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E_1938_Zeitung_Nr.020

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10 Automobil-Bevue —

10 Automobil-Bevue — N° 20 Jim war ein Pechvogel, sonst hätte man ihn überhaupt nicht erwischt. Und obendrein lief seine Bewährungsfrist erst ein paar Wochen später ab, so dass er insgesamt wahrhaftig sieben Jahre Strafe vor sich hatte. Immerhin, die ersten zwei sass er ganz brav und ruhig ab j bei diesen elendigen Zeiten sind drei Mahlzeiten am Tag, eine warme Zelle und saubere Kleidung schliesslich nicht zu verachten, auch wenn man dafür Tütenkleben und Säckenähen muss. Aber dann kam das Kommando zum Steinbruch! Alle Insassen der Anstalt duckten sich schon bei dem Wort allein vor Schrecken zusammen. Den ganzen Tag unter Bewachung die schweren Granitblöcke in die Eisenbahnwagen verladen, bis alle Knochen im Leibe zu brechen schienen, bis man glaubte, man würde den Rücken nie wieder gerade biegen können. Natürlich, ausgerechnet Jim musste das passieren) Und dazu noch Bill Watson, der Oberaufseher, der ihn wegen ein paar Beschwerden nicht recht leiden konnte und ihm bestimmt immer die schwerste Arbeit aussuchte. No, Sir, das war nichts für Jim. Also was tun? Gehorsamsverweigerung? — nicht daran zu denken. Die letzten drei Tage bei Wasser und Brot waren noch zu gut in Erinnerung. Und nachher würde ja doch nur wieder der Steinbruch auf ihn warten. Nein, dann schon lieber gleich ausreissen, Bill Watson ein Schnippchen schlagen. Wenn man es nur geschickt genug anstellte, würde man ihn gewiss nicht wieder fangen, nicht ihn! Und allmählich formte sich in Jims Hirn ein Plan, langsam wurden alle Einzelheiten festgelegt, wie er trotz Bill Watsons Aufmerksamkeit entwischen könnte. Dann nur noch die richtige Gelegenheit abwarten ... Die kam bald. Als Jim an einem nebligen Spätnachmittag wieder eine Ladung Steine in den Eisenbahnwagen entleert hatte, war der Augenblick günstig. Er brauchte nur seine Arbeitskollegen ein paar Schritte vorausgehen zu lassen und Bill Watson unter irgend einem Vorwand noch einmal zum Gleis zurückzulocken. Hält man denn so einen handlichen runden Stein in der Hand zum bessern Nachdruck nämlich, und stösst unversehens jemanden die geballten fünf Finger unters Kinn, wetten, dass er lautlos umsinkt und für ein Weilchen vergisst, Oberaufseher im Gefängnissteinbruch zu sein? Bill Watson jedenfalls vergass es. Der Rest war ziemlich einfach. Schnell über die Eisenbahngeleise hinüber und runter die Böschung auf der andern Seite, damit man wenigstens erst einmal vor allzu neugierigen Blicken geschützt war. Und dann hinein in die Wälder, um sich an die Laubenkolonie vor der nächsten Stadt heranzuschlängeln. Zum Glück war es jetzt schon dunkel, und es musste eine Weile dauern, bis Bill Watson das Gefängnis verständigen und den Alarm geben konnte. Ausserdem, Jim konnte laufen, guter Gott, konnte er laufen! Wahrhaftig, da waren Ichon die ersten kleinen Bretterhäuschen zu sehen. Jetzt nur recht vorsichtig, ir^ gendwo mussten andere Kleider aufgetrieben werden, das war die Hauptsache. Sagte ich übrigens, Jim sei ein Pechvogel? Keine Idee. Denn sonst hätte doch sicher nicht gleich im ersten Gartenhäuschen, dem er sich behutsam näherte, ein vollständiger Arbeitsanzug gelegen. Nein, schön war er ja gerade nicht, die Hose zu lang und von der Wirkung eines Bügeleisens keine Spur. Aber schliesslich, wenn man einen Sträflingsanzug dagegen eintauschen will i.. Man glaubt gar nicht, was der Uebergang vom Streifenmuster zu einem abgetragenen Gediegene Gesellschaftsreise nach BUDAPEST Wien, Esztergom (Donaufahrt), Puszta, Plattensee etc. 10.