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E_1936_Zeitung_Nr.103

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10 ÄUTOMOBTL-REVUE

10 ÄUTOMOBTL-REVUE JWENSTJWJ, 22. DEZEMBER 193« — $$> 103 Kontrollieren Sie Ihre Autospesen im kommenden Jahr durch unser Bordbuch für Automobilisten Es enthält in bewährter Anordnung: In Kombination mit dem revidierten Verzeichnis der Personenwagenbesitzer der Schweiz Das aus der Revision durch die kantonalen Automobilbüros hervorgehende neue Verzeichnis gibt Aufschluss über das Besitzverhältnis der zur Zeit kursierenden 100,000 Automobilnummern Im Verzeichnis der meisten Kantone steht die diesjährige Endnummer durch Zugänge um Hunderte von Einheiten über der letztjährigen. Zehntausende von verarbeiteten Berufs-, Firmen-, Domizil-, vor allem aber Handänderungen setzen das alte Stammverzeichnis vollständig ä jour. Auch die vorübergehend deponierten Nummern sind aufgenommen, so dass der Besitzer jedes im Jahre 1937 auf der Landstrasse erscheinenden, bis November 1936 immatrikulierten Wagens mit seiner neuesten Adresse festzustellen ist. Ein Haushaltungsbuch des Automobilbetriebes. Eine Sammlung von Vordrucken zur Festhaltung des rechnerischen Verlaufes des Fahrbetriebes, zugleich Ueberwachung der Wagenausrüstung und der Versicherungen. * Ein Notizbuch des Automobilbetriebes. Eine sinnreiche Uebertragung des gewerblichen Fachkalenders zum Vornotieren wichtiger Geschäfte und zum Festhalten denkwürdiger Daten und Fahrten. Extrakte des technischen Wissens im Automobilbetrieb. Eine Rekapitulation der Kenntnisse vom Automobilmotor und seinen Störungen, nach alphabetisch geordneten Stichwörtern. Technische Tabellen zur raschen Beantwortung öfters auftretender Fragen, Schnittzeichnungen von Chassis und Motoren. Die aussertechmschen Informationen v. Automobilbetrieb. Massnahmen bei Unglücksfällen, Tarife und Vorschriften beim Bahntransport, militärische Vorschriften, autotechnisches Wörterbuch, Distanzenkarte, Club-Verzeichnisse etc. Statistik, Technik und Tourismus des vergangenen Jahres. l bei allen Verkauf »stellen Fr. 7.50 Bücherzettel: Ex. Automobilkalender 1937 mit Verzeichnis Fr. 7.50 Senden Sie sofort per Nachnahme der Personenwagenbesitzer zum Preise von Erhältlich beim Buchhandel, bei Club Sekretariaten und auf unsern Büros — Auch direkter Versand gegen Nachnahme. A Verlag Automobil - Revue Zürich Bern Genf Löwenstrasse 51 Breitenrainstr. 97 7, Rue de la Conf ederation

N" 103 — DIENSTAG, 22. DEZEMBER 1936 AUTOMÖBlL-REVUE 11 Aerztliche Untersuchung im Kanton Bern. Das bernische Strassenverkehrsamt ist darauf aus, nach neuen Mitteln für die « He~bung der Verkehrssicherheit» zu sinnen. Wogegen sich nichts einwenden liesse, würde dieses Bestreben nicht auf eine weitere finanzielle Belastung des Motorfahrzeugs hinauslaufen. Denn « Tu Geld in deinen Beutel », ergeht der Befehl jetzt sowohl an die Automobilisten von über 65 Jahren als auch an sämtliche Berufschauffeure von schweren Lastwagen und von leichten -Wagen für den gewerbsmässigen Personentransport Weil man nämlich dahintergekommen zu sein glaubt, dass das Automobilgesetz ja ein Türchen offen lasse, um für den Fall, da sich Zweifel über die Fahrtüchtigkeit des Führers erheben,, eine neue Prüfung anzuordnen. Also gehen die bernischen Behörden hin und beglücken die oben erwähnten Kategorien von Automobilführern mit der freundlichen Einladung, mal 16 Franken für eine ärztliche Untersuchung auf den Amtstisch zu legen, getreu dem bewährten Spruch;"«Der Automobilist kann zahlen». De,r Einfachheit halber möchte man diese Leute gleich samt und sonders in das Obligatorium der ärztlichen Prüfung hineinzwängen, obwohl