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E_1936_Zeitung_Nr.083

E_1936_Zeitung_Nr.083

Damit ergibt sich

Damit ergibt sich folgendes Fahrer-Gesamtklässement: 1. Prinz ;c Bira» auf E.R.A. 22 Punkte 2. Seaman aui Delage 15 » 3. Graf Trossi auf Maserati 14 »; 4. Embiricoe auf E.R.A. 11 m 5. Lehoux auf E.R.A. 7 a 5a. Ruesch auf Maserati 7 K 6. Pairfield auf E.R.A. 6 x 6a. Earl Howe auf E.R.A. 6 w 7. Tenni auf Maserati 4 * 7a. Veyron auf Bugatti 4 « 8. Cyril Paul E.R.A. 3 *. 8a. Tongue auf E.R.A. 3 % 8b. Villoresi auf Maserati 3 »; 9. MacEvoy auf Maserati 2 % 9a. Hartmann auf Maserati 2 >; 9b. Kautz auf Maserati 2 n 10. Bäumer auf Austin 750 1 » 10a. Bergamini auf Maserati 1 * 10b. Rovere auf Maserati 1 *' Eigentlich vermittelt' diese Bilanz kein hundertprozentig genaues Bild, namentlich nicht für die auf den hintern Rängen placierten Fahrer, was natürlich auch für das Klassement der «Grand-Prix-Piloten» gilt. Eine genaue Uebersicht ist auch gar nicht zu erstellen, weil für eine derartige Bilanz erstens alle im Schlussklassement figurierenden Piloten herangezogen und zweitens die dann erhältliche Punktzahl durch die Anzahl der von jedem Fahrer gestarteten Rennen dividiert werden müsste. Dies zur Erklärung an alle jene Rechenkünstler, die unsere Bilanz auf ihre Richtigkeit untersuchen und dabei Differenzen finden sollten. Zum Schlüsse der Uebersicht über die Rennen der «Kleinen» lassen wir nochmals die genauen Resultate der Sieger folgen: Monte Carlo (50 Runden ä 3,18 km = 159 km): 1. Prinz «Bira» auf E.R1. in 1:51:51,5 = 85,288 km/St. Isle ot Man (50 Runden ä 4 Meilen — 200 Meilen): 1. Seaman auf Delage (69,76 km/St.). Eifel-Rennen (8 Runden ä 22,810 km = 182,480 km): 1. Graf Trossi auf Maserati in 1:37:17,3 = 112,6 fcm/St. Grosser Preis der Picärdle (2 Ausscheidungsläufe ä 97,650 km und 1 Final ä 146,675 km): 1. Im Finale: Prinz «Bira> auf E.R,A. in 1:03:04 = 137,931 km/St. Grosser Preis von Albi (2mal 20 Runden = 356,440 km): 1. Prinz «Bira. auf E.R.A. Coppa Ciano (15 Runden ä 7 km = 105 km): 1. Graf Trossi auf Maseraü in 58:05,4 = 108,452 km/St, Coppa Acerbo (6 Runden a ä 25,8 km = 154,800 km): 1. Seaman auf Delage in 1:14:25,2 = 124,805 km/St. Preis von Bern (28 Runden i 7,280 km = 203,840 km): 1. Seaman auf Delage in 1:26:30,4 = 141,381 km/St. Sportwagen-Rennen. In Frankreich, wo die Rennwagentadastrie bekanntlich seit geraumer Zeit sehr darnJederliegt, ist man dieses Jahr da und dort von der Rennwagenformel abgewichen und hat sich ein eigenes Rezept zurechtgeschustert, welches nur Sportwagen ohne Kompressoren zulässt. Unter diesen Gesichtspunkten wurden der Grosse Preis von Frankreich, derjenige der Marne und von Comminges ausgetragen, wobei sich jedesmal Bugatti mit Wimille (im G. P. von Frankreich die Equipe Wimille/Sommer) an die Spitze zu setzen vermochte. Es wurden im Vergleich zum Vorjahr, wo die Rennen für Rennwagen offen waren, folgende Mittel erreicht: G. P. von Frankreich G. P. der Marne G. P. von Comminges 1935 km/St. 124,571 157,760 155,116 1936 km/St 125,288 140,245 152,582 Interessant ist die Feststellung, dass beispielsweise die im G. P. von Frankreich erreichte Geschwindigkeit diejenige von Caracciola auf Mercedes-Benz vom Jahr 1935 um ein weniges übertrifft, wobei allerdings zu sagen ist, dass das Rennen von 1935 ein solches mit Schikanen war. Nach dieser Formel (die Fabriken Bugatti, Talbot und Delahaye haben sich als einzige mit dem Bau von Sportwagen für Rennzwecke befasst, wobei die Konstruktion der Molsheimer Firma allerdings mehr