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E_1936_Zeitung_Nr.091

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was vom Rennfahren

was vom Rennfahren verstehen. In der Diskussion wurde von mehreren Sprechern auf die Ueberlegenheit der Bremssysteme der europäischen Boliden hingewiesen, welche ganz speziell für Strassenrennen konstruiert sind. Die Bremsen der meisten amerikanischen Wagen konnten mit denjenigen des siegreichen Alfa-Romeo-Wagens nicht im entferntesten verglichen werden. Es wurde besonders hervorgehoben, dass die amerikanischen Rennen im allgemeinen stark von Indianapolis beeinflusst sind, wo auf die Motorenkraft weit mehr Gewicht gelegt wird als auf die Form des Chassis usw. Die Tagung regte die Gründung einer Gesellschaft an, welcher die Aufgabe zufallen soll, die Interessen des amerikanischen Rennwagenbaues zu wahren und gegebenenfalls Neukonstruktionen, die an zukünftigen internationalen Rennen mit europäischen Rennwagen konkurrieren sollen, zu finanzieren. *i> TJJ S«h Die schweizerische Radiostafette tim das goldene Mikrophon, welche im vergangenen September zum erstenmal durchgeführt wurde, kommt nächstes Jahr nicht zum Austrag. Hingegen steht die Organisation der Jungfraustafette durch' den « Sport» in Zürich fest. Flu^nofizeit nohlgepresste Stahlpropeller. In der Versuchsabteilung des Werkes «Aviachim» wurden — erstmalig in der Sowjetunion —. drei nahtlöse und hohlgepresste Stahlpropeller hergestellt. Für die Probeflüge mit dieser neukonstruierten Schraube wurde eine eigene Versuchsstation eingerichtet. Wie berichtet wird, haben sich die Schrauben im Verlauf eines llstündigen Fluges bestens bewährt. Wie eine italienische Bank die Flugfreudigkeit ihrer Angestellten fördert. Die « Banco di Napoli », eines der grössfen Finanzinstitute Italiens, hat sich zur Bezahlung aller zur Erlangung des Flugbrevets notwendigen Spesen für alle seine Angestellten entschlossen. Die Anmeldungen sind bereits zahlreich. Es ist dies ein weiterer Beweis für das grosse Interesse, das man in allen Kreisen Italiens der nationalen Aviatik entgegenbringt. -itp- Im August 1933 fuhr ein Automobilist auf der schnurgeraden Strasse von St. Fiden, gegen Rorschach und bog dann nach links quer über die Fahrbahn gegen den Vorplatz eines Hauses zu. In diesem Moment kam von Rorschach her ein Motorrad mit 90—95 km Geschwindigkeit, dessen Lenker durch die Sonne geblendet wurde; auch der Autofahrer sah das heranrasende Rad erst im letzten Augenblick und es erfolgte ein Zusämmenstoss, bei dem der Motorradfahrer und sein auf dem Soziussitz mitfahrender Freund getötet wurden. — Die Eltern des getöteten Soziusfahrers klagten gegen die Versicherungsgesellschaften des Automobilisten und des getöteten Motorradlenkers auf solidarische Leistung von 11,000 Fr. Schadenersatz und 10,000 Fr. Genugtuungssumme. Die Versicherung des Motorradfahrers machte geltend, es handle sich um ein nicht versichertes Risiko, da die Police nur auf ein Motorrad ohne Soziussitz oder Seitenwagen lautete. Art. 50 des Motorfahrzeuggesetzes lautet: «Einreden aus dem Versicherungsvertrag oder aus dem Bundesgesetz über den : Versicherungsvertrag, die die Deckung des Schadens schmälern • oder aufheben würden, können dem Geschädigten nicht entgegengehalten werden. Dagegen hat der Versicherer insoweit ein Rückgriffsrecht gegenüber dem Versicherungsnehmer, als er nach dem Versicherungsvertrag oder dem Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag zur Ablehnung oder Kürzung seiner Leistung befugt gewesen wäre.» Im Hinblick auf diese Vorschrift gab die Gesellschaft zu, dass das vertragswidrige Anbringen eines Soziussitzes am Motorrad die Leistungspflicht der Versicherung nicht berühre, wenn der Motorradfahrer nachher einen Passanten verletze; sie wollte aber die Ersatzpflicht dann ausschliessen, wenn der Unfall den auf dem Soziussitz mitfahrenden Passagier treffe. Das Bundesgericht hat diese Auffassang abgelehnt. Gegenstand der obligatorischen Versicherung ist nach Art. 48 M. F. G. nicht ein genau umschriebenes Risiko, sondern die gesetzliche Haftpflicht des Motorfahrzeughalters als solche. Diese Haftpflicht ergibt AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, -10. NOVEMBER 1936 — N° 91 Zwei Entscheide zu Art. 50 MFG Aus dem Bundesgericht. sich aus der Inbetriebsetzung- eines Motorfahrzeuges schlechthin, nicht nur eines bestimmten Bedingungen entsprechenden Motorfahrzeuges. Wer einer Einladung folgend auf dem Soziussitz mitfährt, glaubt sich ebenso durch die Versicherung gedeckt wie der Passagier eines Autos. Ob der Versicherungsvertrag auf ein Motorrad mit oder ohne Soziussitz lautet, berührt nur das Verhältnis zwischen Halter und Versicherer, nicht den Anspruch des Passagiers gegenüber der Versicherung. Freilich hat die Gesellschaft nicht die Prämie für das erhöhte Risiko erhalten und nach dem Versicherungsvertragsgesetz könnte sie ihre Haftung ablehnen, aber das M. F. G. will, dass jede beim Betrieb eines Motorfahrzeuges verletzte Person einen direkten Anspruch an die Versicherung habe; dieser steht dann der Rückgriff gegen den — allerdings nicht immer solventen — Motorfahrzeughalter zu. Das Verschulden des Motorradfahrers (unsinniges Tempo) und das des Autofahrers (mangelnde Aufmerksamkeit) wurden wie % zu % gewertet und die beiden Versicherungsgesellschaften in Bestätigung des Urteils des St. Galler Kantonsgerichtes solidarisch zu 3178 Fr. Entschädigung und 6000 Fr. Genugtuung verurteilt. Der Besitzer eines Lernfahrausweises unternahm mit seinem Auto, in Widerhandlung gegen Art. 14 M. F. G. eine Fahrt, ohne sich von einer mit dem Führerausweis versehenen Person begleiten zu lassen. Er stiess dabei ohne sein Verschulden mit einem Radfahrer zusammen. Die Versicherung des Autofahrers entschädigte den Radfahrer mit 6200 Fr., belangte aber den Halter des Motorfahrzeuges auf Rückzahlung gemäss Art. 50 M. F. G., da das Fahren ohne Begleiter, entgegen Art. 14 M. F. G., ein schweres Verschulden darstelle und den Versicherer gemäss Art. 14, Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes zur Kürzung seiner Leistung berechtige. — In Uebereinstimmung mit den Tessiner Gerichten hat das Bundesgericht diese Klage abgewiesen, weil das in der Widerhandlung gegen Art. 14 M. F.G. liegende Verschulden in keinem ursächlichen Zusammenhang zum Unfälle steht. Sttaisen Volksversammlung für eine Sustenstrasse. * Das Aktionskomitee für eine Sustenstrasse wird auf Sonntag, den 22. November, 13/4 Uhr, in den grossen Saal des Hotels «Drei Schweizer» in Unterseen eine Volksversammlung zugunsten der Sustenstrasse einberufen. Als Referent konnte der kantonale Baudirektor, Regierungsrat Bösiger, gewonnen werden. Die Volksversammlungen zugunsten einer Sustenstrasse in Interlaken und Meiringen vom März 1931, bzw. Januar 1934, liegen schon ziemlich weh zurück. Die bundesrätliche Entscheidung über die Auswahl der zu bauenden