Aufrufe
vor 6 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.072

E_1936_Zeitung_Nr.072

8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 4. SEPTEMBER 1936 LUFTFAHR' Nationale Meisterschaften für Sportflieger. Dübendorf 5./6. September. Die am 5. und 6. September auf dem Zivilflugplatz Dübendorf stattfindenden Nationalen Meisterschaften für Sportflieger sind der alljährliche Abschluss und Prüfstein der von unsern Sportfliegern im Laufe des Jahres durchgeführten Flugtrainings. Für die drei zur Austragung gelangenden Konkurrenzen sind zusammen 101 Anmeldungen eingegangen. Für die Ziellandungsmeisterschaft, welche am Samstagnachmittag stattfindet und bei der aus 600 m Flughöhe mit vollständig gedrosseltem Motor in ein Rechteck von 80X250 m gelandet werden muss, haben 42 Konkurrenten ihre Nennung abgegeben, und zwar 7 in der Kategorie Militärpiloten und 35 in der Kategorie Sportflieger. Für den Staffelflugwettbewerb, der am Sonntagvormittag: durchgeführt wird, haben sich 8 Equipen zu je drei Flugzeugen gemeldet. Die Aufstellung des zu fliegenden Programms, für das im Maximum eine Zeit von 20 Minuten zur Verfügung steht, bleibt den Teilnehmern überlassen. Am dritten Wettbewerb, dem Staffettenflug vom Sonntagnachmittag, werden 12 Mannschaften mit je 3 Flugzeugen teilnehmen. Jedes Flugzeug hat mit einer Meldetasche eine Strecke von ca. 35 km zu durchfliegen und durch Abwurf die Meldung an das nächste Flugzeug weiterzugeben. Bestimmend für die Rangreihenfolge ist die benötigte Zeit, wobei entsprechend des Flugzeugtyps ein Handicap in Anrechnung gebracht wird. Das Publikum hat zu allen diesen Wettbewerben, die von den Zuschauerräumen des Zivilflugplatzes Dübendorf-Wangen aus verfolgt werden können, freien Zutritt. Die für die Zuschauer interessantesten Konkurrenzen gelangen am Sonntagvormittag von 10 Uhr an und am Sonntagnachmittag zur Durchführung. Ein Luftrennen von London nach Johannisburg. Am Luftrennen London-Johannisburg, das am 29. September seinen Anfang nimmt, werden nach den heute vorliegenden Meldungen über ein Dutzend der bekanntesten englischen Piloten teilnehmen. Auf der Nennliste figurieren u. a. Tommy Rose mit einem B. A. Double Eagle, LIewelyn mit einer Vega Gull, Carberry mit einer Percival Vega Gull, Miller mit einer Percival New Gull und der Sieger des London-Melbourne-Rennens vom Herbst 1934, C.W.A. Scott mit einer Vega Gull. Tommy Rose und LIewelyn kennen die zu durchfliegende Strecke sozusagen im Schlafe, da sie zu Beginn dieses Jahres auf dem Parcours London-Kapstadt Rekord geflogen sind. Vor den grossen Rennen in Los Angeles. Heute beginnen in Los Angeles die alljährlichen grossen Luftrennen; sie dauern bis Montagabend und sind zum erstenmal auch von europäischen Konkurrenten besucht Der bedeutende französische Pilot Michel Detroyat, der deutsche Kunstflieger Gerd Achgelis und die Engländerin Miss Peggy Salaman, einst Rekordinhaberin auf der Strecke London-Kapstadt, sind mit von der Partie. Es macht allen Anschein, dass Detroyat inmitten einer erdrückenden, mit den neuesten hochgezüchteten Schnellflugzeugen ausgerüsteten amerikanischen Konkurrenz ein gewichtiges Wort mitreden wird, hat er