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E_1936_Zeitung_Nr.086

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12 ÄutomoMl-Revae —

12 ÄutomoMl-Revae — N° 86 In der hintersten Ecke des Gerichtssaales war ein Schirmständer. Darinnen lehnte sinnend, die elfenbeinerne Stirne an die Wand gelehnt, ein Damenschirm. 'Als einzigen Gefährten hatte er einen Spazierstock, den er längst kannte. « Nun können wir wohl Abschied voneinander nehmen, verehrter Herr Stock,» meinte der Damenschirm. « Was wir da eben vernommen haben von unserem Paar ist so, dass an ein Wiedersehen nicht zu denken ist. Diese Ehescheidung! Wer hätte das vor zehn Jahren gedacht! » Der Stock nickte nur: « Ja, wer hätte das gedacht! » «Traurig, jammerschade um meine liebe, verehrte Meisterin! » sagte der Schirm. « Besser wie die Richter dort könnte ich urteilen, denn alles, alles habe ich miterlebt. Denken Sie, Herr Stock, meine Aufgaben waren in de,r ersten Zeit, nicht nur vor Regen zu stützen, nein, ganz im Anfang spannte man mich öfters auf, wenn der Himmel nur stark bewölkt war. Dann hörte ich Kosenamen und Küsse, hatte mein verliebtes Pärchen nach allen Seiten hin zu schützen, vor neugierigen Blicken. Ich bin übrigens ein Geschenk des Bräutigams. » Der Stock schaute in einemf ort zur Fußspitze hinunter. Was er zu erzählen gewusst hätte, war nicht so rühmlich, und man schwieg besser. Ein treuer Diener seines Herrn! — Er stützte, er begleitete, aber, wenn der Meister unmutig war, so hieb er oft genug die Blumenköpfe ab. sausend, mit einem Schnitt, und einmal hatte er sogar im Jähzorn seiner Frau mit Prügeln gedroht. So, wie damals, wurde er vor und nachher nie mehr in der Luft geschwungen! Es pfiff nur so, und die ganze Welt drehte sich vor Angst. Zum Glück musste er nicht auf das zarte Weib niedersausen. Nachdem er ein paarmal gestampft hatte, wurde er weggeschleudert. Nein, seine Erlebnisse in bezug auf das Ehepaar waren nicht so, dass man erzählen mochte. Er starrte deshalb nur vor sich hin. — «Es ist traurig,» seufzte er, eigentlich ist gar kein Grund zu einer Scheidung da. Alles, was die beiden brauchen, besitzen sie, aber offenbar verstehen wir solche Dinge nicht. Wir beide, verehrte Regenschirmbase, haben Kameradschaft zusammen.. Wir sind nicht verliebt und waren es nie, aber wir kommen doch ganz gut aus. Wenn wir uns sehen, freuen wir uns, wenn wir zusammen ruhen, gibt es keinen Streit, eines erzählt dem andern seine Erlebnisse, man tröstet sich gegenseitig, macht Hoffnungspläne, Sie vom Regen, ich von der Sonne. Man ist nicht neidisch, weil man weiss, dass jedes an die Reihe kommt, dies bestimmt ja der Himmelf und somit sind mir die Menschen mit ihrem Gezerre, einmal in Liebe, einmal in Streit — — — ein Rätsel. » Der Regenschirm wunderte sich über die lange Rede des Stockes. Das war entschieden die längste, die er je in seinem Leben gehalten hatte, wahrscheinlich war es der Einfluss des Advokaten dort vorne am Pult, überlegte der Schirm. — Uebrigens, sie horchte hoch auf, war nicht eben die Rede von ihr? Ja wahrhaftig, die berühmte Advokatin erzählte eben jene Begebenheit, da sie einmal kurz die Besitzerin gewechselt hatte. Mit allen Rippen horchte sie hin, und der Elfenbeinknopf leuchtete vor Stolz. Die Anwältin neigte sich vor; « Wie gesagt« meine Klientin wurde nur dies einemal von ihrem Manne beschützt, da er nämlich den Schirm von der Dame zurückverlangte, sonst fühlte sie sich verlassen und allein. » — Ein Lächeln glitt über die Zuhörer, weshalb, konnte die Regenschirmbase nicht ergründen. Sie kam sich im Momente äusserst wichtig vor, eigentlich