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E_1936_Zeitung_Nr.103

E_1936_Zeitung_Nr.103

nen) zwangsläufig zu

nen) zwangsläufig zu einer Erhöhung der Benzinsteuerquote. Da eine solche Besteuerungsart genössische Treibstoffsteuer, dann allmähliche, aber der Mitte der Versammlung entgegen, das schweize- ersten Blick feurige Begeisterung für eine eidge- Diesen negativen Feststellungen hielt man aus radezu nach benzinsparenden Motoren schreit, wäre gründliche Ernüchterung, die zunehme, je eingehender man sich mit dem Problem befasse. betrachtet werden, wie es sich künftig stelle, d. h. rische Motorfahrzeugsteuerproblem müsse eben so zweifellos mit einem weitern Rückgang des Benzinverbrauchs zu rechnen. Ebenso zwangsläufig In der anschliessenden Diskussion umriss Ing. der müsste eine Erhöhung der Brennstoffpreise durch Monteil (Aspa) in einem knappen Votum die eine Benzinsteuer aber auch den Zug zum Kleinwagen fördern, es wäre denn, das neue Steuersystem sei auch bei uns noch nicht erreicht. Anderseits Sättigungsgrad der Motorisierung vermöchte eine derartige Verkehrsbelebung auszulösen, die jeden Ausfall wettmachte. Das Beispiel zu den durch diese Treibstoffsteuer aufgeworfenen worfen. Stellungnahme des Schwerverkehrs wurde die Frage der Kilometerbesteuerung aufge- Frankreichs trägt jedoch herzlich wenig zur Erhärtung solch optimistischer Hoffnungen bei. gen des Vorredners insbesondere, wie sämtliche eifriger Verfechter der Einheitssteuer, und zwar be- Fragen. Er betonte in Ergänzung der Ausführun- Direktor Primault (A. C. S.) bekennt sich als Die Vorteile der Benzinsteuer umschrieb der Referent durch folgende 5 Punkte: gehen von den bisherigen Steuereinnahmen aus dem Kantone zu verstehen gegeben hätten, dass ein Abgründet er seine Einstellung mit der Tatsache, dass Motorfährzeugverkehr nicht in Frage komme, da die Automobilisten einem eidgenössischen Motorfahrzeuggesetz unterständen, die finanzielle Erfas- a) Loyale Belastung im Verhältnis zum Fahrkilometer; sei. Man spürte, Ing. Monteil hat die Materie als man auf diese Gelder je länger je mehr angewiesen sung derselben deshalb ebenfalls auf eidgenössischem Boden zu geschehen habe. Der Aufbau dieses b) Vereinfachung des Steuerbezuges; Fachmann durchgearbeitet, vor allem als er in der c) Steuerfreiheit bei Ausserbetriebsetzung; Folge auf die Wechselwirkungen zwischen abnehmendem Benzinimport und zunehmender Steuerbeausgehende neuen Steuersystems aber habe unbedingt die vor- d.) Halten von 2 und mehr Wagen; e) Wegfall der Doppelbesteuerung bei Wagen, die lastung hervorhob, die bereits für 1936 eine Erhöhung des kantonalen Ablösungszuschlages auf in der Schweiz und im Auslande abgabepflichtig sind. 11 Rappen nach sich zöge. Dabei sei weiterhin zu zur Voraussetzung. Die heutige Basis der Einheits- Abschaffung der kantonalen Pauschalsteuern An Nachteilen wurde geltend gemacht: berücksichtigen, dass sich der Bund schwerlich einfach mit der Rolle des Kassiers für die Kantone nem von Grund auf neu aufgebauten System werde steuer ist nach seiner Ansicht verfehlt; nur bei ei- a) Gleichstellung des Luxusfahrzeuges zum Gebrauchsfahrzeug: Daherige Verteuerung der begnügen werde, d. h. es müsse wohl oder übel sich der heute fiskalisch bedingte Sättigungsgrad Transportkosten und damit auch der Lebenshaltung; gerechnet werden, ja — es liege sogar bereits ein erreicht erweisen. mit einer weitern Erhöhung auf 12 Rappen der Motorisierung als tatsächlich noch lange nicht b) Festsetzung des Benzinpreises in Abhängigkeit Antrag von 14—15 Rappen vor. Ein Fiat Baiila Oberst Marbacb. schloss dann als Vorsitzender vom allgemeinen Fahrverkehr; beispielsweise würde schon bei einer Fahrleistung die interessant verlaufene Diskussion mit der Feststellung: So aktuell das Einheitssteuerproblem auch c) Bergkantone und andere, unbefriedigende Berücksichtigung ihrer grossen Aufwendungen für Ford 12 PS bei 11,800 km das schweizerische sein mag, zur Behandlung ist es noch lange nicht von 13,000 km, ein Fiat 8 PS bei 9000 km, ein den Ausbau der Alpenstrassen; Steuermittel erreichen. reif! d) Neue und