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E_1936_Zeitung_Nr.094

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Wie modernisiert man

Wie modernisiert man vorjährige Hüte ? Die hohen Köpfe sind das charakteristischeste Merkmal der neuen Mode, das heisst, der Kopf ist nicht immer hoch, aber durch verschiedene Mittel wird dieser Eindruck erzeugt. Machen wir uns das zunutze. Wenn wir einen drapierten Filzhut besitzen, lässt sich das darin verborgene Material sehr gut benützen. Der Spezialist zieht und dehnt den Filz, bis er die von der Mode gewollte Form hat. Man kann auch unter der Garnitur einen Rand ansetzen, um nachzuhelfen, bei einem Hut spielen ja 3 oder 4 Zentimeter eine enorme Rolle und beim Umformen kann man von der Breite nehmen, um die Länge zu ersetzen, schmal und Aoer wenn unser Hlz zu dürftig ist, um ihn genügend ausdehnen zu können — was dann? Nun, da nimmt man beispielsweise Bandschlupfen zu Hilfe, ein etwas steifes Band vorzugsweise, oder auch eine Flügelgarnitur Ischwarzer Filz, rote Gestecke, wird gegenwärtig in Paris von sehr eleganten Frauen getragen) und die hohe Linie ist auch Die schlanke Fracklinie auf einem niedrigen Hut eicht zu erzielen. Eine irosse Ressource für aufzufrischende Hüte sind die Mischungen, die dieses Jahr modern sind, vor allem diejenigen von Filz und Samt. Daneben mischt man .Samt oder Filz mit Pelz, Panne mit Grosgrain, Antilopenleder mit Grosgrain usw. Man macht viele Köpfe aus flachem Pelz oder aus Pelzstoff und auch aus geklebten Federn. Bei Agne's macht man ein ähnliches Hahnenfedernarrangement wie es die Bersaglieri tragen, aber bei ihr läuft es spitz zu, ist sehr hoch und bedeckt den Kopf des Hutes völlig. Das ist ein guter Kniff, um einen niedrigen Hut hoch zu machen. Man mischt aber nicht nur das Material der Hüte, sondern auch die Farben. Gewundene Turbane und Toques sind sehr häufig in zwei Farben gehalten. Damit lässt sich auch Höhe vortäuschen. Aus ein paar Samtresten lässt sich ein sehr schicker Turban drapieren. In Rot und Schwarz, Grün und Schwarz, Hellblau und Dunkelblau, in zwei Tönen Violett, macht sich das sehr effektvoll Wem die hohen Hüte nicht stehen, bringt eine Kielfeder seitlich, vorn oder rückwärts an, das gibt eine höhere Linie, besonders wenn sie vom Hut in der Farbe absticht. Auch eine normale schwarze oder farbige Samttoque wird durch ein in die Höhe strebendes Gesteck, -ftügel, Aigrette usw. im wahrsten Sinne des .Wortes «gehoben». Auch der Schleier kann dazu dienen, er wird in Schlupfen auf dem Hut gerafft. Jeanne Lanvin arrangiert eine persische Tiara aus dem Schleier, was freilich nicht leicht zu kopieren ist. Jedenfalls gibt uns die Mode dieses Jahr genug Behelfe, um ältere Hüte zu transformieren, sie lehrt uns sparen. Die neue Laune: Herbstlaub. Ganze Tuffs von gelb schattierten Blättern machen die Ansteckbuketts zeitgerecht, herbstlich. Denn die Ansteckblume soll der Natur immer gleich oder voraus sein. Sogar die hübschen aus Halbedelstein gearbeiteten kleinen Sträusschen geben das grüne Blatt auf und sammeln einige Blüten um ein braunes Herbstblatt. Mit dem Winter wird auch der Goldkäferton wieder modern. Er passt dämpfend zu den gelblichen Nuancen. Kürzlich sah man in Paris ein wunderschönes, goldlackfarbig karossiertes Automobil, das in einer Konkurrenz den ersten Preis davontrug. Diese Farbe wird jetzt auch die Kleidung der Frau bereichern. Die Auto- Nach dem Smoking, den die Frauen eine Zeit- mode regt die Mode der Kleider an. lang den Männern entlehnten, kommt der Frack in Mode. Der weibliche Frack wird allerdings nicht ausschliesslich