Aufrufe
vor 3 Monaten

E_1936_Zeitung_Nr.102

E_1936_Zeitung_Nr.102

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG,

AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 18. DEZEMBER 1936 — N° 102 HJCESSLER MAAG AUTO-REPARATUR-WERKSTÄTTE ZÜRICH 7 Minerva str. 28 Tel.28.122/49.768 SIOUX-SERVICE PRÜFSTAND ABSCHLEPP-UND HILFSDIENST Zukaufen gesucht 102) guterhaltener" Kleinwagen Guter Bergsteiger. Zahlbar in sicheren Raten. Offerten unter Chiffre 580 an die Automobil-Revue, Bern Das General- Abonnement AUTO - Batterien AUTO • Heizungen Frostschutzscheiben - Electro-Service HUNZIKER, MEYER & Co. Beundenfeldstrasse 32 BERN Telephon 28.650 NACHFOLGER VON HILFIKER & Co. Der engl. Brems- und Kupplungs-Belag der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R U T I-Zürich TELEPHON 54 GtADED BRAKE LINING OCCASION! Zu verkaufen ADLER-Super-Trampf Limousine, 4 Türen, Modell 1934, PS 8,4, Zustand wie neu. Preis Fr. 3400.—. An Zahlung werden für Fr. 1500.— Wein und Rauchwaren genommen. 73934 Postfach 262, Ölten. der schweizerischen Transportanstalten bietet besonders im Winter Es kostet für 3 Monate grosse Annehmlichkeit in 3. Klasse nur noch Fr. 300. — in 2. Klasse nur noch Fr. 400.— für 6 Monate Fr. 600.— bzw. Fr. 800.— für 12 Monate Fr. 900.— bzw. Fr. 1200.— Im Jahresabonnement fährt man also 3 Monate gratis in Leichtmetall- und Normal-Ausführung, Lastwagenbrücken aus Leichtmetall. Kipper. Bremsen. Umbauten. RUCHER-PETER & Co.. WINTERTHUR Anhängerbau Telephon 26.086 Städteschnellzüge - Triebwagen (roter Pfeil) Auskunft bereitwilligst an jedem Bahnschalter Soeben erschien das hochaktuelle Erlebnisbuch eines Schweizers: Erwin Faller Ich war der Koch des Negus Drei Jahre am Kaiserhof von Addis-Abeba Bearbeitet von HERBERT VOLCK Ein Buch voll fieberhafter Spannung und seltsamer Abenteuer. Erschütternd lebendig schildert der junge Schweizer, der als Leibkoch des Negus gedient hat, seine Eindrücke am Hofe des Kaisers. Fesselnde Schilderungen gefährlicher Jagden mit dem Herrscher und merkwürdige Begebenheiten voll dunkler Mystik und Zauberei wechseln ab mit eingehenden Berichten Ober das Hofleben mit seinen Intimitaten, seinen Geheimnissen und politischen Intrigen. Unversehens entfesselt der Krieg die wilde Grausamkeit der schwarzen Volksstamme zur alles verzehrenden Glut. Ueberfall, Gefangenschaft, Flucht folgen sich Im tollen Wirbel, bis der Koch wie durch ein Wunder mit knapper Not dem Tode entrinnt und In seine Heimat zurückfindet. Durch das ganze abenteuerliche Geschehen hindurch spürt man den geraden, biederen Sinn unseres Landsmannes. Zu verkaufen 18pl. Gesellschaftsauto 2 BH-SAURER-Wagen, in sehr gutem Zustande und zu vorteilhaftem Preise. Offerten unter Chiffre 548 an die Automobil-Revue, Bern. WEED-Schneeketten die anerkannteste beste amerikanische Schneekette für unser Land. MASSIGE PREISE Fertige Ketten Ketten am laufenden Meter Not-Ketten „Emergency" URANIA ACCESSOIRES M. ESCHLER Zürich Neuch&tet Vorteilhaft zu verkaufen: BERNA Motorlastwagen, 4 Tonnen Kardanantrieb, Modell 1930. Preis Fr. 8000.—. Anfragen erbeten unter Chiffre 15714 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht 102) Ford- od. Chevrolet- Lastwagen —2TS T., mit oder ohne Kipper. — E. Gresch, Garage, Pfäffikon wenn auch etwas reparat.