Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.097

E_1936_Zeitung_Nr.097

10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 1. DEZE^fBEH 1936 — N° 97 Gegen die Kälte. Fortsetzung von Seite 9. und der Startknopf < drin > bleibt. Nach kurzer Fahrstrecke sind die Zylinder so gut Nur bei klirrender Kälte, wie man sie vielleicht am Wochenende in irgend einem Skisportzentrum erlebt, muss man eventuell ten, das Gaspedal zurücknehmen und gleich- durchlüftet, dass man die Zündung einschal- beim Anlassen für die Zufuhr von noch leichter flüchtigen Brennstoffen sorgen. Es ist ist « Er > zum Leben zeitig den Startknopf ziehen kann. Und schon erwacht. zwecklos, statt dessen den Anlassknopf mit Beharrlichkeit «malträtieren > zu wollen. Man erreicht damit lediglich, dass sich die bei Kälte nicht verdampfenden Brennstoffreste in der Ansaugleitung sammeln und womöglich den Zylinder überschwemmen, wodurch das Anspringen, statt in den Bereich des Möglichen zu rücken, mehr denn je in Frage gestellt wird, um so mehr als dann der aufwärtsgehende Kolben Benzin an die Zündkerze spritzt. Hier hilft einzig noch das Durchlüften aller Zylinder, bis der überschüssige Brennstoff restlos verdampft ist. Zu diesem Zweck dreht man den Motor mit dem Anlasser oder von Hand bei geöffneter Drossel- und Startklappe mehrmals durch und versucht darauf sein Heil in der Einspritzung eines leichtflüchtigen Brennstoffes in die Ansaugöffnung. Noch einfacher gestaltet sich aber das Anschleppen, wozu man im Winter stets ein geeignetes Abschleppstahlband mit sich führt Solche Bänder nehmen, zusammengerollt, fast keinen Platz in Anspruch und stellen so ziemlich das beste Hilfsmittel dieser Art dar. Folgendes Vorgehen verbürgt am ehesten einen Erfolg; hat man sich vergewissert, dass wirklich Benzin in den Vergaser gelangt und auch die Zündung zufriedenstellend funktioniert, so lässt man sich mit ein- geschaltetem, niedrigem Gang anschleppen und drückt dazu das Gaspedal vorerst ganz nieder, während die Zündung ausgeschaltet Der Zustand der Zündanlage, Ja der ganzen elektrischen Anlage gewinnt nie so entscheidende Bedeutung wie gerade im Winter. Angefangen von den Kerzen bis zum Zündunterbrecher ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, die zu einer Schwächung des Zündfunkens führen können. Die häufigsten Kerzenstörungen rühren vom Benetzen der Kerze mit Benzin oder vom Verrussen her. Daneben spielt der Elektrodenabstand eine wichtige Rolle; man prüfe ihn also gelegentlich mit der Kerzenlehre nach. Aehnliches gilt von den Unterbrecherkontakten, von denen man zudem noch verlangt, dass sie im geschlossenen Zustand völlig plan aufeinanderliegen. Arme, geplagte Batterie... Sehr heftig bekommt vor allen Dingen die Batterie den Winter zu spüren. Die häufige Benützung von Scheinwerfer und Heizscheibe auferlegt ihr eine zusätzliche Belastung, die sie nur dann erträgt, wenn sie sich in tadelfreier Verfassung befindet Je nach der Art des Betriebes gelingt es der Lichtmaschine im Winter oft nicht, den 12 14- 16 minures Wie sich der Spannungsibfall der Batterie bei heftiger Stromentnahme mit der Temperatur verändert Je tiefer die