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E_1938_Zeitung_Nr.017

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konnten sich denn auch

konnten sich denn auch die von der Zahnradfabrik Friedrichshafen in den früheren Jahren entwickelten, ausserordentlich interessanten Sondergetriebe wegen mangelnden Bedürfnisses nicht durchsetzen. In diesem Jahr stellt neben den bewährten Synchrongetrieben die erwähnte Zahnradfabrik zwei neue Getriebeförmen aus, denen man eine bessere Prognose stellen kann. So wird vor allem ein elektrisch geschaltetes mechanisches Getriebe gezeigt, das im Gegensatz zu dem Cotal-Getriebe, ein solches mit Vorgejegewelle ist. Die Schaltung erfolgt mittels Lamellenkupplungen, die für jeden Gang einzeln elektrisch betätigt werden, wobei die Kupplung nicht zu betätigen ist. Es wird lediglich ein kleiner Schalthebel unterhalb des Lenkrades verschoben. Voraussichtlich werden schon in nächster Zeit verschiedene Fabriken dieses Getriebe serienmässig einzubauen versuchen. Andererseits zeigt die Zahnradfabrik Friedrichshafen ein Qrossgetriebe für Wagen bis zu 320 PS, das 7 oder 8 Gänge aufweist. Das Schalten erfolgt mittels eines Vorwählhebels, während die eigentliche Betätigung durch Saugluft vorgenommen wird. Die Einrichtung ist so raffiniert gebaut, dass der Apparat beim Abwärtsschalten sogar selbsttätig Zwischengas gibt und auch das Einkuppeln im richtigen Augenblick vollkommen stossfrei automatisch vor sich geht Konstruktive Lieblosigkeiten. Bei der grossen Sorgfalt, die auf die technische Fortentwicklung der Wagen verwendet wurde, sind verschiedene, allerdings tech- •nisch nebensächliche, jedoch hinsichtlich der geschmackvollen Ausführung nicht unbedeutende Einzelheiten festzustellen. Hierher gehören vor allem die verschiedenen Anordnungen des Scheibenwischers. Es ist geradezu unverzeihlich, auf die Kante eines aus feinstem Kunstholz ausgeführten Instrumentenbrettes den unförmigen Motor des elektrischen Scheibenwischers aufzusetzen. In dieser Hinsicht ist das Ausland schon viel weiter. Der verdeckte Einbau des Scheibenwischers muss bei den heutigen Wagen eine absolute Selbstverständlichkeit sein. Wenn hier der Konstrukteur die bessere Zugänglichkeit des offen liegenden Scheibenwischers einwendet, dann ist es nur eine Bestätigung unserer weiteren Einwendung, dass die Scheibenwischer noch nicht die unbedingt nötige Zuverlässigkeit erreicht haben. Dies ist eine Tatsache, die bei dem Stand des heutigen Autobaues ganz unfassbar erscheint. Ferner ist es unhaltbar, dass die Wischerarme im Ruhezustand in das Blickfeld der Windschutzscheibe ragen. Wie die Amerikaner schon seit Jahren beweisen, bietet es keinerlei Schwierigkeit, die Scheibenwischer im Ruhezustand aus dem Blickfeld zu schwenken. Ein anderer Punkt konstruktiver Lieblosigkeiten sind die aussen angebauten - Fahrtrichtungsanzeiger. Man komme in dieser Hinsicht nicht mit den bestehenden Polizeivorschriften! Es gibt genug Wagen, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger versenkt und doch zweckmässig und vorschriftsgemäss eingebaut sind. Da stehen in der Ausstellung wunderbar ausgestattete Wagen, deren Fahrgestell und Aufbau meisterlich konstruiert sind — und abstehend aussen angebaute Fahrtrichtungsanzeiger zerreissen die schöne Linienführung wie ein nachträglich dilettantisch angebautes Zubehör. Mangelnde Wintertüchtigkeit. Infolge des Wegfalls der Autosteuern ist es in Deutschland zur Selbstverständlichkeit geworden, das Automobil auch während des Winters zu benützen. Eigenartigerweise sind die Autos ausnahmslos heute noch nicht ausreichend wintertüchtig. Der Wagen ist in erster Linie für den Sommer gebaut; um ihn im Winter überhaupt fahren zu können, muss der Besitzer zusätzliche Einrichtungen einbauen lassen. Dass nachträgliche Einbauten stets teuer und meist auch unzweckmässig sind, steht ausser Zweifel. Zwar wurde durch Startvergaser und automatische Vorwärmregelungen