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E_1936_Zeitung_Nr.090

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12 Automobil-Revue —

12 Automobil-Revue — N° 9? Der Frack der Schauspielerin Ein origineller Prozess beschäftigt gegenwärtig eine Kammer des Pariser Zivilgerichtes. Ein kleines, aber ambitioniert und gut eingeführtes Künstlertheater, das sich bereits ein Stammpublikum zu erobern vermochte, ohne indessen mit den Gagen allzu freigebig sein zu dürfen, hatte in der vergangenen Saison mit einer literarischen Parodie auf den Fred-Astaire-Film «Top Hat» einen grossen Erfolg. Das Lustspiel konnte mehr als hundertmal gespielt werden. In dem Werk tritt eine junge Schauspielerin auf, die während des ganzen zweiten Aktes einen besonders gut. gearbeiteten Frack und einen besonders eleganten steifen Hut zu tragen hat. Bei den kleinen Gagen, die das Theater zahlt, stecken die Schauspielerinnen fast ununterbrochen in Garderobesorgen. Immerhin entschliesst sich eine Künstlerin eher dazu, sich von ihrem eigenen Einkommen ein Abendkleid machen zu lassen, das sie auch ausserhalb des Theaters tragen kann, als etwa einen Frack und einen steifen Hut. Deshalb bestand die Schauspielerin Evelyne, als sie für die Novität verpflichtet wurde, darauf, dass ihr von der Direktion ein Frack und ein steifer Hut zur Verfügung gestellt werden. Ein Frack und ein steifer Hut. So stand es in dem Vertrag. Es muss nicht gerade eine besondere Schlauheit der Direktion gewesen sein, dass es so formuliert wurde, denn niemand hätte damals mit einem grösseren Erfolg des Lustspieles gerechnet. Aber der Erfolg stellte sich ein. Das Stück wurde zwanzig-, dreissig-, vierzigmal gespielt. Der erste, der eine Frack, der bei der Premiere noch in höchster Eleganz gestrahlt hatte, er wirkte nun bereits nur mehr sehr ärmlich und stellte — so wenigstens behauptete Evelyne — den Erfolg ihrer schauspielerischen Leistung in Frage. Sie verlangte deshalb einen neuen Frack. Aber der Direktor des Theaters war trotz der guten Einnahmen, die er erzielte, nicht zum Kauf eines zweiten Fracks zu bringen. Er fand, nun solle die Künstlerin selbst für ihr Aussehen sorgen. Die Schauspielerin gab nicht nach. Als der Frack allzu schäbig geworden war, erschien sie einfach ohne dieses Kleidungsstück. Da aber der Frack mitspielte, entstand einige Verwirrung auf der Bühne. Die Zuschauer lachten, aber Evelyne wurde nicht froh darüber, denn sie fand sich ohne Frack lächerlich, mit dem alten, speckigen Frack jedoch unmöglich. Nach einer Woche hatte sich der Zustand in dem Theaterchen herumgesprochen und « Paris » kam, sich das Zerwürfnis zwischen Darstellerin und Direktion anzusehen. Es fielen Zwischenrufe. « Evelyne », hiess es, Wichtige Ttlitteilunq, cm !Zeppich~ Heute können Sie bei uns die prächtigen Orientteppiche für Ihr neues Heim noch zu den alten, 30 bis 40% billigeren Preisen einkaufen. 