alte Wagen; die Unmöglichkeit einer gesonderten Steuerberechnung, wie sie von den Verbänden immer und immer wieder verlangt wird; e) Fremdenverkehr, Opposition des Hoteliervereins und des Schweiz. Fremdenverkehrsverbandes; Um die Regelung des „Lokalverkehrs 14 f) Abwanderung zum Kleinwagen, fiskalisch und militärisch unerwünscht; t) Wie sollen die nicht flüssigen Brennstoffe fiskalisch erfasst werden? Z. B. Holzgas, Akku- Fortsetzung von Seite 1. raulatorenantrieb, Kohle- und Gasfeuerung? Eine Entlastung der öffentlichen Verkehrswege nachts entweder am Pfosten oder am Rande eine li) Uebergang zum Benzinmonopol durch den als Ganzes tritt durch diese Vorschrift jedenfalls eigene Beleuchtung aufweisen müssen. Bund für den Fall, dass der Weltmarktpreis nicht ein. Sie ruft bloss schikanösem Kontrollwesen seitens der Polizei und vermehrten Umtriefahrzeuge und bringt die wesentliche Neuerung, Art. 14 regelt die Lichterführung der Motor- der Treibstoffe erneut ansteigt und eine weitere , Erhöhung der Literpreise nicht mehr möglich ben auf der Strasse. Wer nicht damit rechnen dass beim Vorhandensein genügender öffentlicher wäre. Dann muss die Verschleißspanne herhalten. wieder zu benötigen, wird ihn irgendwo aufstellen, tern gefahren werden darf. So sehr eine einheit- kann, seinen Wagen sicher innert acht Stunden Beleuchtung nur mit den Stand- oder Markierlich- Herr Haemiker beschrieb hierauf kurz die historische Entwicklung der Treibstoffsteuer über die der Parkplatz dagegen wird zum kurzfristigen Sta- Fussgänger dürfte diese Beleuchtungsvorschrift ihre wo eine Kontrolle weniger wahrscheinlich ist — liche Beleuohtungspraxis erwünscht ist, für die Motion Walter und die Untersuchungen des eidg. tionieren benützt! Schwierigkeiten und Gefahren mit sich bringen! Post- und Eisenbahndepartementes bis zu den divergierenden Stellungsnahmen der einzelnen Kanrung den Gebrauch der akustischen Warnvorrich- Auch für das Art. 15 sucht in etwas gewundener Formulie- Stationieren, tone. Die Auswirkungen, welche eine auf dem tung einzudämmen, nachdem die bisherigen Erfahrungen in den Städten eine weitgehende Unter- Koeffizienten von 10 bis 10,5 Rappen pro Liter das der umfangreiche Artikel 10 regelt, kann durch Treibstoff basierende Benzinsteuer praktisch haben örtliche Vorschrift freilich eine bestimmte Höchstdauer festgesetzt werden. Man wird jedoch hoffen erwiesen. drückung des Hupens als möglich und vorteilhaft müsste, kann nach Ansicht des Referenten jeder Automobilist mit Leichtigkeit selbst überschlagen. dürfen, dass die kantonalen Bewilligungsbehörden Mit dem Als Anhänger einer solchen Einheitssteuer fallen einer allzu weitgehenden Reglementierung in dieser In. Betracht: Hinsicht den Riegel schieben werden, damit dem Fussgänger a) Sämtliche Automobilisten, die ihre Fahrzeuge Strassenbenützer nicht durch eine Vielzahl divergierender Vorschriften das Leben allzu sauer getikel 16. Er sanktioniert die Verhaltensregeln, befasst sich in einläselichen Vorschriften der Ar- einzig zu Erholungs- und Sportzwecken verwendenmacht wird. welche vor allem durch die Verkehrserziehungswochen und die übrigen so sehr berechtigten An- b) das Autogewerbe, das von der Neuordnung eine Im übrigen wird das Stationieren gleich durch Belebung des Altwagengeschäftes erwartet; die Verordnung selber in mehrfacher Hinsicht eingeschränkt Von besonderer Bedeutung ist das in kehredisziplin bekannt geworden eind und mit der strengungen der Behörden um eine bessere Ver- c) die Traktorenbesitzer; Als Gegner wurden erwähnt: Ablehnung an ausländische Vorbilder auf ein bestimmtes Mass gebrachte Oeffentlichkeit werden. Zeit vielleicht doch einmal zum Gemeingut der a) Alle Halter von Nutzfahrzeugen, d. h. der „ Schwerverkehr; Absatz 2 des Artikels gibt die wesentlichen b) Sämtliche Geschäftsreisenden und Gewerbetreibenden, die ihr Fahrzeug voll ausnützen; Aufstellungsverbot für Fahrzeuse an : Weisungen für die Ueberschreitung der Fahrbahn.. Der Fussgänger soll sie ohne Verzug überqueren Biegungen: t) das Fremdengewerbe, das im Hinblick auf die und .dabei den kürzesten Weg