- (Schwyz). Zukaufen, gestickt Lastwagen 102,103) 2H T, mit 3,50 X 4 m Ladebrücke, in sehr gutem Zustand, neueres Modell, bevorzugt -wird Chevroltt oder International. — Offerten sind zu rieht, an Job. Reinhardt, Metalle, Oberburg. Tel. 84. Zukaufen gesucht 6-7-Plätzer- Wagen bedürftig, bevorzugt wird Fiat, Lancia oder CitroSn, jedooh nicht über 15 PS, bei Barzahlung. Offerten m. Preisangabe unt. Chiffre 592 an die Automobfl-Revue, Bern. *5 gesucht 102) 1 M-Tonnen- UEFERUNGSWAGEN Offerten unter Chiffre 584 an die Automobil-Revue, Bern. Zukaufen gesucht 102) guterhaltener Kleinwagen Offerten mit Preisangaben unter Chiffre 554 an die Automobll-Revut. Bern. Gesucht 4 Luftkammer- Reifen 102) 850X160 bis 180, in prima Zustand, ferner 1 PNEU 36X8. — Eilofferten an F. Holzer, Gerlafingen. Tel 47.449. ßü6 Preis des Buchet, 272 Selten, broschiert Fr. 4.80, gebunden Fr. 6.50 Zu beziehen durch alle Buchhandlungen Verlag Hallwag, Bern Scheibenwischer- Reparaturen sind nur mit Original-Ersatzteilen fachgemäss; Gewähr für tadellose Ausführung bietet allein der General-Vertreter: AD. KUSTERER, ZÜRICH 8 Zimmergasse 91 Telephon 22.949

N» 102 — FREITAG, 18. DEZEMBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE Die Eigenheiten englischer Wagen Wenn es. einerseits wahr ist, dass sich der Charakter und die Veranlagung eines Menschen aus seinem Gesicht ablesen lassen, so trifft es anderseits auch zu, dass das Gesicht der Automobile, welche ein bestimmtes Land hervorbringt, gewissermassen die geistige Hajtung seiner Bewohner und die Struktur seiner Wirtschaft widerspiegeln. Sehen wir uns doch einmal die amerikanischen Wagen an. Atmen sie nicht etwas von den Weiten eines grossen und« verhältnismässig dünn besiedelten Landes, das reich ist an allen möglichen Bodenschätzen und dessen Bewohner angesichts dieser Fülle und dieser riesigen Distanzen eine gewisse Grosszügigkeit eigen ist? Und stehen nicht unseren europäischen Wagen die engeren Verhältnisse diesseits des Atlantiks z. T. sogar sehr deutlich auf dem Gesicht geschrieben? Auch, die englischen Wagen weichen nicht von diesem Grundsatz ab, denn auch sie sind kleiner «geraten» als die Durchschnittsautomobile amerikanischer Provenienz. Natürlich gibt's auch in Europa Firmen, die grosse Wagen herstellen, um allen Bedürfnissen gerecht zu werden, doch handelt es sich hiebei eben um die Ausnahme, welche die Regel nur bestätigt. Zwei Gründe zwingen die europäische Automobilindustrie zum Bau kleiner Wagen, nämlich die gegenüber Amerika viel geringeren Produktionsziffern der in allen Großstaaten vorhandenen nationalen Autoindustrien, sowie die entwicklungshemmenden Belastungen in Form von Steuern und Benzinzöllen, welchen das Automobil in Europa nun einsnal ausgesetzt ist. So weist denn auch das Fabrikationsprogramm der englischen Automobilfabriken Typenreihen auf, die bis zum Kleinauto von nur 5 Steuer-PS (nach schweizerischer Steuerformel) hinabreichen. Durch welche äussere Merkmale unterscheidet sich nun der englische Wagen von Fabrikaten anderer Länder? In erster Linie fällt uns wohl bei seiner Betrachtung auf, 1 dass die Konzessionen an die Stromlinienformen zwar vqrhanden sind, jedoch keines- bessern. Zentralrohr-Rahmen, wie sie in den wegs etwa das Bild des ganzen Wagens beherrschen. Dagegen würde wohl ein aus-schon überall Eingang fanden, sind in Eng- kleinen Wagenkategorien des Kontinents gesprochen revolutionärer Stromlinienwagen, land noch äusserst selten. wie etwa der Tatra mit seinem luftgekühlten Ein Kapitel für sich stellt die Abstützung Heckmotor, in England rasch dem Odium der Räder dar. Hier offenbart sich der