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E_1938_Zeitung_Nr.010

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 4. FEBRUAR 1938 — N° 10 mit Luft in den Auspuff gelangt und sich dort entzündet, sei es weil der Vergaser mehr Benzin liefert als er sollte, weil die Startklappe zu lang geschlossen blieb oder der Vergaser dauernd überläuft, da die Schwimmernadel hängt. Auch Versagen der Zündung in einem Zylinder sowie mangelhafte Abdichtung eines Auspuffventils haben ähnliche Folgen, da hiedurch unverbranntes Gemisch in das Auspuffrohr geschoben wird und dort verbrennt. Dann «knallts» eben. Wollen wir dem unerwünschten Zustand zu Leibe rücken, bevor es uns gelegentlich den Auspufftopf versprengt, so nehmen wir uns in Liebe der mangelhaften Kerze an oder beeilen uns, die Ventile wieder mal einschleifen zu lassen. Schon schwieriger sind die mechanischen Geräusche zu unterscheiden. Postert's im Kurbelgehäuse metallisch dumpf, Schlag auf Schlag, so kündigt sich meist grösseres Unheil an. Da hat sich irgend ein Pleuellager gelockert oder ein Kurbellager ist gebrochen. Weit weniger gefährlich tönt das Geklapper ausgeleierter Kolben, die infolge ihrer Abnützung zum Kippen kommen. Ein gewisses Lagerklopfen kann schliesslich schon von der blossen Abnützung der Lagerschalen herrühren und wenn dabei noch die Schmierung versagt, so lässt es sich kaum mehr überhören. Es soll ja schon vorgekommen sein, dass einer mit leerem Carter wegfuhr und seinen Irrtum erst unterwegs bemerkte. Diese metallischen Klopfgeräusche sind ganz besonders dazu angetan, uns an der Nase herumzuführen, da sie ihren Ursprung meist ganz anderswo zu haben scheinen, als am wirklichen Herd der Störung. Der Mechaniker — ohne Konsultation eines versierten Fachmanns geht's hier nicht ab — wird vielleicht wie ein Arzt sein Hörrohr zücken und der Herkunft damit nachspüren. Auch ein gewöhnlicher Metallstab tut für diesen Zweck ganz gute Dienste, da er als ausgezeichneter Schalleiter fast wie ein Hörrohr wirkt. Bleibt uns noch eine einzige Klasse von Geräuschen zu besprechen; Die piepsenden, trillernden und quietschenden Laute, die bald so tönen, als ob wir eine Voliere unter der Haube mitführten, dann wieder mehr in der Art eines ungeschmierten Wagens oder so kontinuierlich wie ein summender Jamowar. Es finden sich da einige Lagerstellen, die so schreien, wenn ihnen das Fett ausgeht, weil die Schmierbüchse nicht regelmässig nachgezogen und gefüllt wird. Als da sind: Ventilatorlager und Wasserpumpenlager. Ein ganz gesundes Pfeifkonzert kann eine mangelhafte Dichtung des Ansaugstutzens oder Vergasers verursachen. Die ungenügend festgezogene Dichtung schwingt dann zwischen den Planflächen wie die Klangplättchen einer Mundharmonika, wenn die einströmende Nebenluft an ihr vorbeifliesst. In ganz ähnlicher Weise hat auch schon eine Zylinderkopfdichtung «gewirkt», nur dass dort das Pfeifgeräusch mehr in der Art desjenigen der alten Zischhahnpfeifen erklingt, also scharf intermittierend. Welcher Form immer die Musik auch sei, die der Motor uns zum besten gibt, so wollen wir jedenfalls nicht vergessen, genau festzustellen, wann und bei welcher Gelegenheit das Geräusch jeweils eintritt. Denn gerade hieraus lassen sich später wichtige Schlüsse ziehen, die am Ende zur Identifizierung viel beitragen können. -b- Tedi Not Neue Unterbringungsart für den Reservereifen. Eine neue, sehr einleuchtende Unterbringungsart für den Reservereifen sieht einen schmalen Rahmen innerhalb des Gepäckraumes, dicht an der einen Wagenseite, vor. Der Rahmen ist mit einem Handgriff versehen; zieht man daran, so rollt der Reifen ganz leicht und mühelos auf die Erde, wo er noch durch einen Metallstreifen aufrechtgehalten wird. Man hebt nun diesen Streifen hoch und wechselt das Reserverad gegen das beschädigte aus, worauf ein zweiter Griff das letztere in den Gepäckraum hineinrollen