einhalten. Namentlich dürfen Kreuzungen und Strassengabelungen , v Erfahrungen unseres westlichen Nachbars eine An unübersichtlichen Kurven und Strassenkrenzungen darf nicht näher als 6 m stationiert wer- nicht diagonal travereiert werden. Wo Fussgänger- ähnliche Schrumpfung des Automobilismus auch * in der Schweiz befürchtet. den. Dabei wird nur übersehen, dass es gerade die streifen angebracht sind, sollen diese benützt werden Fahrzeuge selber sind, die, unrichtig aufgestellt, Es wurden nun einige typische Beispiele der auch eine übersichtliche Biegung unübersichtlich Żu Absatz 5 sei uns die Bemerkung gestattet, Auswirkungen einer solchen Benzinsteuer für Betriebe der Lebensmittelbranche, wie sie kürzlich in machen! Nicht schaden dürfte beim Buchstaben d dass die Vorschrift an Strassenbahnbenützer, die Nr. 23 des « Motorlastwagens» zur Veröffentlichung kamen, angeführt. Der Referent zeigte da- eine Regelung des Stationierens auf Halbspur für Straßse erst beim Herannahen des ziu besteigenden den Fall, da die Fahrbahn sehr schmal, das Trottoir dagegen unverhältnismässig breit ist und im auf den Fall bezieht, da die Strassenbahn mangels Trams zu überschreiten, sich logisch erweise nur mit eine der gefährlichsten Klippen dieses Steuerproblems auf, die gerade unter den heutigen Wirtschaftsverhältnissen unbedingte und volle Aufmerk- Fahrzeuge halb auf jener, halb auf diesem zugewartet werden muss. Dem widerspricht die vor- allgemeinen Interesse daher die Aufstellung der einer Insel oder Schutzzone auf dem Trottoir ersamkeit erheischt. Nach Einführung einer eidgenössischen Brennstoffsteuer hätte demnach der Den Artikel 11 haben wir in anderem Zusam- doch gerade die Aufgabe, dem Fahrgast der Straslassen werden kann. liegende Fassung. Die Insel oder Schutzzone hat A. G. V. Basel 46 200 Fr., die Usego Ölten 23 700 Fr., menhang bereits erwähnt. Er'verbietet die Benützung der « Strasse >, richtigerweise aber wohl des hängig vom Tram, dann zu ermöglichen, wenn es senbahn die Ueberschreitung der Fahrbahn, unab- der A. G. V. Zürich 14 680 Fr. mehr zu bezahlen, und zwar bei gleichbleibenden Umsätzen — Belastungen, die logischerweise in irgendeiner Form nologie, zu verkehrsfremden Zwecken. Wer schon möglich ist. ganzen Verkehrsraumes im Sinne unserer Termi- mit Rücksicht auf den Verkehrszustand am besten auf den Konsumenten abgewälzt werden müssten. in den Sprühregen oder gar in den vollen Wasserstrahl eines höflichen Autobesitzers geraten ist, der Befremden, daes die An Artikel 17 erweckt die Weisung etwelehes Eine vom T. C. S. durchgeführte Umfrage zu dieser S a che ergab für 48 Geschäftsreisende einen mitten im Verkehr seinen Wagen abspritzt, wird es Jahresverbrauch von 160 850 Liter Benzin, was auf begrüssen, dass der Missbrauch des öffentlichen Bezeichnung der Schutzzonen und Fussgängerstreiien Grund der Einheitssteuer eine Erhöhung der Steuerlasten um 8808 Franken nach sich zöge, wogegen auch dessen Verwendung als «Freiluftgarage» durch und die Anbringung der Sicherheitslinien, sowie Bodens als Waschplatz untersagt wird. Verboten ist dieselbe Untersuchung für die Gruppe Bankiers, jene Autobesitzer, die sich den Zins für eine Garage sparen wollen. Jahres erfolgen soll. Es handelt sich i bei diesen der Markierungspfosten der Inseln innerhalb eines Advokaten und Notare, auf 4 Wagen ausgedehnt, eine neue Ausgabe von Fr. 995.— gegenüber heute Dass nach Art IS die Polizei Dingen um Massnahmen, die kein abgeschlossenes 1074 Fr. ergab. Mit Ueberzeugung betonte Herr System bilden, sondern durchaus wandelbar sind. Haemiker sodann, dass zwar am vorschriftswidrig aufgestellte Fahrzeuge So ist die Einführung von Fussgängerstreifen eine nach dem nächsten Parkplatz soll verbringen dürfen, erweckt Bedenken. Sollen die Polizeiorgana gem Fluss befindet, in Zukunft vielleicht gar zu Angelegenheit des Ermessene, die sich in ständi- gerechten Prinzip der Benzinsteuer nicht zu rütteln sei, dass die Schattenseiten jedoch die Wagentüren aufsprengen oder das Fahrzeug einer weitgehenden Aufgabe der Streifen gedeiht so gut und richtig in Rechnung gestellt werden mit