als Hauptperson, und ihrer Meinung nach wurde die Begebenheit zu kurz und zu oberflächlich erzählt. — « Herr Stock, haben Sie's vernommen? Ein einziges Mal hat sich der Herr für uns eingesetzt. Ja, ja, das war eine schöne Geschichte: Sass ich da gemütlich im Schirmständer einer Kaffeestube, nach allen Seiten hinhorchend, als 1 man mich plötzlich unsanft hinausriss. Gleich erkannte ich, dass die Hand, die mich trug, nicht die meiner Herrin war, aber wie hätte ich mich wehren sollen? Die dicke Hand drückte mich, und ein Diamantring ritzte mich. Es war doppelter Schmerz. — Doppelte Freude, ach, als ich beim Einsteigen in die Tra^nbahn drei Tage später meine geliebte Herrin wiedersah und von ihrem Eheherrn mit den Worten gepackt wurde: «Entschuldigen Sie, das ist der Schirm meiner Frau! » , Die dicke Hand Hess mich erschrocken fahren. Ich sah nur noch Diamanten aufblitzen, dann verschwand alles bei der nächsten Haltestelle. — Geborgen kuschelte ich mich in die warme Rechte meiner Herrin, die mich zufrieden und See Sxhvtut von Martha PleiUer-Surber zärtlich betrachtete. Ja, wir gehörten unbedingt und unzertrennlich zusammen, meine Dame und ich. Bald wird sie mich holen kommen. Verstehen Sie diese Scheidung, Herr Stock? Ich nicht, man bleibt sich doch treu, nicht wahr, wir beide behalten uns lieb in unserer Kameradschaft. Vielleicht sehen wir einander wieder, wer weiss.» Der Stock nickt zum Bodert hin: « Welch ein Rätsel sind doch die Menschen! » meinte er traurig. Eben hörten die beiden noch das letzte Wort des Richters: « geschieden ». — Draussen regnete es. Sorgend spannte sich der Regenschirm über seine Herrin und sah, mit Entsetzen das Unbegreifliche zum erstenmal: dass zwei- schwere Tropfen auch unter seinen Schirm und Schutz fielen! JCa&iaett Chinesische Jxauung- mit einet J.oten Man darf sie nicht für eine Sensation halten. Hier geht es um ganz andere Dinge. In einer Stadt bei Nanking wurde kürzlich eine seltsame Hochzeit gefeiert. Eine achtzehnjährige Braut war an Influenza gestorben. Der Verlobte liess sich mit der Leiche trauen. Das Paar war nach: altchinesischer Sitte schon vor seiner Geburt verlobt worden. Hier aber waren sich die Verlobten schon seit früher Kindheit in inniger Liebe zugetan. Als nun das Mädchen plötzlich starb, wünschte der verzweifelte Jüngling, wenigstens mit der Toten Hochzeit feiern zu dürfen. Da er reich war, hielten die Verwandten eine prunkvolle Hochzeit ab. Der Sarg des Mädchens war prächtig mit den traditionellen Farben einer Brautsänfte in Ro und Gold dekoriert. So brachte man ihn nach dem Hause des Bräutigams, und dieser folgte allen Riten einer >Eheschli6ssung. In der Hand trug er ein Täfelchen mit dem Namen der abgeschiedenen Braut. Er sah vollkommen glücklich aus. ]. WORINGER BERN von Seva III: Hören Sie, was er uns erzählt: Ja, wissen Sie, die Sache ging ein bisschen komisch zu. Ursprünglich wollte ich mit einem Freund eine 10-Los-Serie erwerben. Er konnte sich aber letzten Endes doch nicht dazu entschliessen, die Fr. 100.» zu riskieren. Ich beschloss dann, dllein zu handeln. Es war 8 Tage vor der Ziehung! Das Losbureau hatte bereits keine Lose mehr — die Banken in der Stadt auch nicht. In Thun konnte ich mir dann noch mit knapper Not eine Serie besorgen — denken Sie'bloss, was ich verloren hätte, würde ich mich länger auf meinen Freund verlassen haben — denken Sie, wie sehr er sich letzt ärgert, so unschlüssig gewesen zu sein!!! Und die Lehre aus dieser Geschichte? Etwas riskieren! Zumal ein Seva-Treffer jetzt nützlicher ist als je! Heute handeln, denn morgen kann es schon zu spät sein!!! Ziehung 3O. November 1936. Doch werden alle Lose wesentlich früher ausverkauft sein! - Lospreis Fr. 20.