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E_1936_Zeitung_Nr.082

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Luftfahrt Alarm im

Luftfahrt Alarm im Luftschutz. Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 18. September 1936, gestützt auf den Bundesbeschluss vom 29. September 1934 betreffend den passiven Luftschutz der Zivilbevölkerung, eine Verordnung erlassen, welche die rechtzeitige Alarmierung der Bevölkerung bei drohenden Fliegerangriffen sicherzustellen hat. Nach dieser Verordnung wird das ganze Gebiet der Schweiz in Alarmzonen eingeteilt. In jeder Alarmzone bestehen eine oder mehrere militärische Auswertezentralen, welche zur Organisation des militärischen Fliegerbeob'achtungs- und Meldedienstes gehören. Jede Alarmzone wird von ihren Auswertezentralen aus alarmiert. Alle luftschutzpflichtigen Ortschaften haben eine Alarmzentrale einzurichten, welche mit einer Auswertezentrale der Alarmzone verbunden ist. Nichtluftschutzpflichtige Ortschaften, die von sich aus Alarmzentralen einrichten wollen, müssen den Anschluss an eine Auswertezentrale her- Das Zeichen « Fliegeralarm » ist ein periodisch an- und abschwellender Sirenenton zwischen 250—400 Perioden/Sek., welcher 3 Minuten dauert. Das Zeichen « Endalarm » dagegen ist ein hoher Dauerton von 400 Perioden/Sek. und ebenfalls von 3 Minuten Dauer. Der Bund beschafft die vorschriftsmässigen Geräte für die Alarmanlagen, gibt sie den Kantonen zuhanden der Gemeinden zum halben Preise ab und leistet an die effektiven mstallationskosten nach Prüfung und Abnahme die Hälfte. Die Kantone haben das Verhältnis zu bestimmen, in welchem die auf sie entfallende Hälfte der gesamten Kosten zwischen ihnen und den luftschutzpflichtigen Gemeinden ihres Gebietes zu verteilen ist, doch sind sie dem Bunde gegenüber jedenfalls voll haftbar. Die Gemeinden haben für den richtigen Unterhalt und die Kontrolle ihrer Alarmanlagen auf eigene Kosten zu sorgen. Die Alarmanlagen sind in regelmässigen Zeitabständen auf ihr richtiges Funktionieren im Betriebe zu prüfen. Die Bevölkerung ist über das Ertönen der Sirenen zum voraus zu unterrichten. Die Prüfung der Anlagen darf nur mit dem Zeichen «Endalarm» vorgenommen werden. Das Zeichen «Fliegeralarm » ist im Frieden nur bei Luftschutz- stellen. Jeder Alarmzentrale wird ein be-übungestimmtes Gebiet,, der Alarmsektor, zur Alarpartement angeordnet werden. zulässig, die vom eidg. Militärdemierung zugewiesen. Normale Fabriksirenen und ähnliche für Luftschutzpflichtige Betriebe haben für Anschluss zu Alarmzentralen und Weitergabe richtungen dürfen nicht im Frequenzbereich Zeichen irgendwelcher Art verwendete Ein- des Alarms in ihren Anlagen selbst zu sorgen. Der Befehl zur Alarmierung wird von wendung von an- und abschwellenden Heul- von 180-450 Perioden/Sek. arbeiten. Die Ver- den Auswertezenträlen aus an die angeschlossenen Alarmzentralen und Bahnhöfe überhaupt untersagt. tönen zu andern als Luftschutzzwecken ist gegeben. Die Alarmzentralen alarmieren Der Vollzug dieser Verordnung ist Sache des eidg.' Militärdepartementes, welches bestimmte Befugnisse der eidg. Luftschutzkommission übertragen kann und festsetzt, bis wann die erforderlichen Einrichtungen bereit