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E_1936_Zeitung_Nr.096

E_1936_Zeitung_Nr.096

Die Reorganisation der

Die Reorganisation der Schweiz. Bundesbahnen (Sehluss von S«itt 2.) Laut Art. 9 sind leitende Organe der Bundesbahnen: a) der Verwaltungsrat, b) die Geschäftsleitung, beide dem Bundesrate für ihre Geschäftsführung verantwortlich und von diesem zu ernennen. Art: 10 beschäftigt sich mit den Befugnissen des Verwaltungsrates und bringt gegenüber dem heutigen Status teilweise Einschränkungen, teilweise Erweiterungen von dessen Kompetenz. Der Verwaltungsrat besteht gemäss neuem Entwurf aus 15 Mitgliedern und wird vom Bundesrate auf eine Amtsdauer von 3 Jahren gewählt Während die Neuordnung seine Befugnisse hinsichtlich des Voranschlages auf dessen Aufstellung zuhanden des Bundesrates beschränkt, ihm dagegen die Prüfung von Jahresrechnung und Geschäftsbericht und deren Weiterleitung an Bundesrat und Bundesversammlung zum Zwecke der Genehmigung wie bisher überlässt, erfahren seine Kompetenzen eine Erweiterung in dem Sinne, als er künftig unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat, das Amtsverzeichnis und die Besoldungsordnung für die Beamten der Bundesbahnen aufzustellen und das Dienstverhältnis der Angestellten und Arbeiter zu ordnen hat. Art. 11 bestimmt die bisherige Zusammensetzung der Geschäftsleitung, bestehend aus Generaldirektion und Kreisdirektoren. Hinsichtlich Zusammensetzung dieser ersteren bestimmt Art. 12, abweichend vom bisherigen Gesetz, nichts Genaueres; der Bundesrat erhält also auch in dieser Beziehung freie Hand. Art. 14—17 umschreiben das Dienstverhältnis des Personals. Soweit möglich, soll das Bundesbahnpersonal in seinem Dienstverhältnis dem übrigen Bundespersonal gleichgestellt werden. Dagegen stellt der Gesetzesentwurf Aufstellung des Aemterverzeichnisses und Erlass der Besoldungsverordnung unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat ausdrücklich dem Verwaltungsrate anheim. Diese Bestimmung bedeutet den Bruch mit der bisherigen Tradition, denn sie gleicht die Stellung des Bundesbahnpersonals der Lage ihres Arbeitgebers weitgehender als bisher an. Art. 15 regelt die Richtlinien für diese Besoldungsverordnung nur generell. Art. 16 wahrt den Angestellten der Bundesbahnen, die nicht Beamte sind, ihre bisherigen Rechte aus dem Beamtengesetz. Sodann sollen künftig die Art. 33—42 betr. Disziplinarrechtspflege durch das Bundesgericht auch auf Disziplinarfälle von Angestellten anwendbar sein. Art. 17 sieht zur Begutachtung der durch den Verwaltungsrat zu erlassenden Verordnungen zum vorliegenden Gesetze die Einsetzung einer paritätischen Kommission vor. Im zweiten Teil des Gesetzes werden Finanzhaushalt und Rechnungsführung behandelt. Art. 18 und 20 beschäftigen sich in bisheriger Weise mit der Pflicht getrennter Rechnungsführung, der Verzinsung der Eisenbahnschuld, soweit das Gesetz keine Ausnahmen vorsieht, und den erforderlichen, den Umständen angemessenen Abschreibungen auf Anlage- und Betriebsvermögen. Art. 19 befasst sich mit der finanziellen Reorganisation der SJ3.B. Mit Inkrafttreten dieses Gesetzes würde der Bund die S.B.B. in der Weise finanziell entlasten, dass er a) den Bundesbahnen die Abschreibung des Ueberschusses des Rückkaufspreises über die Anlagekosten der in der Bilanz ausgewiesenen zu tilgenden Verwendungen und des AU 1 UITIODIU-KCVUE FREITAG, 27. NOVEMBER 1936 — N° 98 Honen albwerfen dürfte, d. h. nach Abzug des für die Wiederaufrichtung der Privatbahnen gedachten