doch schon während des vorgestrigen Trainings Leistungen gezeigt, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigen. Im Laufe eines Versuchsfluges mit seinem Caudron-Rennflugzeug vom Typ Coupe Deutsch-de-la-Meurthe hat er auf der 15 Meilen = 24 km 135 langen Rundstrecke bei zehnmaligem Abfliegen eine Geschwindigkeit von 458,565 km/St, erreicht, ein Stundenmittel, mit dem er den bestehenden Rekord für die Thompsontrophäe, der von Doolittle mit 405,468 km/St, gehalten wird, um 53,097 km/St, geschlagen hat. Heute Freitag gelangt das Luftrennen New York-Los Angeles zum Austrag, an welchem u. a. die amerikanischen Pilotinnen Amelia Earhart-Putnam und Laura Ingalls, ferner Benjamin Howard, Wittman und George Haldeman teilnehmen der im Oktober 1927 zusammen mit der berühmten Miss Eider einen Ozeanflugversuch von New York nach Paris unternahm, aber bei den Azoren niedergehen und von einem Petroldampfer aufgefischt werden musste. Es steht noch nicht fest, ob auch Howard Hughes, der Inhaber des Weltschnelligkeitsrekordes für Landflugzeuge (567,115 km/St.) und des Rekordes auf der Strecke Los Angeles-New York (9:27:10 = 418,590 km/St.) starten wird. Roscoe Turner, einer der Favoriten, erlitt am Dienstag einen Unfall und sah sich gezwungen, forfait zu erklären. Fy. Ein «Flug durch Menschenkraft» über 390 Meter. Es ist nun gerade ein Jahr her, dass der Frankfurter Flugzeugführer Dünnbeil auf einem von den Dessauer Ingenieuren Haeseler und Villinger konstruierten Apparat über dem Flughafen Rebstock bei Frankfurt am Main den ersten Flug durch Menschenkraft verwirklichte. Damals (siehe «Automobil- Revue » Nr. 72 vom 6. September 1935) legte er eine Strecke von 195 Meter in einer Höhe von 1 Meter zurück, eine Leistung, die er am 31. August 1935 auf 200 Meter Distanz in 5 Meter Höhe verbesserte. Haeseler und Villinger erhielten für jenen Flug von der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt eine Prämie von 3000 Mark, zu welchem Betrag weitere 3000 Mark von Seiten des Reichsluftsportführers als Anerkennung für die bisherigen Leistungen kamen. In den vergangenen 12 Monaten haben die Erfinder ihren Apparat weiter ausgebaut und dabei rund 150 Starts ausgeführt, wobei sie über 30 Mal mehr oder weniger schweren Bruch machten. Am 31. August 1936, also am Jahrestage der Glanzleistung Dünnbeils, ist es nun dem bekannten Segelflieger Hoffmann — der nebenbei ein ebenso passionierter Radrennfahrer ist — gelungen, 390 Meter in 34 l /s Sekunden zurückzulegen, womit die von Dünnbeil erzielte Fluglänge gerade verdoppelt wurde. Diesem Flug ging ein anderer von 28 Sekunden Dauer und 320 Meter Länge voraus, ebenfalls eine beachtenswerte Tat, wenn man in Betracht zieht, dass über dem Lufthafen eine Windstärke von 7—9 Meter herrschte. Bei beiden Versuchen wurde eine Höhe zwischen zwei und vier Meter erreicht. y. Stvassen Klausenstrasse. In Erweiterung des Ausbauprogramms für die urnerischen Alpenstrassen wurde die Projektierung einer Instandstellung des Klausens durch den Urnerboden beschlossen; die Strassenoberfläche soll durchgehend bitumiert werden. Eine Bitumierung der für das Klausenrennen so wichtigen Kilometer-Lancestrecke