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E_1936_Zeitung_Nr.087

E_1936_Zeitung_Nr.087

Vorbemerkung der Red.:

Vorbemerkung der Red.: Der nachfolgende, am 15. Oktober in Kalkutta aufgegebene Be- • rieht unseres Mitarbeiters bildet den Schluss der Schilderung seiner Erfahrungen und Erlebnisse in Indien. «Jetzt kommt das grosse Fragezeichen^ bemerkt er dazu. «Niemand weiss über Hinterindien Bescheid, nicht einmal die Autoklubs. Wir werden erst einmal mit dem Schiff nach Rangoon fahren, um von dort durch die Urwälder nach Siam oder direkt nach China (Yünnan) zu gelangen, wenn fcgendwie möglich.» Kalkutta, 15. Oktober 1936. Es gibt Leute in Indien, die fahren mit dem Wagen von Bombay noch Kalkutta. Wir aber, die etwas sehen und erleben wollten, brauchten dazu neun Tage. Die Strecke Bombay-Kalkutta entspricht in ihrer Länge der Distanz von Genf bis Moskau. Wir haben also einen Kontinent durchquert, der genau so gross ist wie Europa, ohne europäisch Russland. Auf den fast dreitausend Kilometern rollten sich vor unsern Augen sozusagen alle Probleme des heutigen Indien ab. In Bombay frug ich Leute, welche die Fahrt im Auto schon unternommen hatten, um Auskunft. Aber alles, was sie mir zu sagen wussten, war, dass ich mich auf eine langweilige Angelegenheit gefasst machen müsse. Nun, was uns angeht, so fanden wir die Sache höchst interessant. Vielleicht, weil wir nicht zu jenen gehören, die glauben, es genüge, wenn man eine gewisse Route «gemacht» habe und weil wir auch nicht von der Sorte sind, die von einer «Sehenswürdigkeit» zur andern hasten, die hier in «Ohs» und dort in «Ahs» ausbrechen und über den Rest schimpfen. Nein, jeder Kilometer brachte uns etwas Neues. *) Siehe A.-R. Kr. 79. Lancia Durch Indien * } Von Hans O. leuenberger. peln lärmten. Die Allee selbst bestand in Zentralindien meist aus Akazien, Teak und stellenweise einer Sumpfpalme, die der Palmweingewinnung dient. Im Gangestal folgten subtropische Fruchtbäume und riesige Gummibäume mit herabhängenden Luftwurzeln. Raubtiere. Jäger in Bombay erzählten uns, dass in gewissen Gegenden, die wir zu durchqueren vorhatten, oft Panther auf der Strasse schlafen. Und dabei müsse man so viel und ausgiebig hupen, dass einem die Batterie ausgehen könne, weil es den Panthern ungemein schwer falle, die Bahn freizugeben. Auf der ganzen Strecke übernachteten wir im Dschungel, aber mit der Pantherbekanntschaf* war es nichts. Dafür aber trafen wir Rehe, Pfauen mit ihren Jungen, Adler, Geier, Perlhühner und anderes «Geflügel». In den Sträuchern zwitscherten grüne Wellensittiche, während wundervolle azurblaue, grosse Vögel oft senkrecht vor dem Wagen niederschössen, so dass ich abbremsen musste, um sie nicht um die Ecke zu befördern. Dar ganze Weg war bevölkert mit Wildtauben, die alle gegen den westlichen Wind auffliegen mussten, der sie gerade auf meine Schutzscheibe zuführte. Aber der Windstrom trieb sie über das Dach hinweg. Leider trafen wir nur eine Schlange; «Leiden sage ich, weil man in Indien einfach Schlangen engros erwartet. An der Malabarküste begegneten wir etwa einem halben Dutzend. Die eine auf der Kalkuttastrecke schien eine Phyton und mass gegen 2'/^ Meter. Trotz meiner siebzig Stundenkilometer erreichten wir sie erst, als ihr Schwanzzipfel eben im Dschungel untertauchte. Das erste nämlich, was eine Schlange tut, wenn sich ihr ein menschliches Wesen nänert, ist verschwinden. Während wir in Anatolien den Boden, noch sorgfältig musterten, wenn wir durch Busch und über Fels wanderten, verzichteten