sein müssen. ihrerseits die Bevölkerung der Ortschaften, sowie weitere angeschlossene Alarmzentralen, Betriebe und Instanzen. Der Befehl für die Aufhebung des Alarmzustandes wird von den Auswertezentralen gegeben. Die Bevölkerung wird durch ortsfeste, zentral gesteuerte und durch fahrbare Sirenen alarmiert, welche die luftschutzpflichtigen Gemeinden bereitzustellen haben. Zur öffentlichen Alarmierung dürfen nur behördlich zugelassene Alarmanlagen verwendet werden. Betriebe aller Art können für die interne Weitergabe des Alarmes in ihren Anlagen beliebige Mittel verwenden, vorausgesetzt, dass diese von der Belegschaft eindeutig verstanden werden. Auch Croydon erhält eine Blindlandeeinrichtung. Das britische Luftministerium hat den Entschluss gefasst, in Croydon, dem Hauptflughafen von London, eine Blindlandeeinrichtung nach dem System Lorenz, das heute auf den meisten Flugplätzen Europas zu finden ist, einzurichten. Der etwas verspätete Entschluss ist auf Experimente mit einer englischen Blindlandeeinrichtuns: zurückzuführen, die nicht die gewünschten Erfolge zeitigte; | AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 9. OKTOBER 1938 — 82 Deutschlands Einnahmen aus den Mineralölzöllen. Wenn bei uns die Benzinzollerträgnisse heute den Haupteinnahmenposten des Bundesfiskus darstellen, so liegen die Verhältnisse in Deutschland ganz ähnlich, denn auch hier marschieren sie unter den reinen Finanzzöllen an der Spitze. Von 1930 bis 1935 ist der Ejlös Deutschlands-aus den Mineralölzöllen von 202 auf 323 Mill. Rm. emporgeschnellt, währenddem zur gleichen Zeit das Total der Zolleinnahmen von 1220 auf 1141 Mill. Rm. sank. Den Löwenanteil bestreitet natürlich auch hier bei den Mineralzöllen das Benzin. England forciert die Automobilausfuhr. Nach zuverlässigen Mitteilungen aus Kreisen der englischen Automobilindustrie werden in allernächster Zeit umfassende Massnahmen zu einer energischen Förderung des englischen Automobilexportes getroffen werden. Die Aufmerksamkeit der englischen Industrie gehört besonders den Absatzgebieten in den Niederlanden, in den skandinavischen Ländern und in Oesterreich. * Die Kräfteverschiebungen in der amerika- neuen Automobilsaison einen weiteren kräftigen Geschäftsaufschwung. Nach Aeusserungen aus Fachkreisen hofft man im Baujahr 1937 insgesamt 5 Mill. Fahrzeuge abzusetzen. Bekanntlich hat die amerikanische nischen Automobilindustrie. Im laufenden Jahr verzeichnet dieser wichtigste amerikanische Produktionszweig beachtenswerte Modelle seit Ausbruch der Wirtschaftskrise Automobilindustrie die Herausbringung neuer Kräfteverschiebungen. Allerdings hat sich stufenweise vorverlegt. Bis 1929 begann die die Rängordnung der Grossproduzenten nicht Fabrikation neuer Modelle allgemein erst im geändert, stehen doch nach wie vor dieDezember; 1930 bereits im November, um General Motors-Werke an erster, der Fordkonzern an zweiter und die Chrysler Cor- der Automobilausstellung in den Monat Sep- 1935 bei entsprechend frühzeitiger Eröffnung poration an. dritter Stelle. Während jedoch tember vorverlegt zu werden. In dem kürzlich zu Ende gegangenen Baujahr 1936, das General Motors und Chrysler eine Absatzsteigerung zu verzeichnen hatten, musste