Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.080

E_1936_Zeitung_Nr.080

1. 4. 13. 14. 16. 17.

1. 4. 13. 14. 16. 17. 19. 20. 22. 24. 23. 27. 28. 30. 33. 34. 36. 37. 39. 40. 41. 43. 45. 47. 48. 50. Sl. Rätsel - Ecke Poetisches Auto-Kreuzworträtsel Waagrecht: In Versen will ich die Legende machen: Das ist ein Gutschein für schöne Sachen. Aus Oesterreich stammt dieser Luxuswagen, Hier tut man Autos übernachten, auch übertagen. Ein Auto, klein das Ganze, Früher nannt' man's Strassenwanze. Das alte Irland hat ein grün' Gesicht, Auf «Bonzen» reimt sich dies' Gewicht. Der Dichter lebt von dieser Göttin Kuss, Vom Berg nach 20 hinab man muss. Hier steht ein Artikel, unbestimmt und klein, «Unter» heisst's als Vorsilbe im Latein. Ein Fremdwort für des Berges Spitze, Das Haustier wälzt sich in der Pfütze. Japans Münze (wenn y gleich i), Fastenmonat Mohammeds steht hie. Die Renaissance nannt' so den Herrn, Ein Held, etwa wie der von Bern. «Beweggrund» steht im Duden wohl, Ein wildes Mädchen, vieler Streiche voll. Laufet, hastet, rennet im Imperativ, Ein Staat, in Afrikas Süden tief. Feiern, frohe Tage voller Lust, Die schönsten Blumen drückt das Mädchen an die Brust. Und nun wieder Latein: oberhalb, oben; Unheilsgöttin der Griechen, Wir wollen dich nicht loben. Aus der Schweiz stammt dies' Automobil, Ein Getränk, die Briten trinken's viel. Erfrischung durch des Wassers Kühle, Badenweiler Thermalbad im südl. Schwarzwald Geöffnet von Mitte März bis Ende Oktober 52. Göttin der Morgenröte, nicRt der Abendschwüle 53. Vorsilbe verneinende Bedeutung hat, 54. In Annam eine grosse Stadt. 56. Im Tirol ein Passionsspielort, 58. «Ign» heisst dies sinnlos Wort. 59. Musikzeichen jeder Psalm wohl hat, 61. Bei Konstantinopel See und Stadt. 63. Futterpflanze steht grün im Feld, 64. Dies' Automobil gar manchem gefällt. 65. Aus Frankreich nun ein Autowagen. 66. Wes' Landes tut dies' Wort aussagen (ein allgemeiner Sammelbegriff); 67. Zum Schluss ein Gewässer, oft seicht, oft auch tief. Senkrecht: 1. Das Kindermädchen kennt seine Pflicht, •••••" 2. Diese Naturkraft kennt man noch lange nicht. 3. «Sich nähern», dieses Wort bedeutet, 4. Durch Aarau dieser Schweizer schreitet. 5. Ein Gebirg an Europas Rand, 6. 6 fliesst als als Fluss durch Polens Land. 7. Ein Kantonszeichen im Nummernschild, 8. Schon wieder ein Auto; es fährt gar wild. 9. Vorname des Mannes (nimm j gleich i). 10. An der Donau Du findet sie, Diese Stadt im Bulgarenland; 11. Die Wüstenvögel stecken den Kopf in den Sand. 12. Weg das Barthaar (in der Mehrzahl), 13. Ein Getriebeteil, des' Bruch bringt Qual. 15. Den Berg hinauf geht schnell das Rennen, 18. «Geflügelt Wort» kann man's auch nennen. 21. In England spricht man so ihn an, Hotel Römerbad 170 Betten. Zahlreiche Zimmer mit Privatthermalbad und W. C. Terrassen-Restaurant mit Blick auf Rheintal und Vogesen. 18 Autoboxen Gebrüder Jonex * Gratis # und diskret erfolgt, der Versand meines illustr. Kataloges Nr. 6 über sämtliche Sanitäts- u. Gummiartikel, Frauendouchen etc. ; S. Recla-Bücheli, Chur, Martinsplatz 6. I. St Wenn Sie ohne grosse Auslagen Sj>91111 ©nd© XtOlllAllC lesen wollen, so lassen Sie unverzüglich vom Verlag Hallwag in Bern eine kostenlose Probenummer der neuen Wochenschrift ' kommen. Sie bringt an erster Stelle stets einen Hauptroman, der jeweils Ober 3 bis 4 Nummern läuft; daneben in jeder Nummer