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E_1936_Zeitung_Nr.100

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12 AntomoMI-Bevue —

12 AntomoMI-Bevue — N° 100 Allerhand Sikssigkeiten ans dem,Appenzellerland Die Vorliebe der Appenzeller für Süssigkeiten ist weit herum bekannt und an Gelegenheit «Chrom», Schokoladen und Zeltli zu kaufen und zu schlecken, fehlt es im abgelegensten Weiler nicht. Schon vor mehr als hundert Jahren bemerkte der Geschichtsschreiber Johann Caspar Zellweger: «Das weibliche Geschlecht liebt Eierbrot und Lebkuchen.» Nach den heutigen Erfahrungen punkto Naschsucht wird das männliche Geschlecht wohl auch damals nicht zurückgestanden sein. Da Lebkuchen ein uraltes Klostergebäck sind, so habe ich die Mönche des Klosters St. Gallen in Verdacht, dass sie ihre appenzellischen Untertanen zum Naschen des süssen, gewürzduftenden- Honiggebäcks verleitet haben. Biberfladen nennt der Appenzeller die runden, braunen Kuchen, die er gerne mit Butter bestrichen zu Kaffee, Wein und Most geniesst und von denen er oft einen kleinen Vorrat im Hause hat, um unvermuteten Gästen etwas Leckeres vorsetzen zu können. Das Wort Biber hat mit dem gleichnamigen Tiere nichts zu tun. Es ist das mittelhochdeutsche bi = brot, Bienenbrot. Um die Weihnachtszeit aber werden besonders feine Biber hergestellt, viereckige, runde, kleine und grosse, die unter ihrer glänzenden braunen Hülle eine köstliche, oft fingerdicke weisse Marzipanfülle aus fein geriebenen geschälten Mandeln, Eiweiss und Zucker verbergen. Die oberste Teigschicht wird in Formen gepresst und da gibt es noch uralte Holzmodelle aus dem 17. Jahrhundert, mit Frauen in steifen Röcken, umfänglichen Halskrausen und hohen Pelzmützen; aber auch zierliche Trachtenmeiteli, handfeste Sennen mit dem unvermeidlichen Pfeiflein, Biedermeierherrchen unter einem umfangreichen Zylinder lächeln dich honigsüss an. Sogar der berühmte Landsgemeindeplatz in Trogen strahlt dir auf einem mächtigen Biber in brauner Glasur entgegen, und die neue Säntisbahn schwebt auch im Honig elegant und sicher zu Höhe. Die Appenzeller sind ein unternehmendes und reges Völklein, man findet sie in aller Welt zerstreut, wo manche ein ausgedehnteres Tätigkeitsfeld fanden, als die kleine Heimat ihnen bieten konnte. Aber um die Weihnachtszeit erwacht in ihnen ein leises Heimweh, das von einem zarten Gerüchlein aus Honig, Mandeln und Gewürzen umduftet ist. Und die Heimat hat sie nicht vergessen. Zu Hunderten wandern die Biber in Kisten, sogar in Tropenpackung, nflt Frachtbrief und Zolldeklaration in alle Weltteile hinaus und treffen ganz sicher auf Weihnachten an ihrem Bestimmungsort ein. Heimat und Jugenderinnerungen wecken sie wieder, und im lauten Getümmel der Weltstadt, wie auf der einsamen Farm und unter den Palmen wird sieb der Appenzeller wieder des starken Bandes bewusst, das ihn mit der grünen Heimat am Fusse des Alpsteins verbindet. Dr. A. Nägeli. „41ter Whisky" Im allgemeinen legt man ja keinen wert darauf, älter zu erscheinen, als man ist, oder rascher älter zu werden, als es unbedingt notwendig ist. Aber es gibt Dinge, die man alt höher schätzt als jung. Eines dieser Dinge ist bekanntlich der Whisky: «Old Whisky» wird wesentlich besser bezahlt als seine jüngeren Artgenossen. Man hat schon seit langen Jahren den Versuch gemacht, neuen Whisky rascher zum «Altern» zu bringen, — bisher immer vergeblich. Jetzt endlich ist der fortgeschrittenen Technik auch dieses kleine Wunder gelungen. Ein Dozent an der Universität von Pennsylvania kam auf den Gedanken, die Flüssigkeit einem Bombardement mit Schallwellen von 