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E_1938_Zeitung_Nr.005

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c AUTOMOBIL-REVUE

c AUTOMOBIL-REVUE ßlENOTAG, 18. JANUAR 1938 — Flur. Sternmotoren mit fünf Zylindern dagegen gibt's viele. Im «Auto italiana» behandelt nun Dr. Ing. Forcellini die Vor- und Nachteile des Fünfzylinder-Reihenmotors insbesondere hinsichtlich der Massekräfte. Er kommt zum Schlüsse, dass die Massekräfte erster Ordnung hierbei fast ganz ausgeglichen sind und sich der Rest wenigstens teilweise ausgleichen lässt. Auch die Massekräfte zweiter Ordnung sind zum grossen Teil im Gleichgewicht und nur zum kleineren frei. Anlass zu Vibrationen könnten am ehesten die aus den Massekräften resultierenden Kippmomente geben. Als Vorteil wird das gegenüber dem Vierzylindermotor beträchtlich gleichmässigere Antriebs-Drehmoment erwähnt, erfolgt doch hier ein Antriebsimpuls alle 144 Grad an Stelle von 180 Grad beim Vierzylinder. Im Vergleich mit dem Sechszylindermotor baut sich der Fünfzylinder kompakter und zudem billiger. -eb- Geheiztes Lenkrad. Eine französische Firma hat eine neuartige Heizvorrichtung entwickelt, welche dafür sorgt, dass die Hände des Fahrers auch bei kaltem Wetter sich nicht unterkühlen. Es handelt sich hiebei um einen einfachen, elektrischen Heizkörper, wovon je ein Element auf jeder Seite des Lenkrades montiert wird. Diese Heizwiderstände lassen sich ohne weiteres an jedem beliebigen Lenkrad anbringen und kommen an die Stellen zu liegen, wo die Hände normalerweise das Lenkrad umfassen. Ihr Heizstrom genügt, um die Temperatur dauernd auf 31 Grad C zu halten. Aehnliche Heizelemente wurden auch zum Einbau an den Lenkergriffen von Motorrädern entwickelt, wo eine derartige Heizung ganz besonders willkommen ist, damit die Hände nicht trotz der Handschuhe im kalten Luftzug allmählich steif werden. Eine Stoßstange, die aufgepumpt werden kann. In Amerika wird neuerdings eine Stoßstange verkauft, die aus Gummi besteht, aber nicht aus Vollgummi, sondern aus Mantel und aufblasbarem Schlauch — genau wie ein Reifen. Auch die Befestigungsart entspricht der auf einer Felge. Die Stützen, mittels derer die Stange am Chassis befestigt ist, sind gebogen und elastisch, so dass hierdurch ein weiterer Sicherheitsfaktor im Fall eines Zusammenstosses geschaffen wird. cpr. Prakflsclie W£nl*e Der Motor will nicht fiberfüttert sein, auch nicht mit Oel. Es gibt gute Seelen, die ihre Liebe zum Wagen dadurch zu dokumentieren pflegen, dass sie ihm von allen notwendigen Diensten etwas mehr zukommen lassen als er bedarf. Beim allzu häufigen Polieren und daher unerwartet rascher Abnützung der spiegelglatten Aussenhaut fängt's an und beim Ueberschmieren und Ueberölen hört's auf. Auch der Motor gehört alsdann gelegentlich zu den Leidtragenden, die sich der reichlich eingeflössten Schmiermittel kaum zu erwehren wissen. Achten wir deshalb darauf, dass wir auch nach oben hin den Oelstand in normalen Grenzen halten. Jedes Überschreiten der obern Grenze kann zu unnötig hohem Verbrauch und daher verstärkter Verrussung der Verbrennungsräume und des Auspuffsystems führen. Denn infolge des erhöhten Oelstandes taucht unter Umständen das Triebwerk ins Oel ein und wirbelt dann zu viel davon im Kurbelgehäuse herum. Es gelangt in überreichlichem Masse an die Zylinderwände und in die Zylinder, was eben die zitierten unerwünschten Folgen hat. Zudem können sich durch das Schlagen im Oel Luftblasen bilden, welche die Schmierung in den von der Oelpumpe bedienten Lagerstellen beeinträchtigt. Daher gilt auch hier: Nicht zuviel des Guten ! F-r. Von der Bedienung der Kupplung. So einfach die Bedienung des Kupplungspedals auch ist, so werden doch bei ihrer Betätigung oft Fehler gemacht. Und wenn sich solch eine kleine Gewohnheit mal eingeschlichen hat, so ist es nicht immer leicht, sie plötzlich aufzugeben. Am häufigsten unter den «Kupplungssündern» sind wohl die Fahrer, die das Kupplungspedal bei jeder nur denkbaren Gelegenheit niedertreten, sei es, dass sie nun über eine Bodenwelle fahren, dass sie eine Biegung nehmen oder schliesslich die Kupplung gar als Freilauf bei Talfahrten benützen, um Benzin zu sparen. Begreiflich, dass sich durch die häufige Bedienung die Beläge unerwünscht rasch abnützen und letzten Endes aus der vermeintlichen Ersparnis an Brennstoff oder Wartungskosten