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E_1938_Zeitung_Nr.008

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s AUTOMOBIL-REVUE

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BERN, Freitag, 28. Januar 1938 Automobil-Revue - II. Blatt, Nr. 8 Freundschaften unter Filmstars Im Gegensatz zu einer verbreiteten Meinung, Wonach Schauspieler aufeinander meist eifersüchtig seien, es nicht sehen können, wenn ein Kollege eine grössere Rolle spielt als sie selbst, besteht in Hollywood zwischen den einzelnen Filmstars die grösste Freundschaft und Hilfsbereitschaft, was man am besten erkennen kann, wenn ein Neuankömmling dort eintrifft. Als Luise Rainer nach ihrer Ankunft in Hollywood die Darstellung der weiblichen Hauptrolle in «Eskapade», der englischen Fassung des Films «Maskerade», übertragen erhielt, war schon jeder neugierig, wie sich William Powell, der ihr Partner sein sollte, ihr gegenüber benehmen würde. Luise Rainer erzählt jetzt noch, wie nett sich Powell vom ersten Augenblick an benommen habe. Nicht nur, dass er ihr bei den Aufnahmen, wo immer es ging, hilfreich zur Seite gestanden wäre, er nahm sich sogar Zeit, ihr Englischstunden zu geben, da sie ja damals in dieser Sprache noch nicht völlig gewandt war. Auch eine andere Wienerin, Tilly Losch, deren erster Film, «Die gute Erde», jetzt unter allen Anzeichen eines grossen Erfolges in New-York, London und Paris angelaufen ist, weiss Aehnliches zu berichten. Die Arbeit im Atelier war für sie ja insofern erleichtert, als die beiden Hauptdarsteller in dem erwähnte/i Film, Luise Rainer und Maul Muni, ebenfalls Oesterreicher sind, und sie sich daher im vorneherein mit ihnen gleich gut verstand; aber auch ausserhalb des Ateliers fand sie sofort Anschluss, was sie hauptsächlich ihrer grossen Kollegin Greta Garbo zu verdanken hat, die sie vom ersten Augenblick an unter ihre Fittiche nahm und mit der sie besondere Freundschaft geschlossen hat. Zwischen Clark Gable und dem so rasch zum Star avancierten Robert Taylor besteht eine wirkliche und aufrichtige Freundschaft, was die wenigsten Leute, welche die Stars nicht persönlich kennen, glauben wollen, da die beiden doch ungefähr das gleiche Rollenfach spielen und sich daraus Konflikte ergeben müssten. Taylor erzählt gerne, dass ihm, als er noch nicht der berühmte «Bob Taylor» war, jeder Tag ein anderer «Interviewer» von Gable ins Haus geschickt wurde, da ihn sein Freund auch auf diese Weise rasch populär und bekannt machen wollte. Sicherlich ein Beweis für die freundschaftlichen Gefühle des bisherigen Filmlieblings Nr. 1 für seinen jungen Kollegen. Die drei Marx Brothers, bekannt geworden durch ihren Film «Skandal in der Oper» und deren neuesten Film «Skandal auf der Rennbahn», der jetzt seiner Vollendung entgegengeht, sind ebenfalls ein Musterbeispiel kollegialer Hilfsbereitschaft. Ihr Regisseur erzählt, dass, wenn einer von ihnen einen neuen «gag» erfunden habe, oder ihm ein besonders komischer Einfall gekommen sei, er sofort darauf verzichte, ihn selbst bei der Darstellung zu verwenden, wenn er der Meinung sei, dass er durch einen anderen der Brüder besser zur Wirkung komme. Jeannette MacDonald und Nelson Eddy, deren kürzlich fertiggestellter Gesangsfilm «Fliederzeit» jetzt auch bald in Europa zu sehen sein wird, waren noch nie darüber uneinig, wem eine besonders dankbare Gesangsrolle zufallen solle, im Gegenteil, sie sind immer Im Dienst des Werkes bestrebt, den andern mehr in den Vordergrund zu stellen. Wie Eleanor Powell, der Star aus «Broadway Melodie», erfuhr, dass James Stewart ihr Partner in «Zum Tänzen geboren» sein sollte, nahm sie sich sofort ihres Kollegen, der als Schauspieler zwar schon grosse Erfolge erzielt hatte, aber als Tänzer noch nie hervorgetreten war, besonders an, was zur Folge hatte, dass Stewart auch in dieser Hinsicht vollauf seinen Mann stellte. Ebenso wie mit Robert Taylor ist Clark Gable auch mit Spencer Tracy, der besonders durch seine Filme «San Franzisko» und «Volksgericht» bekannt geworden ist, eng befreundet. Sie verbringen ihre Freizeit meistens gemeinsam auf Autoausflügen und Segelfahrten und haben sich vor einiger Zeit sogar zusammen ein neues Segelboot angeschafft. Clark Gable lässt übrigens auch keine Gelegenheit vorübergehen, um zu erzählen, wie Joan Crawford ihn in jeder Beziehung unterstützte, als er, ein noch gänzlich unbekannter Anfänger, in Hollywood zu arbeiten begann. Auch diese Freundschaft hat sich bis zum heutigen Tage erhalten. So erleben wir in Hollywood eine