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Schickt es sich, so auf die Strasse zu gehen? » Evelyne weinte trotz des Riesenerfolges, den das Werk nun hatte, und nur ihr Direktor lachte, denn die Kassen füllten sich und er dachte nun gar nicht daran, die Forderung der Schauspielerin zu bewilligen. Schliesslich wandte sich aber Leo Kipfer: Nebengeräusche, Kriminalroman. Hans Feuz-Verlag, Bern. Noch wenige Schweizer Verlage hatten bis heute den Mut einen Kriminalroman herauszubringen, obwohl sich eine ganze Reihe junger Schweizer Autoren diesem Gebiete zuwendet, so dass man es geradezu begrüsst, sagte sie. «Du bist ein Teufelskerl. Mein Miloje ist nicht auf den Markt gegangen und hat sich nicht mit der Radojka getroffen. Er konnte nicht gehen, er musste immer hocken ...» Th. B. Strasser. Neue LOUIS MlH Louis XIV Louis XV Louis XVI Dieses prachtvolle lebende Damenhaben Sie hier als modernstes Erzeugnis unserer Uhrenindustrie von La Chaux-de-Fonds. Alles, was Sie an Eleganz und Feinheit der Linie und Genauigkeit d. Werkes verlangen, finden Sie in dieser Uhr, einem wahren Kleinod, vereinigt. Das Gehäuse, aus haltbarem und unveränderlichem, chromiertem Metall, hat das Aussehen von Weissgold. Trotz der Kleinheit ihrer Form besitzt sie ein widerstandsfähiges, gut reguliertes Werk mit 15 Rubinen, das wir 5 Jahre garantieren. Eine solche Ütir Ist gewöhnlich sehr teuer, aber wenn Sie dieselbe verlangen, kostet Sie nur Fr. 22. (Nr. 9002) gegen Nachnahme, ohne Risiko für den Kunden. Wir tauschen innerhalb 8 Tagen um. Eine Uhr von besserer Qualität, mit noch feinerem Gehäuse (Nr. 9003) kostet Fr. 27.—, in yerschmälerter, länglicher Form, mit Baguettewerk, ein reizendes Meisterwerk unserer Uhrenindustrie (9004 und 9005) Fr. 35.—. Wenn Sie eine dieser Uhren wünschen, schneiden bitte dieses Inserat aus und senden Sie es an die das vor allem auch der nach Erlebnissen und Wahrheit hungernden Jugend Freude machen wird. h. I. X der Heiteri. Neue Geschichten vom Vettergötti. Verlag Emmenthaler-Blatt A. G., Langnau (Bern). Preis in Leinen gebunden Fr. 4.80. Ein echtes Volksbuch legt hier der sowohl als Schriftsteller wie als Radiosprecher bestens bekannte und in weiten Kreisen beliebte Mundar'dichter, der sich unter dem schalkhaften Pseudonym Vettergötti birgt, seinen Freunden und Lesern vor. «A der Heiteri» sind teils kurze, teils stattlich ausgedehnte Erzählungen, welche mit grossem Reichtum der Abwechslung in alle möglichen Gebiete führen, aber immer in einer Grenze bleiben: im Herzen •und Verstehen des Volkes. Gar zu gerne plaudert der Vettergötti bekanntlich von seiner Jugendzeit — das tut er auch hier in den beiden Erzählungen «E gfählte Neujahrswunsch» und «Schatzgrabe». Wie der Verfasser, dessen Lebensberuf der eines Lehrers war, die Jugend schildert, das ist einzigartig und von bezwingender Echtheit und Wärme. Auch von kleinen Leuten berichtet der Vettergötti gern; er ist kein Schilderer mächtiger Aristokraten, und würdevoller Patrizier, sondern ihm hat es das bescheidene, äusserlich unscheinbare Volk des Landes angetan. Im «Chorber Chrigeli» kommt das prächtig zum Ausdruck — ein Kleinleuteschicksal ist es, das sich hier um eine eingegangene Ziege rankt. Ganz tief in goldlautere Gründe treuer Menschenherzen schürft der Verfasser in der rührenden Geschichte vom «Buggeli Mädi». Von wehmütigem Glanz des menschlichen Herbstes umflossen, aber dafür in das Gold der herrlichen Tessinersonne getaucht ist die Geschichte von der verlorenen und wiedergefundenen Jugendfreundin, der Anita. In ernste Zeiten unseres Landes führen die Schilderungen aus der Mobilmachung, welche auch den Vettergötti in den Dienst der Heimat stellte. Diese und noch andere Geschichten des reichhaltigen Bandes, dem Paul Wyss einen heimeligen Umschlag zeichnete, sind in der kraftvollen, bald