eine Mehrausgabe wird. Neben den Belägen nützt sich ausserdem noch etwas rascher ab als bei normalem Gebrauch der Kupplung: Das Widerlager, welches die Pedalbewegung an die eine der drehenden Kupplungsscheiben überträgt und sie zwingt, sich von den Belägen abzuheben. Richtigerweise sollte die Kupplung nur dann bedient werden, wenn wir den Gang wechseln oder anfahren wollen, desgleichen im Falle wir den Wagen bis zum Stillstand abzubremsen wünschen. Im übrigen machen wir es uns zur Gewohnheit, nicht dauernd mit dem Kupplungspedal zu « spielen ». Kontrollieren wir uns drum mal von heute ab, ob nicht auch wir « Sünder > an der Kupplung sind. Es lohnt sich bestimmt, auch wenn uns diese Selbstprobe nichts anderes eintragen sollte als die moralische Genugtuung, dass wir's richtig machen. F-r. Teth Si» Frage 13.226. Oel für Federschutzhüllen. Was kann einem säurefreien, wasserhellen Vaselinöl beigemischt werden, um den Federblättern Graphit zuzuführen? Die ledernen Schutzhüllen besitzen Nippel zum Einspritzen des Oels mit Spezialspritze; G. M. in S. Antwort: Dem Vaselinöl dürfen Sie ohne weiteres Kolloidgraphit zusetzen. Immerhin würden wir noch eher ein Konsistenzfett mit dem billigeren Flockengraphit (nicht kolloidal) empfehen, da hier diese Graphitart vollkommen genügt. Solches graphitiertes Fett ist im Handel erhältlich. Wir geben Ihnen Adressen brieflich bekannt. -fw- Frage 13.227. Heisses Kühlwasser einfüllen. Da meine Garage nicht heizbar ist und der Wagen oft 2—3 Wochen stehen bleibt, praktiziere ich zur Schonung von Batterie und Motor das Einfüllen von heissem Wasser. Sind nun schädliche Spannungen zu befürchten, wenn ich zuerst Wasser von 40° Celsius und erst nachher solches von 70» einfülle? G. M. in S. Antwort: Die Frage, ob schädliche Spannungen entstehen können, hängt davon ab, wie hoch der Temperatursprung beim Einfüllen des vorgewärmten Wassers ist. Im allgemeinen wird es ohne weiteres zulässig sein, Wasser von 40° C direkt und ziemlich rasch einzufüllen. Zu beachten wäre immerhin, dass an besonders kalten Tagen, gerade in diesem Winter, wo Temperaturen bis gegen 30° unter Null vorkamen, der Temperatursprung auch beim Einfüllen ron Wasser von nur 40° Celsius ziemlich beträchtlich ist und dies daher in solchen Fällen ebenfalls mit aller Sorgfalt gemacht werden muss. Die geringfügige Temperaturerhöhung von 40 auf 70° wird der Motor ohne Schaden ertragen. -fw- Frage 13.228. Motor klopft mit normalem Benzin. Ieh besitze einen Wagen von ungefähr 2 Liter Hubraum, dessen Motor in letzter Zeit stark zum Klopfen neigt, obwohl er erst vor 6000 km entrusst wurde. Ein gewisser harter Gang machte sich von allem Anfang an bemerkbar. Während einer 3000 Kilometer langen Ferienreise verwendete ich einen klopffesten Brennstoff, doch möchte ich aus Preisgründen zu normalem Benzin übergehen. Ich Hess deshalb die Zündung etwas zurückstellen, was auch eine Besserung brachte. Doch verlor der Motor gleichzeitig an Rasse. Man hat mir nun vorgeschlagen, eine dickere Zylinderkopfdichtung einzubauen. Wozu raten Sie mir? Dr. H. in D. Antwort: Die Wagen dieser Marke werden unseres Wissens allgemein, je nach dem Wunsche des Kunden, mit einem höheren oder einem niedrigeren Verdichtungsverhältnis geliefert, wobei letzteres für den Gebrauch handelsüblichen Brennstoffs gedacht ist. Da Sie sich für das höhere Verdichtungsverhältnis entschieden, erachten wir ea als normal, dass der Motor nach einigen tausend Fahrkilometern nur noch mit dem klopffesten Brennstoff einwandfrei lief. Da sich der Umbau aul das niedrigere Kompressionsverhältnia mit verbältnismässig geringen Kosten durchführen lässt, empfehlen wir diesen Weg zu beschreiten, um in Zukunft normaleres Benzin verwenden zu können. Selbstverständlich müssen Sie hiebei einen geringfügigen Leistungsverlust in Kauf nehmen, ebenso wie bei der Zurückstellung der Zündung. Immerhin ist die Verminderung des Verdichtungsverhältnisses eher zu empfehlen, weil als natürlichere Korrektur zu betrachten. Was die Preisfrage beim Gebrauch von Super-Brennstoff anbetrifft, so macht sich diese hauptsächlich dann fühlbar, wenn man gewohnt ist, öfter vom Motor die volle Leistung zu verlangen. Da er bei der höheren Kompression und Verwendung von Superbrennstoff eine grössere Leistung hergibt, muss man ihm entsprechend auch etwas mehr «Nahrung» in Form