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E_1938_Zeitung_Nr.001

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 4. JANUAR I'JSH — R. ArtCKI RACBI BERN BIEL FRAUENFELD I IBCTAI Auto-Lackiererei Gebr. Wind Glärnischstrasse Telephon 22.595 Karosserie EGLI Dornacherstrasse 160 Telephon 41.602 W. Garbani Söhne & Co. Greyerzstrasse 80 Telephon 22.417 Auto-Lackiererei Fritz Struchen Mattenstrasse 82 Telephon 35.70 H. SÜESSER-GUBLER I II 7F Dhl nucufii y^ r^C3äürr?^ ST. QULEN SIRNACH Altwegstrasse 12 TELEPHON 5.78 Arthur Keiser Kanonengasse Telephon 72.931 Arno-Spritzar ei Bosch & Müller Zürichstr. 22 Tel. 25.868 Fachmännische Aib.iten Automobilgesellschaft Rottal AG. Telephon 66.456 e ÜLR. HÖHENERS ERBEN •*•*!)-. Fürstenlandstr. 21 Telephon 9.09 Wagnexei, fcbmiede pengiere Sattieie. und Duco- -pritzerei. P. Widmer Autospritzwerk Telephon 65.188 Bringen Sie Ihren Wagen BASEL BASEL B c n Kl BURGDORF HORGEN • ii 7 C D M ncDi i V CT fiAIICM ST. GALLEN ciccAru Karosserie Dietrich Aktiengesellschaft Glterstr./Cels!: ergerallee 50 Telephon 26.851 CAßfJfOSSmt P.Kupferschmid Malergeschäft und Autolackiererei, Schriftenmalerei, Granodine Service Schlagfeste Emaillierungen im Ofen Vonmattstr. 28u.3O Telephon 25.500 Telephon 68.081 .ZÜRICH Erlachstrasse 7 Teleph. 23.695 Fr. Born )l Auto-Lackiererei Telephon 680 Gebr. Keller, Stockerstrasse 19 Telephon 924.622 Amrein&lmbach A. Wehle Dörflistrasse 4 Karosserie u.Spritzwerk Fairst Joppich Meisenstrasse 6 Telephon 45.98 Müller & Häne Bogenstrasse 9 a Telephon 45.73 E. FRECH HOCH Karosseriewerke Telephon 74.20? direkt zu uns! Es ist Ihr Vorteil! m das Lenkrad neben der Ausziehmöglicheit auch in der Höhe verstellen zu können Vereinfachung der Wartung. Hier gilt die Aufmerksamkeit vor allem [•er Vereinfachung der Schmierung. Zum ünbau ins Schmiersystem sind Filter auf ten Markt gekommen, welche das Oel beleutend länger in gutem Zustand erhalten nd dadurch einen selteneren Oelwechsel ermöglichen. Ihre Wirkung soll sich nicht allein auf die mechanische Peinigung des Oels beschränken, sondern sie üben auch Mne chemische Reinigungswirkung aus. Bereits sind amerikanische Finnen zum serienmässigen Einbau solcher Filter tibergeganen. Die Ghassisschnrerung vereinfachen verchiedene Zentralschmiersysteme, darunter ;olche, die mit dem Fuss täglich einmal zu etätigen sind und andere, die vollautoma- ;isch wirken. Einen Schritt in der gleichen Richtung haben jene Fabrikanten getan, die statt dessen wenigstens die nahe beisammen liegenden Schmierstellen zu einer Grupoe zusammenfassen, we'che von einem gemeinsamen Schmiernip'pel aus bedient wird. \uch die Halbellyptikfedern sind heute mitunter durch die Fettpresse zu schmierenwas schon deshalb zum bessern Unterhalt beiträgt, weil die Arbeit hiebei rascher erledigt wird. Verbesserungen also auf der ganzen Linie, doch ist natürlich nicht alles davon nun am letzten neuen Wagenmodell vorzufinden. Und das ist gut so, denn die «Geschmäcker» sind auch da