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E_1936_Zeitung_Nr.086

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14 Automobil-Revue —

14 Automobil-Revue — N° 86 Ja, sie überraschen wirklich, die neuen Pariser Herbstmodelle. Wie viele Jahre lang wurde einem doch systematisch eingehämmert, den Höhepunkt der Eleganz bildeten Kleider, welche den klaren Umriss der Gestalt am deutlichsten zum Ausdruck brächten! Und heute? Ueber dem Leib bauschen sich bei den neuesten Schöpfungen dichte, weiche Falten, wie man es sonst nur bei gotischen Gewändern und bei Kosakenmänteln gewöhnt war zu sehen; hinten schieben sich wuchtige Stoffmassen zu tournürenartigem Effekt übereinander; die Schultern, eckig wattiert, bilden den Ansatzpunkt zu unglaublich grossen Schinken- und Keulenärmeln, die in pikantem Kontraste stehen zu den ebenfalls hochmodernen, weich herabflatternden Aermeln in Pagoden- und Kimonoform; aus den Aermeln, aus dem Ausschnitt der modernen Frackensembles quellen ganze Mengen duftiger Rüschen und weite Glockenröcke, deren unbestimmter Kontur sich bei jedem Schritte ändert und neu gestaltet, schleppen über das leuchtende Parkett des Festsaales. Was Wunder, dass inmitten dieser duftigen Zerlöstheit mehr noch als in allen vergangenen Saisonen an Stelle buntbedruckter oder einfarbener Stoffe die zarte, vornehme Stickerei in allen nur erdenklichen Abwandlungen tritt! Man zeigt uns prachtvolle Gesellschaftskleider, bei denen sich über einem engen Rock aus leuchtender Satinseide ein zweiter legt aus feiner durchbrochener Stickerei und in abstechender Farbe, so dass beim Tanzen und Schreiten ähnlich wie beim Schillertaffet zweierlei verschiedene Nuancen wechselnd ineinanderspielen. Reich gestickte, durchbrochene Georgettestoffe eignen sich sehr schön zu solchen Toiletten oder aber bestickte Tülle und leichtere Aetzstickereien. Andere, etwas weniger prunkvolle Gesellschaftskleider setzen sich aus einem dunkeln, schmalen Rocke aus Seidensamt oder aus Glanzseide und aus einer schön bestickten Kasake zusammen. Durch die schwere Stickerei wird der etwas orientalische Charakter solcher Kasakkleider noch gesteigert. Und gerade das ist es, was ihnen eine ganz besondere Beliebtheit verleiht. Denn der nahe Orient steht seit Wochen hoch in Gunst. Und alles, was an die geschmackvollen Gewänder türkischer und persischer Haremsdamen erinnert, wird in Paris mit Begeisterung aufgenommen. Sehr viel einfacher sind natürlich die Stoffe für Abendkleider von Backfischen. Was sollten auch solche Prunkgewebe, deren volle Schönheit doch erst im Verein mit den weichen, frauenhaften Bewegungen ganz zum Ausdruck gelangt, an den jungenhaft, ungelenken Gestalten der Sechzehnjährigen? Dafür sind hier helle, pastellfarbene CrSpe de Chine oder steife knisternde Taffete, zart getönte und von einem bezaubernden Muster oh winziger Blüten- und Blätterstäusschen fein überstreut, herrlich am Platze. Verbindet man solche Kleider gar noch mit ein paar reizenden, flatternden Samtbändern, so erzielt man eine naive, • frische und dabei derart festliche Wirkung, wie man sie den ganz glatten oder auch von noch so schön bedruckten Stoffen schwerlich abgewinnt. Doch nicht nur für den Ballsaal kommt Stickerei heute in Frage. Man kann sich kaum etwas Vornehmeres bei einer Tee-Einladung vorstellen als ein dunkles Seidenkleid, von den unauffälligen Ranken sorgfältig durchdachter Stickereiornamente •j-- • • Empfehlenswerte £&BriCI1 Unterhaltungs- u. Gaststätten Stadttheater Abends 8 Uhr. Sonntag nachmittags 3 Uhr. Fr. abend 23. Okt. 3 X Georges (A-Ab. 4). Sa. nachm. 