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E_1936_Zeitung_Nr.101

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Zukaufen gesucht Gesucht

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N° 101 — DIENSTAG, 15. DEZEMBER 1998 AUTOMOBIL-REVUE Fortschritte des zivilen Luftverkehrs während der letzten Jahre «eben die folgenden, dem Jahresbericht des britischen Luftfahrtminißteriums entnommenen Ziffern ein eindrucksvolles Bild (in Kilometer): Singapore 14 Strecke der L u f t l i n i e n : S i aSiam m 16 Welt Hiervon TJ.S.A.Australien Australien (Brisbane) 20 Joaa • aoo'Snn 7 « ' ° • D i e Zeitersparnis wird auf den fernöstlichen 1933 322.300 76.700Strecken noch grösser bei Benutzung holländischer Toat X^ßnn oi'amFlugzeuge, die die Strecke London-Batavia in 1935 447.600 97.300knapp 6 Tagen bewältigen, während die englische Tatsächlich geflogene S t r e c k e : t i n i e 9 Ta S e benötigt Der Abstand Deutschland- Tjrr Welt ii fr- Hiervon TJ.S.A, TT e i cBrasilien (Rio de Janeiro) wird heute von der uro 1932 lAKinsnnrt 145.408.000 «osSiiwiLufthansa 82.221.000 in 3 Tagen bewältigt, die Schiffverbin- 1933 161.833.000 87.920.000 1934 S 166.422.000 ÄS» 78.498.000 llSZ ä wfordert mindestens 3 ' Wochen - 1935 242.691.000 102.236.000 1934 166.422.000 78.4S8.000Trotz dieser besonders augenfälligen TJeberlegen- 1935 242.691.000 102.236.000^eit ^es Flugzeugs auf der Fernstrecke ist die Verdichtung des Flugverkehrs im Mittelstreckenver- Wenn schon in den Depressionsjahren ein sol-k enr n ; c i, t m i n a er deutlich. So wurden beispielscher Aufstieg des Luftverkehrs möglich war, wel- we j se au f fo n Linien England-Kontinent, wohl der ehe Perspektiven müssen sich dann erst in derlebhaftesten Flugverbindung Europas im Jahre regenwärtigen Konjunkturperiode, die allmählich 1Q .3 5 126.739 Passagiere befördert gegen nur 87.353 immer mehr Länder zu erfassen scheint, ergeben!i m Durchschnitt der Fünfjahresperiode 1931—1935 Die eigentlichen Vorteile des Luftverkehrs können un j 37.631 i m Jahrfünft 1926/30. Die Gesamtzahl erst jetzt voll zur Geltung kommen. Für den Ge-d er Kanalflüge betrug in den Jahren 1931/35 jahechäftsreisenden ist Zeit nur dann Geld, wenn et-^durchschnittlich 12 849, im Jahre 1934 allein was zu verkaufen ist und die Versendung hoch- a j, er 14.682 und im Jahre 1935 18.501. Diese letzte wertiger Güter und eiliger Post gewinnt in ZeitenZiffer entspricht bereits einer Tagesleistung von wirtschaftlicher Blüte erhöhte Bedeutung. Man25 Flügen in beiden Richtungen. kann also mit Sicherheit annehmen, dass dieAndererseits ist das Bestreben erkennbar, Entwicklung des Weltluftverkehrs ImFehlmassnahmen Im Flugverkehr - wie die laufenden Jahr weitere beträchtliche Fort- Stürzinger Zweirad-Auhänger ist infolge seiner leichten und gefälligen Bauart bei den Traktorenbesitzern sehr beliebt. Darum verlangen auch Sie Offerte. Auch Lieferung von Occasions - Anhängern zu grosse Verästelung des Streckennetzes entschlossen abzustellen. In den ersten Jahren des gemacht hat und dass die konjunkturellen Auf-regelmässigen Linienflugdienstes war ein förmtriebgtendenzen in Zukunft noch gu verstärkterlicher Wettlauf der einzelnen Städte