verschieden. -b- T«*dh da«» Notizen Itallen baut den kleinsten V-Motor. Die ancia & Co., SA in Turin, entwickelte einen Vierzylindermotor von 1352 ccm Inhalt als V-Motor. Während die Zylinder der V-Motoren allgemein in Winkeln von 60, 90 und-120 Grad oder ähnlich angeordnet sind stehen sie bei diesem Motor, ähnlich wie bei dem des Modells « Aprilia », nur im Winkel von 16 Grad gegeneinander verschränkt. Das erlaubt bereits, die Baulärage des Motors gering zu halten, so dass er auch für Querstellung im Wagen in Verbindung mit Vorderradantrieb gut geeignet wäre. Trotz des kurzen Baus ist die sehr starke Kurbelwelle dreimal gelagert. Die Ventile hängen 'm Zyl'nderkopf und werden über Winkelhebel durch eine obenlfegende Nockenwelle betätigt die ihrerseits durch Kette angetrieben wird. Der Motor arbeitet mit einem Verdichtungsverhältnis von 5-73 : 1 «nd leistet bei 4000 U/mm rund AI PS. Das entspricht etwa 36 PS je Liter Hubraum, stellt also eine Leistung dar, die im Gebrauchswagenbau nur selten zu finden ist. Englischer Sportwagen mit Ford V-8-Motor. Der englische Pennfahrer H. G. Symmons iess sich für Bahn- und ähnliche Rennen einen Sportwagen bauen, der mit dem Ford V-8-Motor ausgerüstet ist und für diesen Zweck besonders hergerichtet wurde. Er besitzt ein speziell leichtes Schwungrad, eine besonders strömungsgünstige Ableitung der Auspuffgase sowie ein extra gross dimensioniertes Kühlsyst°m. Das Fahrgestell ist ebenfalls im wesentlichen dem Ford entnommen, weist Jedoch vorn Einzelradaufhängung auf. Gegen die Normalausführung von Ford ist 1er Radstand auf 2438 mm verkürzt. Die Spur ist unverändert geblieben, hingegen wurde der Motor um 45 cm nach hinten genickt. Die Reifendimensionen der Vorderräder lauten 6.50X16. die der Hinterräder 7.50X16. Der 95 Liter fassende Brennstoffbeh'Mter ist unmittelbar über der H'n*erartise 'n drei Punkten in Gummi aufa^hängt. Das komntette Gewicht des zweisitzig kaross'erten Wagens beträgt mit vollem Tank 911 kg. Amerikanische Neuheiten. Auf Wunsch werden di» OMemoWle-Tnnenientcer mit einer neuartigen HMrvorrirhtuns ausgestattet, die besonders für die Erwärmung des Raumes für die hinteren Insassen bestimmt ist. Die Heizvorrichfung wird hinter den Vordersten angeordnet Ein mit reiulierWer Drehzahl laufender Ventilator bringt kalte Luft zu einem H"iz"-itter. während die warme Luft dann an Oeffnum;eri im Boden ausströmt. Diese Vorrichtung fca n n o'rie weiteres auch mit einer Heizanlage für die Vorder- 'itre (rektippelt werden. Von einer amprfkanischpn Firma wird ein neu«?*. »MS einer Kunfer- und BMI«"1erunq bp^t^e"''••«! '-aoermefall herausgebracht. d«R ii^er eine nphr T.p'"nn«dsnpr vprfü»pn so'!, ^ip selbst blzipparate bekanntgeben? P B. in L. Antwort: Adresse schriftlich mitgeteilt. Fraoe 13.210. Wer fabriziert Haripreßstoffe? Können Sie mir die Adressen von Fabrikanten von Hartpreßstoffen zur Herstellung von geräuschlosen Zahnrädern mitteilen? R. in B. Antwort; Adressen schriftlich mitgeteilt.