Neuanlagen im Alpengebiet steht unmittelbar bevor. Die Anhänger einer Panixer-, Pragel- und zweiten Wallenseestrasse bähen in letzter Zeit grössere Versammlungen in der Zentral- und Ostschweiz abgehalten und werden weitere einberufen. Zugunsten einer zweiten, rechtsufrigen Wallenseetalstrasse hat sich kürzlich eine durchgehende Aktionsfront von Zürich bis Chur gebildet. Es gilt für uns, ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit, zusammenzustehen und durch eine machtvolle Volkskundgebung die Priorität der sowohl volkswirtschaftlich als militärisch überragenden Sustenstrasse zu sichern. In wirtschaftlich schwerer Zeit erreichen wir damit günstige Arbeitsgelegenheit, aktive Bergbauernhilfe, Verkehrsvermehrung, sowie eine namhafte Verstärkung unserer Landesverteidieuns. W. M. Dle Strassennumerierung im Thurgau, die bis Ende 1937 abgeschlossen sein sollte, verursacht den Behörden, wie die « Thurgauer Zeitung » zu berichten weiss, allerhand Kopfzerbrechen. Die Gründe dieser Schwierigkeiten liegen darin, dass die Art der Anbringung der Nummern auf den Leuchtwegweisern nicht gleichzeitig mit dem Erlass der Signalordnung geregelt worden ist. Erst als schon fast alle Wegweiser an Ort und Stelle aufgepflanzt waren, besann man sich auf die Numerierung und bestimmte, dass die Nummern am Fuss der Wegweiser ihren Platz finden sollten. So ohne weiteres Hess sich das nun aber bei jenen, die auf einem Sockel thronen, nicht bewerkstelligen, weil es praktisch kaum möglich war, die Nummern zu beleuchten. Nun hat das Baudepartement einen Ausweg gefunden, der nicht ganz « ohne » scheint. Die Nummern werden nämlich in der weissen Spitze des blauen Wegweisers plaziert. Damit ist zwar die Frage der Beleuchtung gelöst, aber man muss auch den Nachteil in Kauf nehmen, dass die Nummer etwas klein ausfällt. Einstweilen ist der 4armige Leuchtwegweiser vor dem Schloss Frauenfeld nach dieser Methode beschriftet worden, um während einer gewissen Zeit als Versuchsobjekt zu dienen. J(JUC den TüuUec vaxs&tq&t Kühlerdecken — Teppiche Polsterüberzüge Frostschutzscheiben — Skihalter usw. in anerkannt bewährter Ausführung und Qualität.— Als Spezialität Dbernehme Ich die komplette Instandstellung von Unfaiiwagen Berücksichtigen Sie bei Ihren Einkäufen die Inserenten dieses Blattes! I " ' " • " ~ — - • ' 1 • • • • • • * ^ " " • • • ' ^ Karosserie Otto Kusterer Zürich 8 Reinhardstr. 11—15 Telephon 23.716 . STÖ'CKLI • BERN Verkauf und Reparaturen von sämtlichen Autopneus u. -Schläuchen, sowie Nagelschutzeinlagen. Benzine und Oele. - Fachmännische und prompte Bedienung. Tel. 21 318 Mühlemattstrasse 53 (beim Eigerplatz) Aeltestes Hau« am Platze Zu verkaufen Citroen 6/7 PL, 13,5 HP,- Mod. 1933, in absolut einwandfreiem Zustande, sehr UMI preiswert abzugeben. 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N° 91 — DIENSTAG, 10. NOVEMBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE Ein robuster Petrol-Vergaser In aller Stille haben zwei Schweizer Ingenieure seit mehreren Jahren an der Konstruktion und Vervollkommnung eines Spezial- Vergasers für Crsatzbrennstoffe gearbeitet, der nunmehr Produktionsreife erlangt hat. "Neben einem interessanten Gutachten von der Didg. Materialprüfungsanstalt, das sich hauptsächlich mit dem Brennstoffverbrauch im praktischen Fahrbetrieb befasst, können die Erfinder auf die erfolgreiche Absolvierung einer der früheren Alpenprüfungsfahrten mit Ersatzbrennstoffen hinweisen, anlässlich