lässt. Eine praktische und saubere Aufbewahrungsart, die im Gepäckraum kaum Platz wegnimmt und noch dazu den Vorteil hat, das Reserverad vor den mannigfachen schädlichen Witterungseinflüssen zu bewahren. cpr. Automatische Standortmeldung der Londoner Autobusse. In London gibt es seit einiger Zeit eine Zentralstelle, die ständig darüber informiert ist, wo sich sämtliche in Betrieb befindlichen Autobusse gerade befinden. Um dies zu ermöglichen, ist auf dem Verdeck der Autobusse eine mit Wechselstrom geladene Drahtspule angebracht. Ueber die Strassen, durch die der Autobusverkehr sich bewegt, ist in gewissen Abständen ein Draht gespannt, der bei der Durchfahrt des Fahrzeugs von der Drahtspule nahezu gestreift wird. Dadurch wird ein Stromkreis geschlossen und ein Signal gegeben, das mittels gewöhnlicher Telephondrähte nach der erwähnten Zentrale weitergeleitet wird. Da nun jede einzelne Drahtspule auf eine andere Frequenz abgestimmt ist, unterscheidet sich auch jedes einzelne Signal deutlich von allen andern. Dadurch ist eine Identifizierung des betreffenden Autobusses ohne Schwierigkeit möglich, so dass jederzeit sein ungefährer Standort bestimmt werden kann. Tedi s» Frage 13.249. Eignet sich die in der beigelegten Skizze dargestellte Einzelabfederung zum Einbau in einen Wagen? In der Beilage sende ich Ihnen eine Skizze einer Hinter- und Vorderachse mit einer von mir erdachten Aufhängung. Ich möchte Sie nun anfragen, ob eine solche Aufhängung eine gute Strassenlage ergäbe? Da es mir aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, solche Sachen auszuprobieren, wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir nähere Auskunft über meine Idee geben könnten. A. B. in B. Antwort: Wir empfehlen Ihnen, in dieser Angelegenheit sich vor allen Dingen einmal mit der Patentlage in Sachen Einzelabfederungen genauer vertraut zu machen, bevor Sie weitere Schritte unternehmen. Denn es existieren bereits zum mindesten ähnliche Ausführungen. Wir glauben bestimmt, dass sich bei richtiger Durchbildung die von Ihnen vorgeschlagene Lösung der Abfederung hinsichtlich Strassenlage und auch in anderer Beziehung bewähren würde. Immerhin möchten wir Sie auf einige Details aufmerksam machen. Bei der skizzierten Hinterachse würde die untere Querfeder zu tief zu liegen kommen, so dass sich ein ungebührlich geringerBodenabstanderga.be. Dieser Mangel wäre aber zweifellos zu umgehen. Weiter sollte das Differentialgehäuse am Rahmen in Gummi (Silent- Blocs) gelagert werden, um die Uebertragung von Geräuschen an das Chassis zu verhindern. Als Beispiele ähnlicher Ausführungen wie Ihre Hinterachse nennen wir Ihnen die Antriebsachse von D.K.W., die nun allerdings bei diesem Fronttriebler natürlich vorn liegt, aber doch ähnlich konstruiert ist, abgesehen von der etwas andern Ausführung der Federn. Die Ausführung Ihrer Vorderachse entspricht im Prinzip derjenigen des Adler 2,5-Liter- Stromliniei.-Wagens, der jetzt auf den Markt gelangte, nur dass dort die Federn pfeilartig und nicht genau quer zur Wagenlängsachse angeordnet sind. Hierdurch wird beim betreffenden Fahrzeug der Radstand verkürzt, was die W.endigkeit erhöht. -b- Schriftliche Antworten: II. Antwort 13.238. Schleuderneigung eines Wagens. Zuschrift weitergoleitet. Frage 13.250. Wer liefert Oel-Regeneratoren? Wir ersuchen Sie höflich um Angabe von Adressen von Firmen, die Oelregenerier-Apparate liefern. G. A. G. in M. Antwort: Adressen schriftlich mitgeteilt. Frage 13.251. Uhren für Arbeitskontrolle gesucht "Wir bitten Sie höflich um Angabe von. Adressen von Lieferanten der Uhren für Arboitskontrolle bei Autoreparaturen. C. in M. Antwort: Adressen schriftlich mitgeteilt. Frage 13.252. Wo werden Schweisskurse abgehalten? Können Sie mir mitteilen, wo Autogenund elektr. Schweisskurse absolviert werden können? C. A. in St. M. Antwort: Schriftlich mitgeteilt. Frage 13.253. Wer