am Abend getragen. Bei Tag ist er aus schwarzem Tuch mit schwarzen Faillerevers und wird auf einem Rock aus demselben schwarzen Tuch getragen. Am* Abend ist er, aus weissem Satin, auf einem schwarzen, ziemlich gross genetzten Tüllrock, der mit weissem Satin unterlegt ist. Die vom Directoire abgeleitete Fracklinie wird uns bald ebenso vertraut werden wie das Smokingjäckchen. Wir Herbst'aub Film und Bühne Shirley Texnple znuss prozessieren Nach einer Meldung aus Hollywood hat der Filmregisseur Jack Hays gegen Shirley Temple einen Prozess angestrengt, der eine Millionenforderung zum Gegenstand hat. Hays behauptet, im Jahre 1932 mit den Eltern des kleinen Filmstars einen Kontrakt abgeschlossen zu haben, in dem ihm ausschliesslich für die Dauer von zwei Jahren das Recht für das Auftreten des Kindes zugesprochen wurde. Nach den Angaben Hays haben die Eltern ein Jahr später den Kontrakt gebrochen und die künstlerische Erziehung Shirleys der «Twentieth Century Fox» übertragen. Da das "kleine Mädchen ein Einkommen von schätzungsweise zwei Millionen Dollar hat, glaubt Hays, seine Rechte mit Erfolg geltend machen zu können'. Shirley selbst dürfte das Verständnis für diesen Streit völlig abgehen; die Interessen des Kindes werden jedoch "von ihren Eltern, der «Twentieth Century Fox> und zwei Banken vertreten. Scharfe Schüsse im. Kriminalstück. Während der Aufführung eines Knminalstücks in Blue Point (Kalifornien) kam es zu einem eigenartigen Zwischenfall. Im zweiten Akt hatte der Held gegen zwei ihn verfolgende Verbrecher Schüsse abzugeben. Ein Bühnenarbeiter hatte jedoch die Theaterpistole mit einer «echten» geladenen Schusswaffe vertauscht. Beide Verfolger wurden von den Schüssen getroffen und erlitten ziemlich schwere Verletzungen. Der Bühnenarbeiter gestand, auf die schauspielerischen Erfolge des Helden eifersüchtig gewesen zu sein und die Waffen vertauscht zu haben, um dem Schauspieler 'Ungelegenheiten zu bereiten. Das Publikum hatte zunächst nichts gemerkt, dass die Verletzungen der Verfolger nicht gespielt, sondern krankenhausbedürftig waren. * * * cpf. Dez «Tag des unbekannten Statisten». Am IS. November ist in Kalifornien der «Tag des unbekannten Statisten». Es handelt sich um Veranstaltungen, die - im ganzen Lande an diesem einen Tage erfolgen, Veranstaltungen, bei denen die prominentesten Stars mitwirken, und bei denen das Honorar an eine Sammelstelle abgeführt werden muss. Diese Sammelstelle nimmt ihrerseits eine Verteilung der Einnahmen unter die zahlreichen arbeitslosen oder wenig beschäftigten Statisten vor, denen damit geholfen werden soll. Eine Reihe von Stars haben ihre Mitwirkung am Tage des unbekannten Statisten bereits zugesagt. cpr. Automobil-Revue — N° 94 Clotilde und Alexander Sacharoff kommen ins Stadttheater Zürich am Dienstag den 1. Dezember mit einem Programm, das vier gänzlich neue Nummern umfasst. Gerade diese neuen Nummern sind besonders bezeichnend für das unermüdliche Streben der beiden Künstler nach Klarheit des Stils und Reinheit des Ausdrucks. Clotilde Sacharoff, die ein Kritiker so richtig als «Priesterin von Debussy» bezeichnete, hat sich zur Darstellung des « Apres-midi d'un faune » dieses Komponisten entschlossen, eines Tanzes, der sowohl tiefste künstlerische Einfühlung wie auch Anspannung aller Kräfte verlangt. Wie hat die Künstlerin Gedicht von Mallarm6, das Debussy zu seinem noch bekannteren Musikstück inspirierte. aufgefasst und wie hat sie es in Bewegung und Plastik umgedeutet ? Jeder Bewunderer von Clotilde Sacharoff wird sich mit Interesse diese Frage stellen und schon aus diesem Grunde