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E_1938_Zeitung_Nr.004

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, U. JANUAR 1938 — N°4r Millionen kommen, Millionen gehen... Das Schicksal spielt mit W. C. Durant Im Mai 1916 eröffnet Durant den Direktoren der G.M., er habe die Kontrolle über ihr Unternehmen in der Hand und verlange die Einberufung einer Generalversammlung. Dort deckt er die Karten auf: Mit seinem kühnen Spiel hat er sich die Aktienmehrheit verschafft. 460000 Stück von einem Total von 825589 legt er dabei auf den Tisch. Fünf Jahre hat es gedauert, aber jetzt sitzt Durant wieder auf dem Präsidentenstuhl der G.M. 1918 lernt Durant die Brüder Fisher kennen, die berühmten Karosserie-Fabrikanten. Er schlägt ihnen vor, in die G.M. einzutreten. Die Fisher indessen lehnen ab, obwohl auch Raskob alles versucht hat, sie umzustimmen. Nicht dass sich weder Durant noch Raskob deshalb geschlagen geben. Das nicht. Sie erneuern ganz einfach ihren Besuch. «Wir sichern Ihnen durch Vertrag die Fabrikation aller Karosserien der General Motors zu.» «Auf welcher Basis» fragt der ältere Fisher. «Gegen Abtretung von 60% Ihrer Aktien.» «Und wie steht's dann mit der Leitung unseres Untemehmens?> «Die bleibt bei Ihnen.» «Wollen Sie damit sagen, Sie bezahlen 60% unserer Aktien und wir bleiben eigener Herr und Meister in unserem Betrieb?» «Genau das.» «Ist die Sache so zu verstehen, dass wir die andern Automobilfabriken nicht mehr beliefern dürfen?» «Keine Spur. Sie arbeiten für uns einfach soweit es unser Bedarf erfordert, im übrigen machen Sie, was Sie wollen.» «Na also, wie drechseln wir die Sache?» Die Fisher waren eingestiegen. Durants feine Spürnase hatten ihm den richtigen Weg gewiesen. Aber auch die vereinigten Staaten blieben von der Krise, die während der Nachkriegsjahre die Welt erschütterte, nicht verschont. Beängstigend schrumpften die Umsätze. Bei den kleinen Rentnern flüchtete man die Sachwerte. Tag um Tag zitterten selbst die bestfundierten, solidesten Unternehmungen, wenn Wallstreet seine Pforten öffnete. Allmählich kamen die G.M.-Aktien auf den Markt. Vereinzelt erst nur. Aber das Angebot wuchs, höher und höher rauschte die Woge, bis eine der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R UT I.Zürich Zu verkaufen CHEVROLET-Limousine zweitürig, Modell 1934. An Zahlung würden ev. Baumaterialien wie Holz und Isolierplatten oder Schreinerarbeiten genommen. Anfragen unter Chiffre 16163 an die Automobil-Revue, Bern. An kauf von Ocoasionsautomobilen, event. auch in reparaturbed ürf tigern Zustand, sowie von guten und revidierten Occasionsautos. Offerten: Aug. Vösrtlin, Schützen-Garage,Basel. Telephon 33.700 „Grandeur et decadence" eines Autokönigs A&eemah 3Utc des Q.Jl.-JCwtzews Stutz * Siehe Nr. 1, 2 und 3. Der engl. Brems- und Kupplungs-Belag TELEPHON 54 Verkauf Wirkliche Zu verkaufen FORD IV. (Schluss)*, Kastenwagen, 500/800 kg, revidiert, billig. Anfragen unter Chiffre Z 6002 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. OCCASIONEN 5 PS OPEL, 1935, Limousine, mit Koffer, neuwertig, Fr. 2000.— 5 PS OPEL, 1934, Limousine, mit Koffer, sehr gut, Fr. 1500.— 6 PS OPEL, 1933, Limousine, revidiert, Fr. 1200.— 7 PS OPEL, 1936, Limousine, Olympia, neuwertig, Fr. 2600.— 7 PS PEUGEOT, 1935, Limousine, revidiert, Fr. 1800.— 9 PS MERCEDES, Typ 170, revidiert, Limousine, Fr. 2500.— 10 PS FORD, 1934, neuwertig, sehr geräumig, Fr. 2400.