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E_1936_Zeitung_Nr.076

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General Franco und sein Bruder So war es bis in die letzten Tage hinein: Weit Vom Schuss, in New York, lebte ein Mann, der die einzelnen Phasen des auf beiden Seiten mit grosser Erbitterung geführten Kampfes in Spanien ganz besonders interessiert verfolgte. Dieser Mann trägt einen sehr bekannten, zu Zeiten seines jungen Ruhmes weithin beachteten Namen: Ramon Franco, es ist der Bruder Jenes Francisco Franco, der an der Spitze der nationalen spanischen Truppen steht. Der brüderliche Gegenspieler. Ramon Franco hielt sich bewusst weit ab vom Schuss, weil er seinem Bruder nicht mehr unter die Augen treten wollte. Denn er war einer seiner leidenschaftlichsten Gegenspieler. Die politische und damit menschliche Gegnerschaft der beiden Brüder Franco, Söhne einer altangesehenen spanischen Offiziersfamilie, reicht Schon weit zurück. Nichterfüllter, übersteigerter Ehrgeiz hat Ramon Franco seinem Bruder entfremdet und auf eine Bahn getrieben, die man nur als tragisch bezeichnen kann. Dies in kurzen Zügen die Vorgeschichte: Es war das Jahr 1926. Aus Marokko, dem Feldzug gegen die Rifkabylen, ist mit anderen der junge Coronel Francisco Franco zurückgekehrt. Seinen Namen umstrahlt der Ruhm ganz besonderer Heldentaten. Jetzt steht er auf dem Hof der Madrider Kaserne, inmitten der Truppen, den Dank des Königs Alfons und des Vaterlandes erwartend. Das Tor der Kaserne öffnet sich. An der Spitze hoher Offiziere reitet der König in den Hof. Ein Marsch klingt auf. In das erwartungsvolle Schweigen nach den letzten verklungenen Takten tönt die Stimme des Königs: «Coronel Franco, treten Sie vor!» er fest überzeugt. Wenige Schritte bringen Franco dicht an das Pferd vor seinen obersten Kriegsherrn. Der überreicht ihm eine zusammengerollte Urkunde und spricht: «Francisco Franco, hiermit ernenne ich Sie Ihres vielfach bewiesenen ausserordentlichen Mutes willen zum General!» In diesem Moment hatte die spanische Armee Ihren jüngsten General erhalten. Die Glückwünsche zu dieser ungewöhnlichen Beförderung häufen sich. Nur einer schliesst sich aus: Ramon Franco, der Bruder. Der diente als Leutnant in der spanischen Luftwaffe, die damals noch keine nennenswerte Bedeutung hptte. Ehrgeizig, wie nur ein Mensch sein kann, selbst noch ein unbekannter Leutnant, missgönnte er dem Bruder •die phantastische, aber verdiente Karriere. Gesellschaftstanz. In die Verbannung geschickt. Ein Jahr später. Ramon Franco lebt nur dem Gedanken, durch eine aussergewöhnliche Tat auf sich aufmerksam, Karriere zu machen. Es kommt der Augenblick, der ihm Ruhm und Beförderung eintragen soll. Er überfliegt allein als erster den Südatlantik. Nun nennt ganz Spanien seinen Namen. Ueberall in den Geschäften wird sein Bild feilgeboten. Medaillons mit seinem Kopfbild finden vor allem bei den jungen Mädchen reissenden Absatz. Doch die Welle der Begeisterung, die ihm nach diesem erfolgreichen Flug entgegenbrandet, genügt ihm nicht. Sein Ehrgeiz ist darauf gerichtet, in der Politik eine führende Rolle zu spielen. Und dieser Ehrgeiz treibt ihn in die Arme der republikanischen Opposition. Er will der Führer jener politischen Gruppe werden, die den Sturz der Monarchie auf ihre Fahne geschrieben hat. Mit einem natürlichen und zwingenden Redetalent begabt, sucht er die jungen Flieger auf dem Flugplatz bei Madrid zu gewinnen. Ein Geschwader von Bombenflugzeugen soll, so überredet er seine Kameraden, die Hauptstadt überfliegen und durch diese drohende Geste zur Uebergabe zwingen. Doch der Plan gelang nicht zur Ausführung. General Francisco Franco erhält Kenntnis von dieser Verschwörung und greift mit gewohnter Energie zu. An der Spitze eines Reiterregiments begibt er sich zum Flugplatz und verhaftet den aufrührerischen Bruder. Man nimmt davon Abstand, den beliebten Flieger standrechtlich zu erschiessen, man verbannt ihn aber aus dem Lande. Ramon Franco begibt sich nach Portugal. Er wartet dort auf seine Stunde. Dass sie einmal kommen wird, davon ist Es kommt das Jahr 1931. Die Gemeindewahlen haben mit einem überlegenen Sieg der Republikaner geendet. Unter den Verbannten, die daraufhin in die Heimat zurückkehren und hier von ihren Anhängern gefeiert werden, befindet sich Ramon Franco. Er nimmt Rache an seinem Bruder Francisco, verhaftet ihn und bringt ihn ins Gefängnis. Der Urteilsspruch lautet auf Versetzung in eine Garnison nach Marokko. Francisco ist kaltgestellt. Und Ramon Franco rückt zum Luftfahrtminister auf. Wieder sind drei Jahre ins Land gegangen. In Asturien verbreitet ein Kommunistenaufstand Angst und Schrecken. An ihrer Spitze steht Ramon Franco I Francisco Franco kommt wieder ins Land. Er schlägt den Aufstand nieder. Sein Bruder Ramon entflieht mit dem Flugzeug. Empfehlenswerte Unterhaltungs- u. Gaststätten Alle modernen Tänze in wenigen Standen einzeln und in Gruppen erlernbar. 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