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E_1936_Zeitung_Nr.076

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE TOEITAG. 18. SEPTEMBER 1936 — N° 76 Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. Ft. Wagners CH Tourlng, Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. INTERLAKEN SAVOYHOTEL • • • • •• • • •• • • • m HU • • Das gepflegte Haus für Automobilisten mit allem Komfort. Zimmer von Fr. 5.— an, volle Pension Fr. 13.—. Spezialarrangement für Weekend- Aufenthalte. Garage. Parkplatz. Telephon Nr. 343. PENSION STRANDBAD „SEEMATTE" T.C.S. Direkt an der Strasse Thun-Interlaken. Bekannt für gute Küche. Forellen, Berner Spezialitäten. Restauration. Pension von Fr. 6.50 bis 8.—. Zimmer mit fliess. Wasser Fr. 3.—. Wassersport. Grosse Spielwiese, Garage. Tel. 3486. G. Maurer-Rentsch, Bes. an der Hauptstrasse zum See. Gut bürgert. Haus mit allem Komfort. Grosse Restaurationsterrasse mit wunderb. Aussicht auf Seen. Berge. Prima Küche. Stets leb. Forellen. Zimmer m. fliess. Wasser v. Fr. 3.50. Pens. v. Fr. 9.-. Garage-Boxen. F. Zöl ch, gl. Bes. 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Verdunkelung noch Zweifel bestanden, wie weit diese Verordnung Gültigkeit habe auch für die nichtluftschutzpflichtig erklärten Gemeinden, so werden diese Zweifel durch die Ausführuhgsbestimmungen vom 22. Juli 1936' restlos behoben. Diese Bestimmungen besagen unter «Allgemeines»: Die Verdunkelungsmassnahmen erstrecken sich auf alle Ortschaften, ob luftschutzpflichtig oder nicht, sowie auf sämtliche Gehöfte und einzelstehende Häuser. Damit werden überhaupt sämtliche Lichtquellen erfasst. Jede nicht dringend notwendige Beleuchtung ist ausser Betrieb zu setzen und die übrigen so abzuschirmen, dass weder Licht noch Widerschein dem Flieger Anhaltspunkte geben können. Sehr wichtig ist, dass die Einrichtungen für die Verdunkelung schon in Friedenszeiten so durchgeführt sein müssen, dass bei Fliegeralarm keine weiteren Massnahmen getroffen werden müssen. Aussenbeleuchtung. Die Verdunkelung der Aussenbeleuchtung umfasst alle öffentlichen und privaten Lichtquellen ausserhalb von Gebäuden, wie Strassen- und Platzbeleuchtung, Richtungstafeln, Verkehrssignale, Telephonkabinen, W. C, Uhren, »Schaufenster- und Hausnummernbeleuchtung, Lichtreklamen, Flutlichter, Werk- und Lagerplatzbeleuchtungen etc. Nur an den wichtigsten Verkehrspunkten dürfen abgeschirmte Richtungslampen brennen. Ebenso werden mit Hilfe von abgeschirmten Lampen Hindernisse, Schutzräume, Polizei- und Sanitätsposten bezeichnet. Für Arbeiten im Freien, für welche eine stärkere Lichtquelle benötigt wird, sind lichtundurchlässige Zelte zu benützen. Innenbeleuchtung. Hier ist die Abschirmung der Räume nach aussen so vorzukehren, dass im Innern möglichst normale Beleuchtung belassen werden kann. Nur wenn eine Abschirmung nach aussen nicht einwandfrei möglich ist, muss die Innenbeleuchtung direkt abgeschirmt werden, sei es, dass sie durch blaue Hilfsbeleuchtung ersetzt wird oder auf Arbeitsplatzbeleuchtung reduziert wird. Damit kein Lichtschimmer der Innenbeleuchtung nach aussen treten kann, müssen in erster Linie alle Fenster, Türen, Oberlichter, Glasziegel, Lichthöfe, Schächte etc. mit lichtundurchlässigem Material abgeschirmt werden; aber auch Kaminen, Ventilatoröffnungen etc. ist grösste Aufmerksamkeit zu schenken. Räume, die normalerweise nachts nicht benützt werden, müssen nicht abgeschirmt werden, ^sofern Vorkehrungen getroffen werden, dass ihre Befeuch"- tung nicht ohne weiteres eingeschaltet werden kann. Auch in Ställen, Scheunen, Nebengebäuden, überhaupt denjenigen Gebäuden, die nachts