Temperatur, 'desto niedriger die Batteriespannung, die zum Anlassen zur Verfügung steht ELEKTRISCHES JCouosion dec MaüecieMemmen kein unheMatts littet Im Winter, wo man der Batterie besonders viel zumutet, ist es erstes Gebot, dass man sie auch entsprechend pflegt, um sie bei guter «Stimmung» zu halten. Dazu gehört unter anderem die « Hygiene » der Batterieklemmen. Die unappetitlichen und giftigen Salze, welche sich an korrodierten Klemmen ansetzen, verschlechtern nämlich den Kontakt derart, dass eine merkbare Verminderung der verfügbaren Spannung eintritt, die es nach Möglichkeit zu vermeiden gilt. Bisher wurden hiezü vor allem Mittel empfohlen, mit denen man die Klemmen einschmierte und dadurch eine Schutzschicht schuf, die Säuredämpfen und -Spritzern trotzte. Um auf ihre Wirksamkeit dauernd zählen zu können, war es notwendig, sie periodisch zu erneuern. Nun kommt eine kleine Vorrichtung auf den Markt, welche die Erzielung eines Dauerschutzes bezweckt. Es handelt sich hiebei um Platten, die unter den Klemmen befestigt werden und den Zutritt von Säuredämpfen zu ihnen verhindern. Natürlich bestehen diese Anox- Platten aus einem Material, das selbst von der Säure nicht angegriffen wird. Dank ihrer Schutzwirkung steht dem Lichtnetz und speziell dem Anlasser auch im Winter die volle Batteriespannung zur Verfügung, was in der kalten Jahreszeit ganz besonders erwünscht ist. Sie edle speist die tBattecie.... Zu den vielen Vervollkommnungen des Automobils, welche den Winterbetrieb viel Akkumulator täglich genügend aufzuladen, damit seine Spannung über einen längeren Zeitraum voll erhalten bleibt. Es wird dann notwendig, ihn periodisch nachzuladen, da-r mit er zum Anlassen jederzeit über eine ausreichende Spannung verfügt und seine Lebensdauer den normalen Wert erreicht. Die Kälte schwächt die Batterie. Unser Diagramm stellt die Spannungsverhältnisse der Batterie bei starker Stromentnahme dar, entspricht, also ungefähr den Verhältnissen, beim Anlassen. Bei drei verschiedenen Temperaturen wird hier untersucht, in angenehmer gestaltet haben, gehört unter anderem die heizbare Frostschutzscheibe, die sich in kurzer Zeit allgemein einzuführen vermochte. Für die Batterie aber stellt sie nichts weiter dar als eine zusätzliche Belastung, die ganz erheblich ins Gfwicht fällt, haben doch Frostschutzscheibett einen Energieverbrauch von ungefähr 5 Watt pro dm 2 . Das kommt bei den üblichen Abmessungen der Scheiben einem Totalverbrauch von 36—50 Watt gleich. Ebenfalls 35 Watt benötigt jede Scheinwerferlampe für sich. Das Parklämpchen dagegen gibt sich schon mit 6 Watt zufrieden. Ein einfacher Scheibenwischer kommt meist mit 10 Watt aus, während der Radioapparat dem Lichtnetz rund 35 Watt entnimmt. Hiezu gesellen sich noch eine Reihe von Verbrauchern, die zum Glück nur kurzzeitig im Betrieb bleiben, wie das Hörn mit 35 Watt, die Richtungszeiger mit ebensoviel — und dann der gefrässige Anlasser, der manchmal gegen zwei Kilowatt und bei grossen Wagen sogar noch mehr durch seine Kupferadern strömen lässt. Von Etektcadenabstand dec Zündkerzen Bei noch komprimierten Motoren macht man den Elektrodenabstand 0,4—0,5 mm