von Brennstoff- Kalorien zuführen. Würde man von ihm dagegen mit normalem Benzin und Superbrennstoff die gleiche Leistung verlangen, so würden die Ausgaben für den Brennstoff sich im letzteren Fall kaum wesentlich höher stellen. Dass die Vertretung Ihnen offenbar zum Kauf des Wagens mit dem höheren Kompressionsverhältnis riet, ist doch eigentlich sehr verständlich, hat sie doch alles Interesse daran, dass ihre Kunden mit den Wagenleistungen voll und ganz zufrieden sind. Und wenn man in dieser Art ein paar Extra-PS dazu erhält, so wird mancher Fahrer gern dazu bereit sein, nötigenfalls das ein wenig teurere klopffeste Gemisch zu verwenden. Event, machen Sie mal einen Versuch, ob sich der Motor nicht auch mit einer Mischung von 50% des klopffesten und 50% normalen Brennstoffs der Schriftliche Antworten: Frage 13.207 11. Garageheizung. Können Sie mir ein vorteilhaftes Heizsystem für eine in Stein gebaute Garage angeben? Zentralheizung ist keine vorhanden. J. M. in L. L. Antwort: Adressen schriftlich mitgeteilt. Frage 13.229. Wer fabrizlerf Ucbcrpneus? Lassen sioh für Hochdruckpneus 3OX5 aus alten Pneua Ueberfinken herstellen und wer fabriziert solche? A. H. in D.-P. Antwort: Schriftlich mitgeteilt. Frage 13.230. Lieferanten der besten graphltlerten Oele gesucht. Ich ersuche Sie um Angabe, welches die besten graphitierten Oele sind und wer diese vertritt? E. A, in G. Antwort: Schriftlich mitgeteilt. Gesucht gleichen Marke abfinden würde. Dann haben Sia immerhin schon etwas erspart. -bzur Bedienung einer Tankstelle fleissiger, junger Mann mit gutem Verkaufstalent. Ausführliche Offerten mit Gehaltsanspruch bei freier Station unter Chiffre 16176 an die Automobil-Revue, Bern. Gesucht Auto- Mechaniker- Lehrstelle für strammen Jungen, welcher in dieser Branche aufgewachsen ist, auf 1. zur weiteren Ausbildung. Mai 1938. — Offerten sind zu richten an (4,5 Garage H. Born, Niederbip p. Tel. 94.496. Gesucht kräftiger, zuverlässiger Ueberland- Chauffeur auf 10-t-LASTZUG. Wenn möglich mit Kaution. Nur solche mit prima Zeugnissen mögen sich meld, unter Chiffre Z 6009 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. (3-5)4870 Der Lehre entlassener, die Prüfung mit Erfolg bestandener (4,5 Auto- Mechaniker und 4871 Chauffeur sucht Stelle Antritt 1. Februar. Off. an Hermann LOthl, Autoreparatur - Werkstätte W. Marti, Pieterlen/Biel. Platzvertretungen Gen.-Vertr.f. d. zu vergeben, ganze Schweiz, für Verkauf erstklassiger europ. Automobilmarke, 6—14 PS. Propaganda- Unterstützung. Interessante Sache. Offerten unter Chiffre 16168 an die Automobil-Revue, Bern. 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Eintritt gesucht gewandter, jüngerer Reise-Vertreter für den Verkauf emes gut eingeführten Motoren-Oeles Nur Herren, die sieh über bisherige erfolgreiche RcisetStigkeit ausweisen können, werden berücksichtigt. — Handgeschriebene Offerte unter Angabe von Gehaltsansprüehen, mit Zeugnisabschriften und Photographie sind einzureichen unter Chiffre 16167 an die Annoncen-Abteilung der Automobil-Revue, Bern. 4 Bücher für Kaufleute: Französisch für Kaufleute Von Georges Vacheresse Englisch für Kaufleute Von Prof. Dr. A. Lätt Spanisch für Kaufleute Von Prof. Dr. A. Steiger Italienisch für Kaufleute Von Prof. Dr. M. Alani Jedes Werk zerfällt in 5 Hauptteile, wovon der erste in knapper Form die staatliche und wirtschaftliche Einrichtung sowie Handel und Verkehr in den betreffenden Ländern behandelt. Der zweite Teil trägt die Ueberschrift „Handelskorrespondenz und Organisation der Korrespondenzabteilung". Dieses Kapitel ist ein meisterhaftes Abbild der Handelspraxis. 90 Seiten Wörter und Mustersätze bilden den dritten Teil. Dieser Teil bedeudet für den Korrespondenten das nie versiegende Nachschlagewerk, das ihm über alle Klippen hinweghilft. Nicht nur dem Handel, sondern auch dem Bankverkehr ist eingehend Rechnung getragen worden. Der vierte Teil ist betitelt: „Korrespondenz und Handelskunde". Gegen 200 Musterbriefe, die zum grössten Teil Originalbriefe sind, enthält dieses Kapitel. Die Briefe bestehen aus drei Teilen: Der Inhaltsangabe, dem Brief und den Erläuterungen. Diese am Fusse des Briefes angebrachten Erklärungen machen den Benutzer auf sprachliche und handelsübliche Eigentümlichkeiten aufmerksam. Unsicherheiten im Sprachgebrauch machen einen schlechten Eindruck auf den Empfänger eines Briefes. Aus diesem Grunde legen die Verfasser im Schlusskapitel der Werke ihre Erfahrungen, die sie während ihrer Tätigkeit gemacht haben, nieder. Solche Bücher bedeuten für jeden strebsamen Kaufmann Kapital Verlangen Sie ein Probeheft, das viele Mustersätze aus den genannten Werken enthält. Preis jedes in Ganzleinen gebundenen Bandes Fr. 5.50 VERLAG HALLWAG • BERN A b t e i l u n g S p r a c h w e r k «