sich im Gegensatz zum Vorjahr wieder über Ford im Vergleich zum Vorjahre einen Absatzrückgang ausweisen. Die Erzeugung der 4,3 Mill. Automobile hergestellt worden, ge- volle 12 Monate erstreckte, sind insgesamt General Motors Corporation ist während den gen 3,1 Mill. Einheiten in dem 10 Monate 4 Hochsaison-Monaten von Mitte März bis umfassenden Baujahr 1935, 2,6 Mill. Wagens Mitte Juli 1936 gegenüber dem gleichen Voriahresabschnitt um rund 180,000 auf 780,000 torfahrzeuge im Baujahr 1932. im normalen Baujahr 1934 und 1,39 MilL Mo- Wagen gestiegen, während die Produktion der Chrysler Corporation im nämlichen Zeitabschnitt um 110,000 auf 410,000 Einheiten zugenommen hat. Demgegenüber ist im gleichen Zeitraum die Automobilproduktion der amerikanischen Fordwerke, um 80,000 auf 450,000 Wagen zurückgegangen. Als Merkmal der beiden letzten Jahre darf .innerhalb der amerikanischen Automobilindustrie das stürmische Vordringen der Chryslerwerke bezeichnet werden, die die ehemals starke Ueberlegenheit der beiden Grosskonzerne General Motors und Ford heftig attackierten. Dabei darf der Konkurrenzkampf in seinen ersten Anfangsphasen als ziemlich ungleichartig bewertet werden, betrug doch 1929 der Absatz der General Motors Corporation rund 1,5 Milliarde $, derjenige der Fordwerke etwas mehr als 1,1 Milliarde $, während Chrysler sich damals mit dem verhältnismässig bescheidenen Unisatz von 375 Millionen $ begnügen musste. 1935 betrug der Umsatz der General Motors- Werke 1,1 Milliarden $, resp. 807 Millionen $ im ersten Semester 1936. Derjenige der Chryslerwerke erhöhte sich bis 1935 auf 516 Millionen $, resp. 358,6 Mill, $ im ersten Halbjahr 1936. Während der Chrysler- Absatz im ersten Semester 1931 nur 19 % des entsprechenden General Motors-Umsatzes ausmachte, stieg er im ersten Semester des letzten Jahres auf 50 %, um in den ersten 6 Monaten dieses Jahres einen leichten Rückschlag auf 44 % zu erfahren. Heute verspricht sich die amerikanische Automobilindustrie von der jetzt beginnenden AB 12. OKTOBER 1936 für alle wird der Wagen MODELL I 9 3 7, welcher zur Zeit im Pariser Automobil - Salon zu sehen ist, in der Service-Station der neuen leplätzig, auf SAURER-Chassis 2BNP, in tadellosem Zustand. Günstige Zahlungsbedingungen. Offerten unter Chiffre Z 3974 an die 12028 Automobil-Revue, Bureau Zürich. TYP 57 BUCAR A.-G. (OFFIZIELLER FABRIK-SERVICE) ZÜRICH-Z0LL1K0N Seestrasse 5 ausgestellt werden. Martini Bestandteile neu und Occasion Auf Wunsch Vorführungen komplette Motoren FUG und NF liefern sehr vorteilhaft SPICHER & CO., FRIBOURG Bahnhofgarage. — Tel. 17.00. 11917 Zu verkaufen moderner Car Alpin I iV;!. -v,:': : .iv,J::-l Zu verkaufen Leichtmetall-Ausführung: EigengeWicht 1000 kg Nutzlast 4000 kg Verlangen Sie Offerte und Referenzen Type G 3a, 5 Tonnen, vorn auf Pneus, hinten auf Hohlgummi. C2, 4 Tonnen, vorn auf Pneus, hinten auf Hohlgummi. 