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E_1936_Zeitung_Nr.102

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12 Automobil-Bevue —

12 Automobil-Bevue — N° 102 £in fcf)öncs tue Bücher kann man immer schenken, wenn man nicht weiss, was für Gebrauchsgegenstände dem Empfänger noch willkommen wären. Praktische Dinge schenken, heisst eine oft gehörte Parole unserer Zeit — ich meine aber; Ist ein Buch nicht auch ein praktisches Ding, wenn es geeignet ist, stille Feierstunden auszufüllen und das Gemüt zu beglücken? Vor mir liegt ein behäbig, grosses und ordentlich dickes Buch, von dem ich sagen möchte, es sei eins der schönsten Weihnachtsgeschenke, die man einander darbringen kann, es heisst: «Bern, Land und Leute zwischen Finsteraarhörn und D o u b s » und ist kürzlich im Verlag Hallwag in Bern erschienen. Der Herausgeber, Walter S c h m i d , dem wir schon eine prächtige Monographie über das Wallis verdanken, hat es auch hier in ausgezeichneter Weise verstanden, Bild und Wort in ihrer mannigfachen Themenstellung zu einem lebendigen Ganzen zusammenzufassen. Eine Reihe von Aufsätzen, die von Paul Boeschs kräftigen Initialen eingeleitet und von seinen Schlussvignetten abgerundet werden, bildet den ersten Teil, dem sich eine reiche, ausführlich beschriftete Bilderschau anschliesst. f>nad)tsgcfcf)cnk «Land und Leute zwischen Finsteraarhorn und Doubs » — sie unter einen Hut zu bringen, war keine leichte Aufgabe für den Herausgeber, weiss man doch, wie Verschiedenartiges die Grenzen des grossen Kantons Bern einschliessen. Das Buch will keine wissenschaftliche Mqpographie sein, sondern ein lesens- und sehenswertes Heimatbuch, in dem sich die nüchternen Wissenschaften hinter der Anmut der Darstellung gleichsam verstecken, und hinter der Liebe zu Land und Leuten. Diesen Ton. schlägt Hermann Hiltbrunner in seinem Einleitungswort an: es ist ein inniges Bekenntnis zur Heimat seiner Vorfahren. Was er da sagt, trifft noch für viele zu, die auf ihrem Heimatschein den Namen einer Berner Gemeinde führen, in der sie vielleicht nie gewohnt haben: « Harte, aber nicht unbillige, uralte, aber nicht unweise Erbgesetze haben schon meine Väter aus dem graben' ihrer Geburt vertrieben, haben sie sanft, aber ohne Nachsicht ausgestossen aus jener heildunkeln, heimatlichen Wohngrube im Emmental, wo die Urzeit noch heute lebendig ist... Es ist nicht leicht, einem solchen Herkommen den Rücken zu kehren und sich auf vielleicht ganz anderm Boden und unter völlig veränderten Bedingungen ein Dasein und Zu- nach der gewerbsgeschichtlichen Seite hin, während H. Strahm in kurzen Zügen die politische Geschichte zeichnet. Gelstreich stellt Dr. W. Juker das Bild der Stadt Bern vor des Lesers Augen, mit Hans Sommer wandert man durchs Emmental, mit Walter Menzi durch den Jura. Man erspare mir, die 30 oder mehr Photographen namentlich aufzuzählen, die ihre Werke zur Aeufnung des prächtigen (und sorgfältig gedruckten) Bildteils gespendet haben — Walter Schmids Bern-Buch der «Hallwag» reiht sich würdig der mit dem Walliser Werk Aber ein junger und ge- begonnenen Reihe «Pro Helvetia» ein, und kunft zu schaffen. sunder Baum kann, ausgegraben und fortgesandt, auch anderswo wieder Wurzel fassen, kann auch fernab seinem ursprünglichen Standort weiter