liefert Schallübertragungsgeräte? loh wäre Ihnen sehr verbunden für Angabe von schweizerischen Lieferanten von Schallübertragungsgeräten. A. R. in S. Antwort brieflich mitgeteilt. Frage 13.254. Lagermetall «Mctalrose». Ich bitte um Mitteilung der Zusammensetzung des Lagermetalles «Metalrose» und wie dasselbe gegenüber der Weissmetall-Legierung «Turbine» gelagert werden kann. A. D. in B. Antwort schriftlich mitgeteilt. Frage 13.255. Wagenmiete. Was verlangt man für einen 5-PS-Wagen für eine Kjährige Miete? Der Wagen ist 10.000 km gefahren. T. C. in G. Antwort schrif flieh mitgeteilt. Frage 13.256. Pelrolvergaser. Können Sie mir mitteilen, wer Petrolvergaser liefert? G. d. P in L. Antwort schriftlich mitgeteilt. s» Anfrage 696. Von rechts kommender Sfosskarren wird angefahren. Da H. kürzlich mit einem von links kommenden Auto, das kein Signal gegeben hat, zusammengestossen ist, möchte ich fragen, ob der Rechtsvortritt Gültigkeit hat, ob Haupt- oder Nebenstrasse. H. wurde vom vordem rechten Kotflügel angefahren, da aber dieser beschädigt wurde, sollte H für den Schaden aufkommen. H. hatto einen Stosskarren. * C. H. in B. Antwort: Leider ist es uns nicht möglich, aus Ihrer Darstellung ein genaues Bild über den Unfallhergang zu gewinnen. Wir können Ihnen daher nur so viel sagen, dass nach richtiger Auslegung des Art. 27 MFG. der von rechts kommende Führer eines Handkarrens innerorts den Vortritt vor einem von links kommenden Automobil hat. Allerdings ist selbstverständlich auch der Vortrittsberechtigte verpflichtet, sorgfältig zu fahren und seinerseits alles zu tun, um einen drohenden Unfall zu verhüten. Ob Sie dieser Pflicht genügt haben, können wir nicht beurteilen. * CAR ALPIN Infolge Todesfalls äussorst günstig zu verkaufen: (30 Plätze), SAURER, mit auswechselbarer Ladebrücke, 5 T., Möbelkasten, Wirzkipper u. Anhänger, in bestem Zustand.. — Nähere Auskünfte durch Paul Müllers Erben, National, Wattwil. (9-11)5034 KAROSSERIEN Reparaturen Hardstr. 81 ZÜRICH 4 Tel. 70.295 Sie finden bei uns bestimmt den Ihrem Wunsche entsprechenden OCCASIONS-WAGEN z.B. MODELLE 1937 MIT GARANTIE Kadett 4 Zyl., 5 PS, Coach und Cabriolets Olympia 4 Zyl., 7 PS, Coach und Cabriolets Opel 6 Zyl., 10 u. 13 PS, Limousinen u. Cabriolets Grosse Auswahl in verschiedenen Marken und Typen. - Weitgehende Zahlungskonditionen. 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10 — FREITAG. 4. FEBRUAR 1938 AUTOMOBIL-REVUE Requisitionssystem und Armeemotorisierung. Wie wir in der letzten Nummer berichteten, hat sich Hr. Oberst Ruf in seinem Zürcher Vortrag vom 28. Januar über « Heeresmotorisierung » u. a. auch auf das Requisitionssystem berufen. Bei der Berichterstattung über diese sehr aufschlüssreichen Ausführungen ist u. a. auch auf einen Artikel in der « Schweiz. Militärzeitung » angespielt worden, in welchem die Frage untersucht wurde, ob das Requisitionssysterrv^für die Armeemotorisierung genüge. Der Verfasser jenes Artikels macht uns darauf aufmerksam, dass er das Requisitionssystem als solches nicht abgelehnt habe, sondern den Beweis zu leisten versuchte, dass nach den bis das Sie für die Anschaffung Ihres Wagens ausgelegt haben ? Oder, mit andern Worten, was leistet Ihr Wagen, was nützt und bietet er Ihnen ? Es gibt eine grosse Zahl von Möglichkelten, mehr Nutzen und Genuss aus dem Automobil herauszuholen. Sie werden sich davon selbst überzeugen, wenn Sie die vorliegende « Automobil-Revue» aufmerksam durchgehen. zu teuer erkauft werde. Um die Motorisierung der Armee schon in Friedenszeiten mit dem kleinsten finanziellen Aufwand und ohne dass dadurch der militärisch gleichfalls unerlässliche Eisenbahntransportapparat in seiner Leistungsfähigkeit zu sehr beeinträchtigt werde, zu sichern, seien folgende Forderungen aufgestellt worden : 1. Das Rerpiisitionssvstem «ei n"r in Verbindung mit einer staatlichen Förderuns der zivilen