das neue Programm sehen wollen. Eine weitere Kreation von Clotilde Sacharoff ist die Auferweckung der Romanze «München» von Florent Schmitt. Alexander Sacharoff bietet ebenfalls zwei neue Schöpfungen: «Tanz aus der Arlesienne-Suite» von Bizet, und «Nocturne» von Chopin. In beiden Werken zeigt sich erneut sein schöpferisches Talent virtuos bestätigt. Mitglieder des ACS und des TCS gemessen die Vergünstigungen von Abonnenten und Besuchsheftinhabern. Ein hässliches Geschöpf. Sie hatte gerade einen herrlichen Skunksmantel von ihrem Gatten bekommen. «Ich kann nicht begreifen, dass solch ein wundervoller Pelz von solch einem hässlichen Geschöpf kommt.» «Ich erwarte keinen Dank von dir, Liebe,» sagte der Gatte gekränkt, «aber ich muss dich zumindest um Respekt bitten.» * * Ein bekannter Maler des vorigen Jahrhunderts wurde gefragt: «Wie kommt es eigentlich, dass die Engel auf Ihren Bildern immer schwarze Haare haben?» «Meine Frau ist blond», erwiderte der Maler. redigieren und administrieren, photographieren und retuschieren, klischieren und stereotypieren, Erhältlich in allen Apotheken • Oer Packung Fr. 4.50 — 4 er Packung Fr.!,-, Qratis-Prospekt diskret durch EROVAQA.Q,, Zürich 25, Bachtobeistrasse59. Lesen Sie die aufklärende Broschüre von Dr. H. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 in Briefmarken oder auf Postscheck VIII' 1819. EROVAQ A. Q. Fauteuils Louis Xm Louis XIV Louis XV Louis XVI A. Berberich, ?£.°„\Y Zürich 8 beim Stadttheatei entwerfen und zeichnen. setzen, drucken, binden Alles unter einem Dach HALLWAG A.G., BERN Ziehung der OEFA am lllllll TVeHerplan: t 6 . 5 tO - ° - 15 - °. " 150 - ? " 1500 - ? - 13335 - ° " 15020 Treffer 750,200 Franken •• 50,0 20,000.- 10,000.- 5.000*- 1.00O- 400.- 250^ 50.- 2O- 20. Dezember Audi Sie können ein Vermögen gewinnen bestellen Sie sofort GEFA-Lose» 9 U MILLIONEN GEWINNSUMME! Lospreis Fr- '0

No 94 Automobil-Revue 15 OtRHZflROO Rä#««I*IFc:l*« Königszng-Rätsel. - Sehlma- mer- ans un- d e r b x o e h - n e u S t i l - wie lo- des Ohi die g e - L a u t s t e r - l e das sen ten se Mu- s e h e r a u - s e G e i - At- •tst fln- der Ru- . d e r s g e - w i s - g e - men das te un- dann f e n N a c h t - d e r u n - ei- Wacht- trau- ge- dump- die d e a l s t e r t nes ge- der hör- nes M e l - m i r n i c h t s w e i - jun- Hun- bell te ei- S c h l a - d a s d a n n B u - gen men de des Tritt gen f e r w i e n e n s sens Con- Schlum- dann de d a n n e i n U - w i e Brun- Fer- rad Stun- der F i - s c h e r - a m f e n das nand di- der zähl- a b - z w i e - s p r i c h M u r - Heer. Mey- Schlag te < ge- ge- • mein ei- nes Einsendetermin: 27. November Glückstor offen rückt Immer näher. Wer Gewinner. • Bestellen Sie heute noch • I.Treffer 250 000 . „ , . 10O000' :-'• „ , soooo ,>* 25 000 > mal 10 000 l,25O,OOO Bar- . Lieber Neffe Eduard! ^ Du hast recht, ein Erfinder und ein Entdecker ist nicht dasselbe; das gilt ja auch für die Auto- Magazin-Rätsel, deren Entdecker nicht Immer zugleich die Erfinder sind. Aber wenn Du mir eins ans Bein geben willst, mysst Du auf Deine Makellosigkeit acht geben und nicht fSchweinwerfer» für «Scheinwerfer schreiben. Aber in unsere Lotterienummer passt Deine Erfindung (oder Entdekkungl) ja ganz gut. Auflösung des automobilistischen Silbenrätsels. 1. Entwenden. 2. Scheinwerfer. 3. Donnet Zedel. 4. Avondet. 5. Essex. 6. Maximalgeschwindigkeit. 7. Panne. 8. Feder. 9. Elektrizität. 10. Taue. 11. Antriebswelle. 12. Linzer. 13. Lager. 14. Einlassventil. 18. Reserverad. 16. Erfinder. 17. Iris. 18. Stoewer. 19. Engrenage. 20. Lucullus. 21. Usus. 22. Stossfänger. 