gedeihen, wenn er die Grundbedingungen seines Daseins wieder gefunden hat.» Unter den Mitarbeitern des Bandes bemer- Paul Boesch: «Emmental» ken wir bewährte Namen bernischen Schrifttums, wie den verstorbenen Rudolf von Tavel, den Emmentaler Mundartdichter Simon Gfel-- ler, Schriftsteller eigener Prägung wie Fritz Ringgenberg, Othmar Gurtner (sein Oberland- Artikel ist einer der markantesten Beiträge des Werkes), und Emil Schibli; die Volkskunde vertreten Dr. Tribolet, Alfred Bärtschi, R. Marti-Wehren und J. Beuret. Die gewichtige Untersuchung über Handel und Industrie von Prof. Fernand Schwab bereichert den Band wer es sein eigen nennt, der besitzt nicht nur ein Buch mehr, sondern er hat eine Fülle von heimatlicher Schönheit und kraftstrotzendem Bernertum in der Hand. H. R. S. Der obige Holzschnitt hl eine SclüusSBlgnette atu dem hier gewürdigten Werk. Kommende Ereignisse I Adelboden: 26. Dez.: Slalomrennen für Gäste, EiigymUiaa«. Andexmatt: 24. Dez.: Abfahrtsrennen für Gäste. 26. Dez.: Skisprungkordcurrenz an der Gotthaid-Schuu«. Axosa: 20. u. 27. Dez.: Eishockeyznatch. 26. Dez.: Eröf&iungsfest auf der Eisbahn Obersee. Basel: Bis 17. Jan.: Gewerbemuseum: Ausstellung «Schwell. Werkkunst der Gegenwart». Berfttm: 26. Dez.: Stafetten-Skilauf Preda-TiefenkasteL Bern: Bis 31. Dez.: Weihnachtsausstellung des bemisehen Kleingewerbes (Gewerbemuseum). Brannwald: 27. Dez.: Slalom. Brig: 27. Dez.: Motoskijöring. Churwalden: 27. Dez.: Schlittenrennen Parpan-Chorwalden. Savos: 26. Dez.: Internat. Eishockeymatch um den Aspang Cup, Oxford University-Davos L Leg Dlableretsi 26. Dez.: Championnat eoupe Ecole misse d» ski, course de fond 18 km. 27. Dez.: Ski: course de descente et slalom. Disentis: 27. Dez.: Skirennen (Abfahrt und Slalom) des SC Disentis. Dornach b. Basel: 27. Dez.: Auffuhrung aus Goethes Faust I, sowie Vorträge E. Uehli und Dr. Kämpfer (Goetheanum). Engelbert; l 23.—26. Dez.: L Curlingturnier. Ulms: 27. Dez.: Skisprunglauf auf der Selva-Schanze. Finhaut: 26. Dez.: Ski: concours de saut. Genf: Bis 31. Dez.: Exposition collective de No«l a l'Athene«. Gxindelwald: 20. Dez.: Abfahrtsskirennen des Sküdubs Grindel» wald. 25. Dez.: Weihnachts-Slalom für GSste und Einheimisch« (Delfry-Wanderbecher). 26. Dez.-2. Jan.: Trainingskurs für Abfahrt und Slalom dw Skiklubs Grindelwald. Gstaad: 20. Dez.: Skiabfahrtsrennen vom Eggli. 24. Dez.: Eishockeymatch: Cambridge University B.C.* Kosey H. C. 25. Dez.: Skisprungkonkurrenz. 27. Dez.: Eisfest auf der Dorf-Eisbahn. Xamdenleg: 28.-27. Dez.: Skiklubrennen (S. C. K.). 27. Dez.: Skisprungkonkurrenz und Slalom. Kombination um den Klubbecher. Klosters: 20. Dez.: Eishockeymatch Hosters-Davos U. 38. Eishockeymatch Klosters-Oxford. 27. Dez.: Ski: Standardrennen und Slalom. Lenzerheide: 26. Dez.: Gäste-Abfahrtsrennen Tgantieni (Fulton- Cup). Montana-Vermala: 20. Dez.: Concours de ski (slalom et de» cente). Mtizren: 20. Dez.: Eröffnungs-Slalomxennen. 22. Dez.: Bracken No-Fall Wanderbecher-Skirennen. 27. Dez.: Langlauf-Skirennen (Huggler Wanderbeeher). Pontresina: 27. Dez.: «GGv-Slalomrennen. Sldsprungkonkurrem an der Bemina-Schanze. Keulam 19./20. Dez.: Ostschweiz. Springe» und Sprungrichter» kurs. 20. Dez.: SkispTongkonkurrenz an dei Schanze cToggtmburg». Rigi: 20. Dez.: Eröffnungsskirennen. St-Cergue: 26. Dez.: Fete de nuit sur la patinoiie. Saznaden: 26. Dez.: Eishockeymatch. 