24. Okt. Heidi. Sa. abend 24. Okt. Schwarzv/aldmädel, Operette von s Leon Jessel. SO. nachm. 25. Okt. 2^ Uhr: Tannhäuser, mit Albert Seibert a. G. So. abend 25. Okt. 3 X Georges. MO. abend 26. Okt. Gastspiel Trudy Schoop: Die blonde Marie. Di. abend 27. Okt. Volksvorstellung. Mi. nachm. 28. Okt. Heidi, Kindervorstellung. Mi. abend 28. Okt. 3 X Georges. DO. abend 29. Okt. Madame Butterfly. Schauspi erei... elhaUS Abends 8H tag nachm. Fr. abend 23. Okt. Der erste Frühlingstag (Call IS a day). Sa. abend 24. Okt. Neun Offiziere. SO. nachm. 25. Okt. 3 Uhr: Hamlet. SO. abend 25. Okt. Der erste Frühlingstag. Gymnastik — Tanz im Conservatoire de Danse, Obere Zäune 20 Ltg.. Mario Volkart, du Tbeätre nat. de l'Opera de Paris. Allgemeine Körperkultur, Rbythm Atmungs-Heil-Gymnastik. 2 schöne, helle Säle. Douchen. Massage. Hotel Sternen - Ziiricb-Oerlikon Uhr Franklinstrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutgef Küche Bescheid. Preise. Garage. Tel 68.066 Bes. P. Wöger Hungaria - Jonny Bar Beatengasse 11 Erstkl Küche, gepflegte Weine. — Täglich Konzerte erster Orchester Parkplatz vor dem Haus. Inh.. Fam. Zürcher. mma ... ist'wiec/ermodern am Limmatplatz Telephon 58.911 Hotel • Restaurant - Säle Wannen- und Medizinalbäder Zimmer m fl Wasser 3.50 Zentralheizung Geheizte Garage im Hause Eigener Parkplatz. > Das renovierte Hotel RothUS Marktgasse 17 offeriert Zimmer m. fliess. Kalt- u. Warin- Wasser zu Fr. 2.75 u. 3.85, inkl. Bedienung. Jos. Füchslin-Hensler. Vegetarisches Rest. Engehaus General Willestrasse 8 Erstklassige Diätküche. Parkplatz v. d. Haus. Zeughauskeiler am paradeplatz Eine Sehenswürdigkeit. Küche und Keller berühmt Familie Biedermann-Sutter, Besitzer des Hotel Engel in Baden, b Turm Grosse AUSWAHL Im If Q I I E> D | MENÜ finden Sie Im V*~ h „ l"? Autoparkplatz - off. bis 24 Uhr - Nüschelerstr. 30 diskret verziert. Öder aber man entscheidet" sich, besonders, wenn man sich einer sehr schlanken Erscheinung erfreut, für die zweite Möglichkeit, die uns diesen Herbst von der Mode gegeben ist: an Stelle des ganzen Teekleides wählt man ein dunkles Kostümchen aus Samt oder aus Seide, dessen Jäckchen man im Zimmer anbehält und zwischen dessen Revers eine helle (weisse oder cremefarbene) Stickereibluse in duftiger Zartheit hervorschimmert. Dunkle Kleider mit heller Stickerei kombiniert, sind überhaupt grosse Mode. Es geht so weit, dass man auch die einfachsten Toiletten gerne wenigstens mit einem gestickten Krägelchen mit Stickereijnanschetten verziert. Bis zu diesem Punkte befanden wir uns immer noch auf bekanntem Gebiet; denn dass Tee- und Abendkleider aus Stickerei hergestellt w,urden, das gab's auch in den vergangenen Saisonen, wenn auch nicht ganz so häufig wie heuer. Jedoch: die Stickerei greift immer weiter um sich. Und heute wundert sich niemand mehr, wenn wir am hellichten Vormittag