blockierten Rädern abschleppen lassen? Darum lassen sich die einschlägigen Massnahmen müsßten, wie die damit verbundenen Vorteile. Es Art. 13 schreibt vor, dass Schutzinseln in der der Behörden nicht wohl genau befristen wie etwa sei trohl schon manchem ergangen wie ihm selbst Anfahrtrichtung mit einem senkrecht schwarzweiss gestrichenen Pfosten zu versehen sind und dann und dann mit Vierradbremsen, gelbem dort, wo vorgeschrieben wird, daes alle Autos bis und werde noch manchem so ergehen: Auf den Licht sich sagen mussten, dass sich zuguterletzt noch immer ein willkommener Zwischenfall ereignen wird, durch den zwar nicht die Luft zwischen uns und dem (Mars, wohl aber der schönste Vertrag durchlöchert wird. Nun, ich bin nicht hier, um Ihnen weise Lehren zu geben, sondern um mein Geld zu holen, und nun ist es freilich an der Zeit, meine Frage noch einmal zu stellen: Können Sie den Wechsel einlösen, Herr Monne?» «Nicht heute, Herr Goldiner!» Unter einem Entschluss, den er gefasst hatte, während ihn Goldiners Worte trafen — jenem Entschluss, mit dem er seit Tagen rang, sagte er: «Professor Honitons Rakete wird pünktlich auf Stunde und Minute in den Weltenraum abgeschossen. Sie haben recht: ein Passagier fehlt noch bisher. Er wird nicht fehlen. Sie können Ihren Wechsel noch am 23. des Monats einkassieren.» «Hier?» «In diesem Hause.» «Von Ihnen persönlich?» «Von meiner Frau!» Monnes Stimme klang fest, aber er stützte seine Hände auf die Tischplatte, um seine Erregung zu verbergen. «Das... das werden Sie nicht tun!» sagte Goldiner, der sofort begriffen hatte. «Lassen Sie sich gut raten. Es muss auch anders gehen. Wegen Viertausend lässt man sich nicht mit einem Narren zusammenkoppeln und in Atome zerschiessen.» Der Ingenieur schwieg. Anders? Gewiss, er hätte Professor Honiton vielleicht noch um einen Vorschuss ang&hen können. Er hatte es schon einmal getan, aber dadurch blieb seine wirtschaftliche Lage genau so trostlos wie zuvor. Unglückliche Spekulationen, seine Krankheit dann, die ihn zur Aufgabe seiner letzten Stellung gezwungen hatte, hatten ihn überschuldet. Wie der Ertrinkende nach der letzten Planke greift, hatte er Professor Honitons Angebot ergriffen, als dieser, nachdem ihn ein anderer «'Raketeningenieur» schamlos bestohlen hatte, sich nach einer geeigneten Kraft umsah. Durch die schlechten Erfahrungen gewitzigt, und weil der Professor, dem für das waghalsigste aller technischen Probleme keine Summe zu gross schien, ein ge-. nauer Rechner sein konnte, war das Gehalt nicht sehr hoch bemessen; dafür sollte Monne eine Prämie erwarten, wenn er zu Honitons Zufriedenheit die letzten Arbeiten für den Aufstieg erledigt haben würde. Monne hatte ein Arbeitsfeld gefunden, das seine ganze Kraft in Anspruch nahm, aber die AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 22. DEZEMBER 1036 — N° 103 drückendsten Sorgen hatte er mit den beiden Monatsgehältern, die er bisher von Honiton bezogen, nicht völlig bannen können. «Nein», klang Goldiners Stimme in das Schweigen, «das werden Sie bleiben lassen, mein Lieber. Nicht gleich um den Verstand bringen lassen, wenn etwas schief geht. Sie werden einen andern Ausweg finden. Ich werde den Schaden auf mich nehmen und prolongieren, wenn es sein muss. > «Es muss sein», sagte Monne, und sein Blick streifte die Uhr. Marianne konnte jeden Augenblick zurückkommen. Er wünschte es ihr zu ersparen, hier mit einem seiner Gläubiger zusammenzutreffen. Goldiner war seinem Blick gefolgt. Er seufzte. «Mann, Mann, was Sie für Geschichten machen! Schlagen Sie sich das aus dem Kopf. Genug, dass Honiton für seinen Spleen ins Gras beissen will und der Chinese sich für die Wissenschaft nutzlos aufopfern und ein armer Teufel sjch durch das Gold verführen, lassen will. Zahlen Sie nur die Viertausend wann Sie wollen — wann Sie wollen, hören Sie! — aber laden Sie keine Schuld auf sich und mich!» Damit stand er auf. «Ich gehe jetzt, Herr Monne.» (Fortsetzung folgt) Die nächste Nummer der « Automobil-Revue » erscheint DIENSTAG, DEN 29. DEZEMBER oder einem Geschwindigkeitsmesser ausgestattet sein müssen. Die