herben, bald wieder zarten Sprache des Dichters gehalten, ; der mundartlichen Dichtung und zweibernische Buch der Saison. zuwendet, so dass man es geradezu begrüsst, Evelyne an das Gericht. Unter den Zuschauern wenn sich auch endlich einer unserer Verlage aufwurden bereits Wetten darüber abgeschlossen, vorliegenden rafft zu einer Buche Tat, wie vollbrachte. sie der Hans Feuz mit dem wer in der sonderbaren Sache den Sieg errin- ^STSS Das Buch Leo Kipfers StS^TSS^t zeichnet sich aus durch gen werde. Ein neuer track muss her, dasdie Spannung, die fast zwingt es in einem Zuge steht fest, haben einige Pariser Theaterhabituds erklärt. Sollte der Richter den Direktor Die Ereignisse überstürzen sich, sind aber durchaus zu lesen. Die Probleme sind zeitgemäss, so dass in Zeitgemässe gewissem Sinne das Buch auch erzieherisch wirkt. Preise. von der Verpflichtung zur Anschaffung des logisch aufgebaut. Die Sprache Kipfers ist einfach Kleidungsstückes freisprechen, dann würden i eben einige Mäzene die Angelegenheit gentlemanlike erledigen. Indessen wurde Evelyne mir nicht am Platze, würden wir doch dadurch dem Üeber den Inhalt hier mehr zu sagen, erscheint in Paris populär. Und eine Pariser _Zeitun g ^ J J ^ j f ^ ^ T S K ^ GEFAmeint melancholisch: So wird man berühmt. Beteiligungen von Fr. 5.— hältung sucht, der greife ruhig zu diesem Buche. Der Liebestrank ^ Inserieren br Gew Fauteuils A. Berberich, .£££"£: Zürich 8 beim Stadttheater direkt ab Fabrik in La Chaux-de-Fonds Sie Fabrik Ch.-Adrien Hatthey, Pont 14, La Chaux-de-Fonds 11 Gegründet 1903 v Stets^nachgeahmt, nie erreicht #•• Das führende Geschäft für Photographie Unsere Veigrössemngen und übrigen Photoarbeit ea sprechen für sich selbst. - Entwickeln nach eigen, einzigem Verfahren. Auf Entdeckungsfahrt mit Beebe. Abenteuer _ . n .. , . . ... . „ „ mit Tiefsee-, Land- und Luftgetier. F. A. Brockhaus, Zu einem Apotheker in einem kleinen balkanf- Leipzig- Der Amerikaner William Beebe ist nicht sehen Provinzort kam eine junge Bauerin, um ihm , / G e i ehrteri Forschungsreisender und Jäger, S^it ^"c'; 1^ M?nn betrüge •» mlt . emel «:/sondem auch Dichter. So sind seine Schilderungen Mädchen M^-V in der A~ «.,,. Stadt. c.„ Siebrauche v rauche a also g O dringend^ 9 trockenen Tatsachenberichte, sondern be- einen LiieBestranK, Liebestrank, um aen den Mann von inrer ihrer Nöbe'n-"« wben- u^bte und beseeltei fa r b-n «fnprächnge Bilder, die mit- buhlerin abzubringen und zu semen ehelichen ' ;o_ reissen ett „_,, und in Bann schlagen. Dinge, D — lange schon Pflichten zurückzuführen. f bekannt, — bekommen einen tieferen Sinn; die «Keine Angst, alles wird in Ordnung kommen»* Welt wird weiter und reicher. erwiderte der Apotheker und reichte der BäuerinS Die Sprache dieses Dichter-Forschers ist einfach ein Fläschchen, dessen Inhalt sie dem Manne mit starkem Kaffee oder Schnaps zusammen eingeben, -.\ das reich illustrierte Buch ein Werk, sollte. ' -; Es vergingen nur wenige Tage, da erschien die Bäuerin wieder in der Apotheke und überreichte dem Apotheker glückstrahlend einen grossen Korb prächtiger Aepfel. «Mögen sie dir gut bekommen», bis 200.— an zwei oder mehreren Serien bieten m§hr Chance u. kleineres Risiko. (Prospekte verlangen.) Einzellosverkauf Fr. 10.-, kpl. Serie Fr. 100.