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E_1936_Zeitung_Nr.093

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mmm DI« Neugestaltung

mmm DI« Neugestaltung der Avus-Rennstreck« in Berlin. Die Arbeiten an der Kordkurve der Bahn. An dieser Stelle -werden die Rennwagen in Zukunft mit ca. 180 km/St, -vorüberflitzen. nach den Witterungsverhältnissen Umschau zu halten! Ganz schlimm war es, wenn plötzlich ©ine Wetterverschlechterung eintrat, denn Funkpeilung gab es noch nicht, und da auch erst die wenigsten Flugzeuge Radioempfangsapparate hatten, konnte man ihnen während des Fluges keine Wettermeldungen zusenden. So mussten eines Nachmittags nicht weniger als acht Maschinen vor plötzlich einfallendem Nebel in der Umgebung einer westdeutschen Großstadt auf Wiesen und Aeckern Notlandungen vornehmen, die übrigens alle glatt vonstatten gingen. Eine neunte Maschine, die mit einer Ladung Goldbarren aus dem Ausland kam, kreuzte längere Zeit über dem Flugplatz. Wir hörten das Motorengeräusch, wir sahen verschiedentlich schattenhaft die Umrisse des Flugzeuges, aber der Pilot konnte weder unseren Scheinwerfer noch die massenhaft aufgelassenen Raketen wahrnehmen. Glücklicherweise führte er genug Betriebsstoff mit, und so kehrte er nach seinem ausländischen Starthafen zurück, da er mit seiner wertvollen und schweren Ladung keine Notlandung riskieren wollte. Genaue Karten waren damals eine Lebensnotwendigkeit, denn die Piloten flogen kaum ohne Erdsicht, richteten sich nach markanten Waldkomplexen oder auffälligen Gebäuden oder «hängten » sich an Strassen oder Eisenbahnlinien. Aber auch andere Dinge wurden zur Orientierung benutzt. So wurde mir doch eigen zumute, als bei einem Flug über sehr kupiertem Terrain in recht «dickem» Wetter der Pilot in ganz geringer Höhe über dem Boden und in ungemütlicher Nähe einer — 110,000-Volt- Starkstromleitung dahinbrauste. Die 50 Minuten Flug kamen mir, das gestehe ich offen, reichlich lang vor, und ich war ganz froh, als wir in bekanntes Gelände kamen und von diesem merkwürdigen «Leitseil» abbogen. Damals ging der faule Witz um, ein Pilot dürfe nie ohne Mitnahme eines starken Strikkes starten: Wenn es nämlich so neblig würde, dass er die Landstrasse, der er folgen musste, nicht mehr recht erkennen könnte, AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG. 17. NOVEMBER 1936 -— N° 93 ü US Kai s iäiillsllsg so sollte er auf der Strasse landen und den Rest des Weges zu Fuss zurücklegen, wobei er sein Flugzeug am Seil hinter sich her ziehen müsste! Andere Piloten empfahlen ihren Jüngern Kollegen, unter solchen Umständen lieber auf einem Güterzug zu landen und sich von diesem an ihren Bestimmungsort bringen zu lassen. Passagiere, Piloten und Flugzeugmeteorologen können heute gemeinsam über solche Zustände lachen — und doch liegen sie noch kein Jahrzehnt zurück. Da fragt man sich ganz unwillkürlich: «Wie wird es wohl in der Fliegerei im Jahre 1946 aussehen?