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E_1938_Zeitung_Nr.016

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16 Automobil-Revue —

16 Automobil-Revue — N° 16 !Beim Rätselecke «Sieh mal den Vogel dort, Mabel! Ist es nicht komisch, sein Leben lang mit so einem drolligen Ding auf dem Kopf herumlaufen zu müssen?» (Humorist.) wer zuerst kommt. «Eben wollte ich einen Kuss, Geliebte, und nun kommt mir wieder der alberne Lippenstift zuvor!» «Tja, mein Lieber, wer zuerst kommt, malt zuerst!» * • * Die grösste Sorge. «Hast du gesehen, dass Olga anfängt, grau zn werden?» «Hat sie pekuniäre Sorgen?» «Ja — sie hat kein Geld, sich die Haare färben zu lassen!» * * * Ein Kavalier. Ein kleiner Herr von 10 wartet auf eine kleine Dame von 8 Jahren vor dem Häuschen im Stadtpark. Sie tritt heraus und sucht in ihrem Portemonnaie. «Oh, es ist schon alles beglichen», sagt ihr vornehm der kleine Kavalier. In der Ehe. Der Maler Prof. K. H. lebt mit seiner Frau in Unfrieden. Bevor die Scheidung durchgeführt ist, hat er sich in eine andere Wohnung zurückgezogen, in die jedoch eines Tages die rabiate Gattin zwecks einer Auseinandersetzung eindringt. In deren Verlaufe erhält er eine Ohrfeige. Er eilt zum Telephon und alarmiert das Ueberfallkommando. «Entfernen Sie meine Frau», ruft er den Eintretenden entgegen, «sie hat Hausfriedensbruch begangen!» «Ja, wenn die Herrschaften leider verheiratet sind», muss er daraufhin hören, «so sind wir machtlos. In der Ehe gibt's keinen Hausfrieden!» Ja dann... Altmodische Dame: «Mein Fräulein, ich finde es recht unpassend, dass Sie mit Herren sprechen, die Ihnen nicht vorgestellt wurden.» Moderne Dame: «Oh, dann würde ich brotlos werden.» Altmodische Dame: «Brotlos? Wieso?» Moderne Dame: «Ich bin Telephonistin.» Göschenen SW. 1 ! ümladesteüe für die Antos nach und von Airolo. Kalte und warme Speisen zn jeder Tageszeit. Auskunft über Fahr- und Tranaportverhältnisse. Tel. 2.11. (Nicht zu verwechseln mitHotei Bahnhof.) Höfliche Empfehlung Steiger-Qurtner. Das schöne Eigenheim ganz neuzeitlich eingerichtet... und gesund dazu, Kaum ein Material dichtet besser als Holz. Deshalb sind die Zimmer im Winter warm und im Sommer angenehm kühl. Wir sind im Bau von Holzhäusern seit Jahrzehnten führend und senden Ihnen auf Wunsch gerne unsere reich illustrierte Broschüre ......••••-••••• hier abtrennen -•••-•-•»••••••••• Senden Sie mir kestenl« und unverbindlich Ihre Bro. tchüre mit zahlreichen Abbildungen von Chalet-Typen, modernen Holzhäusern und Novelly-Villen, c Streue i. Orl t . An die Winkler-Werke. Fribourg Name und Vorname J ..••.*»..»••—..»...•«•»»«,..~W.M •»*»••« (Bitte deutlich Khrelben) Witickler-Werke - Fribourg Das Missverstindnis. «Diese Dame», sagte der Untersuchungsrichter, «behauptet, von Ihnen durch Ansprechen belästigt worden zu sein.» «Das ist wohl ein Missverständnis. Ich suchte die Schwester meines Freundes, die mir als eine besonders stattliche Dame beschrieben worden war, mit klassischen Zügen, einer entzückenden Figur, wunderhübsch gekleidet ...» «Ich möchte wirklich nicht,» sagte die Zeugin schnell, «dass gegen diesen Herrn irgend etwas unternommen wird. Ein Irrtum kann jedem einmal passieren.» Das Kennzeichen. Marianne ist Modeberichterstatterin. Eines Tages wurde Marianne entlassen. «Warum, meine Herren?» «Unsere Leserinnen behaupten, Sie wären ein Mann.» «Wie kommen denn Sie auf diese verrückte Idee?» «Weil Sie immer wieder schreiben, wie man aus alten Hüten neue Hüte ohne grosse Kosten umarbeiten kann.» * • * Ueppiges Haaz. «Immer habe ich ein Haar von der Köchin in der Suppe, Ober! Merkt die Person das denn gar nicht?» «Ach wo! Die hat ja so viele...!» «Kannst du mir sagen, was eigentlich Flirt heisat?» «Genau übersetzt: erotische Bastelstunde.» Ans Amerika. Schwiegervater in spe: «Mit welchem Einkommen werden Sie meine Tochter erhalten können?» - Freier: «Mit jährlich fünftausend Dollar.» - Schwiegervater nachdenklich: «Wenn ich dazu die Apanage meiner Tochter mit fünftausend Dollar rechne.