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E_1938_Zeitung_Nr.016

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14 Automobii-Bevne —

14 Automobii-Bevne — 16 Sie: « Im Kopf habe ich schon alles beieinander. Pass auf, es wird wunderbar! Ich rauss nur noch beim Finanzminister um eine Privataudienz ansuchen, wegen den Budgetfragen, und dann...» Er: «Also erzähl, was gibt es denn Neues?» «Ich könnte wirklich mit Euch kommen! Da ich aber nichts zum Anziehen habe, bin ich natürlich schon jetzt wie ein Narr herumgelaufen, habe mir alle Auslagen angeschaut und eine Menge Mode Journale gekauft. Man kann nie früh genug anfangen, alles zu fiberlegen. Ich habe eine Menge Ideen, höre mir zu. Es wird fabelhaft! Ich habe auch einen wundervollen Stoff gesehen, langhaarig und weich, ein Gemisch von Flaum und Kamelhaar, weisst du, so ähnlich, wie eure neue Autodecke. Den gibt es in allen Modefarben, Cyklam, Türkis, Himbeerrot — es tut einem die Wahl weh — drum habe ich mich auch für Mi-Parti entschlossen ...» «Pardon? was für eine Partie?» «Ach, du weisst wieder nicht was das ist; das trägt man doch jetzt so viel ! Das ist, wenn zum Beispiel bei einem Kleid der Rükken andersfarbig ist als der Vorderteil, oder links und rechts verschieden ist oder so, verstehst du? Aber bitte, unterbrich mich nicht! Also oben wird es weiss, das steht mir am besten, wenn ich braun bin, und unten tannengrün. Ein kurzes, loses Bolero, eventuell sogar ein kleines Cape — wäre das nicht besonders originell? —• und eine weite Pumphose. Dazwischen sieht man den breiten, geschlungenen Gürtel aus weinrotem Schnürlsamt, die Enden können seitlich etwas herunterhängen. Dazu Fäustlinge aus dem gleichen Material und...» «Moment » «Wart doch, ich bin ja noch nicht fertig...» «Verzeih, aber sag, beim Tanzen wird dir doch unsinnig heiss werden, wenn du so schrecklich viel anhast!» «Tanzen ? ? ? » «Ja, deshalb geht man doch schliesslich hin!» 1 «Na weisst du, so etwas! Ich will doch so Viel als möglich in der frischen Luft sein und auch nicht spät ins Bett gehen.» rrpxx zum Staatmachen oder zum Skifahren? «Jetzt kenn ich mich leider überhaupt nicht mehr aus! Wovon sprichst du eigentlich? Du hast mir doch eben dein Kostüm fürs Künstlerfest beschrieben, nicht?» «Künstlerfest? Ich rede doch jetzt seit einer Viertelstunde von meiner Ski-Dress! Hast du das nicht begriffen?» «Mein liebes Kind, ich habe zwar eine etwas lange Leitung, aber du hast doch eben in den glühendsten Farben das Kostüm eines Maharadschas beschrieben, es hat bloss der Turban gefehlt. Ich habe gerade daran gedacht, mich in die «Lieblingsfrau» zu verwandeln, um ein würdiger Begleiter...» «So, du machst dich lustig über mich? Dann erzähle ich dir überhaupt nichts mehr, und du wirst mich erst in der Bahnhofhalle oder auf dem Skifeld bewundern dürfen. » «Bewundern? das sicher nicht; denn wenn du so ausrücken willst, dann schicke ich dich postwendend nach Hause. Man sieht, dass du noch nie auf Brettern gestanden bist/ Ein richtiges Ski-Häschen wirst du werden. Bei deinem ersten Auftreten garantiere ich dir einen ganz grossen Erfolg! Auf dem Uebungsfeld wird die angesammelte Menschenmenge ein Verkehrshindernis