sie nach dem klaren Wortlaut von Art. 9 des MFG. nur "dann vorgeschrieben werden kann, wenn Bedenken über die Fahrtüchtigkeit bestehen. Das Strassenverkehrsamt wird aber kaum im Ernst behaupten wollen, dass nun plötzlich alle Führer von schweren Lastwagen, von leichten Wagen für den gewerbsmässigen Personentransport und die über 65jährigen zu Zweifeln hinsichtlich ihrer Fahrerfähigkeiten Anlass geben. Nur unter dieser Voraussetzung aber ist der generelle Prüfungszwang zulässig. Wie diese Weihnachtsbescherung aufgenommen worden ist, lässt sich ungefähr denken. Einmal nämlich hört selbst beim frömmsten und biedersten Eidgenossen, das Verständnis für die ständig sich vermehrenden Schröpfmethoden gänzlich auf. Und es kommt nicht von ungefähr, wenn der neueste Anzapfungsyersuch des bernischen Fiskus in den davon betroffenen Automobilistenkreisen eine heftige Reaktion auslöst, die ihre Wogen bis in die kantonale Strassenverkehrsliga hineingeworfen hat. Am vergangenen Freitag befasste sie sich mit der Angelegenheit, vor allem um drei Fragen abzuklären: wie weit der Karrton Bern auf-Grund der eidgenössischen Gesetzgebung zu einer solchen Massnahme befugt sei, ob das Mass der verlangten Untersuchung die Erfordernisse der Verkehrssicherheit nicht weit übersteige, und inwieweit die eingeforderten Taxen ihre Berechtigung haben. Ueber das weitere Vorgehen wurde dabei beschlossen, die Eingabe, welche die Aspa seinerzeit in dieser Sache an die kantonale Strassenverkehrsliga gerichtet hatte, in ihren RASSIG Leichtmetall- und Normal-Ausführung, lastwagenbrücken aus Leichtmetall. Kipper. Bremsen. Umbauten. IBUCHER-PETE^^^WINTERTHU^ Anhängerbau Telephon 26.086 Hauptpunkten zu übernehmen und gestützt darauf die erforderlichen Schritte bei der Regierung einzuleiten. Nicht nur, dass die rechtliche Zulässigkeit ihres Vorgehens bestritten und die Frage aufgeworfen wird, ob die Berufschauffeure und jene Fahrer, welche das 65. Altersjahr überschritten, überhaupt dem generellen Zwang zu einer ärztlichen Prüfung unterstellt werden können, die Strassenverkehrsliga richtet ihre Kritik auch gegen die Taxen als solche und weist darauf hin, dass bedürftige Chauffeure sich in öffentlichen Kliniken zu bedeutend niedrigeren Ansätzen untersuchen lassen können. Typisch für die Denkungsart der Behörden gegenüber dem Automobil wirkt auch die Antwort der kantonalen Polizeidirektion auf das Begehren um Gewährung von Steuererleichterungen, womit die Strassenverkehrsliga vor- einigen "Wochen an die Behörden gelangt war. In gewundener Form wird da erklärt, t man > sei zwar zu einer Aussprache bereit, an der Sache selbst jedoch lasse sich zur Zeit wenig ändern, weil die Aufforderung zur Entrichtung der Steuern bereits versandt wordeo sei. Vorstoss der Walensee-Inltianten. Da der Bundesrat demnächst zur Frage des Neubaues schweizerischer Alpenstrassen Stellung nehmen wird, erachtete es die sapkt gallische Regierung für geboten, in einer grösseren Konferenz mit den' Bundesbehörden das rechtsufrige Walenseetalstrassenprojekt zu diskutieren. An dieser, heute Dienstag unter dem Vorsitz des Vorstehers des Departejnentes des Innern stattfindenden Ausstäche nehmen Teil der Chef des Eidg. Militärdepartementes, sowie derjenige des Postund Eisenbahndepartementes als am Walenseestrassenbau nächstinteressierte Bundesinstanzen, Abordnungen der drei beteiligten Kantonferegierungen von St. Gallen,, Zürich und Graubünden, verstärkt durch Delegationen aus den eidg. Räten. Ein bundesrätlicher Böschluss über, die Strassenführung im Gebiete des Walensees liegt noch nicht vor, so dass zweifellos der Bundesrat auch die heutige Stellungnahme der Glarner Regierung wird kennert