«.» - «Verzeihen Sie», bemerkt der Freier, «die habe ich in den obigen Betrag schon eingerechnet.» * * * Mrs. Johnson zeigt ihren Freundinnen ein Porträt, auf dem sie als Kind in den Armen ihrer Mutter zu sehen ist. «So habe ich vor zwanzig Jahren ausgesehen!» - Eine Freundin: «Oh, wie hübsch. Aber sage mir, was macht das Kind dort in deinen Armen?» * * Aus der Rede einer amerikanischen Frauenrechtlerin: «Die Ehemänner sollen sich mit den Frauen in die Hausarbeit teilen. Wir verachten jene Ehemänner, die die Hausarbeit ganz allein verrichten wollen.» * • * Mr. Brown hatte sich bei einem Autounfall ein Bein gebrochen und ging noch ein Jahr nach dem Unfall auf Krücken. Wegen der Höhe der Entschädigungssumme stand er mit seiner Versicherungsgesellschaft in einem Rechtsstreit. Ein Freund besuchte ihn und erkundigte sich, ob er wirklich noch immer auf Krücken gehen müsse. Mr. Brown erwiderte: «Mein Arzt hat mir längst erlaubt, ohne Krücken zu gehen, mein Rechtsanwalt hat es mir aber strengstens verboten.» Geschmacksache. Als das junge Paar im Zoo war, stand es vor den Affenkäfigen. «Komm, bitte, Richard», sagte sie, ich möchte so gern die Adler sehen.» «Lass uns doch hierbleiben», antwortete Richard, «mir gefallen die Affen viel besser!» «Du denkst auch bloss immer an dich!» seufzte Hilde. • * «Gnädige Frau, darf ich Ihnen die Pakete abnehmen?» (Präger MontagsbUtt.) Auflösung des Ergänzungsrätsels. 1. Alemannen. 2. Malediven. 3. Spalentor. 4. Katalexis. 5. Singalese. 6. Uebermalen. 7. Pauschale. Liste der richtig eingesandten Lösungen: 3 Punkte: T. Ackermann, Riniken; J. Aebischer, Merenschwand; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; E. Benz, Goldach; M. Bertschmann, Basel; Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; H. u. R. Christen, Suhr; Dr. A. Dietrich, Zürich; Frl. T. Ebner, Allschwil; Frl. M. Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Ch. Gebhardt-Bucher, Basel; Frau L. Gehrig, St. Gallen; Frau H. Gerber-Baumann, Aarwangen; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; J. Gusun, Schönenwerd; E. Gut, Forch; Frau Gysin-Rieder, Liestal; Frl. A. Hagmann, St. Gallen; Frau J. Hopf, Bem; W. Hohl, Bern; Frau Hörn, Bern; Frau G. Hunziker, Riehen; Frau F. Junker, Töss; Frau R. Kallen-Bühlmann, Grenchen; E. Kasper, Mariastein; Frau J. Keppeler, Rheineck; K. Keusen, Biel; Frau Krähenbühl, Niederwangen; G. Laepple, Basel; Frau V. Lanz-Oetiker, Solothurn; Frau M. Läubli, Ermatingen; E. Lindenmeier, Basel; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; F. Marti-Ziegler, Langenthai; Dr. E. Meier, Unterkulm; F. Meier, Zürich; P. Meier, Bern; P. Michel, Ostermundigen; Frl. A. L. Müller, Morges; T. Müller, Bern; M. Nievergelt, Zürich; P.. Nikiaus, Wabern; J. Nussbaumer, Benzenschwil; Frau L. Rock, Basel; A. u. E. Rohr, Hunzenschwil; Frau Ch. Rohr-Heiz, Buchs; Frl. M. Romer, Basel; L. L. Schmidlin-Lindt, Langenbielau; P. Schmidti Zürich; L. Schmitt, Basel; Frl. M. Schweizer, Glarus; G. Siegrist, Bern; H. Sommer, Zürich; Frl. M. von