23. Testament. Es daempfet alle Reiselust, wenn eine Kerze leise russt. Liste der richtig eingesandten Lösungen. J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; A. Bänninger, Klein-Andelfingen; Frau R. Bedert, Solothurn; Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; H. Christen, Suhr; A. Himmelsbach, Zürich; Frau T. Hunziker-Aichele, Riehen; Frau Dir. M. Jeannot, Othmarsingen; Fraul. Keppeler, Rheineck; Dr. C. Körber, Meningen; Frau Krähenbühl, Niederwangen; Frau Dr. K. Kubli, Zürich; Frl. K. Küderli, Zürich; Frau Marti, Ölten; R. M»tthaei, Erlenbach; P. A. Messmer, St. Gallen; J. Nussbaumer, Benzenschwil; R. Räz, Biel; H. Roelli, St. Gallen; Frl. T. Ruchti, Münchenbuchsee; Hr. Schneider, Buchs; Frau I- Schwegler-Schwenter, Recherswü; K. Siegrist-Stehlin, Binningen; H. Sommer, Zürich; Frl. K. Spieler, Luzern; E. Stettier, Bern; Erl.M. von Tobel, Bemj F. Wenger, Bern; Frl. Wüdbolz, Bern. Preisträger: A. Himmelsbach, Zürich; P, A. Messmer, Sankt Gallen; Frau I. Schwegler-Schwenter, Recherswil. Sdmatspuc Ein Farmer aus Wildwest kam nach New York, um sich zu verheiraten. Er fand bald eine Frau, die ihm gefiel, und reiste mit ihr ab. Nach einem halben Jahy.kam er wieder nach New York. Seine Freunde fragten ihn, wie es denn seiner Frau ginge. « Ach, stellt euch vor, mit der Frau habe ich grosses Pech gehabt: kaum waren wir zwei Monate zurück, fällt sie über ' eine Baumwurzel und bricht sich ein Bein. Da habe ich sie leider erschiessen müssen. » aus. Zu diesem gehörte auch Moritz von Schwind. Als der Arzt eines Tages von dem Maler gebeten wurde, doch eine Rechnung izu schicken, sagte Hoffmann, Schwind möge ihm eine kleine Zeichnung überlassen, damit sei die Sache abgemacht. Hoffmann erhielt darauf von Schwind eine Farbskizze des «Sängerkrieges». Diese wertvolle Arbeit wollte Hoffmann nicht annehmen. Schwind bestand aber darauf. Da meinte Hoffmann: «Gut, mein lieber Schwind. Dann haben Sie aber bei mir noch ein kleines Nervenfieber zugute!» IRECIHISÄAL FÜR KOSMETIK „ UND KÖRPERPFLEGE Anfrage Frau M. F. in B. Es ist sicher niwit leicht, als viel beschäftigte Hausfrau immer schön gepflegte Hände zu besitzen. Da aber Hände Bände sprechen, sollten Sie dem Wunsche Ihrer Tochter nachkommen und diesen die notwendige Pflege angedeihen lassen, um sie, wenn auch die Formen Ihrer Hand nicht gerade «klassisch> sind, doch wenigstens gepflegt zu präsentieren. Damit ist schon sehr viel gewonnen. Schwielige und rissige Haut kann bei entsprechender Pflege rasch behoben werden. Dafür gibt es einige einfache Mittelchen, die fast keine Auslagen verursachen, aber trotzdem sehr wirksam sind. Vor allem kpnn die Haut auch geschont werden. Zum Staubwischen sollten Sie stets Handschuhe anziehen. Gerade Staub trocknet die Kaut übermässig ein und macht sie derart spröd und rissig, dass die Ausführung jeder feinen Näharbeit nachher direkt unmöglich ist. Sollten Sie aus besonderen Gründen für diese Arbeit keine Handschuhe tragen können, so empfehlen wir Ihnen, nach dem Abstauben die Hände sofort mit heissem Wasser und viel Seife gründlich zu waschen und nachher kalt abzuspülen. Alsdann mit einem weichen Tuch leicht trocknen und, solange sie noch ein wenig feucht sind,'mit Glyzerin, das zu gleichen Teilen den Saft einer Zitrone enthält, einzureiben. Bei einer etwas plumpen Hand verfährt man am besten so, dass von den Fingerspitzen nach der Handwurzel hin massiert wird, wobei die Finger einzeln vorgenommen werden. Diese Prozedur nimmt sehr wenig Zeit in Anspruch, ist aber von ausserordentlich guter Wirkung, indem sie die Haut zart, weich und weiss