in einem hübsch überstickten Ensemble erscheinen. Karierte oder sonst-wie aufdringlich gemusterte Stoffe empfindet man oft als etwas unvornehm selbst für den noch so sportlichen Strassendress. Die ewigen glatten Stoffe-aber — nun, sie sind eben etwas eintönig. Nie hat man das vielleicht so sehr empfunden wie diesen Winter, wo alles zur Buntheit hindrängt. Da bietet der bescheidene und ganz leicht Farbe in Farbe bestickte Wollstoff eine prachtvolle Zwischenlösung. Unauffällig und dekorativ zugleich ist er ganz modegerecht und befriedigt dabei jeden Geschmack. Kurz — Stickerei ist Mode. Und diesmal stehen wir einer neuen Modenachricht nicht wie sonst mit wohlwollendem aber ziemlich gleichgültigem Interesse gegenüber. Denn als Schweizer geht uns dies alles noch in ganz anderer Weise an. Stickerei — dies weiss wohl jeder — war lange Zeit fast die einzige Erwerbsquelle grosser Strecken der Ostschweiz. Dann hörte das auf. Jetzt endlich beginnt man wiederum etwas Hoffnung zu schöpfen und Stickereimaschinen, die jahrelang rosteten und ihre Besitzer brotlos Hessen, fangen von neuem an zu arbeiten, nicht zuletzt Dank den systematischen Bemühungen des «Verbandes der Schweizerischen Handmaschinenstickerei (Stickereiaktion, St. Gallen, Bahnhofplatz 7), der durch angestrengte Organisation, durch Bemühungen, stets vollkommen modegerechte und zugleich gefällige Muster ausführen zu lassen, sinnvolle Hilfe schafft, indem er zugleich auch den Verkauf praktisch ordnet. So werden auf Wunsch die reichen Musterkollektionen jedem ins Haus geschickt und man kann in bequemer Müsse aus dem überquellenden Reichtum des Gebotenen etwas für sich Passendes wählen. -S.P. Was uerpatzte Pied Wollt' dir ein Liedlein schreiben, und wie da mir so lieb, wie ich dir gut will bleiben und was ich alles trieb, woran ich immer dachte wohin ich sang und hing, worob ich nachts erwachte, und wo ich trat und ging, was alles mich erquickte, was alles in mir reift, wie oft nach dir ich schickte wie oft ich dich gestreift, wie oft in mein Erscheinen dein Bild sich dämmernd stahl wie ich in deine reinen Gebete mich empfahl; wollt' ich's zum Liede binden gleich Blumen zu dem Kranz, da Hess sich nichts mehr finden als Firlefanz und Sünden und Böses gar und ganz. alwien 2)ie Welt in (bxtremen. Die Hälfte. In New Jersey wurde dieser Tage eine Ehe geschieden, weil die junge Gattin sich von ihrem Mann für jeden Kuss hatte einen Dollar zahlen lassen. Für ausgiebigere Zärtlichkeiten verlangte sie bedeutend mehr. Was gibt es für seltsame Berufe! Es sind mehr oder weniger harmlose Berufe, mit mehr oder weniger Gefahr verbunden. Auf das Fach des Löwenfriseurs spezialisieren sich wahrscheinlich auch in Zukunft wenige. Der einzige Löwenfriseur von heute ist ein behender Italiener. Er wohnt in New York, von dort aus besucht er, alle Zoos und Zirkusunternehmen der U. S. A. und schert den Löwen das Haupthaar. Der Löwe ist zwar gefesselt, aber man mag sich vorstellen, wie lieblich solche Tätigkeit sein kann. Ein Löwe ist anstand, die Fesseln zu sprengen. Ein anderer hält es mit Flöhen. Das ist ein Zoologe, der im Auftrag eines insektenwissenschaftlichen Instituts nach Tibet geschickt wurde, um dort zwei Flöhe von einer seltenen