1200 Schwingungen in der Sekunde auszusetzen, und siehe da, nach siebenstündiger Behandlung hatte der Whisky Geschmack und Eigenschaften eines vierjährigen angenommen. Der Entdecker, Dr. L. A. Chambres, hat sich seine Methode bereits patentieren lassen und rechnet damit, in wgnigen Jahren mit ihrer Hilfe zum reichen Mann geworden zu sein. cpr. Fliessendes Bier in allen Zimmern In Kopenhagen steht ein Hotel für Leute, dio gern dick werden. Der Hotelier hat eine kuriose Neuerung eingeführt. Sie kostete ihn einen Haufen Geld, aber bisher hat sie sich reichlich gelohnt. Kaltes und warmes Wasser im Zimmer ist nichts Neues, wohl aber fliessendes Bier, dazu noch gratis I Neben dem Kalt- und Warmwasserhahn ist einfach ein dritter Hahn für Bier angebracht. Das Hotel soll stets überfüllt sein, und es ist zu erwarten, dass die Idee des geschäftsklugen Inhabers bald Nachahmung findet, wenigstens in den nordischen Ländern und Deutschland. Ein paar Weihnacht» - Rezepte Makkarönli. 250 g geschälte, gemahlene Mandeln, 250 g feiner Zucker, 3 Löffel Zitronensaft und 4 steifgeschlagene Eiweiss werden recht gut untereinander gerührt. Dann legt man aus dieser Masse kleine, runde Makkarönli auf ein gewachstes Blech, lässt sie ein wenig stehen und bäckt sie in einem massig warmen Ofen. Vor dem Backen kann man auf jedes Makkarönli eine geschälte Mandel oaer eine grosse Himbeere in die Mitte drücken. Mailänder!!. % Pfd. Mehl, 180 g Zucker, 180 g ge* schälte, geriebene Mandeln, etwas fein gehgckte- v Zitronenschale und 2 bis 3 Eier werden mit einander: gut vermengt mit Förmchen ausgestossen, mit Eigelb bestrichen und auf einem, mit Mehl bestreutem Blech bei mittlerer Hitze gebacken. Ausschnitten. 80 g Butter, 1 Pfd. Zucker und 7—8, Eier werden schaumig gerührt, eine fein gehackte« V2 Zitronenschale, 1 Löffel Anis und IV2 Pfd. Mehl aazugerührt, gut verarbeitet und über Nacht ruhengelassen. Dann wird der Teig ausgerollt, mit mehlbestäubten Förmchen ausgestossen und in massig warmem Gfen hellgelb gebacken. * Bauernnokken (altes Rezept). y 2 Pfd. der Länge nach geschnittene, geschälte Mandeln werden mit % Pfd. feinem Zucker geröstet, bis sie gelb sind. Dann vermischt man 3 Eier und 3 Eiweiss mit % Pfd. Zucker 1 Std. lang, gibt ein wenig Zimt, % Pfd. Mehl und die erkalteten Mandeln dazu, legt mit einem kleinen Löffel Häufchen auf ein vorbereitetes Blech und bäckt sie.bei schwacher Hitze hellgelb. Honig- oder Hausleckerli. '/ 2 I Bienenhonig und % I Milch oder Rahm werden zusammen erwärmt, in eine Schüssel gegossen und 20 g Anis, 10 g Zimt, 5 g Nelken, 30 g Natron und soviel Mehl hinzugegeben, bis ein ziemlich fester Teig entsteht. Dieser wird ausgerollt, Leckerli geschnitten und in massiger Hitze gebacken. Alle diese Leckerli können mit einer leichten Zuckerglasur überzogen werden. Mode anf Brettern Die klassische norwegische Skikleidung genügte nur solange als dieser Sport auf einzelne Enthusiasten beschränkt blieb, die einige Tage ihres Urlaubes auf den Brettern verbrachten. Seitdem Skifahren aber eine gesellschaftliche Angelegenheit geworden ist und man Wochenende regelmässig und zur Ferienzeit Wochen in dem Skidress verbringt, musste naturgemäss für Abwechslung gesorgt werden. Für die sportgemässe Ausrüstung für grosse Touren, für richtige Kleidung am Skihang und nicht zuletzt für flotte Dressen und Jersey-Ensembles zum Fünfuhrtee und zum unerlässlichen Skiflirt. Die Skihose bleibt immer gleich; die Frage, ob lang oder kurz,* wurde in diesem Jahre dahin entschieden, dass es Modelle mit verstellbaren Längen gibt, die beiden Wünschen entsprechen. Wesentlich ist