Last- •wagenhnltting geeignet, die Armeemotorisieruug sicherzustel'en. 2. Durch staatliche Massnahmen sei der nötige -Anreiz dafür zu schaffen, dass die Zusammensetzung des zivilen Lastwagenbestandes schon in Friedenszeiten weitgehend auf die im Requisitionsfall beaNsirHigte Verwenden? angestimmt werde; 3. Die staatliche Förderung der renuisitionspfllchfigen Wagen solle vorzugsweise durch Steuererleichterungen erfolgen und so gestnltet werden, dass damit eine Normalisierung dps Materials und eine technische Erneuerung, die den Anforderungen der Armeemotorisierung voll gerecht werde, sichergestellt werde. Der Verfasser des erwähnten Artikel ist der Ueberzeugung. dass für die Sicherstellung der militärischen Moforisierungsbedüfniese ganz bestimmte gesetzliche Vorschriften nötig seien, die entweder im Automobilgesetz oder in den Bundeshe«chluss über eine Automobiltransportordnung Aufnahme finden sollten Die, am Gesamthestand gemessen, Meine Zahl armeeverwendun^sfähitrer Motorfahrzeuge zeigt auf al'e Fälle mit aller Deutlichkeit, dass mit einer Fortsetzung der bisherigen Verkohrspolitik den Transportbediirfnissen der Armee nicht gedient sei Daher seien alle Bestrebungen darauf gerichtet, durch eine Krgänzung der Automohilgefietzgebung. die von der Armee verlangte Vermehrung der requisitionsfäbigen Motorfahrzeuge zu erreichen. (Im JnterPf.se einer Abklärung dieser, namentlich für, die Durchführung der neuen Truppenordnung wichtigen Probleme, sei auch weiterhin die Frage der rationellsten Lösung der Armeemotorisierung, wie sie sich unter den spezifisch schweizerischen Verhältnissen 'präsentiert, zur Diskussion gecfpllM Basel schafft Kleinautobus an — und studiert die Frage des Trolleybusses. Dank den Benzinpreiserhöhungen und dem dauernden Frequenzsehwund. die eine Rentabilität, namentlich für den Busbetrieb auf der Bettinger- Linie. ausschlössen, hat sich die Leitung der Basler Strassenbahnen nolens volons entschlossen, einen kleineren und leichteren Autobus mit Dieselantrieh in Dienst zu nehmen Damit sollen umfassende Versuche in beziig auf die Wirtschaftlichkeit dieser Betriebsart angestellt werden, um für eine spätere eventuelle Erweiterung, oder Erneuerung des Auto busparks eine solide durch Erfahrung untermauerte Basis zu schaffen Der neue Wagen steht seit 2. Februar in Betrieb. Gegenwärtig befindet sich bei der Tramdirektion auch die Frage im Studium, ob nicht die Autobuslinien und später allenfalls auch die Tramlinien durch den Trolleybue ersetzt werden sollen, wobei der vorhandene Autobus-Park zur Verstärkung der Trolleybuslinien wie zur Abtastung neuer Gebiete Verwendung finden könnte, welche der Trolleybus ersehliessen sollte. Die Schweizer-Armee schafft sich tschechoslowakische Praga-Tanks an. Wi° wir aus sicherer Quelle erfahren, wird gegenwärtig die Bestallung einer Anzahl 7-Tonnen- Tanks, die von der Prager Firma «Ceskomoravska- Kolben-Danek A.-O.», Praga-Werke in Prag, fabriziert werden, vorbereitet Der tschechischen Fabrik ist es gelungen, einen Tanktyp herzustellen, der den Anforderungen zu entsprechen vermag, die wir an das Material der in der neuen Truppenordnung vorgesehenen Panzerwagen-Detachemente der Aufklärungsabteilungen stellen müssen. Mit den tschechoslowakischen Tanks sollen Versuche angestellt werden, um eventuell die Fabrikation in der Schweiz aufzunehmen. Alpenposten. Trotzdem der Schneesturm vom heute vorliegenden Erfahrungen auf dem30. Januar die Frequenz der Alpenposten, wie anzunehmen steht, ungünstig beeinflusste und an diesem Tage sogar zur Einstellung des Verkehrs auf Weg der Requisition allein die Armeemotorisierung nicht sichergestellt werden könne. Nachdem auch Oberst Ruf erneut festgestellt habe, dass die gegenwärtige Zusammensetzung des zivilen Motorfahrzeugparkes mit den Motorisierungsbedürfnissen der Armee nicht voll in Übereinstimmung gebracht werden könne, wäre es