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E_1938_Zeitung_Nr.003

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N° 3 — DIENSTAG, 'ff. JANUAR 1938 AUTOMOBIL-REVUE Hydrierung und Motorisierung Die englische Treibstoffversorgung vor neuen Aufgaben Bekanntlich steht England hinsichtlich des Umfanges seines Motorverkehrs in Europa an erster Stelle. Bereits entfällt auf etwa 20 seiner Bewohner ein Personenfahrzeug und das Tempo im Anstieg des motorisierten Verkehrs lässt erkennen, dass sich für die weitere Motorisierung noch ein grosses Feld bietet. Die Versorgung mit leichten Treibstoffen ist deshalb für England von grosser Wichtigkeit. Aber noch wichtiger gestaltet sich die Frage der Heizölbedarfsdeckung, weil Englands Kriegs- und Handelsflotte fast ausschliesslieh auf die Verwendung von Heizöl angewiesen ist. Man versteht es deshalb sehr wohl, warum im Augenblick die Oelfrage im Vordergrund aller Betrachtungen steht. Die insulare Lage Englands, dessen Welthandel seit Jahrhunderten eine Frage des Verkehrs war. Verlangt die Beantwortung der Frage, welche Mittel anzuwenden sind, um die Vorherrschaft im Welthandel auch in Zukunft zu sichern. Auch in andern Staaten des europäischen Kontinents spielt dieselbe Frage bereits eine grosse Rolle, ein Zeichen, dass es sich dabei um ein Problem von grundsätzlicher Bedeutung handelt. England hat seine Schiffe vor etwas mehr als einem Jahrzehnt fast ausschliesslich auf die Oelheheizung umgestellt. Anlass hierzu gaben deren wirtschaftliche und technische Vorzüge. Da England, seinen Oelbedarf von Uebersee beziehen muss, ist es von diesen Oelquellen abhängig. Nachdem nunmehr die Handelswege nicht mehr so ausreichend gesichert sind wie es Tfrüher der Fall war, ist für England eine andere Lösung erforderlich geworden. Der Vorschlag, die Flotten wieder auf Kohlebeheizung umzustellen, findet im allgemeinen keine Zustimmung. Auch die Anregung, beide Beheizungsarten, also die sogenannte Doppelbefeuerung, anzuwenden, findet keinerlei Unterstützung. So bleibt nur die Gewinnung von Oel aus Kohle, die Englang in reichem Masse im eigenen Lande besitzt. Die sogenannte Kohleverflüssigung würde sowohl die Brennstoffe für den Motorverkehr als auch das Heizöl für die Marine liefern können. Die Entscheidung wird dadurch erschwert, dass die aus der Hydrierung und Synthese (Kohleverflüssigung) gewonnenen Oele zu teuer sind. Neben den hohen Anlagekosten der dazu erforderlichen Werksanlagen stellt sich auch das Erzeugnis im Preise dreimal so hoch als der Bezug von Weltmarktbenzin bzw. Heizöl. Bisher hatte man sich deshalb dahin entschieden, dass man Hydrieranlagen erstellt, aber nicht betreibt. Man will sie nur im Notfall in Betrieb nehmen und im übrigen bis dahin die Rohöle und Benzine vom Weltmarkt, beziehen. Abgesehen davon, dass ein solcher Schwebezustand nicht von Dauer sein kann, weil Anlagen, die nicht betrieben werden, leicht verfallen, beträgt im Kriegsfalle der Bedarf auch das Vielfache des Friedensverbrauchs, so dass also selbst grosse Vorräte die Lage kaum wesentlich günstiger gestalten. Englands Politik steht hier am Scheidewege. Der Profit muss sich mit dem Machtprinzip auseinandersetzen. Da es Englang bisher stets gelungen ist, beide Faktoren miteinander zu vereinigen, sieht es sich zum erstenmale in der Geschichte vor eine seine Existenz entscheidende Frage gestellt. Diese Frage ist durch das technische Zeitalter aufgerollt worden, das heisst : Oel oder Kohle ! Man kann nicht sagen, dass die Oelquellen in 20 Jahren erschöpft sein werden und dass man sich deshalb für die Kohle zu entscheiden hätte ; dieselbe Berechtigung hätte d'e Behauptung, dass in 20 Jahren auch andere Treibmittel zur Verfügung stehen, die sowohl das Oel als auch die Kohle überflüssig machen. Es handelt sich um ein Problem von noch grösserer Tragweite. Wird die Wissenschaft in der Lage sein, dieses Problem zu meistern und wird England das Rennen machen ? Von der Beantwortung dieser Frage scheint nicht nur die Zukunft Englands, sondern die ganz Europas abzuhängen. Zur Zeit führt Deutschland in der Hydrierung. Deren wirtschaftliche Seite, die als Erschwernis angesehen wird, scheint überbrückbar, denn alle Verfahren tragen den Keim der Vereinfachung und Verbilligung in sich. Wer aber den Verkehr für sich hat, vermag die Welt zu beherrschen. England darf nicht zögern, wenn es seine Machtstellung nicht verlieren will und deshalb steht zur Zeit die Frage der Versorgung mit Treibstoffen als erster Punkt auf seiner Tagesordnung. Te