lernen wollen, die in dem Sinne eine Aenderung erfahren hat, als bekanntlich die Glarner dem Bau der rechtsufrigen eventuell eine linksufrige Talstrasse vorziehen möchten. Mag man sich zum rechtsufrigen Walenseestrassenprojekt stellen wie man will, so wird dieses Drängen nicht nur ausserhalb, sondern vielfach in den drei InitiativiKantonen selbst nicht recht verstanden. Es hat den Anschein, als ob sich einzelne Prominente der Politik allzusehr festgefahren hätten und nun glauben, mit der notwendigen Rückenstärkung die. eidgenössischen Behörden unter Druck setzen zu sollen, denn einen andern Zweck scheint dieser grosse Aufmarsch in der Bundesstadt kaum zu verfolgen. Dass auch-Bundesrat Pilet ein ernstes Wort in diesem Handel mitzusprechen hat, dürfte auf der Hand liegen," da im Moment der endlich in Angriff zu nehmenden Bundesbahnreorganisation der Ausbau einer Konkurrenzstrecke etwas merkwürdig erscheint. Ueber die strategische Bedeutung der rechtsufrigen Walenseestrasse gehen allerdings die Meinungen auseinander, doch scheint sich die Mehrzahl der militärischen Sachverständigen für eine Panixerstrasse einzusetzen, wie dies erst kürzlich wieder in der «N. Z. Z.» zum Ausdruck kam. Dass sich die Glarner mit allen Mitteln der Ausführung einer rechtsufrigen Walenseestrasse entgegenstemmen werden, ist zu erwarten, nachdem sie mit erheblichen Mitteln den grössten Teil der Kerenzerbergstrasse in einer den neuzeitlichen Erfordernissen des Strassenvefkehrs entsprechenden Art und Weise ausgebaut haben. Mit Recht weisen sie denn auch auf das Vorgehen ihrer Nachbarn im Kanton Graubünden hin, welche den Ausbau der Höhenstrasse über Parpan-Lenzerheide jenem der Talstrasse über Thusis-Tiefenkastel vorziehen, wobei allerdings daran zu erinnern ist, dass die Glarner, wie bereits erwähnt, eventuell dem Ausbau einer linksufrigen Talstrasse den Vorrang einräumen, eine Konzession, die um so merkwürdiger erscheint, als dadurch der Kerenzerberg stärker konkurrenziert würde als durch eine rechtsufrige. Nach wie vor ist im Interesse des Ausbaues resp. der Erstellung neuer Alpenstrassen zu bedauern, dass eine sich heftig bekämpfende Front «Hie Rechtsufrige, hie Glarus» entstehen musste in einer Zeit, da Einigkeit auch unter den kantonalen Gliedern unseres Staatswesens mehr denn je am Platze wäre. vvei/^i ESSEX SUPER SIX Modell 1928,13 PS, in sehr gutem Zustande, sehr wenig gefahren, aus erster Privathand, Sdnülla-Beleuchtung, Fr, 500.— Anfragen unter Chiffre 15719'an die' 1 ' 1 ' ' Automobil-Revue, Bern. WIRTSCHAFTLICH Amerikanische Aulaproduktion Im Wiederanstieg. Nach dem Erscheinen der ersten 1937er- Modelle zu Anfang Oktober kam die amerikanische Automobilproduktion bereits im November wieder mächtig auf Touren und die vorletzte Novemberwoche schlose mit einer Erzeugung von 110.160 Wagen. In der zweiten Woche Dezember indessen kletterte sie noch eine Stufe höher und erreichte mit 119.455 Stück das Niveau des Höchststandes des laufenden Jahres, der in der vorletzten Aprilwoche verzeichnet worden war. dem Ohn» Verantwortlichkeit dtr Redaktion. Linksgehen. Die Einführung" des Xinksgehens ist ein sehnlicher Wunsch nicht -nur des Unterzeichneten, sondern eintes grössen Kre ; &es yyon Fahrzeuglenkern. Er lässt sich leicht 'begründen und man muss sich eigentlich wundern, dass ei bei den kompetenten Stellen nicht mehr 'Gehör findet, liegt doch dessen Erfüllung im Interesse sowohl der Fahrzeuglenker als auch der Fuesgänger. , perade jetzt komiint wieder 1 die "Zeit, da der Fussgänger oftmals durch den Schnee vom Strassenrand und Trottoir weg, gegen die Mitte, der Fahfbahn gedrängt, wird ; . Damit" wächst • natürlich auch die