dagegen wurde wegen den dreimal höheren Kosten abgelehnt. Für den Ausbau des St. Bernhardins. Vergangenen Sonntag diskutierten Vertreter der Mesolcina und des Hinterrheingebietes die Frage des Ausbaues der St. Bernhardinstrasse, resp. das entsprechende Tunnelprojekt. Die eingehende Aussprache führte zu einer Resolution, welche die energische Förderung der Bemühungen um den Ausbau der Bernhardinroute zum Gegenstand hat. Diesbezügliche Verhandlungen sollen nun auch mit der Stadt Chur und dem Kanton Tessin aufgenommen werden. Schwyzerischer Strassenbau. Bekanntlich gelangte der A. C. S. kürzlich betr. Strassen-Ausbau an den Regierungsrat des Kantons Schwyz. Nun fand unlängst eine Konferenz statt, an der sowohl der A. C. S. als auch das kantonale Baudepartement vertreten waren. Bei diesem Anlasse überzeugte sich die Abordnung des A. C. S. von der fortschrittlichen Tatkraft, mit welcher während der letzten Jahre am Strassenausbau gearbeitet wurde, sind doch nicht weniger als 63% der schwyzerischen Strassen mindestens teilweise ausgebaut und mit einem Belag versehen, und das trotz der für den Strassenbau ziemlich ungünstigen topographischen und geologischen Verhältnisse. Nun stehen den Behörden aber hiefür aus dem kleinen Volksvermögen und dem verhältnismässig geringen Anteil am Benzinzoll nur relativ bescheidene Mittel zur Verfügung. So weiss diese beispielsweise mit Rücksicht auf das eigenartige schwyzerische Steuergesetz nicht, wie die fehlenden zwei Millionen Franken für die dringend notwendige Staubfreimachung der noch nnausgebauten Teilstrecken aufgebracht und amortisiert werden könnten. Hinsichtlich des Automobilunglückes, das einem französischen Geistlichen auf der Lowerzerstrasse zustiess, ergab ein Augenschein, das dem in Betracht fallenden Strassenstück keine Schuld beigemessen werden kann. Die Fahrbahn ist sehr gut ausgebaut, und das schwyzerische Baudepartement wird, entsprechend dem vom A. C. S. geäusserten Wunsche, den Regierungsrat um einen Kredit zur Erstellung eines Geländers auf der vorhandenen Randmauer gegen den See hin angehen. Brünisbahn. N'ach eingehender Prüfung des Projektes, hat das eidgenössische Post- und Eisenbahndepartement festgestellt, dass der Umbau der Brünigbahn auf Normalspur aus finanziellen Gründen nicht möglich und diese Frage daher auch nicht weiter zu verfolgen sei. Der obwaldnische Regierungsrat nahm von diesem Entscheid Kenntnis und beschloss, Fühlungsnahme mit den interessierten Kantonen zwecks gemeinsamer Schritte hinsichtlich einer Elektrifikation der Brünigbahn Beibehaltung der Schmalspur. No 72 unter AIILER Grosser ADLER-Erfolg an der Internat. Alpenfahrt 2300 km 29 Pässe Zu vermieten eventuell 73484 zu verkaufen ein 3-Tonnen- Ford V 8 3 Liter 15 PS, elegantes 4-Plätzer-Cabriolet, Zustand wie neu, kontrollbereit, mit Garantie, nur Fr. 2000.—. Lastwagen Offerten unter Chiffre Z 3943 an die 11912 Automobil-Revue, Bureau Zürich. Modell 1935. — Näh. Auskunft bei Ad. Egger, Veresiusstrasse 12, Biel. Sehr günst. zu verkaufen BUGATTI Chevrolet Lastwagen VA Tonnen 15 HP, m prima Zustand, verkauft äusserst günstig A. Stalder, Garage, Zollbrück. 