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E_1936_Zeitung_Nr.081

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG. 6. Oktober 193ß - N° 81 MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G. BERN: Weissenbühlweg 40. Tel. 25.932 ZÜRICH: Badenerstraße 119, Tel. 51.693 BASEL: Aeschengraben 29. Tel. 47.954 LAUSANNE: 2, Cheznin des Mouettes Bureau de vente et Service CENEVE, Garage Lombard, 110. rue Lombard VERTRETER: AIGLE: F. Lanz - LOCARNO: Motta & Biffoid - LUGANO: Descagni-Ferrari - ÖLTEN: Frey & von Feibert - REIDEN (Luzern)- Gebr. Zimmerli - ST. GALLEN: A. Germann - SCHAFFHAUSEN: F. Hübscher - SOLOTHURN: Schnetz & Co. - SURSEE: F. Wyder's Erben

PT° 81 — DIENSTAG, 6. OKTOBER 1936 AUTUMOBIL-KEVUE 11 Stände am Pariser Salon (Fortsetzung.) Delahaye. Im Zentrum des Publikums-Interesses steht hier der pikfeine, cremefarbige Roadster mit 'den gelben Verzierungen, dessen schönen Leib man dank der Ausstellung auf einer motorisch angetriebenen Drehscheibe aus allen Perspektiven gemessen kann. Natürlich handelt es sich hier um eine Spezialkarosserie, deren Schöpfer wir unbekannterweise aus seinem Werk als Künstler und nicht als Techniker erkennen. Diese Wahrnehmung wird noch dadurch unterstrichen, dass die Serienmodelle gerade dieser Marke eher eine zurückhaltend gediegene Note anschlagen und beispielsweise auf den praktischen, grossen Gepäckraum nicht verzichtet haben, um durch einen solchen Verzicht die Rückenlinie noch fliessender zu gestalten. Wer sich dieser Zweckmässigkeits- Einsicht nicht zu öffnen vermag, dem stehen daneben einige Modelle mit speziell strömungsgünstig ausgebildetem Heck zur Ver- Sügung, die den Akzent ebenfalls auf eine jgrosse Geräumigkeit des Kofferraums legen, ohne ihn jedoch aus der Rückwand im geringsten hervortreten zu lassen. Als Neuerscheinung sei der Typ 148 (18 Steuer-PS) erwähnt, dessen obengesteuerter 6-Zylindermotor mit Fallstromvergaser an Sder Bremse 85 PS abgibt. Das Vierganggetriebe kann auf Wunsch gegen ein Cotal-Vorjvählgetriebe vertauscht werden. Bei einem [Wagengewicht von nur 1050 kg steht diesem fahrzeug ungewöhnliches Beschleunigungsvermögen und eine sehr bedeutende Kraftireserve zur Verfügung. Auch hier trifft man Wie an diesem Salon mehrfach gezeigte.Anordnung von Schalt- und Bremshebel, von Idenen jeder auf einer Seite des Lenkrades-anfeebracht ist Matford. Die französische Ford-Gesellschaft ist mit einer stattlichen Zahl ihrer Serienmodelle, inklusive einem blanken Chassis, im Salon vertreten. Ihr Fabrikationsprogramm umfasst neben dem Matford, der französischen Version des berühmten Ford V-8 mit einem Hubraum von 3,6 Litern, auch ein im Prinzip identisches Modell mit einem solchen von nur 2,2 Liter. Daneben fabriziert Matford als Luxuswagen den Lincoln-Zephyr. . Ueberden V-8-Motor von Ford.npch. Wojöte zu verlieren, hiesse Wasser in den Rhein trägen. Sein kleinerer Bruder leistet bei der gleichen Normal drehzahl von 3800 TJMin. immerhin noch 65 PS (gegen 90 der grossen Ausführung), was dem im Radstand um 10 cm verkürzten Wagen noch ein günstiges. Leistungsgewicht sichert: Diese Verkürzung des Radstandes stellt die Hauptänderung' gegenüber dem normalen Typ dar. Im übrigen Sivassen Für die rechtsufrige Walenseestrasse. Anläss-v lich der