— 10 PS LANCIA, Torpedo, revidiert, Fr. 1200.— 13 PS MERCEDES, mit Hintertüre, revidiert, Fr. 2200.— 15 PS CHEVROLET, 1937, Luxe, Sedan, 8000 km, Fr. 5800.— 27 PS PACKARD, 8-Plätzer, m. Schiebedach, 8 Zyl., Fr. 1400.— Zahlungserleichterung an ser. Käufer. Die Wagen sind teilweise in wirklich neuwertigem Zustand oder fachm. revidiert City-Garage, Schaffhausen. E. RAMPINELLI. — Telephon 100. wahre Sintflut hereinbrach. Von 40 Dollars fällt der Kurs auf 25/ auf 20. Jetzt schreitet Durant zur Abwehr. Durch ein von ihm selbst geschaffenes Syndikat lässt er die G.M.-Aktien aufkaufen. Wie ein Besessener rafft er sie zusammen, zu Tausenden, zu Zehntausenden. Sein Bureau, vollgepfropft mit Telephonapparaten, gleicht dem Kommanaoposten eines Feldherrn. Gelassen, seine ewige Zigarre im Mundwinkel, sitzt Durant hinter dem Pult. Beherrscht, ohne den leisesten Schatten von Aufregung erteilt er seine Befehle, seine Kaufaufträge. Und mit derselben Seelenruhe nimmt er, Minute um Minute, die Meldungen über die Börsenkurse entgegen. Die ganze Hochfinanz hat er gegen sich. 18 Dollars, 17, 16... 14, 13, 12... Letzter Kurs: 9 Dollars. Und Wallstreet schliesst die Tore. Noch immer sitzt Durant an seinem Schreibtisch, stumm jetzt. Das Telephon hat aufgehört zu schrillen. Wieder steht er vor dem Nichts. Millionen von Dollars zerrinnen mit einem Schlag, Millionen von Dollars, die er von Freunden geliehen hat. Sie werden ihr Geld nie wieder sehen. Die Schlacht ist verloren, die Spekulationen vorbeigelungen. Nichts ist dem 61jährigen geblieben. Oder doch? Ja — hundert Millionen Franken Schulden. Das Geld, dem er nachjagte, das er errang, das Geld hat ihn zerschmettert. Am nächsten Tag — es ist der 1. Dezember — betritt Durant, einen Schimmer bleicher als sonst, die Direktionsräume der General Motors, um seine Demission als deren Präsident zu erklären. Lächelnd lässt er sich in den Stuhl nieder, der zweimal ihm gehört, den er zweimal erobert und verloren hat. Ein paar Unterschriften noch, dann erhebt er sich und schreitet hinaus, die Türe sachte schliessend. 61 Jahre... Hundert Millionen Schulden... und ein Leben, das neu aufgebaut sein will. Tiachtnais lichtet ex sich auf. Er baut es auf, mit Meisterhand. Ungeschwächt geht sein Optimismus und — seltsam genug — auch sein Kredit aus diesem Zusammenbruch hervor. Zum Präsidenten der G.M. zwar wird er sich nie wieder aufschwingen. Aber bei seinen Freunden in der Finanzwelt ist das Vertrauen zu Durant noch nicht gebrochen. Bald hat er wieder ein Kapital von 20 Millionen beisammen, womit er ein neues Automobilwerk aus dem Boden stampft: Die Durant Motors Company. Wie bei allem, was er anfasste, steht ihm auch hier das Glück zur Seite. Die Durant Motors Co. Soeben erscheint in einer Auflage von 10000 Stück das neue grosse Werk von Karl Foerster Qwitenpteude wie nach nie Mit etwa 400 ein- u. mehrfarb. Abbildungen u. Tafeln Kartoniert Fx. 8.15, in Leinen gebunden Fr. 10.S0 Dieses Werk ist ein buntes Dickicht von Erfahrungen, schwarzen und farbigen Bildern, Tabellen und Listen und neuartigen Anregungen. Es ist auch als «Minimax» gegen Gartenärgerbrand gedacht. Bisher sagtest Du: «Mit dieser Pflanze hatte ich kein Glück » und der Arger über diese eine Pflanze vermochte manchmal Deine Freude am ganzen Garten zu trüben. Foerster, der Mann der Präzis, kennt Deine Schmerzen über Stauden und Einjahrsblumen, die