-. Einzahlungen (mit Porto 40 Rp.) auf Postscheck III2723, E. Fluri-Dill, Bern, Marktgasse 18, Telephon 34.306. — Diskrete Bedienung. Büro auch über Mittag u. bis abends 9 Uhr offen. Büro in Zürich: Uraniastr. 16, I. 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N°90 — Automobfl-Bevue Haifischjagd der mondäne Zukunftssport Eine bekannte französische Tänzerin, Adrienne d'Espard, bildet augenblicklich die Sensation von Buenos Aires. Dort liegt nämlich in einem Dock ihr Dampfer: « Esperance II ». Die erst 25jährige Dame gehört keineswegs zu den grossen, hochbezahlten Stars, de sich eigene Luxusjachten halten können. Die «Esperance II» ist ein ordinärer Fischfänger. Adrienne d'Espard Hess ihn vor zwei Jahren bauen, um mit ihm berufsmässig Haifische zu fangen. Sie hat auch auf einer südamerikanischen Navigationsschule das Kapitänspatent erworben und führt ihr Schiff selbst. Die junge Tänzerin kam auf recht eigenartige Weise zu ihrem neuen Beruf. Auf einer Tanztourne durch Brasilien und Argentinien lernte sie in Buenos Aires den Sohn eines der reichsten argentinischen Exporteure kennen. Der junge Mann hatte eine besondere Leidenschaft für Haifischjagden, die er mit einem eigenen Schiff unternahm. Er lud die Tänzerin ein, an einer solchen Jagdexpedition teilzunehmen. Die sensationslustige Französin nahm die Einladung an und erlebte in diesen Ferienwochen derartige sie begeisternde Aufregungen, dass sie sich entschloss, Haifischfängerin zu werden. Der aufregendste Vorfall, der sie am meisten beeinflusste, bestand im folgenden: Ihr Gastherr schoss eines Tags eine Harpune ab auf einen grossen Hai. Der getroffene Fisch schoss wie ein Blitz davon und riss den Schützen, der sich in die Leine der Harpune verwickelt hatte, über Bord in das von Haien wimmelnde Wasser. Nur die Geistesgegenwart des Kapitäns der Jacht, der das Schiff blitzschnell eine Wendung ausführen liess, rettete dem Sportsmann das Leben, denn infolge der Verwicklung in die Leine, aus der er sich auch nicht zu befreien vermochte, wäre er entweder ertrunken oder von Haien aufgefressen worden. Die Eltern dieser ersten Haifischjägerin von Beruf sind wohlhabende Leute. Sie besitzen grosse Weingüter in der Champagne. Ihrer soliden Einstellung zum Leben widerstrebte auch schon, dass die Tochter Tänzerin wurde. Adrienne aber ging den Eltern einfach durch und ertrotzte so die Einwilligung zur Ausbildung als Tänzerin. Die Eltern wurden dann bald ausgesöhnt dadurch', dass die Tochter erstaunliche Erfolge als Tänzerin aufzuweisen hatte und schon nach kurzer Zeit eine Tourne durch Nord- und Südamerika unternehmen konnte. Selbstverständlich waren die biederen Leutchen in der französischen Provinz geradezu entsetzt über die neue Idee. Diesmal aber konnten sie gar nichts gegen die neue Berufswahl machen, denn Adrienne war inzwischen grossjährig geworden und verfügte über ein eigenes ererbtes nicht unbeträchtliches Vermögen, das sie zum Bau des Dampfers «Esperance II > verwendete. Als die Kunde von dieser ersten Seeamazone nach U.S.A. drang, da löste sie unter den ständig sensationslüsternen reichen Amerikanerinnen helle Begeisterung aus. Allerdings wollten die nun nicht selber auch berufsmässige Haifischjäger werden, sondern bloss Haifischjagden als Sport betreiben. Man behauptet, dass sich bereits Schiffahrtsgesellschaften mit dem Gedanken tragen, Luxusjachten in die Südsee und an die Küsten Mittel- und Südamerikas zu schicken, um den Amazonen