bilden.» «Aber geh', ich habe doch gelesen, man sieht sogar hellgelbe und himmelblaue Skianzüge in St. Moritz ...» «Ja, und diese exotischen Blüten auf dem Uebungsgelände tragen alle die Marke «Made in USA». Sei doch vernünftig, du willst doch skifahren und nicht eine Modeschau veranstalten! Wenn du einmal bei deinem ersten Stern mit dem Kopf im Schnee steckst und das rechte Bein nicht weiss, was das linke tut, wenn dir der Schnee überall hineinkriecht, dann werden dir alle Bolero-Cape-Mi-parti- Ideen vergehen. Das kannst du mir glauben! Es handelt sich vor allem darum, den Schnee, der es besonders auf Anfänger abgesehen hat, von der Zweckmässigkeit der Ausrüstung zu überlisten! Darf ich bitte jetzt ein bisschen sprechen?» «Ja, aber das sag ich dir gleich, unmodern und wie aus dem vorigen Jahrhundert will ich auch beim Skifahren nicht aussehen!» des «Beinkleides» wirkt durch «Adhäsion» auf die Bluse und hindert sie am Hinaufrutschen. Das hat es vor kurzem noch nicht gegeben. Wenn du dann noch obendrein ein paar bunte, kunstgewerblich angehauchte Hosenträger haben willst oder einen breiten Ledergürtel, ist nichts dagegen einzuwenden. Der zweite strategisch wichtige Punkt ist der Uebergang von der Hose zum Schuh. Da gibt es seitlich zuzuhakende Schneebänder oder Gamaschen, die hochelegant wirken! Das Schuhwerk ist wenigstens ebenso wichtig. Es soll leicht, schmiegsam und das Oberleder wenn möglich aus einem Stück sein. Je weniger Nahten am Schuh angebracht sind, desto weniger oft wirst du Schnupfen bekommen. Und kalte Füsse sind der Anfang allen Uebels, das hat schon Napoleon nach der Schlacht bei...» «Bitte zur Sache!» «Soll ich vielleicht vom Pullover reden, der warm, leicht und porös sein soll ? Der darf auch haarig und wollig sein, denn damit wirst du ja nicht im Schnee herumkugeln.» « Ich weiss nicht, warum du immer von «Sternen» und «Kugeln» redest? «Da kann ich dir nur mit Sprichworten kommen, zum Beispiel: aller Anfang ist schwer, — es fällt kein Meister vom Himmel...» « Und wie heisst nur das Sprüchlein vom Splitter im Auge des Nächsten? Darf ich an das Dutzend deiner sogenannten Ski-Krawatten erinnern? Besonders an das Leopardenf eilstreif chen, das von einem Holzring zusammengehalten wird, das Geschenk aus Paris! Nur weil du immer von «Zweckmässigkeit» sprichst. Und die Lederinkrustation auf deinem Ski- Janker? Und die feschen buntkarierten Taschentücher?» «Mit den Krawatten hast du recht. Das ist meine Schwäche. Aber die ledernen Schulterteile, die du eben als eitlen Tand schmähen willst, haben eine tiefere Bedeutung. Wenn ich die Ski auf der Schulter trage, wird dadurch mein zartes Schlüsselbein geschützt — natürliche Fettpolster konnte ich mir bisher nicht anlegen — und ausserdem (das kannst du nicht wissen) ist der klebrige Klister vom Leder viel leichter wegzubringen als vom Stoff. Auch die bunten Taschentücher haben ihren praktischen Wert. Schau dir mal ein weisses Schneuztüchlein in einer Schneelandschaft an. Die Konkurrenz hält es nicht mal in ungebrauchtem Zustand aus, geschweige denn nach einer Woche ...» « Na so etwas ! Aber was zieht man am Abend an, Hüttenzauber und so?» «Pelzgefütterte Eskimopantoffel, einen