Anbringung so zahlreicher Bedenken oder Wünsche zu ihrem Entwurf möge von den vorbereitenden Behörden nicht als Durchkreuzung ihrer Bemühungen um vermehrte Ordnung und Sioherheit im Strassenverkehr gewertet werden. Ihre Absichten müssen vielmehr auf das wärmste begrüsst und kräftig unterstützt werden. Der Verfasser hofft, dazu trotz aller Einwände einen positivea Beitrag geleistet zu haben. H. W. Thommen. Die man rief, die Geister... R.B. Die Benzin- und Steuerpolitik unserer Behörden hat sich heute in eine Sackgasse verrannt, aus der sie sich, wenn überhaupt, so nur sehr widerwillig und zögernd zurückfindet. Man braucht sich deshalb keineswegs zu wundern, wenn der « glückliche > Automobilbesitzer seine Konsequenzen aus dieser engherzigen, noch immer im Vorurteil vom Auto als «Luxus > befangenen Politik gezogen hat. Diese Konsequenzen lassen sich in folgende Gruppen zusammenfassen : 1 Bezüglich des Benzinzolles: a) Umstellung auf den im Verbrauch sparsamen Kleinwagen. b) Eventuell Umstellung auf andere Treibstoffe (Holzgas, etc.). 2. Bezüglich der VerkehrsgebOhren: a) Umstellung auf Wagen mit kleiner Steraerpferdezahl. 3. Bezüglich der Einfuhrzölle auf Automobilen: a) Umstellung auf leichte Wagen, zumal ja doch Zoll auf dem Gewicht erhoben wird. b) Vermehrte Herstellung von Personenautomobilen in der Schweiz. (Lizenzbaoi oder Selbstbau, produktive Arbeitslosenunterstützung, Preisspanne gegen ausländische Fabrikate durch Wegfall des Zolls und Arbeitsbeschaffungsbeiträge des Staates.) Ein Ueberblick über diese drei «Umstellungsklassen » veranschaulicht die Tatsache, dass die natürliche Entwicklung des Automobilmarktes schon in Richtung der Punkte 1 a, 2 a und 3 a gegangen ist, was auch die laufenden Statistiken in der «Automobil- Revue » bestätigen. Ueber die restlichen Punkte ist kurz folgendes zu sagen : Umstellung auf andere Treibstoffe. Hier dürfte der Weg der rationellen Verwirklichung noch ziemlich weit und mühsam sein. Immerhin bestehen schon Versuchslösungen mit Holzgas für Lastautomobile. Es bleiben also die Fortschritte der Technik in dieser Richtung abzuwarten. Umstellung auf Kleinwagen. Dieser sich gegenwärtig vollziehende Prozess vereinigt iif sich die beiden Tendenzen: Weniger Steuer-PS und leichtere Wagen. In dieser Hinsicht lassen sich zwei Konstruktionsprinzipien unterscheiden: Das amerikanische: Langsamlaufende, grossvolumige Motoren, basierend auf billigem Benzin und billigen Steuern. Das europäische: Raschlaufende, kleinvolumige Motoren, vielgängige Getriebe, um stets bei der (kleineren) Maximaldrehzahlund -Ieistung fahren zu können. Weniger (doch in der Praxis meist brachliegende) Motorstärkenreserve. Vollausnützung des karössierbaren Raumes. Das europäische Konstruktionsprinzip ist unsern geographischen, den Steuer- und benzinpolitischen Verhältnissen in der Schweiz weit besser angepasst als das amerikanische. Vermehrte Herstellung von Personenwagen In der Schweiz. i Wie oben ausgeführt, entspricht das < europäische Konstruktionsprinzip > den schweizerischen Verhältnissen besser als das amerikanische. Es eröffnen sich also zwei Möglichkeiten : I. Lizenzbau europäischer Marken. In dieser Richtung sind bereits Versuche unternommen worden, wie die Beispiele von DKW usw. beweisen. II. Selbstbau nach speziell für die Schweizer Verhältnisse aufgestellten Richtlinien. Diese beiden Möglichkeiten würden ein willkommenes weites Feld für die produktive Arbeitslosenunterstützung erschliessen. Die Voraussetzungen dazu sind in der alteingesessenen, auf Präzision eingestellten Maschinenindustrie sicher vorhanden. Damit dürften wohl die Massnahmen skizziert sein, die getroffen werden können unter der Annahme, dass sich die schweizerische Verkehrsoolitik nicht bald eines Bessern besinnt. .Mit Vorschlägen für die Aenderung besagteV Verkehrspolitik aufzuwarten ist eigentlich ein müssiges Beginnen, erstens weil man sich nur sehr schwer zu Aendenmgen entschliessen kann, und zweitens weil diese Vorschläge so einfach und selbstverständlich sind, dass es durchaus keiner tiefgründigen Ueberlegungen bedarf, um sie zu formulieren.