der sich dieser unter dem Namen «Invex » zum Verkauf gelangende Vergaser sehr gut bewährte. Das Erstaunlichste an diesem Vergaser ist wohl seine Vielseitigkeit, denn er vermag so ziemlich jeden leicht- oder mittelflüchtigen Brennstoff erfolgreich zu verdauen. Vom Benzin bis zum Petrol, vom entwässerten Alkohol bis zum 70- oder 75 %ägen Trester verschmäht er nichts. Dabei dauert die Umstellung vom einen auf den andern Brennstoff nur ein paar Minuten, und schon kann's wieder losgehen. Für militärische Zwecke beispielsweise dürfte dies von sehr grosser Bedeutung sein... , Ausserdem ist das Prinzip dieses Allesfressers unter den Vergasern eigentlich überaus simpel — simplicissime würde der Lateiner sagen. Entsprechend erweist sich auch seine Arbeitsweise als denkbar einfach : Aus einem Spezialschwimmergehäuse mit verstellbarer Brennstoff-Durchflussdüse gelangt der Brennstoff nach Beimischung von ganz wenig Luft in einen Verdampfer und von dort als Gas durch eine in einem Lufttrichter angeordnete Düse in die Ansaugleitung des Motors. Die Verbrennungsluft strömt durch eine Verdrehblende ein und vermischt sich im Lufttrichter mit dem vergasten Brennstoff. CHYRO KifM&ER Dies verbürgt eine sehr innige Vermengung des vergasten Brennstoffes mit der Verbrennungsluft, was eine gleichmässige Gemischverteilung sichert. Wichtig ist besonders, dass die Verbrennungsluft nicht vorgewärmt wird, weshalb man nicht mit einer Verminderung der Zylinderfüllung rechnen muss. Würde man dagegen die gesamte Ansaugluft mit dem Brennstoff erwärmen, so könnte der Motor pro Umdrehung nicht mehr die gleiche Gewichtsmenge von brennbarem Gemisch ansaugen, weil es im warmen Zustand leichter ist. Es müsste daher auch eine Leistungsverminderung gegenüber Benzinbetrieb eintreten. Eines der wichtigsten Merkmale der neuen Vorrichtung sehen wir aber darin, dass der Leerlauf ebenso -wie der Start mit Benzin erfolgt. Sobald man mit dem Gaspedal weit genug zurückgeht, tritt automatisch der Benzinvergaser in Funktion, der zu diesem Zweck am Wagen bleibt. Dies ist darum von Bedeutung, weil die Petrolvergaser sonst im Geruch stehen, infolge ungenügender Vorwärmung des Brennstoffes im Leerlauf eine starke Verdünnung des Schmieröls zu bewirken. Vergast nämlich der schwerflüchtige Treibstoff nur ungenügend, so schlagen sich an den Wänden des Verbrennungsraumes Tropfen nieder, die vom Kolben ins Kurbelgehäuse gewischt werden. Nun ist aber das Petrol zwar ein gutes Lösungsmittel, daneben auch ein ganz passabler Brennstoff, aber beileibe kein Schmiermittel. Deshalb ist es sehr erwünscht, dass eine Schmierölverdünnung verhindert wird. Mit der befriedigenden Lösung dieser Aufgabe steht oder fällt geradezu der Petrolvergaser überhaupt. Man begreift darum die Sorgfalt, mit welcher bei der Konstuktion des neuen Vergasers gerade in dieser Beziehung vorgegangen wurde. WQMNCtt kEKN Uebrigens merkt man schon am Ziehen des Motors gut genug, wenn man beim Anfahren zu, ; früh auf Petrolbetrieb umgeschaltet hat, wie wir uns auf einer Probefahrt überzeugen konnten. Hat aber erst einmal die Verdampfungs-Vorrichtung ihre normale Betriebstemperatur angenommen, so ist der Uebergang zum Petrolbetrieb kaum zu bemerken, es sei denn an dem leicht veränderten Ansauggeräusch. Um einen Vergleichsmaßstab zu erhalten, führten die Vertreter der Eidg. Materialprüfungsanstalt, wie aus dein Versuchsbericht hervorgeht, auch Beschleunigungsmessungen durch, und zwar