tibetanischen Wieselart zu erbeuten. Es wird kaum ein Bemer sein. Schweizerisch wäre der Beruf des Käsekosters. Käsekoster gibt es in Holland gleich an die Dutzende. Auch die Weinschmecker und Tabakblattriecher bilden eine grosse Gilde. Speisenkoster als Angestellte leisten sich im allgemeinen nur Multimillionäre, und nur solche, die ein nicht ganz reines Gewissen haben. Davon machen sich arbeitslose Amerikaner einen Beruf. In Philadelphia werden die Schildkröten des Zoologischen Gartens jeden Morgen durch einen Neger mit Schuhwichse blankgeputzt. Der Neger hat das Monopol auf diesen Beruf. Eine mexikanische Petroleumgesellschaft beschäftigt einen Oelriecher. Dieser Mann riecht das verborgene Oel durch eine paar hundert Meter dicke Erdschicht hindurch. Er bekommt ein Riesenhonorar. Ein Krisenberuf ist folgender, sehr einfacher ^t- Ein Geschäftsmann vor einem Industriepalast in Chicago verleiht saubere Kragen an chronisch Stellungsuchende. Schrullig wird der Gelehrte sein, der die Zeit damit zubringt, die Geräusche schmatzender Maden im Innern von Aepfeln auf Schallplatten aufzufangen. Ein waghalsiger, dabei staatlicher Beruf ist der eines Obersten in Washington. Im Auftrag des amerikanischen Kriegsministeriums probiert der Offizier jedes neue Fallschirmmodell durch Absprung aus. An sentimentalen und sensationellen Berufen ist Amerika reich. Auch Aberglaube spielt eine bedeutende Rolle. So werden in Los Angeles glückbringende Bucklige an Spielkasinos vermietet. Wenn es im Theater berufsmässige «claqueurs» gibt, so muss es auch berufsmässig Weinende geben. Eine Frau, die nach amerikanischen Begriffen für blendend schön gilt, sitzt sehr sichtbar bei jeder Premiere eines tragischen Films in der Loge eines New Yorker Premierentheaters und weint zum Stein erweichen. Dafür kriegt sie monatlich 400 Dollar. Eine etwas sonderbar veranlagte Witwe aus New York erlaubt jedem Mann gegen eine einmalige Gebühr von 15 Dollars, ihr die romantischsten Liebesbriefe zu schicken; sie verspricht, die Briefe ebenso glühend zu beantworten. Die Aufforderung kam als Zeitungsinserat, eine neue Form von Heiratsvermittlung. Ein Millionär i n Colorado bezahlt zwei Angestellte seit sieben Monaten dafür, dass sie einen verloren gegangenen Golfball mit dem Autogramm der Greta Garbo suchen. Der Schriftsteller Dunkerque muss die Extreme lieben. Er schreibt nämlich seinen neuesten Fliegerroman in einer Taucherglocke auf dem Meeresboden bei Palm Beach. G. E. Fauteuils Louis XIH Louis XIV Louis XV Louis XVI A. Berberich, S^'f Zürich 8 beim Stadttheater

N" 86 — Automobii-Bevue 15 3iumac muss man Rätsel.EcLe Frauen unter sieh. Ich gehe über den Graben und höre vor nur zwei Frauen sprechen. «Ich habe mir jetzt ein schönes Kleid machen lassen. Ganz modern. Eigentlich trage ich es ja nicht, aber man muss doch etwas Schönes im Schrank hangen haben.» «Wenn es im Schrank hängt, wird es doch unmodern.» « Ach was. dann lass ich» eben ändern.» «Herr Ober, hier ist es so dunkel, dass man den eigenen Mund nicht findet!» «Darf ich Ihnen. suchen halfen, mein Fräulein?» Hier endet Ihre erste Stunde. Resultate dei Genossenschaft für Arbeitsbeschaffung,Grenchen Zwischenziehung vom 17. Oktober 1500 Fr. Los-Nr.: 