als ein verkappter Rennwagen zu betrachten ist) wurde im Mai auf dem Autodrom von Miramas bei Marseille ein Dreistanden-Rennen ausgetragen, das Delahaye mit dem Piloten Paris an der Spitze einen mehrfachen Sieg eintrug. Sodann wurde dieses Jahr in Spa (Belgien) an Stelle des Grossen Preises nach der internationalen Gewichtsformel ein 24-Standen- Lauf organisiert, bei welchem wiederum Sportwagen starteten. Die Franzosen nahmen ebenfalls daran teil und sicherten sich in der Klasse 2—4 Liter durch Delahaye einen Doppelsieg. In der Kategorie Sportwagen mit Kompressor schössen SommerlSeveri auf Alfa Romeo den Vogel ab, indem sie total 3002,228 Kilometer bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit, von 125;505 kmzutücfci legten. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 13. OKTOBER 193« — 85 Langstrecken-Rennen. Unter den Langstreckenrennen nahm die Italienische Miglia immer noch eine führende Stellung ein, obwohl sie heuer nicht mehr den internationalen Charakter trug, den sie noch vor einigen Jahren aufwies. Sie stieg am 5. April zum zehntenmal und wurde zu einer eigentlichen Angelegenheit der Scuderia Ferrari auf Alfa Romeo, die mit Brivio, Farina und Pintacuda die drei ersten Plätze besetzte. Brivio schlug den Vorjahrrekord um rund 7 km'St. und legte die 1600 km lange Strecke in 13:07:51, bei einem Stundenmittel von 121,622 km, zurück. Von den übrigen Sportanlässen dieser Art, die' allerdings weniger Renncharakter haben, nennen wir: Paris—St. Raphael für Damen (1115 km mit verschiedenen Zwischenprüfungen): 1. Mme Rouault aui Delahaye 1819 Punkte (39 am Start, 32 am Ziel; 1935: 41 am Start, 36 am Ziel). Paris—Nizza (981 km mit Zwischenprüfungen)\ 1. Schell auf Delahaye. Verbleiben endlich noch die wichtigsten Bergrennen zu registrieren: La Turble (6,3 km): 1. Stuck auf Auto-Union 3:39,8 2. Wimille auf Bugatti. 103,185 km/St Develfer—Les Rangiere (7,0 km); 1. Biondetti auf Alfa Romeo 3:29,4 m 120.S43 km/St 2. Ruesch H. auf Maserati 3:38,8. Grosser Bergpreis von Deutschland (12 ktn)f 1. Rosemeyer auf Auto-Union 7:59,3 = 90,f km/St 2. von Delius auf Auto-Union. Feldberg-Rennen (12 km): 1. Rosemeyer auf Auto-Union 6:23,4 =s 112,7 km/St. Shelsley-Walsh (900 Meter): 1. Rennen: Mays auf E.R.A. in 41,6 Sekunden. 2. Rennen; Mays auf E.R.A. in 43,31 Sekunden. Siilfserjoch (14 km) italienisch-national: 1. Tadini auf Alfa Romeo in 13:53,79 = 60,445 km/St 2. Graf Trossi auf Maserati. Lapize-Bergrennen (800 Meter): 1. Ruesch auf Alfa Romeo in 90 Sek. 96 km/St Die Sternfahrten gipfelten wiederum im Internationalen Rallye von Monte Carlo. Von 105 angemeldeten Tourenfahrern traten 97 den Wettbewerb von verschiedenen, an der Peripherie Europas gelegenen Punkten an. 72, aus denen die Rumänen Zamfirescou/ Cristea auf Ford mit 641 Punkten als Sieger hervorgingen, erreichten das Ziel. Bei den Wagen bis zu 1,5 Liter Zylinderinhalt placierten sich Kozma/Martinek auf Fiat mit 630,9 Punkten im ersten Rang. Beide Equipen hatten Athen zum Ausgangsort gewählt Fy* Sitzung der Internat. Sportkommisston Die internationale Rennformel 1938—1940 ausgearbeitet und der Sportkalender pro 1937 aufgestellt. Zu Beginn der diesjährigen nerbsttagung wagen ohne Kompressor einen geringsten der AIACR hielt die internationale Sportkommission eine Sitzung ab, in deren Vermalgewicht von 400 kg und einem grössten Zylinderinhalt von 1000 ccm bei einem. Minilauf sie die neue Rennformel für die Jahre Zylinderinhalt von 4500 ccm bei einem Mindestgewicht von 850 kg vorsah, während man 1938—1940 