sicher nicht mehr verfrüht, nach Massnahmen zu suchen, um in Ergänzung des Requisitionssystems eine bessere Uebereinstimmung des zivilen und militärisch benötigten Fahrzeugparkes herbeizuführen. Im erwähnten Artikel der Militärzeitung sei die Auffassung vertreten worden, dass eine allgemeine staatliche Förderung des Automobilverkehrs, die nicht einen Unterschied mache zwischen felddiensttauglichen und für die Requisition nicht in Betracht kommenden Fahrzeuge, eine unrationelle Verwendung öffentlicher Mittel darstelle, weil bei dieser Methode der militärisch notwendige Motorisierungseffekt Wie rentiert das Kapital, Schweizerische Rundschau zwei Kursen zwang, schliesst die Bilanz der Berichtswoche vom 24. bis 80. Januar doch nur mit einem geringfügigen Ausfall, der sich bei einem Total von 13127 Reisenden auf 4-61 beläuft, verglichen mit der Parallelperiode 1937. Genau die Hälfte der betriebenen Linien warten mit einer Steigerung der Passagierzahlen auf, doch vermag diese den Rückgang auf den übrigen Routen nicht ganz auszugleichen Absolut genommen erscheint Chur-Julier-Lenzerheide mit 3697 (+540) Fahrgästen an der Spitze, gefolgt von Nesslau-Buchs mit 2533 (4-116), St. Moritz-Maloja-Castasegna mit 1174 (—371) und Schwarzenburg-Hirschhorn mit 1158 (+ 164) Personen. Stvsissen Notiiizen Strassenausbau Im Kanton Freiburg. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg hat, dem Verlangen der Regierung entsprechend, einen Kredit in der Höhe von 2 Millionen für den Ausbau des Kantonsstrassen-Netzes bewilligt. Der neue Strassentunnel in New York, wovon wir in Nr. 1 summarisch berichtet' haben und der unter dem Hudson hindurch die City mit dem auf New Jersey gelegenen Stadtteil Weehawken verbindet, erlebte kurz vor Weihnachten seine Eröffnung. Genauer gesagt: nur das eine der beiden Tunnelrohre wurde dem Betrieb übergeben, währenddem das zweite, danebenliegende, noch der Vollendung harrt. 821 Wagen rollten am Eröffnungstag zwischen 4 und 9 Uhr durch die mit blitzblanken weissen Kacheln ausgekleidete Galerie, und draussen stauten sich jene zu Hunderten, die des Vorzugs teilhaftig werden wollton, zu den ersten Passanten auf diesem neuen Verkehrsweg zu gehören, dessen Fertigstellung immerhin das kokette Sümmchen von 15 Millionen Pfund verschlingt. Künstliche Belüftung natürlich Ehrensache. Zwei riesige Kompressoren pumpen in der Minute 150 Tonnen Frischluft durch unsichtbar unter der Fahrbahn eingelassene Schächte in den Tunnel, dessen Decke aus Glasplatten besteht und der, von Ende zu Ende gemessen, eine Lance von rund 2.5 km besitzt. Für 1fM0 rechnet man mit der Vollendung des zweiten Rohres, womit dann der Moment für die Trennung d«r beiden Verkehrsströme und die Einführung des Einbahnverkehrs gekommen ist. ••0«cfl«£vf#l£d*«i»«; Benzinpreis in Italien. Der gegenwärtige Benzinpreis in Italien beträgt Lire 3.43 per Liter. Der Preis für Benzingutscheine dagegen bleibt unverändert gleich. VIII. Internationaler Strassenkongress. Der Internationale ständige Verband der Strassenkongresse veranstaltet im Juni dieses Jahres im Haag seinen VIII Kongress. Unter den zahlreichen Berichterstattern befinden sich auch mehrere Firestonc-Abschluss 1937, Während des amschweizerische Referenten. So werden im Zusammenhang mit dem ersten grossen Verhandlungs- 31. Oktober 1937 abgelaufenen Geschäftsjahres 1936/37 erzielte die Firestone Tire & Rubber Co. gegenstand einen Reingewinn von 9.269 Millionen Dollar. Das Bau und Unterhalt der Strasscn Vorjahr hatte 9,142 Millionen abgeworfen. Rechtsverkehr in der Tschechoslowakei Stras^enbeläge aus Zement. Klinker oder solchen Unter den europäischen Staaten kennen zurzeit aus Sonderstoffen berichten, der waadtländische noch England, Irland, Schweden. Ungarn, ein Teil Kantonsing. Perret und Prof SebJaepf«r (E. M. Oesterreichs und die Tschechoslowakei die Vor-schrift des Linksfahrens und