nur dürftig blühen, über verfilzten Rasen, üppig wucherndes Unkraut und schlecht wachsende Hecken, über Obstschädlinge, bittere Gurken und versauerten Boden. Sie wurden ihm in den Jahrzehnten seines Berufslebens von allen Seiten geklagt und fast immer weiss er Dir nun nützlichen Rat. In Wort und Bild zeigt er, wie Du es leicht viel besser machen kannst als bisher. Lies dieses Buch in den Wintermonaten, Dein Garten wird Dir Dein vermehrtes Wissen durch herrlicheren Blütenschmuck und reichere Ernte schon im nächsten Jahr danken. VERLAG DER GARTENSCHÖNHEIT Auslieferangssteile; BERN. Bxeitenxainstxasse 97 nimmt einen phantastischen Aufschwung. Und nicht lange dauert es, so errichtet er in den europäischen Ländern Filialen. Doch im Kampf gegen die ins Riesenhafte gewachsene General Motors, gegen Ford und den gefährlichen «Neuling» Chrysler muss Durant unterliegen. Kommt noch dazu, dass er von seinem Börsenspiel nicht ablassen kann. Ein Jahr nach der Gründung seines Unternehmens trifft ihn der «schwarze Freitag», jener schicksalsschwere Tag für Wallstreet, der nicht nur der amerikanischen Prosperity, sondern auch der Hochkonjunktur der ganzen Welt den Todesstoss versetzt. Durant ist einer der wenigen, der das Unheil kommen sieht. Kurz bevor der verhängnisvolle Strudel alles verschlingt, sucht er den Präsidenten Hoover auf und beschwört ihn, sofort Massnahmen zur Abwendung der Katastrophe zu treffen. Allein das Unglück ist schneller als die schwerfällige Regierungsmaschinerie. Durant jedoch, der diesmal etwas vorsichtiger operiert hat, gehört nicht zu den grossen Verlierern, welche dem schwarzen Freitag ihren Tribut 11.—20. Februar 1938. Salon Wieder Preisermässigungen für Bahnfahrten an den Salon. Eine erfreuliche Nachricht für alle, die sich während der Dauer des nächsten Salons nach Genf begeben: Die Generaldirektion der SBB hat. einem Gesuch des Organisationskomitees entsprechend, den Besuchern des XV. Internationalen Automobilsalons die Vergünstigung eingeräumt, -wonach für die Reise nach Genf und zurück Billette für einfache Fahrt gülti? sind. Die einzige 'Formalität für die Erlangung der freien Rückfahrt besteht darin, dass das Billett im Salon abgestempelt werden muss. Diese Vergünstigung erstreckt sich auf alle zwischen dem 9. und 20. Februar ausgegebenen Fahrkarten und für die Rückreise auf die Tage vom 11.—22. Februar. Die Gültigkeitsdauer dieser Fahrkarten ist auf 6 Tage festgesetzt. Im übrigen ist der Zuschlag für Schnellzüge sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt in vollem Betrage zu bezahlen. Die privaten Bahngesellschaften haben ebenfalls die freie Rückfahrt unter den gleichen Voraussetzungen bewilligt. Die Abstempelung der Billette für einfache Fahrt erfolgt im Inneren des Ausstellungsgebäudes, im dortigen Bureau der Schweizerischen Bundesbahnen. Aus den Parlamenten Zur ausserordentlichen Wintersession des bernischen Grossen Rates. Die einfache Anfrage Lüthi, welche, wie an dieser Stelle bereits mitgeteilt, im Rahmen dieser Session zur Behandlung gelangen soll, trägt folgenden Wortlaut: «Welche Massnahmen hat der Regierungsrat getroffen, um dem Kanton Bern seinen entrichten müssen. Trotzdem: seine Zeit ist um. Es geht von da an abwärts mit ihm. £elitec Akt Wohl versucht er, sich wieder aufzurichten. Die Kunstseide soll ihm die Brücke zu neuem Reichtum schlagen. Er schliesst Verträge mit Japan und