schöne Variante des Schillerwortes: «Ruhm» für alle hat die Erdel Heiraten — einst und hei Hundert Inserate von Männern und hundert von Frauen des Jahres 1907 und ebensoviele vom November des Jahres 1937 liegen dem folgenden Vergleich zugrunde, die grosse Zahl der verglichenen Anzeigen darf wohl als Beweiskraft gelten. Mehr als ein Viertel der Männer, die heute mit Hilfe der Annoncen in einer Zeitung eine Frau suchen, sind Akademiker, ein Fünftel Beamte, über zwei Fünftel Kaufleute. Von den Frauen geben die meisten den Beruf nicht an, Beamtinnen überwiegen, aber auch Akademikerinnen sind nicht selten. Die Eigenschaften, welche die Männer von den Frauen verlangen, sind zumeist: Schönheit, Geschäftstüchtigkeit, ferner sollen sie lieb, feinfühlig, sympathisch und aus gesunder Familie sein. Frauen verlangen Solidität, Seriosität, Bravheit, Charakter, Intelligenz. Von körperlichen Eigenschaften ist nicht so oft die Rede. Männer suchen fast ebensooft brünette wie blonde Frauen, schlanke wie vollschlanke. Frauen verlangen fast in der Regel gesicherte Position des Mannes. Mitunter freilich heisst es, dass Geld Nebensache sei. Hält man den heutigen Heiratsanzeigen die von 1907 entgegen, so fällt vor allem auf, dass eine Reihe vpn Forderungen, die damals regelmässig zu lesen waren, jetzt nie zu finden sind. Photo M. G. M. Das Wort aü^endHSfw^ÜWB^iJesucht, od>r «edle und wohlerzogene Dame von tadellosem Ruf», «Idealverarilagter Herr», «Ordentlicher und guterhaltener Herr», sind so gut wie ver-^ schwunden. Dann fällt ein zweites auf: Fünfmal soviel Frauen gaben an, dass sie musikliebend seien, aber nur ein Siebentel soviele wie heute, dass sie Sprachen beherrschen. Dreimal mehr als heute, rühmten ihre wirtschaftliche Eignung. Fünfmal mehr als heute ihre Bescheidenheit. Schlankheit ist fast nie angepriesen. So gibt sich auch von selbst, dass weder der Mann noch die Frau ihre Sportliebe hervorhoben. Denn die Popularität des Sports ist erst jungen Datums. Dass eine Frau von sich angibt, sie sei berufstätig, gehörte damals zu den grössten Seltenheiten. In 85 von hundert Fällen inserieren heute die Frauen selbst, die einen Mann auf diesem Wege finden wollen. Früher besorgte das immer ein Verwandter. «Eigenheime» und «Einrichtungen» erscheinen ebenfalls erst in den modernen Anzeigen, dagegen wurde fünfmal so oft wie heute die schöne Ausstattung angepriesen. Gesucht wurde von den Frauen der Kaufmann und der Beamte viel mehr als heute, gegen Witwer, sogar Witwer mit Kindern hatte man viel weniger einzuwenden. Natürlich ist die Aerztin, die den Arzt sucht, neu. Als charakteristisch mag noch gelten, dass heute die Scheu vor denJ Ehevermittler geringer ist, als sie es damals war. Wenn heute ein Zwanzigstel aller Heiratslustigen ausdrücklich die «ideale Ehe» zu suchen angeben, während man früher diesen Ausdruck in den Heiratsanzeigen gar nicht fand — hängt es damit zusammen, dass etwa die ideale Ehe immer seltener wird? Briefmarkensammeln — auch ein Weg zur Uhe Zwei junge Menschen, leidenschaftliche Briefmarkensammler, korrespondierten miteinander wegen' Austausch von Briefmarken und diese Korrespondenz führte dazu, dass sie sich ineinander verliebten und schliesslich heirateten. Ren6e Clifford aus Sidney, die Tochter eines Minenbesitzers, veröffentlichte in einer philatelistischen Zeitschrift, dass sie einen Hannover-Fehldruck verkaufen wolle. Diese Nachricht las der New-Yorker Bankier George Frazer, der sich für diese Spezialität sehr interessierte und sich sofort mit der Dame schriftlich ins Einvernehmen setzte. Die jungen Leute führten lange Zeit wegen ihrer Briefmarkensammlung angeregte Korrespondenzen und im Laufe der Zeit würde es beiden klar, dass es nicht nur die Briefmarken allein sind, die ihre so häufige Korrespondenz veranlissten. Herr Frazer schrieb an Renee Clifford« dass er gern ein Bild von der jungen D*rae, die genau so wie er leidenschaftlich Briefmarken sammelte, haben möchte. Die Photograpbien wurden ausgetauscht und die beiden gestanden sich brieflich ihre Liebe ein; Kürzlich haben nun Georg Frazer und Renee Clifford in Sidney geheiratet. So niuss nian's machen! Im letzten Jahre haben sich 113 kalifornische Orangenp*ckerinnen dadurch verheiraten können, dass sie «Heiratsanzeigen» zusammen mit dem Umhüllungspapier um die versandbereiten Orangen wickelten. Die Anzeigen waren mit 3ildern versehen und jnanch heiratslustiger Junggeselle, der solche Örangei} bekam, eröffnete die Korrespondenz mit Kalifornien, die dann zur Heirat führte.