das .gute Material, das sich als absolut wetterfest erweisen muss. Die Farben bleiben dem persönlichen Geschmack überlassen. Man Jträgt Schwarz, Dunkelblau, Braun, sehr viel Grün, die gute Läuferin mit der tadellosen Figur wählt sogar Naturfarbe. Unübersehbar ist die Auswahl an Jacken und Blusen, die oftmals mit Kapuzen ausgestattet sind. Gegen Kälte und Wind schützen Ballonseide, handgewalkte Loden oder die verschiedenartigen imprägnierten SpezialStoffe. Darunter aber trägt man die reizenden, gestrickten Pullover, einen, zwei, ja selbst drei, um gegen die schärfste Kälte gewappnet zu sein. Die Skisweater müssen recht bunt sein, in lebhaften Farben, abstechend von der Bluse; oftmals sind sie bestickt. Manche Pullover zeigen in feinster Ornamentik an kleinen Bildern das Leben auf der Skiwiese, andere sind aus weichen, einfarbigen Flauschgarnen, mit kontrastierenden Lederstreifchen umflochten. Aermellose Angorawesten dienen zur Erwärmung des Körpers, ohne den Umfang der Arme zu vergrössern, denn die Skimodelle sind nicht nur flott, sondern auch bis ins kleinste Detail praktisch durchdacht. Deshalb sind viele Westen und neuestens sogar die Ballonseidenblusen zweiseitig tragbar, um mehr Abwechslung zu bieten. Für die Kinder Wir stricken Eier warmer Ihr Mädchen wisst vieles, das man der Mutter auf Weihnacht machen kann, Staublappen, Pfannentatzen, Untersätze, Körbchen und Schachteln. Für den Vater ist's schwieriger. Wie wäre es mit einem Eierwärmer aus dicker, farbiger Wolle? Strümpfe stricken könnt Ihr alle und wisst, wie Ihr das Schlussabstechen macht. Für den Eierwärmer braucht es. gar nichts weiter als ein Vierer-Schlussabstechen. Aber oh weh, das Ei hat doch zwei Spitzen, und unser Wärmer hat nur eine. Dem ist leicht abzuhelfen. Zunähen kann man den Wärmer nicht, wo soll sonst das Ei hineinspazieren? Ihr wisst aber, wie man Kordeln dreht. Solch eine Garnschnur macht Ihr nun und zieht sie an der offenen Seite des Wärmers durch. Zum SchLuss gibt's noch eine kleine Quaste an die Schnurenden. Nun habt Ihr ein ganzes Säckchen. Der Vater kann das Ei mit Ins Geschäft nehmen oder wohin er will. Er legt es in den Wärmer, zieht die Schnur zusammen, und das Ei bleibt gut aufgehoben und wird nicht rasch kalt. ge. ßütlier Marie Manesse: «Mein Gatte Alexander». (Orell Füssli Verlag Zürich.) Häusliche Bilder, von der jungen Ehe angefangen bis zum Kapitel «Mein Mann wird alt». Was tut eine kluge Frau, wenn dieser Mann zwar keine ernsthaften, aber immerhin Seitensprünge macht? Was tut eine Mutter, die einen alten und einen ; ungen Knaben erziehen soll, nämlich ihren Sohn und dessen Vater, der sich an seinen jugendlichen und jungenhaften Anwandlungen beglückt! — Marie Manesse liest in ihrem Mann wie in einem Buch, weiss eine gepflegte Häuslichkeit zu schaffen. Diese nette Schriftstellerin belastet uns nicht mit schweren Problemen; sie erzählt uns diese kleinen Häuslichkeiten amüsant, manchmal leicht ironisch und manchmal mit einem komischen kleinen Seufzer. Zu den gelungensten der humorigen Szenen gehören wohl auch die beiden Dienstmädchenporträts «Die schöne Cresenzia und die Kinochristi» in ihrer erfrischenden und doch verständnisvollen Realistik. Kommende Ereignisse I Airolo: 12. Dez.: Grossei Skuprung and Slalomxennon. Arosa: 13. Dez.: Slrikurs der S. S. S. A. für Mitglieder des SHclubs Arosa. 20. Dez.: Eishockeymatch. 14. Dez.: Aufführung d. «Cid» mit Jean Bertran (Stadtiheater). 17. Dez.: Volkssymphoniekonzert des benu Orchestervereins (Franz. Kirche). Bis 31. Dez.: Weihnachtsausstellung des bernischen Kleingewerbes (Gewerbemuseuxn). Bis 10. Januar: Weihnachtsausstellung bemischer Künstler (Kunsthalle). Davos: 13. Dez.: Eishockeyxnatch. Le» Diableiets: 13. Dez.: Ski: coursa da deseente (Diablerets Standard). 