mehrere abgeschlossene Kurzromane und Kurzgeschichten, sowie allerlei Interessantes Ober den Film, die Mode und die moderne Schönheitspflege. DlC ROIllll.HECJU.el Iß (kurz „Quelle" genannt) erscheint wöchentlich einmal, am Samstag, und ijt an jedem Bahnhofkiosk, zum überaus bescheidenen Preise von 3O JicVppeil erhältlich. Es ist nicht nötig, dass Sie- für den regelmässigen Bezug ein Abonnement auf die „Quelle" eingehen und einen. grösseren Betrag zum voraus erlegen. Gehen Sie einfach am Samstag nachmittag oder am Sonntag zum nächsten Bahnhofkiosk und holen Sie dort Ihre Nummer ab. — Sollte dies Ihrerseits mit Umständen verbunden sein, so sind wir natürlich sehr gerne bereit, Ihnen die „Quelle" jeweils sofort nach Erscheinen per Post. zuzustellen. — Für einen überaus bescheidenen Preis gibt Ihnen die „Quelle" eine.spannende Auslese von Romanen, fortwährend neue, lesenswerte Kurzgeschichten, allerlei Interessantes aus dem Reiche der Mode, der Schönheitspflege und -des Films. YEBLAG HALLWAG • Breitenrainstrasse 97 -BERN 23. 26. 27. 29. 31. 32. 33. 34. 35. 37. 38. 42. 44. 46. 48. 49. 55. 56. 57. 58. 60. 61. 62. 63. Nun sag' ich's gleich: dies Wort heisst Ran. An meiner Seite im gleichen Schritt und Tritt Geht er, einen bessern find'st Du nit. Die Grassteppe, weit und flach und tot, Mehrzahl des kleinen Wortes «Not». Vom Auto ist dies das Herz. Moses' Berg, doch zum Scherz Schreib' mit e statt a ich ihn; Ehrengruss und -schuss ist hier der Sinn. Es trägt's der Esel und das Pferd am Fuss, Er gibt ihr gerne einen Kuss. Ein Fürstentitel im Abessinierland, Als Buchstab' den alten Griechen wohlbekannt. Schwer lastet's auf dem Automobil, Auch «lenken» nenn' ich's, wenn ich will. Einleuchtend' Punkt im Weltenraum, Dies' Auto war' schon lang mein Traum. Als Insel liegt's an Englands Küste; Wenn der Gelehrte genau nur wüsste Die Bedeutung des Atomes Teil. Weiblicher Vornam' nenn' ich's in Eil 1 . Ein schweres Wort: Stadt in Ostfriesland; Als Komponist der Marseillaise bekannt Ist Rouget de... (die Punkte nun ersetz'); Weiblicher Vornam', wer errät's? Ein Teil des Bühnenspiels; ich frage: Tochter des Kadmos aus der griechischen Sage? Das Lexikon nennt's «Uferstrasse»; Nun eine Abkürzung kühner Rasse: «Königlicher Marine-Admiral». Damit ist aus des Rätsels Qual. Einsendetermin: 9. Oktober. Normal" sei das Grenzenrätse! in Nr. 76 gewesen, liest der Onkel in dem Briefchen der Nichte Klärli, und wirklich, es wird weder über allzugrosse Schwierigkeiten, noch Ober allzugrosse Leichtigkeit geklönt. Immerhin findet der Onkel, es seien zuwenig falsche Lösungen eingegangen, an denen er seine Schadenfreude weiden könnte. — Nur eine ist falsch, diese aber gründlich! Und da ein fleissiger Neffe das Ergebnis sogar in Reime gefasst hat, lassen wir ihn sein Versli aufsagen: Des Grenzenrätsels «harte> Nuss Hab' ich geknackt mit viel Genuss: Deutschland, Polen und Tschechei; Jetzt hab 1 ich's gleich dann, eins, zwei, drei — Und schon schält sich aus DE, TS, PO Des Rätsels Lösung mit DEPOTS. Das zweite ist noch schärfere Beiz 1 — Doch nein — da ist das Frankenreich — Und da Italien — da die Schweiz: Draus resultiert der FRITSCH sogleich. Das letzte macht mir wenig Pein, Denn da erkenn' ich Liechtenstein, Oesterreich und Schweiz die Lösung geben: FLACH ist das Synonym für «eben». H. D. Eine Nichte, die in den Ferien weilte, hat