Anteiles von 5 Mill. -Fr., also 2X27 Mill. Fr., im • ganzen demnach aus Rückstellungen der Jahre 1935-37 78 Mill. Fr. Nun ist jedoch die verbleibende Summe von 572 MjilL Fr. noch zu verzinsen und zu amortisieren, woraus sich zu 4 % berechnet eine weitere jährliche Belastung von 25,3 Mill. Fr. ergibt. Rechnet man hiezu die Zinsen des auf 700 Mill. Fr. angesetzten Dotationskapitals, ebenfalls 4 % betragend, denn die S.B.B, werden dieses wenigstens vorderhand kaum selbst verzinsen können, dann erhöht sich der Betrag um weitere 28 Mill. Fr., so dass aus der vorgesehenen finanziellen Reorganisation der Bundesbahnen sich eine jährliche finanzielle Belastung von 53,3 Millionen Franken ergibt. Selbst wenn also die nach dem Vorschlag und dem Finanzprogramm II jährlich für die Bundesbahnen bereitgestellten 35 Mill. Fr. auch später vorhanden sein werden, bleibt noch immer ein ungedeckter Betrag von 18,3 Mill. Fr., welche der Bund auf dem Wege neuer Einnahmen aufzubringen hat. Die Annahme, es können Passivsaldos der Gewinn- und Verlustrechnung, wie er im Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes vorhanden sein wird, ermöglicht und b) das Unternehmen mit einem Dotationskapital von 700 Millionen Franken ausstattet. Die gemäss a) in Betracht fallenden Abschreibungen auf Nonvaleurs dürften per Ende 1937 bei Inrechnungsetzung der Passivsaldi bis zu diesem Zeitpunkte ca. 650 Mill. Fr. betragen, die innert längstens 60 Jahren durch den Bund getilgt werden müssteh". Nun dürften laut Bötschaft zum Gesetzesentwurf hievon in Abzug kommen einmal die jährlichen Rücklagen von 8 Mill. Fr. im Bundesbudget seit dem Jahre 1935 für die Sanierung der Bundesbahnen und ferner die Gelder des Eisenbahnsanierungsfonds des Finanzprogrammes II, der nach' den bisherigen Erfahrungen jährlich"32 Milist vor allem die Schlussbestimmung dieses Artikels, wonach über die Deckung von Fehlbeträgen die Bundesversammlung anlässlich der Genehmigung der Jahresrechnung entscheidet Art. 23 regelt die künftigen Leistungen der S.B.B. an ihre Pensionskasse, welche einen jährlichen^Beitrag von 15 % der versicherten Gehalts- und Lohnsumme plus fünf Monatsbetreffnisse jeder Erhöhung des für den einzelnen Versicherten anrechenbaren Jahresverdienstes betragen sollen. Soweit der Entwurf zum neuen Bundesgesetz über die Schweizerischen Bundesbahnen. Bezüglich Kapitalbedarf wäre noch zu erwähnen, dass infolge der laut Bundesratsbeschluss auf dem Wege der Spezialgesetzgebung zu erfolgenden Sanierung der Pensionskasse, die errechnete Belastung des Bundes aus der Bundesbahnsanierung von 53,3 'Millionen Franken mehr als wahrscheinlich noch eine weitere Erhöhung erfahren wird. Alles in allem werden sowohl Gesetzesentwurf als Botschaft noch manches zu diskutieren geben. Wir behalten uns jedenfalls vor, besonders auf die Stellen der Botschaft, welche sich mit der «ruinösen Automobil- die Bundesbahnen das Dotätionskapital dereinst selbst zu 3,5 % verzinsen, d. h. die konkurrenz» und ihrem Anteil am Zustandekommen der Bahnenmisere befassen, noch eingehender zurückkommen. jährliche Belastung des Bundes lasse sich bei deren Rentabilität auf 28,8 Mill. Fr. reduzieren, also niedriger halten als die bereits für deren Sanierung ausgesetzte jährliche Summe, entbehrt wohl vorläufig jeder Grundlage. Art. 21 und 22 stellen quasi das Gegengewicht zu den notwendig gewordenen neuen Belastungen des Bundes dar, sie sollen ermöglichen, eine Wiederverschuldung des Unternehmens zum vorneherein auszuschliessen. Beispielsweise