19. Dez.: Ouvertüre de course de descente at de slalom de l'ARCS (slri). 20. Dez.: Sld: course de fond 18 km. Filihaut: 20. Dez.: Ski: concours de sauL Grindelwaldt 20. Dez.: Abfahrtsrennen des Skiclubs Glindelwald. Gstaad: 20. Dez.: Skiabfahrtsrennen vom Eggli. Klosters: 20. Dez.: Eishockeymatch Klosters-Davos U. Lnzem: 13. Dez.: I. Studienkonzert (Stadttheater). 13. Dez.: Eröffnungsspringen auf der Pilatusschanze im Eigenthal. Montana-Vermalai 20. Dez.: Concours de Ski (slalom et descente). Mürrem 20. Dez.: Eröffnungs-Slalomrennen. Nesslau: 19./20. Dez.: Ostschweü. Springer- und Sprungrichterkurs. , 20. Dez.: Skispfungkonkurrenz a. d. Schanze «Toggenburff». Rifri: 20. Dez.: Eröffnungs-Skirennen. Solothurni 12./13. Dez.: Konzert des Cacüienvereins: Wefhnach»- oratorium von Bach. Zermatt! 18.—23. Dez.i Slalomkurs (S.C. Zermatt). Zug: 19./20. Dez.: L Zuger kantonale und interkant. Onüthologische Ausstellung. 13. Dez.: Eishockey-Schweizermeisterschaft Grasshoppers- Zürcher Schlittschuhclub. In den Pausen Vorführungen Weltmeister Karl Schafer und osterr. Meisterin Emmy Putzinger (Dolder Eisbahn). 20. Dez.: Eishockeymeisterschaft Zürcher Schlittschuhclub- Akademiker, mit Kunstlauf. Zwelsimmen: 20. Dez : Trainingslauf. Seide Samt Cravaften Echarpen freut Damen und Herren Wer sie geschenkt erhält, weil sie schön und gut sind. Wer sie schenkt, weil sie modisch und preiswert sind. AM TUCATCBMAT7 BERN Gebr. Pochon A.G., Marktgasse 55, Bern, Bijouterie, Silberwaren, Uhren. Diese altbekannte Berner Firma, die im Jahre 1801 gegründet wurde, führt beständig ein reiches Lager gediegener und aparter Juwelen- und Goldschmuckstücke, sowie echter Orientperlen. Die Firma besitzt ein eigenes Silberschmiedeatelier, in welchem schöne, handgeschlagene Silbergegenstände angefertigt werden. Seit über einem Jahrzehnt hat sie auch die Vertretung bekanntester Schweizer Markenuhren. Ein Geschenk? Sie suchen ein Weihnachtsgeschenk? Machen Sie sich nicht unnötig Mühe, kommen Sie zu uns und sehen Sie sich ganz unverbindlich an, was wir haben in Cravatten, in feinsten Mustern und soliden Stoffen, zu Fr. 1.90 bis 7.20. Echarpen und Vierecktücher in den neuesten Mustern, Fr. 3.80 bis 6.20. 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N°100 — Automobil-Revue 13 So vieles lässt sich schenken... Ef gibt fast keinen Handelszweig, der sich auf Weihnachten nicht rüstet und mit sorgfältig ausgewählten Dingen Vorschläge für Geschenke macht. Und doch fällt es manchem so schwer, bis er sich entscheidet, was er geben will. Trotz aller Angebote bringt er Empfänger und Geschenkartikel nicht zusammen. Es existieren Geschenke, die beinahe bis zum Ueberdruss immer wieder ausgewählt werden. Es kann passieren, dass ein Mann jedes Jahr ein Halstuch erhält, er, der vielleicht keines mag. Oder es werden Süssigkeiten gekauft für Frauen, die keine Schokolade essen. Solche Beispiele gehen in die Dutzende und beweisen mangelndes Eindringen in die Neigungen und Wünsche Dritter. Sehen wir uns deshalb hier einmal auf allen möglichen Gebieten um und machen wir daraus Vorschläge. Um es noch schnell zu sagen: Geschenke sind nicht für uns, sondern für die andern. Kaufen wir nicht nach eigenen Liebhabereien, suchen wir dem andern mit einem Geschenk Freude zu machen. Wir sind nicht mehr so phantastisch, dass es nur fiberflüssige Sachen sein dürfen. Viel mehr Dank ernten wir oft, wenn wir etwa3 geben, das eine Lacke ausfüllt. Hausgeräte