— (10-Los-Serie, worunter 1 sicherer Treffer, Fr. 200.—) plus 40 Cts. Porto auf Postcheck III10036 — Adr.: Seva-Lotterie, Bern. Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Cts. mehr. Sie können aucn per Nachnahme bestellen. Lose ebenfalls bei bernischen Banken und Privatbahnstationen erhältlich. • ~ 1. Fr. 250000.- Fr. 105x1000.- 2. » 100000.- » 300 x 400.- 450x 3. y 50000.- » 200 -- 4. » 40000.- » 2l00x 100.- 5. > 25000.- »12000 x 40.- , 2> 20000.- Fr. 1800 000.- > 10x10000.- K > 20x 5000.- =60% > 45 x 2000.— der Lossurnme Cxplodieeende 94lanzen SCHNELL-SCHNELLER • AM SCHNELLSTEN In Südeuropa und Asien wächst der weisse Diptam, eine strauchartige Pflanze mit weissen oder rosaroten Traubenblüten. An wannen und windstillen Tagen ist etwas Seltsames wahrzunehmen. Wer sich dem Strauch mit einem brennenden Licht oder Zündholz nähert, wird plötzlich an Moses beim Feuerstrauch erinnert. Die Pflanze ist in Flammen eingehüllt. Nun aber folgt das Eigenartigste. Nach ausgebranntem Feuer steht sie wieder unversehrt da. Nur ein merkwürdiger Geruch zeugt noch von dem Feuerspiel. Die Ursache der Explosion ist ein ätherisches Blütenöl des Diptam. Unter dem Einfluss der Wärme strahlt es brennbares Gas aus. Man riecht das Gas int weiteren Umkreis der Pflanze. Die Luft ist so stark davon erfüllt, dass es vor Gewittern zu einer Selbstentzündung kommen kann. Menschen werden oft bewusstlos in der Nähe eines Diptam. Auch der Acajoubaum in Westindien (Nierenbaum) erlebt kleine feurige Explosionen. Die Acajounüsce enthalten Zellenschichten, die mit einem brennbaren und leicht entzündlichen Oel angefüllt sind. Wird die Nuss erwärmt, so dehnt sich die Luft unter der Samenschale aus und presst nun du Oel aus der Frucht. In diesem Augenblick entzündet sich das Oel und umblitzt die Nuss mit einem kleinen Funkenfeuerwerk. Darum heissen die Früchte des Acajoubaums auch Feuerwerknüsse. G. e.

Pf 86 —» Automobil-Revue 13 JüazweMeu statt Aßfeudwsen? Kurzwellen, statt Affendrüsen? Eine grosso italienische Zeitung veröffentlicht ein Interview mit Guglielmo Marconi, in dem sich dieser unter anderm über die Fortschritte der neuen, Marconi-Therapie genannten Behandlung mit Radiokurzwellen äussert. Der berühmte Gelehrte, der trotz seines Alters von 63 Jahren noch in vollster Frische und Schaffenskraft an seinen Erfindungen arbeitet, äussert sich sehr günstig über die Erfolge, die bereits mit dieser neuen Methode erzielt werden konnten. Er selbst wendet sie bei sich, vor allem gegen Ermüdungserscheinungen an und bestätigt, dass schon eine kurze Bestrahlung alle Mattigkeit und Erschlaffung wie durch ein Wunder verschwinden lasse und den Organismus mit neuer Energie und Arbeitskraft erfülle. Marconi gab weiter noch einige interessante Aufschlüsse über die Fortschritte seiner Versuche mit Mikrowellen, deren Studium er sich in letzter Zeit besonders widmete. Er betonte die ungeheuren Möglichkeiten dieser kürzesten Wellen, die fast keinen jund andete TteiügAeiten atmosphärischen Störungen unterworfen und daher für Uebertragungen hervorragend geeignet sind. Es gelang nur bis jetzt noch nicht, Sendungen über die Maximalentfernung von 250 Kilometer bis 290 Kilometer hinauszubringen, und hier liegen die Probleme, an deren Lösung der grosse italienische Forscher derzeit noch arbeitet. Hupen in der Nacht kostet 1000 Kronen. Nicht bei uns allerdings, sondern in Kanadas Hauptstadt Montreal. Dort haben die Polizeibehörden eben eine Verordnung erlassen, welche besagt, dass ein Chauffeur, welcher «ohne zwingenden Grund» zwischen Mitternacht und 4 Uhr früh hupt. 40 Dollar Strafe zu zahlen hat. Voltaire erzählte einmal von einem unmusikalischen Besucher, der über Musik wegwerfend sagte: «Ah, Musik, ja das ist der teuerste Lärm.» — Es scheint, dass der teuerste Lärm jetzt das Hupen in den nächtlichen Strossen von Montreal ist. Reliquiensucht des Filmpublikums. In Hollywood ist derzeit eine neue Seuche ausgebrochen — man verkauft Gebrauchsgegenstände, Möbel- und Kleidungsstücke aus dem unmittelbaren Besitz von Stars. Was es in diesem seltsamen «Antiquitätenhandel» nicht alles gibt! Da kann man ein Kleid erhalten, dem Shirley Temple entwachsen ist, dort wieder eine echte Locke der Greta Garbo um nicht weniger als hundert Dollar. Manchmal sind die Sachen echt, gewöhnlich aber handelt es sich um plumpe Fälschungen, gegen die die betreffenden oder vielmehr die betroffenen Schauspieler sich in der heftigsten Weise verwahren. Gegenwärtig ist es ein — Bett, um das ein heftiger Konflickt*geführt wird. Loretta Young protestiert in den höchsten Tönen dagegen, dass ein solches Möbelstück verkauft wird, und behauptet, noch seelenruhig in ihrem alten Bett zu schlafen, aber der Sammler, der die fragwürdige «Antiquität» erstanden hat, lässt sich von seiner Ueberzeugung nicht abbringen und führt sogar einen «dokumentarischen Nachweis». Der Klaps des Boxers. Das «Prager Tagblatt» berichtet folgenden interessanten Handel: Anita ist Bartänzerin. Anita ist natürlich nur der Künstlername, in Wirklichkeit heisst sie schlicht Karoline B. und ist aus Prosek. Eines Tages, respektive Nachts, war in der Bar, wo Anita beschäftigt ist, Hochbetrieb und sie amüsierte sich in Gesellschaft einiger Gäste bis in die frühen Morgenstunden. Sie trug damals ein rückenfreies Abendkleid. Als die Gäste sich verabschiedeten, gab ihr einer ausser dem Gesellschaftsgeld einen Klaps auf den Rücken. Zu ihrem Unglück war der Betreffende ein Schwerathlet, und der freundschaftlich Klaps hinterliess auf dem wohlgepuderten Rücken Anitas eine den Dimensionen einer Athletenhand entsprechende blutunterlaufene Stelle. Anita erstattete gegen den Urheber die Strafanzeige wegen leichter Körperverletzung und schloss sich dem Strafverfahren mit der beachtlichen Summe von 93,000 Kr. (so hoch bewertete sie eine Arbeitsunfähigkeit von 14 Tagen) an. Der Richter (G.R. Sima) sprach den Angeklagten aus formalen Gründen frei (die Anzeige erfofgte zu spät) und verwies Anita mit ihren Ansprüchen auf den Zivilrechtsweg. « Wie behandeln Sie denn Ihre Patienten, Herr Doktor, allopathisch oder hömäopathisch? » c Grob behandle ich sie und das hilft am besten. » Professor der Pharmakologie Dr. Schroff hat die Gewohnheit, bei den Prüfungen den Kandidaten zu fragen: « Was noch? » Eines Tages hatte er einem Kandidaten die Frage vorgelegt, welche Mittel schweisstreibend seien. Der antwortet: « Alle heissen Getränke. » « Waß noch? » € Lindenblütentee. » — «Was noch? » — c Warme Limonade. » — «Was noch? » — « Eine Prüfung bei Ihnen, Herr Professor. » Roland Bürld: Kinder erleben die Welt, Dorfgeschichten. Buchhandlung der Evangelischen Gesellschaft St. Gallen. Preis Fr. 2.50, kart. Das Bändchen enthält 18 Geschichten, von denen einzelne kleine Meisterwerke lebensnaher Schilderung sind. Man sieht diese Kinder vor sich, man erlebt mit ihnen Freude und Leid. Aus jeder Zeile dieses Buches spricht die Liebe und das Verstehen, das Roland Bürki der jungen Generation entgegenbringt. Immer und überall versucht er — als Lehrer wie als Schriftsteller — das Kind in seiner Totalität zu erfassen und aus jener hohen Auffassung von