werden die Bundesbahnen künftig Bauten und Anschaffungen nur machen dürfen, soweit Mittel hiefür aus Abschreibungen und Rücklagen vorhanden sind. Jede Erhöhung fester und schwebender Schulden der Bundesbahnen zu diesem Zwecke bedarf eines dem Referendum unterstellten Bundesbeschlusses. Art. 21 enthält ausserdem die Bestimmung, dass ein grundlegender Bundesbeschluss hinsichtlich Erwerbung oder Bau neuer Linien durch den Bund neben der Kreditbewilligung gleichzeitig den Betrag festzusetzen habe, mit welchem die Bundesbahnrechnung belastet werden dürfe. Die Verwaltung will dadurch offensichtlich eine erneute Störung des finanziellen Gleichgewichtes der Bundesbahnen verhindern. Art. 22 enthält die Vorschriften über die Verteilung der -Ueberschüsse; an erste Stelle sind hier die"Abschreibungen gerückt. Hervorzuheben Der engl. Brems- und Kupplungs- Belag Itvassen Notizen Glarus — Walenseestrasse — Panixer und Pragel. Nach einer Antwort von Landammann Hefti auf verschiedene Interpellationen über glarnerische Verkehrsfragen fasste in seiner Mdttwochsitzung der Landrat folgende Resolution: «Der Landrat des Kantons Glarus billigt die vom Regierungsrat des Kantons Glarus bisher eingenommene Haltung in der Frage der Glarner Alpenstrassenprojekte, protestiert gegen die in Volksversammlungen zugunsten der nordufrigen Walenseestrasse gefallenen Vorwürfe gegenüber dem Kanton Glarus und weist diese als ungerechtfertigt kategorisch zurück. Sollte trotz Ausbau des Kerenze"rberges sowie dem Ausbau der Strecke Mühlehorn-Murg-Wallenstadt der Bundesrat finden, dass die Linienführung über den Kerenzerberj; in volkswirtschaftlicher oder militärisoher Hinsicht nicht genügt und damit eine Talstrasse doch notwendig wind, so ist diese auf dem linken Ufer zn erstellen. » Dr. D. Hefti, Haslen, hat in der Mittwoch- Sitzung des Landrates folgende Interpellation eingereicht « Im Hinblick auf die grosse Bedeutung des Baues neuer Alpenstrassen wird der Regierungsrat um Auskunft gebeten, wie er sich grundsätzlich zum Bau einer Panixer- und Prageistrasse stelle und wie er die Projektierung der Alpenstrassen durchzuführen und zu beschleunigen gedenkt. » Die Abnützung im 50% reduziert. neuen Motor um Kauft Accus Wirtschaftlich darum Electrona! MERCEDES D. K. W. Cabriolet, Mod. 34, Typ 170, 9 PS, mit Schnelltanggetriebe und Zentralehassisschmierung. Cabriolet, 4 PI, Stahlblech-Karosserie. Modell D. K. W. 1936 (neu). 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FREITAG. 27. NOVEMBER 1938 AUTOMOBIL-REVUE o 7axameter~3eu>iHigtitigeti Nach den einschlägigen Vorschriften der Stqdt Zürich gibt die Taxameter-Konzession da? aussohliessliche Recht, die Wagen an den hiefür von den Polizeibehörden bezeichneten Orten aufzustellen. Nachdem durch die Eingemeindung eine Reihe von Gemeinden, unter ahderm Witikon, mit der Stadt Zürich vereinigt worden war, stellte ein Chauffeur, der im Jahre 1929 von seiner Heimatgemeinde Witikon eine Konzession für zwei Taxameter'erhalten, sie aber nur bis 31. Juli 1931 ausgeübt hatte, an die Zürcher Polizeibehörden das Gesuch um Erteilung der Konzession zur Aufstellung von zwei Motordroschken auf öffentlichem Grund und Boden gemäss den für das erweiterte Stadtgebiet geltenden Bestimmungen. Das Gesuch wurde in oberster Instanz vom Regierungsrat abgewiesen, da keine Standorte mehr verfügbar seien und die Zahl der in Betrieb stehenden Taxis schon jetzt die Nachfrage übersteige, weshalb sich die Erweiterung bestehender oder die Schaffung neuer Standorte