gross. Unter 0,4 mm sollte man im Interesse der Betriebssicherheit nicht gehen. Bei weniger hoch verdichteten Motoren eignet sich am besten ein solcher von 0J> bis 0,7 und in Ausnahmefällen sogar 0,8 Millimeter. Ein Elektrodenabstand von 1 mm oder mehr fuhrt mit Sicherheit zu Zündstörungen. welcher Weise die Spannung abfällt. Dabei zeigt es sich, dass die zur Verfügung stehende Batteriespannung sich mit zunehmender Kälte allgemein vermindert, was die winterlichen Anlaßschwierigkeiten ebenfalls mitbedingt. Nicht zuletzt sollte dieser Umstand auch einen Grund dafür bilden, wenn möglich eine Beheizung der ganzen Garage ins Auge zu ©Dxo T)et* jefatt Patent Schweizer Arbeit Passend für alle Wagentypen, Cabriolets und Limousinen Mühelose Montage Besohädigen des Wagendaches unmöglich Vertreten an allen grösseren Plätzen, wo nicht, wende man sich an P. ERISMANN, LUZERN Obergrund 42 Telefon 27.272 Zukaufen gesucht Lieferungswagen 2—3 Tonnen (auch revisionsbedürftige), ev. mit Handkipper, und 2 An-Starkerhänger für Traktoren, 8 Bevorzugt werden Packard, Chrysler, Buick etc. Ev. Motor und Hinterachse, sehr gut erhalten. bis 4 Tonnen Tragkraft, schon fertige Abschleppwagen mit Kran etc. mit Handkippung. Offerten mit Preisangaben und Details unt. Chiffre 466 an die Automobil-Revue. Bern. Offerten unter Chiffre 450 an die Automobil-Revue. Bern. Zukaufen gesucht Occastons- Lastwagen 96,97) 3-Seitenkipper, 2H Tonnen, neu oder wenig gebraucht An Zablg. müssen teilweise Breiter oder Chaletflecken genommen werden. — Offerten unter Chiffre 455 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht 96,97) geg. bar nur neuerer 6-7-Plätzer Offerten unter Chiffre 461 an die Automobil-Revue, Bern Zukaufen, gesucht Auto zum Umwandeln In einen 96,97) bis zu 24 PS, D ^ Abschleppwagen Zu kaufen, gesucht BUGATTI 97) 1,5 Liter, 4 Zyl., Typ 40, oder 2 Liter, 8 Zyl., Typ 38, Sport- oder Tourenwagen, auf Abbruch. Der Wagen kann auch defekt sein. — Offerten mit Preisangabe unter Chiffre 482 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen, gesucht 107U) moderne Werkstatt - Einrichtung samt Werkzeug für Garage Offerten unter Chiffre 15693 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht ein Kastenwagen 97) neu oder wenig gebraucht, 10—12 PS, für 800 bis 1000 kg Tragkraft. Offerten erbeten unter Chiffre 488 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht für CHEVROLET-Lastwagen 1929: 1 guterhaltene geschl. Führerkabine, 2/3plätzig, hinten abgerundet, sowie Kühlerschutz, Motorhaube, Kotflügel und Seitenverschalungen, eine Seilwinde (Spiel); event. Chevrolet, 1929, auf Abbruch. — Offerten an H. Eggenberger, Garage, Berneck. Tel. 73.127. Zukaufen gesucht ein bereits neuer Lastwagen, Marke International, 3 T., mit 3-Seitenkipper u. geschloss. Führersitz. — Offerten unt. Chiff. O.F. 3371 B. an Orell Füssli-Annoncen, Bern. 73887 Zukaufen, gesucht 96,97) ein KASTENWAGEN, gross und gut erhalten, für ca. 1000 bis 1500 kg Tragkraft Offerten unter Chiffre 439 an die 97) 4-Plätz., 1Ü14 St-PS, Motor revisionsbedürftig, Karosserie in einwandfreiem Zustande. 1 abgekröpfte Achse für Vlehtransport-Anhanger, Pneus 32X6, event. Tausch an Motorrad, 500 ccm, O.H.V. — 1 elektr. Handbohrmaschine, 125 Volt, zum Bohren bis 15 mm. — Offerten unter Chiffre 471 an die Automobil-Revue, Bern. daniVerwisdien" Sie das Richtige! Automobil-Revue, Bern. Zukaufen Zu mieten 97) event gesucht Zukaufen CABRIOLET gesucht 2-Rad Anhänger 5 Tonnen, in guterhaltenem Zustand. Anfragen unter Chiffre 484 an die Automobil-Revue, Bern. ^FÄHRTEN ALLWAG-