•DIENSTAG, 18. JiANUAE 1938 Zü»dU«~r Not-z^n Sctineekettendienst und Durchgangsverkehr. Die grossen schweizerischen Automobi- Estenverbände haben es sich vor ein paar Jahren zur verdankenswerten Aufgabe gemacht, den Automobilisten an den letzten Talstationen der wichtigeren Bergübergänge und Zufahrten zu den Wintersportorten Hilfsposten für das Anlegen und Wiederabnehmen der Schneeketten zur Verfügung zu stellen, wo diese wenig angenehme Arbeit zu angemessenem Preise vorgenommen werden kann. Diese Erleichterung gestaltet sich sehr angenehm für den mit Ketten ausgerüsteten Fahrer, wogegen demjenigen, der von einem starken Schneefall überrascht wird und keine Ketten mit sich führt, damit wenig geholfen ist. Gewiss, die Ausrüstung all dieser Hilfsposten mit verschiedenen Schneekettenspielen ist eine ziemlich kostspielige Sache, aber die Verbände sollten es in enger Zusammenarbeit doch so weit bringen, dass man an den wichtigeren Nord- Süd- und West-Ost-Alpenübergängen, sowie an den Zufahrtsstrassen zu den bedeutenderen Wintersportorten Schneeketten für die gebräuchlichsten Pneudimensionen mietweise vorrätig hält. Durch einen zweckmässig organisierten Rücktransport der benützten Ketten könnte dafür gesorgt werden, dass solche an diesen Stellen stets vorhanden wären. s. r Der Chef der Kant. Automobilkonfroile Iritt zurück. Wie die Zürcher Presse meldet, hat der Chef der Kant._ Automobilkontrolle, Herr Ing. Schwarz, auf 1. März dieses Jahres wegen Erreichung der Altersgrenze seinen Rücktritt erklärt Die Durchgangsstrasse Zürich-Baden. Die Klagen der Automobilisten über den unbefriedigenden Zustand der wichtigen Durchgangsstrasse Zürich- Baden im Abschnitt Dietikon bis kurz vor Baden sind bekannt. Nachdem der Kanton Zürich «eine Strecke bis Dietikon ausgebaut hat, wird nun das letzte zürcherisehe Teilstück von der Strassengabelung westlich Dietikon bie zur aargauischen Grenze in Angriff genommen. Die über eine Hügelkuppe führende Strasse wird tiefer gelegt und verbreitert und die Verkehrssicherheit durch Anlage von Fussgängerwegen und Radfahrerstreifen verbessert. Damit ist der zürcherische Straseenanteil auf die 1939er-Landesausstellung hin gerüstet. Dagegen herrscht auf Aaargauer Boden immer noch grösste_ Ruhe, obwohl die im Abschnitt Dietikon-Baden immer wieder vorkommenden Unfälle einer raschen Abhilfe rufen sollten. Die Landesausstellung wird diesem Strassenzug einen starken Verkehr bringen, weshalb der Kanton Aargau das Teilstück Dietikon bis kurz vor Baden ausbauen sollte. Da es sich um eine internationale Durchg-angsstrasse handelt, muss deren Ausbau eowieso früher oder später kommen. V VeB»l«4&i»B'»B3»€»l äoB« Efn weiteres Kapitel der « Umfahrung der Schweiz ». Westliche Ablenkung des grossen Dnrchzngsverkehrs von der Strasse Paris-Faucille- Genf ? im Surbtal, wurde das Dekret von der grossen Nicht genug damit, dass sich beim Bau desMehrheit des Rates gutgebeissen. europischen Fernstrassennetzes die Tendenz einer TJmfahrung unseres Landes geltend macht, sind auch noch Kräfte am Werk, bestehende Verkehrsverhältnisse für uns zu verschlechtern. So besteht StraHenrerkehv in Frankreich das Projekt, die «Route nationale No. 5 », welche von Paris über Sens, Dijon, Döle, Ghampagnole, Morez und den Col de la Faucille Schwyz schafft einen Auto-Schneepflug an. nach Gex führt, um vor den Toren Genfs auszumünden, durch eine « route internationale ä grand Der Kanton Schwyz hat zu Beginn dieses Jahres trafic» zu ersetzen, die Dijon über Tournus mit einen neuen Auto-Schneepflug in Dienst genommen, Bourg-en-Bresse verbinden soll, mit Abzweigungen der auf Breiten von 3—9 m eingestellt werden kann. nach Italien über Belley, nach Savoyen über Nantua;—Bellegarde, also in voller Umfahrung Genfs. benützern lebhaft begrüsst wird, soll, wie wir ver- Die Neuerung, die natürlich von allen Strassen- Um dieser Umfahrungsgefahr zu begegnen, ist ein nehmen, vor allem der Initiative