N°103 — DIENSTAG, 22. DEZEMBER 1936 AUTOMOBIL-REVUE Sportnachrichten Scuderia Ferrari komplett. Seit dem Ausklingen der 1936er Sportsaison ergehen sich die Automobilsportkreise von Nord und Süd in einem Rätselraten darüber, welche Zusammensetzung die berühmtesten Rennställe Europas, die Auto-Union, Mercedes-Benz und die Scuderia Ferrari im kommenden Jahr aufweisen werden. Die tollsten Sachen hat man sich im europäischen Fachblätterwald herumgeboten. Dass beispielsweise «Stuck von Auto-Union zu Maserati hinübersattelt» ist eine aus « sicherer Quelle » stammende Nachricht, die jedenfalls einer gewissen Heiterkeit nicht entbehrt und uns ein fröhliches Schmunzeln entlockt hat. Die Ente jedoch, wonach er sich < definitiv aus dem Rennsport zurückzieht», ist zu fett und erinnert zu sehr an schon letztes Jahr Gehörtes. Dies nur zwei Kostproben von Meldungen, wie sie gegenwärtig in Umlauf sind. Als erster Rennstall bringt die Scuderia Ferrari wenigstens diejenigen Gerüchte zum Verstummen, die sich direkt oder indirekt der Modeneser Renngemeinschaft befassten. Diese ist nun komplett und präsentiert sich für 1937 wie folgt : Nuvolarf, Brlvlo, Farlna, Pintacuda, Tadini, Severl, Biondetti und Vüloresi. Wurden die Farben Ferraris im abgeschlossenen Jahr von den ersten fünf der genannten Piloten verteidigt, so gesellen, sich zu diesen für 1937 weitere drei Mann, alle zu bekannt, um besonders vorgestellt werden zu müssen. Enzo Ferrari wird diese Erweiterung mit Rücksicht auf den nächstes Jahr bedeutend reichhaltigeren internationalen und italienisch nationalen Sportkalender vorgenommen haben und man geht wohl nicht fehl, wenn man annimmt, dass Nuvolari, Brivio, Farina und Pintacuda zu den bedeutenden internationalen Anlässen abgeordnet werden, während die übrigen mehr für die Verteidigung der lokalen Interessen herangezogen werden dürften. Sternfahrt nach Monte Cario. Der International Sporting Club von Monaco als Organisator der XVI. Internationalen Sternfahrt nach Monte Carlo gibt für die Veranstaltung folgendes PROGRAMM bekannt: Ab Dienstag. 28. Januar: Start der Konkurrenten von den im Reglement festgehaltenen Ausgangspunkten. Samstag, 30. Januar: 8.30—16.00 Uhr: Ankunft der Konkurrenten auf dem Quai de Plaisance in Monte Carlo. Sonntag, 31. Januar: 9.00—1600 Uhr: Augenschein der Wagen auf dem Quai de Plaisance; Start- und Bremsprüfung auf dem Quai Albert I. Montag, 1. Februar; 11.00 Uhr: Cocktail-Party, offeriert von den Stadtbehörden von Monte Carlo in den exotischen Gärten. Abends: Grosser Ball in den Sälen des Casinos von Monte Carlo. Dienstag, 2. Februar: 10.00—13.00 Uhr: Komfortswettbewerb auf den Terrassen des Casinos. Mittwoch, 3. Februar: 10.30 Uhr: Vorbeifahrt der Wagen auf dem Quai de Plaisance. 11.00 Uhr: Preisverteilung auf dar Place du Palais. Ahends: Bankett zu Ehren der Konkürrenten, offeriert vom International Sporting Club von Monaco. Bei Redaktionsschluss liegen für die Sternfahrt folgende 41 Anmeldungen vor: 1. P. G. Cristea (Ford) 1. Kategorie. 3. E. A. C Cornelius (DKW) 2. Kat., 4. J. Hofmane (Ford) 1. Kat., 5. F. C. Scott (H. R. G.) 2. Kat, 6. Foch-Labourelle (X...) 1. Kat., 7. J. F. G. Weeterman (Ford) 1. Kat, 8. S. C. H. Davis (Wolseley) 1. Kai, 9. J. Nowak (Ford) 1. Kat., 10. L. Borowik (Tatra) 1. Kat., 11. J. Paul-D. Danniell (Delahaye) 1 Kat, 12. T. G. W. Appleby (Talbot) 2. Kat., 14. W. E. P Miller (Ford), 2. Kat., 15. B. N. Wilmott (Rover) 2 Kat, 16. L. Zanifirescou (Hotchkiss) 1. Kat., 17. E. A. Denny-E. N. R. Hewitt (Riley) 2. Kat., 18. A. Buyze-H J. Stemerdink (D.K.W.) 2. Kat, 19. D. E. Harris-C. Morgan (M. G.) 2. Kat:, 20. R. Le Begue-J. Quinlin (Delahaye) 1. Kat, 21. Baron F F. J. van Heemstra (Fiat) 2. Kat, 22. V. Formanek-P Steinberg (Aero) 2. Kat, 23. Miss D. Patten (??) 1. Kat, 24. J. E. P. Howey (Bentley) 1 Kat. 25. Mme G. Rouault (Matford) 1. Kat, 26. R. Mare (Packard) .1. Kat, 27. C. Burba (Ford) 2. Kat., 28. H. P. Verkamman-G. Sillevis (Opel) 2. Kat., 29. M. Worms (Hotchkiss) 1 Kat-, 80. Sir Windham E. F. Carmichael-Anstruther (Ford), 31. Lau Lauritzen (Hudson Terraplane), 82. T. S. Grimshaw (Crossley), 33. A. Gordini-A. Alin (Simcacinq), 34. A. Molinari-Dori (Simca), 35. Gh. Lahaye-R. Quatresous (Renault), 36. L. Villoresi (Fiat), 37. Dr. L. Billon-V. Joullie Duclos (Renault), 38. A. Erlanger (Citroen), 39. C. A. Brugma (Ford), 40. Miss E. E. Parnell (Hillman). 