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NO 82 — FREITAG, 9. OKTOBER 1936 Von Stand zu Stand Tatra Äeigt von neuem ausschliesslich seinen Völlstromlinien-Wagen, der diesmal in Blau gehalten ist. Diese Konstruktion ist eben ihren Zeitgenossen in bezug auf aerodynamische Durchbildung um einen solchen Panthersprung vorausgeeilt, dass noch einige Automobil-Ausstellungen vergehen dürften, bevor sich hier eine sichtbare Veränderung vollzieht. Eine sehr nette kleine Verbesserung finden wir in der neuartigen Lösung des Ventilationsproblems. Die Windschutzscheibe ist am Wagen fest montiert. Entlang ihrem untern Rande sind auf der Innenseite eine Menge kleiner Oeffnungen angebracht, durch welche die Luft in den Wagen eintreten kann. Ein Ventilationskanal führt von hier zum Vorderende des Wagens, wo die frische Luft eintreten kann. Im Winter lässt sie sich gleichzeitig erwärmen und ersetzt dadurch die Heizscheibe auf der ganzen Scheibenbreite. S.S. Am Pariser Salon 1936. Das Fabrikations - Programm von S.S. schliesst diesmal zwei Haupttypen ein, und zwar je ein 1,5- und ein 2,5-Liter-Chassis. Bei beiden hat sich seit dem Vorjahre nicht viel geändert — ausser dem Motor, der noch leistungsfähiger geworden ist und jetzt, im Falle des grösseren Modells, eine Literleistung von gut 40 PS hergibt. Beide Wagenmodelle repräsentieren den typischen, soliden Gebrauchswagenbau englischer Provenienz. Das Chassis ist bei beiden nach der sogenannten Unterschlung-Ausführung gebaut, dank der Bodenhöhe sowie Totalhöhe der Fahrzeuge trotz ihrer Geräumigkeit verhältnismässig niedrig ausfallen. Auch diese Firma bekennt sich zu den leicht nachstellbaren Oirlingbremsen, die sich in England schon grosser Beliebtheit erfreuen. Ebenso ist auch bei diesem Wagen entsprechend den englischen Gepflogenheiten für ein leichtes Heben des Wagens beim Ersetzen der Pneus gesorgt. Dodge. Aeusserlich hat sich scheinbar nicht viel verändert, und man muss schon genau zusehen, um feststellen zu können, dass der Kühler entsprechend der gegenwärtig in Amerika bemerkbaren Tendenz etwas nach vorn rückte und somit ein wenig stärker über die Kotflügel hinaus vorsteht. Die Kotflügel sind voller geworden und das Heck zeigt noch fliessendere Linien als schon die diesjährigen Modelle. Auch Dodge verwendet eine Hinterachse mit Hypoid-Verzahnung, was die Gesamthöhe des Wagens vermindern lässt. Was den Aufbau des Chassis' und des Motors anbetrifft, so muss man konstatieren, dass sich im ganzen sehr wenig verändert hat. Der Motor des am Salon gezeigten 6-Zy- Hnder-de-Luxe-Modells hat nach wie vor eine Bohrung von 82,5 und einen Hub von 111 mm bei einem unveränderten Kompressionsverhältnis von 5,6. Von der vierfach gelagerten Kurbelwelle gelangt die Leistung wieder über eine Einscheiben-Kupplung an das in allen Gängen (auch Rückwärtsgang!) mit geräuschloser Spiralverzahnung versehene Dreiganggetriebe, tu dem auf Wunsch noch ein Schnellgang geliefert werden kann. Je nach dem Gewicht des Wagens sind verschiedene Hinterachsübersetzungen vorgesehen, die sich zwischen 3,9 beim zweiplätzigen Coupd und 4,3 beim siebenplätzigen Innenlenker bewegen. Im Innern hat sich ebenfalls wenig verändert. Das Instrumentenbrett, ja, das ist neu geworden. Der Handbrems- und Schalthebel aber blieben an ihrem angestammten Platz. Hotchkiss. Zu den bekanntesten unter den französischen Wagen der höheren Preisklasse zählt auch Hotchkiss. Ausgehend von der Ueberleguttg, dass den Wageninsassen unabhängig vom Hubraum des Motors ein bestimmter Raum zur Verfügung