> P^luj&racrtlzen Vor der Eröffnung des Luftverkehrs Russland-Arktis-New York. Die Eröffnung des regelmässigen arktischen Luftverkehrs zwischen Russland und Nordamerika dürfte nur noch eine Frage weniger Monate sein. Der kürzlich durchgeführte Flug Los Angeles-Moskau ist als Wendepunkt in der Luftfahrt zwischen den Kontinenten anzusehen. Die russischen Flieger Lewanjewski und Lewtschenko legten eine Gesamtstrecke von 19,000 km, nahezu die Hälfte des Erdumfanges, zurück. Die gleiche Strecke (Los Angeles - S. Franzisko - Seattle - Juneau - Fairbanks - Nome - Wellen - Kap Schmidt - Ambartschik - Tixi - Balun - Schigansk - Jakutsk - Kirensk - Krasnojarsk - Omsk - Swerdlowsk - Moskau) hatte im Jahr 1935 der amerikanische Flieger Post gewählt. Er fiel seiner Ungeduld zum Opfer, weil er bessere Wetterverhältnisse nicht abwarten wollte. Im August pflegt auf dieser Strecke gefährliches Nebelwetter zu herrschen. Dem glänzend durchgeführten Flug der beiden Russen kommt geschichtliche Bedeutung zu, weil er eine Aussicht auf die Einrichtung einer regulären Luftverbindung auf dieser Strecke eröffnet hat. Die direkte Luftverbindung zwischen der UdSSR und den USA ist nur in zwei Richtungen möglich, entweder über den Nordool oder auf der von Lewanjewski eröffneten Trasse. Obgleich der Weg über den Pol um ca. 3000 km kürzer ist, stösst der Versuch seiner Erschliessung, wenigstens heute noch, auf grosse Schwierigkeiten. Ein beträchtlicher Abschnitt dieser Linie liegt über Eismeeren und Gebieten, deren Versorgung mit den für die Sicherheit WEED-Schneeketten die anerkannteste beste amerikanische Schneekette für unser Land. MASSIGE PREISE Fertige Ketten Ketten am laufenden Meter Not-Ketten „Emergency" URANIA ACCESSOIRES M. ESCHLER Zürich NeuchAtel der Luftfahrt erforderlichen Einrichtungen einstweilen nicht in Frage kommt. Dagegen kann die Lewanjewski-Route in ihrer ganzen Ausdehnung ohne weiteres entsprechend ausgerüstet werden. Man rechnet mit der Aufnahme des regelmässigen Flugverkehrs bereits im kommenden Frühjahr. Die voraussichtliche Flugdauer wird auf insgesamt 3V2 bis 5 Tage geschätzt. Neues Verkehrsflugzeug für die Air France. Am offiziellen Prüfungszentrum für Verkehrsflugzeuge des französischen Luftfahrtministeriums hat der neue BIoch-Hochdecker seine Eignungsprüfung abgeschlossen. Er ist mit zwei 850-PS-Motoren ausgerüstet und bietet 16—18 Passagieren in einer geräumigen und komfortablen Kabine Platz. Das Fahrgestell ist einziehbar. Bei den Abnahmeprüfungen hat die neue Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 330 km/St, in 2000 m Höhe erreicht, was ungefähr einer Reisegeschwindigkeit von 285 km/St, entsprechen dürfte. Wie weiter versichert wird, ist die Maschine mit Vollast auf einen Motor ohne Höhenverlust geflogen. Bei befriedigenden Leistungen in der Praxis kann mit einer Nachbestellung auf 5 ähnliche Maschinen gerechnet werden. Abgesehen von dieser neuen Verkehrsmaschine hat die Air France 6 viermotorige Farmanflugzeuge zu je 40 Passagierplätzen sowie 14 dreimotorige Dewoitine-Maschinen für je 22—24 Passagiere in Auftrag gegeben. Die sportlichen Erfolge der Hirth-Flugmotoren. Nachdem kürzlich der tausendste Hirth-Flugmotor des Baumusters HM 60 R die Fabrik verlassen konnte, ist eine kurze Würdigung seiner flugsportlichen Erfolge sicher am Platze. Es handelt sich bei ihm um einen luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor mit hängenden Zylindern und einer Bremsleistung von 80 PS, der im Laufe der letzten fünf Jahre ohne wesentliche konstruktive Aenderungen