kleidet im Geist 500 Millionen Gelbe. Doch die grausame Enttäuschung lässt nicht lange auf sich warten. Wie Kartenhäuser stürzen seine Hoffnungen. Die Liquidation bildet den letzten Akt dieses so stolz und zuversichtlich begonnenen Planes, den tragischen Ausklang eines an glanzvollen Höhepunkten und schauerlichen Stürzen so reichen Lebens. Mit 76 Jahren fristet der «Vater der Millionäre» als Inhaber eines Freiplatzes in einem kleinen New Yorker Restaurant ein kümmerliches Dasein. Aus der Armut ist er wie ein Meteor zu den fernsten Gipfeln menschlicher Macht und finanziellen Erfolges emporgestiegen — in die Armut hat ihn das Schicksal zurückgeworfen. Anteil an den Arbeitsboschaffimgskrediten von Fr. 35.000.000.— des Bundes zu sichern? Welche Projekte hat der Regierungsrat für die Auslösung obiger Kreditanteile zur Ausführung vorbereitet? Ist der Regierungsrat nicht der Auffassung, dass es bitter nötig wäre, die Strassenverhältnisse Bern- Zürich zu korrigieren, insbesondere die Bahnübergänge Schönbühl und Hindelbank? Wie weit sind die Vorbereitungen getroffen? > Ja, ist etwas vorgekehrt worden? Denn dass die Zustände bei diesen beiden Niveaukreuzungen auf einer der Hauptverkehrsadern der Schweiz dringend nach Remedur rufen, davon weiss jeder ein Liedlein, zu singen, der sie aus eigener Anschauung kennt. SfrassEen Verkehrsverhältnisse am Römerhof in Zürich. Vor einiger Zeit wurde in der «A.-R.» die Errichtung einer Tramhaltestelle für die Linie 15 in der Klosbachstrasse unterhalb des Römerhofes kritisiert, da die haltenden Tramwagen den Autos die Einfahrt in die untere Klosbachstrasse versperren. Inzwischen ist die Abhilfe, wonach die Einsendung rief, erfolgt. Für die Haltestelle in der Klosbachstrasse wurde ein kleiner Insel perron eingebaut, so dass sich der Verkehr in der Talrichtung zwischen dieser Insel und dem Trottoir ungestört abwickeln kann. Ausbau der Urner Alpenstrassen. Das Bauprogramm für das Jahr 1938 sieht über den Ausbau der auf dem Gebiete des Kantons Uri liegenden Alpenstrassen folgende Arbeiten vor: 1. Ausbau der innern Axenstrasse mit 1,11 Mill. Franken; 2. Ausbau der Gotthardstrasse im Urserntal, Urnerloch-Hospental mit 315.000 Fr. 3. Aushub- und Maurerarbeiten an der Gotthardstrasse, Mätteli-Tessinergrenze mit 75.000 Fr. Kosten der gesamten Ausbauton für 1938: 1,5 Mill. Fr. Polsterüberzüge schonen die Original-Polsterung und sind wasdibar. Wir haben uns auf die Anfertigung der« selben spezialisiert und liefern sie deshalb rasch und gegen massige Berechnung. In drin« genden Fällen brauchen wir den Wagen nicht mehr als einen halben Tag. MULLER MARTI Autosattlerei, Eigerplatz , Telephon 2SJ99 D ÜKIN Zu verkaufen: OPEL-Sedan 6 Zyl., 10 PS, Modoll 1934, Stromlinie, hydr. Bremsen, Schwingachsen vorn. OPEL-Olympia-Coach 4 Zyl., 7 PS, Modell 1936, Schwingachsen vorn, wenig gefahren. OPEL-Olympia-Cabriolct 4 Zyl., 7 PS, Modell 1937, Schwingachsen vorn, hydr. Bremsen. Nur 6000 km gefahren. OPEL-Sedan-Super-Six 6 Zyl., 13 PS, Modell 1937, Schwingachsen vorn, hydr. Bremsen. Nur 5000 km gefahren. OPEL-Kadett-Coach 4 Zyl., 6 PS, Modell 1937, Schwingachsen vorn, hydr. Bremsen. Ganz wenig gefahren. OPEL-Cabriolet 6 Zyl., 9 PS, Modell 1932, 4-Plätzer, rote Lederpolsterung. Koffer. Die Modelle 1936 und 1937 sind neuwertig, in tadellosem Zustande und werden zu ganz vorteilhaften Preisen abgegeben. Seeland-Garage, Biel. Telephon 35.35.