trokkenen Rock statt der Hose und eine nette frische Bluse.» «Und für elegant?» «Das hängt dann eben von deinem Budget ab. Ich trage meine Habe auf dem Rücken herum. Falls du einen Schrankkoffer auf die Hütte mitnehmen wolltest, dann wirst du auch das dazugehörige Hotelpersonal beistellen müssen, das dir die Sachen hinaufschleppt!» Marion Handl, Paris. Eine Braut fliegt Bei einer Hochzeitsfeier In der Londoner Sant-Margaret-Kirche ereignete sich ein peinlicher Zwischenfall. Mehr als fünfhundert Gäste der vornehmsten englischen Gesellschaft hatten sich in dem mit Blumen geschmückten Gotteshaus eingefunden, um der Trauung Lady Cecilia Wellesleys mit John Claude Smiley beizuwohnen. Lady Cecilia ist eine direkte Nachkommin des Feldmarschalls Wellington und mit den Spitzen der Londoner Aristokratie verwandt. Dem Paare waren von den prominenten Mitgliedern der Society, darunter auch vom Herzogspaar von Kent, wahrhaft fürstliche Geschenke zugekommen. Am Abend vor ihrer Trauung scheint sich jedoch Lady Cecilia die Heirat überlegt zu haben. Kurz entschlossen telephonierte sie um 3 Uhr früh ihrem Bräutigam, dass sie ihre Verlobung löse. Sie lehnte es trotz seiner inständigen Bitte ab, ihrem Verlobten Aufklärungen über ihren sonderbaren Schritt zu geben. Lady Wellesley verständigte ihre Mutter vom Unterbleiben der Trauung und bat sie, mit ihr nach Paris zu fahren. Zeitig morgen erschien Lady Cecilia mit ihrer Mutter auf dem Flugplatz in Croydon und bestieg das fahrplanmässige Flugzeug nach Paris. Die plötzliche Willensänderung der jungen Dame, deren Launen die Gesellschaft seit Jahren in Atem halten, hat bei den Hochzeitsgästen einiges Aufsehen hervorgerufen. Wann ist das Auto am gefährlichsten ? Die Verkehrsbehörde von Washington hat soeben eine interessante statistische Untersuchung beendet: die Beziehung der Zahl der Unfälle zum Alter der Autos. Zur Ueberraschung stellte sich heraus, dass nicht etwa, wie man gemeint hätte, die ältesten Autos am stä'rksten an der Unfallszahl beteiligt sind, sondern die Kraftwagen zwischen dem ersten und zweiten Jahr. Die wertigsten Unfälle weisen ganz neue Wagen und Autos, die über fünf Jahre alt sind, auf. Die Zahlen der sonderbaren Statistik treffen sicherlich zu, so paradox auch ihr Ergebnis klingt. Auch der naheliegende Fehler, die Zahl der Unfälle nicht in Beziehung zu der Gesamtzahl der Autos von der betreffenden Altersklasse zu setzen, ist vermieden. Man könnte nämlich einwenden, dass die Autos im Alter von ein bis zwei Jahren deshalb an der Spitze der Unfallstabelle figurieren, weil eben die meisten Autos auf der Strasss dieses Alter haben. Mit dem Einwand haben die Statistiker der Verkehrsbehörden in Washington natürlich gerechnet. Sie stellten fest, dass 15 Prozent der im Verkehr befindlichen Autos ein bis zwei Jahre alt sind, diese Altersklasse aber mit 21 Prozent an den Verkehrsunfällen beteiligt ist. Trotzdem scheint die Statistik ein wenig schief aufgezäumt zu sein. Es geht offenbar nicht so sehr um die gefährlichen Jahre der Autos, als um die gefährlichen Jahre der Autofahrer. Wenn man das berücksichtigt, erklärt sich das Paradoxon. Die ganz neuen Autos verursachen deshalb die