73467 Es wird LIMOUSINE, 7—12 HP, an Zahlung genommen. OFFIC SER ICE MESSLERMAAG AUTO-REPARATUR-WERKSTÄTTE ZÜRICH 7 Minervastr. 28 Tel.28.122/49.768 SIOUX-SERVICE PRÜFSTAND ABSCHLEPP-UND HILFSDIENST Telegramm ! Adler-Trumpf-Team erringt zum dritten Male hintereinander internationalen Alpenpokal Adler-Diplomat erhält internationalen Gletscherpokal sowie vergoldete Gletscher-Plakette Adler-Trumpf-Junior erwirbt silberne Gletscher-Plakette Junior SPS SuperTrumpf 8 PS Diplomat 15 PS PreseabFr.4650.- 0R AUTOMOBILE BORO U.WERKSTÄTTE: PFLANZSCHULST*. 9. ZÜRICH. TEL. 71.733 AUSSTEUUNO: THEATEXSTRASSE 12. BEIM CORSA TEL ZUM Das stabilisierte Mineralöl ohne Teerbildung und der längsten Betriebsdauer! Gen.-Vertr. f. d. Schweiz: t. Schnydtr, St. Niklausstr. 54, tototkim

N° 72 — FREITAG, 4. SEPTEMBER' 1936 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Rundschau Die eidgenössische Steuerschraube. Zur Beschaffung heuer Gelder für die Exportförderung beabsichtigt bekanntlich der Bundesrat die Bierbelastung von 12 auf 21 Franken zu erhöhen. Dass weder Brauer noch Wirte eine solche Massnahme begrüssen, liegt auf der Hand. Insbesondere betonen die letzteren, dass sich die Lage bei ihnen immer schlimmer gestalte; werde das Bier verteuert, so würden zahlreiche Existenzen zusammenbrechen. Umgekehrt sind sich die Behörden bewusst, dass die Bierverteuerung keine einfache und selbstverständliche Massnahme darstellt, sondern nur einen der vielen andern Notbehelfe. Den seitens der Behörden angestellten Ueberlegungen können sich die am Bierkonsum interessierten Kreise nicht anschliessen, und sie glauben, warnend die Stimme wegen der Konsequenzen erheben zu müssen, die u. a. darin bestehen könnten, dass der Bund aus dem Bier durch die neue Besteuerung nicht mehr, sondern weniger erhält. Alle diese Ueberlegungen und Einwände wurden seitens der Automobilisten ebenfalls anlässlich der letzten Benzinzollerhöhung von 240 % auf 320 % des Warenwertes erhoben. Hier aber bequemte sich der Bundesrat nicht an den Verhandlungstisch, sondern setzte durch dringlichen Bundesratsbeschluss einfach seinen Willen diktatorisch durch. Aehnlich liegen die Verhältnisse auf dem Gebiete der Tabakbelastung. Die bisherige Entwicklung der Einnahmen aus dem Tabak im laufenden Jahr zeigt deutlich, dass man die Besteuerung der Bedarfsartikel, welche nicht zum notwendigen Gebrauch zählen, nicht beliebig steigern darf, weil sonst das Gegenteil der erstrebten Wirkung eintritt. Die ersten 7 Monate der beiden Jahre brachten zwar effektiv gleich viel ein, relativ handelt es sich jedoch um einen Rückgang von 2,5 Mill. Fr. pro 1936, da dieses Jahr wegen der neuen Belastung mehr hätte herausschauen sollen. Bei der Benzinzollbelastung zeigt sich eine ähnliche Entwicklung, die sich allerdings erst im nächsten Jahr voll auswirken dürfte. Doch hier glauben die Behörden, es mit einer Bürgerklasse zweiter Ordnung zu tun zu haben, so dass alle noch so berechtigten Einwendungen einfach unter den Tisch gewischt werden, ja sosrar Kräfte am Werke sind, die eine weitere Erhöhung des Benzinpreises in die Wege leiten möchten. Bier, Tabak, Benzin — drei typische Repräsentanten neuzeitlicher Fiskalpolitik — die durch Anziehen der