sich sogar in'die Stadt bemüht, um eine Nummer der Auto-Revue am Kiosk zu kaufen, nur weil sia wissen wollte, was der Onkel wegen des «Gnus» für eine Ausrede haben werde. Ihr stellt ihm ja ein schönes Zeugnis aus! Und dann kommt noch eine Nichte mit, dem Vorschlag, der Onkel sollte \sein Bild ins Blättli tun, damit sie das Alter erraten •^könne. Kinder, das ist gefährlich. Ihr wäret näm- '"iich gewaltig enttäuscht von wegen der grauen ,' Haare, die die Nichten und Neffen dem Onkel schon anegmacht haben. Nun muss er noch ein ernstes Wort mit Euch reden,-nämlich wegen des Leuchtwegweiser-Wettbewerbes. Da solltet Ihr unbedingt alle mitmachen, die Lösungsfrist geht ja bis zum 15. Oktober, und die Chance, 200 Fränkli zu gewinnen {ja in Bern sagt man jetzt konsequent «Fränkli»] ist auch •.nicht zu verachten. Aber aufpassen, es sind ein paar giftige Leuchtwegweiser dabei. Passt auf, dass ihr scnön daran vorbeikommt und ihnen nicht ins Gehege fährt! Neuhausen am Rheinfall I.—7. Okt. Basel: Festspiel zur «Vereinigungsfeier 1892», Ton Hans Huber und Rud. Wackemagel. Wiederaufführung (Mustermesse, Halle VI). 3.u.4. Okt. Basel: 50jähriges Jubiläum des Kantonal-TurnTerbande» Basel-Stadt. 3. Okt. Genf: Rädtal du Quahior rocal Kodroff (Salla eentisle). 3.— H. Okt. Locaxno-Montt: Einfühningskurs in das Kunstschaffen, für Anfänger und Fortgeschrittene, unter Leitung von Bildhauer Hänny, Bern. Veranstaltet von der Vereinigung für Freizeit und Bildung. 3.—13. Okt. Lugano: Luganeser Messe und Winzerfest (Festspiel, Umzug usw.). 3.U.4. Okt. Neuenburg: Winzerfest mit Umzug. 3.U.26. Okt. St. Gallen: Ausstellung im Kunstmuseum, PUstik TOB W. Schwarzmann u. M. Nehlinger, Malerei und Graphik, von W. Thaler. 3.-3. Okt. Zürich: Knabenschiessen im Albisguüi. 3 Okt bis IS Jan. Zürich: Ausstellung «Die weite Welt» (Gecgraphieunterricht auf der Sefcundarschulstufe, im Pestalozzianum. _ 3. Okt. Zürich: Welturaufführung «Dreimal Georges», Operette von Paul Burkhard (Stadttheater). 3.U.4. Okt. Zürich: Internat. Katzenausstellung (Tonhalle). 4.-23. Okt. Bern: Ausstellung im Rahmen der Sohweizerwoch« des Oberland. Heimatwelkes in Verbindung mit dem Verkehrsverein des Bempr Oberlandes. 4. Okt. Biel: Grosse flugsportliche Veranstaltung auf dem Bieler Flugplatz. Organisiert vom Äero-C!ub Biel. Bis zum 7. Okt. Lausanne: Exposition «L'art graphique suissa de 1830 ä la fin du XDCe siede» (Palais de Runune). 4.U.S. Okt. Lausanne: Grandes Fetes du IVe Centenaire de la Reformation. 4., S. u. 6. Okt. Thun: Thuner Ausschiesset mit Armbrustschiessen der Kadetten (Dienstag morgen Gesslerschiessen). 4. Okt. Zürich: Marsch rund um den Zürichsee. 6. Okt. Basel: I. Abend der Gesellschaft für Kammermusik (Han» Huber-Saal): Adolf Busch Hud. Serkin. 8. Okt. Luzern: Eröffnung der Stadttheater-Spielzeit. 8.—11. Okt. Lausanne: Finales du Concours romand de cnanteun amateurs (Theatre municipal). . 9 Okt. Genf: Recital de piano Rud. Serkin (Conservatoixe). 10.—29. Okt. Genf: Exposition Emile Bresseler, org. par la Classe des Beaux-Arts (Athenee). 10. Okt. Bern: Aufführung von «Hansjoggel im Paradies», Ton Lesen (Stadttheater). 10. Okt. Lugano: Golfwettspiele (Certenago-Caslano-Morcöte und Ponte Tresa-Becher). 10. Okt. Zürich: Schnitzeljagd des A. C. S., Sektion Zürich. Oktober. Montreux: Winzerfest. Auflösung des Grenzenrätsels. A: I. Deutschland. 2. Polen. 