nicht rechtfertige. Die staatsrechtliche Abteilung des Bundesgerichts hatte am 20. November; einen Rekurs des Gesuchstellers zu beurteilen, der diesen Beschluss der Zürcher Behörden als Willkür und Verletzung der Rechtsgleichheit, somit als Verstoss gegen Art. 4 der Bundesverfassung anfocht. Ferner berief sich die Beschwerde auf den Grundsatz der Gewerbefreiheit (Art. 31 BV). Die Rechtsgleichheit wird nicht dadurch verletzt, dass die Polizeibehörde nach den geltenden Vorschriften ein Konzessionsgesuch auch dann abweisen kann, wenn die Person des Gesuchstellers und das Fahrzeug den Vorschriften der Verordnung entsprechen. Dezembersession der Eidg. Räte. Am 7. Dezember tritt das eidgenössische Parlament zur Wintersession zusammen, deren Traktandenliste auch eine Reihe von Geschäften enthält, welche in die Interessensphäre des Automobils hineinreichen. . Dazu rechnen wir das Budget der S. B. B fflr 1937, für dessen Behandlung die Priorität beim Ständerat liegt. Wie man sich erinnert, sieht der Voranschlag wiederum ein gewaltiges Defizit vor, das wobl Anlass geben wird, das Bahnproblem von seiner grundsätzlichen Seite her aufzurollen und dabei auch die Frage Schiene—Strasse zu berühren. Unter den Verhandlungsgegegenständen figuriert im weiteren die Reorganisation der Bundesbahnen, doch wird dieses Traktandum nach unsern Erkundigungen in der Dezembersession noch nicht vor das Forum der Räte gelangen, Aller Wahrscheinlichkeit nach begnügt man sich damit, während der Tagung die Kommissionen zu bestellen. Gleicherweise erfährt auch die in der Liste der Verhandlungsgegenstände ; aufgeführte Beratung des Geschäftsberichtes und der Rechnung der Alkoholverwaltung? die neuerdings mit einem Fehlbetrag von 8.387.821 Fr. abschliesst, eine Verschiebung, weil die Kommissionen erst nach Neujahr zusammentreten werden. Umsonst hält man übrigens unter den Traktanden Ausschau nach dem « Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Gütern mit Motorfahrzeugen und über die Einführung einer eidgenössischen Verkehrsabgabe ». Um die « Dringlichkeit », an die man sich so krampfhaft klammert, mit-reichlich fadenscheinigen und durchsichtigen Argumenten, um diese Dringlichkeit scheint es also nicht besonders dringlich bestellt zu sein. Die Mühlen Herrn Pilez-Golaz' mahlen langsam und bedächtig, .dnnn das Departement ist heute noch nicht so weit, der Aspa und der Via Vita seine Stellung zu den von diesen Verbänden ausgearbeiteten Gegenprojekten bekanntgeben zu können. Neben den verschiedenen « grandes pieces > harren .ein ganzes Schock von Postulaten und Motionen der Erledigung, darunter fünf Postulate, welche das Gebiet des Automöbilverkehrs beschlagen. Das Postulat Walther, das am 6. Januar 1936 dem Nationalrat von der Kommission für das neue Finanzpragramm eingereicht wurde, lädt den Bundesrat, ein, die Frage zu prüfen und Bericht und Antrag einzubringen, ob nicht im Interesse der Erhaltung der Automobilindustrie, der Beschäftigung in allen Zweigen dieser Industrie .und der fiskalischen Einnahmen aus dem Automobilverkehr eine grundsätzliche Neuregelung der Gesamtbesteuerung des Automobils (kantonale Autotaxen, Benzinzoll usw.) einzuführen sei. Diese Neuregelung sollte gemäss dem Beispiel anderer Reiseländer in dem Sinn erfolgen, dass die kantonalen Automobilsteuern abgelöst, dafür der Benzinzoll entsprechend erhöht und den Kantonen die Anteile an" Steuern aus dem erhöhten Benzinzoll vergütet würden. Für bessere Existenzbedingungen des freien Autotransportgewerbes