beibehalten werden konnte. Durch einige Verbesserungen Hess sich die Leistung von den ursprünglichen 60 PS auf das oben angegebene Mass vergrössern. In der Erfolgsliste des Motors figurieren folgende Siege: 1931 Klassensieger im Deutschlandflug und Zweiter in der Gesamtwertung gegen Motoren des doppelten Hubraumes. Beim Deutschlandflug 1934 waren 25 Maschinen der siegreichen fünf Staffeln mit diesem Motor ausgerüstet und 1935 war er sogar an den ersten 30 Flugzeugen vertreten, -b- Wahrscheinlich eine hübsche Summe—einen Betrag, den Sie in der heutigen Zeit sicher gerne um einen Viertel cabwerten» würden. Eine einfache Sache: Sie lassen einen Invex-Petrol-Vergaser einbauen; wir garantieren, dass Sie dadurch erzielen Der Invex-Vergaser Ist etwas grundsätzlich Neues, das Sie unbedingtkennenlernen sollten. Verlangen Sie Zustellung des ausführlichen- Prospektes mit dem Prüfungsbericht der Eidg. Material-Prüfungs-Anstalt S.A. 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N° 93 — DIENSTAG, 17. NOVEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE fi Eidgenössisches Budgeträtsel Unter den ordentlichen Einnahmen der Zollverwaltung sieht die bundesrätliche Botschaft an die Bundesversammlung zum Voranschlag der schweizerischen Eidgenossenschaft für das Jahr 1937 an Benzinzöllen einen Ertrag von 38 Millionen Fr. gegenüber 40 Mill. Fr. für 1936 vor. Während also auf dieser Position mit einer Mindereinnahme von 2 MilL Fr. gerechnet wird, kalkuliert interessanterweise das nämliche Budget mit einer Einnahmenvermehrung von 16 auf 17 Mill. Fr., und zwar gestützt auf die durch dringlichen Btmdesratsbeschluss vom 25. Juni 1935 vorgenommene Erhöhung der Zölle auf Motortreibstoffen, obschon dieser Posten grösstenteils vom Ergebnis der Benzinzölle eine verminderte Benzinzolleinnahme eine parallele, nicht aber eine gegenteilige Entwicklung der aus den Ben2inzollerhöhungen resultierenden Einnahmen ergeben. Dieses Budget steht aber auch in Widerspruch rzür versprochenen Neuorientierung der schweizerischen Wirtschaftspolitik nach dem 26. September 1936, hat doch an jenem schwarzen Samstag der Bundesrat hoch und heilig versprochen, die Preisinselpolitik abzubauen, das Wirtschaftsleben anzukurbeln, und wo immer (es notwendig sei, die Zollbelastungen den neuen Verhältnissen entsprechend anzupassen. Selbstverständlich muss der Finanzminister nach Wegen und Mitteln suchen, um den Staatshaushalt in Ordnung zu halten, d. h. dem vermehrten Ausgabenbedarf auch die entsprechenden Einnahmen gegenüberzustellen. Gerade auf dem Gebiet der Benzinzollpolitik hätte nun die oberste Landesbehörde die Möglichkeit gehabt, abgegebene Versprechungen auch tatsächlich einzulösen. Wenn der Benzinpreis auf dem bisherigen Niveau von 43 Rp. pro Liter nur durch Auflockerung der Kontingentierung unter gleichzeitiger Wahrung der Interessen der Landesverteidigung behauptet werden kann, so würde eine parallelgehende Zollreduktion, namentlich vom psychologischen Standpunkt aus, einen sehr geschickten Schachzug bedeuten, denn eine solche aufraffende Tat würde beweisen, dass der Staat ebenfalls bestrebt ist, die Hefte seiner bisherigen praktizierten Wirtschaftspolitik zu revidieren, um nicht der Privatwirtschaft vorläufig allein die Folgen