3. Tschechoslowakei. (Depots.) B: 1. Frankreich. 2. Italien. 3. Schweiz. (Fritsch.) C: 1. Liechtenstein (FL). 2. Oesterreich (A). 3. Schweiz (CH). (Flach.) Liste det richtig eingesandten Lösungen: F. Achermann-Durrer, Starts ;J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; M. Bächtiger, Basel; A.,Bänninger, Klein-Andelfingen; Frau R. Bedert, Solothurn; C. Burgener, Rorschach; E. Burkhalter jun., Grosshöchstetten; M. Canale, Brienz; H. Dahinden, Wolhusen; H. Dettwiler, Gelterkinden; R. Dreyer, Zürich; H. Eberhard, Rüegsau; R. Ehrsam, Wadenswü; M. Fuchs, Basel; E. Hauser, Bertschikon; F. Henschen, Basel; H. Hohl, Herisau, F. Hübscher, Feuerthalen; Frau T. Hunziker-Aichele, Riehen; P. Koch, Vissoie; Dr. C. Körber, Meiringen; Frau Krähenbühl, Niederwangen; Frl. K. Küderli, Montreux; V. Küng, St. Gallen; A. Künzle jun., Wattwil; E. Lindenmaier, Basel; H. Meier, Zürich; F. Niedermoser, Schaffhausen; Frau E. Ochsner, Schaffhausen; Dr. jur. E. Pf ister, Zürich; R. Räz, Biel; W. Rothen, Bem; Frl. T. Ruchti, Münchenbuchsee; Frl. R. Siegrist, Ölten; H. Sommer, Zürich; J. Suter jun., Luzern; R. Scheitlin, Zofingen; H. Schmid, Zürich; L. Schmitt, Basel; L.L. Schmidlin-Lindt, Langenbielau; Hr. Schneider, Buchs; Frau J. Schubiger, Uznach; K. Steidel, Baden; A. Stuber-Rutishauser, Zug; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. N. Weiss, Affoltem; F. Wenger, Bern; E. Wettstein, Zürich; Frl. M. Wildbolz, Bern; Frl. E. Winteler, Glarus; Frau M. Wyss, Kriens; Frl. H. Wunderli, Perlen; A. Zängerle, St. Gallen. Preisträger: R. Dreyer, Zürich; R. Räz, Biel; Frl. H. Wunderli, Perlen. Automobil-Revue —» N° 80 Kommende Ereignisse | Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid. ACS HotelBeilevuei.c.s. Schönste Aussichtsterrassen auf den Rheinfall. Forellen. Zimmer mit fl. Wasser. Bader. Eigene Garage und Parkplatz. Tel. 548. Rheinfall-Beleuchtungsprogramm kostenlos. A. Widmer, Bes. VorteilhatteiMon«^^ . n H o t e l Champs-Fleuris AnQTPlCPfflllfll'tlPI'P22 Zimmer - Wunderbare Lage inmitten von nMWlWIglrlQMUI Ulfl V F e l d e r n gelegen, gegenüber Luftseilbahn. ' A l l e r Komfort* Telephon 45 Ostschweiz••••».. «•••• «••-- ^Z^ Altstätten (Rheintal) Gasth. u. Metzg. z. K r e u z . i Gutbürgerliches Hai» am Marktplatz. - Zimmer zuElHG HGUG _flB *_S«i«sHH 5 Fr. 2.50. Bekannt lür gute Küche und Keller. Garage.«•••*» ••«*•«»» _®l83_PSe JH * Tel. 43. F. Ineichen, B e s . X S t f i & S S S d s l J r — CDItfA Älllr Kesswil r R o^an n 8 8 h e o%n Gasthaus SeetalL 111 HA ^^ÜF Altbek. Landpasthof. Gütgeführte Butterküche. F i s c h - ^ Spezialitäten. Zimmer v. Fr. 2.— an. Schattiger Garten. MÄ- Garage Tel 4883 FaÄ?rÄ B Äkomplett für nur mit Fr< Köfferchen St. Gallen Hotel Walhalla-Terminus. 190 "~ T.C.S. A.C.s. Batmhofplatz. Grösstes Haus am Platze m i t den modernen Vorrichtungen: Normale ; (tOO B.). Mod. Komi. App. m. Bad. Z.-Telephon. Garage.4reihige Tastatur, normale Walzenbreite, lan- Z. ab Fr. 4.-. Menüs zu Fr. 2.30, 3.- u. 4.-. Tel. 487ger und bequemer Zeilenschalthebel, Rand- ——«————————————-———————.lösetaste, Walzenfreilauf, Rücktaste usw. ^ ^ D i e neue ERIKA L ist durch und durch ZAYttl*2lljCdt^V r f!1'ZQualität. Sie bat, wie die andern weltberühm- •"^»•»•* •»»»*••» VT « ? » Ä # t e n Erika-Modelle, patentierte Tastenhebel- «—^——————^————————konstruktion: Die Tasten bleiben beim Nieder- _ , U«*«l !/•.»