wenigsten Unfälle, weil die Fahrer darin noch überaus vorsichtig sind und sich kein© Bravourleistungen zumuten. Fährt man aber schon ein Jahr, so wird man bereits mutiger und leichtsinniger. Das gefährliche Jahr des Autos, in Wahrheit: seines Lenkers beginnt. Nach dem zweiten Jahr sinkt die Unfallhäufigkeit wieder ab, um mit dem fünften ihren Tiefpunkt zu erreichen. Warum? Wohl well jetzt ein calter» Fahrer den Wagen steuert, der den Ehrgeiz des Ueberholens und den Rausch der Geschwindigkeit als Kinderkrankheiten schon abgelegt hat und der zudem die Tücken und Schwächen seines Autos berücksichtigt. Damit ist das gefährliche Alter des Autos übertaucht, das eigentlich eine gefährliche Jugend des Fahrers war. (Nach dem «Neuen Wiener Journal».) Nach strenger Arbelt den wohlverdienten BECHER Jlggl + WOtMck «Nein, mein Schatz, da ist keine Gefahr. Im Gegenteil, du sollst dich mit den neuesten Er- . rungenschaften der Technik schmücken! Reissverschluss in allen Farben und erst gestern eingelangte Stoffe, aber glatte, dichtgewebte und nicht langhaarige, von denen du schwärmst. Da wärst du nach jedem Stern ein schöner Schneemann! Die Grundlage für deine Ski-Garderobe ist eine gutsitzende, nicht spannende, nicht zu enge, nicht zu weite Hose und eine leichte, gut zu schliessende Jacke, beides natürlich wind- und wasserdicht. Nicht zu hell, damit es nicht schmutzt, und nicht zu dunkel, damit man nicht jedes Stäubchen darauf sieht. Ueber die künstlerische Ausgestattung dieser beiden Stücke werde ich nicht viel mit mir reden lassen. Da ist Einfachheit die Hauptsache. In den Details kannst du dann deiner Phantasie freien lauf lassen, da kann nicht mehr allzu viel passieren. Aber bitte, keinen Tirolerhut, der dir am Spitzel oben sitzt und bei der ersten gemässigten Schussfahrt davonfliegt Ja also, der allen Skifahrern bekannte Zwischenraum zwischen Jacke und Hose, der bei tiefer Hocke und schöner Vorlagen entstehen könnte, muss vermieden werden. Ein elastisches Band an der Innenseite Verkehr mit Künstlern. Die Schauspielerin Blanche Dergan war bei Liebermann zu Besuch. Sie war begeistert: «Man sollte eigentlich nur mit Künstlern verkehren.» Liebermann ragte :«Warum denn?» «Die Künstler sind die reinen Menschen!» Darauf der berühmte Maler: «Na, wat mir anlangt, ick war immer so viel Schwein, wat ick nur hab' dürfen.» Im Cafe sitzen zwei Herren und reden kein Wort. «Ach!» stöhnt endlich der eine. «Nun hör 1 ja auf, von deinen Geschäften zu reden!» ruft da empört der andere. Besucht ALGERIEN! Eine Reise nach Nordafrika ist heute für jedermann erschwinglich. In 7 Tagen besuchen Sie BOU SAADA am Eingang der Wüste und ALGIER, die grosse Hafenstadt. Preis ab Marseille nur Fr. 150.—. In 10 Tagen besuchen Sie ALGIER und Umgebung, den AFFENFLUSS, die Schluchten der CHIFFA, die römischen Ruinen von TIMGAD, die Oasen BISKRA und BOU SAADA für nur Fr. 280.- ab Marseille. In 14 Tagen besuchen Sie den Süden Algeriens mit den malerischen Oasen DJELFA, GHARDAIA, OUARGLA, TOUQ- GOURT für nur Fr. 620.—. Alle Preise verstehen sich inkl. Meeraberfahrten von und nach Marseille. (Preisänderungen vorbehalten) Auskunft, Prospekte und Billette bei allen Reisebureaux.