27. Dez.: Eröffnungsrennen des Sktclubs Samaden. St. Moritz: 23.—27. Dez.: Eishockeymatch auf dem Eisstadion (St. Moritz Hockey Trophy). 28. Dez.: Weihnachtssprungkonkurrenz um den Morrea Cup (Olympiaschanze). Sllvaplama: 27.'28. Dez.: I. Wintersportfest, Ski- und Rodelkonkurrenzen. Unterwasser: 26. Dez.: Skisprungkonkurrenz anf der Sinti» Schanze. Villan-Chesieres: 25. Dez.: Course de slalom (Coupe Callias). Wengen: 23. Dez.: Weihnaehts-Skizprungkonkurtenz (Jungfrau- Schanze). 23. Dez.: Schaulaufen auf dem Eise der Berufsläufer. 27. Dez.: Eishockeymatch (Loosli Cup). Z*rmatt: 27. Dez.: Skisprungkonkurrenz des SC Zermatt (Monta Rosa-Becher), * Zuoz: 27. Dez.: Geführte Skitour im Schweiz. Nationalpark. Zürich: 20. Dez. Eishockeymeisterschaft Zürcher Schlittschuhclub- Akademiker, mit Kunstlauf. Zweisimmen: 20. Dez.: Trainungslauf. 27. Dez.: Eröffnungs-Sprungkonkurrenz. Die Weihnacht«-Ausstellung für gutgepUegtes-Kunstgewerbe in der bekannten Severin- Qualität ist eröffnet. APlllOP Cwl€^S Si. die Awsmiuna In Japan-Hcuu Die guten Schwe Portables Sempacher Straße 3 Luzern Telephon 22.18? Sprechstunden 9-12 Uhr und 2-7 Uhr ZU Geschenkzwecken eignen sich vorzüglich meine bestbewährten Schönheitsprodukte. In ihrer hübsehen Verpackung bereiten Sie der Empfängerin Sicher Freude. Viele Anerkennungsschreiben. Aeusserst billige Preise. DAS HAUS FÜR FEINE TRICOTAGEN BAHNHOFSTRASSE 46 EINGANG AUGUSTINERGASSE empfiehlt die neuesten Trilfntl/Ioirlßr und Strip.IrsafthAn Vervielfältigungen ein- und mehrfarbig Schreibarbeiten, Photokopien, Diktate Photodrucke, in und ausser Hause _. ,. . Photo-Matrizen mit originellen Zeichnungen. 5GII spez. techn. und juristischer Art, in und aus allen europ. Sprachen Alle Arbeiten in garantiert einwandfreier Ausführung und prompter Lieferung durch E.V.B. Metropol Zürich AG Börsenstrasse 10 Telephon 52.214 Suchen Sie ein persönliches Geschenk? das beim Empfänger ein helles Licht der Freude entzündet I Zwei Worte nur: Graf- Konfekt. 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N° 102 — Automobil-Revue 13 Die Leiden eines Kreuzworträtsel-Machers Schon wieder diese grässliche Ate! Schon wieder diese langweilige Utel So wird wohl mancher Löser unwillig ausrufen, wenn er zum hundertsten Mble auf die Ate oder Ute stösst. Und nicht nur bei diesen beiden Wörtern; da gibt es noch eine ganze Reihe von Dreibuchstabern, die ein unkrautartiges Dasein im Kreuzworträtsel führen: Ehe, alt, ora, Eid, nun, Sir, der, die, das, Ena, Aga, Eta, Uri, Ire, Man, See, Are, Eli, Lee, Ren, Reh, Eis, Lab, ein, Ära, Raa, Nil, Aar, Ode, Leo, Tal, Inn, Nab, rar, lau, Aas, Eos, Rio, nie, Tor, Bon, Los, Bar usw. usw. Wieso kommt es aber, dass immer wieder die gleichen Wörter auftreten? Hat der Rätselmacher etwa so wenig Phantasie oder gar so geringe Kenntnisse? Nun, meistens ist keines von beiden der Fall. Vielmehr liegt die Schuld in der deutschen Sprache — und auch beim Löser selbst. Es gibt eben gar nicht so viele dreibuchstabige Wörter, als wir vielleicht bei flüchtigem Nachdenken glauben, und zu dem sind — nach bekannten mathematischen Gesetzen — die Möglichkeiten viel geringer als bei längeren Wortgebilden. Man nehme zum