Tobel, Bem; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. L. Wamat, Basel; Frl. A. Weidmann, Münchenstein; F. Wenger, Bern; W. Wetterwald, Rüschlikon; Frl. E. Wnteler, Glarus; Frl. H. Wyss, Bern; G.Winter, Zürich- 1 Punkt: A. Künzle, Wattwü; H. Tagwerker, Herisau. Die Katalexis. Was ist die Katalexis? Eine Krankheit im Hirni oder im Rückenmark, nicht ganz ungefährlich, denn sie schafft Gedächtnislücken. Der Onkel hat tatsächlich dem Singhalesen das h unterschlagen (mit h wäre leider aus dem ganzen Rätsel nichts Poetisches Silbenrätsel geworden). In einem solchen Fall nimmt man die sanft zur Stirne deutenden Mahnfinger der Nichten und Neffen eben in Kauf. Was hättet Ihr davon, wenn es keine orthographischen Fehler gäbe? Ihr lauert ja nur so darauf, dem Onkel einen Nasenstüber oder Rippenstoss zu versetzen. Immeris - bock - ehe - ehern - dat - de - de - den - die - ei - er - ge - ho - i - im - ma - me - nah nei - ner - nig - nitz - no - o - reh - rei - rieh run - rung - sehe - se - ta - tel - the - the - tik. Füg die Silben fein zusammen Zu Begriffen und zu Namen; Dann nimm der Buchstaben erste und dritte und lies - so wie es nun mal Sitte - Sie von oben nach unten schnell, Gleich wird's in deinem Kopfe hell: Du findst von Hebbel eine Weisheit, Die gültig ist zu jeder Zeit. 1. In Nordspanien eine Stadt. 2. Wandernd' Volk keine Wohnung hat. 3. Eine Palmenfrucht aus heissen Zonen; 4. Worauf stets alle Menschen wohnen. 5. So nennt im Glas den Rest wohl man; 6. Zur Hilf' im Haus stellt man ihn an. 7. Für Biene ist's ein andres Wort. 8. In Sachsen ist's ein grosser Ort. 9. Die Biene sammelt's fleissig ein. 10. Sein Portemonnaie steckt man hinein. 11. Ein mächt'ger Baum im Wald steht hier. 12. Und dieses ist ein Wäldertier. 13. So nennt man Essen und auch Speise. 14. Ein Gotenkönig, gross und weise. 15. Eine Fahrt in weite Ferne. 16. Schönheitslehre hab' ich gerne. Die richtige Lösung zählt 4 Punkte. hin sei bedankt, guter Basler Beppi, dass du die Erwähnung des Spalentors als Wohltat empfindest und deiner Genugtuung Ausdruck gibst. Das ist doch viel mehr wert afs ein vergessenes h beim Singhalesen und daran geknüpfte Betrachtungen über die Katalexis des Onkels. Uebrigens hörte ich kürzlich ein Gespräch mit an. Einer sagte zum andern, er sei Diabetiker. «So, so», sagte der andere langsam und verständnisvoll, «und ich bin en Effretiker.» Und dabei sind die Effretiker an sich so wenig krank wie die Katalektiker. Es isch Zyt. Guet Nachtl Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid. 4 Bücher für Kaufleute: Französisch für Kaufleute Von Georges Vacheresse Englisch für Kaufleute Von Prof. Dr. A. Lätt Spanisch für Kaufleute Von Prof. Dr. A. Steiger Italienisch für Kaufleute Von Prof. Dr. M. Alani Einsendetermin: 26. Februar 1938. Jedes Werk zerfällt in 5 Hauptteile, wovon der erste In knapper Form die staatliche und wirtschaftliche Einrichtung sowie Handel und Verkehr in den betreffenden Ländern behandelt. Der «rweite Teil trägt die Ueberschrift „Handelskorrespondenz und Organisation der Korrespondenzabteilung". Dieses Kapitel ist ein meisterhaftes Abbild der Handelspraxis. 