wir hier im Dschungel darauf, ja wir wurden eigentlich beinahe leichtsinnig. Fast jedesmal, wenn wir unsern Wagen in den Dschungel steuertet, irgendwo über eine Wiese weg ein Stück bis in eine Lichtung hinein, guckten uns die Inder verwundert nach und riefen uns etwas von Gefahren zu. Wir aber kochten in der Nacht draussen ab und spieseh gemütlich, während es überall knisterte iind knackte — allerdings so fein, dass es kaum,.das, ewige Zirpen der Grillen übertönte. Eines Nachts ging mir das Licht aus. Ein Kabel unterm Chassis hatte sich durchgerieben und^e*** SPEZIAL-WERKSTATTE E.EGLI, Zürich 2 Vormals In Firma Egll & Källn, Zürich Bederstrasse 89 Telephon 57.042 AUTOMOBIL-REVUE MENSTAG. 27. OKTOBER 1938 — N°87 zeugte Kurzschluss, wie ich anderntags feststellen konnte. Also ohne Licht in ein Wäldchen hinein und das Camp eingerichtetl Da sassen wir also beim Essen, als plötzlich aus einem Busch, wenige Meter abseits, ein Laut zu uns drang, der einem langgezogenen menschlichen Todesschrei verzweifelt glich. Sogleich erwachte in uns der Entschluss, dem Bedrohten zu Hilfe zu eilen, als_ wir entdeckten, woher dieser Laut kam — von einem Schakal. Er strich ständig um unser Camp herum und blieb betreten stehen, wenn wir ihn mit einer Lampe anleuchteten. In Bengalen schiesst man die Schakale mit der Entschuldigung, dass sie eben ein markerschütterndes Geheul verführen. Auch uns überlief es etwas kalt bei diesem schauerlichen Schrei. Und es kann nicht verschwiegen werden, dass wir denn doch ein wenig vorsichtiger wurden. Ohne Waffen. Wie wir in den Zentralprovinzen irgendwo kampierten, glitt auf der Strasse ein Auto vorüber. Mit dem Feldstecher entdeckte ich, dass vier Gewehrläufe aus den vier Fenstern starrten. Engländer fuhren zur Jagd. Selbst der Fahrer hat da sein Gewehr neben sich. Das gehört mit zur Jagd- Etikette. Und wer weiss, vielleicht tauert irgendwo eine hungrige Bestie... Die einzige Waffe, die wir bis Bombay mithatten, war eine gewöhnliche Scheintodpistole, die jedoch nie in Funktion trat. Der englische Zolldirektor in Bombay nahm mir das Ding höchst eigenhändig ab. Waffeneinfuhr ist verboten, und sich einen Waffenschein zu verschaffen, hat seine Schwierigkeiten. Zwar zitterte der Herr Direktor leicht, als er mir die «Waffe> abnahm. Ich sollte sie entladen. Das gelang mir nicht sofort. Scheue Blicke um mich im Zollsaal mit seinen hundert indischen und europäischen Angestellten. Wenn das Ding losginget Es ging aber nicht. Und jetzt ruht es im Zollgebäude in Bombay. Also blieben wir ohne Waffen — bis auf ein mittleres Taschenmesser. Khmatologie am eigenen Körper. An der Malabarküste troffen wir ob der feuchten Hitze, um innerhalb weniger Minuten zu trocknen, als einmal das Randgebirge überquert war. Dort droben wehte ein frischer Wind, und die Nacht war angenehm kühl. Etwas weiter im Innern wurde es tags heiss und nachts recht kalt. Im mittleren Gangestal trafen wir auf feuchte Hitze untertags und Kühle mit Taufall nachts. Unser Körper hatte sich täglich umzustellen. Das sind Strapazen, an die man gewöhnlich nicht denkt. Meine Mitarbeiterin, Frl. Lydia Oswald, wurde in Bombay von einer Blinddarmentzündung befallen, die sie ohne Operation überstand. Gewissermassen aus dem Spital geriet sie so in ein Sammelsurium aller denkbaren Klimata hinein, mit der wir in diesem Ausmass nicht gerechnet hatten. Von Bombay bis Kalkutta sucht man fast vergeblich nach einem Spital mit einem wirklich geschulten Arzt. Oft genug lassen sich deshalb Europäer den Blinddarm