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E_1938_Zeitung_Nr.015

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 15. FEBRUAR 1938 — N° 15 Gas-Rückstau im Auspufftopf bedeutet: Benzinverschwendung, Vergiftungsgefahr für die Wageninsassen, Leistungsverlust. Motorüberhitzung, Ventilbrüche, Vergaserbrände. dämpf» ohne Rückstau Er garantiert deshalb: Bestmögliche Ausnutzung des Brennstoffes. 10—20 % Brennstoffersparnis. Höchste Motorleistung. Höchste Schonung des Motors. Zunahme der Berastelqfählgkelt, des Beschleunigungsvermögens und der Maximalgeschwindigkeit. Ausschluss der Giftgase aus dem Passaglerraum. Beseitigung von Kühlungsstörungen. Erste Referenzen von Grossfirmen. Verlangen Sie unverbindlich Prospekt durch die Vacuum-Schalldämpfer A.G. R5m Istrasse 7 ZÜRICH Telephon 24.434 Innerschweiz u. Luzern: Gloor & Co., Hirschengr. 39, Luzern Bei der dee JMusteiecteH Auiomo&it- Caspaxa- Schatt dämpfe? Carrosserie Wortlauten Fr. Ramseier & Co. haben Sie Gelegenheit, das Typische in Linie und Komfort 1938 zu studieren. 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15 — DIENSTAG, 15 FEBRUAR 1938 AUTOMOBIL-REVUE 11 "B. P." (Stand 233.) Besondere Eigenart und Eindrücklichkeit der Darstellung wafen von jeher ein Kennzeichen der Stände der Oelfjrma BP, eine Tradition, in deren Bahnen sie sich auch dieses Jahr wieder bewegt, mit dem Unterschied allerdings, dass sie in der Wahl der Mittel andere Wege ging und einen tüchtigen Schuss Humor darunter mischte. Und der Erfolg ? Dass dabei ein Stand herauskam, der in seiner plastischen Symbolik mit zu den originellsten des ganzen Salons gehört Hat da irgend ein findiger Kopf einen Vers Lafontaines ausgegraben, der den BP- Produkten geradezu auf den Leib geschrieben ist: « Lorsque la noblesse voyage de compagnie avec lTiabüete, point ne veulent — precaution sage — se passer la qualite ». Dieses Zitat nimmt nun greifbare Gestalt in einer amüsanten Tiergruppe an, wobei der Löwe — Sinnbild der noblesse — lässig hingegossen in einem Auto sitzt, an dessen Lenkrad Meister Fuchs als Verkörperung der Geschicklichkeit und Schlauheit seines Amtes waltet. Ihnen gesellen sich als 'Repräsentanten der Qualität zwei Mitglieder der Elefantenfamilie hinzu, deren ausgewachsenes Exemplar auf den Namen « Octanine » hört, dieweil das Junge seiner Hoffnung auf ein langes Leben dadurch Ausdruck gibt, dass es ein Schildchen mit der Aufschrift « BP long life » trägt, zwei Namen von BP- Erzeugnissen, welche übrigens auf einer der Seitenwände wiederkehren und damit den sinnfälligen Effekt der « Tierplastiken » noch unterstreichen. Carrosserie Langenthai. (Stand 84.) Beim Besuch des Standes der Karosserewerke Langenthai fällt uns in erster Linie die grosse Zahl von Amerikanerwagen auf, die hier als formschöne Cabriolets gezeigt werden. In der Tat gehört denn auch die Karossierung amerikanischer Fahrzeuge nach europäischem Geschmack mit zu den wichtigsten Spezialitäten dieser Firma, .wie noch weitere an Ständen von Vertretern amerikanischer Marken ausgestellte Cabriolets beweisen. Auf dem Stande selbst finden wir ein 4—5plätziges, zweitüriges Dodge-Cabrlolet mit olivengrüner Lackierung, weiter ein Buick-Cabriolet in