N° 97 DIENSTAG, 1. DEZEMBER 1936 ÄUTOMOBTL-'REVUE 11 fassen. Die Ausgabe dafür macht sich im Laufe der Jahre bestimmt bezahlt, um so mehr als die Brennstoffkosten nicht allzusehr ins Gewicht fallen. Die Garageheizung ist erwünscht und gar nicht besonders teuer. Eine Garagekoksfeuerung verbraucht beispielsweise ungefähr 2,5—4 Zentner Koks im Monat. Daneben kommen als weitere Heizmittel Petrol oder bei Gewährung besonders niedriger Spezialtarife auch Leuchtgas oder Elektrizität in Frage. Bei weitem nicht jeder Ofen eignet sich für die manchmal von Benzindämpien erfüllte Garage, denn eine wirkliche Garageheizung muss jeg- Jiche Feuergefährdung ausschliessen. Unerläßlich ist es daher, dass sie gegen das Garageninnere hin vollkommen hermetisch abschliesst, so dass die benzingeschwängerte Innenluft auf keinen Fall mit der Flamme in Berührung kommt. Koksöfen beschickt man deshalb allgemein von aussen, während man gasförmige oder flüssige Brennstoffe eher von innen zuleitet. Jedoch achtet man auch hier auf absolut zuverlässige Abdichtung und nimmt die Inbetriebsetzung mit Hilfe eines fest eingebauten elektrischen Zünders vor,, der vom Oeffnen des Ofens entbindet. Man verlangt sogar von einem Garageofen, dass er keinerlei Heizflächen aufweist, die sich stärker als bis zu 200 Grad C erhitzen, weil sich daran ein explosibles Gemisch entzünden könnte. Ueberhaupt empfiehlt es sich, intensiv beheizte Ofenwände möglichst hoch zu verlegen. Genau die gleiche Forderung muss gegenüber elektrischen Heizsystemen erhoben werden. Einrichtungen, deren Heizspirale sich womöglich auf Glühtemperatur erhitzt, eignen sich für die Garage keineswegs. Damit fallen z. B. die bekannten Strahlöfen ausser Betracht. Anderseits erheben sich solche Bedenken gegenüber den mit Leichtbenzin geheizten Katalytöfen deshalb nicht, weil der Brennstoff darin nicht wirklich verbrennt, sondern bei einer ungefährlichen Temperatur oxydiert. Seinen Wärmegehalt gibt er dank der vollkommenen und darum geruchlosen Verbrennung zu 100 % an die Luft ab. Man darf diese Oefen auch in nächster Nähe des Wagens oder sogar unter der Motorhaube unbedenklich aufstellen, wie dies mancher praktiziert, um nicht die ganze Garage heizen zu müssen. Die zugedeckte Motorhaube als « Schwitzkabinett » für den Motor. Schliesst man die Motorhaube mit wollenen Decken gut ein, so lässt sich darunter eine beträchtlich höhere als Garagetemperatur ohne Mühe aufrecht erhalten. Neben den erwähnten Katalytöfen existieren zu diesem Zweck eine ganze Reihe von elektrischen Heizkörpern, die sich zum Teil direkt ins Kühlsystem einbauen lassen und den Motor durch Heizen des Kühlwassers warmhalten. Eine Annehmlichkeit liegt darin, dass sich diese Heizkörper auf automatischem Wege einschalten