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E_1936_Zeitung_Nr.095

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6 AUTOM OBTL-REVUE

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No 95 II. Blatt BERN, 24. Nov. 1936 Automobil-Revue N« 95 II. Blatt BERN, 24. Nov. 1936 Batterieloses Starten Je grösser ein Motor ist, desto höhere Anforderungen hat auch der Startmotor und damit die Batterie zu erfüllen, um ein sicheres Anwerfen unter allen Umständen zu gewährleisten. Und trotzdem kann es manchmal passieren, dass der Akkumulator komplett «ausgepumpt» ist, bevor der Motor ein Lebenszeichen von sich gibt. Die schwersten Bedingungen stellen naturgemäss die grossen Dieselmotoren mit ihrem hohen Verdichtungsdruck. Es sind deshalb neuerdings verschiedene Vorrichtungen entwickelt worden, welche das Anlassen mit Hilfe von Druckluft besorgen und dank ihrer grossen Kraftreserve selbst einen grossen kalten Dieselmotor mit Leichtigkeit anwerfen. Nicht dass es sich hier um ein absolutes Novum handelt, denn man hat die Druckluft-Anlasser schon früher gekannt, gelang es doch Saurer schon 1905, einen Wagen mit einer derartigen Anlass-Vorrichtung bei einer Konkurrenz am Pariser Salon zum Siege zu führen. Dieser Erfolg bedeutete für eine Reihe anderer Fabrikanten das Signal, das Saurer-System entweder direkt lizenzweise zu übernehmen oder sich sonstwie dem Druckluft-Anlasser zuzuwenden. Wenn er jetzt von der gleichen Firma wieder aufgegriffen wird, so bestätigt sich damit einmal mehr das Sprichwort: On revient ä ses Premiers amours. Die neuen Heywood-Starter nämlich, die von Motosacoche lizenzweise gebaut und von Saurer montiert werden, stimmen im Prinzip mit dem ursprünglichen System in den wichtigsten Einzelheiten überein. Die Wirkungsweise besteht darin, dass man im gegebenen Moment die Druckluft über einen Verteiler direkt in die Zylinder leitet. Genauer gesagt: abwechslungsweise in jenen, der gerade seinen Explosionshub ausführt. Die Druckluft treibt dann den Kolben in gleicher Weise an, •wie es die Explosionsgase tun, wenn der Motor angelaufen ist. Beim Oeffnen des Auspuffventils entweicht die Druckluft durch dieses, und erst bei Beginn des nächsten Arbeitshubes gelangt neue Pressluft in den Zylinder, bis der Motor anspringt. Damit beim Einsetzen der Zündungen der Explosionsdruck sich nicht in die Druckluftleitung fortsetzen kann, besitzt jeder Zylinder an deren Einmündung ein kleines Rückschlagventil, das sich schliesst, sobald im Zylinder ein höherer Druck herrscht als in der Anlassleitung. Diese Lösung gewährleistet einen automatischen und weichen Uebergang vom Anlassen zum Betrieb. Zur Erleichterung der ersten Zündungen sind verschiedene Vorrichtungen mit dem Apparat kombiniert, welche für die Beimischung einer kleinen Menge leichtflüssigen Brennstoffs (Petrol etc.) zur Anlassluft bzw. zu der durch die Einlassventile angesaugten Luft sorgen. Und hierin liegt der Hauptunterschied gegenüber dem früheren Druckluftanlasser. Ganz andere Wege geht eine englische Firma. Sie sieht davon ab, die Zylinder selbst zum Anwerfen mit Druckluft zu speisen und verwendet statt dessen eine Art Druckluftmotor mit selbsttätiger Kupplungsvorrichtung, deren Klauen in diejenigen auf der Kurbelwelle des Motors eingreifen, bevor ihn die Druckluft durchdreht. Die Arbeitsweise dieses Anlassers weicht stark von den üblichen Pressluftmotoren ab, weshalb eine kurze Beschreibung von Interesse sein mag. Von einem Anlasssmotor zu sprechen, ist, nebenbei bemerkt, etwas übertrieben. Er vermag nämlich dem Motor nur einige Umdrehungen mitzuteilen. Die mechanisch bewegten Teile in seinem Innern gelangen damit in eine Endlage, aus der man sie erst wieder zurückkehren lassen muss, bevor ein erneutes Anlassen möglich ist. Am ehesten lässt sich die Wirkungsweise mit jenem aus einer Metallspindel bestehenden Kinderspielzeug vergleichen, auf der ein Gleitstück in die Höhe geschoben und dabei ein auf die Spindel passendes Flügelrädchen in so rasche Umdrehung versetzt wird, das es — einmal oben angelangt — diese verlässt und davonschwebt. Genau gleich enthält auch dieser Anlasser eine Spindel und einen auf dieser gleitenden