die Wintertüchtigkeit der Wagen erhöht, doch ist immer noch der Einbau einer Wagenheizung und einer Klarsichtscheibe für Winterfahrten nötig. Warum werden nicht endlich die Wagen serienmässig mit einer Heizung ausgerüstet und warum soll es nicht möglich sein, von vornherein Doppelscheiben zu verwenden, die das Beschlagen der Windschutzscheiben ebenso verhindern wie die nachträglich eingebauten Klarsichtscheiben? Es ist überraschend, dass die deutschen Konstrukteure, die sonst so schrittmacherisch dm Autolau vorangegangen sind, hinsichtlich der Wintertüchtigkeit der Wagen weit hinter ihren amerikanischen Kollegen zurückstehen. K.M. Staatsstrasse Court-Münster. In der gestrigen Abstimmung hat das Berner Volk der Vorlage bezüglich Verlegung der Staatsetrasse Court—Münster mit 55 803 gegen 6465 zugestimmt. Der Genfer Salon hatte der «Automobil-Revue« eingehend Gelegenheit geboten, die verschiedenen Marken und Typen zu besprechen. Ba hierbei auch alle namhaften deutschen Marken gewürdigt wurden, können die folgenden Stand-Besprechungen kurz gehalten werden. Die nachstehenden Besprechungen sind daher nur dazu bestimmt, in grossen Zügen einen Ueiberblick über die Produktion der deutschen Fabriken zu geben. Adler. Die Hauptattraktion dieses Standes stellt die Type 2,5 Liter dar, die als eine der fortschrittlichsten Konstruktionen des deutschen Automarktes bezeichnet werden darf. Man sieht eine Limousine mit dem serienmässigen Sonnendach, ein geräumiges Cabriolet und ein Schnittmodell dieses sparsamen und doch sportlichen Vollsohwingachsers. Hier ist ein modernes Fahrgestell mit einer geschmackvollen Stromlinienkarosserie von ausreichender Geräumigkeit vereinigt. Besondere Bewunderung erweckte eine Zweisitzerlimousine dieses Typs als Sport- und Schnell-Rcisewagen. Daneben zeigt Adler den Trumpf-Junior. Dieser besonders im Gebirge bevorzugte Wagen wird nunmehr mit einem Motor mit 10 PS, also 2 Liter Hubraum, geliefert. Uebrigens gibt es von dieser Type auch eine Sopderlimousine mit Aussentür zum Kofferraum Schliesslich zeigt Adler als Pullman-Limousine die Type Diplomat, die einen Sechszylindermotoi von 3 Liter Hubraum aufweist. Austro-Dalmler-Steyr. Steyr zeigt die Type 50, die bekanntlich einen Vierzylindermotor mit je zwei liegenden Zylindern in weit vorgeschobener Lage und mit ausnehmend günstigem Innenraum der Karosserie besitzt und gewissermassen den österreichischen Volkswagen verkörpert Ferner wird die Type 200 mit einem Vierzylindermotor von 35 PS Bremsleistung und die etwas giössere Type 220 mit einem Sechzylindermotor von ttwa 55 PS Leistung gezeigt. Den gleichen Motor besitzt die grosse Type 630, von der ein vornehm ausgestattetes viertüriges Cabriolet gezeigt wird. Diese Type besitzt nunmehr auch vorne Einzelradfederung, während für die Hinterräder, wie bisher, die bewährte Pendelachse Verwendung findet. Auto-Union. Diese Ausstellerin zeigt vor allem die drei verschiedenen Typen von DKW Nach wie vor gibt es Ausführungen mit Holz- und Stahlkarosserien. Anspruchslosigkeit, Sparsamkeit und gute Strassenlage haben diesem Wagen einen grossen Freundeskreis geschaffen. Ein SchnittmodelJ zeigt die hervorragende Gesanitkonstruktion und günstige Raumeinteilung. Des weiteren zeigt die Auto-Union fünf verschiedene Typen der Wanderer-Modelle mit Leistungen von 40—85 PS. Das von DKW her übernommene Federungssystem der « Schwebeachse» wird bei verschiedenen Typen beibehalten, während andere, Vollschwingachser sind. Besondere Erwähnung verdient die günstige Raumgestaltung des grossen Wanderers mit dem Motor von 2632 cem und 62 PS Leistung mit einem grossen, von aussen zugänglichen Kofferheck. Als weiteres Ausstellungsobjekt ist der Audi, ein Vollschwjngachser mit Vorderradantrieb und einem Motor von 55 PS Leistung zu erwähnen. Schliesslich ist diese Firma noch durch die Horch-Marke vertreten, von der es grundsätzlich zwei verschiedene Modelle gibt: jenes mit dem Achtzylindermotor