der Umstellung tragen zu lassen. Die Benzinzoll- Budgetzahlen sind aber auch unter Berücksichtigung der Benzinzollimporte etwas merkwürdig ausgefallen. Mit Ausnahme eines abhängt. Vorsorglicherweise hat man deneinzigen Monates weisen bekanntlich alle Berichtsabschnitte rückläufige Einfuhrmengen auf. Zollemnahmen im allgemeinen folgende Begründung vorangestellt: « Die Aufstellung Die Minderimporte an Benzin stellen sich in eines einigermassen verlässlichen Budgets den ersten 10 Monaten gegenüber der vorjährigen Parallelperiode auf 16,147,789 kg resp. für die Einnahmen bietet heute grössere Schwierigkeiten als je. Jedenfalls ist dabei auf 6,798,253 kg beim Gasöl. Diese 22,846 t nach den bisherigen Erfahrungen äusserste weniger importierten Motortreibstoffe spielen aber allem Anschein nach bei den Be- Vorsicht am Platze. > Dessenungeachtet wird es einem normalen Schweizerbürger schwer rechnungen der Zollverwaltung, resp. beim fallen, hinter die Schliche dieser etwas eigenartigen Berechnungsmethode der Zollverwal- vermuten nämlich, die Zollverwaltung habe eidg. Finanzdepartement keine Rolle. Wir tung zu kommen, denn logischerweise müsste die ordentlichen und ausserordentlichen Einnahmen ihres Verwaltungszweiges pro 1937 beträchtlich herabgesetzt, und zwar sei mit einer Mindereinnahme von etwa rund 100 Mill. Fr, zu rechnen, als voraussichtlich 1936 vereinnahmt werden. Diese Reduktionen hätten zudem vollkommen in Uebereinstimmung .mit den nach dem 26. September abgegebenen bundesrätlichen Voten gestanden und lägen überdies im Interesse unserer gesamten- Volkswirtschaft. Nach dem bekannten « Wink von oben » mussten aber scheinbar die Zolleinnahmen wieder heraufgeschraubt werden, damit das eidg. Budget 1937 nicht geradezu einen erbärmlichen" Eindruck hinterlassen haben würde. Nur so sind die grossen Unterschiede, insbesondere die unlogischen Ziffern über Benzinzoll resp. über die Erhöhung der Motortreibstoffzölle zu erklären, denn beim Zuckerzoll beispielsweise, der bekanntlich seinerzeit gleichzeitig mit den Motortreibstoffen heraufgesetzt wurde, um der Bundeskasse ebenfalls eine jährliche Mehreinnahme von 16 Mill. Fr. einzubringen wird pro 1937 mit einer Einnahme von 13 Mill. Fr. entsprechend der verfügten Zollreduktion gerechnet. Diese unterschiedliche Behandlung zeigt aber wieder einmal mehr, wie auch nach der angeblichen Neuorientierung der schweizerischen Wirtschaftspolitik die gesamte einheimische Aütomobilwirtschaft sich auch weiterhin einer «aufmerksamen Sonderbehandlung» erfreuen cfcrt Zürcher Chfomii Zürich, das Eldorado für Polizeibussen. Die Tatsache, dass die Bussenfälle wegen Uebertretung der Verkehrsvorschriften in der Stadt Zürich in den letzten Jahren unverhältnismässig stark zugenommen haben, hat die Sektion Zürich des ACS veranlasst, bei den zuständigen Stellen vorstellig zu werden. Bleiben die Unfallzahlen im Strassenverkehr auf städtischem Gebiet seit zwei Jahren erfreulicherweise ziemlich stabil, und hat sich nach den Erklärungen der städtischen Polizeibehörden die VerkehrsdiszipHn der Motorfahrzeuglenker zufolge der Verkehrswoche 1935 merklich gebessert, so steht- damit das unaufhörliche, rasche Ansteigen der ausgefällten Bussen in offensichtlichem Widerspruch. Es muss