nur gelegentlich betreten werden, wird sich eine Abschirmung erübrigen, wenn die normale Beleuchtung durch blau abgeschirmte Hand- oder Taschenlaternen ersetzt wird. Um die Normalbeleuchtung in diesen Räumen gegen zufälliges Einschalten zu sichern, muss die Strom- oder Gaszufuhr blockiert sein. Lichtsignalanlagen sind durch akustische Anlagen zu ersetzen oder abzuschirmen. Da die Verdunkelungseinrichtungen auch bei längerem Gebrauch ihren Zweck einwandfrei erfüllen müssen, darf Papier nur als Notbehelf verwendet werden. Sind keine gut schliessenden Läden oder Rolläden aus Holz oder Metall vorhanden, soll die Abschirmung mit lichtundurchlässigen Stoffen, wie schwarzer Molletonstoff, Wachstuch, Karton, Seepackpapier etc., erfolgen. Da, wo Ausgänge aus beleuchteten Räumen direkt ins Freie führen, sind sog. Lichtschleusen einzurichten. Unter Lichtschleusen versteht man einen für sich abgeschlossenen verdunkelten Raum zwischen der Aussentüre und dem beleuchteten Raum. Eine solche Schleuse ist notwendig, damit kein Lichtstrahl beim Durchgang von Personen nach aussen dringen kann. Dabei ist Sorge zu tragen, dass nicht gleichzeitig die innere und die äussere Türe geöffnet werden, da dadurch die Lichtschleuse illusorisch würde. In verkehrsreichen Lokalen, wie Bureaux, Läden, Gasthöfen, Kinos, Fabriken etc., muss überdies ein Schleusenwart bestimmt werden, der Sorge zu tragen hat, dass nie beide Türen gleichzeitig geöffnet werden. Die Grosse der Schleuse hängt natürlich vom Verwendungszweck ab. Für Private, Restaurants etc. genügt es, wenn 3 Personen gleichzeitig darin Platz haben. Bei Sanitätshilfsstellen, Spitälern etc. müssen mindestens eine Tragbahre mit zwei Trägern und einer Begleitperson Platz finden. Sofern ein Hausgang vorhanden ist, kann derselbe oder ein Teil desselben als Schleuse benützt werden. Wo kein Hausgang oder ein anderer geeigneter Raum zur Verfügung steht, wird aus Holz und dichten Vorhängen ein Verschlag hergerichtet, der die Funktionen einer Lichtschleuse versieht. Fahrzeuge. Sämtliche Fahrzeuge, inklusive Bahnen und Schiffe, dürfen nur mit abgeschirmten Lichtern verkehren. Motorfahrzeuge, Velos, Schiffe und Boote müssen ihre Aussenlichter und Schlußsignale mit dunkelblauen Aufsteckhauben, Vorsatzscheiben oder starkem dunkelblauen Papier abschirmen. Die Verwendung der Scheinwerfer und Sucherlampen ist verboten. Pferde- und andere Fuhrwerke dürfen ebenfalls nur mit abgeschirmter blauer Beleuchtung verkehren. Die vorgeschriebene Abschirmung muss auch tagsüber montiert bleiben. Wenn die Innenbeleuchtung nicht einwandfrei nach aussen abgeschirmt werden kann, muss auf eine solche verzichtet werden. Besondere Massnahmen. Nach oben reflektierende Flächen können dem Flieger wertvolle Anhaltspunkte geben. Während es bei Seen und Flussläufen nicht möglich ist, die Reflexe zu vermeiden, wird es bei Gebäuden und Anlagen möglich sein. Bei grossen Glasflächen, wie Oberlichtern, Sheddächern, grossen vertikalen Glasflächen, können die Reflexe durch Mattierung und blauem Anstrich an der Aussenseite vermieden werden. Meistens wird es möglich sein, diesen Anstrich so zu machen, dasa «riaioi«*