in V-Form, 3,5 Liter Hubraum und Was hier die deutsche Industrie durch Verarbeitung nationaler Rohstoffe zur Bedarfsdeckung beiträgt, ist zahlenmässig zwar nicht einwandfrei in Erfahrung zu bringen, dafür weiss man aber sehr genau, was sie nicht zu ihr beizutragen imstande ist, denn die amtliche Einfuhrstatistik belehrt uns darüber, welche Mengen noch immer aus dem Auslande bezogen werden müssen. Zwar lassen sich Verbrauch und Import nicht ohne weiteres miteinander vergleichen, schon weil es bekanntlich in Deutschland eine sehr bedeutende Veredlungsindustrie gibt, die auf der Verarbeitung importierter Roh- und Halbstoffe beruht. Trotzdem lassen die Ziffern der Importstatistik keinen Zweifel über die Entwicklungstendenz : Deutschlands Mineralöleinfuhr In L Veränderung 1937 1936 in % Rohöl 732.217 578.805 +26,5 Benzin 1.05R200 1.324.852 —20,1 Leuchtöl 48.197 63 609 —24,2 Schmieröle 415 283 386.241 + 7,5 Gasöl 1.192.145 1.081.326 +105 Heizöl 395.581 379,402 + 4,3 Rückstände 445.722 889.000 +14,6 Wie wir sehen, Ist sowohl prozentual wie absolut die Eimfuhrzunahme beim Rohöl am grössten. Dieses, ebenso wie die Rückstände, wird In wachsenden Mengen vor allem für die Weiterverarbeitung zu Asphalt benötigt, woran der Bedarf bei der regen Strassenbautätigkeit in Deutschland sehr gross ist. Darüber hinaus fallen geringere Mengen Petroleum, Schmieröle, Oasöl und Heizöl aus der Rohölverarbeitung an, neben der nur die Schmierölveredlung für die Zwecke des Exports eine Roll© spielt. Rund ein Viertel der eingeführten Schmierölmengen gehen als Veredlungsprodukt wieder ins Ausland. Die Schmierölproduktion aus deutschen Rohölen deckt nur AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 22. FEBRUAR 1938 — N° 17 Die einzelnen Stände in der Berliner Personenwagenschau 82 PS sowie jenes mit dem Achtzylinder-Reihenmotor zu 5 Liter Hubraum und 120 PS Leistung. Bei beiden Modellen wurde die Motorleistung namhaft gesteigert. Besondere Beachtung finden zwei modern ausgestattete Sportzweisitzer sowie das viersitzige Seriencabriolet von 120 PS, das als einer der schönsten Wagen angesprochen werden darf. BMW Die Bayrischen Motoren-Werke stellen die Typen 820, 326 und 327 sowie den beikannten Sportwagen zu 80 PS aus. Von der Type 320, die ebenso wie die anderen Typen Motoren mit einem Hubraum von 1971 com besitzen, wird ein zweisitziges Cabriolet und eine zweitürige Limousine gezeigt. Besonders reich sind die 326er Typen vertreten, deren Motor 50 PS leistet. Hier sieht man vor allem ein zweitüriges Cabriolet mit Schwenktüren ,die sich in einer Parallelogrammführung nach hinten verschieben, ferner eine Stromlinienlimousine nach Jaray, die mit dem 80-PS-Motor 150 km/St, läuft. Diese Wagen zeichnen sich infolge des bedeutenden Radstandes durch eine erfreuliche Geräumigkeit aus. Besonders schön ist schlieslich das 55 PS Sportcabriolet der Type 327, wobei es sich um einen Zweisitzer mit 2 Notsitzen innerhalb des Daches handelt. nanomag. Hanomaj zeigt die Typen Kurier und Rekord mit Vierzylindermotoren von 23 und 35 PS Leistung und die sportliche 55-PS-Type Sturm. Als Limousine ist die Type Rekord auch mit einem Dieselmotor ausgestellt, dessen Vierzylinder einen Hubraum von 1,9 Liter besitzt. Dieser serienmässig hergestellte Motor leistet bei 3000 U/min. 35 PS. Der Betrieb eines solchen Dieselwagens ist in wirtschaftlicher Hinsicht besonders günstig. Auch der Typ Sturm kann mit einem Dieselmotor (sechszylindrigen) geliefert werden. Hansa. Die Hansa-Lloyd-Goliath-Werke in Bremen stellen mehrere Ausführungen ihrer drei verschiedenen Typen aus. Der bekannte Typ H 1100 hat sich nicht verändert. Die Typen H 2000 und H 3500 mit Sechszylindermoteren von 50 PS, bzw. 77 PS Leistung kamen erst kürzlich zur Ablieferung. Auch bei diesen beiden Typen wurde an dem bewährten Zentralkastenrahmen festgehalten, ebenso an der Einzelradfederung für alle vier Räder. Sämtliche Wagen haben Motoren mit hängenden