4 — FREITAG, 14. JANUAR 1938 AUTOMOBIL^REVUE \KTUELLES Kleine lfl£«feilun^en STRASSENAUSKUNFTSDIENST DES TOURING-CLUB DER SCHWEIZ Die Vertreter der Via Vita konferieren mit dem Bundesrat. Eine aus den Herren Dechevrens, Delaquis, Primault und Zipfel bestehende Delegation der Via Vita wurde Mittwoch den 12. Januar durch die Herren Bundesräte Meyer, Obrecht und Pilet-Golaz empfangen. Im Verlaufe dieser Audienz haben die Abgeordneten die Lage der Automobilindustrie und -besitzer in der Schweiz geschildert und die Wünsche vorgebracht, die ihnen diese Lage eingibt. Die Anregungen werden durch den Bundesrat aufmerksam werden. A.utf«»!!*ua*s» geprüft Benzinpreiserhöhung In Italien. Der während der Sanktionsperiode eingeführte Beimischungszvtans; von Alkohol zum Benzin — und zwar mussten 20% Alkohol dem Motortreibstoff beigemischt werden — ist soeben aufgehoben worden. Dafür wurdp der Benzinpreis um weitere 10 Gentesimi auf 3,45 Lire erhöht. S.A. Automobiles Industrieis Saurer, Suresnes- Paris. Das französische Tochterunternehmen der Saurerwerke in Arbon ermächtigte kürzlich den Verwaltungsrat, bis Ende 1938 insgesamt 20 000 eigene Aktien zum Preise von fFr. 250 zurückzukaufen Der Verwaltungsrat hat beschlossen, vorläufig 6000 Aktien zu erwerben. Bekanntlich Hat dieses Unternehmen bereits im Jahre 1935 durch Kapitalriidkzahluns: das Gesellschaftsvermögen von 30 auf 15 Mill. fFr. reduziert Alpenposten. In ihren Frequenzen reagieren die Alpenkuree der Postverwaltung recht deutlich auf Witterungseinflüsee. So hat sich der Schlechtwettereinbruch vom vergangenen Samstag und Sonntag in einem Rückgang der Reisendenzahlen für die Berichtswoche vom 3.—9. Januar bemerkbar gemacht. Gegenüber dem nämlichen Zeitabschnitt des Vorjahres stellt das Total von 17,725 Passagieren eine Einbusse um 1033 dar, woran 10 von den 18 Linien beteiligt eind. Mit 4335 beförderten Personen (—98) marschiert die Route Chur-Julior-St-Moritz an der Spitze, gefolgt von Nesslau-Buchs mit 4055 (—353) und St. Moritz-Maloja-Castasegna mit 2008 (-f- 243). Den stärksten Ausfall verzeichnet Urnäsch-Schwägalp, das, verglichen mit der Parallelwoche 1936, bei 421 Fahrgästen eine Binbusse von 1266 erlitten hat. Eine beträchtliche Schrumpfung kennzeichnet auch den Verkehr auf dem Kurs Bern-Gurnigel- Selibühl. der es mit 696 Passagieren nicht einmal auf die Hälfte der entsprechenden Vorjahreswoche brachte. Vep! aus. Als Tag der Monatsversammlun? wird wieder der erste Donnerstag im Monat bestimmt. Infolge vorgerückter Zeit und weil sich mächtiger Appetit auf das Foulet meldet, werden die folgenden Traktanden rasch erledigt. Um 12 Uhr konnte der alte, liebe Präsident Hans Steinbichel die Versammlunz schliessen. LEGENDE. ilirano Der Aktuar: A. Müller. Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Ing. F. 0. Weber.