41. R. G. J. Kingsmill (Ford), 42. V. Voitechovsky (Aero). Abschluss der Nennfrist: Donnerstag, den 24. Dezember. 1 Maglstri auf Lancia siegt in der 27. Targa Florio. Obwohl auf Grund des Regimentes, das einzig Tourenwagen von 1100—1500 ccm Zylinderinhalt am Start zuliess, nicht mit der Begeisterung und dem Interesse seitens des Publikums gerechnet werden konnte wie zur Zeit, da die Targa Florio noch das klassische internationale Automobilrennen Italiens war, fanden sich am Sonntagmorgen in dem malerischen Dorfe Cerda doch zahlreiche Zuschauer ein, um der Veranstaltung, die über zwei Runden der 72 km langen Madonierundstrecke ging, beizuwohnen. Von den 13 gemeldeten Konkurrenten stellten sich 11 dem Starter; Adragna (Fiat 1500) und Messiha (Lancia Augusta) hatten forfait erklärt. Magistri auf Lancia Augusta, der schon an mehreren Targa Florio konkurrierte und daher die kurvenbesäte und tückenreiche Strecke gewissermassen im Schlafe kennt, ging von Anfang in Front und konnte die Führung bis zum Schluss des Rennens innehalten, ohne je ernstlich bedroht zu werden. Der ganze Anlass, welcher auch von seinem Gründer, Vincenzo Florio, verfolgt wurde, wickelte sich sehr ruhig ab. RESULTATE 1. Maolsfrt (Lancia Augusta 1200 ccm) 2:08:47,2 = 67,088 km/St. 2. Di Pietro (Lanma Augusta) 2:14:25,8. 3. Gladio (Lancia Augusta) 2:17:21. 4. Gammarata (Lancia Augusta) 2:18:04. 5. Malaguti (Fiat 1500) 2:18:34,8; 6. Danese (Fiat); 7. Ansaldo (Lancia); 8. Matracia (Bianchi); 9. Santarelli (Fiat). Schnellste Runde: Magistri in 1:04:17,6 = 67,192 km/St. Aufgtgiben: Teagno (Fiat) und Toia (Fiat). Bei Talbot wird sondiert. Nachdem sich Mr. Lago von den Talbot- Werken kürzlich den bewährten Fahrer Albert Divo als ersten Piloten für die kommende Saison verschrieben hat, hält er in französischen Fahrerkreisen weiterhin Umschau und. beabsichtigt, den jungen Le Begue zu engagieren, der sich 1936 auf Delahaye verschiedentlich gute Plätze sicherte. Darüber hinaus wird kein Geringerer als Raymond Sommer genannt. Jedoch widersprechen sich die diesbezüglichen Berichte in der französischen Fachpresse. Während einerseits kolportiert wird, Sommer sei nicht endgültiges Mitglied der Equipe — sein Start auf Talbot am Grossen Preis von Pau sei jedoch so gut wie gesichert — verlautet auf der andern Seite, dass man bei Talbot von derartigen Plänen « keinen blauen Dunst» habe. Also: Dichtung oder Wahrheit? 24-Stundenrennen von Le Mans. Für das 24-Stundenrennen von Le Mans, das am 19./20. Junj 1937 auf der Sarthe- Rundstrecke zum Austrag kommt, haben sich bis zur Stunde folgende Konkurrenten angemeldet: 1. Roger Labric (Bugatti 3750 ccm) 2 M. K. H. Bilney (Ford 1098 ccm) 3. Amede'e Gordini (X... 995 ocm) 4. Amedee Gordini (X... 995 ccm) 5. Amedee Gordini (X._ 995 ccm) 6. Amedee Gordini (X... 995 ccm) 7. Amedee Gordini (X... 600 ccm) 8. AmSdte Gordini (X... 600 ccm) 9. Jacques Savoye (Singer 972 ccra) 10. Louis Villeneuve (X... 2000 ccm) 11. Raoul Forestier (Amilcar 2490 ccm) 12. J. E. Vernet (X... 1500 com). Ferner sind von Peugeot drei Nennungen eingegangen. Es handelt sich um die neue Konstruktion Typ 302, welche vor einigen Wochen auf der Piste von Montlhery über 24 Stunden eine Geschwindigkeit von rund 140 km/St, herausholte. Grosse!* Preis von Frankreich. Die Sportkommission des AC von Frankreich tritt heute abend zu einer Sitzung zusammen, um das Reglement des französischen Grand Prix 1937 zu bereinigen und die Piste zu bezeichnen, auf welcher das Rennen durchgeführt werden soll. Madame Stewart liquidiert. Ob sie der « Rennerei» müde ist oder ob die Beweggründe anderswo zu suchen sind, wird nicht gesagt. Jedenfalls soll Madame Stewart die Absicht geäussert haben, ihren Rennwagenbestand sobald wie möglich zu liquidieren, nämlich den Rennwagen, mit dem sie den Rundenrekord (238 km/St.) auf der Montlherybahn hält, ferner einen 1,5-L.