N 0 1 — DIENSTAG, *. JANUAR 1938 AUTOMOBIL-REVUE Von Interlaken über den Grünenberg nach Schangnau. Eben erst wurde die Sustenstrasse — wenigstens was das bernische Teilstück anbetrifft — glücklich unter Dach gebracht und schon melden sich Oberländer Verkehrskreis« mit einem neuen Strassenprojekt zum Worte. Vom gesamtschweizerischen Standpunkte aus betrachtet, das müssen wir immer wieder erklären, erscheint uns eine gewisse Begehrlichkeit, d.h. das Aus-dem-Boden-schiessen aller möglichen und unmöglichen Strassenbauprojekte, namentlich wenn es sich hiebei um Neuanlagen von mehr lokalem Interesse handelt, fehl am Platze. Jede Verzettelung der an und für sich schon beschränkten Mittel welche zum Strassenbau und -ausbau zur Verfügung stehen, lässt den Vorsprung de uns konkurrenzierenden Auslandes zunehmen. Was heute not tut, ist der beförderliche Ausbau des bestehenden Strassennetzes und die endliche Inangriffnahme derjenigen Strassenncubauten, welche im Interesse des internationalen Fremdenverkehrs und unserer Landesverteidigung nicht länger hinausgezögert werden dürfen. Auf der andern Seite aber muss man diesen Initianten einer neuen Verbindung Interlaken-Schangnau zugute halten, dass gerade ihre Bemühungen um den Bau einer Sustenstrasse sie von der Notwendigkeit raschen tmmenrjl öchatlenbe* /Ynl/ebucfi durchschnittlich 150.000 Fr. oder insgesamt 2,5 bis 3,5 Millionen Franken, je nachdem später auch die heute ungenügende Zufahrtsstrasse Unterseen— Habkern nach dem geeigneteren und sonnigeren Südhang über dem rechten Lombachufer verlegt würde. 11. Bei allseits gutem Willen wird es nicht schwer fallen, diese im Verhältnis zum grossen wirtschaftlichen Nutzen recht bescheidene Bausumme entweder aus dem restlichen Alpenstrassenkredit. den verschiedenen Arbeitslosenfonds von Bund. Kantonen, interessierten grösseren Gemeinden oder schliesslich auf anderem Wege zu finanzieren. 12. Die nötigen Vorarheiten sowie die Bildung eines Aktionskomitees auf breitester Basis sind beförderlich an die Hand zu nehmen. Mit den zunächst beteiligten Gemeinden und kantonalen Baudirpktionen sowie mit den Bundesbehörden wäre in Verbindung zu treten. Nach Rücksprache mit einer Deleeation aus Habkern bildet Gegenstand der Untersuchung und AHdärun% subventioniert. Ein gleichhoher Beitrag wurde vom Bund tind 8098 von den zunächst beteiligten R Gemeinden Hnhkem, Schangnau und Eriz erwartet, welche auch den Unterhalt des Weges zu ihren Lasten zu übernehmen hatten. 3. Der bauliche Zustand dipses der Welrt- und Waldwirtschaft. Touristik und dem 'Wi'H^r dienenden StrSsscbeng ist ganz unbefriedigend. 4. Eine bessere Erscbliessung durch eine den heutigen Verkehrshediirfnissen entsprechende Strasse als natürliche Verbindung des Habkerntales mit dem Emmentnl. Entlebuch und Eriz. resp zwischen Basel und dem Fremdenverkebrsrentrum Tnterlnken (-TunefraueebipO dränet sich um so me'r auf. als diese Strecke mit ihrpm Knlmiiations-nunkf 1554 m gnnziährif offengehalten werden könnte. 5 Neben ihrer Hauntaufgabe als Nnrd-Südverhindun«» würde das 17 km lange TeilMiVk Scbnngnau—TTabkern eine Reihe abwechslungsreiche' Rundfahrten ermöglichen, sei es via Erir, und Thunersee. sei es via Entlebi'