sowohl mit Benzin als mit 98 %igem Alkohol. Danach Hess sich der verwendete Wagen mit Benzin in 13 Sekunden von 30 auf 75 km/St, beschleunigen, mit Alkohol dagegen brauchte er dazu 14 Sekunden. Zwischen den Grenzen von 30 und 90 km/St, lauten die entsprechenden Zahlen 18,5 und 23 Sekunden. Für Petrol liegen keine exakten Versuchsresultate vor, doch wurde festgestellt, dass die Beschleunigungsfähigkeit bei Petrolbetrieb die mit Alkohol erreichte Beschleunigung übertraf. Von besonderem Interesse sind die gemachten Messungen des Brennstoffverbrauches, weil sie Rückschlüsse auf die wirtschaftlichen Aussichten des Verfahrens zulassen. Den niedrigsten Verbrauch zeigte der Wagen allgemein, wenn er mit Petrol betrieben wurde. Bei Alkoholbetrieb ergab sich der erwartete Mehrverbrauch gegenüber Petrol, weil eben der Alkohol eine wesentlich geringere Verbrennungswärme entwickelt. Als Vergleichsbasis diente der Benzinverbrauch, wobei man unter Verwendung des ursprünglichen Vergasers fuhr. Die geringsten Differenzen zeigten sich bei Geschwindigkeiten bis etwa 80 km/St. Mit zunehmender Fahrgeschwindigkeit vergrösserte sich der Vorsprung des Petrols immer mehr. Als erstaunliches Faktum steht die Tatsache vor uns, dass der Petroleumverbrauch bei der Erhöhung der Geschwindigkeit von 75—80 auf 95—110 km/St, nur um 17 % stieg, beim Fahren mit Benzin dagegen (bei einer allerdings ganz wenig höheren Geschwindigkeit von 100 bis 115 km/St.) schon fast 50% mehr ausmachte. Fortsetzung Seite 6. Sowjetrussland besitze einen Bestand an Automobilen von 260 000. Von einer optischen «Hupe», die in einer zusätzlichen Stirrilampe besteht, welche nachts an Stelle der akustischen Hupe eingeschaltet wird. Beim Betätigen des Signalknopfes blitzt sie per Sekunde automatisch viermal auf. Von einer Batterie, welche selbst weiss, wann sie genug hat — Säure nämlich — und deren «gesunder Instinkt» in einer auf der Säure-Oberfläche schwimmenden Kugel aus Schwammgummi besteht, welche die Eingussöffnung verschliesst, sobald der normale Säurestand erreicht ist. Von einem Luftkissen, dessen Polster «innerlich» aus einem aufgerollten und mit Luft gefüllten Gummischlauch besteht, der sich auch als Polsterung für Soziussitze von Motorrädern eignen soll. Von einem neuen zweischichtigen Sicherheitsglas, dessen beide Glasplatten mit einem neuartigen Bindemittel, das sich nicht verfärben kann, zusammengeklebt sind. Dass nach statistischen Erhebungen die Amerikaner jährlich im Durchschnitt 240 Kilometer in der Bahn und 4800 Kilometer per Wagen zurücklegen. Von einem neuen stufenlosen Getriebe, das in bekannter Weise die Drehbewegung mit Hilfe eines verstellbaren Exzenters in eine schwingende Bewegung von variabler Amplitude verwandelt, die sich über Freiläufe in eine kontinuierliche Rotation zurückverwandelt. Neu ist daran hauptsächlich die konstruktive Durchbildung der Kraftübertragung vom oszillierenden auf den angetriebenen Teil. Von den Versuchen eines französischen Ingenieurs mit einem Wagen, der durch Rückstosswirkung angetrieben wird. Ein Ventilator, der seinerseits mit dem 9 PS- Motor des Fahrzeuges gekuppelt ist, erzeugt einen kräftigen, nach hinten austretenden Luftstrahl, der dem Wagen eine Geschwindigkeit von 80 km(St. erteilen soll. CHYTIl-STRÄUB KUHLEItrABRIK •h ^Bh VA A ^MMM ^ ^&A » TERRAPLANE Modell 1936 4türig, Farbe dunkelblau^ erst 7000 km gefahren, sehr günstig abzugeben. 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