diesen neuen Nervenkitzel zu bereiten. Selbstverständlich werden diese Schiffe nicht Einrichtungen führen, auf denen die erbeuteten Haie verwertet werden, sondern dies wird auf einem Begleitschiff vor sich gehen. Diese Haifischjagden bieten noch einen ganz besonderen Anreiz für die Frauen. Si$ kön- nen sich die Zähne der selbsterlegten Haifische zu Ketten zusammenreihen lassen und damit die Männer, die die Haken selbsterlegter Haie tragen, noch übertrumpfen. Die emanzipierte Frau wird dann schliesslich noch autark werden in bezug auf einen Teil ihrer Kleidung wenigstens. Zur Befriedigung des Schmuckbedürfnisses jagd sie Haifische und Handtaschen, Schuhe und Koffer beschafft sie sich auch selbst dadurch, dass sie an Jagdexpeditionen teilnimmt, auf denen Alligatoren, Schlangen und Krokodile von ihr' erledigt werden, die die erforderlichen Rohstoffe liefern. Die Männer werden dann nicht mehr zu hören bekommen: « Gib mir 20 Dollar, ich brauche eine neue Handtasche», sondern, «bitte, bestelle für mich ein Flugbillett nach Afrika, ich muss ein Krokodil schiessen, denn mein Koffer sieht alt und schäbig aus.» FÖR KOSMETIK UND KÖRPERPFLEGE 1. 250,000.- 2. 100,000.- 3. 50,000.- 105x1,000- 4. 40,000.- 300 x 400.- 5. 23,000.- 450 200,- 2100x 100 10 x 10,000.- 12000 x 40.- Dfe Tage kurz vor der Ziehung, an welchen wir bei Seva I, II und III Tagesumsätze von rund Fr. 1OOOOO.- bewältigen mussten, stehen auch diesmal wieder vor der Tür. Im letzten Moment wenn wir diese Hast der letzten Stunde diesmal vermeiden würden — in Ihrem u. auch unserm Interesse? Die Hast der letzten Stunde! Sie hängt nicht vom Lospreis, nicht vom Haupttreffer ab, sondern vom Trefferplan im Verhältnis zur Lossumme. Das allein ist massgebend. Und hier steht Seva weit an der Spitze: Sie schüttet nicht weniger als 60% der Lossumme in Treffern aus. Ausser grossen Haupttreffern birgt sie gerade in der mittleren Lage zahlreiche Chancen. r wollen noch all' jene mitmachen, versuchen Sie Ihr Glück heute noch die stets auf morgen verschieben, _ es { S f allerhöchste Z g was besser heute getan würde. Schritte zur Post — ein Einzahlungsschein — ein Betrag und Sie haben Dann sollten wir hundert Hände, hundert Ohren haben. Telephon die vielleicht grösste Chance Ihres und Telegraph kommen vom Mor- Lebens am Schopf gefasst! gen bis zum Abend nicht zur Ruhe. Und was ist das Ende vom Lied: Dass Tausende und aber Tausende nicht mehr bedient werden können. Wie wärs, lieber Leser, Gewinnchance: Jetzt oder nie — '(•>:• 3 Lospreis Fr. 20.- (1O-Los-Serie, worunter ein sicherer Treffer, •=• Fr. 2OO.-) plus 40 Cts. Porto auf Postcheck II110026. — Adr.: Seva Lotterie, Bern. Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 3O Cts. mehr. Sie können auch per Nachnahme bestellen. Lose ebenfalls bei bern. Banken und Privatbahnstationen erhältlich. Anfrage Frau H. K/C Z. Baden im Winter: Nachdem die Freiluftbäder nicht mehr genommen werden können, tritt im Winter in vermehrtem Masse das Wannenbad in Funktion. Man verspürt die Neigung öfter und länger zu baden, was aber nicht übertrieben werden sollte; zu häufige und zu lange Bäder schaden der Haut und dem Organismus. Aus den Erfahrungen im Haushalt weiss jede Frau, dass die Seife in weichem Wasser besser schäumt und eine grössere Reinigungskraft entfaltet. Bei einem Reinigungsbad sollte deshalb immer nur weiches Wasser