Steuerschraube ganze Gewerbe dem Untergang ausliefert und im schroffen Gegensatz zu der von höchster Stelle gepredigten These der unbedingten Anpassung steht. Benzinpreis und Fremdenverkehr. Anlässlich seiner kürzlich in Zürich abgehaltenen Sitzung behandelte der Vorstand des schweizerischen Fremdenverkehrsverbandes u. a. auch die Frage Benzinpreis .und Fremdenverkehr. Nach Anhörung von Voten der Vertreter des ACS und des TCS fasste der Fremdenverkehrsverband eine Resolution, wonach eine weitere Erhöhung des Benzinpreises dem schweizerischen Fremdenverkehr unermesslichen Schaden zufügen müsste^ Die beiden Sprecher der grossen Automobilverbände konnten darauf hinweisen, dass ein nochmaliges Anziehen des Benzinpreises nicht nur das Autogewerbe schädigen und damit eine beträchtliche Zunahme der Arbeitslosigkeit herbeiführen müsste, sondern auch für Tourismus und Hotellerie eine in ihrem Ausmasse nicht absehbare Beeinträchtigung zur Folge hätte. Atu4«»l«ua*xe Alpenposten. Das anhaltend schöne Wetter brachte den Alpenposten in der Betriebswoche vom ^4.-30. August a. c. eine erhebliche Mehrfrequenz. Auf den 36 Kurslinien wurden während dieser Zeit insgesamt W 783 Personen befördert gegenüber 29 511 in der vorjährigen Parallelperiode, was einer Mehrfrequenz durch 11272 Personen entspricht. Bei Embezug der vier in diesem Jahr erstmals geführten Kurslinien Brienz-Axalp, Bern-Schwefelherg, Lugano-St. Moritz und Nesslau-Schwägalp betrug die Gesamtpassagierzahl für den letzten Berichtsabschnitt 43 881. Starke Besetzung wiesen insbesondere die Kurslinien Urnäsch-Schwägalp mit insgesamt 6646 Passagieren (+3360), Nesslau- Buchs mit 4520 (+228), St. Moritz-Castasegna mit 3388 (+851), dann aber auch der Julierkure, diejenige über Grimsel und Furka sowie die Linien Reichenau-Griesalp und Meiringen-Schwarzwaldalp auf. A. C. S. SEKTION AARGAU. Ballon-Fuchsjagd. Unsere Sektion veranstaltet im Monat September eine Ballon-Fuchsjagd. Das Programm dürfte in den nächsten Tagen festgelegt werden. Eine solche Ballonverfolgung ist äusserst abwechslungsreich und spannend. Dabei bietet sich die Möglichkeit, die ganze Jagd vom Ballon aus zu verfolgen. Zu sehr vorteilhaften Bedingungen wird E—4 Personen Ge- legenheit geboten, eine schöne Ballonfahrt mitzumachen. Wir bitten allfällige Interessenten, sich sofort mit unserem Sekretariate in Aarau (Telephon 20.60) in Verbindung setzen zu wollen, ni. SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Sternfahrt nach Kurhaus Weissbad. Am letzten Augustsonntag starteten in St. Gallen, Rapperswil und Buchs 14 Automobilisten zu einer sportlichen Leistung, die eine Fahrt über 4 Kontrollposten mit Fliegerbeobächtung und eine Kilometerprüfung umfasste. Die auf der Startkarte angegebenen Kontrollstellen waren in der angegebenen Reihenfolge zu durchfahren, wogegen die Wahl der Strasse freigestellt blieb. Während der ganzen Fahrt hatten sich die Konkurrenten vor Fliegerbeobachtung zu schützen. Die Flugzeugbeobachter notierten die Startnummern, Beobachtungszeit und Ort der gesehenen Fahrzeuge. Deshalb hatten sich die Fahrer beim Herannahen eines Flugzeuges rasch in Deckung zu begeben. Die beiden ehemaligen Sportpräsidenten