Teil, diesmal allerdings kein Flügelrädchen, sondern einen Druckluftkolben. Ist es beim erwähnten Spielzeug die Kraft der Hand, welche den angetriebenen Teil in Drehung versetzt, so treibt hier die Wirkung der Druckluft den Kolben auf der Spindel vorwärts. Aus Zweckmässigkeitsgründen lässt man aber nicht den Kolben, sondern die Spindel selbst die Drehungen ausführen. Ein zweiter Druckluftkolben dient dazu, eine automatische Kupplung der Klauen auf der Kurbelwelle und derjenigen auf dem Starter zu bewirken. Eine eingehende Beschreibung auch dieses Teils der Vorrichtung würde allerdings in diesem Zusammenhang zu weit führen. Nachfolgend seien einige der Vorteile der Druckluftanlasser kurz beleuchtet, als deren wichtigster wohl die absolut sichere Wirkung angesprochen werden darf, zumal der Anlassvorgang hier mit grösserer Wucht erfolgt als etwa bei elektrischen Systemen. Man erreicht auch bei kalten Dieselmotoren ohne weiteres Drehzahlen von 500 U/Min., womit die Vorbedingungen für das Anspringen erfüllt sind. Als Energiespeicher dient nicht die empfindliche Batterie, die ohnehin je länger desto mehr für alle möglichen Zwecke herangezogen wird, sondern ein separater Druckluftbehälter, über dessen Druckreserve ein Manometer den Fahrer ständig informiert. Der Luftdruck in diesem Behälter bleibt mindestens ebensolange bestehen, wie die zum Anlassen erforderliche Spannung der Batterie; man braucht somit auch nach einem längeren Stillstand nicht zu befürchten, der Motor könne etwa den Anlassversuchen Widerstand entgegensetzen. Selbst wenn der Druckluftbehälter nahezu vollständig leer ist, so vermag ihn der Kompressor im Laufe einiger Minuten wieder vollständig aufzufüllen, eine Operation, welche bei der Batterie immerhin einige Stunden dauert. Die vollkommene Betriebssicherheit auch bei sehr tiefen Temperaturen, bei denen die Akkumulatorsäure einfrieren müsste, dürfte wohl in erster Linie den Qrund dafür darstellen, Von der Gründung der «Exportgemeinschaft Deutscher Automobilfabriken AG.», die ein Aktienkapital von 100 000 RM. besitzt und der alle massgebenden deutschen Automobilproduzenten angehören. Die Gesellschaft soll die Ausfuhr fördern und im Ausland den Kundendienst organisieren resp. erweitern. Dass es auf der Welt etwa 75 Millionen km Landstrassen gibt. Davon sind 6,3 Millionen km in Amerika, 5,4 Millionen km in Europa, 1,7 Millionen km in Asien, 0,6 Millionen km in Afrika und 0,8 Millionen km in Australien angelegt. Dass verschiedene Wetterpropheten einen sehr kalten Winter prophezeien. Der kluge Automobilist baut vor! Von russischen Versuchen, die darauf abzielen, Braunkohle schon im Boden zu vergasen, anstatt sie erst zu fördern, und danach weiter zu verarbeiten. Das gewonnene Gas soll sich zur Benzin-Synthese eignen. Von einer Vorrichtung, die gestatten soll, mit ultraviolettem Licht bestrahlte Gegenstände, die dem unbewaffneten Auge unsichtbar öleiben, zu erkennen. Die amerikanischen Forscher, denen dieses Wunder gelungen ist, denken daran, die Vorrichtung vorerst der Aviatik dienstbar zu machen. Flugplätze können in Zukunft mit unsichtbarem Licht beleuchtet werden und sind dann nur für den mit dem Apparat ausgerüsteten Piloten erkennbar. Dass die Lautsprecheranlage auf der Roosevelt-Rennbahn aus 19 sehr lautstarken Einheiten bestand, die zur Verhinderung von Interferenzen zusammen auf einem 30 m hohen Mast angebracht waren. Von einem Verfahren zum dessen von Gummi in alle möglichen Formen, wobei als Rohstoff ein Material mit 60—65 % Latexgehalt Verwendung findet. So wie die Spiralbohrer an der Bohrmaschine sind die Zu verkaufen *"^C 5—6-Tonnen-LASTWAGEN Schweizer Marke, langes Chassis, mit grosser Ladebrücke, ev. mit Verdeck, geschlossene Führerkabine, wenig gefahren, in tadellosem Zustand, eignet sich für Ueberlandtransporte, ev. mit 2-Rad-Anhänger. Wird günstig abgegeben mit Zahlungserleichterung. Offerten unter Chiffre 15686 an die 11838 Automobil-Revue, Bern. IW" Zu verkaufen "5PC Fiat 508 94,95) Zweiplätzer, in tadellosem Zustande, erst 24000 km gefahren. Offerten unter Chiffre 388 an die Automobil-Revue. Bern. 3** Günstige Occasion! 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