um die An- Auswirkung gelangen w e r d e n . l ä g e , und Bereitstellung von Flugplätzen entstan- Die Vorbedingungen für eine solche Ausdeh-den. So wichtig es auch für die jungen Verkehrsimng und Intensivierung des Luftverkehrs infolgegesellschaften war, sich die Kosten für die Anfortschreitender Wirtschaftserholung haben sich inläge der Flugplätze und für die Errichtung einer den letzten Jahren ausserord entlich gebessert. Es«Bodenorganisation» teilweise durch die Gemeinvergeht kaum ein Monat, ohne dass Nachrichtenden abnehmen zu lassen, so abträglich erwies sich über Erweiterung des Streckennetzes. Erhöhung derdoch die Zersplitterung des Verkehrs durch Ein- Geschwindigkeiten. Regulierung der Anschlüsse undStellung auf lokale Bedürfnisse, weil sie nicht nur Steigerung der Sicherheit an die Oeffentüehkeitzeitraubende Aufenthalte verursacht, sondern auch ergehen. Auch über die grundsätzlichen Voraus-die Rentabilität beeinträchtigt, da Kurz- und Neeetzungen verkehrspolitischer und wirtschaftlicherbenstrecken beim heutigen Verkehrsumfang die Art ist man sich durch Erfahrung klar geworden.Betriebskosten nicht zu decken vermögen. Man Die Hauptvorzüge des Luftverkehrs erweisen sichhat eich also genötigt gesehen, den regelmässigen erst auf der Fernstrecke, wo die Zeitersparnis dichLinienverkehr auf die grossen Knotenpunkte zu weit stärker auswirkt als bei kurzen Abständen,konzentrieren; besonders in Deutschland sind Durch die ständige Beschleunigung des Flugtem-zahlreiche Nebenstrecken im Laufe der Jahre wiepos und durch die Einrichtung der Nachtflüge er-der aufgegeben worden. reicht man heute auf den Fernstrecken so erheb- So rationell nun eine solche Konzentration auch liehe Abkürzungen der Reisedauer, dass die Mehr- se in mag, sie bedeutet doch den Verzicht auf eine kosten der Passagepreise sich durchaus bezahltgewisse Verkehrsfülle, die nur ein dichtmaschiges machen. Für einige Hauptstrecken beträgt dieNetz bringen kann. Wenn die Zubringung von Zeitersparnis gegenüber andern Transport-^JS^mSL ^^t'JÄV» SS m i t t e l n d e r Vorteil der Zeitersparnis auf der Hauptstrecke Yen London aus g e r e c h n e t : j " u s o r i s < * ? e ? ien \ D esem l Dilemma suchen die ZeitersparnisFlugjesellschaften durch Bestimmungsland in TaoenEinrichtung spezieller Schnellautobus- Aegypten £ — 3 z u b r i n g e r d l e n s t e Palästina 2—4 Sudan 6 — 8 r n entgehen. Vielfach wird auch angestrebt, die Britisch Indien (Bombay) 8 F l u g p l ä n e so einzurichten, dass sie sich organisch. Britisch Indien (Kalkutta) 1 0 a n die Fernverbindungen anschliessen, die als Ver- Südafrika (Johannesburg) .10 . .. kehrszubringer von grösser Wichtigkeit sind. Der kombinierbare W. Stürzinger, Uesslingen, Tilg. Mechanische Werkctätte Söd-Rhodesien 11—12 Belgisoh-Kongo 12—15 Nord-Bhodesien 13 Niederländisch Indien 13—18 In vielen Fällen besteht heute far nicht mehr da« Problem der Schaffung neuen Verkehrs, sondern der Bewältigung des bereits vorhandenen Verkehrsbedürfnisses. Vor allem auf den Fernstrecken tritt häufig der Fall ein, dass die vorhandene Flugzeugkapazität nicht ausreicht. Die Indienstrecke der KLM beispielsweise ist trotz des Uebergangs zum