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E_1938_Zeitung_Nr.017

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fjJO J[7 _ DIENSTAG, 22. FEBRUAR 1938 Berliner Ausstellungsfilm Von unserem Sonderberichterstatter. Berlin, 19. Februar 1938. «Fahrkarten bitte», begrüsst mich der deutsche Kondukteur im D-Zug zwischen Basel und Freiburg, nachdem ich dreimal freundlich aufgefordert worden bin, meinen Pass zu zücken; um mich darüber auszuweisen, woher ich kam, die Fahrt und wie mein Nam und Art. Sollte ich vielleicht?... Aber nein, die Gründlichkeit will es einfach so haben. «Wie, was — Fahrkarte?» Man muss sich erst besinnen. Ja, richtig, Billett heisst der Gegenstand auf deutsch. Umlernen ist die Parole auch, so man den Lockungen des Speisewagens erliegt. Sachen gibt's da auf der Speisefolge alias Menü, dass der Blick rat- und hilflos auf dem Blatt Papier auf und nieder gleitet und sich fragend an den Ober heftet, der indessen stockstumm bleibt wie ein Fisch. Das Leben ist eines der schwersten. Da sitzt man nun an seinem Tisch erwartungsvoll und gespannt wie vor einem dramatisch bewegten Film, mit dem bewussten angenehm kribbeligen Gefühl in der Magengegend und stellt schliesslich fest, dass alles in Butter und das Ende durchaus happy war. * Berlin hat uns wieder. Uns: das ist der Völkerareopag der Auslandsjournalisten, die zur Automobil-Ausstellung zusammengekommen sind, Grossen erster und zweiter Ordnung, bekannte und weniger bekannte Namen, jüngere und bemoostere Häupter. In ungefähr einem Dutzend Sprachen lächelt und begrüsst man sich. Uebrigens: der Empfang durch den Reichsverband der Auto-Industrie ist wieder beste Marke; man überhäuft uns mit Aufmerksamkeiten aller Art. Auf dem Zimmer prangt zum Gruss ein Strauss weissen Flieders. Und daneben türmen sich zwecks Erleichterung der Arbeit ganze Berge von Prospekten und Pressemappen mit allem was dazugehört. Denn was man schwarz auf weiss besitzt!... Und dieser Besitz wächst täglich, ja fast stündlich. Clubs und Verbände geben sich Ehre. Einladungen hierhin, Einladungen dorthin, ein Ball heute, ein Referat morgen, eine Fahrt verbunden mit Besichtigung übermorgen. So geht das am laufenden Band. Zwischenhinein sollte man dann noch die Ausstellung in Augenschein nehmen. Und Berichte schreiben. Denn dazu ist man ja schliesslich da. Kurzum, wir leben in einer äusserst bewegten Zeit, die nur mit einem Nachteil behaftet ist: dass man keine Zeit hat. Die Pressebesichtigung am Tag vor der Ausstellungseröffnung ist eine sinnvolle und segensreiche Erfindung. Denn haben sich die Tore einem tit. Publikum mal geöffnet, branden die Wogen der ernsthaften Reflektanten und der «Sehgäste» durch die Hallen, so hat der Mann von der Feder nichts mehr zu lachen. An die Stände herangekommen, bedeutet dann schon fast soviel wie ein Kampf Mann gegen Mann (oder Frau). So aber flaniert man geruhsam und beschaulich und ohne Gefahr, «Anstoss» zu erregen, in den Gängen herum, schnuppert da und schnüffelt dort nach individuell festgelegter Marschroute — denn ein Marsch, ein Distanzmarsch sogar, harrt des Besuchers, bis er die neun Hallen erledigt hat — und sieht die ganze Schau wie ein aufgeschlagenes Buch vor sich gebreitet. Neun Hallen und 50 000 m 2 Fläche. Bei solch riesigen Ausmassen lässt sich etwas zeigen. Tatsächlich strahlt denn auch vor der Schau eine Eindruckskraft aus, der sich selbst ein ausgekochter und mit allen Wässerchen gewaschener Fachmann auf diesem Gebiet nicht zu entziehen vermag. Eine in die Breite und Tiefe wirkende Demonstration des Motorisierungsgedankens, ein umfassender und in seiner fast unübersehbaren Vielfältigkeit kaum für möglich gehaltener Querschnitt durch all das, was mit dem Begriff der Automobilwirtschaft zusammenhängt und was deren bewusste, zielstrebige Förderung an neuen Möglichkeiten schafft, das ist diese Ausstellung. Sie präsentiert gewissermassen das Ergebnis der automobilistischen Entwicklung Deutschlands während der fünf Jahre, die seit der Uebernahme der Macht durch den Nationalsozialismus verflossen sind. Unverkennbar dominiert der Lastwagen, das Nutzfahrzeug, die Schau am Kaiserdamm. In seinen verschiedenen Erscheinungsformen füllt es den grösseren Teil der Hallen und weiss auch den Techniker am stärksten zu fesseln. Womit nun freilich nicht AUTOMOBIL-REVUE gesagt sei, dass bei den Personenwagen, denen wiederum die erste Halle reserviert bleibt, die Neuerungen fehlen. Nur : wer auf Sensationen pirscht, kommt nicht auf seine Rechnung, weder bei den deutschen noch bei dem halben Dutzend ausländischer Marken. Obwohl er auf den Strassen schon in Dutzenden von Versuchsexemplaren läuft und in seinem konstruktiven Aufbau nahezu die endgültige Form und Gestalt erreicht haben soll, ist der deutsche Volkswagen an der Ausstellung nicht vertreten. Wohl aber zieht ein Modell der