des Kant. Strasseninspektors, Herrn Abegg, zu verdanken sein. < Comite de defense de la Route nationale No. 5 » gebildet worden, das seinen Sitz in Dijon hat. Sein Bei der Maschine handeilt es sich um das Produkt Wortführer, Senator Dumont, hat in Paris wenig- einer französischen Spezialfabrik, an deren Spitze «tens erreicht, dass die geplante Aenderung nicht ein Tessiner steht vor Ablauf einer fünfjährigen Frist definitiv wird, dass also die entsprechenden Kredite nach wie vor der Staatsstrasse Nr. 5 zugute kommen sollen. "Weiterhin benützten die an diesen Strassenzug beteiligtem Interessenten den Anlass der Weltausstellung, um in Paris einen «Congres de la Route Blanche> abzuhalten, dessen Arbeiten in verschiedenen, auf die Aufrechterhaltung des bisherigen Charakters der Strasse Faucille—Mont-Blanc gerichteten Resolutionen gipfelten. Die Tagung war auch von Vertretern des Genfer Komitees üir den Mont-Blanc-Durchstich besucht. Wie präsentiert sich heute der Strassenzustand dieser projektierten Umfahrungsstrecke, insbesondere was das Jurastück zwischen Bourg und Bellegarde anbetrifft? Während die Strecke Bellegarde— Nantua, als Bestandteil der grossen Verkehrsstrasse Genf—Lyon (Staatsstrasse Nr. 84) in verhältnismässäg gutem Zustand ist, lässt umgekehrt die direkte Verbindung Nantua—Bourg über Serrieres, Bohas und Ceyz&riat (Teilstück der Staatsstrasse Nr. 79) sowohl was Strassenbelag, Steigungsverhältnisse und Kurvenausgestaltung betrifft, viel zu wünschen übrig. Der Reiz einer Konkurrenzstrasse dürfte vornehmlich in der Durohquerung der überaus malerischen Jura-Berggegend auf dem Trasse der Staatsstrasse Nr. 79 liegen, wozu aber ein überaus kostspieliger Ausbau notwendig wäre, während sich die Route nationale Nr. 5 mit bescheidenen Mitteln verbessern und ausbauen Hesse. In Bourg selbst das dank seiner berühmten spätgotischen Kirche von Brou einen ziemlichen Fremdenverkehr aufweist, würde man natürlich die projektierte Umleitung sehr begrüssen. Einstweilen dürfte man daran zweifeln, ob solche und ähnliche lokale Interessen genügen dürften, um eine eeit mehr als einem Jahrhundert bestehende und sozusagen klas- Das Strassenverkehrsamt dtes Kantons Bern teilt mit: Im Jahre 1937 wurde hn Kanton Bern 381 Führern der Führerausweis, 12 Lernfahrern der Lernfahrausweis entzogen, und einem Fuhrmann wurde das Lenken von Pferdefuhrwerken verboten. 111 Führern wurde wegen Uebertretung von verschiedenen Verkehrsregeln eine Verwarnung erteilt, unter Androhung des Entzugs des Führerausweises für den Fall, dass sie erneut zu Klagen Anlass geben sollten. 42 Bewerbern wurde die Abgabe eines Lernfahrausweises verweigert. Von den insgesamt 394 Entzug»- bzw. Verbotsfällen erfolgten: 201 auf die Dauer Ton 1—2 Monaten; 75 auf die Dauer von 3—C Monaten; 18 auf die Dauer ron 7—12 Monaten? 11 auf die Dauer Ton 1—5 Jahren; 64 dauernd und 25 auf eine vorerst noch nicht bestimmte Zeitdauer. Die 393 Führer- bzw. Lernfahxatisweisa mnesten aus folgenden Gründen entzogen werden: 146 Führern, weil «de da« Fahrzeug nicht beherrscht oder die Geschwindigkeit den gegebenen Strassen-und Verkehreverhältnissen nicht angepasst haben. 103 Führern, weil sie ein Motorfahrzeug in angetrunkenem oder betrunkenem Zustand geführt haben. 25 Führern wegen fahrlässiger Tötung. 25 Führern, weil eie die moralischen Eigenschaften, die von einem gewissenhaften Führer verlangt werden müssen, nicht mehr besitzen (schlechter Leumund, schlechte Auffiih- j rung, kriminelle Vorstrafen). siscn gewordene internationale Durehzugsroute von ihrem natürlichen, auf Genf weisenden Verlauf abzudrängen» i-b Bessere Verkehrsbedingungen iür das Surbtal. In der Donnerstag-Sitzung des Grossen Rates des Kantons Aargau kam zur Abwechslung wieder einmal die Surbtalstrasse zur Behandlung — und zu einem vorläufigen Abschluss! Der grossrätliche Berichterstatter wies darauf hin, dass die Gesamtkosten der Ausserorts- und Innerortsstrecken auf 2 270000 Fr. geschätzt werden. Nach dem Vertrag vom 26. Februar 1937 leisten daran die SBB 35%, maximal 718 000 Fr., und die eidgenössische Zentralstelle für Arbeitsbeschaffung 25%, maximal 513 000 Fr. Nach Abzug dieser Beiträge bleiben von Kanton und Gemeinden total noch 996 000 Fr. zu decken. Der Referent beantragte Eintreten auf das von der Regierung ausgearbeitete Dekret, das die Kostenverteilung auf die diversen interessierten Gemeinden regelt. Danach übernehmen letztere Fr. 217 000 und der Kanton Fr. 779 000. Nachdem noch einige Volks-Vertreter der an diesem Strassenbau direkt interessierten Gemeinden zu Worte gekommen waren, teilte der aargauische Baudirektor mit, dass der Regierungsrat ernsthaft die Frage prüfe, ob nicht ein Teil der Surbtalstrasse mit einem Betonbelag versehen werden könnte. Hier lasse sich vermutlich ein grösserer Versuch mit dem Betonstrassenbau in Länge von mehreren Kilometern unternehmen. Nach Stellungnahme weiterer Ratsmitglieder zur Verkehrsfrage 11.