- DUNLOP/POPT/ Maserati für Strassenrennen, ein 2-L.-Sportwagenmodell Typ Le Mans, sowie andere Vehikel und Ersatz- und Zubehörteile eo masse. fport in «•«» StJiwe Schweizer Automobil-Rennsport 1937. Die Sportkommission des ACS befasste sich über das Wochenende mit dem Tätjfkeitsprogramm für 1937. Es wurden noch keine genauen Daten festgelegt. In djo Grundzügen sieht der nationale Spörtkakfcder für 1937 wie folgt aus : Mai: Eine Geländefahrt Im Kanton Zürich; Juni: Geschicklichkeitsfahren in Interlaken, verbunden mit dem Jahresfest des ACS; Juli/August: Bergrennen Montreux-Caux; event. Weissensteln-Bergrennen; Bergrennen Rheineck-Walzenhausen (dt» finitiv gesichert); September: Schwere Geländefahrt (kleine Alpenfahrt) im Gebiete des Basler« und Neuenburger-Jura. Die Betreuung der einzelnen Veranstaltungen wurde je einer Zweierdelegation innerhalb der Sportkommission übertragen, die sich mit der genauen Festlegung der Daten und der Finanzierung zu beschäftigen h.at Das internationale Tätigkeitsprogramm enthält vorderhand definitiv nur den Grossen Preis der Schweiz in Bern. Es ist übrigens ein neues Sportreglemen* in Vorbereitung, das bis zum Frühjähr 1937 spruchreif sein soll. Zürcher Automobilsport. Einem in den letzten Jahren eingeführten Brauch gefnäss waren die aktiven Zürcher Autosportler auch heuer von der Sportkommission der Sektion Zürich des A. C. S. Mitte Dezember zu einer Besprechung der verschiedenen Fragen der Sektions- und nationalen Veranstaltungen eingeladen worden. Was man mit dieser Aussprache im besondern anstrebte, das war die Entgegennahme von Beschwerden und Anregungen aus Fahrerkreisen,- um sie für die nächstjährige Sportsaison berücksichtigen zu können. Unter dem Vorsitz von Herrn H. Fromm, Winterthur, wurden die einzelnen l936er- Wettbewerbe besprochen. Die Kritik fiel äusserst mild, d. h. zustimmend, aus. Man erklärte sich durchwegs mit den Reglementen und Anordnungen einverstanden; die wenigen Anregungen, welche fielen, tendierten nur nach Verbesserungen. Die Geländefahrt Soll nicht schwieriger gestaltet werden, dagegen wurde der Wunsch laut, die für jeden Abschnitt eingeräumte Toleranzzeit für verspätetes Eintreffen je nach Streckenlänge und besonderen Schwierigkeiten abzustufen. Eventuell soll ein neues Ueberraschungsfflöm&nt durch Aufstellen von Posten, die den Fährer über supponierte Strassen orientieren, beigefügt werden. Bei der Autavia würde man es begrüsseri, wenn es gelänge, wieder Militärflugzeuge zur Verfügung gestellt zu erhalten, um die Zahl der teilnehmenden Equipen und damit auch der Autofahrer erhöhen zu können. Für die Fälle, wo die Flugzeugmannschaften die iKontrollposten nicht auffinden können, soll ts den Automobilisten ermöglicht werden, den automobilistischen Teil allein zu absolvieren« damit sie des Klassements für die Sektionsmeisterschaft nicht verlustig gehen. Beim Hindernisfahren sollen den Wagen allzusehr gefährende Schikanen (Höcker) gliminiert und der Parcours flüssiger und damit schneller gestaltet werden. Für das Geschicklichkeitsfahren wurde möglichste Einschränkung der mehr humoristischen Aufgaben gewünscht; massgebend soll die Fahrfertigkeit bleiben. Einmütig wurde dem nächstjährigen PrOt gramm zugestimmt, ebenso dem Reglement der Sektionsmeisterschaft. Beifällige Aufnahme fand auch das neue Projekt eiiies Anto-Ski-Wettbewerbes in der zweiten Hälfte Februar. Schliesslich referierte noch Herr A. Tö,ndury, Präsident der Nationalen Sportkommission, über die Bestrebungen für Förderung des nationalen Automobilsportes und den Nationalen Sportkalender 1937, für welchen zwei Bergrennen, eine Geländefahrt, ein Geschicklichkeitsfahren und eine 1Htägige Zuverlässigkeitsfahrt vorgesehen sind, verbunden mit einer Schweiz. Auton^obllmeisterschaft. Die anwesenden Fahrer redeten einer Efhöhung der Zahl von Rennen (Berg- und Rundstreckenrennen) v das Wort, denn njan müsste den Besitzern von Sport- und Rennwagen vermehrte Gelegenheit bieten, ihre Vehikel an solchen Wettbewerben benutzen zu können. Auch die Abhaltung eines kleineren Rundstreckenrennens nur für Tourenund Sportwagen wurde beantragt. V