englische Sinn für konservative Bauart ganz be- verfallen, als «unenglisch» zu gelten. Für die Automobilindustrie ist diese langsame, alles andere als stürmisch verlaufende Entnien immer noch von der Ansicht aus, dass sonders. Man geht nämlich in Grossbritanwicklung der Karosserien sehr erwünscht, da angesichts der heutigen Qualität der Strassen sie von allzu grossen Umstellungen und Ausgaben beim jährlichen Uebergang zu neuen komfort den Schwingachsen nicht unterlegen starre Achsen vorn und hinten punkto Fahr- Modellen entbindet. seien, eine Ansicht allerdings, die auch auf Etwas ungewohnt kommen einem die indem Kontinent noch berühmte Vertreter auf- England beliebten, mehrfarbigen Lackierungen der Wagen vor, doch sind natürlich entsprechend der Einsicht, dass man über Geschmacksfragen nicht streiten soll, fast sämtliche Modelle auch in einfarbigen Ausführungen zu haben. Beim nähern Zusehen entdeckt man allerhand bemerkenswerte Einzelheiten an den Wagen, die ganz speziell für englische Fahrzeuge typisch sind. Man nimmt mit Genugtuung wahr, dass der grösste Teil der Modelle serienmässig mit Lederpolstern versehen ist. Ebenso zählt das rundum verwendete Sicherheitsglas, das übrigens in England ab Anfang des nächsten Jahres obligatorisch wird, schon heute zur Standard-Ausrüstung der meisten Automobile, sind doch einschliesslich der alten Modelle gegenwärtig schon zwei Drittel aller in England verkehrenden Fahrzeuge damit versehen. Eine weitere Vervollkommnung, die ebenfalls den inneren Wert erhöht und schon an vielen englischen Wagen anzutreffen ist, stellt der am Wagen fixierte Wagenheber dar, der sieh -vom Schaltbrett aus bedienen lässt. Ein grosser Teil der neuen Typen besitzt weiter vom Fahrer bedienbare Stören für das Fenster der Rückwand, wodurch eine Blendung von hinten verhindert werden kann, und was der wichtigen « Kleinigkeiten » mehr sind. Das Chassis zeigt in manchen Beziehungen ebenfalls ziemlich konservative Züge auf. Am häufigsten'> trifft man immer noch den altbekannten Rahmen, bestehend aus zwei U-förmigen Längsträgern mit Traversen und Kreuzversteifung. Allerdings nehmen viele Konstruktionen darauf Bedacht, die Verdrehungssteifigkeit durch Einbau von Versteifungsblechen zwischen die offenen Schenkel des U-Trägers oder Verwendung von Rohren als Traversen zu ver- weist -— wir erinnern nur an dfe neueste Grand-Prix-Konstruktion von Bugatti, der sogar bei Grand-Prix-Tempi die Starrachse immer noch als genügend erachtet. Vergleichshalber seien einige Zahlen erwähnt: Von den auf dem englischen Markt befindlichen Wagen englischer Herkunft hatten unter den 1936er Modellen nur ungefähr ein Viertel unabhängig abgefederte Vorderräder und nur ein Achtel Einzelabfederung der Hinterachse. Dagegen zeigten unter den kontinental-europäischen Fabrikaten, die in der Schweiz gehandelt werden, 72% einzeln gefederte Vorderräder und 30% einzeln abgestützte Hinterräder. > Auf andern Gebieten wieder sind die englischen Automobile der Entwicklung erheblich vorausgeeilt, wir meinen da beispielsweise die Getriebe. Man hat vielleicht, ausser Frankreich, in keinem Lande bisher soviele Anstrengungen gemacht wie gerade in England, um die Schaltung absolut «narrensicher» zu machen. Von den hauptsächlichsten in der Schweiz gehandelten englischen Wagen besitzen nicht weniger als 85% synchronisierte Gänge, während mehr als 10% mit Vorwählung oder ganz automatischer Schaltung ausgerüstet sind. Für die kontinentalen