—20. Februar 1938. Neben den Personen- und Lastwagen, den Motor- und Fahrrädern, Zubehör, etc., welche am Genfer Salon zur Schau gestellt werden, sei im besonderen auch die Gruppe der Motorschiffahrt erwähnt Diese wird ausser Segelyachten, Motorbooten und anderen Wasserfahrzeugen auch eine vollständige Reihe von Aussenbord-iMotoren mit allem Zubehör dieser Branche präsentieren. Es ist klar, dass diese Gruppe die verschiedensten Kreise interessiert, da man sich, mit Ausnahme eines Regatten^Seglers, kaum mehr ein Boot ohne Motor, sei es alsi Haupt- oder Hilfstriebquelle, vorstellen kann. Mit dieser Feststellung ist gleichzeitig gesagt, dass das Anwendungsgebiet für den verstellbaren Motor ein ©ehr ausgedehntes ist; abgesehen von eigentlichen Rennzwecken bildet der Aussenbord^Motor die Ausrüstung für zahlreiche Gleitboote und alle möglichen Arten von Wasserfahrzeugen, wie Segler, Motorboote, Fischer- und Vergnürungslaxken etc. Dis Abteilung für Motorschiffahrt wird sowohl den Kennern als den Laien Gelegenheit bieten, sich über die auf diesem Gebiete erzielten Fortschritte Rechenschaft zu geben und auch die Anstrengungen zu würdigen, die unternommen worden- sind, um allen die Freuden des Wassersportes und Tourismus zugänglich zu machen. AUTOMOBIL-REVUE Eine mahnende Statistik. Der Kanton Bern entzog 1937 in 394 Fällen die Fahrbewilliguns. Genfer Ssif«»n Die Gruppe Motorschiffahrt. 1» Führern, weil sie andere Fahrzeuge unvorsichtig überholten. 14 Führern, weil sie das Vortrittsrecht iniesaehtet haben. 11 Führern, weil sie ein Fahrzeug führten, für das die obligatorische Haftpflichtversicherung nicht bestand. 10 Führern wegen Linksfahren«. 8 Führern, weil sie Kurven geschnitten haben. 4 Führern, weil eie in übermüdetem Zustand gefahren sind. 4 Lernfahrern, weil eie ein Fahrzeug geführt haben, ohne von einer Person mit gültigem Führerausweis begleitet zu sein. 3 Führern, weil eie Verkehrsvorschriften wiederholt in verikehrsgefährdender Weise übertreten haben. 5 Führern wegen ungenügender Sehschärfe. 5 Führern wegen Schwerhörigkeit. 7 Führern wegen anderer körperlicher Gebrechen. 4 Führern wegen Geisteskrankheit Den 42 Bewerbern mueste der Lernfahrausweis ans folgenden Gründen verweigert werden: 3 Bewerbern wegen Schwerhörigkeit. 4 Bewerbern wegen ungenügender Sehschärfe. 11 Bewerbern wegen anderer körperlicher Gebrechen. 12 Bewerbern wegen schlechten Leumundes oder krimineller Vorstrafen. 12 Bewerbern wegen Nichteignun* at» andern Gründen. Die etetsfort groese Zahl von Verkehrsunfällen zwingt die zuständigen Behörden. Inskünftig von der Möglichkeit des Entzugs des Führerausweises noch ausgiebiger als bisher Gebrauch zu machen. Die Motorfahrzeugführer haben es in der Hand, soviel an ihnen, durch gewissenhafte Beobachtung der Vorschriften, vorsichtiges Fahren und Vermeidung jeden übermässigen Alkoholgenuss&s die mit dieser Massnahme verbundenen, zumeist schweren persönlichen und wirtschaftlichen zu vermeiden. Konsequenzen Dfe Steuerermässfgung für Motorfahrzeuge inländischer Fabrikation im Kt. Schaff hausen CEing.) Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat in seiner Vollziehungsverordnung vom 29. Dezember 1937 in Ausführung des Gesetzes über die Besteuerung der Motorfahrzeuge vom 28. Juni 1937 die Steuern herabgesetzt: a) um 20% für neue Motorfahrzeuge, deren Bestandteile zum überwiegenden Teil in der Schweiz hergestellt worden sind; b) um 10% für Motorfahrzeuge, die vor dem 1. Januar 1938 im Verkehr standen und die den Bedingungen von lit a entsprechen. Diese Begünstigungen einheimischer Erzeugnisse, sowie diejenige für Motorfahrzeuge, die ausschliesslich mit Betriebsstoffen inländischer Herkunft wie Elektrizität, Holzgas, etc. betrieben werden, gehen auf einen Antrag des Automobilexperten an die Polizeidirektion vom 21. Januar 1985 zurück. Sie sind seinerzeit in der cAratomobil-Revue» begrüsst und anderen Kantonen zur Nachahmung empfohlen worden. Seither haben die Regierungen der Kantone Appenzell A.