N° 80 — Automobil-Revue Jxut Jüepwtaist gtn&tos Das JitotsMayazin, Zurzeit weilt der berühmte Jan Kiepura in seiner Heimat Polen, wo er zugunsten der verschiedensten Veranstaltungen unentgeltlich auftritt. In einer Pressebesprechung, in der er von seiner Warschauer Universitätszeit erzählte, erinnert sich Meister Kiepura wehmütig lächelnd, dass er als Student an chronischem Geldmangel litt. Er hatte oft nicht einmal den Groschen für die Strassenbahnfahrt zur Universität. In solchen Fällen gelang es ihm aber immer, ohne erwischt zu werden, «schwarz» zu fahren. Jetzt, meinte Kiepura, habe ich deshalb kleine Gewissensbisse und möchte gerne meine Studentenstreiche wieder gutmachen. Ich stelle also der Warschauer Strassenbahndirektion 500 Zloty für arme Kinder der Strassenbahnschaffner zur Verfügung. Geruchfilm-Gestankfilm. Mit einem kläglichen Durchfall endete eine in London veranstaltete Studio-Vorführung eines « Super-Films », in dem die Errungenschaften modernster Filmtechnik, Ton-, Färb- und Plastikfilm mit der Erfindung des Geruchfilms kumuliert werden sollten. Da die Illusion des Geruchs nicht wie die des Tons und der Farbe durch Wellen geschaffen wird, sondern durch äusserst fein verteilte Materie in der Luft, wurde versucht, bei den einzelnen Szenen die nötige « Geruchs-Atmosphäre» durch Spritzen zu vermitteln, die verschiedene Gerüche in den Saal schleuderten. Der Anfang der Vorstellung verlief noch befriedigend, da das Publikum noch damit einverstanden war, das Parfüm der Hauptdarstellerin und den typischen Garagengeruch kennenzulernen; dann aber zeigte sich, dass die Ventilation noch nicht auf der Höhe war. Die einzelnen Gerüche « überblendeten » sich, es gelang nicht, sie aus dem Saal zu entfernen, und gegen Schluss der Aufführung herrschte ein unbeschreiblicher Duftwirrwarr, der einhellig als Gestank bezeichnet wurde. Kinos für Rauchet und Nichtraucher. Im Verband der Londoner Kinobesitzer werden gegenwärtig Verhandlungen über die Frage des Rauchens geführt. In den meisten Londoner Kinos ist das Rauchen polizeilich erlaubt; da hierdurch aber manche Kinofreunde und Tabakfeinde vom Besuche abgehalten werden, sollen besondere Kinos für Raucher und für Nichtraucher eingerichtet werden. cpr. Am Theater Molieres wurde ein neues Stück von Corneille einstudiert. Ein Schauspieler, der eine Stelle seiner Rolle nicht verstand, wandte sich an seinen Direktor um Rat. Aber auch Moliere konnte aus den Versen Comeilles nicht klug werden und hiess den Schauspieler warten, bis der Dichter selbst käme, den er dann fragen werde. Corneille kam, las die fragliche Stelle, stutzte, las sie noch einmal, dachte angestrengt nach und sagte schliesslich: «Leider weiss ich jetzt auch nicht mehr, was ich damit gemeint habe. Sprechen Sie aber getrost die Verse auf der Bühne. Diejenigen, die sie nicht verstehen, werden sie am meisten bewundern.» Ms. Es ist vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, rühmenswert, wenn ein bedeutender Bühnenkünstler die Annahme eines Engagements davon abhängig macht, dass auch seiner — vielleicht minder begabten — Gattin Spielgelegenheit gegeben wird. Bei solchem Anlass kommt es in einer