Rechts-Ueberholens. der Verwendung von Teer. Bitumen und Asphalt A.) über die seit dem Münchener Kongress in Indessen hegt die Tschechoslowakei den Plan, in sowie von Emulsionen für Strassenbauzwecke erzielten Fortschritte. Im Rahmen des Kapitels absehbarer Zeit zum System des Rechtsfahrens überzugehen. Bereits soll denn auch eine bezügliche Strassenverkehrsordnung fertiggestellt sein, so dass Verkehr, Beirieb und Verwaltung es nur noch der Festsetzung de« Zeitpunktes bedarf, auf welchen hin die neue Regelung in Kraft Ing. Steiner zu dem Problem der Trennung der werden sich schweizerischerseits ür Gubler und tritt. Und Oesterreich? Die Automobilverbände unseres östlichen Nachbars haben letztes Jahr eine Bei diesen, beiden Traktandengruppen gemeinsa- Verkehrsarten und der Autobahnen aussprechen. Propaganda-Kampagne zugunsten dea einheitlichen men Fragen wird Prof. Thomann (E. T H.) über Rechtsverkehrs ins Werk gesetzt; von einer Aenderung des bisherigen Systems ist aber seither nichts belägen im Hinblick auf Rauhigkeit und auf die Untersuchungen der Beschaffenheit von Stras-sen- «ruchbar« geworden. Reflexe der künstlichen Beleuchtung referieren, Wie wir weiter vernehmen, beabsichtigt der ferner Kantonsing. Enzmann und Dr. Bendel über Tschechoslowakische Autoklub in diesem Jahr vor solche des Strassenuntergrundes. ab. wichtigen Strassenkrenzungen und -Abzweigungen nach dem Muster anderer Länder Vorwegweiser anzubringen. In erster Linie wird diese Aktion auf Vc*a>0R*«3£^ den Staatestrassen durchgeführt werden, doch soll sie nach Möglichkeit auch auf dem Autotourismus dienende Nebenstrassen ausgedehnt werden. Neue Höchstziffern der amerikanischen . Oelproduktien. Leute vom Bau schätzen die Rohölgewinnung der U. S. A. für das Jahr 1937 auf 1.276 Milliarden Fass, womit die Ausbeute des Vorjahre« um 0.178 Milliarden Fa»«is überflügelt und ein neuer Rekordstand erreicht wird Für 1938 rechnet man für den Inlandsbedarf mit einer Steigerung um rund 35 Millionen Barrels, denn die Ansicht herrscht vor, dass die gegenwärtig absteigende Wirtschaftskonmnktur dem Oelkonsum nur wenig anzuhaben vermöge. Wie die Fachpresse annimmt, wurden 1937 mehr Erdölquellen entdeckt als angebohrt Im Vergleich mit 1936 beziffert sich die Konsumvermehrung auf etwa 10.5% währenddem sich der Export gleichzeitig um 31.5% erweitert hat. Dank der günstigen Pre'slags vermochten die Oe Anzeichen leichter Erholung In der U. S. A.-Produktion. Januar-Erzeugung jedoch nur 60 % des Parallelmonats 1937. Hatten die Schätzungen für die Januar- Produktion der amerikanischen Autoindustrie im Anfang des Monats auf 225.000 Stück gelautet, so scheint sich das Blättchen inzwischen etwas zum Bessern gewendet zu haben, so dass die Hoffnung besteht, immerhin in die Nähe der 250,000er Marke zu gelangen. Aber selbst damit bliebe das Monatsergebnis noch um 40 % hinter jenem des Januars 1937 zurück, Beweis genug dafür, dass die Depression noch bei weitem nicht als überwunden gelten kann. Indessen glaubt man in eingeweihten Kreisen, der Februar werde, im Vergleich zu 1937. bessere Figur machen und einzelne Fabriken richten sich in ihren Produktionsplänen auf eine fühlbar gesteigerte Erzeugung im März ein. Lefzle Sportnachrichten Grosser Preis von Tunis vorzeitig abgesagt. Saisonbeginn in Tripolis. Die Sportkommission des Automobil-Clubs von Tunis meldet der italienischen Fachpresse, dass sie sich «infolge organisatorischer Schwierigkeiten» gezwungen sehe, den unterm 8. Mai im internationalen Sportkalender eingetragenen Grossen Preis von Tunis abzusagen. Als erstes Rennen nach der neuen Formel kommt somit acht Tage später der Grosse Preis von Tripolis zur Durchführung 1 . Major Gardner baut einen Stromlinien-Rekordwagen. Mit Unterstützung von Lord Nuffield. Wie die englische Fachzeitschrift «The Motor» zu berichten weiss, wird Major A. T. G. Gardner unter Mitarbeit