eben doch so sein : Im Budget der Stadt Zürich werden Jahr für Jahr die Einnahmen aus diesen Äutomobilbussen erhöht und die Polizei hat dann notgedrungen dafür zu sorgen, dass schlüssen des Bundesrates über den Bau und Aus- wichtiger Alpenstrassen an erster Stelle zu dieser Betrag auch hereinkommt. Zur Er-bareichung dieses Ziels werden nicht nur verschärfte Kontrollen veranlasst, sondern in beschaffung, auf die •verkehrspolitische und mili- setzen sei. Dieses Begehren wird begründet, mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit der Arbeits* zahlreichen Fällen, und zwar sehr oft wegen tärische Bedeutung einer solchen Strasse. Bagatellen, Bussen ausgesprochen, wo eine Vepvarnung vollauf genügt hätte. Amtliche Mitteilungen Es,ist nun erfreulich, feststellen zu können, dass schliesslich auch die Geschäftsprüfuwgskommission des stadtzürcherischen Gemeinderates diesen unhaltbaren Zustand erkannt behörde teilt mit, dass laut Publikation vom Verkehrselnschrankung auf der Zulgbrückt (Strasse Bern-Thun). Die zuständige bernische Bau- und in ihrem Bericht an den Gemeinderat 21. April 1936 die Brücke für jeden Verkehr über verlangt hat, man möge diese allzu rigorose Praxis mildern und an Stelle der Bussen ist wiederholt festgestellt worden, dass rückskhtB- T. Gesamtgewicht gesperrt ist und schwerere Wagen über Steffisburg-Dorf zu fahren haben. Es Verwarnungen treten lassen. Heute, wo auch lose Fahrer dieses Verbot übertreten haben, der Automobilist mit jedem Franken rechnen Da dieser Tage mit den der Widerlager für die muss, ist es unverantwortlich, eine gewisse neue Brücke eeinen Anfang nimmt, wird äusserdem Kategorie von Bürgern neben den bereits verfügt, das3 die zugelassenen Fahrzeuge (unter 8 T.) die Brücke mit der grösstmöglichen Vorsicht sehr hohen Spezialabgaben noch mit. weit und im 5-km-Tempo zu befahren haben. Nicht- dieser Verfügune, eowie der übersetzten und unnötigen Bussen zu be-beachtung Verkehrs- lasten. Möge die Geschäftsprüfungskommission mit aUex Unnachgiebigkeät auf ihrem Verlangen beharren, damit den Polizeiorganen raschestens die nötigen Instruktionen für eine vernünftigere, weniger schikanöse Kontrolle des Strassenverkehrs erteilt werden können. V. S6»Ass«n«N€»46zc£ra Für dfe Walenseestrasse. Anlässlich der Beratung des Berichtes der staatswirtschaftlichen Kommission kam es im Grossen Rat des Kantons St Gallen zu einer eindeutigen Kundgebung: zu Gunsten der rechtsufrigen Walenseestrasse. -Mit Entschiedenheit votierten eine ganze Reihe von Rednern für den Bau dieser Talstrasse, wobei die Haltung des Kantons Glarus 1 gegenüber dem Kanton St. Gallen, Graübünden und Zürich als etwas unfreundlich bezeichnet wurde. Das Stichwort mr Auslösung dieser Debatte iet allerdings von interessierter Seite ausgegangen, so dass es dem Hauptförderer des Projektes, Regierungsrat Dr. Kobelt, ein leichtes 'war, ein umfassendes Situationsbild über den vorgesehenen Strassenbau zu skizzieren, wobei er den Nachweis zu erbringen versuchte, dass der. Regierungsrat alle Anstrengungen unternommen habe, um die Aufnahme dieses Strassenbaues in das Alpenstrassenprogramm zu erreichen. Die Zürcher Volksversammlung für eine Walenseetalstrasse, die ursprünglich auf den 11. November anberaumt