lassen. Aehnlich wie der auf die morgendliche Turnstunde eingestellte und automatisch in Betrieb gesetzte Radio seinem Herrn Gelegenheit gibt, sich vor Aufnahme seiner Tagesarbeit physisch in die günstigste Form zu bringen, so bereitet der selbsttätig angedrehte Heizkörper den Motor auf sein Tagwerk vor. Auch für die Behaglichkeit von Fahrer und Wageninsassen ist vorgesorgt. Auf längeren Winterfahrten lernt man besonders jene Einrichtungen schätzen, die für eine Temperierung der Wagenluft sorgen und zur Abdichtung gegen Zugluft dienen. Da wir jedoch unlängst über die verschiedenen Systeme der Wagenheizungen eingehend berichtet haben, können wir es uns in diesem Zusammenhange ersparen, auf alle Einzelheiten einzugehen. An kostenloser Abfallwärme produziert ja der Motor einen derartigen Ueberfluss, dass sie zur Wagenheizung mehr als ausreicht. Es handelt sich lediglich darum, sie so in den Wagen zu leiten, dass damit nicht gleichzeitig Motordämpfe oder Abgase eindringen können. Als Wärmespender lässt sich die Kühlwasser oder die Abgaswärme verwenden. die goldenen Regeln für das Fahren auf vereisten Strassen hält, um ungeschoren durchzukommen. Sie lauten : Langsam fahren, um auf die Benützung der Bremsen verzichten zu können, den Wagen möglichst nur auslaufen lassen, da; i die Bremsen praktisch unwirksam sind, im-s Um besonders die Füsse warm zu halten, trägt man einmal dafür Sorge, dass die Pedalöffnungen gut dichten und richtet es eventuell weiter so ein, dass die warme Für sichere Fahrt auf Schnee und Eis Die weisse Decke aus Schnee und Eis, der gut rechts fahren, damit man nie scharf welche der Winter in absehbarer Zeit wieder über unser Land breiten wird, macht hat man zu gewärtigen, dass einen der ausweichen oder gar anhalten muss, sonst dem modernen Automobilisten weiter keine Hintermann « auf die Hörner » nimmt. Denn Sorgen, weil sich die Zubehörindustrie seiner angenommen und Hilfsmittel geschaffen rer in der gleichen unangenehmen Lage, in er ist ebenso wie entgegenkommende Fah- hat, die ein eigentliches" Steckenbleiben im der man sich selbst befindet. Hat man einen Schnee nahezu gänzlich ausschliessen. Voraussetzung dazu ist allerdings, dass man man ihn auf vereisten oder sonst schlüpfri- Freilauf in der Kraftübertragung, so blockiert sich ihrer auch bedient. Für die Übergangsperiode leistet schon das Sommern der kende « Motorbremse» zur Verfügung zu gen Strassen, um ständig die weich wir- Pneus gute Dienste, ja viele Fahrer behaupten sogar, bei einiger Vorsicht damit auf der Bummeltempo benützt man vorteilhaft einen haben. Entsprechend dem Glatteis ratsamen glättesten Eisdecke noch genügenden Halt niedrigen Gang und vermeidet es in jedem zu finden. Fall, steil abfallende Routen zu befahren. Ein Unerlässlich ist aber natürlich trotz der kleiner oder sogar grosser Umweg macht gerillten Pneus, dass man sich peinlich an sich reichlich bezahlt. Liegt aber erst einmal eine richtige Schneedecke auf allen Wegen, so genügt die blosse Riffelung der Reifenlaufdecken keinesfalls mehr. Man muss sich dann schon einem Gleitschutz zuwenden, der für eine weiche Strassenunterlage geeignet ist, d. h. entweder