Unfallgefahr. Inwieweit das LinXsgehen und Rechtefahren damit in Zusammenhang steht, sei im folgenden kurz skizziert: Der Linksstehende gewahrt die ihn zuerst gefährdenden Fahrzeuge in seinem Blickfeld, also von vorne. Von hinten : ist nur mit den vorfahrenden Fahrzeugen zu rechnen, wobei für die Fussgänger meist an beiden Strassenseiten gleich wenig Platz bleibt, gehen sie nun links oder rechts. Immerhin bildet das gefährliche Angefahrenwerden von hinten beim Linksgehenden eine Ausnahme, anders beim Rechtsgehen. Der Rechtsgehende wird oftmals aus seinen Gedanken aufgeschreckt, bevor er Zeit hatte, die ihm von rückwärts drohende Gefahr zu erkennen. Oft vermag das Geräusch der Pneue oder der Maschine das Bewusstsein eines den Geschäften nachsinnenden Menschen nicht einmal zu durchdringen. Diese Feststellung lässt sich in jüngster Zeit recht häufig machen, einmal weil man nur noch selten hupt und weil die Motoren ruhiger laufen als früher. Auf diese Seite der Lärmbekämpfung ist bereits in der «Automobil- Revue» hingewiesen worden und die damals hervorgehobenen Tatsachen besteben jetzt noch zu Recht. Die Notwendigkeit, andere Vorschriften zu erlassen, um den geänderten Verhältnissen gerecht in" werden, lässt sich, deshalb kaum in Abrede stellen. Der Umstand allein, dass sich trotz besserer Bremsen, besserer Beleuchtung und sicherer Steuerung an den modernen Automobilen immer noch soviele Unfälle ereignen, sollte die Behörden veranlassen, Massnahmen zu ergreifen,, welche gleichzeitig erträglich und wirksam sind. Und eine solche Maesnahme liegt in der Umlenkung des Fussgängerverkehrs .auf "'die* linke .Strassenseite. Jedermann w.eiss;- dass -der Rechtsgeljende, hevorjer die Strasse überquert; seinen Kopf nach hiütteh drehen oder dann den Körper wenden muss. Jedermann weiss, dass im hastenden Verkehr, im Trubel der Geschäfte jede zusätzliche Bewegung znr Belästigung, zur Behinderung wird, für den Fahrzeuglenker sowohl als für den Fussgänger. Man braucht sieh also nicht zu wundern, wenn der von rechts her die Strasse überquerende Fussgänger diese absolut notwendige Bewegung unterlüsst und damit einen Unfall verursacht. Der Linksgehende gerät erst in der Mitte der Strasse in seine Gefahrenzone. Er braucht also nicht sofort beim Verlassen des Strasßenrandes den Kopf zu drehen. Darin fliegt ein Schutz und eine Möglichkeit zur Reduktion der Unfatlziffern. Viel wichtiger jedoch wird das Linksgehen bei Regen und Nebel aif den schwarzen Asphaltstrassen und bei blendender Straesenbeleuchtung. Welcher Motorfahrzeuglenker hat nicht echon im letzten Augenblick erst den am Strassenrand gehenden oder das Trottoir verlassenden Fussgän?er bemerkt \md" unter Aufbietung aller Geschicklichkeit einen Un- CHTRO KÜHLER I.CHYTII-ITRAUB KUMLERMBRIK . RORICHACH le ••.•••••Kt Besonders preiswerte Occasionen FORD, 7 PS, 35/36, 4pl., 2-Türen-Lim. FORD, 12 PS, 1933, 5pl., 4-Türen-Lim;, mit Koffer. FORD, 12 PS, 1931, 4pl., Cabriolet, mit Koffer» FORD - Lieferungswagen, 10, 12, 13 oder 17 PS, von 500—2000 kg Tragkraft, in allen Preislagen; — Alle Wagen kontrollbereit, in neuwertigem Zustande. Rütgg, Ford-Werkstätte, Badenerstr. 