Becker, Wattwil und Lumpert, St. Gallen, hatten mit Dir. Herzig, Altenrhein, ganze Arbeit geleistet, so daes auch diese neuartige Veranstaltung vorbildlich organisiert war. Der angesetzte Durchschnitt von 42 km wurde von 12 Fahrern überboten, während zwei später als der vorgeschriebenen Zeit eintrafen. Die Kilometerprüfung haben 13 Fahrer absolviert. Die Kontrollposten wurden von 2 Fahrern verfehlt. Die I. Fliegerequipe Hug-Habisreutinger hat keine Beobachtungen machen können; die II. Equipe Bischof-Truninger entdeckte einen Wagen in Uzwil; die III. Equipe Fretz-Dr. Binder, 10.00—10.3.0 Uhr, beobachtete 4 Autos. Die Flieger meldeten, dass sie viele Autos mit Nummern gesehen hätten, die sich vor genauerer Feststellung in Deckung begeben konnten. Die 5 Ersten der Kilometerprüfung zwischen Gmündertobelbrücke und Stein verzeichnen nachstehende Resultate: 1. Häne A., St. Gallen 50,8 Sek. 71 km/St. 2. Loppacher W., Herisau 52,2 » 69 » 3. Frau Walser, Bruggen 56,3 64 » 4. Dr. Riederer, Trogen 56,8 » 63 > 5. A. Stark, Peterzell 58.0 62 Das Gesamtklassement zeigt für die ersten fünf Konkurrenten folgendes Bild: Rang Zeit km 1. Häne 0 123 2. Loppacher 0 3. Frau Walser 0 JE 4. Dr. Riederer 0 5. Walser Traug. 0 Fabrikneuer 1936er D. K. W. Flieger Kontr. Total 0 0 l 0 0 2 0 0 3 i Am Ziel in Weissbad trafen die Konkurrenten zumeist vor der Zeit ein. Auf der prächtigen waldumsäumten Wiese neben dem Kurhaus lockten die bereitgestellten Requisiten für allerlei Belustigungen. Bald tummelte sich alles auf dem kleinen Prater. Mit viel Geschick und Organisationsgabe hatten die Herren A. W. Gattiker, Rapperswil, und Bißchofberger, Buchs, den Chilbibetrieb vorbereitet. Der Gabentisch für die Konkurrenten an der Sternfahrt erlaubte eine allseitige Prämiierung. Aber auch für die Teilnehmer am Nachmittagssport standen Preise bereit. Der Tanzbetrieb setzte bald ein und auch im prächtigen Garten des Kurhauses Weissbad, saseen sie' noch lange in grosser Zahl bis tief in den Abend hinein. E. B. - AUTOGEWERBE-VERBAND DER SCHWEIZ. Der Autogewerbe-Verband der Schweiz führt vom 14.—19. September 1936 seine erste Meisterprüfung in den Lehrwerkstätten der SWdt Bern durch. _. Autodiebstahl. — 300 Fr, .Belohnung offeriert der Bestohlene demjenigen, dessen Angaben zur Wiederauffindung seines Wagens und zur Ergreifung des Diebes führen. Der gestohlene Wagen ist ein Cabriolet' Fiat-Balilla, Modell 1935, vierplätzig, Chassis-Nr. 064987, Motor-Nr. 066616. Farbe der Garrosserie grau, Kotflügel etwas dunkler, hell naturfarbenes Stoffverdeck, Lederpolsterung hellbeige, vordere zwei Sitze mit Stoff überzogen; Polizeinummer ZH 19455. Es -wird vermutet, dass der Dieb den Wagen irgendwo -eingestellt, hat, und Garagisten, Autoläckierer usw. sind gebeten, die bei ihnen eingestellten oder evtl. zur Abänderung oder Reparatur aufgegebenen Wagen auf Motor- und Chassisnummer nachzusehen. Mitteilungen an die Kantonspolizei Zürich, Tel. 70.110 oder an die cAutomobil-Revue» Zürich, Bern oder Genf erbeten. . Redaktion: Dr. A. Locher (abw.). — Dr. E. Waldmeyer. Dipl. lng. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe: 0. E. Wagner. — Rene Baebler. D. K. W. Cabriolet, 5 PS, 4 Plätze, Luxus-Sonderklasse, Modell 34, prima Zustand, Fr. 1950.