verwendet sich das vom 28. Januar 1936 datierende Postulat von Almen, das die Festsetzung von Richtpreisen für die Be» förderung von Personen durch Autocars anregt. Gleichzeitig legt es dem Bundesrat nahe, zu prüfen, ob die Ueberlandfahrten der Post zum Sehutz der Bahnen und der freien Autounternehmer nicht eingeschränkt werden solletn. In den Komplex des Alkoholproblems greift das Postulat Duttweiler ein. das eine ganze Reihe von Massnahmen vorschlägt, welche bei der Revision der Alkoholgesetzgebung Berücksichtigung finden sollten und die nach unserem Defiirhalten eher geeignet sind, einer Sanierung dieses Regiebetriebes die Wege zu ebnen. Im Interesse der Arbeitsbeschaffung für die schweizerische Motorlastwagenindnstrie und deren Hilfeindustrien strebt das Postulat Flückmer (Aas dem Bundesgericht.) Dies wird namentlich dann geschehen, wenn die bestehenden Standorte für eine erhöhte Zahl von Taxametern nicht ausreichen und kein Bedürfnis für die Vermehrung dieser Zahl besteht; es ist dem Ermessen der Polizeibehörde überlassen, welche Gesuche sie in diesem Falle ablehnt, und in Zürich wird dabei der sachlich gerechtfertigte Grundsatz befolgt, dass in erster Linie die Erneuerungsgesuche der Inhaber bisheriger Konzessionen berücksichtigt werden. Solche Konzessionsinhäber, die schon bisher ihre Wagen im Innern der Stadt aufstellen durften, konnten nach dieser Praxis ohne weiteres vor dem Gesuchsteller berücksichtigt werden, der auf Grund der Witikoner Konzession seine Taxis bis jetzt nur in dieser ländlichen Vorortsgemeinde aufstellen durfte. Ferner durften ihm auch diejenigen Konzessionäre der neu angegliederten Vorortsgemeinden vorgezogen werden, die ihre Konzessionen zur Zeit der Eingemeindung ausübten. Zwar war die Witikoner Konzession infolge der Nichtausübung nicht erloschen, aber es war nicht willkürlich, wenn der Beschwerdeführer denjenigen gleichgestellt wurde, die eine neue Konzession verlangten, und. wenn er aus diesem Grunde abgewiesen wurde. Der Beschwerdeführer kann sich nicht auf den Grundsatz der Gewerbefreiheit berufen, denn dieser gewährt dem Privaten keinen Anspruch auf die Benutzung öffentlicher Strassen und Plätze, insbesondere auch nicht auf die Bewilligung zu einer über den gewöhnlichen Gemeingebrauch hinausgehenden Benutzung, wie es die Aufstellung von Taxis auf öffentlichem Grund und Boden darstellt. Der Rekurs wurde daher abgewiesen. Wp. die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für eine unterschiedliche Zollbelastung der Treibstoffe zugunsten von Motorlastwagen schweizerischer Herkunft an, währenddem das am 5. Dezember 1935 von Möller (Grossh5chstetten) eingebrachte Postulat die Prüfung der Frag« fordert, ob nicht dem Benzin eine bestimmter Prozentsatz Kernobstsprit beizumischen sei, einer Frage, welche nach der Annahme des Alkoholbudgets 1936/37 und damit auch des Spritbeimischungszwanges hinfällig geworden ist. Schliesslich steht noch die Antwort des Bundesrats auf die Interpellation Gysier (Zürich) aus, als deren Kernpunkt sich die Forderung nach Milderung der Härten der jetzigen Benzinzollbelastung für das Autotransportgewerbe und für gewerbliche Lastwagenbesitzer herausschälen lässt. •••--;• —'. Wie man sieht: weder dem Parlament noch der Exekutive fehlt es an Gelegenheit, zu den Problemen der fiskalischen Belastung des Automobils Steljung zu beziehen und dabei Farbe zu bekennen. A. C. X. SEKTION LUZERN. Am l«tzten Sonntag führte die Sektion Luzern dea A.C.S, zusammen mit dem Reitclub St. Georg