360, Zürich 4. Telephon .33.004. •••••••• FÄHRTEN KARTEN fall vermieden? Welcher Fussgänger kam nicht schon in die brenzlige Lage, sich durch einen Sprung vor einem Fahrzeug retten zu müssen, dessen Führer ihn nicht sah und vielleicht nicht gehen konnte und;wieviele Unfälle sind dabei eingetreten? Beim Linksgehen Gestehen diese Gefahren jedenfalls in stark verringertem Masse. Grund genug, sich :mit dieser Angelegenheit zu befassen. Bei Tag und bei Nacht eieht man heute schon viele Fussgänger, die sich konseiiuent links halten, weil sie die offensichtlich grössere Sicherheit des Linksgehens erkannt haben. Die Unordnung, welche damit entsteht, drängt aber zu einer gesetzlichen: Regelung, die nicht mehr lange auf sieh warten lassen sollte, denn jede Verzögerung fordert neue Opfer. H. W, *. C. SL SEKTION ZÜRICH. Rund 60 Teilnehmer werden sich am 2ß> Dezember auf den Weg nach Davos machen, um dort am Skikurs mit Wintersportwoche mitzumachen. «Bai Tabarin» nennt eich der traditionelle Clubball vom 23. Januar 1937 im Grand Hotel '-'"•'•'••'• Dolder. Er soll den Rahmen eines typischen Pariser Montmartre-Festes erhalten. Neu ist auch die ganze Organisation; ausser den Räumen im Parterre wird auch der grosse Saal im ersten Stock miteinbezogen. Für seitiö Eintrittskarte bekommt jeder Teilnehmer nicht nur ein. Gratislos für die Tombola, sondern auch vier Gratisbons für vier hübsche Geschenke, Per 15. Dezember gelangten für die Auszeichnung von Berufschauffeuren total 3 goldene, 33 Silberne und 15 metallene Abzeichen zur Verteilung. d«n V« VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V.A.S.) SEKTION BERN; Am 12. Dezember hielt der Kant.- bern, Autofahrlehrer-Verband seine diesjährige Generalversammlung in Biglen ab. Zu der vorgängig der Generalversammlung angesagten Rätselfahrt mit Start in Worb, trafen unsere Mitglieder in grosser Zahl und entgegen der sprichwörtlichen' Berner Nationaltugend durchaus pünktlich ein. Ob diese Erscheinung der dem Fahrlehrer eigenen_Berufsauffassung oder aber den vielen und schönen Gaben zuzuschreiben ist, wollen wir dahin gestellt sein lassen Gegen 17 Uhr eröffnete der Präsident die Versammlung und gab uns, nachdem das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung verlesen und genehmigt worden war, in seinen Jahresbericht eitlen interessanten Rückblick über die Tätigkeit unseres Verbandes und deren Resultate im verflossenen Jahre. Nach Genehmigung der Jahresrechnung und des Budgets 1937 erfolgten die Wahlen, die folgende Chargen-Verteilung aufweisen: Präsident S. Urwyler, Vizepräsident P. Balmer, Sekretär M. Spoerry, Kassier W. Kiesinger, Beisitzer Wittwer, Aeschlimann und Lingeri. — Die übrigen Traktanden wurden dank gründlicher Vorarbeit rasch verabschiedet. Ueber einzelne unter «Diversa> zur Diskussion stehende Punkte entspannen sich lebhafte und lehrreiche Debatten, die wiederum beweisen, wie wichtig und wertvoll ein Gedankenaustausch im Schosse unseres Verbandes für jeden einzelnen ist. Nach Abschluss dieses allseitig benutzten Traktandums ging man zur Preisverteilung und damit zum gemütlichen Teilüber. Bei dieser Gelegenheit sei allen Gabenspendetn nochmals unser bester Dank ausgesprochen. Ebenso sei unserem Mitglied Meier für seine Filmvorführung ein Kränzchen gewunden. Der Vorstand. Sp.. CHAUFFEUR-CLUB «EINTRACHT» SCHAFFHAUSEN Wir teilen mit, dass wir einen gemütlichen Silvesterabend veranstalten. Besammlung ca. 8^ Ubr am Stamm (Rest. Mühlental); nachher gehts noch m Rossi Franz. Wir erwarten sämtliche Mitglieder; auch unsere Passiven sind zu diesem Anlass freundlich eingeladen. S. P., Generalversammlung. Wir laden unsere Mitglieder zur 2. ordentl. Generalversammlung freundlich ein. Diese findet statt: Samstag, den 9. Januar 1937, abends 8H Uhr im Rest. Mühlental, Schaffhausen. Der Besuch der Generalversammlung ist für Aktivmitglieder obligatorisch. Unentschuldigt« Fernbleiben wird mit 1 Fr. gebüsst. Entschuldigungen müssen acht Tage vor der Versammlung an den Präsidenten gerichtet werden. Nach ; der Versammlung gemütlicher Abend. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Walcfmeyer. Dipl. Ino. F. 0. Weber. . nden Verantwortlich für die Heraasgabe: 0. E. Wagner. — Rene Baebler.