herausnehmen, bevor sie ins Innere starten. In den Tropen operiert man übrigens leichter, und die Engländer sagen nicht umsonst: «In India there is hard living and easy dieing». Und Nichtengländer behaupten: «Entweder stirbt der Engländer, oder er kommt davon». Auch gegen Malaria und'andere Tropenkrankheiten wird man hier gleichgültig. Man ist froh, we- Eine Allee, 3000 Kilometer lang. Von Bombay nach Kalkutta ist die Strasse von etwas mehr als Autobreite beidseitig mit riesigen Bäumen gesäumt. Jedes Exemplar davon würde einem botanischen Garten zur Zierde gereichen. So fährt man'etwa 1500 Kilometer im Schatten und 1500 Kilometer in der Sonne. Zwischen Biaora und Guna, in Zentralindien, turnten riesige, graue Affen mit weissen Gesichtshaaren in den Baumkronen herum, dass es nur so raschelte und dröhnte, wenn sie aus hohem Geäst herabsprangen. Im mittleren Gangestal tauchte dann eine kleinere, braune Affengattung auf, die auf der Strasse herumhockten oder auf zerfallenen Temnigstens halb gesund zu sein. Eine Krankheft mehr oder weniger spielt da keine Rolle. Bei uns spielte sie es aber glücklicherweise noch. Wir zogen es vor, alles Trinkwasser zu kochen und schlürften lieber heissen Zitronensaft als kühles, ungekochtet Wasser. Hier in Kalkutta erzählte eine mit einem Inder verheiratete Europäerin, sie koche das Trinkwasser seit zehn Jahren höchst eigenhändig. In den grössten Städten Indiens finden sich heute Wasserhahnen in den Strossen, aber die Vorsicht lässt es doch als geraten erscheinen, das Wasser zu kochen. Ein Ei, zehn Rappen. Auf dem Land zahlten wir soviel, in Städten dagegen nur die Hälfte. Die Hindus essen keine Eier. Sie verkaufen sie, damit andere sie vertilgen. Das ist auch eine Art Prinzip des NicFrttötens... Es hält schwer, im Innern Nahrungsmittel aufzutreiben, mit Ausnahme allerdings der grössern Städte. Oft fanden wir in Dörfern nicht einmal Reis, da die Bauern zu arm waren, um ihn bezahlen zu können. Sie vertilgen dafür verschiedene Hülsenfrüchte zusammen mit Dutzenden von Gewürzen, die sie in Prisen verzehren. Die Inder zahlen für ihren Reis 15 Rappen pro Kilo, während wir keinen unter dreissig bis vierzig Rappen kriegten — im Reisland Indien. Ja, Indien importiert noch Reis, aus Burma und Siam. Milch war auch nur abends erhältlich und meist unsauber. Vorsorglicherweise hatten wir uns in Bombay mit einem kleineren Berg Schweizer Konserven, zu recht hohen Preisen freilich, verproviantiert, von denen wir auf der Fahrt fast ausschliesslich lebten. In indischen Restaurants können wir kaum essen. Trotz aller schönen Reiseschilderungen, die vom Gegenteil zu berichten wissen. Gewiss, Einladungen bei gutgestellten Eingeborenen gehen noch an, doch wurde uns auch dabei fast jedesmal schlecht. (Fortsetzung folgt). Das führende Geschäft für Photographie unsere vergrössemngen und übrigen Photoarbeiten sprechen für sich selbst - Entwickeln nach eigen, einzigem Verfahren. Zeitgemässe Preise. Bahnhofstrasse 37. vorm. Goshawk Telefon 36.083 Wer beteiligt sich an neu zu gründendem Auto-Abbruch- Unternehmen? Nur ganz erstklassige Leute, die das Geschäft selbständig führen können, belieben sich zu melden unter Chiffre 15657 an die Automobil-Revue. Rasse In Linie u. Motor! „Terraplane" Mod. 1933/34 Sedan de luxe 13 PS (das schönsteTerraplanmod.) nur wenige 1000 Kilometer gefahr., absolut wie neu aus dem Laden, m. Garantie für Fr. 2000.— zu verkaufen. Ev. Teilzahlung. — Auskunft: Masewo AG., Zürich 4, Kochstr. 1 (im Hofe), Ecke Sihlfeldstrasse. 