macht. Ausserdem sollten die Hände vor dem Zubettgehen noch besonders behandelt werden. Mit Mandelöl und Zitronensaft, zu gleichen Teilen gemischt, werden die Hände eingerieben, oder man fette sie hin und wieder zur Nacht mit einer Fettcreme, oder mit Süssmandel-' oder Olivenöl gut ein, und zieht weiche Handschuhe aus Leder darüber. Im Winter leidet die Hausfrau auch etwa unter aufgesprungenen Händen. Ein wirksames Hausmittelcnen dagegen ist Honig mit Glyzerin vermischt, mit dem man die sauber gereinigten, noch feuchten Hände gut einreibt. Am besten geschieht dies auf die Nacht. Aus Süssmandelöl oder Lanolin sind wirksam gegen Schrunden, doch sollten die Hände vorher in Kleiewasser gebadet werden. Zu einer gepflegten Hand gehört auch der gesunde und saubere Fingernagel. Am besten wird der Nagel gleich nach dem Baden oder Händewas.chen geschnitten, weil er da noch weich ist. Versäumen Sie nicht, den Nagel nach dem Schneiden noch nachzufeilen, um Unebenheiten am Nagelrand auszumerzen, damit Sie nicht etwa hängen bleiben und den Nagel aufreissen. Der feine Halbmond an der Naaelwurzel sollte immer gut sichtbar sein; sobald darüber Haut wächst, wirkt der Nagel plump und unschön. Um ein Ueb'erwachsen mit Haut zu vermeiden, wird der Nagelfalz (auch Nagelhäutchen genannt) nach dem Waschen der Hände mit einem Orangenhölzchen (weil nicht splitternd) zurückgestossen. Damit kann vermieden werden, dass der Nagelfalz mit einer Schere beschnitten werden muss, was nicht immer ungefährlich ist, indem die umgebende Haut leicht verletzt werden und zu äusserst schmerzhaften Entzündungen führen kann. Sind die Nägel brüchig, so reiben Sie diese abends mit etwas Lanolin ein, wobei Sie. die Häutchen am Nagelfalz ebenfalls zurückstossen können. Es braucht wohl nicht gesagt zu werden, dass die Nägel immer sauber genalten werden sollen. Falls Ihnen das Reinigen tDa&QeqettqescheHk zu viel Zeit in Anspruch nimmt, so schneiden Sie Dr. Hoffmann, der Verfasser des «Struwwel- sie nocn etwas über das Nagelbett hinausragen. die Nägel möglichst kurz, aber immerhin so, dass peter», war Arzt. Er übte Bei Einhaltung der oben angegebenen Hand- und seine Praxis * fast nur Nagelpflege werden Sie immer, auch nach getaner grober Hausarbeit, gepflegte Hände haben, noch im Freundeskreis sehr zur Freude Ihrer Familienangehörigen, aber auch zu Ihrer eigenen Wohltat und Befriedigung. Anfragen sind zu richten an die «Automobil- Revue», kosm. Sprechsaal, Löwenstrasse 51. Zürich. „Parking" Bi. £itt JCiutstkcHHec Di« Gewinn« werden nach allen Kantonen ohne jeden Abzug ausbezahlt Oie Luzerner Kantonalbank garantiert die Auszahlung der Treffer. Lose sind erhältlich bei sämtlichen luzern. Banken, Reisebureaux und bei den bezeichneten Verkaufsstellen. Für eingeschriebene Zustellung der Lose 40 Rappen für Porto beifügen; Ziehung», liste, wenn nach Erscheinen gewünscht, 30 Rappen. Lotteriebureaus Hirsch« mattstrasse 13, Ecke Pilatusstrasse. Luzern. 21 Postcheck VII 6700. Virsand luth iiim licknahat. Einzellott Fr. 10.—. Zfthnerseri« Fr, 100.—. Kantonalbank-Garanti«. Diskreter Losvtrkauf Ein Warschauer Gerichtsvollzieher hatte bei einem Steuerpflichtigen eine Pfändung 1 vorzunehmen. Er beschlagnahmte eine Kopie nach dem berühmten Gemälde « Leda mit dem Schwan». Die amtliche Beschreibung des beschlagnahmten Objektes lautete:* «Bild im Ausmass von 75X42 Zentimeter, ohne Glas, in goldenem hölzernen Rahmen, danstellend eine junge, ausgezogene Frau. Alter ungefähr 25, Blondine, angefallen von einer tollwütigen Gans. » „Schrecklich, lauter Pannen! nicht helfen sollten?" Ob wir den Leuten (Humorist.)