stehen soll, um komfortabel reisen zu können, führt diese Firma ihre AUTOMOBIL-REVUE sämtlichen Karosserien in gleicher Grosse aus. Da auch der kleinste Motor immerhin noch zur 2-Literklasse gehört, ist dies ohne weiteres zulässig, weil bei allen Wagen eine genügende Kraftreserve zur Verfügung steht. Die Gummilagerung des Motors, Thermostatkontrolle der Kühlwasser-Temperatur und geräuschloses Viergang-Synchromesh-Getriebe gehören zu jenen Einzelheiten, die das Fahren zum Vergnügen machen. Am ausgestellten Chassis stechen vor allem die sehr robuste Konstruktion des Chassisrahmens mit seinen torsionssteifen, elektrisch geschweissten Kastenprofilen in die Augen, ferner der Einbau des Akkumulators ins Schaltbrett und die mechanischen Bremsen System Hotchkiss mit automatischer Zentrierung und Kabelübertragung der Bremskraft. An Motoren sind folgende Grossen erhältlich: Je eine 4-Zylinder-Bauart von 2 und 2,3 Liter Hubraum sowie je eine Sechszylinder- Ausführung von 3, bzw. 3,5 Liter. Die Karosserien zeigen elegante, zurückhaltende Linien ohne Irgendwelche Extravaganzen. Nicht nur die Passagiere, sondern auch ihr Gepäck finden reichlich Platz in ihrem geräumigen Gepäckkoffer, der bei den meisten Modellen auch den Reservereifen aufnimmt. Humber - Hillman. Die beiden prominenten englischen Marken zeigen an ihrem gemeinsamen Stand insgesamt fünf Wagen, und zwar als Repräsentanten der grossen Klasse je eine Humber-Pullman-Limousine und einen Innenlenker, Modell Snipe, sowie einen Hillman-Innenlenker, Modell 80. Die kleinen Wagen werden durch zwei Hillman-Innenlenker, Modell Mittx, vertreten, deren Vierzylindermotor nur einen Hubraum von 1185 ccm aufweist. Die siebenplätzige Pullman-Limousine und auch der etwas kleinere, kastanienbraune Innenlenker Typ Snipe sind mit einem Motor von 4086 ccm ausgerüstet, der an der Bremse bei 3400 T/Min, rund 100 PS leistet. Bei beiden finden wir einzeln abgefederte Vorderräder, die sich auf eine Querfeder abstützen, was vom fortschrittlichen Geist dieser englischen Firma zeugt. Der Hillman, Modell 80, besitzt als nächstkleinerer Wagen dieses Standes einen Motor von 3,2 Liter und ebenfalls Einzelabfederung der Vorderräder. Er ist noch etwas länger und daher komfortabler als das bekannte Modell Hawk, das leider auf dem Stande nicht zu sehen ist. Fortsetzung Seite 6. Von einer durch das Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat ausgeschriebenen Fahrkonkurrenz für Lastwagen von 3,5—4 und 6—6,5 Tonnen Ladegewicht, die mit Kohlegas-Generatoren zum Verbrennen von Ruhr-, Aachener und Saarkohle ausgerüstet sein müssen. Ausgesetzte Geldpreise totalisieren mehr als 200 000 Fr. Von einem amerikanischen Wagen mit hintenliegendem Motor, dessen Aeusseres von einem normalen Wagen nicht stark abweicht und der ungefähr 8 (?) Liter Brennstoff auf 100 Kilometer verbrauchen soll, trotzdem er den betr. Mitteilungen nach eine Spitzengeschwindigkeit von 130 kmlSt. erreicht. I. G. Farbenindustrie hätten mit der Interessengemeinschaft Math. Stinnes ein Abkommen zwecks gemeinsamer Ausbeutung der Patente über die Kohlehydrierung getroffen. Von einem Beschleunigungsmesser, dessen wirksames Element ein Quarzkristall ist, den das Trägheitsgewicht