die 2, Auto-Hippique durch. Wie letztes Jahr bildeten wieder »wei Autofahrer und zwei Reiter eine Stafette. Sieger war diejenige Mannschaft, welche den Wimpel in der kürzesten Gesamtzeit ans Ziel zu bringen vermochte. Kurz 'nach 7 Uhr fand d«r Start beim Clubheim des A.C.S. statt. Dem Fahrer wurde ein verschlossenes Kuvert in die Band gedrückt, welches die Angaben über die Strecke enthielt und das er eret öffnen durfte, wenn er ausser Sicht war. Der erste Ort, Rothenburg, war nicht schwer .zu finden. Dann aber begann daa Raten und Suchen, mussten doch ganz kleine Nester, oft nur Gehöfte, von denen überhaupt noch keiner je etwas gehört, angefahren werden. Meist verlief die Route über viertklassige Strassen, die, schmal und bodenlos, den Fahrern ordentlich Mühe machten Und wäre der findige Sportpräsident in solchen Momenten zugegen gewesen, er hätte nichts «u lachen gehabt. Natürlich walteten ausgerechnet an den verstecktesten Orten geheime Kontrollposten ihres Amtes. Im Gegensatz zum letzten Jahre wurden sie jedoch, mit «iner Ausnahme, von allen Automobilisten entdeckt. Die erste Stafettenübergabe fand in Wahligen statt, von wo ein Reiter den Wimpel nach dem Spitzhof zu bringen hatte, um ihn dort dem zweiten Automobilisten zu übergeben, Auch diese Strecke war mit allerlei Tücken gespickt, aber die Wackeren Reiter schafften es trotzdem und in Feldmatt wurde der WimpeV an eine letzten Ablösung, den zweiten Reiter, üpergeben. Querfeldein preschte der dann in festrecktem Galopp dem Ziel im Bodenhof zu. Nach getaner Arbeit vereinigte ein gemütlicher Hock die Teilnehmer. Heisse Wienerli und Tee, serviert im Ma»chinenhäuschen des Elektrizitätswerkes, das sich in einen originellen Ausschank umgewandelt hatte, belebten die etwa« erstarrten Glieder wieder Ein lustiges Erzählen und Fragen hob an, wobei natürlich ein jeder die schlimmsten Abenteuer und Kämpfe erlebt hatte. Mit gespannter Aufmerksamkeit lauschte man der Verkündung der Resultate; denn hart auf hart war es gegangen, und die Zeitunterschiede mussten äusserst knapp sein. Dr, P.K. Rangliste: 1. Equipe Hodel (Genhart Georges und Hochstrasser Franz mit Auto, Hodel 'Franz und Bruppar-her Walter, Reiter), Zeit 2 : 37 • 30. 2. Fxruipe Kauffmann (Kauffmann Mas und Dr. Kaufmann Paul mit Auto. Kauffmann.'Hani und Otto, Reiter), Zeit 2:38:08- 8. Equipe Bucher (Frank Hugo und Bucher Josef mit Auto, Frau Dr. Burher und Dr. W. Bucher, Reiter), Zeit 2:39 :47. 4 Equipe Heusser (Jenny Karl und Schroter Walter mit Auto, Hofer Otto, und Heusser Albert, Reiter), Zeit 2 : 47 : 08. 5. Equipe Guebelin (Epper Ernst und Husistein Cesar mit Auto, Guebelin Eduard und Hofer Albert; Reiter). Zeit 2 :49 :20. 6 Equipe von Vivis (Dr. Ch- Falk und von Vivis Alphons mit Auto, von Vivis Franz und Prevost Walter, Reiter), Zeit 2:52:8a STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Welten Amküntte rfurs* den ZentraJaiU In Gent und die Geachiftaatellen dea T.C.S. SEKTION ST, GALLEN - APPENZELL. Die Sektion St. Gallen-Appenzell ladet ihre Mitglieder auf Samstag, den 28. November, zum 10. Club-Ball im «Schützengarten» in St. Gallen ein. Die Zusammenstellung des Programms lässt darauf schliessen, dass der Wunsch nach einem bunten Abend in jeder Beziehung Berücksichtigung gefunden hat. Damit ist man für einmal von der Tradition der letzten Jahre abgewichen und das St. Galler Stadttheater nimmt an der Abendunterhaltung nicht teil. Freunde der Musik und des Gesanges, der kultivierten rhythmischen Darstellungskunst und der rein gymnastischen Spitzenleistung auf Rad oder Trapez dürfen einen genussreichen. Abend erwarten. In der sorgfältigen Wahl erstklassiger Tanzmusik liegt auch die Absicht ausgedrückt, dem Glubball das Gepräge eines Gesellschaftsabends zu geben. Die Conference ist Herrn Hans Berchtold, Zürich, anvertraut worden. E. B: S. •>. A. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm Dezember 1936/Januar 1937: 4. Dezember 1936: Atelier-Besuch bei Kunstmalers Bosshard, Marktgasse. Sammlung: nach- . mittags 2^ Uhr vor dem Schweizerhof. 11.! Dezember 1936: Vorbereitung auf den, Weih- '. v ;tnachtsabend\ im Clublokal. 18.~Bezeinber-1936: : Weihnachtsabend im Clublokal, wozu alle Mitglieder herzlioh eingeladen sind. Clubferien bis 15. Januar 193 7. 15. Januar 1937: Nachmittags Zusammenkunft in der Ka^We-De. Abende Clubäbend. 22. Januar 1937: Bunter Abend. Clublokal. 29. Januar 1937: Kino-Besuch. Sammlung im Clublokal abends 8 Uhr. d«> VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V. A. S.) SEKTION BEIDER BASEL. Monatsversammlung: Dienstag, den 1. Dezember, abends 8 Uhr. im Rest: Viadukt, Da sehr wichtige Traktanden und Vorarbeiten für die im Januar staftfindends Generalversammlung vorliegen, wird pünktliches und vollzähliges Erscheinen dringend erwartet. Der Vorstand. SEKTION BERN. Der Kantonal-bernische Autofahrlehrer-Verband hat seine diesjährige Generalversammlung auf .Samstag, den 12. Dezember 1936, angesetzt mit Beginn um 4 Uhr im Hotel Bären in Biglen. Vorher findet eine Rätselfahrt statt, an. der sich jedes Mitglied beteiligen kann. Es ist folgendes Programm aufgestellt worden: Rätselfahrt: Besammlung der Teilnehmer. 3 Uhr beim Restaurant Sternen in Worb. Eine Strecke von 9 km ist dabei mit einer durch das Los zu bestimmenden Durchschnittsgeschwindigkeit, die sich zwischen 20 bis 30 Kilometer bewegen wird, zu durchfahren Anschliessend Generalversammlung mit folgender Traktandenliste. 1. Entgegennahme und Genehmigung von Jahresbericht und Jahresrechnung, 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung; 3. Wahl des Vorstandes, der Rechnungsrevisoren und event. anderer Funktionäre. 4. Festsetzung des Mitgliederbeitrages und anderer Leistungen der Mitglieder; 5. Voranschlag für 1937 6. TätigkeiUprogramm für 1937; 7. Verschiedenes Allfällige Anträge sind umsehend dem Präsidenten einzureichen. Abendessen zirka um 7 Uhr. Gemütlicher Teil und Preisverteilung der Rätselfahrt Nachdem an der letztjährigan Generalversammlung trotz spezieller Einladung zum gemütlichen Teil der Damenflor sehr .schwach vertreten war. haben wir uns entschlossen, den Rest des Abends in Form eines witzigen Herrenabends abrollen zu lassen. Wir weisen nochmals darauf hin, dass alle Sammellisten, sowie die Anmeldungen zum Nachtessen bis spätestens 5. Dezember unserem Sekretär. Herrn Sprerry Hallerstrasse 55 in Bern, zugestellt werden müssen. Vollzähliges Erscheinen, wird als" Ehrensache betrachtet. Von Mitgliedern, die durch triftige Gründe mit * Nichtanwesenheit» glänzen müssen, wird eine entsprechende Mitteilung verlangt Da Pünktlichkeit und Disziplin zum Berufe des Fahrlehrers gehören, brauchen wir hierüber nichts Mi sagen. ' Der Vorstand (Sp). .Tirana LEGENDE: Geschtossene Stra$$e* 4M- Nur mit Ketten befahrbar -mm glaenbahnverlede-Statlon & Ketten-Dienst T.C.S. 4 CHAUFFEUR-CLUB «EINTRACHT» SCHAFFHAUSEN Morgen Samstag, liebe Kameraden und Angehörige, feiern wir unser Familienfest. Denkt daran, dass keiner fehlen darf. Mitgüeder, die mithelfen müssen, haben sich