-—, samt Steuer und Versicherung. Anfragen unt. Chiff. SA 5142 A an die Schweizer-Annoncen A.-G., Aarau. 73507 An 73510 Schal- u. Gerüstbrener oder Brennholz (Buchenscheiter) gebe Auto - Limousine, 4/5-Plätzer, in Tausch. Essex 13 PS, Fr. 750.- H. Honegger, Schuppisstrasse 4, Zürich 11 / Oerlikon. Für Fr. 350O.— (Kassa) erhalten Sie einen engl. Qualitätswagen «Swaliow» (SS One, grün), 6 Zyl., 13,57 PS, 4pl., Mod. 1933, erst 26 000 km gefahren, Schiebedach, Lederpolst., vornehme Sportlunousine, selten schöner, rassiger, spars. Wagen (Ankauf Fr. 12 000). Probef. Bild zur Verf. (Ostschweiz). Offerten unter Chiffre 73515 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen HOTCHKISS 6-Plätzer 15 PS, 6 Zylinder, dunkelblaue Limousine, Mod. 1931, in tadellosem Zustande, sehr preiswert. — Würde auch Kleinwagen Limousine, Meisterklasse (Cabriolet), Marke Adler (Fabrikpreis Fr. 4350.-), oder D. K. W. dagegen umständehalber * preiswert nehmen. — Anfragen unt. zu verkaufen. — Offerten Chiffre 73497 an die unter Chiffre U 35629 Lz Automobil-Revue, Bern. an Publicifas. Luzern. >»°£ ... gefallt Ihnen mit jedem Fahrkilometer besser Nicht nur sein Aussehen and seine Ausstattung, auch seine Fahreigenschaften sind so ausgezeichnet, daß Sie nichts vorübergehen tauen tßllteo, tun diesen Wagen zu fahren. Nie gekannte Geschwindigkeiten, ohne Rücksichtnahme auf schlechte Straßen oder starke Kurven, verleihen Ihnen das wunderbar befreiende Gefühl der Sicherheit. Eine unverbindliche Probefahrt mit dem Battsa woird Ihnen zeigen, daß man Straßen und Entfernungen heute schnell und billig meistern kann, Generalvertretung und Ersatzteülager Grossgarage Sihlhölzli, Zürich der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WÜST-REBSAMEN R UT I-Zürich Packard 6/7 Pl. Mod. 193132 Zustand wie neu, kontröll- u. abnahmebereit, mit 6monat. Garantie. Fr. 3500.— H. Kessler, Zürich 7, Minervasirasse 28. Telephon 28.122, ausser Geschäftszeit 49.768. Zu verkaufen § Citroen 4 Zyl., 7,84 PS, Sedan, 4- türig, 4/5plätzig, Mod. 28, kompl. ausgerüstet, in sehr gutem Zustand. Fr. 700.—. Anfragen unter Chiffre Z 3939 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. OCCASION! 4-Sitzer-Cabriolet, Modell 1933, in tadellosem Zust., m. Steuer u. Versich., umständehalber/günstig ' 319 ? zu verkaufen A. Schori, Radelfingen Vertreter, bei Aarberg. ÄT0GNÄ2ZÖ Ankauf von alten und verunfallten Personen' und Lastautos. Verwertung fon Bestandteilen Grosse Ersatzteil lager von über 200 verschied Marken. Kompl. Motoren, Cardane, Getriebe, etc, Grosses Lager in guten Occasions- Personen- und Lastautos K Automobile HOTCHKISS Vertretung and Ersatzteillager GUST. BÄUERLEIN, WALLISELLEN - ZÜRICH Stets gute Occasionen Tel. 932.121 TELEPHON 54 DED BRAKE LININC f GIESSEN 49/51TE 1.67.299 Preise ab Fr. 4650—12,950 Stauffacherquai 56/58 - P. Glättli - Tel. 36.696/97 Der englische Bremsbela Schutz dem Polster! Ein AutO'Polsttr hält nur selten di« Lebensdauer eines Wagens durd Darum sind Polsterüberzflff« — der Hand des Fachmanns unerlässltch. Wir haben uns in de Anfertigung solcher spezialisier passen s