halbwöchentlichen Dienst meist auf Monate hinaus voll gebucht, so dass eine grosse Anzahl von Passagieren ständig abgelehnt werden muss. Auch auf anderen Strecken ist die vorhandene Kapazität meistens überbeanspruDht Diese Mängel müssen eich mit zunehmender Konjunkturbesserung natürlich noch verschärfen. Sie sind aber nicht immer vollständig und vor allem nicht rasch zu beheben. Abgesehen davon, das» die Einrichtung neuer Zusatzdienste erhöhte finanzielle Risiken für die Gesellschaften mit sich bringt und es nicht leicht ist, die zusätzlichen Subventionen für diese Zwecke zu erhalten, besteht bei verschiedenen Fluggesellschaften auch eine ausgesprochene Knappheit an genügend ausgebildeten Fliegern und Maschinisten. Für die Durchführung von Langstreckenflügen sind besonders gründlich ausgebildete und bewährte Flugzeugführer notwendig. In Ländern, die neben der Verkehrsluftfahrt in grossem Maßstabe die Militärfliegerei betreiben, finden sich eher geeignete Piloten als in denen, wo die Luftverkehrseeseilschatten selber mit grossen Kosten für die Pilotenausbildung sorgen müssen. Trotz dieser Schwierigkeiten werden heute noch auf fast allen wichtigen Strecken zusätzliche Verbindungen geschaffen, und es ist zu erwarten, dass bei günstiger Einnahmegestaltung die Luftfahrtgesellschaften auch die Mittel für ausreichende Pllotenausbildunc übrig behalten. Allerdings sind heute und wohl auch noch für absehbare Zeit die erzielbaren Einnahmen des Luftverkehrs nicht derart, dass sie eine Expansion aus eigener Kraft gestatten. Die Kosten eines Tegelmässigen Flugdienstes sind besonders im Entwicklunggstadium derartig hoch, dass sie'durch die Einkünfte allein nicht gedeckt werden können. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, eind die staatlichen Zuschüsse im Verhältnis zur Verkehrsleistung in ständigem Sinken begriffen. Auch bei absoluter Steigerung der Subventionen fallen doch die Zuschüsse per zurückgelegte Flugmeile dauernd. Wir geben in der folgenden TTebersicht die staatlichen Subventionen für einige wichtige Lander wieder, die wir anhand der Ansahen des englischen Luftfahrttninistere in Pfund Sterling zur alten Parität je 1000 (ca. 1600 km) Flugmeilen errechnet haben: Eng- Frank- Hol- Ita- U.S.A land reich land den 1932 (bzw. 1932/33) 106,8 308,1 225,5 36,7 264,3 1933 (bzw. 1933/34) 82,9 210,8 244.2 27,3 255.2 1934 (bzw. 1934/35) 80,0 121,9 208,0 20,0 283,5 1935 (bzw. 1935/36) 64,7 56,3 189,7 11,6 273,4 «Zwar haben alle Länder in den letzten Jahren Fortschritte in der Richtung rur Eigenwirtschaftlichkeit des Flugverkehrs gemacht, aber besonders überraschend waren sie in den Ländern, deren Diiiiiäne der Fernverkehr ist, wie Holland und England. Je gröeeer die Erfolge werden, «He der internationale Flugverkehr im Zuge der allgemeinen Wirtschaftserholung erringt, desto grösser werden auch seine Aufgaben. Weitere wichtige Strecken, vor allem die Nordatlantik-Route, müssen noch erschlossen, politische Schwierigkeiten überbrückt, Anschlüsse und Ergänzungslinien geschaffen, die Konkurrenz auf vielen Linien in der Weise fruchtbar gemacht werden, dass die einzelnen Linien, statt sich zu befehden, einander ergänzen. Im grossen und ganzen