Ventilen. Maybach. Hier sieht man einen der schönsten Wagen der Ausstellung; Ein viersitziiges Sportcabriolet mit schöner Heckgestaltung. Ferner wird von der Type SW 38, die einen Sechszylinder-Hochleistungsmotor von 140 PS Leistung bei nur 3,8 Liter Hubraum besitzt, ein blankes Fahrgestell, eine sechssitzige Limousine, ein sechssitziges Cabriolet und verschiedene sportliche Fahrzeuge gezeigt. Da der Motor sehr kurz und zudem weit nach vorn gerückt ist, ergibt sich bei diesen Wagen für die Unterbringung der Insassen und deren Gepäck eine Raumgestaltung, wie sie bei andern Fabrikaten dieser Stärkeklasse nicht angetroffen wird. Die Schaltung der Gänge erfolgt halbautomatisch vom Lenkrad aus. Als grosse Repräsentationslimousine wird ferner der 200-PS-Typ Zeppelin gezeigt mit 7gängisem halbautomatischem Vorwählgetriebe. Mercedes-Benz. Dag Prachtstück dieses Standes wird durch das vollkommen neugebaute Fahrgestell für den groesen 230-PS-Mercedes repräsentiert. Dasselbe besteht aus ovalen Rohren und ist vollkommen ver- Wo steht die deutsche „Treibstoff-Freiheit?" Fortsetzung von Seite 1. einen kleinen Teil d«s heutigen Bedarfs; erst für die kommenden Jahre ist durch die Inbetriebnahme der neuen Raffinerie bei Hannover, die speziell der Sohmierölverarbeitung aus einheimischem Rohöl vorbehalten bleiben soll, eine Steigerung der Eigenproduktion zu erwarten. Das weitere Anwachsen des nunmehr grössten Einfuhrpostens, des Gasöls, zeigt, dass gegenwärtig nicht von einer nahen Aussicht auf Sicherung der deutschen Selbstversorgung gesprochen werden kann. Ist sie schon bei den Leichtkraftstoffen noch ein gutes Stück von ihrer Verwirklichung entfernt, so lässt sich ohne Uebertreibung sagen, dass sie beti den Treibölen noch nicht über die Anfangsstadien hinausgelangt ist. Das gleiche gilt auch für Heizöl. Zusammenfassend ist zu sagen, dass Deutschland offensichtliche Fortschritte macht, soweit seine Selbstversorgung mit Leichtkraftstoffen in Betracht kommt, und dass es vielleicht in I—2 Jahren, keinesfalls aber schon während dieses Sommers, eine erhebliche Unabhängigkeit von der Benzineinfuhr erreichen kann. Was aber alle übrigen Mineralölprodukte anbetrifft, die über die Hälfte des deutschen Bedarfs ausmachen, so ist vorerst noch keine Aussicht dafür vorhanden, dass sich die gleiche Unabhängigkeit in absehbarer Zukunft oder selbst auch nur Innerhalb der durch den Vierjahresplan gesteckten Zeitgrenze sicherstellen lösst. Bereits die bisherigen Ergebnisse haben gewaltige Anstrengungen notwendig gemacht. Wie gross diese Anstrengungen sind, und welche weitern Opfer Deutschland zu bringen hätte, um zur vollen Oelautarkie ze gelangen, werden wir in einem spätem Aufsatz zeken. J. P.K. windungssteif. Ausserdem wurde für die Vorderräder die bei der Kompressortype 540 bewährte Einzelradfederunu mit Schraubenfedern verwendet und für die Hinterachse eine neue Konstruktion geschaffen, bei der ebenfalls Schraubenfedern zur Verwendung gelangen und das Ausgleichsgetriebe fest am Rahmen angebracht wurde (Doppelgelenkaehüe). Dieser Wagen besitzt ein Vierganggetriebe und zudem einen vum Lenkrad gesondert zu schaltenden Scbnellgang in der Hinterachse. Der Rahmen ist sehr tief gezogen und in jeder Hinsicht nach modernsten Gesichtspunkten gestaltet. Im übrigen zeigt diese Firma sämtliche bisherigen Typen, die sich in ihren Grundzügen gut bewährt haben und nur in Einzelheiten verbessert wurden. So sei auf die automatische Saugrohrheizung, die durch eine wärmeempfindliche Bimetall-Spirale reguliert und serienmässig im Typ 170 V geliefert wird, hingewiesen. Dieser Vollschwingachser mit seinem ruhigen Vierzylindermotor ist der meistgekaufte Typ seiner Klasse. Für den Liebhaber einer erprobten Besonderheit kommt der Heckmotnrwajrpn 170 H in Betracht, der sich auch im Gebirge gut bewährte. Der Typ 230, ein grosser, repräsentabler und doch sparsamer Wagen, besitzt nunmehr vier geräuschlose, synchronisierte Gänge, eine