-Rh., Luzern, Neuenburg, Solothurn, Uri und also neuestens Sehaffhausen solche Steuerermässigungen eingeführt. Sie verfolgen den Zweck: 1. die Existenzmöglichkeiten für die schweizerische Motorfahrzeugindustrie zu verbessern und einen grösseren Teil unserer Motorfahrzeughaltungskosten inländischen Arbeitskräften, statt dem Auslande zufliessen zu lassen; 2. die wehrwirtschaftliche Unabhängigkeit unseres Landes zu fördern. Seit der Publikation der oben erwähnten Verordnung ist verschiedentlich die Frage aufgeworfen worden, was nnter dem «Oberwiegenden Teil der in der Schweiz hergestellten Bestandteile» eines Motorfahrzeugs sn verstehen sei, bzw. für welche Fabrikate diese Vergünstigungen gewährt werden. Bekanntlich werden in Inseraten und Prospekten häufig Automobile als Schweizerwagen empfohlen, die soweit zerlegt zur Einfuhr gelangen, dass sie vom wesentlich niedrigeren Bestandteil-Zolltarif profitieren können, und welche dann in der Schweiz unter Verwendung schweizerischer Bereifungen, Elektrozufcehörteile, Farben, Kühler, Räder und Polsterstoffe fertig montiert werden. So sehr unserer Zubehörindustrie diese Berücksichtigung zu gönnen ist, so ist bei deren Bewertung nicht ausser Acht zu lassen, dass für diese Leistungen unserer Industrie nur etwa soviel bezahlt wird, als für fertig montiert eingeführte Motorfahrzeuge mehr Zoll entrichtet werden muss. E« liegt somit hier keine aktive Beeinflussung unserer Aussenhandelsbilanz oder zusätzliche Befruchtung unserer Gesamt-Inlandswirtschaft vor. Ferner ist zu bedenken, dass wir in unserem Lande auch besonders hoch entwickelte Armateuren-, Ap'parate-, Federn-, Kugellager-, Motoren-, Schrauben-, Zahnräder-Fabriken, Zylinder-, Stahl- nnd Aluminium-Giessereien haben — eine Industrie also, die in der Lage wäre, den überwiegenden Teil der Bestandteile, nicht nur von Lastautomobilen, Traktoren und Motorrädern, sondern auch von Personenwagen in hervorragender Güte herzustellen, wie es ihre gelegentlichen Auslandsaufträge und Referenzen beweisen. Weil die Interessen dieser Fabrikationszweige bei uns noch nicht soweit geschützt sind wie in anderen Industriestaaten, lohnt es sich für ausländische Firmen immer noch, die hauptsächlichsten Organe leichter Motorwagen fertig in die Schweiz einzuführen. Bei dieser Sachlage war und bleibt es vorläufig gegeben, «im Interesse der einheimischen Volks- Wirtschaft», wie es in der Verordnung heisst, Steuerermässigungen für diejenigen Motorfahrzeuge zu gewähren, deren Bestandteile zum überwiegenden Teil in der Schweiz hergestellt worden sind. Um Fahrzeuge, die dieser Bedingung entsprechen, handelt es sich dann, wenn mindestens folgende Bestandteile oder Organe Inlandsfabrikate sind; Batterie, Bereifung, Federn, Getriebe, Kugellager, Kühler, Lack«, Motor, Räder. Schalldämpfer, Schrauben, Tank u»d gewisse Teil» der elektrischen Ausrüstung. Als nicht zum wesentlichen Teil der Bestandteile gehörend, gelten insbesondere relativ seltene Reifengrössen, grössere, gepresste Stücke, Vergaser und Zündkerzen. Demnach kommen heute im Sinne der oben erwähnten Verordnung als vermindert zu versteuernd« Fahrzeuge in Betracht: Beroa-, Condor-, Touristikbulletin des A.C.S. Stand der Strassen am 17. Januar 1938. m. K. = mit Ketten, o. K. = ohne Ketten. Tauwetter und Regenfälle haben eine rasche Schneeschmelze bewirkt Die meisten Bergstrassen sind vereist, und vorsichtiges Fahren mit Ketten ist daher angezeigt. Appenzell und Toggenburg: Hauptstrassen im Appenzellerland fast schneefrei, o. K. befahrbar. Zufahrt nach der Schwägalp Ketten ratsam. Strasse Nesslau-Wildhaus-Gams vereist, Ketten notwendig. Rickenstrasse wieder schneefrei. Hulftegg stellenweise noch schneebedeckt, Ketten empfehlenswert Zufahrt nach Amden wegen Vereisung Ketten notwendig. Zufahrt in die Flumserberge gepfadet, m. K. befahrbar bis Kurhäuser. Schwyz: Vereist und m. K. befahrbar sind die Strassen: Schindellegi-Einsiedeln-Oberiberg und Schindellegi-Rothenthurm-Sattel-Schwyz. Kerenzerbergstrasse m. K. passierbar, stellenweise vereist Talstrasse bis Linthal m. K. offen. Zufahrt nach Elm m. K. möglich. Graubünden: Strasse