Elfenbein und Hellgrau, gleichfalls 4—5plätzig und zweitürig, sowie als ganz besonderes Zugstück ein wundervolles schwarzes Cadillac-8-Zylinder-Cabriolet mit dunkelgrauer, luxuriöser Fauteuil-Polsterunz und hinter den Vordersitzen durchgeführter Haltestange. Es besitzt vier Türen und bietet 5 Personen bequem Sitzranm. Ebenfalls ein schönes Beispiel hochwertiger schweizerischer Karosserie-Baukunst stellt das gezeigte Studebaker-Cabriolet dar fit seiner dunkelgfauen Lackierung und gleichgefärbten Lederpolsterung. All diese Wagen verfügen über das bekannte, leicht zu bedienende Kellner-Verdeck, das an dem über den Verdeckstoff nach vorn geführten Lederriemen kenntlich ist. Ebenso besitzen all diese grossen Cabriolets eine in die Mitte der hintern Rücklehne eingelassene Armstütze. Als Beispiel einer eleganten Karosserie auf europäischem Fahrgestell präsentiert Langenthal ein zweitüriges, vierplätziges Lancra- Cabriolet mit Elfenbein- und roter Lackierung sowie passend dazu abgestimmter roter Lederpolsterune. Reinbolt & Chrlste A.-G., Basel. (Stand 86.) Neben je einem eleganten Cabriolet, deren eines in zweitüriger Bauart auf ein Hudson- Chassis aufgebaut ist, während das zweite in viertüriger Ausführung ein Buick-Fahrgestell als Unterbau besitzt, zeigt diese Firma ein karosserietechnisch besonders interessantes Objekt, nämlich ein CoupS de Ville auf Buick-Chassis. Diese Wagenart erfreut sich in verschiedenen Großstädten, wie London und Paris, einer traditionellen Beliebtheit. Mit besonderer Sorgfalt wurde hier das Interieur behandelt, das dem Wagen eine individuelle Note verleiht. Eine ausgeklügelte Konstruktion erlaubt den offenen Chauffeursitz vollständig dicht zu überdachen und den Wagen dadurch mit wenigen Handgriffen in eine Limousine zu verwandeln. Für die durchdachte Konstruktion der dank ihrer Kugellagerung besonders leicht zu handhabenden Cabrioletverdecke zeugt die schöne Lage derselben in geöffnetem Zustand. Der Erhöhung des Fahrkomforts dienen Form und Durchbildung des Sitzpolsters. Es erübrigt sich fast zu sagen, dass diese bekannte Firma für alle Teile nur das qualitativ beste Material verwendet und auch der günstigen Ausnützung des verfügbaren Raums sowie der äussern Linie sichtlich besondere Beachtung schenkt. Carrosserie Graber. (Stand 85.) Diese Firma stellt an ihrem Stande drei ganz besonders gediegene Cabriolets zur Schau. Im Vordergrund finden wir ein formvollendetes, elfenbeinfarbenes Packard-Cabriolet mit vier Sitzplätzen in brauner Lederpolsterung. Die «Europäisierung» seiner Form, die'hier ohne Preisgabe des Markencharakters erreicht wurde, ist auf die Senkung seiner Motorhaube, die Spezialausführung der Kotschützer und des Hecks zurückzuführen: Alles Treibarbeit in Leichtmetall. Als zweites Ausstellungsobjekt finden wir bei Graber ein 4plätziges, zweitüriges Hotcfu kiss-Cabriolet, grau lackiert, mit schwarzer Lederpolsterung. Als dritten Wagen endlich präsentiert diese Firma ein Peugeot 402, Cabriolet mit vier Plätzen und zwei Türen, dessen dunkle Lackierung mit dem schwarzen Verdeck und der roten Lederpolsterung schön harmoniert. Eine herabklappbare Armstütze ist in die Mitte der Rücklehne eingelassen, um höchsten Sitzkomfort