und Kleidung laufen das Jahr über, wie durch eine Tretmühle, nützen sich ab, Besseres erscheint. Da gibt es sicher Wünsche zum Erfüllen. Gehen wir in Haushaltungsgeschäfte. Sie feiern Weihnachten jetzt ganz festlich. Welcher Reichtum herrscht in Porzellan für Tisch- und andere Zwecke, wie reizvoll sind manche Porzellanplastiken, die immer begeisterte Freunde haben. Unser Schweizer Porzellan aus Langenthai ist ein recht dankbarer Qeschenkartikel, nicht zuletzt sein Kochporzellan. Dann locken auch Schweizer Keramikartikel, worunter Eßservices, Was3erkrüge, Kuchenteller, Obstschalen, Kleinigkeiten für den Rauchtisch, drollige Tiere, das Heer gut durchgebildeter Blumenvasen. Die Wahl wird uns fast schwer. Es blinken uns Gläser entgegen sowie Kristallschalen; welche Grazie strömen manche Glassachen aus, wem gefiele nicht auch einmal bemaltes, böhmisches Glas oder farbiges gleicher Herkunft. Metallsachen sind immer ein praktisches Geschenk, zum Beispiel Servierplatten, Cocktailshaker, Becher, Dosen und Tischbesen, die über das Tischtuch hinrollen. Wem gefiele echtes Jetziersilber nicht? Es ist gediegen und unverwüstlich. Handliches Silberbesteck ist dankbar und steht jedem Hause an. Gerade auf die Feiertage ist alles, was sich auf die Kultur des Esstisches bezieht, doppelt willkommen. Auch geflochtene Körbchen, Untersätze aus Stroh, Obstkörbe aus dickem Bast, Holzschalen vom Drechsler in guter Form gehören in diesen Bereich. Natürlich auch Teegedecke, Kaffeedecken und schneeiger Damast für den Mittagstisch. Allerlei Kleinmöbel, angefangen beim Servierboy aus verchromtem Stahlrohr mit Holzplatten, bis zum Satztischchen oder dem Blumenständer in neuer Form, sind auf Weihnachten gern gesehen. Grammophone und die dazu gehörigen Platten, auch Radios erhalten auf die Festzeit erhöhten Wert. Wer möchte nicht gern ein wenig Weihnachtsmusik hören oder gelegentlich Tanzweisen erklingen lassen? Musikalische Darbietungen sind noch einmal so angenehm, wenn wir ihnen vom bequemen Sitzplatz aus zuhören. Darum dürften Polstermöbel verschiedener Art, am rechten Ort geschenkt, uns viel Dankbarkeit eintragen. > Gerade auch bei solchen, die sich nach und nach eigene Möbel zutun, nur das Notwendigste bisher gekauft haben oder sich vom fremden, möblierten Zimmer loslösen möchten. Zur Winterszeit passen Heizkissen ausgezeichnet, wie andere elektrische Hilfsapparate aus Haushaltgeschäften. Es werden natürlich gerne photographische Artikel in Empfang genommen. Eine Leica oder ein anderer Apparat zählen oft schon lange zu den heissen Wünschen. Fällt uns oft nichts ein, was wir einer Dame schenken könnten, so dürfte es bei der heutigen Kultur des Briefpapiers nicht schwer fallen, etwas sehr Schönes zu finden. Ein Abreisskalender, eine Agenda, Notizbücher, ein Gästebuch gehören ebenfalls in diesen Rahmen. Sogar ein schönes Tagebuch, ein Merkbuch für Adressen wie eine Schreibmappe sind keinesfalls zu unterschätzende Gaben. Wer gerne mit Stift oder Farbe hantiert, dem schenken wir das Nötige samt einem Zeichenblock. Für grössere Kinder lässt sich da manches finden, was ihnen zur Freude wird. Wohl seltener dürfte ein Klavier geschenkt werden, weil dies eine grosse Ausgabe ist. Und doch gehört es zu den sozusagen unentbehrlichen Dingen in einem Heim. Alle Neuheiten, die uns musikalische Genüsse bringen, ersetzt das Selbermusizieren nicht, das Sichvertiefen in eine Sonate, in einen Klavierauszug, bevor wir in Konzerte oder Theater gehen. Neben diesen begehrenswerten Dingen fürs Haus dürfen heut die Gaben der Mode als Geschenke nicht unterschätzt werden. Da gibt es selten ein