90 Seiten Wörter und Mustersätze bilden den dritten Teil. Dieser Teil bedeudet für den Korrespondenten das nie versiegende Nachschlagewerk, das ihm über alle Klippen hinweghilft. Nicht nur dem Handel, sondern auch dem Bankverkehr ist eingehend Rechnung getragen worden. Der vierte Teil ist betitelt: „Korrespondenz und Handelskunde". Gegen 200 Musterbriefe, die zum grössten Teil Originalbriefe sind, enthält dieses Kapitel. Die Briefe bestehen aus drei Teilen: Der Inhaltsangabe, dem Brief und den Erläuterungen. Diese am Fusse des Briefes angebrachten Erklärungen machen den Benutzer auf sprachliche und handelsübliche Eigentümlichkeiten aufmerksam. Unsicherheiten im Sprachgebrauch machen einen schlechten Eindruck auf den Empfänger eines Briefes. Aus diesem Grunde legen die Verfasser im Schlusskapitel der Werke ihre Erfahrungen, die sie während ihrer Tätigkeit gemacht haben, nieder. Solche Bücher bedeuten für jeden strebsamen Kaufmann Kapital Verlangen Sie ein Probeheft, das viele Mustersätze aus den genannten Werken enthält. Preis jedes in Ganzleinen gebundenen Bandes Fr. 5.50 VERLAG HALLWAG • BERN A b t e i l u n g S p r a c h w e r k «

N»16 - ii Auf der Schulbank des Wissens Dia »Schulbank» von Debrecen Wird von einer «Schulbank» gesprochen, 10 denkt man bestimmt an jenes Möbel, das Mädchen und Knaben mehr oder minder gerne drükken. Die «Schul-Bank>, um die es sich hier handelt, ist eine Angelegenheit, die bei Schülern und Eltern gleich beliebt ist, was eigentlich einen einzig dastehenden Fall darstellt. Sie ist in Ungarn, in Debrecen, beheimatet und ein richtiges Geldinstitut, bei dem Schulkinder nicht nur die Einleger, sondern auch die Verwalter und Kasslerer sind. Sogar der «Generaldirektor» der Bank Ist ein Schüler. Ein junger Debreciner Volkswirt, Stefan Csanak, hat diese Bank ins Leben gerufen. Er trat vor einiger Zeit an die Debreciner Schulbehörde mit dem Vorschlag heran, eine solche Schul-Bank versuchsweise einzurichten, und zwar an einem Gymnasium der Stadt. Dem Ersuchen wurde stattgegeben, und so begann Csanak mit der Organisation Die Kinder machten sich mit Feuereifer ans Werk. Einige sammelten Küchenabfälle oder Blechdosen, andere altes Zeitungspapier, und eine Gruppe las in den Wäldern Eicheln auf. Die Ergebnisse dieser eifrigen Sammlertätigkeit wurden verkauft und der Erlös bei der Schul-Bank elnbezphlt. Die Bank nahm einen selbst ihren Gründer überraschenden Aufschwung: im Laufe der ersten irier Monate kamen nicht weniger als 6249 Pengö zusammen. Die «Bank- und Verwaltungstätigkeit» wird von den Schülern ohne jedes Entgelt ausgeübt; sie sind selber am stolzesten über ihre Erfolge. Beim Verlassen der Schule kann jeder Schüler je nach der Quote des von ihm einbezahlten Betrages seinen Anteil beim Kassierer der Schul- Bank abheben. Er besitzt dadurch eine gewisse Selbständigkeit und kann bei der Berufswahl den Eltern einen Teil der Last der Ausgaben abnehmen, was für viele Familien nicht ohne Bedeutung ist. Der gute Erfolg des ersten Versuches hat Stefan Csanak veranlasst, ein Gesuch an das Unterrichtsministerium zu richten, auch an anderen ungarischen Schulen mit der Errichtung derartiger Geldinstitute beginnen zu dürfen. Häuser, die bei Tag gebaut — und bei Nacht niedergerissen werden Auf der bevorstehenden New Yorker Weltausstellung wird unter anderm ein Musterdorf zu sehen sein, das einen Ausschnitt aus einer Ortschaft von 3500 Einwohnern darstellen soll. Eine Reihe der ausgestellten Gebäude wird in unvollendetem Zustande zur Ausstellung gelangen, um dem Beschauer die Vorteile verschiedener Bauweisen vor Augen zu führen. Während des ganzen Tages werden Maurer, Zimmerleute und andere Handwerker eifrig an der Fertigstellung dieser Häuser arbeiten — jeden Abend aber nach Schliessung der Ausstellung wird das am Tag vollendete Stück wieder niedergerissen, damit am folgenden Tag dem Publikum die' gleichen Arbeiten wieder vorgeführt werden können. Wer denkt da nicht an die alte Dam« Penelopt, die jeden Tag angesichts der drängenden Freier an ihrem Hochzeitsgewand webte, um es dann in der Stille der