zu gewährleisten. Die bis ins Detail saubere Ausführung sämtlicher Arbeiten, die an allen zur Schau gestellten Fahrzeugen auffällt, rührt nicht zuletzt davon her, dass Graber den grössten Teil seiner Beschläge selbst fabriziert und daher in der Lage ist, sie dem Wagen individuell anzupassen. Ramseier & Co., Carrosserie Worblaufen. (Stand 83.) Ein wundervolles Alfa-Romeo-Cabriolet vom Typ Mille Miglia 2,3 Liter steht im Zentrum dieses Standes, ein Wagen an dem man als Freund schöner Fahrzeuge nicht vorübergehen kann, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Schwarz mit roter Lederpolsterung die Karosserie, dazu eine vollendete Linienführung seiner Verkleidung. Als Einzelheiten, die der Erhöhung des Fahrkomforts dienen, sei auf die ins Rückpolster des hintern Sitzes eingelassene, klappbare Armstütze sowie das Kurbelfenster hingewiesen, das Vorder- und Hinterabteil voneinander trennt. Das Verdeck ruht im zurückgeklappten Zustand unter einer Blechhülle, die sich der Linienführung der Karosserie anschmiegt. Als weitere Beweise seines fachlichen Könnens zeigt Ramseier je ein viertüriges roter Cabriolet mit grauer Polsterung und schwarzem Verdeck, sowie ein solches zweitüriger Ausführung, schwarz lackiert mit grauer Lederpolsterung, beides vierplätzige Peugeot-Modelle vom Typ 402. Viertes Ausstellungsobjekt ist ein gediegenes Mercedes- Cabriolet, viertürig, zweiplätzig, blau lackiert und mit schwarzem Lederpolster ausgerüstet. Seitz. (Stand 87.) Dieses bekannte Karosseriewerk befasst sich mit Vorliebe mit dem Bau von Omnibussen für private und öffentliche Verkehrsgesellschaften. Beim gezeigten roten Omnibus mit seinen 29 Sitzplätzen handelt es sich karosserietechnisch insofern um eine interessante Konstruktion, als sich der Wagenaufbau vorn trennen und abheben lässt, um eine Fahrerkabine mit Lastwagenbrücke an seine Stelle treten zu lassen. Um die Linie der Karosserie vollkommen modern zu gestalten, wurde auch der Vorbau vollständig « umgemodelt». Für den Komfort der Fahrgäste ist durch bequeme Sitzabstände sowie Verstellbarkeit der Bestuhlung gegen die Mitte hin gesorgt, wodurch sich auch der Laufgang zwischen den Sitzen zur Vergrösserunz von deren Breite heranziehen lässt. Erwähnenswert sind der bequeme Einstieg, das Kurbelverdeck sowie die gewölbten Fenster im Dachrahmen, die aus Sicherheitsglas bestehen. Die Polsterung der Sitze ist teilweise in grauem Leder und zum andern Teil in gleich gefärbtem Plüsch ausgeführt und kontrastiert schön mit der roten Farbe der Lackierunz. Automobil-Revue. (Stand 223.) Eine riesige weisse Hand, die einen der in unserem Verlag erscheinenden Automobilführer und eine ebensolche Karte in ihrer charakteristischen Farbengebung rot und gelb hält, zieht den Blick des Besuchers unwillkürlich auf sich. «Vos guides et cartes» sind die Worte, welche diese wuchtige symbolische Geste begleiten. « Hier ist das, was du auf deinen Fahrten brauchst und worauf du dich verlassen kannst», sagt die Hand zum Automobilisten, «nicht irgend ein Ratgeber oder irgend eine Karte, sondern die altbewährten Ausgaben jener Firma, die sich seit vielen Jahren auf dem Gebiete der automobilistischen Literatur und Kartographie spezialisiert