Beispiel an, dass die beiden ersten Buchstaben e und 1 bereits feststehen. Dann gibt es in diesem besonders günstigen Fall (bei u und k wäre es schon reichlich schwerer!) fünf allgemein bekannte Dreibuchstaber: elf, Eli, Elk, Elm und Elz. Bereits bei vier Buchstaben erweitern sich die Möglichkeiten, die bei fünf bis sieben Buchstaben den günstigsten Stand erreichen. Der arme Rätselmacher ist also immer wieder auf diese fünf Wörter angewiesen und muss daher unschuldigerweise den Fluch so vieler Löser über sich ergehen lassen. Könnte er sich nur einmal rächen, dann würde ( er zum Trotz keines dieser Beispiele wählen, sondern lauter Wörter wie: Ela, EH, Elu, Elv, Ely. Denn das gibt's auch! Nur würde dann ein Sturm des Protestes losbrechen, in dem sich immer wieder die Feststellung wiederholte: «unlösbar schwer!» Wie viele Worte die deutsche Sprache besitzt, we';ss ch nicht. Das ist auch nebensächlich, denn sicher kennt die Allgemeinheit nur einen Bruchteil davon, einen Bruchteil, der um so kleiner ist, als sich die einzelnen Wissensgebiete nie ganz decken. A ist erstaunt, dass B nicht weiss, was «Nemea» ist; B hinwiederum muss lächeln, dass dem A der Peipussee unbekannt ist. So steht der Rätselmacher immer zwischen zwei Feuern. Wie er es auch macht — unrecht hat er bestimmt! Bringt er nur Elis, «JCaltec Aufschnitt» WEflüigUCHfS GESCHENKE Atome oder Ebenen, dann ist er zu leicht; schmuggelt er aber einmal schwerere Begriffe wie Iht, Oppa, Wedda oder gar Mad, Beiz, Ysaye ein, dann ist erst recht der Teufel los. Der Löser sieht eben im Rätselmacher immer ein Untier in Menschengestalt: voll Tücke und Bosheit sitzt er über seinem Papier und zermartert sein sadistisches Gehirn nach neuen Fallstricken und hinterlistigen Formulierungen (die übrigens oft gar nicht so leicht sind). Und dabei ist gerade das Gegenteil der Fall: ein milder Menschenfreund, der allen Freude bereiten will, kämpft selber einen heroischen Kampf mit dem Urwalddickicht der Sprache. Wie oft kommt es doch vor, dass alles herrlich stimmt, nur ein Buchstabe — ein einziger! — will sich nicht einfügen lassen! Dann ist manchmal die ganze Mühe umsonst und alles muss noch einmal von vorne begonnen werden. Der Rätselonkel hat es noch leicht. Er kann alle Klagen auf den Rätselmacher abwälzen (was er aber anständigerweise nur selten tut). Aber an wen soll dieser die Beschwerden weiterleiten? Er muss sie hinunterschlucken und fernerhin trachten, es allen recht zu machen, eine Tätigkeit, die noch niemand zuwege brachte. Glücklicherweise übrigens! Und er arbeitet und arbeitet bis seine Rätsel immer besser werden, bis möglichst viele schwarze Felder verschwinden, bis fast nur mehr ganz lange, selten gebrauchte Wörter dastehen; er erfindet neue Rätselarten und -Variationen; kurz er gehört zu dem Heer, die sich nach dem Publikumsgeschmack richten müssen. Und hat er Erfolg, dann freut er sich. Trifft er aber auf Ablehnung, dann — ist es ihm auch gleich! -ög- Der rachsüchtige Elefant In einem Städtchen bei Philadelphia rückte neulich ein Zirkus an, zur Freude der Schuljugend. Wie unser Nationalzirkus veranstaltete auch dieses Unternehmen eine Propaganda-Parade mit Umzug. Jedermann wollte dabei sein, die Strossen waren voll Neugieriger. Da '"geschah es, dass der sonst so