Handbremse, die nicht mehr auf die KnHanwelle, sondern direkt auf die Hinterräder wirkt, und breitere Felgen, die eine bessere Seitenstabilität gewährleisten. Sehr bewährt hat sich die erst im Vorjahr gezeigte 78 PS Type 320. Dass der sportliche Kömpressor-Typ 540 wieder einer der schönsten Wagpn dor Ausstellung ist, bedarf keiner besonderen Erwähnung. Opel. Die neuen Erzeugnisse dieser Firma sind fflr die Schweiz besonders interessant, da sie zum Teil im Lande selbst montiert werden. Vor allem ist zu erwähnen, dass die Type Olympia, die sich als mittelstarker Gehraunhs wagen ausgezeichnet bewährte, eine wesentliche Fortentwicklung erfahren hat. Der Waeen erhielt ohne nennenswerte Gewichtszunahme einen obengesteuerten Motor von 1,5 Liter Hub-, räum und 37 PS Leistung, um damit auch den Ansprüchen des sportlichen Fahrers zu genügen. Vergrösserung des Radstandes und das Hinzukommen einer viertürigen Limousine verdienen besondere Erwähnung. Auch die Type Kadett, deren Motor von 1,1 Liter 23 PS leistet, wurde weiterentwickelt und kann nun ebenfalls als viertürige Limousine einliefert werden. Beide Typen haben eine np\ie KüMerform erhalfpn, Den Kadett sibt es mit starrer Vorderachse sowie mit Einzelradfpderung der Vorderräder. Der Super-Six wird unverändert geliefert. Limousinen und CabrioMs dieser Type sind gpräuj mi? und besitzen -einen besonders grossen Kofferraum Dieser au^b hinsichtlich der Preisverhält« nisee günstige Wagen kommt in erster Linie als schnelles Gebrauchsauto in Betracht Der Opel-Admira! besitzt einen Motor von 3.8 Liter Hubraum und 75 PS Leistung mit hängenden Ventilen. Bei diesem Wagen ist der motorische Fahrkomfort des starken Amerikaners mit den Fahreigenschaften und der schnittigen äusseren Linie des deutschen Wagens verbunden, unl sportliche Ansprüche ebensosehr wie jene der Repräsentation zu befriedigen. Seine Straseenlage verdient spezielle Erwähnung. Opel konnte im vergangenen Jahr den. Export von 13.384 Wagen (1930) auf 28.583 Waeen C1937) steigern Einem TnlRndsabsatz vrm 75.131 Wagen steht demnach ein Export von 2R.583 Wa.gen gegenüber. Au? dieser Tatsache erklärt sich auch die besondere Rücksichtnahme auf die im Ausland herrschende GeschmaeksrichtunT bei dnr Gestaltung des neuen Gesichtes der Typen Kadett und Olympia Stcewer. Das Stettiner Werk zeigt vor allem die nach Tatra-Lizenz gebaute Type Greif mit luftgekühltem Vierzylindermotor von 30 PS Leistung Es handelt «ich hierbei um einen im Tn- und Ausland bewährten Vollschwingachscr. Ferner zeigt Stoewer die Type Sedina, die den stärksten Vierzylindermotor des deutschen Marktes enthält. Er weist einen Hubraure von 2,4 Liter und 55 PS Leistung auf. Den Abechluss bildet die Tvpe Arkona mit einem Sechszylindermotor und 80 PS Leiftuns. Letztere Typen besitzen Rahmen aus Rohrlängsträgern mit Rohrquerträgern, achslose Vorderradaufhängun/ und starre Hinterachsen. Die ausländischen Wagen. Folgende Marken stellten in Berlin ihre Er« Zeugnisse aus: Alfa-Romeo, Austin, Fiat, Fora, Hudson. Lancia und Renault. Vom sportbegeisterten Publikum wird natürlich am meisten der Alfa-Romeo mit 180 PS Leistung bei einem Motor von nur 2.9 Liter Hubraum bewundert. Das Werk gibt für die Sportlimousine eine Spitzengeschwindigkeit von 215 km/St, an. — Hudson zeigt als einziger Amerikaner die grossen Dimensionen der amerikanischen Limousinen, die bewährte «elektrische Hand» als Schalterleichterung, sowie ein geräumiges Viersitzercabriolet deutscher Provenienz. — Austin repräsentiert mit sechs verschiedenen Typen und einer grossen Anzahl von Fahrzeugen würdig die englische Autoprodukticn und zeigt dabei besonder«, mit welcher Liebe und mit welchem Raffinement man sich in England der praktischen Durchbildung der Einzelheiten zuwendet. — Renault ist der einzige Vertreter Frankreichs und zeigt zugleich, wie man in konsequenter Weife zu einer vollen Ausnützung der Wa^enbreite für den Innenraum der Karosserie gelangen