einem Stollenpneu oder dann einem bewährten System von Schneeketten. Fortsetzung Seite 42. Heizluft durch das Bodenbrett in den Wagen tritt. Für die Fahrgäste auf der hintern Sitzbank lässt sich diese Forderung mit Leichtigkeit erfüllen. Uebrigens existieren sogar Muffe, die innen mit Pelz gefüttert sind und die Füsse prächtig wärmen. Für den Fahrer selbst kommen sie freilich nicht in Frage. Zum Schutz des Motors vor kalter Zugluft und zur Sicherstellung der normalen Betriebstemperatur existieren verschiedene Behelfe. Vielfach baut man Thermostaten ins Kühlsystem ein, welche die Wasserzirkulation je nach der Temperatur im Kühlmantel des Motors drosseln. Allerdings genügen sie nicht, um den Motor stets gegen Unterkühlung zu schützen. Das Mittel, um einen vollständigen Schutz zu erreichen, finden wir in Kühlermuffen, Kühlerjalousien und Kühlerrouleaux, welche den durch den Ventilator verstärkten Fahrwind nicht allein an der übermässigen Kühlwirkung auf den Motor verhindern, sondern ihn darüber hinaus noch drosseln, wodurch die Wärme weniger rasch nach aussen dringt. Wer sich zur gewissenhaften Ueberwachung der Motortemperatur ein Kühler-Fernthermometer einbauen lässt, das eine Kontrollmöglichkeit bietet, der sieht die Notwendigkeit dieses zusätzlichen Schutzes rasch genug ein. Denn die maximale Lebensdauer sichert man seinem Motor einzig dann, wenn man dafür sorgt, dass er ständig im günstigsten Temperaturbereich arbeitet und sich im Betrieb nicht unterkühlt. Eine ganze Reihe von Personenautomobilen besitzen im Kühler eingebaute automatische Kühlerjalousien, die permanent am Wagen bleiben und nicht weggenommen werden können. Diese Kühlerjalousien arbeiten vollständig automatisch nach dem Thermostatenprinzip. Damit die Thermostate nicht allzu sehr in Anspruch genommen werden, ist stets darauf zu achten, dass die Jalousien und das Gestänge sich leicht bewegen. Dazu sind die Jalousienlager von Zeit zu Zeit auszusprizten und leicht zu ölen. Die wegnehmbare automatische Kühlerjalousie ist vor der Montage gründlich zu reinigen und deren Membranenthermostate auf ihre Leistungsfähigkeit zu prüfen. Hat man Motor und Fahrer derart gegen die Einflüsse der Kälte «immunisiert», so bieten Winterfahrten einen ebenso hohen Genuss wie Ausflüge in der warmen Jahreszeit. F-r.. Neuwertige Occasion! OPEL OLYMPIA, 7 PS Cioach-Cabriolet, grau, 4-Plätzer, günstig an Private gegen Kassa abzugeben. Es handelt sich um das im Jahr 1936 in der Schweiz meistverkaufte Modell m. selbsttragender Ganzstahlkarosserie, unabhängiger Vorderradaufhängung, letztem, verbessertem, geräuscharmem Getriebe und grossem Kofferraum. Von Fachmann ca. 8000 km gefahren. Benzinverbr. ca. 9 Liter, bei hoher Durchschnittsgeschwindigkeit. Näheres unter Chiffre 15696 durch die 12525 Automobil-Revue, Bern. Ein langer Funke ist absolute Notwendigkeit sofortiges Anspringen des Motors. LECLÄNCHE AKKUMULATOREN DAUERHAFT Citroen Type «7» Vorderradantrieb, neueste Serie, in einwandfreiem Zustande, vorteilhaft abzugeben. 