105,774 1000 Fr. Los-Nr.: 107,118 500 Fr. Los-Nr.: 108,016 300 Fr. Los-Nr.: 110,074 200 Fr. 100 Fr. gewinnt gewinnt gewinnt gewinnt gewinnt gewinnen Los-Nr.: 107,546 Los-Nr. 109,941, 114,987, 213,687 100,289, 100,685, 102,600, , 103,336, 103,779, 103,782, 105,231, 105,882, 106,042, 109,372, 110,802, 110,803, 142,656, 115,704, 118,216, 118,260, 146,241, 147,101, 180,483, 181,842, 181,992, 184,624, 187,088, 187,243, 189,369, (Evening News) 50 Fr, gewinnen Los-Nr.: 103,578, 104,175, 104,557, 106,184, 107,949, 109,042, 109,701, 109,896, 112,687, 114,165, 114,191, 114,592, \ 119,706, 166,439, 181,557, 185,059, 20 Fr. gewinnen Los-Nr.: GEFÄ 110,382, 115,935, - 106,950, 111,453, 117,481, 210,316. 102,731, 103,307, 104,303, 104,609, 107,101, 108,277, 111,283, 112,272, 116,527, 117,878,, 11X839, 118,883, 119,199, 126,161, 181,617, 181,778, 185,224, 187,065, 196,805, 211.457, .213,258, 213,596, 218,219, 218,509; 234J307; .'• Di© Gefa wird am 14. November eine weitere •Zwischenziehung und am 20. Dezember die grosse Hauptziehung vornehmen. Für jeden Loskäufer •bestehen also immer noch zwei Gewinnchancen • pro Los. RECHSAAL FÜR KOSMETIK x UND " KÖRPERPFLEGE Antwort an Frau L. K., B. Mangelnder Schlaf und sogenannte nervöse Schlaflosigkeit sind sehr ungesund für den körperlichen und seelischen Zustand im allgemeinen und beeinträchtigen auch das Aussehen. Ein ruhiger, tiefer und ausreichender Schlaf ist eine Grundbedingung der Schönheitspflege. Im Schlafe befinden wir uns nicht nur körperlich, sondern auch seelisch in einem ruhevollen, entspannten Zustande, der die Voraussetzung für die mannigfaltigen Erneuerungsprozesse ist, die während des Schlafes im Körper vor sich gehen, und die auch für die Gesichtshaut nötig sind. Je früher wir. zu Bette gehen, und je tiefer und ungestörter wir dem Schlafe hingegeben sein können, um so ausgiebiger und wirkungsvoller sind, diese Erneuerungsprozesse in uns. Viele rühmen .insbesondere den Schlaf vor Mitternacht. Er scheint wirklich von Vorteil zu sein; vor allem erlaubt, er auch eine längere Schläfdauer und — ein früheres Aufstehen. Man sollte sich unbedingt dazu erziehen, wenigstens ein paarmal in der Woche früh zu Bett zu gehen und mit der Gewohnheit des Langaufbleibens zu brechen. Fast jedem Städter kann in dieser Beziehung die Landbevölkerung als Vorbild dienen. - • Sie beklagten sich nun, dass Sie, ohne eigentlich krank zu sein, den Schlaf nur immer sehr schwer zu finden vermögen, dass Sie seither offensichtlich immer ein etwas ermüdetes Aussehen und eine immer weniger frische und gesunde Gesichtsfarbe haben. Vielleicht machen Sie den Fehler, dass Sie zu viel Tee und starken Kaffee trinken. Es kommt sehr oft vor, dass sich ein wundervoller und tiefer Schlaf ganz allein durch die Enthaltung von diesen Genussmitteln einstellt. Vermeiden Sie ausserdem grössere geistige Anstrengung vor dem zu Bettegehen, machen Sie, wenn immer möglich, kurze abendliche Spaziergänge oder ein bisschen Gymnastik bei offenem Fenster. Schon ganz einfache Tiefatemübungen haben bei «nervöser» Schlaflosigkeit vielmals Wunder gewirkt. Ebenso sollten Sie sich daran gewöhnen, das Schlafzimmerfenster während der Nacht offen zu lassen. Denn- im Schlafe atmen wir