fordwagen, die ohne jegliche Strafpunkte die Fahrt absolvierten, den «Gletscherpokal ». Ausserdem holte sich ein Lincoln- Zephyr die vergoldete « Qletscherplakette ». V Permanenter Automarkt Titan Badenerstr. 527, ZÜRICH Tel. 7O.777 Autohalle Lieferungswagen mit Brücke oder Kasten, jedoch nicht über 14 Steuer- PS. — Offerten an Hans Hürlimann, Traktorenfabrik, Wil (St. Gallen). 11663 CHEVROLET 1930, Inn.-St., 17 HP, in gut. Zustd., zu verkaufen. Zukaufen gesucht Lastwagen 1-2 Tonnen. — S. Burnet, Fetigny sur Payerne. 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