Wagen lauten die entsprechenden Zahlen 68% und il'%j wobei der Löwenanteil der automatischen Getriebe auf das französische Kontingent 'entfällt. Gegenwärtig deutet manches Von der Errichtung von Konstruktionswerkstätten der Firma Lancia in Addis Abeba. Von einem neuen, hydraulischen Bremssystem, das aus Gründen der Sicherheit mit zwei tandemartig hintereinander angeordneten Hauptzylindern versehen worden ist. Zwischen den beiden Zylindern findet automatisch ein Druckausgleich statt, so dass sich die Bremswirkung nach wie vor auf Vorder- und Hinterachse gleichmässig verteilt. Defekte in der einen Hälfte des Bremssystems haben trotzdem keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der andern. Vom Abschluss einer Patentgemeinschaft zwischen der italienischen, staatlichen Benzin-Hydrierungsgesellschaft und den englischen, deutschen und amerikanischen Firmen, die untereinander bereits eine solche Verbindung eingegangen sind. Von einer interessanten französischen Hinterachse mit Schnellgdng. Sie enthält je zwei Kegelräder und Ritzel verschiedenen Durchmessers, wovon durch Klauenkupplungen nach Wahl das eine oder andere Paar eingeschaltet werden kann. Die Wellen der beiden Ritzel stecken ineinander. Simpler geht's nimmer! Dass der Automobilverkehr in Ungarn gegenüber dem letzten Jahr merklich «angezogen» hat, wobei besonders die Zahl der Personenwagen einen Zuwachs von nicht weniger als 20,3% verzeichnete. Von einem englischen Techniker, der den russischen Personenwagen Typ M-l persönlich fuhr und feststellte, dass das Fahrzeug Oel schleuderte und dazu ein geradezu gefährlich grosses Spiel in der Lenkung auswies, dass weiter der Startmotor überhaupt nicht funktionierte und die Probefahrt wegen Hinterachsbruch schliessüch vorzeitig abgebrochen werden musste. Im übrigen sei es aber, wie der Engländer boshaft bemerkt, ein recht gutes Fahrzeug. Ein Rat von BOSCH: Elektrodenabstand beachten! Auf Ihren Ausfahrten im Automobil sollten Sie immer einen ergebenen und treuen Freund zur Seite haben, der stets hilfsbereit und auch gewillt ist, die Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen, welche die Winterszeit mit sich bringt. Der Das müssen Sie wissen: Nach 15 OOO km Ist Jede Kerze alt. Sie gibt nicht mehr so kräftige Funken, wie sie der Motor fordert — soll er beste Leistung geben. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen: Nach 15000 km einen Satz neue BOSCH- Kerzen einschrauben. Diese " kleine Ausgabe verjüngt Ihren Motor. Wenn Elektrodenabstand richtig, sind Anspringen. Leerlauf und Beschleunigung des Motors gut Warum BOSCH-Kerzen? Jahrzehntelange Erfahrungen und ausgesuchte Werkstoffe stecken in Jeder^BOSCH - Kerze, die Sie im Fachgeschäft kaufen. Grosse Rennsiege beweisen seit Jahren, dass BOSCH - Kerzen standfest sind. Im Alltagsgebrauch bewährt sich die BOSCH- Kerze — richtig gewählt — erst recht 1 ROBERT BOSCH A.-G., GENF-ZÜRICH Vergaser mit Starter, mit „Düsensystem 20", den Ihr Garagist für wenig Kosten auf Ihren Motor montiert, verschafft Ihnen, ungeachtet der atmosphärischen Verhältnisse, ein Anspringen desMotors bei nur V« Drehung der Kurbelwelle und erhöht die Leistungsfähigkeit des Motors bei gleichzeitigem minimalem Brennstoffverbrauch. Versuchsweise Montage und Auskünfte durch Ihren Garagisten. Generalagentur Tür die 8chwe!z: Henri Bachmann Genf Zürich 12b, rue de l'HOpital 3,ruedeFribourg Löwenstrasse31 Tel. 48.42 Tel 26.343 Tel. 58.824 43.43 S8.825 48.44