tiefer als 4agsüber r um dem Körper in regelmäßiger, tiefer Atmung möglichst ergiebig Sauerstoff zuzuführen und die Lungen gründlich auszulüften. Frische «Also Sie «ind der Eigentümer des Weekend- Häuschens, von dem es im Inserat heisst: 100 Schritte vom Strand entfernt?» — «Ja, der bin ich. Wollen Sie das Häuschen sehen?» — «Das habe ich bereits besichtigt. Jetzt möchte ich noch den Mann sehen, der solche Riesenschritte machen kann.» '• * * * Mommsen war sehr zerstreut und hatte vierzehn Kinder, Eines Tages ging er durch den Park spazieren, als ihm ein netter Junge in die Arme lief. Erstaunt blieb Mommsen stehen, streichelte dem Knaben den Kopf und fragte: « Wie heisst du denn, Kleiner?» — Und der Junge antwortete: «Willi, Papa!» Vorsieht ist die Mutter der Kochkunst. «Die Pilze schmecken aber komisch!» «Ich dachte, es wäre ein giftiger dabei, und da habe ich vorsichtshalber gleich ein Brechmittel mitgekocht! » Basel: Ab 23. Okt.: Aufteilung in der Kunsthalle: Heinrich Müller und andere Basler (Sammlung d. Eunstrereina). 27. Okt.: n. Syxnphoniekonzert (Musikaaal), unter Leitung von H. MOnch. Soli«: Friu Hirt, Violine. 31. Okt.: Eröffnung der Kunsteisbahn. Bern: 31. Okt. u. 1. Nov.: Aufführungen der Tanzgruppe Trudi Schoop (Stadttheater). . 26. Okt. Aufführung der «English Players». " Genf: 26. u. 28., 30. od. 31. Okt.: Retdtal du Quatuor Pro Arte (Consemtoire). 30. Okt. 8. Nov.: Exposition de 1« Maison genevoise (Palais des Exposition«). Lugano: 31. Okt.: Golfwettspiele. Luxern: 28. Okt.: Gastspiel Trudi Schoop mit Truppe (Sttdttheater). Bis 6. Dez.: Ausstellung innersehweiz. Malerei und Plastik des XV. und XVI. Jahrh. aus öffentlichem und privatem Besitz (Kunstmuseum). Rappenwil: 29. Okt.: Aufführung d. Dramatischen Gesellschaft • - ' ' '•>•" der Operette «Der fidele Bauer», Tön Leo Fall. Ittrtchi 31. Okt.: Radball-Weltmeisterschaft, verb. mit der Europameisterschaft im Einer-Kunstfahren. - 31. Okt.: Welturaufführung «Grefe im Glück», • Operette von Viktor Heinshagen (Stadttheater). ' Bis 31. Okt.; Künstgewerbemuseum: Ausstellung «Schweizer Architektur und Werkkunst»., Leinensückereien, Sammlung Tan der Heydt. * ' ; Bis 31. Okt.: Graph. Sammlung d. Eidg. Tech«. Hochschule: «Die Schweiz. Graphik im Zeitalter der Sptttxenais- '' sance und des Barock'.».-. " ~"Z . Bis 18.Nov.: Ausstellung im Koller-Atelier: Maurice Barraud, Alex. Rochat, Eug.Martin, B.VauÜer -und - • > Aquarelle Ton Ignsx Epper. - Luft im Schlafzimmer ist in diesem Falle von grosser Wichtigkeit. Sehr gute Hilfsmittel zur Erleichterung des Einschlafens sind auch kurze, lauwarme Bäder vor dem zu Betfegehen, Leibmassage, Rumpfwickel. Ebenso hilft Zuckerwasser mit einigen Baldriantropfen, und viele verschaffen sich, mit einem Glas-Bier oder Wein die gewünschte Bettschwere. Befolgen Sie also, kurz gefasst, folgende Richtlinien: Bewegen Sie sich häufig im Freien, machen Sie bei offenem Fenster Tiefatemübungen, vermeiden Sie starken Schwarztee und koffein- *• haltigen Kaffee, schalten Sie Ihre Tagesgedanken vor dem Schafen möglichst aus, und Sie werden sehr bald eine Steigerung Ihres Wohlbefindens konstatieren, einen gesunden, tiefen Schlaf finden, um alsdann fron und munter Ihr Tagewerk beginnen zu