Fabrik, die seiner Herstellung dient, die Besucher an wie der Honigtopf die Fliegen. Es ist ein riesiger Komplex, der da im Harz erstehen wird. Vorerst allerdings müssen die damit in Zusammenhang stehenden Hermann Göring-Werke den Betrieb aufgenommen haben; der erste Spatenstich dafür soll in nächster Zeit erfolgen, so dass mit der serienmässigen Erzeugung des Volkswagens auf das Jahr 1940 hin gerechnet werden kann. Uebrigens trifft die Annahme wohl kaum stark daneben, dass das Erscheinen des Volkswagens auch eine neue Aera in der übrigen Automobilindustrie einleiten werde, dadurch gekennzeichnet, dass sie in ihrem künftigen Programm der Existenz des Volkswagen Rechnung trägt. Da mit Hesse sich auch das Fehlen grundsätzlicher konstruktiver Aenderungen und Neuerungen an der diesjährigen Ausstellung erklären; es legt die Vermutung nahe, dass sich die Kräfte auf die neuen Modelle konzentrieren, welche der Qeburt des Volkswagens folgen werden. In ihrer schlichten Einfachheit verlieh die Ehrenhalle der Eröffnungsfeier vom Freitag einen gediegenen Rahmen. Vor einem Spalier von NSKK-Standarten sprachen Geheimrat Dr. AMmers, der Vorsitzende des Reichsverbandes der Automobilindustrie, der seinem Referat als Kernstück die Frage der neuen Werkstoffe zugrunde legte und dabei — interessantes Detail — den Ausspruch einflocht, dass die Karosserie aus Kunstharz kommen werde, sprachen weiter Dr. Goebbels und Hitler. Entwarf der Propagandaminister einen Rückblick auf die Erfolge der ersten fünf Jahre jenes Prozesses der Motorisierung, wozu die prorammatische Rede Hitlers an der Ausstellung von, 1933 das Signal gegeben, so baute,der Reichskanzler seine Rede auf dem Grundgedanken auf, dass •''sich die deutsche Wirtschaft nach Zurück- legung ihrer ersten Etappe, charakterisiert durch die Wiedereinschaltung aller Arbeitskräfte in den Produktionsprozess, die Verbesserung der Produktionsmethoden zum Ziel setzen müsse. Und auf dem Wege dahin habe der Volkswagen eine gewaltige Mission zu erfüllen, nicht nur als ein Mittel, um der gesteigerten Kaufkraft ein neues, zusätzliches Konsumgut zu sichern, sondern auch, um der Motorisierung weitere Impulse zu geben. Das Automobil soll, so schloss Hitler, das Verkehrsmittel des ganzen Volkes werden. Wir aber, die biedern Eidgenossen, betrachten und behandeln es nach wie vor als das Privileg einer begüterten Klasse, wie geschaffen dazu, um vom Fiskus nach allen Regeln der Kunst ausgequetscht zu werden. Sein lebendiges Interesse für das Motorfahrzeug dokumentierte Hitler auch beim Rundgang, der dem Eröffnungsakt folgte. Der Genfer Automobilsalon. Am Freitag vormittag hat aas Orsamsationskomitee des Sailons seine gewohnte Sitzung a.bgehalten, um einesteils die Meinungsäusserungen seiner Mitglieder entgegenzunehmen und um diesen gleichzeitig die bisher verzeichneten Ergebnisse mitzuteilen. Nach einer Prüfung der Lage und nachdem sich die Aussteller von dem Gange der abgeschlossenen oder eingeleiteten Geschäfte befriedigt erklärt hatten, beschloss das Organisationskomitee, den Zeitpunkt des nächsten Salons auf den 24. Februar bis 5. März festzusetzen und für 1940 einen. Herbstsalon in Aussicht zu nehmen. General Motors baut Dieselmotoren. Der Mitte 1937 in Angriff genommene Bau einer neuen grossen Fabrikanlage der General Motors Corp. in Detroit ist vor einigen Tagen fertiggestellt und dem Betrieb übergeben worden. Die mit einem Kostenaufwand von über 1 Mill. $ erstellten Anlagen dienen aussohliesslich der Herstellung kleiner stationärer und tragbarer Dieselmotore, die Verwendung in der Industrie, der Landwirtschaft und besonders im Transportwesen finden sollen. Es werden sechs verschiedene Dieselmotortypen auf der Basis einer Massenfabrikation hergestellt, von denen der kleinste 22 PS und der grösste 160 PS entwickelt. Je nach der Grosse ist auch die Zahl der Zylinder verschieden und liegt zwischen 1 und 6. Dem in Detroit errichteten Werk ist ein grosses Laboratorium angegliedert, das aussohliesalinh dem Studium und der Weiterentwicklung des Piosplmotors b?w. des Dieselprinzips gewidmet ist. Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Inn. F. 0. Weber. Das stabilisierte Mineralöl der Gen.-Vertr. f. d. Schweiz Laeer: Weltrekorde! : 4. Sehn) Jer, St. Niklausstr. 54, Sslofliirn Basel, Genf, Zürich MOSER"-Anhänger im 8 i um)'. ,ii ® r.i M«l sind leicht, solid und dauerhaft gebaut. Die Konstruktionen sind führend. ^.WJJJI— K 'PP vorricntu ngen Ir 8 " Achsen,Federn, Bremsen E. MOSER, Anhänger, Bremsen, BERN Telephon 22.381 PNEUS! zu mieten gesucht für Militärdienst in der Zeit vom ca. 14. März bis 9. April 1938 Zur Stellung zugelassen werden nur offene Personenwagen, 4 bis 6 Plätze, in felddiensttauglichem Zustand, deren Erstellungsjahr in der Regel nicht mehr als 5 Jahre zurückreicht. 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