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N»87 II. Blatt BERN, 27. Okt. 1936 Polarisierte Beleuchtung mit billigen Mitteln möglich. Wir beschrieben vor längerer Zeit die glänzenden Aussichten, welche der polarisierten Beleuchtung für Automobile zukommt. Gleichzeitig wiesen wir aber auch darauf hin, dass das System in der damals vorgeschlagenen Form noch zu teuer sei, um sich allgemein einführen zu lassen. Denn die polarisierenden Filme kosten vorläufig noch eine ganze Stange Geld, so dass es ausgeschlossen ist, etwa die ganze Windschutzscheibe oder auch nur schon die Gläser der Scheinwerfer komplett damit zu überziehen. Nun geht ein neuer, amerikanischer Vorschlag dahin, die Scheinwerfer einfach mit einem Ellipsoid-Spiegel auszurüsten, in dessen einem Brennpunkte sich der Glühfaden der Lampenbirne befindet, während man kurz vor dem zweiten Brennpunkte ein kleines Fleckchen des polarisierenden Films montieren würde. An Stelle einer polarisierenden Windschutzscheibe wird vorgeschlagen, am Blendschutzschirm einen kleinen, bei Gebrauch herunterzuklappenden Polarisationsschirm vorzusehen. Motorradfahrer könnten die obere Hälfte ihrer Schutzbrille mit dem polarisierenden Film versehen und müssten dann beim Kreuzen mit andern Fahrzeugen lediglich den Kopf etwas stärker nach vorn neigen, um die Sehstrahlen durch diesen Teil passieren zu lassen. Je nach der Beschaffenheit der Strassenoberfläche sowie den optischen Eigenschaften des Films reduziert sich das Licht der entgegenkommenden Scheinwerfer um 95 bis 98 %, das von der Strasse reflektierte dagegen nur um 15 bis 45 %. Bild-Nachlese zur Olympiaschau Seitenansicht der SS-Jaguar-Limousine, Modell 1937, mit 2,^-Liter-Motor, V8-Motor-Getri«beblock der tnrliwAen Firma Standard. N°87 II. Blatt BERN, 27. Okt. 1936 Von einem Vorschlag zum Bau eines Personenwagen - Dieselmotors, der mit Drehzahlen zwischen 6000 und 10 000 Tl Min. arbeiten soll, wenn er sich nun auch so benimmt, wie der Verfasser des Pro* jektes glaubt voraussetzen zu dürfen. Von einer Vorrichtung zur Erleichterung des Rückwärtsfahrens von Anhängerzügen, die dem Fahrer ständig mittels eines Zeigers die Fahrrichtung des Anhängers anzeigt. Von einem phantastischen Projekt eines Yankees, das sich mit einem Flugboot für 500 Passagiere und 100 Mann Besatzung befasst. Die Flügelspannweite soll danach 170 m, die Höchstgeschwindigkeit 400 kmjSt., der Aktionsradius 7700 km, die Motorleistung 4X50,000 PS, der Durchmesser der Propeller 18 m betra* gen, während die Kosten auf 20 Millionen Dollar geschätzt werden. Ob die sich so rasch finden? Von einer neuen Methode zur Bestimmung des Zündverzuges von Dieselmotoren, die darin besteht, dass man mit Hilfe eines elektrischen Auf nähme-Apparates den Moment der Nadelöffnung registriert, während in einer gewissen Entfernung von der Düse eine lonisationsstrecke angeordnet wird, um den Beginn der Verbrennung an der betr. Stelle festzuhalten. Von einer Brennstoffpumpe, welche dank ihrer besonderen Konstruktion gegen die Einwirkung von Hitze unempfindlich ist, da eine eigene mit ihr zusammengebaute Membranluftpumpe eventuell gebildeten Dampf aus ihr absüugh Dass in Frankreich ein neues Gelenk für die Kraftübertragung auf die Vorderräder von Automobilen herausgebracht wurde, das nach der «Motor-Kritik-» einen maximalen Lenkeinschlag der Vorderräder von 72 Grad erlauben soll, also viel mehr, als praktisch nötig ist. Amerikas bedeutendste Schlager die neuen 6 und 8 Cylinder Original 18 Steuer PS. 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