N" 0 76 •— FREITAG,- ."SEPTEMBEft- f936 AUTOMOBIL-REVUE Der 8. internationale Stra^S^nkOHgress, tag Vom 19. Juni bis 2. Juli 1937 im' Haag. Zwl sehen dem 19..und dem 25. Juni'sind. Vor träge und die Sitzungen der internationalen Kommission sowie der Untergruppen vorge sehen, währenddem die 'Jage;, .vom 26. Jun an durch .Ausflüge und Besichtigungen ausgefüllt sind. - . . . . Cöl des Mosses. Auf Grund des aufgestellten und bereits bekanntgegebenen Ausbauprogramms des Bundesrates nimmt nun der Ausbau der schweizerischen Alpenstrassen 'systematisch seinen Fortgang.;,Nachdem sich im Wettbewerb zwischen' Pillön j ün*d :; Gol des Mosses der Bundesrat vornehmlich aus topographischen Rücksichteh^fflr r tf e:ir letzfern eii^schiederi hatte, ist nun, von ifinrafli BienSfag eine eidg. Subvention^yim^ßöM -für die erste 4 km lange Strecke, «.webhe-solört in Angriff genommen wird-und noch- dieser Jahr fertiggestellt werden .söl],- bfeschitösen"' wof^ den. Die Subvention koitnjni^fursr^ie;Eidgenossenschaft auf Fr. 240,000. zu stehen. Zur zweiten Eröffnung; der StoBstrasse. Bekanntlich rutschte am 'lOi-Sepfc ?930 im Schütter, unterhalb des 'Stoßes 1 , "ein zirka 120 m langes Strassensjück, ins Tobel hinunter. Die Verlegüngsärbeitte-k'aMen "auf 1 Mill. Fr. zu stehen. Im Herbst 1933 erstellten die Appenzeller auf der ganzen Strecke Sfoss-Landesgrenze erstm^}s M der Schweiz einen Mörtelbelag, dieses- föÖ\Irrr Jarige Mörtelstrassenstück benpfigti. 'ffeK~äte l "8.'~cm dicke Schicht 560 t Schottef?-420 ! tfcRheJni kies'und Bruchsand, 80•* I Zeipfnt^trtt/Wi Wasser, Wa$; zusammen das- "respektable Gewicht von 1000 t ausmachi-' Die 920 m lange St. Galler.Strecke erhielt einen Betonbelag. Diese 'Strecke erforderte mit ihrer Gesamtfläche "von 7QÖQ Irt 4 v 1500 cem Kies und San4 70OQ:J5äcki'Zement 'uftd 22,000 kg Rundeisen. .n-^n ? &egietuftg'' des Kantons St. Gallen, der ^AifiömoMVerölnde und der Anstössefgemeinden "sowie desi-st. gallischen Kantonsingeriieurbüreäui" dem zum wohlgelungenen, auf Jahre zurückgehenden Werk von allen Seiten gratuliert wurde. Regierungsrat Dr. Kobeff,:-Chef : des kantonalen Baudepartementess uftfer dessen Ägide der Kanton St. Gallen iii den-'letzen -Jahren eine namhafte Verbesserung^seinWVerkehrswege durchführte, würdigte" zu Beginn der Begehung des neuen Strässenzuges das vor vielen Jahren begonnene: Weri, das sukzessive ausgebaut wurde und heute als moderne Autostrasse von mindestens- ? tn- Breite mit betoniertem Belag, üb&rhöHtert : iind grösse Radien aufweisenden Kurven geeignet ist, als wertvolles Zwischenstück d«f gröisiti 'Strässenzuges Zürich-Wil-Gössäti^Ste wird. Fügen wir noch bei, dass das über 804 km führende Rennen nach der Handicapformel ausgetragen wird. Haftpflichtversicherung für ausländische Motorfahrzeuge. Am 19. Juni 1936 ist im Nationalrat von Herrn Bos§i. (Chur) folgende kleine Anfrage eingegangen: « Gemäss Art. 54 des Bundesgesetzes vom 15. IMä'rz 1932 über den Motorfahrzeugverkehr hat der : Bundesrat die erforderlichen Vorschriften für die* Haftpflichtversicherung ausländischer Motorfahrzeuge aufzustellen, was bis jetzt nicht geschehen, ist. Von den ausländischen Automobilisten ist aber eine beträchtliche Anzahl nicht versichert, so dass bei' Autounglücksfällen, die durch sie in der Schweiz verursacht werden, der Schaden, den die gen, ohne Vorschriften über die Verwendung des Verunfallten erleiden, vielfach nicht gedeckt ist. Brennstoffes. Hingegen ist das Hubvolumen auf Wann und in welcher Weise gedenkt der Bundes- rdiese Frage zu lösen? Ist der Bundesrat even- maximal 6 Liter festgesetzt. Hier liegt mit einrat Grund, weshalb die Auto-Union, deren Rennwagen U:-bereit, die,Initiative zu einer bez. international«». Konvention über die Automobilhaftpflicht inen Zylinderinhalt von 6,8 Liter aufweisen, nicht am Rennen teilnimmt. ds^deren -Sicherung zu ergreifen? Oder zieht er Noch sind die amerikanischen Konkurrenten — ohne den Fremdenverkehr zu erschweren — eine schweizerische Lösung vor, z. B. in der Weise, dass nicht bekannt, da der Nenntermin erst mit dem heutigen Tage zu Ende geht. Es stehf jedoch aus-; >r t ällgm ^ZweifeJ, dass die bekanntesten amerika-, is'c'fieh...