bedächtige Elefant Lizzie plötzlich seinen Rüssel erhob, einen Menschen aus der Menge herausgriff, ihn gegen einen Laternenpfahl schlug und mit einem Fusstritt zerquetschte. Erst nachträglich brachte man heraus, dass der Elefanf diesen Schneider John Mercator von früher her kannte. Vor acht Jahren hatte Lizzie als junges und mutwilliges Tier mit einem andern Zirkus im Städtchen gastiert. Im Schabernack hatte es jenem Schneider ein Paar halbfertiger Hosen entrissen und damit Allotria getrieben. Der Schneider verstand keinen Spass. Er stach zu, die Nadel, die er in den Elefantenrüssel stach, brach entzwei. Der Elefant wurde krank. Das steckengebliebene Nadelende verursachte einen Abszess und brachte ihm grosse Schmerzen. — Hat sich Lizzie nun wirklich bedürfen, unseren herzlichen Dank! Und Ihr an dem Schneider gerächt? Man hört ja ab und anderen, die Ihr noch etwas geben wollt, tut zu von ähnlichen Elefantentaten. y. es bald! Schickt uns Automat anstatt Bankbeamter Kleider, Schuhe, Lebensmittel, Geld, möglichst vieles, was sich für Kinder eignet, Man ersinnt alle möglichen Massnahmen gegen denn bei den kinderreichen armen Bergler- ist die Not am grössten. Schickt ihnen die Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig wurde in Eng-familieland der «Automatische Bankbeamte» eingeführt. An der Aussenseite eines Bankgebäudes werden Automaten angebracht, die man für verschiedene ein Christkinds-Päckli durch die Vermittlung der «Automobil-Revue», Abteilung Hilfsaktion, Bern, Breitenrainstrasse 97, Postcheck 111/5890. banktechnische Funktionen in Betrieb setzt. Zu den einfacheren Leistungen gehört der Geldwechsel. Der Apparat fungiert als Einzahlungskasse. O.Frey, Schottland; A. Kupfer, Interlaken; Frau 2. Spendeliste. Pakete erhielten wir von Fr. Hubacher, St. Galten; Der Kunde wirft das Gelddepot ein und erhält Krick-Forcart, Basel; Unbekannt, Ölten; Unbekannt, prompt die Quittung zurück. Zu Kontrollzwecken Bern; Farn. Meier-Deuss, Küsnacht; Frau Liebi, wird von jedem, der den Automaten bedient, durch Steffisburg; Th. Bill-Faes, Wabern. einen unsichtbaren Photoapparat ein Bild angefertigt, das ist ein Schutz gegen betrügerische Barbeträge gingen ein von Frau Dr. Reitler, Zürich, Fr. 10.—; Ungenannt, St. Gallen Fr. 10.-^. Bittgesuche zur direkten Erledigung übernahmen: Fr. Hubacher, St. Gallen; R. Hauser, Arbon; Manipulationen. Bei Auszahlungen könnte der Apparat im Notfall einen Steckbrief liefern. — Ein Rud. Imhof, Langenthai; Frau Dr. Bruggisser, Zürich. amerikanischer Ingenieur hat auch das Patent für automatische Türen angemeldet. Sobald man sich ihnen auf zwei Meter nähert, öffnen sie sich, und Der Rätsel-Onkel sie gehen wieder zu, wenn der Eingetretene zwei Meter von der Tür entfernt ist. Dies geschieht durch die Wirkung der Selenzellen (nicht Seelenzellen I). Die Erfindung ist für Restaurants, Kaffeehäuser und ähnliche Betriebe. Sie soll dem Kellner den Dienst erleichtern. Was machen nun aber die Wiener Kellner, wenn sie nicht mehr reihenweise unter der Tür stehen, «küsst die Hand» und «Herr Baron» sagen können (für Herrn Meyer), wenn sie nicht mehr unter der Tür auf das letzte Tinkgeld spekulieren? y. Elektrischer Stuhl für Hühner Ein grosses Schlachthaus in San Francisco hat eine neuartige Tötungsmethode für