Theaterdirektion zu folgender Unterhaltung: Der Direktor: «Also zweitausend Kronen sagen Sie? Gut. Ich bin einverstanden.» Der sehr bekannte Schauspieler: «Und welche Gage zahlen Sie, wenn meine Frau mitspielt?» Der Direktor: «Tausend.» Ein Herr kommt an die Konzertkasse und sagt zur Kartenverkäuferin: «Vielleicht haben Sie noch einen Sitzplatz, so recht versteckt, hinter einer Säule oder so?» Slumatim ÖfJheaiet «Gewiss, mein Herr. Hier habe ich gerad« •« einen Sitz.» «Dann tun Sie ihn weg und geben Sie mir einen anständigen.» ZnqÜsche JCiutsUecschecse Gainsborough malte einst den Schauspieler Garrick. Das Bild wollte absolut nicht ähnlich werden. Schliesslich rief der Maler verdriesslich aus: «Gott verdamm mich, Sie können jedes Gesicht nachmachen und haben selber keines.» Eine Dame sagte zu Whistler: «Ich ging httf« früh an der Themse spazieren. Die Luft war so durchsichtig, dass sie mich fast an einig© Bvrer Gemälde erinnerte.» — «Ja, ja,» erwiderte Whiitler, «nach und nach kommt die Natur auch auf den Trick.» * * Der vergessliche Professor. Der Herr FroftMor war derart mit seinen Büchern beschäftigt, da» er seine Frau vernachlässigte. «Ich wollte, ich wäre ein Buch, du würdest dich dann mehr um mich kümmern,» beklagte sie sich. «Ja, meine Liebe, und zwar ein Kalender, ich hätte auch nicht« dagegen,» antwortete der Professor. «Ein Kalwndtr? Warum gerade ein Kalender?» «Weil ich ihn dann alle Jahre neu bekäme,» meinte der Philosoph. WORINGER BERN entgegen Jeder von uns — ob gross, ob klein — ob reich, ob arm _ steuert unermüdlich einem bestimmten Ziel entgegen. Meistens lässt ein gewisser Geldbetrag das Ziel schneller erreichen. Wieviel soll es in IHREM Fall sein? 1000 - 10000 - 100000 oder gar 250 000 Fr.? Mit einem Einsatz von nur Fr. 20.— kann Seva Ihnen in kürzester Frist mehr geben, als Sie sich Je hätten träumen lassen. Auf! Versuchen Sie Ihr Glück — frisch gewagt, ist halb gewonnen!!! Ziehung kurz bevorstehend! UnserZiel ist dieZiehung! AlleMaschinen mit Volldampf voraus! Bald ist es wieder erreicht, diesesZiel-bald sind keine Lose mehr zu haben. Handeln Sie heute noch, um so mehr, weil Seva die einzige Lotterie ist, die nicht weniger als 60 % der Lossumme in Treffern ausschüttet. Lospreis Fr. 20.— (nehmen Sie gerade mit einigen Freunden eine 10-Los-Serie ä Fr.200.-, enthält sie doch mindestens einen Treffer) plus 40 Rp. Porto auf Postcheck III10026. - Adr.: Seva-Lotterie, Bern. Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Rp. mehr. Sie können auch per Nachnahme bestellen. Lose auch bei bernischen Banken erhältlich. $$t neuer Sfttpfl Wenn Sie sicher sein wollen, daß Ihr neuer Anzug in Farbe, Muster und Form modern, in Stoff und Verarbeitung handwerklich solid und im Preis wirklich vorteilhaft ist, dann geben Sie, bei sachlicher Prüfung, PKZ den Vorzug. P K Z- Anzüge in exklusiven englischen und feinen, neuen Schweizer-Stoffen Fr. 48.- 58.- 68.- 78.- 88.- 98.- 110.- 120.- 130.« bis 150.- Verlassen Sie sich immer auf dieses Zeidien im Kleid! SCHNELL - SCHNELLER - AM SCHNELLSTEN Basel, Bern, Biel, La Ghaux-de-Fonds, Geneve, Lausanne. Lugano, Luzern, Neuchätel, St Gallen, Winterthur, Zürich 1.