um 7 Uhr im Rest Mühlental einzufinden. Die Gaben sind in letzter Stunde so. reichlich eingelaufen, dass wir über weit mehr als 200 Preise verfügen. Und lasst den Humor nicht zu Hause! S. P. " AARGAUISCHER MILITÄR-MOTORFAHRER- VERBAND. Wir laden unsere Mitglieder und weitere Gönner zur Herbstversammlung auf Sonntag, den 29. November 1936, nachmittags 14 Uhr, ins Rest Römerturm nach Brugg freundlich ein. Die Einladung ergeht auch an die unserem Verbände noch fernstehenden Kameraden. Motorwägeier, schliesse dich unseren Reihen anl CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Wir bringen unsern werten Mitgliedern zur Kenntnis, da.se die crHArruAii^ru nächste Versammlung am Samstag, den 28. November, abends i , im Vereinslokal Hotel Löwen, stattfindet^ An dieser Versammlung werden die Freiprogramme für unsere diesjährige Abendunterhaltung am 5>Dezemb&r in den Sälen des Restaurant Scbweizertialle verteilt. Die Besitzer von Sammellisten für die Tombola werden ersucht, diese an der Versammlung zusammen mit den Gaben der Vergnügungskommission abzuliefern Die Vorbereitungen für diesen Anlass eind in vollem Gang und versprechen einen genussreichen Abend. Im Hinblick-auf die wichtigen zur Behandlung gelangenden Geschäfte erwarten wir recht zahlreiche Teilnahme und pünktliches Erscheinen. Die Dezemberyersammlung< fällt infolge der Abendunterhaltung aus. Mit Chauffeurgruss: der Vorstand. LU* d« Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Richtungsanzeiger und Scheinwerfer. Sicher weiss ein jeder Automobilist den Wert des Richtungsanzeigers zu würdigen. Um so erstaunlicher berührt daher die Feststellung, wie «haushälterisch» so mancher bei dessen Gebrauch umgeht. Ein jeder von uns kennt das unangenehme Gefühl, das einen beschleicht, wenn man genötigt ist, im Kielwasser eines andern zu fahren, der seinen Richtungszeiger zu spät in Funktion setzt oder ihn nicht herausstellt, wenn er nach rechts abzweigt! Könnte man es sich nicht zur Regel machen, mindestens 50 m; vor dem Beginn des Abschwenkungsmanövers Signal zu geben, bei hohem Tempo natürlich entsprechend früher? Häufig genug erlebt man es auch, dass der Richtungszeiger beim Wegfahren vom Parkplatz in Ruhestellung bleibt, eine Nachlässigkeit, für welche sich jene, die in gleioher Richtung folgen, kräftig bedanken, weil sie dadurch zu brüskem Bremsen gezwungen werden. Ein anderer Punkt, worin immer und immer wiedtr gesündigt wird, betrifft die Bedienung der Scheinwerfer, wenn man einen anderen Wagen-vor sich hat. Fährt nämlich der vordere mit vollem Licht, so- kann man es sich füglich schenken, ein gleiches zu tun. sofern der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen nicht mehr als zirka 300 Meter beträgt Mit abgeblendeten Lampen sieht man noch immer genug. Und für den Mann am Volant des vorderen Wagens ist es lästig, um nicht zu sagen gefährlich, andauernd durch die Funkerei im Rückspiegel oder durch den Reflex in den Scheiben geblendet zu werden. Nicht selten hat der Versuch, in solcher Situation den Vorhang für das Rückfenster zu zirpen, zu Unglücksfällen geführt. Es sollte doch nicht so schwer fallen, sich Rüeksich auf die andern anzugewöhnen dadurch, dass man den Vordermann so wenig als möglich mit den Scheinwerfern belästigt und dem Nachfolgenden durch rechtzeitiges Signal mit dem Richtungszeiger seine Absichten kundtut A. R. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer, Dipl. Ing. F, 0. Weber. Verantwortlich für die Herausgabe : O. E. Wagner. — Ren* Baebler.