des Apparates in seiner elektrischen Achse belastet, wodurch eine Ladung von bestimmter, messbarer Spannung erzeugt wird, die sich der Belastung proportional verändert. Eigenfrequenz 1000—1500/Sek. Von einem netten «Kleinwagen», den sich ein amerikanischer Filmphotograph bauen Hess und der mit seinen 8 Türen und 12 Sitzplätzen zum Transport eines ganzen Ensembles ausreicht. Von einer Langsamkeitsprüfung für Automobile in Paris, die mit einer mittleren... Langsamkeit von 0,3965 km/St, von einer Dame gewonnen worden sein soll. Dass der Kassationsgerichtshof in Italien die Busse gegen einen Automobilisten bestätigt hat, die ihm wegen Verstosses gegen die guten Sitten auferlegt worden war, als er seinen Wagen als praktische Badekabine benutzte, denn — sagte das Gericht — durch die Wagenfenster konnte man das Innere allzuleicht überblicken. mJÖHN km kühn ffm CAPTÄ1N C, P. OLLEY Zwei Fliegerbücher JOHN TRANUM Ein Leben zwischen Himmel und Erde umfang 240 Seiten mit 16 Photos Kartoniert Fr. 4.13, Leinen Fr.5.6S John Tranum gilt ala der kühnste Faüschirmabspringer derWelt. Tausende von Menschen hat er durch seine unglaublichen Leistungen begeistert. Man kann dieses Buch kaum aus der Hand legen, ohne es von der ersten bis sur letzten Seite gelesen zu haben. Es packt und reißt mit, und man sieht den Luftakrobaten, Kunstflieger und Fallschirmpiloten förmlich vor sich, wie er immer wieder neue Sensationen sucht und ausführt, wie es in den verzweifeltsten Situationen «umSchluß doch immer wieder einigermaßen günstig für ihn ausgeht bis zu dem Märztag 1935, wo der Tod ihn von der Ausfuhrung «ein«« Weltrekordabsprunges zurückhält. Ein englischer Flieger erzählt Fast 2 Millionen Kilometer durch die Luft Von Captain G. P. OLLEY Mit einem Vorwort von Hauptmann Kohl Umfang 240 Seiten mit 16 Photos Kartoniert Fr. 4.13, Leinen Fr. 6.63 Olley ist ein englischer Kriegsflieger, der auch heute noch als Verkehrspilot täng-ist. Fast 2 Millionen Luftkilometer hat er zurückgelegt. Aus den 20 Jahren seiner erlebnisreichen Fliegerlaufbahn erzählt er. Der Bericht beginnt mit seiner fliegerischen Ausbildung und den Abenteuern als Frontflieger. Und dann schildert Olley Einzelheiten aus der unendlichen Fülle dessen, was er als Pilot, der besonders zu Spezialflügen nach allen Erdteilen Verwendung findet, beobachtet hat. Persönlichkeiten der Diplomatie, Dollarmillionäre Großwildjäger, Filmstars, Kranke, Tiere und kostbare Pflanzen hat er in die entlegensten Gebiete der Erde geflogen. So ist Olley wie kaum ein anderer berufen, die unbegrenzten Möglichkeiten der Luftwege darzustellen. Sein Buch bietet auch dem Fachmann Unterhaltung und Anregung. In allen Buchhandlangen and Bahnhof- Uoakeii erhältlich, sonst beim Wilhelm-Goldmann «Verlag, Bora, Viktoriarain 16 Sparmassnahmen sind heute mehr denn je an der Tagesordnung. Werfen Sie einmal einen Blick auf Ihr Brennstoffkonto. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Ausgaben noch mehr eingeschränkt werden könnten, so lassen Sie einmal versuchsweise einen Vergaser mit Starter, mit Düsensystem 20, auf die Motoren Ihrer Fahrzeuge montieren. Das Resultat wird Sie verblüffen. 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