Nacht wieder aufzutrennen? COT. Können Fingerabdrucke gefälscht werden? Eine an sich gänzlich uninteressante und nebensächliche Verhandlung vor einem englischen Polizeigericht wird möglicherweise Konsequenzen nach sich ziehen, die Unruhe und Unsicherheit im polizeilichen Erkennungsdienst der ganzen Welt •rregen werden. Ein gewisser Pearce war angeklagt, einen Einbruch in einen Tennisclub von Croydon verübt zu haben. Als Indiz diente ein Fingerabdruck, der an einer im Clubraum befindlichen Flasche entdeckt wurde und einwandfrei Pearce zugeschrieben werden konnte. Bei dar Verhandlung nun nahm der Angeklagte von einem anwesenden Gefängnisbeamten mittels einer wachsähnlichen Masse einen Fingerabdruck und produzierte ihn so täuschend auf eine Spiegelscheibe, dass kein Sachverständiger auf den Gedanken gekommen wäre, der Abdruck wäre nicht direkt durch den Beamten verursacht worden. Pearce erklärte, er habe diese Masse auch schon an Handschuhen angebracht und dadurch gelegentlich eines Händedrucks einwandfreie Fingerabdrücke von Beamten erhalten, ohne dass diese eine Ahnung davon gehabt hätten. Da die Behauptung des Angeklagten, sein Fingerabdruck sei auf die gleiche Weise auf die Flasche appliziert dieser einzigartigen Bank. Zunächst musste allmählich das Sparkapital beschafft werden. Infolgedessen wurde jeder Schüler angehalten, jährlich mindestens den Betrag von 10 Pengö einzuzahlen. Da der Zweck des Unternehmens .darin besteht, die Kinder zu Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit heranzuziehen und an vernünftigen Gebrauch des Geldes zu gewöhnen, musste jeder worden, um ihn zu schädigen, nicht widerlegt Schüler sein Einlagekapital selbst verdient haben. Das war eine Grundbedingung, und ihre gewissenhafte Erfüllung musste nachgewiesen werden. werden konnte, sprach das Gericht ihn frei, obzwar Pearces Ausführungen von Seiten der Kriminalpolizei als phantastisch bezeichnet wurden. Der Vertreter der Geheimpolizei erklärte, man habe bereits in mehr als 500 000 Fällen Verbrechen mittels des Fingerabdruckverfahrens aufgeklärt und sich nicht ein einziges Mal geirrt. Dagegen wandte Pearce ein, dass eben in Zukunft diese Sicherheit nicht mehr bestünde; die französische Polizei, die bereits Kenntnis von seinem Verfahren habe, sei davon durchaus verblüfft und ziehe eine Änderung in ihren Methoden in Betracht. Moritaten und ähnliches Der Bückling des Polykrates In der Gemeinde Wüstewaltersdorf im Eutern gebirge fand eine Hausfrau beim Zerlegen eines Bücklings einen goldenen Ring mit einem giossen Brillanten. Da der Fisch ja auf hoher See gefangen worden war, erscheint es vollkommen ausgeschlossen, dass sich der Eigentümer des J^ujge*. jemals finden wird. ' - """ Einen anderen geheimnisvollen Fund machte dieser Tage der englische Doktor Hughes aus Bacup, al» er im Wharfefluss angelte. Er bemerkte, dass sich in seinem Angelhaken etwas verfangen hatte und war begreiflicherweise ziemlich verblüfft, als er feststellte, dass es sich um eine Reihe kostbarer Perlen handelte. Er untersuchte nun den Grund des Flusses und fand dort noch drei weitere Perlenreihen. Den Fund übergab der glückliche Fischer der Polizei, die nunmehr auf der Suche nach dem Eigentümer des Wertobjektes ist. Dramatischer Selbstmord Die reichste Bäuerin des tschechoslowakischen Dorfes Maszarfalu in Karpathorussland, Maria Szellei, lud vor einigen Tagen sämtliche Dorfbewohner zu sich ein, gab ihnen ein fürstliches Gastmahl und verteilte am Schluss ihr gesamtes bewegliches Vermögen unter sie. Als sich die Beschenkten in begreiflicher