Zuviel, weil diese Sachen sich fortwährend verbrauchen und vielfach rasch überleben. Was tasieanzug mit Knickerbockerhose, von der Jacke abstechend, und dazu die zweifarbigen Skischuhe, sind als Tenue für Sportplätze beinahe schon obligatorisch. Zu den Trikotsachen gehören auch schöne Strümpfe für Sport und andere Zwecke, femer geradezu entzückende Wollwäsche von heute, mit graziösen Nachtkleidern und Tageswäsche. Schals sind nicht zu vergessen. Damenhüte gehören zu den modischen Schmuckstücken, die immer gerne gewechselt und darum als Geschenk begrüsst werden. Elegante Pantoffeln, wie alle schönen Halbschuhe entzücken die Frauen jederzeit. Gerne nehmen sie Abendschuhe und als Sportlerinnen Skischuhe oder geschmeidige Schlittschuhstiefel. Für den Herrn eignen sich Modeartikel ganz besonders gut. Kleider sowohl wie vor allem auch Mantel, dann Sportanzüge; heute wird es davon der Knickerbocker vor allem sein. Dazu kommen die nötigen Trikotsachen und Wäsche, die in so eleganter Ausführung zu haben ist. Krawatten, längst ein beliebtes Geschenk, haben Herren ja stets zu wenig. Socken machen ihnen Spass, auch Handschuhe in Schweins- wie in Nappa- oder Glaceleder, gefütterte oder elegante. Gerade für die Festtage sind weisse Hemden für Smoking und Frack, die dazu passende Krawatte, Knöpfe und schenken? Der Dame einen schönen Pelzmantel, das weisse Gilet willkommen. Junge Leute lassen eine Jacke oder ein Cape. Vielleicht auch einen sich gerne einen Smoking oder gar einen Frack Pelz, eine Echarpe aus Nerz, oder Besätze für einen schenken, wenn sie auch behaupten, sie gingen Mantel. Alles wird willkommen sein. Dann gibt allem zum Trotz im Knickerbocker aus. Einen es viel Auswahl in sehr schönen Wollstoffen für schönen Abendpaletot verachtet keiner, so wenig Wintermäntel, für Tailleurs und Kleider. Auch die wie Hüte, Schirme oder einen Spazierstock. Schuhe Sportstoffe sind willkommen, femer die Seidengewebe für Nachtmittags- und Abendkleider. Es nur die Damen, auch Herren sind dankbare Ab- gehören auch für den Herrn zum Programm. Nicht lassen sich fertige Mäntel schenken, Ensembles und nehmer von Parfümerien, von all den Artikeln, die Tailleurs, heute mit Pelzbesatz. Dazu Blusen in sich in diesen Spazialgeschäften kaufen lassen. Wolle, Seide und aus Trikot oder Samt. Reizvolle Manche interessieren sich für Schönheitspflege — Trikotkleider schweizerischer Herkunft sind heute so ganz im geheimen! so vielseitig, dass sie nicht bloss für den Alltag Können wir uns die Festtage ohne Süssigkeiten, passen. Sie bezaubern uns in Form von Nachmittags-, ja. sogar einzeln als Abendkleider. Westen wie Frauen sind meistens rechte Schleckmäuler ohne Biskuits, ohne Schokolade vorstellen? Männer sind Legion, Pullover gehen zum Sportkostüm. Skianzüge, Schlittschuhkleider gehören heut zu den Als Zugabe gehören solche Dinge fast immer zu über diese Tage, was zur Gemütlichkeit beiträgt. häufig gewählten Weihnachtsgeschenken. Ein Phan- den übrigen Gaben. SS. Die Weilmaclits-Ausstellung für gutgepflegtes Kunstgewerbe in der bekannten Severin-Qualität ist eröffnet. Arthur diese Zürich Talstrasse 9 Tel. 74.6O4 Das gute Spezialhaus mit der niedrigsten Preiskalkulation. Stahl-Eisenbahnen Unerreicht in Preis und Qualität Kompletter Zug mit 4 Wagen und Lokomotive mit gutem Uhrwerk und Pfeife, inklusive Schienen, alles Stahl, nur Fr. 9.—. Elektrischer Stromlinienzug, inkl. Schienen Fr. 40.—. Züge in wunderschöner Ausführung. Grosse Auswahl. Gegen Einsendung von 50 Rp. in Marken erhalten Sie den prächtig illustr. Katalog C. 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