11911 Offerten unter Chiffre 15697 an die Automobil-Revue, Bern. Die Uebel müssen an der Wurzel beseitigt werden! für garantiert sofortigen Start und tadelloses scharfes Licht. Der Winter steht vor der Tür, Eis, Schnee, langes Fabren mit voller Beleuchtung, schlechter Start dies sind die beginnenden Sorgen jedes Automobilisten.Veroxydierte Klemmen verursachen einen Stromverlust von 40—6O°/o- DerStrom gelangt nur ganz schwach zum Anlasser und zur Zündung. Die Folgen davon sind schlechter Start und Ärger. Ebenso verunmöglichen sie die Stromaufnahme der Batterie und schlechte Batterien bedeuten Ärger, Zeit- u. Geldverlust. ANOX-Klemmenunterlagen garantieren 100 °/oigenStromdurchlaß, verunmöglichen jede Oxydierung und bleiben während 2 bis 3 Jahren ohne Wartung intakt. ANOX ist sofort und leicht montiert. ANOX ist billig und kostet für eine Batterie nur Fr. 5.80. ANOX ist glänzend begutachtet. Lassen Sie sich vom Anbringen von ANOX nicht abraten noch abhalten. Wenn ANOX nicht erhältlich, erhalten Sie Auskunft beim Generalvertreter für die Schweiz FRITZ ZIEGLER. SCHAFFHAUSEH Promenaden8tra6e27,Telephon 199 EISEN-NICKEL CADMIUM-NICKEL WIRTSCHAFTLICH Günstige Occasionen! 1 PEUGEOT 201, 1935, 6,4 PS, Limousine, 2türig, alles wie neu, Fr. 2500.— 1 CHEVROLET, 6 Zyl., 1932, 16 PS, Lim., 4türig, durchrev., Synchromeshgetr., Freilauf, Fr. 1850.— 1 OPEL, 1,2 Liter, 4 Zyl., 1933, 6 PS, Limousine, 2-türig, durchrevidiert, wie neu, Fr. 1500.— 1 PLYMOUTH, 1929, 4 Zyl., 14,2 PS, selten guter Zustand, Limousine, 4türig, 4/5-Plätzer, Fr. 1350.— 1 FORD, 8 Zyl., 1933, 18 PS, 30000 km, wie neu (125 km), Fr. 1800.— 1 OPEL Olympia, fabrikneu, 1936/37, 6,5 PS. 1 NASH, 1931, 6 Zyl., 16 PS, Limous., 4türig, 4/5- Plätzer, in bestem Zustande, Fr. 1500.— 1 FIAT 520, 11 PS, 6 Zyl., Limous., 4türig, prima Zustand, Fr. 1200.— 2 FIAT 503, 7,4 PS, 4 Zyl., Lim., 4tür., je Fr. 350.— 1 BUICK, 1928, 6 Zyl., 23 PS, wenig gefahren, Limousine, 4türig. Fr. 800.— 1 Schnellastwagen SAURER, 2K/3 T., 2 BH, 24 PS, durchrevidiert, neue Brücke 200/350 cm, neu gespritzt, mit jeder Garantie, Fr. 6000.— 1 SAURER-Lasiwagen, 2 Block, 27 PS, 3 Tonnen, guter Zustand, vorgeführt, Fr. 850.— 1 SAURER, 2 Block, 30 PS (36), Motor revid., neue Kolben, Fr. 500.— 2 CHEVROLET-Lastwagen, 1,5 T., 16 PS, 6 Zyl., 1929, vorgef., ru Fr. 1500.— und Fr. 1800.— 1 FORD-Lastwagen, 1,5 T., 16 PS, 4 Zyl., 192,9, revidiert, sehr preiswert. 11735 H. EGGENBERGER, Garage, BERNECK (Rheintal). Telephon 73.127. Zu verkaufen infolge Betriebsaufgabe ganz billig: 1 Car Alpin, 30 Plätze abnehmbar, mit Brücke, Möbelkasten. 1 Car Alpin, 22 Plätze abnehmbar, mit Brücke, Möbelkasten. 1 2-Rad-Anhänger mit Brücke, Möbelkasten. 1 2-Rad-Anhänger mit Brücke, ganz billig abzugeben. Offerten unter Chiffre OF 2671 S an Orell FOssli-Annoncen, Solothurn. 73849 wenn Sie auf Chiffre-Inserate Offerten einreichen. Wir können keine Gewähr für deren Wiedererlangung übernehmen und müssen dieAdressen der Inseraten- Aufgeber unter allen Umständen geheimhalten. „ROYAL". Schneereifen TYPE „NOBBY" Grosse Ueberlegenheit in bezug auf Griffigkeit und seitlichem Gleitschutz Erhältlich in allen gangbaren Dimensionen Royal Co. AG., Zürich Telephon 44.688 Mainaustrasse 33 Keine Originalzeugnisse beilegen, Ausschliesslich Abschriften einreichen!