festsetzte und den Terminkalender für die nächste Sportsaison redigierte. für Wagen mit Kompressormotoren mit entsprechend kleinerem Hubvolumen vorschrieb! Ferner wurde der Titel eines Europameisters pro 1936 erwartungsgemäss an den Auto- — wobei der Koeffizient für alle Klassen einheitlich auf 1,3 festgesetzt wurde — ist nun Union-Fahrer Bernd Rosemeyer vergeben. Was die auch angenommen worden, und zwar mit der einzigen dahingehenden Abänderung, internationale Rennformel dass als Devisor nicht 1,3, sondern 13 in anbetrifft, so hat die internationale Sportkommission zusammen mit dem Bureau Per- Demnach lautet die neue internationale! Anrechnung gebracht wird. manent'der Automobilkonstrukteure bekanntlich schon im Februar dieses Jahres einen 1. Rennwagen ohne Kompressor: zerlng- Rennformel: Vorschlag ausgearbeitet, der die Zulassung ster Zylinderinhalt 1000 ccm bei einem Mindestgewicht von 400 kg; grösster Zylinder- von Rennwagen mit und ohne Kompressor in Aussicht nahm. Jenes Projekt, das für Renninhalt 4500 ccm bei einem Mindestgewicht VALENTINE Emaillack Schweizerfabrikat für Pinsel und Pistole Offizieller Martini-Service Martini-Ersatzteile Engros:NEGOCITAS SA. 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83 —- DIENSTAG, 13. OKTOBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE von 850 kg. Für Wagen mit Zylinderinhalt zwischen diesen beiden Extremen wurde das Minimalgewicht proportioneil dem Zylinderinhalt wie folgt bestimmt: 1500 ccm: 464 kg; 2000 ccm: 528 kg; 2500 ccm : 592 kg; 3000 ccm: 654 kg; 4000 ccm: 755 kg. 2, Rennwagen mit Kompressor: geringster Zylinderinhalt 666 ccm bei einem Minimalgewicht von 400 kg, mit der Formel ausgedrückt » = 666 ccm, 1,5 grösster Zylinderinhalt 3000 ccm bei einem Minimalgewicht von 850 kg, mit der Formel ausgedrückt: 'M _ 1000 ccnn 1.5 Zwischen diesen beiden Zylinderinhalten wurde jür die übrigen Wagen das Minimalgewicht wie folgt angesetzt: 1500 ccm; 560 kg; 2000 ccm: 657 kg; 2500 ccm: 753 kg. 3. Im Wagengewicht inbegriffen ist das Gewicht des Getriebe- und Differentialöls, sowie der Reifen, während das Kühlwasser, das Motoröl, der Brennstoff, das Werkzeug und die Reserveräder nicht enthalten sind. 4. Die Wahl des Brennstoffes ist freigestellt. 5; Die Karosserie kann einen oder zwei Platze aufweisen. Sie muss auf alle Fälle mindestens 85 cm breit und 25 ctn hoch sein. 6. Diese Formel gilt von 1938 bis 1940. Die 750-kg-Gewichtformel behält, somit für 1937 ihre Gültigkeit, so dass die Fabriken genügend Zeit haben, sich im Bau ihrer Rennwagen auf die neue Formel umzustellen. « Die wichtigsten Daten des internationalen Sportkalenders von 1937 siftds JANUAR 1. Südafrika: Grosser Preis von Südafrika. 26.—31. Monaco: XVI. Internationale Sternfahrt nach Monte Carlo. APRIL *• 4. Italien: XI. Mille Mlglia. MAI 5.—25. Marokko; Internationale Sternfahrt naefc Marokko. 6.-9. Italien: Internationale Sternfahrt nach Tripolis. 9. Italien: Grosser Preis von Tripolis. 3. Finnland: Grosser Preis von Finnland. 16. Frankreich: Grosser Preis von Tunis. 23. Italien: Targa Florto in Sizilien. 30. Deutschland: Internationales Avus-Rennen. 30. Amerika: Grosser Preis von Indianapolis. JUNI 6. Brasilien: Grosser Preis von Brasilien; 13. Deutschland: Internationales Eifel-Rennen. 20. Frankreich: Sternfahrt zur Paris«* Weltausstellung. 27. Ungarn: Grosser Preis von Ungarn. JULI 4. Frankreich: Grosser Preis von Frankreich. 11. Belgien; Grosser Preis von Belgien. 25. Deutschland: Grosser Preis von Deutschland. AUGUST 1. Deutschland: Grosser Bergpreis von Deutschland. 1. Italien: Coppa Ciano in Uvorno. 2. Irland: Grosser Preis von Irland. 8. Monaco: Grosser Preis von Monaco. 15. Italien: Coppa Acerbo in Pescara. 22. SCHWEIZ: GROSSER PREIS DER SCHWEIZ. 29. Italien: Stilfserjoch-Bergrennen. SEPTEMBER 4. England: Englische Tourist-Trophy. 12. Italien: Grosser Preis von Italien. 19. oder 26. Grosser Preis von Spanien, Masaryk- Rundrennen. OKTOBER 3. Oesterreich; Grosser Preis von Oesterreich. Wer siegt im Grossen Preis von Amerika? Wenn diese Zeilen am Montagabend um 5 Uhr in Druck gehen, dann nimmt jenseits des Atlantischen Ozeans (um 11 Uhr vormittags ostamerikanische Standard-Zeit) auf der neuerstellten Roosevelt-Kundstrecke def mit •Spannung erwartete Kampf um den Grossen Preis von Amerika seinen Anfang. Es hält ausserordentlich schwer, sich in Prophezeiungen über den eventuellen Sieger zu ergehen. Die Europäer sind sich an eine solche Piste, wie sie sie drüben vorfanden — sie gleicht beinahe einer Dirt-Track-Bahn — ganz und gar nicht gewöhnt und sind teilweise sehr enttäuscht, dass sie der Einladung zur Teilnahme an der Veranstaltung überhaupt Folge geleistet haben. Hat man, wie wir in der letzten Nummer noch meldeten, die Länge des Rennens bereits um einen Viertel abgekürzt, so ist es absolut nicht unmöglich, dass weitere Ueberraschungen bevorstehen. So verlautet, dass die Sportkommissäre beschlossen hätten, das Rennen abzubrechen, sobald die Piste den Anforderungen nicht mehr entspreche. Die Fahrer würden dann einfach nach ihrer Position bei Abbruch der Veranstaltung klassiert. Ferner soll den Piloten bei einsetzendem Regen ein «Wink» auf Verlangsamung des Tempos gegeben werden. Wie dies geschehen soll, darüber hüllen sich die Organisatoren allerdings in Stillschweigen. Nuvolari scheint sich verblüffend gut mit der gefährlichen Strecke abzufinden. Er hat am Donnerstag nachmittag erneut in Rundenrekord «gemacht» und dabei ein Tempo von 114 km/St, erreicht, eine Geschwindigkeit, die während des Rennens selbst kaum herausgeholt werden dürfte. Die übrigen Konkurrenten fuhren im Laufe der Ausscheidungsrennen folgende Zeiten (über 20 Meilen): Snyder (Miller 4180) 18:46,62 MacEvoy (Maserati 1500) 19:52 Earl Howe (ERA 1500) 20:35,63 Sommer (Alfa Romeo) 18:49,10 Thorne (Thorne 4428) 20:24,88 Cotton (ERA 1500) 20:46,53 Rayeon (ERA 1500) 20:06,40 Evans (Bugatti 2300) 20:01,61 Balu3 (Duesenherg 4411) 21:13,20 Etancelin (Maserati 4400) 19:55,97 Fairfield (ERA 1500) 19:02,53 Wimille (Bugatti 3800) 18:28,4 Chet Miller (Miller 3476) 19:56,88 Cummings (Miller 4380) 19:38,11 Mauri Rose (Miller 4428) 19:04,15 Banks (Miller 2935) 20:05,61 Gulotta (Miller 3600) 20:54,31 Stapp (Miller 3837) 19:50,35 Brisko (Miller 4180) 20:06,43 Philipp (Bugatti) 21:00,13 Thorne Davis (Miller 4180) 19:50,30 Ted Hörne (Miller 2984) 18:50,24 Cabula (Miller 3854) 23:11,37 Snowberger (Miller 4180) 20:07,93 Kurz vor Redaktionsschluss erfahren wir noch, dass Nuvolari im Training vom Sonntag den Rundenrekord erneut überboten hat. Er steht nunmehr auf 3' 22" = 114,400 km/St. Die schnellste Runde bei den amerikanischen Konkurrenten wurde mit 3:31 registriert. Die 60 000 zur Verfügung stehenden Tribünenplätze sind alle verkauft — Das Wetter macht eine saure Miene zur ganzen Geschichte. Gelegentlich mussten die Trainingsfahrten wegen heftigen Niederschlägen unterbrochen werden; es liegt übrigens durchaus im Bereich der Möglichkeit, dass der Grosse Preis von Amerika im Falle von schlechten atmosphärischen Verhältnissen um einen Tag verschoben wird. AUF DER