N» 16 [Automobil-Revue 15 Zweierlei Wintertreuden Photo Hart, Cuidentag Photo Gabsrell, Thalwil Wochenschau der Abenteuer Er lief dreimal um die Welt Kapstadt: Genau an seinem 52. Geburtstag ist Johann Woitesch in Kapstadt eingetroffen. Man hat ihn hier als einen der energischsten Menschen unserer Zeit gefeiert und begrüsst. Schliesslich ist Woitesch seit dem 1. Juli 1927 ununterbrochen unterwegs und hat in dieser Zeit eine Strecke von 80 000 Meilen zurückgelegt. Das ist rund dreimal die Strecke um den Erdball. Woitesch hatte nämlich auch damals, vor mehr als 10 Jahren, den Entschluss gefasst, einmal um die Erde zu wandern. Dann aber gefiel es ihm so gut auf der Wanderschaft, dass er sich nicht weiter beeilte. Er bot in Kapstadt mit seinen 52 Jahren ein Bild der Energie, der Gesundheit und der Kraft. Er versicherte, trotz seines Aufenthaltes in den verschiedensten Temperaturen und unter den seltsamsten Klima-Erscheinungen niemals krank gewesen zu sein. Nur einmal habe er im Nil-Gebiet ein wenig Malaria gehabt. Lange Zeit hatte er zwei Dobermann-Hunde bei sich. Aber als er in Chile einmal 4 Tage ohne Wasser war und ein Indianer ihn rettete, brachte die Rothaut nur ihn in Sicherheit und weigerte sich, das Leben eines Menschen für jene beiden Hunde aufs Spiel zu setzen. Wo der Arzt noch ein Abenteurer ist Montreal: Wenn der Winter über Neu-Schottland herniedergesunken ist, dann sind meist für viele Monate alle Verbindungen unterbrochen. Als Dr. Philipp Magonet in Sidney auf Neu- Schottland einen Hilferuf aus Dingwall erhielt, erkundigte er sich vergebens nach einer Möglichkeit, der Frau, die dort um Hilfe rief, auf schnellstem Wege Rettung zu bringen. Denn Dingwall liegt an der nördlichsten Spitze der Cape-Breton-Insel. Viermal machte Magonet den Versuch, mit einem Schlitten und einem Pferd über die zugefrorenen Eisflächen zu der Insel hinüberzukommen. Dann rief er kurzentschlossen nach einem Militärflugzeug und Hess sich, nach einer raschen Instruktion über den Gebrauch eines Fallschirmes, nach Dingwall fliegen. Er sprang dort ab, suchte eiligst einen Landeplatz für die Maschine, steckte die nötigen Rauchzeichen auf und überliess es dann dem Piloten, eine Landung vorzunehmen. Dr. Magonet kümmerte sich um die Patientin, die Gattin eines Fischers, die mit einer schweren Niederkunft rang. Er wollte die Frau unbedingt im Flugzeug in das nächste Krankenhaus überführen. Jedoch war seine Patientin für den Transport zu schwach. Er leitete also künstlich die Geburt brachte das Kind gut zur Welt Als er sich weiter auf Dingwall umschaute, stellte er grauenvolle Spuren von Unterernährung fest, Kinder im Alter von 14 Jahren hatten noch nicht ihre zweiten Zähne. Dr. Magonet ist nach Montreal weitergeflogen, um für das verhungernde Dorf an der Nordspitze der Cape-Breton-Insel Hilfe herbeizuholen. Da musste der General auf den Elefanten schiessen Kalkutta: In der Nähe von Lucknow wurde eine Ortschaft mehrere Tage hindurch von einem wahnsinnig'gewordenen Elefanten schwer bedroht. Tag und Nacht kam man nicht zur Ruhe. Das Tier hatte sich offenbar in den Kopf gesetzt, die ganze Ortschaft dem Boden gleich zu machen. Bis vor