Gewerbeau'sstellurig in Flums hielt der st. gallische Landammann Dr. Kobelt ein Referat, •über das Projekt einer Walensee-Talstrasse,; das' auch in Dr. Moler, dem Churer Stadtpräsidenten, einen Befürworter fand, während Öbering. Plattner (Zürich) das Problem von der fach technischen Seite aus beleuchtete. Die von etwa 8ÖO Mann besuchte Versammlung hiess folgende Resolution guti. «Die aus dem St. Galler Oberland unter Zuzug aus Graubünden, Zürich und Glarus stark besuchte Volksversammlung vom 3. Oktober in Flums stellt fest, dass nach wie vor selbst eine bestausgebaute, fcerenzerbergstrasse den Anforderungen der Ostschweiz nach einer ganzjährigen nationalen und' internationalen Nord-Süd-Verbindungsstrasse nicht genügen kann. Die Subventionierung der* Kerenzer- 1 bergstrasse darf kein Präjudiz bilden gegen die rechtsufrige Walensee-Talstrasse. Die Versamm^ • hing betrachtet das finanziell undurchführbare und die ostschweizerischen Fremdenzentren . schwer schädigende Panixerprojekt als Ablen.kungsmanöver, um den Ausbau der Walenseestrasse zu verzögern und zu verhindern. Die Versammlung erklärt feierlich, dass die Ostschweiz den Kampf um ihr Recht auf eine Walensee-Talstrasse nie aufgeben wird. Die St. Galler Regierung wird ersucht, äem hohen Bundesrat unzweideutig zu erklären,., dass der Kanton St. Gallen sich weigere* die Kerenzerbergstrasse auf seinem Gebiet abzunehmen, und weiterzuführen, solange nicht ein unwiderruflicher Bundesratsbeschluss den Bau der rechtsufrigen Walensee-Talstrasse sichert. Die drei Regierungen von Zürich, Graubünden und St. Gallen werden ersucht, in Bern keinen Zweifel über die unbedingte Forderung der Ostschweiz nach einer Walensee-Talstrasse aufkommen zu lassen.» Verbesserung der Strasse nach Engelberg. Seit kurzem befinden sich die Korrektionsarbeiten an der ßergstrasse von Grafenort nach Engelberg beim sogenannten c Rosshimmel > im Gang. Die Strasse wird hier auf eine Breite von 7 m ausgebaut. Trotz dieser Der V-12-Molor des Lincoln-Zephyr, der in manchen Stücken dem des Ford V-8 ähnlich sieht. finden wir auch bei ihm denselben Rahmen mit X-Taverse, die gleiche Spur vorn und hinten, die Trockenscheiben-Kupplung und das Synchromesh-Dreiganggetriebe. Sämtliche Modelle sind in allen gebräuchlichen Karosserieformen lieferbar, angefangen vom Coach bis zum Coupe und Serien- Cabriolet. Panhard. In nächster Nähe des Eingangs treffen wir auf den Stand von Panhard, einer Firma, die durch das zähe Festhalten am Schiebermotor und ihre schon früher gezeigten Panorama- Windschutzscheiben vom Rahmen des üblichen etwas abweicht. Im ganzen Gesichtsbereich des Fahrers befindet sich keine Säule, deren Breite den Augenabstand übertrifft, so dass hier für die Sicht keinerlei tote Winkel auftreten; Um auch nach der Seite und sogar gegen hinten die Aussicht frei von Hindernissen zu machen, wurde die Säule zwischen den zwei Seitenfenstern der normalen, geschlossenen Wägen am 1 untern Ende stark nach hinten gezogen. '', Die Karosserie ist sehr geräumig gehalten und bietet dank dem iMittelsteuer für drei Personen Räum. Uebrigehs ist das Lenkrad nicht genau zentral : gelegen, so dass der rechte Passagiersitz auf der Vorderbank etwas enger ausfällt als der zur Linken des Fahrers. Die äussere Form der, Karosserien zeigt einen eigenartigen, originellen Stil, der in mancher Beziehung vom üblichen abweicht. ßiri VorführObjekt klärt über die Wirkungsweise^ der'durch das Vakuum der Ansaugleitung betätigten, automatischen Kupplung auf, welche die Bedienung; des Kupplungspedals überflüssig macht. Um auf die Motorbremse bei Talfahrten doch nicht verzichten zu müssen, hat man. einen Betätiguhgsknopf vorgesehen, durch den die Automatik ausser Funktion gesetzt wird. ! Arbeiten erleidet der Automobilyefkehr keinen 1 Unterbruch. , " Trennung von Auto und Velo. Wenn Herr Regierungsrat Wehk" als- Präsident des schweizerischen Autostrassenvereins letzten Donnerstag die Wanderausstellung für Radfahrwege in Basel eröffnen konnte, so ist .dies der tatkräftigen: Initiative von Herrn Dr. Th. Gubler zu verdanken. Er hat es verstanden, die vom technischen Leiter der Reichsgemeinschaft für Radwegebau, Dr. Schacht, zusammengestellte Wanderausstellung,, durch aus; der ganzen Schweiz von ihm selbst, züsänimengetragenes Material erweitert,-uns Mn> auch in der Schweiz zugänglich zu machen. Nachdem Dr. Schacht kurz Wissen Sie, dass YACCO mit seinem stabilisierten Mineralöl 85% aller Automobil-Weltrekorde besitzt? Gen.-Vertr. I. d. Schweiz: 4. Schnyder, St. Niklausstr. 54, Solothum über die "Entwicklung und den heutigen Standides Radweggedankens in Deutschland orientiert hattet ergriff Herr Dr., Gubler das Wort zu einer knappen Einführung der zahlreichen Gäste in idas Wesen und die Idee, in die Zweckmässigkeit, die" Entwicklung und Notwendigkeit' des Radfahrweges bei uns in der Schweiz,- Die Kantone Baselstadt und Zürich sind, auf'dem Weg der Verwirklichung des-Gedankens schon ein beträchtliches'Stück gegangen und sie werden gefolgt von den Kantonen Solothurn, Luzern, ölarus Und St. Gallen. ', Unfallzählungen auf Strassen mit und auf Stfassen ohne Radfahrwege 11 haben auf 10 km ein Verhältnis von 3izü 25 (!) ergeben, so dass ; Behörden sund Kantone, die. heute mit dem Bau solcher Radfahrwege hintänhalten, sich eine grosse Verantwortung "aufladen. Man begreift ohne weiteres, dass Deutschland, das mit seinen 17,000,000 Radfahrern einen Drittel des Fahrradbestandes der Welt aufweist, auf diesem Gebiete weit voran ist. Besitzt doch eine Stadt wie Magdeburg bereits 350 km Radwege im Stadtgebiet. Es bestehen in unserm Nachbarstaat im Norden bereits 7500 km Radwege. Da nun einmal, zum mindestens im städtischen Gebiet, in Europa das Fahrrad den Verkehr beherrscht, ist seine Trennung vom rascheren Automobil zu einer Tagesfrage geworden. Schon vor 35 Jahren hat sich Herr Dr. Gubler zum erstenmal für diesen Gedanken eingesetzt, jedoch erst ein Vierteljahrhundert später wurde die Idee in der Tagespresse aufgegriffen. Seither ist allerdings der Ruf nach solcher Trennung, nach dem Bau von Radwegen, nicht mehr zum Schweigen gekommen. Während des anschliessenden, von Herrn Dr. Gubler fortlaufend erläuterten Rundgangs durch die an höchst instruktivem und anschaulichem Material reiche Ausstellung selbst, hielten wir an interessanten Gedanken fest die Fortführung der Radwege über Strassenkreuzungen, was die Radfahrer zu korrektem Hintereinanderfahren anhält, sowie das Bestreben, die Radwege, wenn nicht ganz von den Ueberlandstrassen zu trennen, So doch womöglich ausserhalb vorhandener Bäume zu verlegen, was die Gefahr des Miteinbeziehens dieser Streifen in den Automobilverkehr zum vornherein ausschliesst. Es ist der Mithilfe der Regierung sowie der tatkräftigen Unterstützung des ACS und des TCS zu danken, dass diese allen Verkehrsteilnehmern, Radfahrern, Fussgängern und Automobilisten zu empfehlende, unentgeltliche Ausstellung in zentraler Lage, im ersten Stock des Stadtkasinos untergebracht werden konnte. rbc. Ce»elz3ebun^ Ein neuer Anlauf. Nachdem am 15. Dezember 1935 die Revision des schaffhauserischen Gesetzes über die Besteuerung der Motorfahrzeuge in der Volksabstimmung verworfen worden war, unterbreitet der Regierungsrat jetzt dem Grossen Rat einen neuen Revisionsentwurf. An Erleichterungen gegenüber dem jetzigen Gesetz sind vorgesehen: die quartalweise Einlösungsmöglichkeit, Ratenzahlung, 50% ige Reduktion der Steuer auf Landwirtschaftstraktoren und Bevorzugung, einheimischer Produkte. Die im abgelehnten Entwurf vorgesehene starke Be-i Steuerung der Lastwagen wurde fallen gelitssen. Dagegen sind die mittleren Kategotpo:der. Motorfahrzeuge stärker belastet Ausland Kohlehydrierung als Mittel der Arbeitsbeschaffung. Die französische Regierung trägt sich mit der Absicht, im Rahmen ihres Arbeitsbeschaffungsprogramms auch die Herstellung von synthetischem Benzin an die Hand; zu netfmen. Bereits hat denn auch das Office National des Combüstibles Liquides sich dazu geäussert, welche der bisher praktizierten Hydrieryerfahren, bei denen Steinkohle, Braunkohle oder Erdölrückstände als Ausgangsmaterial dienen, zur Anwendung gelangen sollen. Es mag angezeigt sein* in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen; dass Frankreich bisher nur zwei Anlagen für die Kohlehydrierung besass, deren Produktion sich jedoch in bescheidenen Grenzen ,hielt und die Treibstoffversorgung des Landes nur unwesentlich zu beeinflussen vermochte. Angesichts, der Tatsache, dass es bisher nicht gelungen ist, privates Kapital für die Kohleverflüssigung zu finden, beabsichtigt nun die Regierung, die aus, dem Arbeitsbeschaffungskredit verfügbaren Mittel diesem Zweck dienstbar zu machen. A. eis* SEKTION ZÜRICH. Die WintergerieralveVsammlung mit Martinimahl ist vom 12. auf den 19. November verschoben worden. Die Vergnügungskommission stellt für diesen Anlass wieder eine lustige Revue und eine amüsante Schnitzelbank nebst andern Darbietungen in Aussicht. — Grosses Interesse dürfte der ersten Vortragsmatinee vom 8. November zukommen. Der schon seit vier-Jahren in China weilende Schweizerforscher Walter Bosshafd, Peking, welcher Ende Oktober in die Schweiz zurückkehrt, wird erstmals in der Zürcher Sektion des ACS seinen interessanten Film- und Lichtbildervor trag über c Autofahrten in def Mongolei > halten, - Grosses Interesse hat die . Schnitzeljagd vom .3. Oktober gefunden, ein Zeichen'dafür, das» die Neuerung, an Stelle des gemeinsamen Startes dem Einzelstart den Vorzug zu geben, letztes Jahr besten Anklang gefunden hat.. Um t8& .üir besammelten sich die 25 Konkurrenten in Dübendorf, wo ihnen die letzten Instruktionen gegeben wurden. Von- Dubendorf aus ging es über Wangen und Oberillnau nach Agasul und über Weisslingen und die Kyburg hinab'ins Tösstal nach Sennhof. Von Seen aus wurde .links in den Eschenbergwald abgezweigt und an Winterthurs Toren vorbei Töss erreicht, von wo es auf unbekannten Zickzackwegen über Neuburg und Oberwagenburg hinüber nach Pfungen und an den dortigen Rebhängen aufwärts nach Buch ging. Dann eine lohnende Abfahrt durch die herbstliche Ircheigegend, am Schloss Berg vorbei nach Flaach und zum Ziel beim Gasthof zur «Ziegelhütte» am Rhein, in dessen gastliche Räume sich der Fuchs zurückgezogen hatte. Zirka 150 Meter nach jeder Strassenkreuzung resp. -abzweigung waren Schnitzel gestreut, und da es der Strassen recht Tuele oiod Terzwickte gab, wurdeir an Fahrer und Wagen ansehnliche Anforderungen gestellt. Die Konkurrenten gingen mit um "so greiserem Eifer ans Werk, als die Schnitzeljagd den letzten Wettbewerb der diesjährigen Sektionsmeieterschaft darstellte. Da die erstplacierten Meisterschaftsanwärter sehr nahe beieinander lagen, konnte ein guter oder schlechter Platz den Ausschlag geben, zumalen einige Konkurrenten erst zwei der vorgeschriebenen drei Wettbewerbe absolviert hatten- Es wurden denn auch durchweg sehr gute Zeiten gefahren, die Fahrer hatten das Kehren * auf der Strasse aus dem «ff» los und freuten sich an dieser gutaufgezogenen, herbstlichen. Autopirsch, die dann im Gasthof «Kreuz» in Rafz ihren Abechluss bei einem frohgestimmten Nachtessen fand, zu dem sich auch zahlreiche andere. Mitglieder mit ihren Angehörigen eingefunden hatten. Nach Begrüssung durch Herrn Präsident Gasemann und Ueberreichung eines Blumengrusses durch herzige in Rafzer Trachten gekleidete Kinder des grossen Gartenbaugeschäftes Gebr. Hauenstein konnte Herr W. Badertscher, Präsident der Sportkommission, folgende Rangliste der bei prächtigem Herbstwetter vorzüglich verlaufenen Schnitzeljagd bekannt geben, wozu beigefügt sei, dass drei Konkurrenten im Laufe des Wettbewerbes wegen Wagendefekles ausschieden und zwei weitere Konkurrenten trotz guten Zeiten der Klassierung wegen Nichtpassierens aller vier Kontrollposten verlustig gingen: 1. Köberle G., Zürich, 1 Std. 24 Min. 50,4 Sek.; 2. Bosshard W., Dürnten, 1:32:14; 3. Jenny W., Zürich, 1:35:59,8; 4. Ulrich A., Zürich, 1:44:03,6; 5. Schober E., Zürich, 1:47:11; 6. Scotoni A. E., Zürich, 1:56:08,6; 7. Borsari Frl., Zollikon,' 1:56' 09,8; 8. Borsari Dr., Zollikon, 2:10:47; 9. Brändli Dr., Winterthur, 2:11::13,6; 10. Campolongo E., Zürich, 2:19:00,4; 11. Zimmermann M., Zürich, 2:20:01; 12. Spillmann J., Zollikon, 2:23:01,8; 13. Schmidt C. .Zürich, 2:30:19,4; 4. Bosshardt A., Zürich, 2:31:15;8;"' 15: Locher W., Zürich, 2:35:34; 16,- Engler A., Zürich T 2:41:53,8; 17. Fischer' K., Zürich 2:55:05,2; 18. Müller A., Zürich, 3:00:41.8; 19. Levy M„ Zürich;' 3:06:31,4; 20. Locher M., Kilchberg, 3:33:40,8. — Totaldistanz ca. 58 km.. Die Resultate zeigten, idasa die Fährte sehr gut gelegt war, dass aber, auch allzu rasches Fahren wenig Vorteil brachte, Fuchsjagden können auch mit dem Kopf gewonnen werden. Die zwei, ersten Elätze wurden übrigens, von zwei" Amateuren belegt. ' V &U9C «leni Yetbänden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Monatsversammlung, 'Mittwoch den- 7. Oktober 1936, 20.15 Uhr im Lokal Du Pont. Wir ersuchen unsere verehrten Mitglieder, vollzählig und pünktlich teilzunehmen, da , wichtige Beschlüsse zu fassen sind. Wir appellieren ah unsere Mitglie^ der, in Zukunft die Versammlungen und Anlässe laut Jahresprogramm zu beachten. Der .Verein organisiert wiederum einen Flugtajj, der von. unserem Aktivmitglied und Pilot Ernst Zweifel durchgeführt wird. Anmeldungen werden an der Versammlung feqtgegen -genommen.,..Flugpreis Fr. 8..— inkl. Veri Sicherung pro- Person. Die Veranstaltung' findet Sonntag,, iea .11- Oktober 1936, nachmittags ab 1.30 Uhr statt, wo ebenfalls noch Anmeldungen angenommen werden. Im Anschhiss an den 1 Flugtag erfolgt der Sauserbummcl. Wir laden alle Mitglieder mit Ihren Angehörigen _und_ .Freunde_,_herzlich ein und erwarten recht zahlreichen Besuch. Mit Cbauffeurgrüss: Der Vorstand und Pilot. ' • N. B. Bei schlechter Witterung wird der Flugfag auf' Sonntag, den 18.'Oktober 1936 verschoben. . • ' •• ^ •- .. . x . . . Amtliche Mitteilungen Clearingverkehr Schweiz-Italien. Einkaufe in der Schweiz domizilierfer Touristen während ihres Aufenthaltes in Italien. Die Schweizerische Verrechnungsstelle, Börs,enstrasse '26, Zürich, als 'vom Bundesrat mit der "Durchführung des Clearingverkehrs.. miL-dem... Ausland.betrautes offizielles Organ, macht ausdrücklich darauf aufmerksam, 'dass: - •>- • 1. Waren, welche von in der Schweiz domizilier^ ten Touristen w&hrend ihres Aufenthaltes in Italieii zwecks nachheriger Einfuhr-in die Schweiz gekauft werden, gemäss den.Bestimmungen des mit Italien abgeschlossenen Zahlungsabkommens- vom '3. Dezember 1935 im -Wege des schweizerisch-italienir sehen Clearings bezahlt werden müssen. Eine Bar- .Zahlung solcher Waren an, Ort.und Stelle ist unzutlässig. Um nachträgliche Unannehmlichkeiten miH den schweizerischen Glearftigorganen zu vermeiden!, .sollen, Käufe in Italien nur abgeschlossen werden!, wejin der Verkäufer bereit ist, auf Barzahlung zi vei ziehten und eine Zahlung, we.lc.he rder Kaufet ihm im Clearingwege aus der Schweiz zukommea zu lassen hätte, entgegenzunehmen. Da dem Verkäuifer eine Kreditgewährung an einen Unbekannte^ nicht wohl zugemutet werden kann, wird s tter Verjsand der Ware in den meisten Fällen erst nach Eintreffen der Clearingzahlung in Italen stattfinfden können. | t. Von den Clearingbestimmungen„.^ausgenom>inen sind in Italien gekaufte sog. «Reiseandenken»,, soweit dieselben den Wert von Fr. .50^- (fünfzig Schweizerfranken) pro Person /nicht übersteigen, fliese Art Käufe^ werden .als- unter den Begriff «Reiseaußlagen» feilend betrachtet und dürfen deshalb am Kaufsiwt^in Lire beglichen werden. ' 3: Wer für Einfuhren von Waren italienischen •Ursprungs -durch direkfe-.Zahlungsjn Italien oder durch" Anwendung eitler anderen unzulässigen Zah;- lungsart-.gegien die Clearfngbestlirimung«n yprstösst, rhat 'für den\ dem Clearing, entgangenen Betraf Nachzahlung im CleaWngwegV zii "•leisten. \Ausseqdem können; für solche'. Clearingveretösse^ ijoch die in Art. 12 des Bundesratsbeschlusses vom 9. 12. 35 niedergelegten Strafbest.immungen (Busse bis auf Fr. 10.000— oder Gefängnis bis auf-, 12. Monato; beide Strafen können Verbunden werden) in Anwendung kommen. Schwelzerische Verrechnungsstelle. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer (abw.) Dipl. Ina. F. O. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe.: O, E. Wagner, r-> Rena Baebier,