War, findet nunmehr nächsten Mittwoch den 18. November in der StadthaJle Zürich statt. Sie soll, nach einer Mitteilung des Aktionskomitees; zusammen mit den Volksversammlungen von Mels, Flums, Rapperswil und Chur, eine der Demonstrationen darstellen, -welche- zur Aufgabe haben, in Bern mit Nachdruck zu zeigen, dass die Bevölkerung der nordostschwcizerisohen Kantone geschlossen die Forderung vertritt, dass das Projekt, der Walenseetalstrasse bei den bevorstehenden Be- einsehränkung auf 8 T., müsete unnachsichtlich dem Richter verzeigt und die Fehlbaren für allfälliz entstehenden Schaden haftpflichtig erklärt werden. ... -, .. .,* •!,:-.. Land und Leute zwischen Finsteraarhorn und Doubs Unter Mitarbeit von: Hermann Hiltbrunner, Dr. Rudolf von Tavel, Dr. H. Strahm, Dr. Simon Gfeüer, Dr. Tribolet, Alfred Bärtschi, Fritz Ringgenberg, Prof. Dr. Schwab, Othmar Gurtner, Hans Sommer, Dr. W. Juker, Emil Schibli, Dr. Hans Rudolf Schmid, Walter Menzi. Das grossangelegte Werk,! der zweite Band der durch die Ausgabe «Wallis» bekannten Serie «Pro Helvetia», zerfällt in zwei Teile: den Text- und den Bilderteil, bestehend aus 350 Seiten mit 235 Bildern im Format 17 x 24 cm und 11,5 x 17 cm. Der ganze Kanton, von den Gletschern des Oberlandes bis zum fernen Zipfel von Pruntrut, wird in diesen Seiten eingehend erschlossen. Natur, Geschichte, Volkstum und Arbeit, alles, was sich innerhalb des Kantons Bern abspielt, spiegelt sich hier wider. Jedes Bild ist mit einem ausführlichen, 6-*10zeiligen Text versehen, und zwar derart, dass auf der einen Seite das Bild und auf der gegenüberliegenden der Begleittext erscheint. — Text, Zeichnungen und Bilder ergeben als Ganzes eine einzigartige, grossangelegte und bis dahin unbekannte Monographie, die nicht nur für den Bewohner des Bernerlandes, sondern auch für jeden Freund unserer schweizerischen: Heimat ein Buch der Belehrung und Erinnerung sein wird; denn kein zweiter Kanton vermag innerhalb seiner Grenzen ein so vielgestaltiges und aufschlussreiches Bild unseres Landes zu vermitteln wie Bern; seine Grenzen ziehen sich über die ewigen Gletscher, die sanften Hügel des Voralpen- und des Mittellandes, schneiden die Höhenzüge des Turas und reichen bis weit in fremdes Nachbarland hinaus. . haben an diesem prächtigen Werk mitgearbeitet. Es ist ein Buch, das gleichermassen den beschaulichen Wanderer, den Freund landschaftlicher Eigenarten und volkstümlicher Ueberlieferungen wie den Bewohner bernischer Lande entzückt und bei jung und alt eine Mission erfüllt, die gerade in der heutigen Zeit doppelt wertvoll ist. Einladung zur Subskription bis anfangs Dezember 1936 mit den Vorzugspreisen Fr. 37.50 für die Leinen-, Fr. 46.50 für die Halbleder-Aüsgabe. ,_: '22 1........ : . VERLAG HALLWAG BERN Verlangen Sie unverzüglich den ausführlichen Prospekt. Ihr Buchhändler" ist aber auch gerne bereit, Ihnen dieses prächtige Buch unverbindlich zur Einsichtnahme vorz u l e g e n . ••• • •• ••'•• • •- • • '-•-•- '•'•-- ' • •'-•-•• '• Herausgegeben von Waltet Schmid Ueber 60 Schriftsteller und Photographen Bücherzettel (als Drudesache 5 Kappen Porto) Der Unterzeichnete wünscht den kostenlosen Prospekt der Prachtsmonographie; BERN von Walter Schmid Genaue Adresse: . . R. Maru-Wehr en, T. Beuret,