kann, ohne pine plumpe Wirkung befürchten zu müssen. — Neben Alfa-Romeo vertreten Lancia und Fiat die italienische Industrie. Lancia zeigt nur die Type Aprilia, deren Vierzylindermotor bei nur 1352 cem Hubraum 4fi PS leistet. Alle vier Rä;ler sind unabhängig gefedert. Auch die Karosserien entsprechen sportlichen Ansprüchen. — Fiat zeigt als original-italienischen Wagen die Type 508 c sowie im Zusammenwirken mit NSU die 'Typen 500, 1100 und 1500 des NSU-Fiat. Die Fahrgestelle dieser Wagen stammen aus Italien, die Aufbauten werden zum Teil in Deutschland hergestellt. Die bekannte Type 500, der kleine Zweiplätzer. ist mit einer Leichtkarosserie mit Stoffbezug und Ganzstahlkarosserie vertreten. — Schliesslich ist Ford zu nennen, da die ausgestellten Wagen zwar ausländischer Konstruktion

N& 17 — DIENSTAG, 22. FEHRTJlAiR 1908 Langstrecken- and Zuverlässigkeitsfah rten Rallye Feminin Paris-St. Raphael am Ziel. Die Konkurrentinnen, die wir in unserm letzten Bericht nach ihrer Ankunft in Genf verlassen haben, setzten ihre Fahrt am Freitag früh in Richtung Saint-Julien — Cruseilles — Annecy — Aix-les-Bains — Cham- Amy Johnson-Mollison, die berühmte Engländerin, die vor wenigen Jahren im Sportflugzeug über Kontinente und Meere hinwegflog und für welche die Teilnahme am Rallye Feminin 'das Debüt im interternationalen Automobilsport bedeutete. bäry — Challes-les-Eaux — Grenoble — Voreppe — Saint-Marcellin — Romans — Vallence — Montelimar nach Orange fort. Während sich die Landschaft bis nach Grenoble (dem Ziel der ersten Halfoetappe) in blendend weissem Kleide zeigte, waren Mme. Rouault, die Siegerin der Rallye Feminine in den Jahren 1936 und 1937. die Strassen völlig schneefrei, so dass sich den Teilnehmerinnen nicht die geringsten Schwierigkeiten und Hindernisse in den Weg stellten. In Grenoble wurde den Damen durch die Dunlop-Vertretung ein herzlicher Empfang bereitet, worauf am frühen Nachmittag die Motoren aufs neue ihr stählernes Lied zu singen begannen. Auch die zweite Halbtagsetappe, die in Orange im Rhonetal zu Ende ging, verlief ohne Zwischenfall. «Sans histoire» nahm die Fahrt am Samstag via Marseille nach Toulon bei schönstem Wetter ihren Fortgang. Sowohl in Marseille wie am Tagesziel wurden den Konkurrentinnen wiederholt begeisterte Huldigungen dargebracht. Sie haben sich — nebenbei bemerkt — über ausserordentliche Schwierigkeiten während des Verlaufs der Konkurrenz nicht zu beklagen, waren doch in Toulon sämtliche 29 in Paris gestarteten Amazonen noch mit von der Partie. Am Sonntagvormittag gelangte nach der Etappe Toulon-Draguignan die zweite Klassementsprüfung zum Austrag, während um die Mittagsstunde das Ziel St-Raphael von der ersten Konkurrentin erreicht wurde. Als letzte Sonderprüfung folgte am Sonntagnachmittag das Bergrennen über 500 m auf dem Boulevard St-Sebastien. Die Resultate, die bei RedaktionsscMuss noch nicht erhältlich waren, veröffentlichen wir in der Freitagausgabe. Nachspiel zum Monte-Carlo-Rallye. Am 25. Februar nächsthin werden in Paris die Appellationsinstanzen der AIACR zusammentreten, um den vom Franzosen LeBegue anlässlich der internationalen Sternfahrt nach Monte Carlo eingereichten Rekurs zu behandeln. Wie erinnerlich, wurde Le Begue bei der Klassementsprüfung auf dem Quai Albert Ier in Monte Carlo mit 20 Strafpunkten bedacht, weil er anlässHch der Wiederholung dieser Prüfung bei einem Stop im Verlaufe einer Rückwärtsfahrt die Ziellinie mit den Vorderrädern nicht passierte. Dies ist wenigstens die Meinung der Kommissäre, nicht aber jene Le Beigue's, der infolge dieser Bestrafung von dem ihm sicher in Aussicht stehenden ersten Platz auf den 20. Rang zu rückgeworfen wurde. Die neuen deutschen Rennwagen fertiggestellt. Wusste da kürzlich die ausländische Presse zu berichten, Mercedes-Benz stehe im Begriff, mit seiner Rennmannschaft nach Monza überzusiedeln, um die Versuchsfahrten mit den neuen Formelwagen aufzunehmen. Ganz soweit ist es noch nicht. Zwar sollen die Fahrzeuge bereitstehen, aber am letzten Samstag noch weilten die Fahrer, wie wir uns mit eigenen Augen überzeugen konnten, in Berlin. Immerhin dürfte es jetzt nur noch eine Frage des Wetters sein, wann die Neuschöpfung der Untertürkheimer Werke der Piste von Monza ihre erste Aufwartung macht. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um einen 3-Liter-8-Zylinder mit Korn pressor, doch soll die Fabrik daneben auch noch ein kompressorloses Modell in Arbeit haben. Immerhin beisst es man wolle zuerst einmal den Kompressortyp auf Herz und Nieren prüfen. Auch die Auto-Union hat die Vorarbeiten für ihr Kompressor-Grand-Prix-Modoll, wie man sich zuraunt, einen Zwölfzylinder mit hinten liegendem Motor, so gut wie beendet. Dass in diesem Zusammenhang auch die Fahrerfrage die Gemüter beschäftigt, versteht sich am Bande. Hasse und Müller stehen bereits fest. Und als Dritten im Bunde hör man mit Hartnäckigkeit den Namen Stucks nennen dessen rentree in das Team der Zwickauer Werke allerdings noch nicht offiziell bestätigt ist. Eine Rede Korpsiührer Hühnlems. Bei Anlass der Berliner Automobil-Ausstellung fand am letzten Samstag im «Luxor Palast» die Ehrung der Meister des deutschen Motorsports 1937 statt, wobei Korpsführer Hühnlein in einer Ansprache einen Rückblick auf die Sportsaison 1937 entwarf, in deren Verlauf deutsche Wagen, Motorräder und Fahrer von Sieg zu Sieg geeilt sind Wie Hitler in seiner Rede bei der Ausstellungseröffnung angekündigt, erfolgte die Auszeichnung durch Ueberreichung des neu geschaffenen Motoreportabzeichens, eine Ehrung, die neben Caracciola auch den Motorradfahrern Fleischmann. Gall, Kahrmann und Schumann zuteil wurde. Daran schloss sich die Uraufführung eines Films über die deutschen Rennwagen, der in hinreissendem, tollem Tempo und in Aufnahmen von einer kaum mehr zu übertreffenden Intensität der Bildgestaltung die grossen automobilsportüchen Ereignisse des vergangenen Jahres nochmals wach werden lässt. BMW an der Mille Miglia ? Wie wir aus Italien vernehmen, sollen die Bayrischen Motoren-Werke mit ihrem neuen BMW-Sportwagen kürzlich eine Probefahrt auf dem Mille Miglia-Parcours unternommen haben, woraus geschlossen wird, dass sich besagte Werke lebhaft für eine Teilnahme arrr Tausendmeilenrennen interessieren. der vollständig neue, kleine 6 Zylinder» Amerikanerwagen mit 14 und IS Pf., 130 km Oesdiwindigkeli und nur 11 liier Ver> braudt auf 100 km. fr. 69S0.- Der sicherste, geräumigste, schnellste, schönste und sparsamste Amerikanerwagen zu diesem Preise. AUTOMOBIL-REVUE IN DEUTSCHLAND IN ITALIEIS Güterbeförderung mit Motorfahrzeugen im Mai 1937. Nach den Erhebungen des eidg. statistischen Amtes ist die in den ersten Monaten des Jahres festgestellte stetige Zunahme der Tonnage im Mai unterbrochen worden. Bei einem unveränderten Bestand von rund 10,100 Fahrzeugen, die sich auf 6500 Halter verteilen, wurden 300,500 t feste Güter, 401,000 hl Flüssigkeiten und 48,000 lebende Tiere verfrachtet Das ergibt im Vergleich zum Vormonat einen Minderumschlag von 27,000 t, dem eine Mehrbeförderung von 54,000 hl Flüssigkeiten gegenübersteht. Die Tiertransporte sind konstant geblieben. Diese uneinheitliche Verteilung der Beförderungsmengen auf feste Güter und Flüssigkeiten hat aber die seit Beginn der Erhebung beobachtete Gleichartigkeit im strukturellen Aufbau der Strassentransporte nicht berührt. Prozentuale Verteilung der Transporte nach Güterklassen und Verkehrsarten. Güter- Gewerbwl'tij« Werk- Transporte auf klatte Beorderung verkehr dem Auslud Man April Mai Min April Mal Man Ap. Mal Feste Güter 44,9 45,7 44,4 54,8 53,9 55,3 0,3 0,4 0,3 Flüssigkeiten 22,4 20,6 20,6 77.5 79,3 79,3 0,1 0,1 0,1 Leb. Tiere 61,6 64,6 65,7 38,4 35,4 34,3 Ein Vergleich in den verschiedenen Warengruppen beförderten Frachtmengen mit den Zahlen des vorangehenden Monats zeigt die saisonmässig bedingte Abnahme der Tonnage bei den Düngstoffen, Sämereien, vegetabilischen Futtermitteln, ferner bei den Brennmaterialien und dem Umzugsgut. Der Beginn der Reisesaison macht sich anderseits durch den stärkeren Verbrauch motorischer Betriebsstoffe und eine entsprechend vermehrte Beförderung von Benzin und Benzol geltend. Mit dem vollen Einsatz der Bauzeit hat auch der Verlad an Baumaterialien nochmals zugenommen. Die regere Nachfrage nach Getränken bei Eintritt der wärmeren Jahreszeit führt zu einer sprunghaften Steigerung der Haus-Haus-Lieferangen. Es gelangen erhebliche Quantitäten an Süssmost und andern alkohofreien Getränken zum Verlad. Im Berichtsmonat beginnt auch die Alpauffuhr; dies hatte einen lebhaften Transport von zur Sommerung bestimmtem Jungvieh zur Folge. Der Aussenhandel stand im Mai im Zeichen einer stark gedrosselten Getreideeinfuhr. Diese wirkte sich unmittelbar auch auf den Frachtenmarkt aus, indem die gewerbsmässige Beförderung von Getreide um 7000 t auf 32,000 t zurückging. Allein der Abtransport von Basel war um die Hälfte geringer. Ob wirtschaftliche Einflüsse für den verminderten Umschlag von Spinn- und Flechtstoffen, neuen Möbeln, Metallen sowie Papier und graphischen Erzeugnissen verantwortlich sind, lässt sich nicht mit Bestimmtheit ermitteln, da die Vergleichsmöglichkeit mit früheren Jahren fehlt. Mit den Angaben für Mai liegen nun die Ergebnisse von 11 Zählmonaten vor. Die Dauer der Erhebung wurde auf ein Jahr beschränkt, so dass nur noch die Jxiniresultate abzuwarten sind, bis d'e Zusammenstellung der Jahresiibersicht erfolgen kann. Transporte nach Verkehrsarten und Mengeneinheiten. Art dei Verkehr« Tonnen Hektoliter Leb. Tiere Gewerbsmäss. Verkehr 133 554,1 82 700.2 31 506 Werkverkehr 166 050.6 317 985.5 16 4-41 Ausland. Transporte 887.0 376.6 — Prehe ab Total 300 491.7 401062,3 47 947 Transporte nach Verkehrsarten und Distanzen. Prozentzahlen. Dlstani Giwerbsmltsigtr Werk- Trantnortt a truppin Verkehr verkehr d. Ausland km t hl St. t hl tt. t hl 10— 20 25.9 21,3 13.4 32.3 35,2 24,1 47,8 23.3 21— 30 14,2 8.1 14.8 22.9 22,9 22.8 27,4 lfi.6 31— 40 11,1 3.6 10,7 12,2 12,2 13,9 3.0 17.8 41— 50 7.1 8,2 9.3 8.9 10.0 120 3,1 9.5 51— 60 5,3 4,5 10,5 6.9 5.6 6.7 2,0 15.0 61— 70 5.0 5.5 9,5 4.8 3.3 3.7 7.0 4.6 71— 80 3,3 4.8 7.7 2.9 2,7 5.6 0.7 — 81— 90 5.9 8.2 3.8 2.6 2,4 2.8 4.9 8.9 91—100 3.4 4,3 3.8 1.6 1.4 1,0 0.4 — 101—125 8.1 14.4 4.6 2,4 2.0 3.8 0,9 4.3 26—150 4.0 4.6 5,4 1.0 0.9 1.9 1.7 — 51—175 2,6 3.6 4,7 0 7 0.7 0.1 1,1 — 76—200 1,4 3,1 1.5 0.2 0.4 1.4 — — ?01— 250 1.9 3.5 0.3 0.5 0.2 0,2 — — über 250 0.8 2.3 — 0.1 0,1 — — — 100.0 100.0 100.0 100,0 100.0 100.0 100,0 100 0 Mlle. Lamberjack, die eich an Langstreckenfahrten sohon oftmals ausgezeichnet hat und in der ersten Klassementsprüfung in Nevers (5O0 Meter mit stehendem Start und 1 Kilometer mit fliegendem Start) am besten abschnitt. ires 192/1S Besichtigen und probieren Sie ihn BAS ECjchloUcrbcclr ZÜRICH Td. 74.860 Tel. 26.964 beim BundMbahnhof Falkenstrasse 12 Das fahrende Haus der Aufomobilbrandie Alpenposten. Die Berichtswoche vom 7 bis 13. Februar verief wieder im Zeichen eines Frequenzabfalles, sofern man zum Vergleich die Parallpi'wnehe 1987 heranzieht. Bei einem Total von 18 422 Reisenden ergibt sich gegenüber dem entsprechenden Zeitabschnitt 1937 eine Einbusse von 1236 Personen. Volle 14 von den 18 Saison-Alpenposten wurden von dieser rückläufigen Tendenz erfasst. deren Ursachen vorwiegend im Schlecht Weitereinbruch des Wochenendes liegen mögen. Bei weitem am stärksten gelitten hat darunter die Linie Bern-Gurnigel- Selibühl, die einen Ausfall von 1235 Fahrgästen verzeichnet. Umgekehrt allerdings wartet der Kurs Nesslau-Buchs mit einer Steigerung um 1523 Passagiere auf. Er ist es auch, der mit einem Total von 5735 Reisenden zur Abwechslung wieder einmal den Reiaren anführt, gefolgt von Ohur-Julier-St. Moritr, mit 3«83 f—266). St. Moritz-Maloja-Castasegna mit 1937 C— 3161 und Schwarzenburg-Riffcnmatt- Hirschhorn mit 1386 (— 205).