SUCHE NACH RENNFAHRER- NACHWUCHS Auf dem Nürburgring wurde im Laufe der vergangenen Woche ein interessantes Experiment unternommen, indem die Auto-Union und Mercedes-Benz ihren Rennfahrernachwuchs aufmarschieren Hessen. Es wurde allerdings etwas stürmisch gefahren und es gab manchen Sturz und auch einen tödlichen Unfalt, dem Schmitz von den Mercedes-Benz- Werken zum Opfer fiel. Der Neidlinger Gunzenhauser, Paul Koppen (Berlin), Stutt- garts bekannter NSU-Fahrer Schumann, Briem (Ludwigsburg), der erfolgreiche Amilcarfahrer und zahlreiche Werksangehörige von Mercedes-Benz zeigten ihr Können. Nachdem Bäumer einen leichten Sturz gut überstanden hatte, geriet auch der Oesterreicher Hessellner mit dem Mercedes aus der Bahn. Doch auch er hatte Glück. Die Auto-Union war mit einem grossen Aufgebot erschienen. Paul Schweder, der Münchner Adler-Sportwagenfahrer, wollte sich erst an den Auto- Union gewöhnen. Er fing ziemlich langsam an, steigerte dann das Tempo, tat dabei jedoch etwas zu viel des Guten. Er verschätzte sich in der Geschwindigkeit, geriet ins Schleudern und konnte den Wagen nicht mehr abfangen. Benolst and Veyron fahren internationale Rekorde. Mit einem Bugatti-Sportwagen von 3,257 1 Zylinderinhalt (Typ Grosser Preis von Frankreich 1936) haben die Piloten Benoist und Veyron auf der Montlhery-Rennbahn am vergangenen Samstag 6 internationale Rekorde der Klasse 5 1 aufgestellt, nämlich : 200 Meilen in 1:33:56,96 = 205,557 fan/St 500 Kilometer in 2:28:31,86 == 201,978 km/St 3 Stunden: 608 km 293 = 202.764 km/St. 500 Meilen in 3:56:13 = 204,389 km/St. 1000 Kilometer in 4:54:55,76 = 203,439 km/St 6 Stunden: 1,225 km 404 = 204,234 km/St Hallen will den 1K-L-Wagen pflegen. In Zusammenhang mit der Sitzung der internationalen Sportkommission vom letzten Dienstag in Paris hat ein Vertreter Italiens, Ing. Furmanik (der bekannte Rekordfahrer), seinen Kollegen von der Absicht des RAGI gesprochen, im kommenden Jahr den Akzent auf die lü-Literklasse zu verlegen und eine Reihe verschiedener, für diese Kategorie reservierter Veranstaltungen aufzuziehen, worauf ihm die Erwiderung zuteil wurde, dass damit — bei aller Anerkennung des Versuchs — doch wohl nicht die ideale Lösung des Problems der Rennen gefunden sei, weil sie keinen technischen Fortschritt darstelle, sondern lediglich vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus Interesse biete, als Antwort sozusagen auf die gegenwärtige Steuerformel und die übersetzten Benzinpeise. Diesem Argument hielt Ing. Furmanik die Einwendung entgegen, dass es ja gerade darauf ankomme, die Fahrzeuge den herrschenden Verhältnissen anzupassen. Ueber dje Dauer dieser Anpassung zu orakeln, wäre ein undankbares Unterfangen, denn sie wird genau so lange vorhalten, als die Behörden in ihrer jetzigen, von rein fiskalischen Interessen diktierten Haltung dem Automobil gegenüber verharren. Von jenem Moment an, da sia sich eines Bessern besinnen, braucht man sich nicht mehr um den Zylinderinhalt zu kümmern und kann getrost < all' -americana » vorgehen, will sagen gross» zylindrierte Motoren mit relativ niedriger Tourenzahl und starker Kraftreserve bauen. MECHANISCHE SUPER SICHERHEITSBREMSEN, SCHWERPUNKTZENTRIERTE ABFEDERUNG, AUSSERORDENTLICH KOMFORTABEL FÜR DIE PASSAGIERE AUF DEN RÜCKWÄRTIGEN SITZEN Nur Originalersatzteile geben Ihnen volle Sicherheit. - Wir fahren komplette Lager für die Marken: , PLYMOUTH - CHRYSLER DE SOTO - OPEL FARGO -BLITZ Pilligste Preise, prompter Versand i nach auswärts. 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