der M. G. Car Company und mit finanzieller Unterstützung von Lord Nuffield einen Rekordwagen konstruieren, mit dem er den internationalen Rekorden der Klasse G (1100 cem) zu Leibe rücken will. Gardner, der Ende Oktober anlässlich der Frankfurter Rekordwoche in dieser Klasse auf M.G. über die fliegende Meile und den fliegenden Kilometer 239,3 resp. 239,4 km/St, fuhr, hofft, mit dem neuen Boliden über Kurzdistanzen bis zu 10 Meilen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 275 km/St, zu erreichen. Das Fahrzeug soll,ein stromlinienförmige Verkleidung ähnlich der Mercedes-Benz- und Auto-Union-Rennwagen erhalten. Was die Probefahrten anbetrifft, so werden diese aller Voraussicht nach auf die Avus verlegt, während die eigentlichen Angriffe auf die bestehenden Rekorde «an der nächsten deutschen Rekordwoche» — wie sich Gardner dem englischen Pressemann gegenüber äusserte — unternommen werden sollen. Hierzu ist zu bemerken, dass eine offizielle Meldung, wonach mit einer Wiederholung der letztjährigen internationalen Rekordwoche in absehbarer Zeit zu rechnen ist, nicht vorliegt. ^€>tnfom^nn:c^n der Genfer Kantonsing Pesson und dessen St. Galler Kollege Ing. Kirc.hhofer üBer die Frage der Verkehrssünden und ihre gerichtliche Behandlung. Sd. Ueber dieses aktuelle Thema sprach dieser Tage in der Sektion Seeland des T C. S. Gerichtspräsident Frey (Biel). Eine Fühlungnahme der Automobilisten mit der für die Ahndung von Verkehrssünden zuständigen Instanz kann sicher nur von gutem sein. Sie trägt zur Würdigung der gegenseitig oft verschiedenen Auffassungen bei und der Vortrag von Gerichtspräsident Frey hat auf jeden Fall den Eindruck hinterlassen, dass das weitverbreitete Vorurteil, die Richter seien von vorneherein und konsequent Feinde der Automobilisten, nicht stichhaltig ist Der Vortragende hat vielmehr in seinem Referat gezeigt, da?» der seriöse Richter — und andere soll b ja ohnehin keine geben — seine Urteile bei VerkehissündeTi mit viel verkehrstechnischen und psychologischen Kenntnissen untermauert Der Referent umriss eingangs, den Hauptzweck -ellschaften ihre Reingewinne um ein Beträchtliches zu erhöhen, eine Tat. welche darin zum Ausdruck gelangt, dass während dos Jahres 1937 diegigen Bundesgesetzes setzte sich mit den Straf- und die wesentlichsten Bestimmungen des einschlä- Dividendenanszahlungen von 21 führenden Firmen bestimmungen näher auseinander, charakterisierte mit 349 Mill. Dollar um 66 MilL höher lagen wie das Wesen und die Bedeutung der Strafarten und 1936. erläuterte sodann eingehend das administrative und Internat. Ausstellungskalender für das Jahr 1938. SCHWEIZ: 15. Int. Automobil-Salon, Genf, 11. bis 20. Februar. DEUTSCHLAND: Int. Automobil- und Motorrad- Ausstellung, Berlin, 8. Februar bis 6. März. JUGOSLAWIEN: Belgrader Messe, Automobilabtei- Inng, Belgrad, 5—15. März. FRANKREICH: Lyoner Messe, Automobilabteilung. Lyon, 12.-22. März. UNGARN: 10. Int. Automobil-Ausstellung, Budapest, 18.—27 März. FRANKREICH: Handelsmesse von Lille, Automobilabteilung, 2.—18. April. JUGOSLAWIEN: 15. Automobil-Salon, Zagreb, 2—11 April. BULGARIEN: Int. Messe von Plovdiv, Automobilabteilung, 25. April bis 8. Mai POLEN: Automobil-Salon in Verbindung mit der Int. Messe. Posen, 1.—8. Mai. _ NORWEGEN: Automobil-Salon, Oslo, 13.—16 Ma». JUGOSLAWIEN: Int. Frühjahrsmesse, Ljubljana, Automohilabteilung, 4—13 Juni. FRANKREICH: Kolonialmesse Bordeaux, Automobilabteilung, 19. Juni bis 4. Juli. POLEN- Automobil-Salon, in Verbindung mit del int. Orient-Messe, Lwow, 3.—13. September. GRIECHENLAND: Int. Messe, Saloniki, Automobilahteilung, 11. September bis 2. Oktober. FRANKREICH: 32. Automobil-Salon, Paris, 6. bi« 16 Oktober. . ENGLAND: 32 Int. Automobil-Ausstellung, London. 