einigen Wochen gehörte der Elefant zu einer Arbeitskolonne des Generals Sir Douglas Baird. Ohne ersichtlichen Grund wurde das Tier auf einmal vollkommen irrsinnig, warf alle Personen, die in seine Nähe kamen, zu Boden und zertrampelte drei Mahouts, die den kranken Elefanten zur Vernunft bringen wollten. Schliesslich ergriff das ganze Dorf, in dessen Nähe sich die wahnsinnige Bestie aufhielt, die Flucht. Die Arbeitskolonne wusste sich nicht anders zu helfen: Man alarmierte den General, der mit dem Auto in der Nähe der Ortschaft eintraf, zwei Inder mit sich nahm und zwei Stunden später den Riesen durch zwei Schüsse tötete. ein und Aus der Lepra-Kolonie entflohen Sidney: Man will jetzt den Versuch machen, den Weg zu verfolgen, den jener Leprakranke in den letzten 12 Tagen bewältigte, als er aus seiner Lepra-Kolonie ausbrach und, von Heimweh und Sehnsucht gepackt, wieder nach Hause zurücklief. Denn diese von ihm gewählte Strecke ist ohne Zweifel die kürzeste Verbindung, die man bisher auf dieser Linie kennt. Der Eingeborene folgte offenbar nur seinem Instinkt. Er war in einer Lepra-Kolonie in der Nähe von Port Darwin im Nord-Territorium untergebracht worden. Zwei Monate hielt er es dort aus. Dann machte er sich auf den Heimweg. Er schwamm durch zwei Meeresarme, die von Haien dicht besetzt waren. Er wanderte ganz allein quer durch den Dschungel und paddelte 50 Meilen quer über den offenen Ozean, in einem ganz primitiven Kanu, das er am Ufer gefunden hatte. Während der Weg vom Wohnsitz seines Stammes bis zu jener Lepra-Kolonie sonst auf 6 Wochen berechnet wurde, kam er nach genau 12 Tagen zu Hause an. Das Zitronenwunder Duschan Tomitch, der Bürgermeister des lugoslawischen Marktfleckens Vrajs, war von allen Aerzten wegen seines Magenleidens als Todeskandidat bezeichnet worden. tNützt es nichts, schaden kann es jedenfalls nichts», dachte sich Tomitch und hörte einfach auf zu essen. Das einzige Nahrungsmittel, das er zu sich nahm, waren 15 Zitronen täglich. Nach 20 Wochen erschien er wieder bei seinem Arzt. Er hatte allerdings 45 Pfund abgenommen bei seiner Kur, aber — der Doktor konnte es nicht leugnen — er war kerngesund 1 cpr. „MEWO"-Ski-Halter Meine Gäste rühmen: ANDERMATT Die Drehscheibe der Alpen Als Absteteequartiei zu Ihrem Vorteil das Iromiortabl T.O.S. Sie sind aut aufgehoben, sei's In freundlichen Zimmern, Im heimeligen Spelserentaurant oder Lesezimmer, sel's Im Restaurant Rathanskeller, oder auf der Restaurationsterrapee, im originellen TeSBinersttibli, oder im behaglichen Klubzimmer. Der Besitzer (genannt „Sonnenraigstei") hat nichts von einem Grand -Hotelier, aber alles von einem Wahrschauen, ehr. liehen Gebirgler Urseren-Geblüts, kein Knixemaoher, sondern unaufdringlicher Freund seiner Gäste. Schnee'Garantie ab 20. Dezember bis 15. April, ansonst Gratis-Ferien. Eigene Garage - Park - Dienst-Auto-Service - Telegr. Sonne • Telephon 16. &h,e D tu. § p n R T-HOTE L SONNE Geisch uf Bärn, geisch ids Casino! Erhältlich in Garagen, Fr. 48.- Zubehörgesehäften und , MEWO S.A., GENF RuedelaMairie,6. Tel. 54.553 ROMANE finden Siö nebst einer Film- und Modeseite in jeder Nummer der" ROMAN-QUELLE Am Freitag./Samstag