verwendet werden, also dort wo stark kalk- und magnesiumhaltiges Wasser vorliegt, ist ein wasserweichendes Mittel anzuwenden, wie z. B. Kaiser Borax, Soda oder Kleie. Von letzterer braucht es für ein Vollbad Vi bis 1 kg, und zwar wird sie in einem Säckchen eingeschlossen in das Wasser .gehängt. Das weiche Wasser hat aber auch die Eigenschaft, die Haut weich und schmiegsam zu erhalten, so dass sie nicht brüchig und sprpde^v/ird. Kaltes Wasser, zu langem angewendet, trocknet die Haut aus und entzieht ihr, Besonders im Winter, zu viel Wärme. Andererseits wirkt eine kurze, kalte Abwaschung am Morgen früh sehr wohltätig, indem sie die Haut strafff, und ein Gefühl der Frische und wohliger Wärme hinterlässt. Heisses Wasser fördert den Blutkreislauf, wenn es jedoch zu lange einwirkt, führt es zur Erschlaffung, zu Gefässerweiterungen und zur Verweichlichung. Um die Wirkung von kaltem und warmem Wasser in sich zu vereinigen, nimmt man am besten ein ansteigendes Bad. Die Temperatur des Badewassers soll mit 28—35 Grad Celsius beginnen, die im Verlaufe von 10 Minuten auf 37—43 Grad Celsius gesteigert wird. Das Abseifen erfolgt erst in letzter Minute mit einem sauberen, weichen Schwamm oder Lappen; harte Tücher sollten nicht verwendet werden, weil sie die Haut zu stark misshandeln. Damit sich die durch das heisse Wasser geöffneten Poren wieder schliessen, um die Wärmeabgabe herabzusetzen, kann nach dem Reinigungsbad der Körper ganz kurz mit kaltem Wasser abgeduscht werden. Mit einem Frottiertuch wird getrocknet und alsdann der Körper eingefettet, und zwar am besten mit Lanolin, Oliven- oder Süssmandelöl, um der Haut das ihr durch die Seifenabwaschung entzogene Fett wieder zuzuführen. Das Einfetten geschieht in der Weise, dass man einige Tropfen Oel in die Handfläche giesst und alsdann den Körper einreibt, wobei stets gegen das Herz zu gestrichen werden muss, also immerim Verlauf der Venen. Artgleiche, das heisst pflanzliche oder tierische Fette wie Lanolin, Oliven- oder Süssmandelöl verstopfen die Poren nicht, sondern werden von der Haut restlos, aufgesogen und verhindern so das Eintrocknen und Spröaewerden der Haut. Das Fett schützt ausserdem vor Kälte und Nässe, macht die Haut geschmeidig und erhält sie gesund. Bestrahlungen mit Höhensonne (Quarzlampe) steigern die Abwehrkräfte und unterstützen die mit dem Wannenbad und der darauf folgenden Einfettung eingeschlagene Therapie zur Verhütung von Erkältungskrankheiten im Winter. Bi. Anfragen sind zu richten an das cAuto-Magazin>, kosmetischer Sprechsaal, Zürich, Löwenstr.51. • Lästiger Haarwuchs (Gesicht und Körper) Keine Creme, keine Elektrolyse, sondem Entfernung der Haare mit Wurzel (wissenschaftlich begutachtet) durch „Pate de Gizeh" (Schutemarke); absolut sicher und unschädlich, keine Narben. Wenden Sie sich vertrauensvoll an Frau M. Hirt, Hedwigstr. 20, Zürich 7 Telephon 22.999 Mein Verfahren wird auch ausgeführt in: Bern: Frau E. Müller, Studio cosmetiqne, Maulbeerstrasse 14, Tel. 20.924 Lichtensteig (St. G.): Frl. C. Mäder, Villa Gutenberg, Tel. 71.390 Lausanne: Mme Mary, epilatoire, 40, av. de la gare, Tel; 34.006 Romanshorn : Geschw. Scheiwiller, Neustrasse 1178, Tel. 4.36 Winterthur: Schw. A. Dürr, Gottfried-Kellerstrasse 65, Tel. 26.305 Zürich: Institut Belha, Bahnhofstrasse 04, Tel. 75.956 Verkauf des ägyptischen Schönheitswassers „Lotion de Gizeh"