13—22. Oktober. „ .. . ITALIEN: 11. Int. Automobil-Salon, Mailand, 28. Oktober bis 11. November. gerichtliche Verfahren bei Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz. Er umiiss die Aufgaben der Polizoiorgane und gab wertvolle Ratschläge betreffend das Verhallen der Automobilisten bei Verkehrsunfällen. Dann äußerte er sich über den Zweck der Strafen (Besserung. Vergeltung. Abschreckung) und wies mit Nachdruck darauf hm, wie schwierig es oft sei, das Strafmass richtig zu treffen Wichtig sei dabei stet« das Mass der befährdung. Die Zuhörer erhielten sodann MnblicK in das vom Gerichtspräsiüentenverband aufgestellte Schema betreffend Bussen und Strafen, und Gerichtspräsident Frey illustrierte seine Ausfuhrungen an einer grossen Zahl praktischer Beispiele, wie er auch Ratschläge über Betriebssicherheit des Fahrzeuges, Warnvorrichtung, unvorsichtiges Ueberholen, Linksfahren bei Straßenkreuzungen, Reaktionszeit und Bremsweg, Beachtung der Fussgangerstreifen, Vortrittsrecht u. a. m. erteilte, die den Zuhörern viel wertvolle Anregung boten. Eine sehr lebhafte Diskussion beschloso den interessanten Abend. Berliner Automobilausstellung. Was sie bringen wird ? Um es iurz zu sagen in lückenloser Vollständigkeit alles, was die deutsche Motorfahrzeug-Industrie, ihre Lieferbranchen und weitere zugewandte Orte zu zeigen haben. Und das ist allerhand, sind doch für die Aufnahme der Schau nicht weniger als neun Hallen erforderlich, womit die diesjährige Ausstellung sämtliche ihrer Vorgänger an räumlicher Ausdehnung übertrifft. Neben den Ehrenhalle, deren Hauptschmuck ein gewaltiges Relief der Reichsautobahnen bildet, scheint das Schnittmodell eines Wagens, das zeigt, wie viele Toile^aus Ersatzstoffen hestehen, dazu bestimmt, als Zugstück der ganzen Ausstellung zu wirken. Als grösstes Fahrzeug wird sich den Besuchern ein neuer Typ von Konferenzwagen vorstellen. Was für Ausmasse der Zustrom aus Deutschland annehmen wird, davon vermittelt die Tatsache einen Begriff, dass schon jetzt an die 150 Sonderzüge nach Berlin angemeldet worden sind, doch deutet alles darauf hin, dass auch aus dem Ausland starke Besucherkontingente eintreffen werden. Verehrte Ehren-, Frei-, Aktivund Passivmitglieder! Nächsten Sonntag, den 6. Februar 1938, nachmittags 14 Uhr. findet in beiden grossen Sälen im Vereinslokal zu Du Pont unsere 12. ordentl. Generalversammlung statt. Die Geschäftsordnung bringt viel Neues und Interessantes für alle Mitglieder, weshalb wir unbedingt eine 100%-Beteiligung erwarten. Nur statutarische Entschuldigungsgründe werden angenommen. Neu eingeführte Berufskollegen sind kameradschaftlichst willkommen, gleichzeitig darf aber auch kein arbeitsloses Mitglied durch Nichterscheinen glänzen, dafür sorgt unsere Hilfsbereitschaft. Wir brauchen diesmal alle Mitglieder, die mit dem Verein noch eng verbunden und an dessen Gedeihen in^ teressiert sind, wie wir es seit jeher gewohnt sind. Im gemütlichen Teil (Berinn ca. 20 Uhr) wird unsere Vereins-Chauffeur-Famiüe mit ihren Freunden und Bekannten zusammenkommen, um einige Stunden in fröhlicher Stimmung bei den Klängen unserer Vereinsmusik zu verbringen. Humor, Tanz und eine kleine Verlosung werden dabei nicht fehlen. Also, verehrte Mitglieder und Freunde, streicht den Sonntag, den 6. Februar, im Du Port in eurem Kalender rot an. Alles Nähere im Einladungszirkular. Mit herzlichem Willkomm und Cbauffeurgruss: CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Die Vereinsleitung und Musik. «Wer zu viel beweisen will...» Zu der unter diesem Tit°l in Nr. 7 dar «A.-R.» veröffentlichten Antwort der Chambre Syndicale auf die Einsendung des Zürcher Autohändler-Verbandes wird uns geschrieben, dass sich die schweizerische Generalvertretung der Marke SS Swallow nicht in Genf befinde. Vielmehr habe der Genfer Repräsentant lediglich die Vertretung für die welsche Schweiz, währenddem sich jene, für den deutschen Teil des Landes und den Tessin in Zürich befinde. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Ing. F. 0. Weber.