bietet aber das internationale Flugnetz heute schon die Grundlage für ein weiteres starkes Anwachsen des Verkehrs. J. P. K. ßü«l.ett Robert Gsell: 25 Jahre Luftkutscher. Vom Luftsprung zur Luftbeherrscbung. Mit 32 Bildern. Herausgegeben auf Anregung und unter Mitarbeit von Werner Krebser. Eugen Rentsch-Verlag, Erlenbach-Zürich und Leipzig. Als Robert Gsell, Oberingenieur und Chef des Technischen Dienstes beim Eidgenössischen Luftamt, am 30. Mai das 25jährige Piloten-Jubiläum feiern konnte, da haben wir in den Luftfahrtspalten der «Automobil-Revue» einen Rückblick auf seine abwechslungsreiche Aviatiker-Carriere Beworfen. Inzwischen hat Gsell, der, wie kaum ein. anderer die rapide Entwicklung des Flugwesens persönlich mitmachte, seine ebenso zahlreichen als interessanten Erlebnisse in einem Buche zusaramengefasst, welches kürzlich im Eugen Rentsch- Verlag in Erlenbach-Zürich in sehr schmucker Ausstattung erschienen ist und die schon bestehende Flug-Literatur in sehr wertvoller Weise bereichert. Dieser Mann, der während nahezu 6000 Stunden durch die Lüfte sauste und dabei über 180 Flugzeugtvpen schaukelte — Landflugzeuge und Hydroplane, Verkehrsmaschinen, Militär- und Sportapparate, Aratogiro, Segelflugzeuge und Freiballone — dieser Mann ist nicht nur eine seltene Mischung von Aviatiker und Chemiker, von Ingenieur- und Wissenschaftler, wie seinerzeit an dieser Stelle geschrieben wurde. Er entpuppt sich darüber hinaus als ein mindestens so geistreicher, wie charmanter und witziger Erzähler, der seine Erlebnisse oind Abenteuer sehr anschaulich wiederzugeben versteht und es dem Leser zum Genüsse macht, seine mehrfach von köstlichem Humor dürchwürzten Ausführungen im Flugtempo zu durcheilen. Was Gsell aus seinen Studienjahren, von seinen ersten Hüpfern und Gradausflügen in Bläriot's Fliegerschule, von der in Berlin-Johannisthal und in Friedrichshafen verlebten Periode («da gelegentliches Abstürzen noch zum Fliegen gehörte») und von seiner weitern beruflichen Laufbahn bis zum Eintritt ine Eidgenössische Luftamt und von der Arbeit daselbst «u berichten weiss, verdient von weitesten Kreisen gelesen zu werden. Das Buch, dem eine grosse Anzahl trefflicher Bilder beigegeben ist, stellt ein schönes Stück Luftfahrtgeschichte dar und enthält auch interessante Kapitel über technische Probleme wie Blindflug und Blindlandung, Vereisunr etc. Es ist dazu berufen, den Fhiggedanken ins Volk hineinzutragen, ihn populär zu machen, für die Luftfahrt neue Freunde zu werben, und wird deshalb dankbare Abnehmer finden. Fr. Elektro-Sanitär A.-Q St. Gallen Beatusstrasse 3 s«h Ruto-Licht' & Zubehör r irschengnaben39 1/Tel- 23-062 D. K. W. Zu verkaufen 101) 2/4-Plätzer, Cabriolet, 3,5 PS, Mod. 34/35, Zentralchassisschmierung, 35 000 km gefahren, Motor neu überholt, neuer Bremsbelag, neue Pneus, Karosserieholzteile grösstenteils neu und frisch überspannt, neues Verdeck. Preis Fr. 2200.—. 576 Anfragen an Postfach Transit 894, Bern. Zu verkaufen 10ccasions-Saurer 5-AE. mit Schnellgang, Radstand 5000 mm, Briickenlänge 4850 mm, 41,47 PS, Nutzlast 6—6 Tonnen, mit neuen: Vierradbremsen, Anlasser und Batterie. 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