können. Jedenfalls ist der auf natürlichem Wege herbeigeführte tiefe. Schlaf jedem Schlafmittel vorzuziehen. Bi. ' Anfragen sind zu richten an das «Auto-Magazin», kosmetischer Sprechsaal, Löwenstrasse 51/ Zürich. • '•••• #;•' * * Kommende Ereignisse I Lästiger Haarwuchs (Gesicht und Körper) Keine Creme, keine Elektrolyse, son« dem Entfernung der Haare mit Wurzel (wissenschaftlich begutaohtet) durch .... „Pite de Qlzeh" (Schutzmarke); absolut sicher und unsoh&dlioh, keine Narben. Wenden Sie sich vertrauensvoll an Frau M. Hirt, Hedwigitr. 20, Zürich 7 Telephon 22.999 Mein Verfahren wird auch ausgeführt in: Bern: Frau E. Müller, Studio cosmetique, Maülbeerstrasse 14, Tel. 20.924 Lichtensteig (St. G*): Frl. G. Mäder, Villa Gutenberg, Tel. 71.390 Lausanne: Mme Mary, öpilatoire, 40, av. de la gare, Tel. 34.006 Romanshorn: Geschw. Soheiwiller, Neustrasse 1178, Tel. 4.36 Winterthur: Schw. A. Dürr, Gottfried .Kellerstrasse 65, Tel. 26.305 Zürich: Institut Belha, Bahnhofstrasse 94, Tel. 75.956 Verkauf des ägyptischen Schönheitswassers „Lotion de Gizeh" Randzitat-Krenzwort-Rätsel Der umrandete Teil ergibt von Ä nach S nach K und R und wieder nach K einen Sinnsprach Senkrecht: 2. Gedichttitel v. G. A. Bürger. 3. Kriiff. 4. Nächste Verwandten. S. Dünne Taue. 6. Stadt i. Posen. 7. Livre gros (abgek.). 8. Russische Stfrdt a, d. Sosna (i=j). 9. fast eine Ente. 10. Erdloch. 11. Mastwerk entfernen. 12. Quitt. 13.Heiligenschein. 24. ; Inselbewohner. 27. Bühnenleitungen. 28. Nautisches Messgerät. 30. In dem. 31. Kindeskind. 32. Möbliert. 33. Türkischer Sultansname. 34. Nordost (abgek.). 37. Kanad. Stadt u. See. 38. Schmale Stelle. 39. Schweizer Held. 41. Franz. Fluss. 45. Jüd. Hohepriester. 46. Flusslauf. 48. Chem. Zeichen f. Thallium. v „ Das Automarken-Rätsel in Nr. 82 war doch neckisch, nicht wahr? Es spricht für die Kennerschaft unserer Rätsellösergemeinde, dass nur wenige falsche Lösungen kamen. Das Rätsel hatte nämlich zwei Tücken. Erstens gleicht die HiHraan-Marke sehr vielen andern,, da namentlich U.S.A. das Doppelflügelmotiv öfter wiederholt. Dann ist das sehr typische Audi-Kühlerzeichen in der Schweiz verboten, wie alle spitzigen Kühlerz¥ichenr Man sieht es also nur in den Läden, wenn ete noch nicht abgesägt ist und bei Ausländern, die es.-.führen dürfen. jNJun gehen wir über zu einem Kreuzworträtsel. Man sucht auf der ganzen Welt nach neuen Möglichkeiten von Kreuzworträtseln; hier ist eine sol- :che. Leider fehlt es an einem internationalen Institut für Kreuzworträtsel, an welchem man Kreuzworträtsel-Erfahrungen und -Ideen austauschen könnte. Der Onkel ist der Ansicht, die Gründung eines Kreuzworträtsel-Institutes wäre in Genf am rechten Ort, es könnte sicher viel zur Völkerversöhnung beitragen. Lösung des Automarken-Rätsels: Ford - Adler - Hotchkiss - Renault - Essex - Nash - Audi. - Citroöen - Hotchkiss - Saurer - Essex - Mer- ; cedes - BMW - Renault - Adler - Nash - Chevrolet - Hillman - Essex - Renault - Wanderer - Audi - Lancia - Lancia - Isotta-Fraschini - Studebaker. Mitteilung: FAHRE NACH SEMBRANCHER WALLIS. Liste der richtig eingesandten Lösungen. Frl. I. Abt, Minusio. J. Aebischer, Merenschwand. W. Aeschlimann, Bern. X. Bächli, Baden. A. Balmer, Bern. E. Baer, Affoltem. P. Bischoff, Luzern. K. Brandenberger, Wattwil; C. Burgener, Rorschach. dUicaten