Landquart-KIosters-Davoa gepfadet, m. K. gut befahrbar. Zügenstrasse (Davos- Wiesen) behördlicherseits gesperrt. Strasse Chur- Arosa gepfadet, m. K. gut befahrbar. Albulastrasse m. K. offen bis Bergün. Lenzerheide und Julier gepfadet, m. K. gut passierbar. Maloja o. K. befahrbar, Vereisungen sind gesandet. Unter- nnd Oberengadin Ketten ratsam. Ofenpass gepfadet, m. K. passierbar. Mit Ketten befahrbar sind ferner die Strassen: Reichenau-Flims-llanz-Disentis-Sedrun-Rueras, Thusis-Splügen-Hinterrhein nnd Mesocco-San Bernardino-Dorf. Innerschweiz: Brünig gepfadet, m. K. passierbar. Entlebuch und Emmental o. K. befahrbar, Mitnahme von Ketten empfohlen. Zufahrt nach Engelberg Ketten ratsam, Vereisungen sind gesandet St. Gotthard: Nordseite wegen aufgeweichter Schneelage m. K. befahrbar bis Göschenen; Südseite schneefrei ab Airolo. Berner Oberland: Baslital m. K. offen bis Gut« tannen. Zufahrten nach Grindelwald und Lauterbrunnen m. K. ab Interlaken möglich. Kandersteff und Adelboden m. K. ab Spiez erreichbar. Simmentalstrasse o. K. befahrbar bis Zweisimmen. Saanenmöser Ketten erforderlich. Im Gantrischgebiet sind wegen aufgeweichter Schneelage folgende Strassen mit Ketten zu befahren: Riggisberg-Gurnigelbad-Selibühl, Plaffeien-Zollhaus-Sangerenbo* den-Schwefelbergbad und Schwarzenburg-Riffenmatt Jura: Ohne Ketten befahrbar sind die Uebergänge: Bözberg, Unterer- und Oberer-Hauenstein, Les Rangiers und Pierre Pertuis, sowie die Strapsen Vallorbe-Pontarlier, Verrieres-Pontarlier. Wegen aufgeweichter Schneelage sind Ketten ratsam für die Strassen: Passwang, Vue des Alpes, La Cäbourg, La Tourne, Mollendräz und Etroits. Westschweiz: Mit Ketten befahrbar sind: Col des Mosses, sowie die Strassen Le Sepey-Les Diablerets, Le Sepey-Leysin, Ollon-Villars, Sierre-Montana, Sierre-Brig-Fiesch, Visp-Stalden-Saas Baien, Orsieres-Liddes und die Zufahrten zum Lac de Champex und nach Champery. Pas de Morgins wegen Lawinengang gegenwärtig gesperrt. Verkehrsunterbrechung auf der Axenstrasse. Nächsten Mittwoch, den 19. Januar, bleibt die Axenstrasse von 9.30 bis ca. 17 Uhr wegen Sprengarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die SBB richten für diese Zeit einen Pendelverkehr zwischen Sisikon und Flüelen ein. F.B.W-, Martini-, Moser-, Motosacoche-, Saurer-, Universal- und Zehnder-Fabrikate, nicht aber in der Schweiz unter Verwendung vorwiegend fertig importierter Teile montierte und karossierte Motorfahrzeuge, wie Buick, Cadillac, Chevrolet, Dodge, La Salle, Oldsmobile, Opel, Plymouth, VauxhalL Pontiac, SEKTION BERN. TätigkeitsprogramnK 14. Januar 1088: Clubabend. 22. Januar 1938: Clubabend. 28. Januar 1938: Vortrag von Herrn Eduard JL Roth: Mit der Schweizerischen Rotkrenzkolonne nach Madrid. Abends 8% Uhr im Clublokal Schweizerhol 4- Februar 1938: Ski- und Schlitten-Ansflug «nf den GurnigeL Auskunft und Anmeldung Telephon 24.596. 11. Februar 1938: Clubabend. 18. Februar 1938: Bunter Atiend. (Fakcy Drese). 25. Februar 1938: Musü und Tanz im Clublokal. Wir machen unsere Mitglieder speziell aufmerksam auf den am 28. Januar stattfindenden Vortrag von Herrn Roth, der sehr interessant zu werden verspricht Herr Roth, als guter Kenner des Spaniens vor dem Krieg, wird uns die gegenwärtigen Zustände packend zu schildern verstehen. Die Sektion Bern des S.D.A.G. lädt ihre Mitglieder ein zur Teilnahme am Schnee-Rallye des A.C.S. Auskunft und Anmeldungen nehmen entgegen: für die Sektion St. Gallen-Appenzell Fran Walser (Tel. St. Gallen 9.72), für die Sektion Basel Frau Bühler (Tel. Basel 60.008) und für die Seition Bern Frau Glaser (TeL Bern 24.631). KLEINE CHRONIK Um die SEVA. Ist es nicht erfreulich, dass bei der Ziehung der 5. Seva-Lotterie der eine der Hunderttausender 10 Gewinnern zukam, die alle ihren Anteil recht gut gebrauchen können? Und dann die zwei Dienstmädchen, wie mögen sie aufgeatmet haben, als die Glücksgöttin dem einen gleich Fr. 75.000.—, dem andern Fr. 30.000.— in den Schoss warf! Ein Landarbeiter erlebte die Freude, Fr. 40.000.— einkassieren zu dürfen und einem währschaften Gewerbler traf es gleich Fr. 50.000.—. Am 1. Februar, also in wenigen Wochen, wird der Losverkauf der 6. Seva-Lotterie beginnen; das Publikum wird mit drei interessanten Neuerungen überrascht werden. (Mitget.) Redaktion: *. C. Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Ing. F. 0. Weber.