seinem Amte und seinen Pflichten heraus, die auch den Alltag und seine Arbeit adelt, diese Kinder zu reifen Menschen zu erziehen. Liebevoll hilft er den Kindern über ihre kleinen Schwächen hinweg und gerade da, wo allzufrühes Leid seine Schatten in die jungen Seelen warf, versteht er, es etwas Licht und Sonne in den Unterricht und damit in das ganze Leben zu tragen. Darüber hinaus bildet dieses Büchlein eine Abrechnung mit jenen Unterrichtsmethoden, die in den Kindern nichts als das Objekt für pseudowissenschaftliche Zwecke sahen und mehr Unheil angerichtet haben, als sich heute schon übersehen lässt. Die Sprache Bürkis ist sauber und klar und vermeidet alle Verkrampfungen, so dass man auch aus diesem Grunde nur wünschen kann, dass das Büchlein Eingang in weiteste Kreise findet. Auf- 1 machung und Ausstattung lassen es auch für Geschenkzwecke als geeignet erscheinen. ä. Schwimmvögel verderben im Oel. Für den Tod zahlloser Seevögel, die man ertrunken oder erfroren auf den Wogen aufgefunden hat, ist, wie neuere Untersuchungen ergeben haben, die Tatsache verantwortlich, dass in weitgehendem Masse die Kohlenfeuerung durch die Oelfeuerung bei Seeschiffen verdrängt worden ist. Seevögel, die mit den ölhaltigen Abscheidungen der Schiffe in Berührung kommen, sind verloren. Während ihr Gefieder, das sie jeden Tag sorgfältig einsalben, wasserdicht ist, bilden die Oelrückstände im Seewasser eine Emulsion mit einer viel geringeren Oberflächenspannung als das Wasser; diese Emulsion dringt in feinsten Strömen zwischen die Federn ein. Die Schwimmvögel werden innerhalb kurzer Zeit völlig durchnässt; wenn sie auch nicht versinken, können sie sich doch nicht mehr aus dem Wasser erheben und gehen bald zugrunde. Diese Erscheinung ist leicht in einer Wanne mit Wasser nachzuprüfen, wenn man dem Wasser eine kleine Oelbeimischung gibt und eine Ente hineinsetzt. Ein 5500jähriger Pflug. In einem Torfmoor bei Walle in Hannover ist ein Pflug gefunden worden, dessen Alter von den Wissenschaftlern mit 5500 Jahren angegeben wird, und der somit den ältesten erhaltenen Pflug der Welt darstellt. cpr. Anekdote. Der bekannte Berliner Bankier Karl Fürstenberg, der allzu häufig für wohltätige Zwecke angegangen wurde, antwortete einmal einer Komiteedame: « Geld kann ich leider nicht geben, denn es ist das einzige Andenken an meinen seligen Vater!» Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmld. i ARVE Beschlossen! Morgen wird der Betrag für die ARVE-Zehnerserie elnbecahlt. Keine Zeit mehr zu verlieren. Das kleine Risiko, die großen Treffer und der nahe Ziehungstag rechtfertigen den Entschluß! Stammtische und Kaffeekränzli, Arbeits-, Klub- und Sportstn V«rl»ub»tel!«n in Kinton Lurarn Trefferautzahlunfl nach allen Kantonen ohn« jeden Abxuf. Garantie für richtige Auszahlung: Luzerner Kantonalbank. BawfMft von* R«ai«ningrat des K*nto*s Lunrn. Luzerner Lotterie för Arbeitsbeschaffung. Schweiz. Trachtenstube erteilt Auakunft in allen Trachtenfragen, verm-tten Anfertigung ron Schweizer Trachten, veranstaltet Vortrage Ober Volkstrachten, Volksgesang, Volkstanz, Volkskunst, Kostümkunde. Permanente Ausstellung von Volkstrachten. Zürich, Neumarkt 13 - Haus z. Mohrenkopf Geöffnet von 9—12 und 2—6 Uhr, ausgenommen Sonntag nachm. Eintritt 80-Rappen (Mittwoch nachmittags frei) Mitglieder der Schweiz. Trachtenvereinigung bezahlen keinen Eintritt Englisch oder Franzosisch sch garantiert in zwei Monaten in der Ecole Tarne, Neuchätel 78 Auch Kurse nach beliebiger Dauer, zu jeder Zeit und für jedermann. Vorher, z. Examen für Staatsstellen. Sprach- und Handelsdiplom in 3 und 6 Mon. Prospekt.