Äss'e 'gegen die europäische Köriküfrenz antreten' werden. Uebers Grosse Wasser... Am 24. September treten, in Genua an Bord des « Rex » die Fahrer der Scuderia Ferrari ihre Reise nach den Vereinigten Staaten an; wo sie am 400-Meilen-Rennen auf der neuen Piste von Roosevelt Field teilnehmen. Das Bergrennen von Shelseley Walsh, mit seinen 1000 Yards «Länge» die kürzeste aller Berggrüfungen, erlebte am letzten Sonntag programmgemäsl ^eine zweite Aufführung in diesem Jahr. Natürlich ging Raymond Mays auf Era," der im Fr.üh'jähr' auf dieser Strecke im Kampf mit Stuck einen neuen Rekord geschaffen, als heisser Favorit an den Start. Und wer auf ihn getippt, sah sich nicht enttäuscht: einmal mehr fertigte Mays seine gesamte Gegnerschaft ab und fuhr den Sieg nach Hause, wobei er allerdings mit 43,3 Sek. ziemlich weit hinter seiner Rekordzeit von 41,6 zürückblieb, ein Resultat, das indessen ausschliesslich dem miserablen Wetter zuzuschreiben ist. 'Hätte "Mays beim ersten Lauf den 2-Liter-ERA benutzt", so ging er beim zweiten Start den Berg Mit* dein 1 H-Liter-Wagen an, den er in 43,91 Sek. zur Höhe steuerte, womit er auch die zweitbeste Tagfeszeit auf sein Konto brachte. Sehr gute Figur machte in der umfangreichen Schar der Konkurrenten unser Ruesch, für den die Strecke vollkommenes « Neuland » bedeutete. Wenn er trotz des Handicaps mangelnder Vertrautheit öiit der Eigenart der Piste und trotz des gewaltigen Kraftüberschusses' seines 3,8-Liter-Grand-Prix-Al-: fa-Romeo, der ihn auf dem durchnässten Boden ins Schleudern brachte,, den Hügel in 47,07 Sek. beswang, so zeigte' er damit eine ausgezeichnete Leiitung, der die englische Presse denn auch die wohl- 'erdiente Anerkennung spendet. Rueschs Fahr- :unst erhält dabei die Note « sehr.gut >, wenn nicht' ;ar « verwegen». Hier die besten Resultate: 1. Mays :2-L,-EJlA) 43,31 Sek. 2. Mays (lK-L.-ERA) 43,91 3ek. 3. Scribbans (1M-L.-ERA) 44,38 Sek. 4. Whitehead (IH-L.-ERA) 45,45 Sek. 5. Goodacre (Austin) 45,48 Sek. 6. Cholmondeley Tapper (2,9-L.- Maserati) 46,40 Sek. 14. Ruesch (3,8-L.-Alfa-Romeo) 47,07 Sek. Die internationale Dauerprüfung Bodensee-Balaton, welche während der Tage vom 6. bis 9. Septembef unter dem Szepter des österreichischen und es ungarischen Äutomobilclubs zum Austrag gelangte, sah ein ganzes Schock der bekanntesten Langstreckenspezialisten am Start. Von den drei Schweizern, die mit von der Partie waren, beendeten Dreier und Sauthier die Fahrt, währenddem Ditfli dem Start fernblieb. Der Luzerner Dreier auf Alfa. Romeo vermochte sich in seiner Wertungsgruppe mit der Maximalpunktzahl von 380 unter en Siegern zu klassieren. Sauthier (Martigny) erhielt an der Kontrolle Szentgotthard wegen Ueberschreitung der reglementarischen Maximalzeit 6 Strafpunkte zudiktiert und erscheint deshalb mit 374 Punkten unter den Zweiten, im gleichen Rang wie der "von der Alpenfahrt her bekannte Röhricht und der Mercedesfahrer Geyer. Was am Klassement auffällt, das sind die massenhaften ex-aequos, figurieren doch in der Wertüngsgruppe 1 nicht weniger als 8 Konkurrenten, te der Wertungsgruppe 2 sogar deren 23 als erste. Dasselbe gilt für die Teamwertung, die ebenfalls je drei ex-aequo-Sieger lieferte. Bei den Nationaleams schwangen die ÖNS Berlin (mit Faul von Aus dem Parlament einB dufch verschiedene Beiträge zu äufnender Fonds zur Unterstützung von Schäden gebildet WJBCT, r die wegen Uneinbringlichkeit der Ersatzansprüche gegenüber ausländischen Autofahrern nichi gedeckt werden? » B£r Bundesrat hat darauf am 15. September wie*'folgt geantwortet: