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E_1936_Zeitung_Nr.079

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 29. SEPTEMBER 1936 — N° 79 Der Automobilbestand in der Schweiz 1935 Die vorliegenden Zahlen geben Aufschluss über den Motorwagenbestand am 30. September 1935. Für die Motorräder sind die Daten noch nicht vollständig ermittelt. Seit 1934 werden alljährlich zwei Bestandesaufnahmen für die im Verkehr befindlichen Motorfahrzeuge durchgeführt. Der eine Stichtag fällt auf das Jahresende, damit die Vergleichbarkeit mit den von 1924 bis 1933 veröffentlichten Zahlen gewahrt bleibt. Ausserdem findet nun jeweils noch eine Zählung auf den 30. September statt. Da das jahreszeitliche Maximum der im Verkehr stehenden Motorfahrzeuge auf das dritte Quartal fällt, sind die Septemberziffern von den vorübergehenden Stillegungen und ihren Schwankungen am wenigsten beeinflusst. Der Anteil der über Winter aus dem Verkehr gezogenen Motorfahrzeuge am Qesamtbestand hat nämlich die Tendenz, in einer absteigenden Konjunkturphase grösser zu werden und sich im Wirtschaftsaufstieg wieder zu vermindern. Im Zuge einer sinkenden Konjunktur können die Dezemberzahlen einen von Jahr zu Jahr abnehmenden Bestand anzeigen, während im Sommer oder Herbst durchgeführte Erhebungen in geringerem Masse rückläufige oder gleichbleibende, vielleicht sogar ansteigende Ziffern ergeben würden. Um die langfristige Entwicklung zu erkennen, muss man daher nicht auf das Jahresende, sondern auf die Zeit der Verkehrshochflut abstellen. In den Tabellen werden die Fahrzeugarten diesmal stärker gegliedert. Die wechselweise als Autobus oder Lastwagen verwendbaren Vehikel, die bisher den Autobussen zugeteilt waren, sind nun gesondert aufgeführt. Die Last- und Lieferungswagen unterscheiden sich durch die Höhe ihrer Nutzlast. Die Kategorie «Spezialwagen» umfasst alle jene Fahrzeuge, deren Zweckbestimmung eine besondere Bauart erfordert, so dass der Transport von Stückgütern gewöhnlich unmöglich wird. Diese zahlenmäsig nicht sehr bedeutsame Gruppe zeichnet sich durch ihre grosse Mannigfaltigkeit der Arten aus. Zisternenwagen, Elektrofahrleitern, Kranken- und Leichentransportwagen, Motorfeuerspritzen, Strassenreinigungswagen, Turmwagen, Gefangenenwagen und noch andere Vehikel sind hier vertreten. Tabelle I zeigt den Motorwagenbestand im Herbst 1934 und 1935. Bedeutsame Veränderungen haben in diesem Zeitraum nicht stattgefunden. Die Zahl der Automobile steht mit rund 91000 am 30. September 1935 nur wenig höher ais Im Vorjahre. Bei den Personen- und Lieferungwagen zeigt sich eine geringfügige Zunahme, während der Bestand an «Camions » praktisch unverändert geblieben ist. Nur die Autobusse und die Spezialwagen verzeichnen merklich höhere Ziffern als im September 1934. Verkehr Deutschland im Kampf gegen Verkehrssünder. Das Bonner Jugendgericht hat sich entschlossen, gegen jugendliche Radfahrer, die durch Disziplinlosigkeit den Verkehr stören, mit befristeten Radfahrverboten vorzugehen. Die ersten Verbote wurden bereits ausgesprochen; sie lauten auf 6 Wochen. Jedoch ist vorgesehen, dass in schwereren Fällen Verbote bis zur Dauer von 6 Monaten erfolgen können. Das Amtsgericht Giessen hat in einer «Warnung an betrunkene Verkehrsteilnehmer > bekanntgegeben, dass besonders gewissenlose Verkehrsteilnehmer, auch Fussgänger, in Zukunft nicht mehr mit Geldstrafen, sondern flur noch mit Freiheitsstrafen belegt werden würden. Mitgeteilt vom Eidg. Statistischen 'Amt. Ende Sept. Ende Sept. Zu-od.Aknahm« 1834 193S abulut Prozent *) Als Autobus oder Lastwagen verwendbar. s ) Mit 1000 kg und mehr Nutzlast. 3 ) Bis 999 kj* Nutzlast. In den einzelnen Kantonen (Tabelel 2) ist die Entwicklung nicht einheitlich verlaufen. Mit Ausnahme der beiden Appenzell und St. Gallens haben die Bestände in den spärlich mit Motorwagen ausgestatteten Gebieten stärker zugenommen als in den Kantonen mit grosser Dichte. Es hat sich also eine gewisse Angleichung im verschiedenen Grad der Motorisierung vollzogen. Die Summe der Abweichungen der Motorwagendichte in den einzelnen Kantonen von der Dichteziffer des ganzen Landes ist von 741 Ende September 1934 auf 717 im gleichen Zeitpunkt des folgenden Jahres zurückgegangen. Motorwagenbestand kt den Städten mit über 3 30.000 Einwohnern. Ende September 1935. 9 III &i 3 Zürich 7702 82 Basel 3848 22 Genf 6423 33 Bern 3049 78 Lausanne 2570 26 St. Gallen 1213 11 Winterthur 838 14 Motorwagenbestand 1934, 1935 FibneunrUn Personenwagen 69 744 70662 918 1,3 Autobusse 1239 1286 47 3,8 auswechselbar 1 ) 248 256 8 3,2 Lastwagen') 13 067 13009 —58—0,4 Lieferungswagen*) 5 229 5 298 691,3 2 Motorwagen bestand in den Kantonen, Ende September 1935. Kanton. 13 1563 4 964 10 703 1 454 5 415 5 225 8 210 Luzern 1202 43— 276 Biel 795 10 La Ghaux-de- 1 145 Fonds 609 3 I i 1 I 863 84 380 38 356 69 193 32 145 23 69 12 70 9 99 32 40 10 50 10357 31 63 5319 30 9 7603 16 19 3826 31 4 3188 27 8 1543 41 12 1161 48 13 1665 32 13 1014 38 *) Als Autobus oder Lastwagen verwendbar. ') Mit 1000 kg und mehr Nutzlast. ») Bis 999 ke Nutzlast. Unter den Städten (Tabelle 3) haben die Motorwagen vom September 1934 bis September 1935 am stärksten in Basel zugenommen (7,3%); Lausanne verzeichnet mit 3,1% die grösste Abnahme. Immer noch weist Genf im Verhältnis zur Bevölkerung am meisten Motorwagen auf; die Automobildichte ist dort fast doppelt so gross wie in den andern schweizerischen Grossstädten Zürich, Basel und Bern. Den Gegenpol zu Genf bildet das industrielle Winterthur, das erst auf 48 Einwohner ein Automobil zählt. Toggenburgische Verkehrsentwicklung. In •der Woche vom 14.—20. September wurden auf der Postautolinie Nesslau-Wüdhaus-Buchs 2773 Personen befördert Nunmehr kann die diesjährige Sommersaison abgeschlossen und mit den bisherigen verglichen werden. Einen deutlichen Gradmesser für die Verkehrsentwicklung im Obertoggenburg bietet stets die obertoggenburgische Postautoroute, die auch in der diesjährigen Saison mit 50,625 Passagieren an der Spitze aller Alpenposten der Schweiz marschiert. Diese Zahl verteilt sich auf 14 Sommerwochen, vom 15. Juni bis 20. September 1936. Sie entspricht allerdings einem Ausfall von 9 % gegenüber dem Vorjahre, doch muss dabei die langanhaltende schlechte Witterung in Betracht gezogen werden. Damit steht die Linie wiederum wie bisher an weitaus erster Stelle. An zweiter folgt die Route Urnäsch-Schwägalo mit 41,290 Passagieren und einem Rückgang um 2 % gegenüber dem Vorjahre. Die Zusammenstellung der letzten Jahre zeigt für die obertoggenburgische Route bei je 14 Sommerwochen pro Jahr folgendes Entwioklungsbild: 1936: 50,625 1935: 55,868 1934: 49,745 1933: 33,873 1932: 36,726 1931: 38,267 1930: 39,369 1929: 39,407 Total 1929 biß 1936: 343.880. Diese Ziffer wird von keiner schweizerischen Alpenpostenlinie erreicht. Seit drei Jahren ist eine Mehrbeförderung von 10,000 Spezialwagen . 532 555 23 4,3 Automobile Total 90 059 91 066 1007 1,1 bis 22,000 Passagieren pro Sommersaison Gewerbliche Traktoren *) 676 644 —32 —4,7 Das Toggenburg kann auf diese Verkehrs- gegenüber den Vorjahren zu konstatieren. Motorwagen total 90 735 91710 975 1,1entwicklung, die natürlich nicht von ungefähr kam, nur stolz sein. fb. .,„,„„ .„,„ Autwech- ,,,» Liele- ..„1-1 Gewerb- Einwohn. P e "°" n * u «°; .elbar. J*£ nin t ,- •»" »ch.Tr.k- Tot., pro M.t.r- Anhlnfr -wagen busn w, eüI|1) "«•"') waien«) w *«' n toren>) wagen Zürich 12552 138 41 2564 1431 115 126 16967 38 620 Bern 11116 235 14 1586 " 607 66 136 13760 51 319 Luzern 2637 . 91 3 583 237 36 30 3617 54 187 Uri 156 13 2 51 11 1 4 238 99 6 Schwyz 519 12 4 154 34 , 2 7 732 87 5 Obwalden. ... 155 6 1 40 18 — 8 228 88 10 Nidwaiden ... 109 1 3 36 4 — — 153 101 1 Glarus 396 4 3 70 28 3 8 512 s> 69 22 Zug 483 2 1 106 36 3 5 636 56 39 Freiburg .... 1638 35 8 300 132 5 13 2131 68 30 Solothurn. . . . 2098 65 22 410 130 26 30 2781 53 126 Basel-Stadt . . . 4032 22 4 987 389 38 69 5541 30 619 Basel-Land . . . 1578 22 6 424 154 12 35 2231 43 91 Schaffhausen . . 750 18 6 173 58 6 10 1021 51 64 Appenzell A.-Rh. 508 20 12 82 13 3 1 639 74 13 Appenzell I.-Rh.. 34 — 3 12 9 — 2 60 235 5 St. Gallen. . . . 3374 57 28 634 207 22 35 4357 65 230 Graubünden. . . 1026 60 1 124 22 21 10 1264 100 29 Aargau 3487 48 7 661 138 15 35 4391 61 201 Thurgau .... 2052 33 10 342 127 8 31 2603 53 51 Tessin 2436 111 7 680 248 27 2 3511 46 29 Waadt 7414 138 35 1206 452 37 17 9299 37 248 Wallis 938 82 14 373 51 8 1 1467 94 38. y Neuenburg . . . 2349 37 9 422 238 28 19 < 3102 38 88 Genf 8825 36 12 989 524 73 10 10469 17 202"' Schweiz 70662 1286 256 13009 5298 555 644 91710 45 3273; S — 100 26 9 4 751 42 Bessere Strassen erhöhen Verkehrssicherheit. Die Strassenunfälle wollen in England nicht abnehmen. Im ersten Halbjahr 1936 verunglückten 2500 Personen mehr im Strassenverkehr als im gleichen Zeitraum 1935. Gegenwärtig ereignet sich alle 100 Sekunden — bei Tag und bei Nacht — irgendwo in England eine Strassenunfall, und alle 80 Minuten verliert dabei ein Mensch sein Leben. Angesichts aller Massnahmen, die in den letzten Jahren in England zur Erhöhung der Sicherheit des Strassenverkehrs getroffen wurden, wirken solche Feststellungen in der Oeffentlichkeit im höchsten Grade beunruhigend. Warum, fragt man sich mit Recht, können denn nicht endlich Mittel und Wege gefunden werden, um dieser Hekatombe ein Ende zu bereiten ? Im britischen Inselreich Zusammen mit Bundesplatz und Bärenplatz bildet der Waisenhausplatz als eines der wichtigsten Verkehrszentren im Herzen Berns eine sehr günstige Querverbindung zwischen den zahlreichen Längsstrassen des Stadtkerns, und er weist demgemäss auch einen starken Verkehr von Fahrzeugen aller Art auf. Während aber vom Bundesplatz bis zur Einmündung der Neuengasse die vorhandene Verkehrsfläche in sehr zweckentsprechender Weise eingeteilt ist und sich der Verkehr beider Richtungen auf einer reichlich breiten Fahrbahn auf der Westseite reibungslos abwickelt, indes der übrige Raum Markt- und Parkierungszwecken dient, herrschen weiter «Sicherheitsstreifen» gänzlich wirkungslos sind. Als sich bei der kürzlich notwendig gewordenen Erneuerung der öffentlichen Waage gleich auch die Frage stellte, ob man die hier ohnehin nicht eben günstig gelegene Anlage nicht verlegen solle, scheint man leider keinördlich äusserst unerfreuliche Verkehrsverhältnisse. Namentlich auf der ganz ungegliederten weiten Asphaltfläche um das Waaghaus herum fehlt jegliche «Fassung > des Verkehrs in einwandfrei abgegrenzte Fahrbahnen, und die Fahrzeuge überqueren denn auch den Platz in allen möglichen Richtungen nach freiem Belieben. Besonders unerquicklich ist die Abwicklung des starken Fahrverkehrs zwischen der Stelle bei der Einmündung der Neuengasse einerseits und der Zeughausgasse anderseits. Hier sind die Verhältnisse nochmals dadurch verschlimmert worden, dass man sich auf Seiten der Behörden bei der an sich freilich begrüssenswerten Anordnung eines Parkplatzes vor dem Hotel Metropol aus nicht sehr verständlichen Gründen veranlasst gesehen hat, einen Kreisverkehr einzurichten. Dadurch werden nun die zahlreichen, vom Südende des Platzes kommenden und nach der Speichergasse, der Lorrainebrücke usw. strebenden Fahrzeuge in gänzlich überflüssiger Weise aus ihrer geraden Bahn ab- und ebenfalls diagonal über jene weite Platzfläche hinausgedrängt. Zu alledem kommt der zusätzliche Verkehr aus der regen Benützung der öffentlichen Waage beim Waaghaus und der in diesem Gebäude untergebrachten Fleischschau. entfallen auf 10,000 Motorfahrzeuge noch 30,5 tödliche Unfälle, während es den USA gelungen ist, sie auf 133 zu senken. London zeigt keine Häufung der Verkehrsunfälle. Im Gegenteil, die Strassen der City scheinen zu den sichersten ganz Englands zu gehören. Schuld sind vor allem die engen Strassen des platten Landes mit ihren vielen Windungen, ihrer Unübersichtlichkeit, ihrer schlechten Beleuchtung und dem Mangel an gleitsicheren Belägen. Dazu gesellt sich noch das Fehlen besonderer Streifen für die vielen Velofahrer. Der Angelpunkt des ganzen Problems liegt in der Strasse, nicht etwa bei den Fahrern oder den Wagen und auch nicht bei den Fussgängern. Zu dieser Erkenntnis hat man sich endlich durchgerungen und einmütig wird jetzt gefordert, ohne weiteren Aufschub und ungeachtet der Kosten, alles zu unternehmen, um der Strasse endlich ihre Lebensgefährlichkeit zu nehmen. Obligatorische Autohaftpflichtversicherung in Frankreich. Dem französischen Senat ist ein Gesetz betreffend Zwangshaftpflichtversicherung für Motorfahrzeughalter vorgelegt worden, durch welches die Ansprüche Unfallgeschädigter bei Zahlungsunfähigkeit des haftpflichtigen Fahrzeughalters oder seines Versicherers erfüllt werden sollen. Der auf solche Schadenfälle entfallende Betrag ist jedoch sehr gering und wird auf kaum 4 % der von den Versicherungsgesellschaften zur Zeit für Schadenzahlungen in der Motorfahrzeugversicherung verausgabten Summe geschätzt. De» B^vmi^i* W«aMenh«BU*p>la€z Sehr schlimm bestellt ist es unter diesen Umständen um den Fussgängerverkehr. Namentlich der von der Zeughausgasse herkommende Fussgänger ist auf der an vierzig (!) Meter breiten, offenen Platzfläche völlig schutzlos, da jede Sicherung auch nur durch" ein zweckmässig gelegenes Trottoir fehlt und die schematisch über den Platz gezogenen nen anderen geeigneten Platz für sie gefunden zu haben, und so gilt es also, sich mit diesem Yerkehr auch in der Zukunft abzufinden. Dagegen bildet nun doch vielleicht der beabsichtigte Ausbau des Waaghauses selbst (zwecks besserer Unterbringung der Fleischschau) für die Behörden gleich den Anlass, sich auch der Verkehrsverhältnisse in seiner Umgebung etwas anzunehmen. Der beistehend wiedergegebene Plan möchte zeigen, in welch einfacher Weise sich durch die blosse Anordnung einer zweckentsprechend geformten Trottoirinsel eine wesentliche Verbesserung erreichen liesse. Es entstünde eine klare Aufteilung der weiten Platzfläche in sehr reichlich bemessene Fahrbahnen mit glatter Führung und in Fussgängerzonen, die zwischen sämtlichen Punkten des Platzes gesicherte Uebergänge auch über die Fahrbahn gewährleisten würden. Durch die rationelle Platzaufteilung würden ferner weitere Parkierungsmöglichkeiten geschaffen; zwischen Aarberger- und Neuengasse langte es noch für ein Trottoir ausserhalb der Lauben zur Erleichterung des Anstösserverkehrs, und dass sich künftig der Budenmarkt auf der neu gewonnenen Trottoirfläche statt wie bisher mitten im Verkehrstrubel abspielen könnte, wäre gewiss nur zu begrüssen. H. W. Thommen.

N° 79 — DIENSTAG, 29. SEPTEMBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE 11 Was die Fahrprüfung lehrt Dazu ist nun zu sagen, dass ein einwandfreies Bedienen des Fahrzeuges schon einen grossen Einflu&s auf das Resultat der Prüfung haben muss. So bedingt z.B. eine unübersichtliche Kreuzung eventuelles Schalten, auf alle Fälle erfordert sie aber Bremsbereitschaft. Der springende Punkt liegt nun darin, dass der-Erkenntnis der Situation fast gleichzeitig die entsprechenden Bewegungen des Fahrers folgen müssen, ohne dass die Aufmerksamkeit von den Vorgängen auf der Fahrbahn abgelenkt werden darf. Man kann diesen Vorgang mit zwei Arbeiten vergleichen, welche gleichzeitig verrichtet werden sollen. Und das gelingt nur durch die Automatisierung der einen Arbeit. Auf das Autofahren übertragen heisst das: Die Bedienung des Fahrzeuges muss vom Denken unabhängig, mit andern Worten, sie muss automatisiert werden. Damit ist nun aber keineswegs gesagt, dass die Bedienung des Fahrzeuges jede Denkarbeit ausschliesst; einzig die Ausführung der Manipulation soll instinktiv vor sich gehen, d.h. gefühlsmässig erfolgen. Solange diese Automatisierung nicht erreicht ist, d. h. solange der Fahrer z. B. beim Schalten noch denken muss: «Jetzt Kuppeln... Schalthebel in Leerlauf... Kupplung los... Zwischengas geben... Kupplung drücken... nächst kleineren Gang hinein» — solange werden sich zwangsläufig Unsicherheiten im Verkehr ergeben. Dieser Grundsatz der < Automatisierung > ist auch heute noch nicht allen Fahrern klar, selbst solchen nicht, die Anfänger für die Prüfung heranbilden wollen. Dabei verkörpert er sozusagen das Ei des Kolumbus für die Führerprüfung und deren positiven Erfolg. Ist diese Automatisierung jedoch erreicht, so stellt sich das verkehrssichere Fahren nur noch als eine Frage der Angewöhnung und Uebung dar, wobei die •einzelnen Bewegungen sozusagen im Unterbewusstsein ausgeführt werden. Aengstliche Gemüter mögen sich durch diese Erörterungen nicht abschrecken lassen, denn eine absolut fehlerfreie Führerprüfung gibt es nicht und wird es auch nie geben, genau so wenig wie ein ehrlicher, alter «Autohase» von sich wird sagen wollen, dass er immer fehlerfrei fährt. Eine Kreuzung kann tausendmal befahren worden sein, ohne dass etwas passierte, aber damit ist noch lange nicht der Beweis dafür erbracht, dass sich der Fahrer dabei richtig verhielt. Nun, dann hatte der Fahrer eben tausendmal Glück, insofern nämlich als im kritischen Moment keiner da war, der mit ihm zusammen (in Form einer Kollision) bewiesen hätte, dass ein Stoppen bei der von ihm eingehaltenen Geschwindigkeit auf nützliche Distanz ausgeschlossen sei. AehnMch liegen die Dinge auch bei der Fahrprüfung; hier ebenfalls kommt es auf die Schwere der Fehler an, d.h. auf die möglichen Folgen im Verkehr. Und zum Trost noch etwas anderes : Die Prüfung wird erst am Schlüsse der Fahrt beurteilt. Es ist absolut ausgeschlossen, schon während deren Dauer einwandfrei zu Aus dem Parlament Ein Programm für die Wiederbelebung des Fremdenverkehrs. Während der ersten Sessionswoche der Herbsttagung der eidg. Räte reichte der Freisinnige Vallotton (Waadt) im Nationalrat folgende Interpellation ein : «Die Krise, die den schweizerischen Fremdenverkehr und das schweizerische Hotelgewerbe niederdrückt, hat sich seit 1930 empfindlich verschärft. Unsere Hotels sind ebenso leer wie unsre Eisenbahnzüge, während sich der Fremdenstrom in andere europäische Länder ergiesst. Einzig tatkräftige und sofortige Massnahmen vermögen unser Hotelgewerbe vor dem Zusammenbruch zu retten. Nur eine einträchtige Aktion des Bundes, der Bundesbahnen, der Nebenbahnen, der Hoteliers, der Fremdenverkehrsämter und Reiseagenturen, der grossen Automobilverbände, sowie der übrigen Beteiligten kann das Verhängnis vom Gasthofgewerbe abwenden. Das folgende Aktionsprogramm sollte sofort geprüft und wenigstens in seinen Hauptteilen vor der Wintersaison 1936 verwirklicht werden: 1. Finanzieller Beistand des Bundes in einer zu bestimmenden Form; 2. Tarifermässigung der Bundesbahnen Im Personen- und Güterverkehr, und zwar sowohl für die in der Schweiz als auch für die im Ausland •wohnenden Reisenden; 3. Neugestaltung der ausländischen Bundeshahnagenturen und engere Zusammenarbeit mit den Reisebureaux, Verbesserung der Werbetätigkeitj 4. Ermässigung des Benzinpreises: (Schluss aus Nr. 78) ermitteln, ob gut oder schlecht taxiert werden muss, es sei denn, dass sich Kollisionen ereignen, die auf Konto des Prüflings zu setzen sind. Vielleicht wiegt ein bestimmter Fehler, in den Augen des Prüflings, ungeheuer schwer, .während ihm der Experte kaum Beachtung schenkt. Umgekehrt wird eine bedenkliche Verletzung der Vorschriften vom unerfahrenen Prüfling etwa glatt übersehen und nicht einmal wahrgenommen. Das Beste also, man lässt sich zuverlässig ausbilden und geht voll Vertrauen zu sich und dem Experten in die Prüfung. Unterlaufen dabei Schnitzer, so werfe man nicht gleich die FHnte ins Korn, sondern bemühe sich, in der Folge ähnliche Fehler zu vermeiden, ohne ständig daran zurückzudenken. Wozu an Vergangenem grübeln? Das ist Gift für die Fahrprüfung und führt oft dazu, dass wichtigere Dinge übersehen werden. Leistet man sich dann einen Lapsus, so folgt gleich ein wenn möglich noch gröberer Zweiter, der bei der Beurteilung eine entscheidende Rolle spielen kann. Und nun wollen wir uns noch kurz mit den Experten befassen, um die mitunter wilde Gerüchte schwirren. Woher sie wohl stammen? Sicher zum grössten Teil von Angehörigen gewisser oben zitierter Prüflingstypen, die aus sachlichen Gründen die Prüfung nicht bestanden haben. Psychologisch ist es ja verständlich, dass diese Leute darauf bedacht sind, sich ins beste Licht zu setzen. Meist haben sie bei der Prüfung « nur einen Fehler gemacht» und sind dadurch beim überstrengen Experten «abgefahren». Natürlich ist das eitles Geflunker, was aber nicht zu lindern vermag, dass dadurch zukünftige Prüflinge abgeschreckt und ängstlich werden. Dass diese Gerüchtemacher bei ihrer Prüfung Kurven schnitten, das Trottoir als Fahrbahn benutzten usw., verschweigen sie natürlich schamhaft. Zugegeben: auch unter den Experten finden oder fanden sich « schwarze Schafe », doch zählen sie zu den seltensten Ausnahmen. Die Verantwortuhg aber, welche der Experte übernimmt, lässt unsachliche Gründe bei der Abwägung des Prüfungsresultates gar nicht zu. Bedenken wir doch eins: dass nicht nur materielle Werte auf dem Spiel stehen, wenn ein Unwürdiger den Ausweis erhält. Ist ein solcher* Fahrer vor Gesetz und Recht auch, voll verantwortlich für sein Tun, eine moralische Belastung des Experten bleibt doch zurück, und wenn sie auch nur vor sich selbst besteht. Machen wir also den Experten ihre Pflichtausübung nicht noch schwerer durch unnötige Nörgeleien und unsinniges Gerüchteausstreuen, sondern suchen wir in erster Linie die Fehler ganz ehrlich bei uns selbst. Vielleicht kommen wir sogar dazu, den Experten als unsern Freund anzusehen, nicht nur, wenn er «ja » sagt, sondern auch, wenn er « nein » sagen muss. Es könnte nämlich sein, dass dieses •« Nein » uns vor einem folgenschweren Unfall behütet. Wenn der Kandidat mit genügender Vorbildung, mit Ehrlichkeit und Vertrauen in die Prüfung steigt, die. fahrtechnische Autorität des Experten zum voraus anerkennt, so wächst dadurch sicher die gegenseitige Achtung in menschlicher Hinsicht, und die Prüfung kann gar nicht negativ ausfallen. Abing. 5. Angleichung der mit Auto oder Autobus zu uns kommenden Reisenden an die Reisenden der Bundesbahnen in bezug auf die Ermässigungen auf den Eisenbahnen; 6. Vereinheitlichung und Zwangsregelung der Höchsttarife der Hotels und Pensionen mit der Verpflichtung, zu den Mahlzeiten offene Weine, Käse und Früchte des Landes darzubieten; 7. Preisermässigung für alle Sonderausgaben, die den Geldbeutel der Reisenden erleichtern (Packträger, Autodroschken, Strassenbahn, Postkarten, Tee, Kaffee usw.); 8. Abänderung der Gesetzgebung über die Kursaalspiele zugunsten der Kurorte; 9. Einrichtung eines « Jahres der Schweiz ». Ist der Bundesrat bereit, schon in der Herbstsession die Massnahmen bekanntzugeben, die er ins Auge fasst? Ist er namentlich bereit, unverzüglich eine Fachkommission einzuberufen, in der alle am Fremdenverkehr beteiligten Kreise vertreten sein werden? » Die Interpellation wurde unterstützt von den Herren : Abt, von Almen, Berthoud, Billieux, Cottier, Crittin, Dollfus, Fauquex, Favrot-Coune, Feldmann, Gafner, Gallati, Glasson, Gorgerat, Hirzel, Keller-Reute, Keller-Aarau, Meyer-Zug, Meyer-Luzern, Müller-Amriswil, Rais, Rittmeyer, Rochat, Roulet, Ruoss, Stähli-Bern, Stampfli, Stäubli, Wetter, Wey. .„und die Forderungen der parlamentarischen Gruppe für Touristik und Verkehr. Dass die Probleme des Fremdenverkehrs gegenwärtig im Brennpunkt parlamentarischen Interesses stehen, davon zeugte auch der Zusammentritt der parlamentarischen Gruppe für Verkehr, Touristik und Hotellerie. die am letzten Mittwoch unter dem .Vorsitz ihres Vizepräsidenten, Nationalrat Evequoz, in Anwesenheit von Bundesrat Obrecht tagte. Ständerat Lardelli referierte dabei über die Förderung der Warenausfuhr im Zusammenhang mit den Postulaten des Fremdenverkehrs, Nationalrat Valloton über seine Interpellation und Dr. H. Seiler, der Präsident des Schweiz. Hoteliervereins, über die Lage der Hotellerie und die dringlichen Hilfsmassnahmen zu deren Gunsten. Nachdem noch der Direktor der Hotel-Treuhandgesellschaft, Dr. F. Seiler, über sein Projekt der Schaffung eines verbilligten Hotelschecks zu Worte gekommen war, ein Plan, dessen Kerngedanke darin Hegt, die Hotelpreise für die ausländischen Gäste um 30 % zu verbilligen, hiess die Gruppe folgende Schlüsse gut: 1. Die Gruppe ist einmütig darin, den Erlass der notwendigen Massnahmen zur wirksamen Stützung des schweizerischen Fremdenverkehrs zu verlangen. 2. Diese Stützungsaktion darf nicht durch provisorische Teilmassnahmen gesucht werden, sondern durch eine grosszügige Gesamtaktion, die dauernden Charakter hätte und imstande wäre, den schweizerischen Fremdenverkehr wieder zu beleben. 3. hält es die Gruppe nicht für angebracht, den heute in Aussicht genommenen Kredit von 19,5 Millionen Franken für die Förderung der Warenausfuhr auf Kosten des Fremdenverkehrs zu beanspruchen. •4. wird der Erwartung Ausdruck gegeben, dass der Bundesrat vor der Dezembersession eine entsprechende Vorlage ausarbeite, die eine Lösung auf breitester Basis gewährleistet, 5. unterstützt die Gruppe in diesem Sinne die Interpellation Vallotton und das Postulat von Almen. In der weit ausholenden Begründung wies der Interpellant u. a. auch auf den Fehler unserer Verkehrspropaganda im Ausland hin, der darin besteht, dass sie nur die Bahnen, nicht aber auch das Automobil in sich schliesst. So dürfen z. B. die Unternehmungen von Cook keine Autocarreisen nach der Schweiz durchführen und leiten sie infolgedessen nach andern Ländern. (So wird die Umfahrung unserer Grenzen von den Bahrten nicht nur begünstigt, sondern direkt erzwungen. Und wenn die Abgabe des verbilligten Ausländerbenzins den Autocars versagt bleibt, so haben auch dabei die Bahnen ihre Hand im Spiel gehabt, Red.) Im übrigen erhob der Redner den Ruf nach einer Verbilligung der Bahntarife wie des Benzinpreises und legte der Hotellerie nahe, ihre Rechnungen in vernünftigen Grenzen zu halten. Seine eindringlichen Darlegungen schlössen mit dem Appell zur Durchführung eines «Jahres; der Schweiz», einer gross aufgezogenen Werbeaktion, für welche das Jahr 1939 prädeftiniert wäre, zumal dann die schweizerische Landesausstellung in Zürich stattfindet. Bundesrat Obrecht gab seiner Genugtuung über, die Interpellation Ausdruck. Wenn die Schweiz im Ruf „stehe, enorm teuer zu sein, so treffe dies nur auf die kleinen Nebenspesen zu. Die Forderung nach einer Reduktion der Personen- und Gepäcktarife auf den Bahnen bedürfe einer eingehenden Prüfung, wobei man sich die Schwierigkeiten, welche deren Verwirklichung entgegenstehen, allerdings nicht verhehlen dürfe. Den Benzinpreis herabzusetzen, wäre für den Bund gleichbedeutend mit einer Einbusse von 15 Millionen, auf die er nicht verzichten könne (womit einmal mehr aus höchstem Muhde der Charakter der Benzinzollerhöhung als rein fiskalische Massriähme zugestanden wird!). Im übrigen fand die Idee eines «Jahres der Schweiz» beim Chef des Volkswirtschaftsdepartementes günstige Aufnahme, ebenso wie der Vorschlag der Einberufung einer Expertenkonimission. L«iftf-ak»t Schweizer Sportflieger im Ausland. Bekanntlich -verfolgt die Sportfliegerei nicht nur den Zweck, ihre Aktiven instand zu setzen, ein Flugzeug so zu beherrschen, dass es zu einem gelegentlichen Sonntagsausflug reicht. Im Gegenteil, sie erstrebt höhere Ziele, insbesondere seit sich auch die Behörden für diesen modernen Sportzweig interessieren.-Die neuen Ausbildungsziele umfassen auch die sog. höhere Ausbildung, welche die Flieger so weit bringen soll, allen Zufälligkeiten gerecht werden zu können. In dieses Programm gehört auch das Fliegen im Verband, als Staffel. Anfang Oktober werden mehrere schweizerische Sportflieger im Rahmen dieser höheren Ausbildung einen grösseren Auslandflug als Staffel antreten. Die 7 bisher festgemeldeten Flugzeuge werden ihre Reise am 3. Oktober in Bern antreten und die erste Etappe für die Erledigung des vorgeschrie- Nonstop-Fluges von mehr als 350 km benutzen: Als erstes Ziel werden sie deshalb Nürnberg ansteuern, das ca. 380 km Luftlinie von Bern abliegt. Die zweite Etappe, welche am gleichen Tag zurückgelegt wird, führt die Flieger nach Berlin, dessen Entfernung von Nürnberg ungefähr gleich gross ist, wie die Strecke Bern-Nürnberg. In Berlin wird ein Ruhetag eingelegt. Der Rückflug, wiederum als geschlossene Staffel, erfolgt am 5. Oktober. Als erste Etappe wird Berlin-Erfurt (ca. 220 km) geflogen. Dann folgt die Etappe Erfurt-Stuttgart (ca. 280 km), und als Schlussetappe Stuttgart-Bern (ca. 230 km). Die ganze Reise wird also über rund 1490 km führen und stellt an Sportflieger respektable Anforderungen, um so mehr als das Fliegen in der Staffel natürlich anstrengender ist, als das ungebundene Tourenfliegen allein. Aber gerade das Staffelfliegen hat sich als ausserordentlich wertvoll für die fliegerische Ausbildung erwiesen und öffnet überdies auch dem Fliegen als Mannschaftssport neue Perspektiven. Auf Grund einer Einladung werden die schweizerischen Sportflieger auf deutschem Boden Gäste des AerocluJ) von Deutschland sein. Es werden an den einzelnen Etappen Städtebesichtigungen durchgeführt und ausserdem wird sich Gelegenheit bieten, kameradschaftliche Beziehungen zu deutschen Sportfliegern aufzunehmen. In Berlin ist natürlich auch ein Zusammensein mit der Schweizerkolonie vorgesehen, der es gewiss nicht alle Tage passiert, dass sie so zahlreichen Fliegerbesuch aus der Heimat bekommt. So wird dieser Flug auch der eidgenössischen Verbundenheit dienen, die ja gerade in diesen Zeiten besonders stark sein muss. Die Staffel steht unter der Führung von Hptm. Willy Ebe'rschweiler-Bern, dem Leiter der Motorfliegergruppe des Berner Aeroclub. Die Zusammensetzung der Staffel ist folgende : 1. Eberschweiler-Siegfried (Bücker- Jungmann); 2. Brunner-Zbinden (Bücker- Jungmanti); 3. Büchler-Buchli (Bücker-Jungmann); 4. Ce'resole-Hptm. Burkhardt (Moth); 5. Lauber-X. (Moth); 6. Moret-Lauri (Blackburn); 7. Tschannen-Huggler (Moth). C^SJ SEKTION ZÜRICH. Der Herbstausflug nach Rafz vom 3. Oktober verheisst verschiedene Ueberraschungen. Die Rafzer planen einen besonders gastfreundlichen Empfang, denn man wird beim Nachtessen im Gasthof zum « Kreuz > allerlei TJeberraschungen von dortigen Gewerbetreibenden entgegensehen dürfen. Eine Musik spielt zum Tanze auf; dazu werden sich die Teilnehmer an der am Nachmittag stattfindenden Schnitzeljagd zur Preisverteilung einfinden. Auch der bekannte Auto- Union-Rennfahrer Hans Stuck wird sich die Schnitzeljagd besichtigen und am Abend mit seinen Zürcher Sportkollegen in Rafz weilen. Die Teilnehmer an der Schnitzeljagd mögen sich noch merken, dass sie keiner Grenzzolldokumente bedürfen, die ganze Fahrtstrecke liegt auf Schweizerboden. In der Abhaltung der allgemeinen Turn- und Ski-Turnkurse hat sich insofern eine Aenderung ergeben, als der allgemeine Turnkurs für Herren nicht, wie zuerst vorgesehen, am Dienstagabend von 20.15 bis 21.15 TJhr stattfinden kann, sondern jeweils am Donnerstagabend von 18.00 bis 19. 00 Uhr. Die Turnkurse für Herren und Damen werden in der Turnhalle des Wolfbachschulhauses abgehalten, der Skiturnkurs voraussichtlich in der Militärreithalle. Die nächste Damenveransfaltung findet in Form einer « Fahrt ins Blaue » Samstag/ den 10. Oktober statt. Das Sektionssekretariat besorgt nun neben den italienischen Reiseschecks und Hoteübons auch Reiseschecks für Ungarn, die zum Kurse von Fr. 60. — per 100 Pengös abgegeben werden. Die erste Vortragsmatinee findet am 8. November statt. Der bekannte Zürcher Forscher Walter Bosshard, Peking, hält dabei einen Film- und Lichtbildervortrag über « Autofahrten durch die Mongolei ». V /&u* mü^um Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Wir machen alle unsere Mitglieder nochmals aufmerksam auf den Besuch der Ruhestätten unserer verstorbenen ""Mitglieder im Friedenthal am Leodegar 2. Oktober. Besammlung nachmittags 1.30 Uhr im Clublokal. Nächste Monatsversammlung: Sametag, den 3. Oktober. In Anbetracht der -wichtigen Traktanden (Wahl eines 2. Kassiers, Familienabend, etc.) erwarten wir eine recht zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH An unsere verehrten Mitglieder! Unsere nächste Monatsversammlung findet Mittwoch, den 7. Oktober 1936, abends 20.15 Uhr im Vereinslokal zujn Du Pont statt. Wir ersuchen unsere Aktiven, vollzählig und pünktlich zu erscheinen und hoffen auf einen guten Besuch, auch ohne persönliche Einladungen. Dafür erhält jedes Aktivmitglied unser Vereinsorgan, die vortreffliche und sehr interessante «Automobil-Revue» gratis zugestellt. Sie hält unsere Mitglieder ständig über die Tätigkeit des Vereins auf dem laufenden und ist auch sonst stets auf «der Höhe». Da unsere 11. Familien-Abendunterhaltung vor der Türe steht (7. 11. 1936, Kaufleuten), ist vollzähliger Besuch unbedingt notwendig. Wir erwarten deshalb alle Kollegen an dieser Versammlung-. Bringt neue Kollegen mit, es ist jetzt der günstigste Moment zur Aufnahme. Im übrigen werden wir wieder mit Vorträgen, Exkursionen, etc. aufwarten. Also liebe Vereinskollegen und Freunde, zeigt uns Euer Interesse und helft dadurch dem Vorstande mit, das Wohl des Vereins zu fördern und zu heben! Mit Chauffeurgruss! Die Vereinsleitung. N. B. Unser Vereins-Orchester wird unsere Versammlungen jeweils durch musikalische Darbietungen verschönern. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer (abw.) Dipl. Ina. F. 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe: 0. E. Wagner, —? Rena Baebler.