Geflügel eingeführt, von der behauptet wird, sie sei humaner, sauberer und hygienischer als alle bisher angewandten Methoden. Die Vögel werden mit den Beinen in einer Drahtschlinge aufgehängt, die an einem laufenden Band befestigt ist, und so in einen Apparat befördert, wo sie gegen eine mit 1000—1500 Volt geladene Metalleiste gedrückt .werden. Der Tod tritt augenblicklich ein. Merkwürdig: wenn die Menschen von einer Erfindung mit besonderem Pathos behaupten, sie sei human, so kann man beinahe darauf wetten, dass es sich um eine neue Tötungsmaschine handelt! cpr PORZELLAN, BESTECKE KLEINMÖBEL KRISTALL, KERAMIK Die Winterhilfs-Aklion der «Automobil-Revue» für arme Bergbauern hat wieder eine Reihe von schönen Gaben gezeitigt. Empfanget, Ihr lieben Geber, im Namen der bedrängten Familien, welche der Hilf* hat zu bemerken: Dem lieben Neveu Frctnz im Aargau danke ich für die Bemerkung wegen cjes ägyptischen Gottes — hast Du auch im Brockhaus nachgeschaut? Wirklich, es heisst dort: «Ra, ägypt. Gott, fälschlich Re.» Ich bin erledigt ob der ägyptischen Finsternis, in der ich mich so lange bewegte. — Ja, das Weihnachts-Rätsel hat Arbeit gemachtI Klärchen schreibt von einer «schönen Bescherung», weil es im Rätsel Gabentisch-Bescherung hiess. Lies den nebenstehenden Artikel vom Rätselmacher, und Du wirst Dein weiches Herz voller Mitleid für den Stürmi von einem Rätselsteller entdecken. Begriffsverwirrung — das ist hier gar keine seltene Krankheit. Und was die Toggenburgerin betrifft, so musst Du den Vornamen ausschreiben, wenn Du mich duzen willst; wenn man schmollis ist, so sagt man einander doch den Vornamen. Feinen Pulverschnee meldest Du aus dem Toggenburg? Ich denke, die Auto-Magaziner, die nun ihren Laden für ein paar Tage schliessen, werden sich das merken, wenn Du noch selche Verkehrsreklame machst. Hoffentlich schwindelst Du den Onkel nicht an. Uebrigens waren von den Lösungen fast die Hälfte falsch — den Christfesttaler habt Ihr nicht alle richtig erraten. Und nun kommt das Christfest. Der OnkeJ wünscht allen Nichten und Neffen und überhaupt allen Leserinnen und Lesern recht frohe, glückliche Weihnachten I Das nächste «Auto-Magazin» erscheint Mittwoch, den 30. Dez. als Glückwunsch-Nummer. THEODOR 71EVER 32 Marktgasse BERN Marktgasse 32 I AUTOMOBILISTEN ACHTUNG! Um Ihren Körper jung und geschmeidig zu erhalten, täglich nur S Minuten angenehme Uebungen mit dem Apparat SPORT und GESUNDHEIT WILH. GEIGER KÜRSCHNER Spezialgeschäft f. feine Felzwaren ZÜRICH, Usteristrasse 9 Telephon 39.411 F. Spitzbarth - Grieb, Zürich 8 Feldeqqstrasse 58 — Telephon 27.464 SILBERSCHMIED SPORTPREISE BESTECKE WMkKER Scotch Whisky OLD-GENUINE- FULLY MATURED Born 1820—»till golng ttrong Schwiii. Generalvertnter: F. SIEGENTHALER 4 CIE. AG. Haldenstr. 67 ZÜRICH Tel. 33.505 Das führende Geschäft für Photographie Fauteuils Unsere Vergrösserungen und übrigen Photoarbeittn sprechen für sich selbst. - Entwickeln nach eigen, einzigem Verfahren. Sie beugen Fettleibigkeit und den gefährlichen Verstopfungen vor und erhalten sich Ihre körperliche Elastizität. Gute Ausfuhrung garantiert. - Einheitspreis Fr. 93.—. Verlangen Sie ausführlichen Prospekt und Vorführungen in Sport- und Sanitätsgeschäften. 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