und nicht veczweihtn Ein mit Kant befreundeter alter General heiratete ein achtzehnjähriges Madchen. Er teilte dem Philosophen seine Verheiratung mit der Bemerkurfg mit: «Freilich habe ich wohl keine Nachkommen zu erhoffen. •>• — «Das allerdings nicht,» erwiderte Kant, «aber wohl zu befürchten...» Schopenhauer wurde einmal, als er sich in eine Gesellschaft verirrt hatte, von ; einigen Damen aufgefordert, zu entscheiden, wer in der Regel klüger sei, die Männer oder die Frauen. «Die Frauen», erwiderte er, «denn diese heiraten Männer, die Männer aber — Frauen...» Die guten Schweizer^ Portables VVaisenkausstrasse 2, b. Bahnhof Telephon 56.694 Vertreter fn allen Kantonen waagrecht: 14. Zerlegen. 15. Träumerei. 16. Emporstieg. 17. Böotisch. Schlachtenort (371 v. Chr.). 18. Grössere Gasthöfe. 19. Französ. von. 20. Andacht verrichten. 21. Triller (abgek.). 22. Deutsche Stadt a. Rhein. 23. Zweck. 25. Oatmeal (abgek.). 26. Schweizer Kantons-Stadt. 29. Alger. Stadt. 32. Biblisches Land. 35. Germanischer Götterwein. 36. Was wir in diesem Jahr genug genossen haben. 40. Naturkraft. 42. Alkoholiker. 43. Loco laudato (abgek.). 44. Schachmeister f. versehen. 48. Amtstracht. 47. Mit Petschaft F. Christeller, Thun. F. Christen-Gysi, Suhr. H Dettwiler, Gelterkinden. O.Dietrich, Basel. Frau M. Doggwiler, Luzern. R. Dreyer, Zürich. P. Dudli, Zürich; R. Ehrsam, Wädenswil; U. Falett, Thusis. E.Fischer, Altstetten. O. Friedli, Bern. Frl. H. Gerber, Wallisellen. Frau E. Greutert, Stadel. Dr. F. Gygax, Langenthai. H. Hagger, Basel. H. Haudenschild, Bern. H. Heigold, Zürich. E. Honeggar, Winterthur. Frau T. Hunziker-Aichele, Riehen. H. Isliker, Räterschen. K. Kilchsperger, Stadel. R. Koeng, Zürich. Frau Krähenbühl, Niederwangen. Frau T. Leemann-Frei, Zürich. M. Luginbühl, Schaffhausen. A. Macchi, Luzern. E. Marbach, Bern. H. Markwalder, Zürich. H.Meier, Zürich. S.Meier, Biel. J. Mugwyler, Präz. F. Neukomm, Zürich. F. Niedermoser, Schaffhausen. W. Notter, Neuenhof. F. Odermatt, Engelberg. E. Ott, Buchs. Dr. jur. E.Pfister, Zürich. R. Pick, Prag. R. Räz, Biel. W. Räz, Biel. E. Riede, Strahlegg-Steg. F. Rudin, Basel. W. Sägesser, Oensingen. H. Sommer, Zürich. H.Spichiger, Mellingen. R. Spühl, Weinfelden. A. Suter, Muttenz. E. Suter, Biberist. E. Schaffner, Zürich. W. Schenke, Zürich. H. Schertenleib, Ostermundigen. H. Schwank, Ossingen. H. Schweizer, Zürich. Frl. H. Stammbach, Zofingen. Frl. S. Stammbach, Zofingen. E. Stettier, Bern. H. Stilli, Zürich. E. Strobel, Romanshom. H. Tschudin, Grenchen. A. Vogt, Zürich. Frl. S. Wägli, Bern. T. Wegmann, Zürich. Th. Wegmann, Zürich. A. Weidmann, Münchenstein. Frau E. Wiesmann, Rapperswil. Frl. H. Wyss, Zwyssigstr. 35, Bern. J, Wild, Valkenburg. Frl. E. Winteler, Glarus. O. Wyder-Fischer, Sursee. R. Wydler, Baisthal. Frl. V. Wymann, Spiez» ; A. Zängerle, St. Gallen. Preisträger: Frau M. Doggwiler, Luzern. Frl.H. Wyss, Bern. Frau T. Leemann-Frei, Zürich. Erhältlich in allen Apotheken 10 er Packung Fr. 4.50 — 4er Paokung Fr. 2.— » Qratl»-Prospekt diskret durch ER O V AG A.Q.. Zürich 25, Baohtobalatrass* S9. 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