und einen Namen gemacht hat. Die ausgestreckte Hand ist's eigentlich nicht allein, die den Blick auf sich bannt; der Hauptakzent liegt vielmehr auf dem Schatten, den sie an die gelbe Wand wirft und der durch die Verlegung der farbigen Flächen in die räumliche Dimension den ge- ' gebenen Fingerzeig mächtig verstärkt. Der Besucher bleibt stehen, und nun erst fällt der Blick auch auf den Vordergrund, wo er auf dem grossen Verkaufstisch der erstaunlich grossen Auswahl der verschiedensten Führer und Karten begegnet. Unversehens tauchen längst vergessene Reisepläne auf, deren Ausführung man einst auf., später zurückgestellt hat. Erinnerungen an sonnige Fahrten in unsern Bergen oder im Ausland werden wach beim Anblick der ausgestellten Druckerzeugnisse. Man vertieft sich, fasst neue Entschlüsse und nimmt gleich das erforderliche Material für die projektierten Fahrten mit. Daneben aber hält der Stand der « Automobil-Revue » für die Besucher noch eine besondere Attraktion bereit: zwei Karikaturisten, wahre Meister ihres Fachs, stehen dem Publikum gratis und franko zur Verfügung. In verblüffend kurzer Zeit wirft der hurtige Künstlerstift Ihr Portrait aufs Papier und Sie nehmen ein köstliches Andenken an den Salon mit nach Hause. Kein Wunder, dass der Stand der AR zu Zeiten eine förmliche Belagerung erlebt. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die Mitglieder werden eingeladen zu einem Filmvortrag «Wolf Hirt erzählt von seinem Fliegerleben» Dieser vielversprechende Vortrag wird Donnerstag, den 17. Februar, 20.1S Uhr, im Hotel «Schiff», St Gallen, geboten. Wolf Hirt ist einer der bekanntesten Motor- und Segelflieger mit jahrelangen Erfahrungen in Amerika und Asien und geniesst den Ruf pnee vorzüglichen Referenten. Die Vermittlung hat in verdankenswerter Weise der Aero-Club der Schweiz, Sektion Säntig, übernommen. S. fl*. A. C- SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm: - 4. März: CJubabend, Plauderei über das stattgafundene Schnee-Rallye des A.C.S. 11. März: Generalversammlung (obligatorisch für alle Mitglieder). 18. März: Spielabend. 25. März: Ueberraschungen. 1. April: V?V de A. C. S, VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER ; DER SCHWEIZ (V.A.S.) AUTOFACHLEHRER-VERBAND DES KAN- TONS ZÜRICH. Einladung: I. Vortrag: Freitag, den 18. Februar 1Ö38, 20.15 Uhr, findet ini grossen Saale des Rest. «Börse» im 1. Stock der von Herrn Oberst Ruf in der E.T.H. mit Erfolg gehaltene Vortrag auf Ersuchen der Strassenverkehrsliga Zürich seine Wiederholung. Der Eintritt ist frei und der Vortrag für jedermann zugänglich. Wir erwarten von den Mitgliedern des A.V.Z. ein sehr zahlreiches Erscheinen. (Knopfloch-Abzeichen tragen!) II. Versammlung: Dienstag, den 22. Februar a. c, 20 Uhr, im «Franziskaner», Niederdorfstr. 