Verblüffung entfernt , hatten, sperrte Frau Szellei das Haustor ab, begoss die Möbel, die Fussböden, die Betten, kurz, alles Brennbare mit Petroleum und steckte schliesslich das ganze Haus in Brand. Dann kroch sie selbst in den Backofen, um dort den Tod zu erwarten. Als die Feuerwehr anrückte, stand das strohgedeckte Haus in vollen Flammen und brannte restlos nieder. Im Backofen fand man die völlig verkohlte Leiche der Bäuerin. cpr. sSpaziergang durch die üandesaussteuimg Da« vegetarische Restaurant Auf dem rechten Ufer, wo die Landwirtschaft untergebracht ist, herrscht der ländliche Charakter vor, auf dem linken Ufer der städtische. Der Gegensatz zwischen dem anmutigen «Dörfli» mit seinen Riegelbauten und Weinstuben und dem Mbdepavülon mit den originellen Kegeltürmen mag durch die Bildchen rechts und unten veranschaulicht werden. Zwischen den beiden Ufern bildet der See mit seinen Schiffen, Segeln und Motorbooten einen Ruhepunkt für den Besucher. Es ist ausgiebig dafür gesorgt, dass man, wo immer möglich, den Ausblick auf Set und Berge geniessen kann. Auf dem Festplate hei Wollishofen. Ein Spaziergang — gtnauer gesagt — durdi die Projektenmappe der Landesausstellung, dl* vom Mai bis Oktober 1939 in Zürich stattfinden wird. Die Zeichnungen lassen den freundlichen, sommerlichen Geist der an beiden Ufern des Zürichsees (im Belvoir- und im ZOrichhornpark) geplanten Bauten erkennen. Sie werden gleichsam um die vorhandenen Bäume herum gebaut, wi« das Bildchen von der vegetarischen Kneip* «rkennen lässt. Im wirtshausreiohen «Dörfli» — nicht vegetarisch. Die Pavillon« der Mode haben sich der Damenhutmode angMMMil Ich werde Soldat Von Ma|«r tttu Schumichtr Unter Mitarbeit zahlreicher Offiziere aller Waffen 208 Seiten, geb. Fr. 4.80. Das Buch hat den Ehrgeiz, etwas wie eine kleine Glaubenslehre für den schweizerischen Soldaten zu sein. Es ist auf der Ueberzeugung von der Notwendigkeit nnd dem sittlichen Wert der schweizerischen Landesverteidigung aufgebaut und wendet sich vor allem an den angehenden Soldaten; aber auch der fertige und gefestigte Wehrmann kann sich hier die Bestätigung und vielleicht Ergänzung eigenen Denkens und Erlebens holen. Das reich illustrierte Buch sollt» bei allen Soldaten bleibender BesiU werden. Ana dem Iahalt: 1. Abschnitt: Die Grundlagen: Vom Geist nnd Wesen des Schweizer Heeres. Das schweizerische Heer nach der Truppenordnung von 1930. Von der Aufgabe unseres Heeres. 2. Abschnitt: Der junge Schweizer wählt seine Waffe. Rekrutenzelt. Ich werde Infanterist Ich diene bei den leichten Truppen. Bei der Artillerie. Ich wähle die Fliegerwaffe. Ich will zur Fliegerabwehrtruppe. Ich gehe zur Genietruppe. Ich will zur Sanität. Ich gehe zur Verpflegungstruppe. Ich melde mich zur Motortransporttruppe. Ich werde Trainsoldat. 8. Abschnitt: Soldat sein! Vom soldatiichen Sein und Denken. Der Dienst als seelisches Erlebnis. Soldat und Staatsbürger. Trostspruch und Ermahnung an den, der nicht Soldat werden kann. Verlag Hallwag, Bern Eine Sehenswürdigkeit Küche und Keiler berühmt Familie Bledermann-Sutter, BeiiU«r d»g Hotel Engel in Baden, b. Turn. Empfehlenswerte Unterhaltungs- u. Gaststätten Odeon-Bar Hotel Sternen ZDrich-Otrllkoi Jazz-Kapelle, Einlagen, gute Unterhaltung. Franklinstrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutftf. Küche. Bescheid. Preise. Garage. Tel. 68.065. Bes.: P. WDotr. Llmmathaus am Paradeplatz am Limmatplatz Telephon 58.911 Hotel - Restaurant SU«. Wannen- nnd Medizinalbäder. Zimmer m. fl. Wasser 3.50. Zentralheizung. Geheizt« Garage im Haut«. Eigener ParkplaU.