1, Zürich 1. — Traktanden: "1. Appell, 2. Protokoll, 3. Austritte, 4. Wahl der Delegierten zur Delegiertenvereammlung der V.A.S., 5. Festsetzung der Generalversammlung des A.V.Z., 6. Theorielokal (Motorenkurs des T.C.S. und tech. Kurs der Juventus), Neue Carrosserie Gangloff AG., Bern. (Stand 81.) Vor ca. zwei Jahren neu gegründet, tritt diese bernische Uebernahme-Gesellschait der früheren Georges Gangloff S.A. zum ersten Male mit zwei Gesellschaftswagen in Stahlbau vor die Oeffentlichkeit, die sich sehen lassen dürfen und allen neuzeitlichen Ansprüchen gerecht werden. Was dem Besucher auffällt, ist die formvollendete Stromlinie, die aparte Farbenzusammenstellung und die harmonische Innenausstattung, die vom besten Geschmack beherrscht wird. Nichts ist überladen, alle Einzelheiten sind wohl durchdacht und fachgerecht ausgeführt. Bemerkenswert sind sodann die elegante Stahlrohrbestuhlung und die Verglasung der Dachrundungen aus Spezialglas, die den Fahrgästen ungehinderten Ausblick nach vorn und oben gewährt. Das Ganze ist ein erfreulicher, gediegener Anblick, welcher der ausstellenden Firma ein gutes Zeugnis für fachliches Können ausstellt. 7. Errichtung einer Geschäftsstelle, 8. Einkaufsorganisation, 9. Administratives, 10. Diversa, In Anbetracht der wichtigen Beschlüsse, die zu fassen sind, wird pünktliches und vollzähliges Erscheinen erwartet Namens des Vorstandes: Gez.: Meier. Gez.: Weber. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Bericht über die Monatsversammlung vom 5. Februar 1938. Der Präsident E. Muster eröffnete die Versammlung um 20.45 Uhr. Nach einem Begrüssungswort des Vorsitzenden wurden unter Mutationen 2 Passivmitglieder einstimmig aufgenommen. Die weiteren Traktanden wickelten sich glatt ab, wobei der geplante Fastnachtsanlass einstimmige Annahme fand. Wir hoffen also, Samstag, den 19. Februar, bei unserm, Freund Kaspar Lustenberger, Hotel Sinrplon, eine grosse Zahl von Kollegen mit ihren Angehörigen, erwarten zu dürfen. Näheres darüber siehe Tageszeitungen. Clubmitglieder geniessen gewisse Vergünstigungen. Das Tragen der Clubabzeichen ist obligatorisch. X. M. Esha, ein neuer Benzinzusatz. Seit ca. % Jahr kommt ein Benzinzusatzmittel Esha in den Handel, das, wie aus Attesten des Eidgen. Materialprüfungsamtes hervorgeht, gewöhnliches Benzin zu einem Superbrennstoff veredelt. Ein weiterer Vorteil dieser Mischung ist die erhöhte Aktanzahl, wodurch die Klopffestigkeit des Motors verbessert und dieser leistungsfähiger wird. Esha-Zusatz befördert die Verbrennung dermassen, dass sich kein Rus« mehr ansetzt und dass schon vorhandene Russansätza sukzessive aufgelöst und verbrannt werden. Esha enthält übrigens ein erstklassiges Obenschmiermittsl, und hilft somit dank seinen Eigenschaften, die Unkosten zu reduzieren. Schweisskurs. Vom 14. bis 19. März 1938 findet in Basel beim Acetylen-Verein der Kurs für autogenes und elektrisches Schweissen statt. Redaktion: Dr. A. Locher. — Dr. E. Waidmeyer.. Dlpl.-Ing. F. O. Webtr. Die Ausstellungs-Hallen des SALON DE L'AUTOMOBILE sind zur Bekämpfung von event. Brandausbrüchen mit Jiinimax=!faue>dösch=Apparaten ausgerüstet. Minimax A.-G. Zürich (gegr. 1902) Unseren werten Kunden und Freunden machen wir die schmerzliche Mitteilung, dass der Geschäftsleiter unserer Zürcher Filiale und Werkstätte, Badenerstr. 329. Herr Karl Schad heute nacht an den Folgen einer Operation unerwartet verschieden ist. Wir verlieren in dem wertvollen Mann einen langjährigen, treuen und verdienten Mitarbeiter. Wir werden ihm ein gutes Andenken bewahren. 14. Februar 1838. Direktion und Personal der Robert Bosch A.-G., Genf-Zürich