-17. April 1938 Auskünfte, Programme, Anmeldungen bei REISEBUREAU AMERICAN EXPRESS Sihlporteplatz 3 ZÜRICH Tel. 35.724 Der Pechvogel Graugrün für einen Unterschied machen kann! Jim fühlte sich als ganz anderer Mensch, wie er jetzt auf unauffälligen Seitenwegen die Stadt zu erreichen suchte. Gewiss, inzwischen hatte man wohl schon seine Verfolgung vom Gefängnis aus aufgenommen j aber sicher würde man zuerst den Wald beim Steinbruch absuchen und kaum vermuten, dass er mit solcher Dreistigkeit menschlichen Wohnungen zustrebte. Jim wusste, was er wollte; das ganze Land kann man schliesslich nicht gut nach einem Menschen ohne besondere Merkmale absuchen, und die eigentliche Gefahr lag nur in der Nähe des Gefängnisses. Man musste also in einiger Entfernung wieder an die Eisenbahn heranzukommen suchen, dann ein Satz auf einen vorüberrollenden Güterwagen und auf gut Glück hinein in die Ferne. Kleinigkeit, Jim hatte schon bei früheren Reisen eine Abneigung gegen bezahlte Fahrkarten gehabt. Zu dumm, dass ich am Anfang gesagt habe, Jim sei ein Pechvogel. Im Gegenteil, das Glück jagte und hetzte ihn förmlich I Man muss sich nur einmal richtig vorstellen: Jim wandert entlang der Landstrasse, um möglichst viel Zwischenraum von der Strafanstalt zu gewinnen, und da steht doch wahrhaftig vor der Villa, der ersten auf dem Weg zur Stadt, ein Motorrad I Nicht so ein schwächliches Ding, das bei 30 km Geschwindigkeit den Keuchhusten bekommt und bei der ersten Steigung Schwindsuchtssymptome, sondern ein Rad mit einem wirklichen Motor, der beim blossen Anblick schon Kraft schnaubt und dessen Heisshunger auf Meilen keine Grenze kennt. So ein richtiger Kilometervielfrass. Und der stand vor der Tür des Hauses, an einen Baum gelehnt, und blinzte Jim mit seinen blanken Nickelteilen verschmitzt zu. Jim hatte schon bei früheren Gelegenheiten dem stummen Werben eines Motorrades nicht widerstehen können; ein Teil der sieben Jahre, die man ihm aufgebrummt hatte, stand im direkten Zusammenhang mit seiner Schwäche für zweirädrige Benzinvehikel. Und ein paar Sekunden später hatte er den Sattel det Rades zwischen die Beine geklemmt und gab Gas. Heissa, das ging! «Ein — kleiner — Seiten-sprung» summte der Motor vergnügt in sich hinein, als Jim in die spiegelglatte Autostrasse bog und der Geschwindigkeitsmesser fast den Atem verlor. Jetzt sollte ihn nur jemand zu verfolgen suchen. Lächerlich. Hunderte von Fahrzeugen aller Art waren in diesen Abendstunden auf der Strasse, da hätte man ebensogut eine Wanze in einem Sack voll Flöhen suchen können. Jim weiss selbst nicht genau, wieviel hundert Kilometer er in dieser Nacht fuhr j ist auch ganz egal. Jedenfalls, als plötzlich ein Bahnübergang vor ihm auftauchte, schien die Rettung vollständig. Vorsichtig schob er das Rad in ein Gebüsch und legte sich neben den Eisenbahnschienen auf die Lauer. Wissen Sie, da, wo die Steigung ist und der Zug hübsch langsam fahren muss. Richtig, kaum eine halbe Stunde später kam so eine endlose Reihe von Güterwagen in Sicht; schnaufend und pustend keuchte die Lokomotive an Jim vorbei. Erst ein paar geschlossene Waggons, nicht gut, in denen kann man sich nicht verbergen, am nächsten ein Bremssitz, zu gefährlich, man kann zu leicht entdeckt werden, aber hier, ah, vier, fünf offene Wagen, nur mit einem wasserdichten Ueberzug geschlossen. Ein paar Schritte nebenher laufen, um den richtigen Schwung zu bekommen, dann — hopp — oben sind wir. Ein bisschen finster ist es im Innern unter der Segeltuchdecke zwar, aber ein paar sachverständige Griffe zeigten Jim, dass der Wagen ganz leer ist. Prachtvoll, da kann man sich ausstrecken und sein Schläfchen machen, derweilen der Zug durch die Dunkelheit eilt, auf dem Weg zur Freiheit, in Sicherheit. Gute Nacht, Bill Watson, hoffentlich hast du dich von dem Knockout schon erholt. Ade, Steinbruch, du wirst ohne mich fertig werden müssen. Ein paarmal wachte Jim während der nächtlichen Fahrt auf, als der Zug mit vielem Getöse rangierte, einige Wagen abhängte und andere aufnahm. Dann ein Weilchen Ruhe, mit einem Ruck geht's wieder vorwärts, und das eintönige Lied der Räder singt eine neue Schlummermelodie. Stehen wir still? Fahren wir? Was tut's! Gähnend dreht sich Jim auf die andere Seite; solange es dunkel ist, wird ja doch kein Wagen geladen. Zeit genug zur Ueberlegung, .wenn der Morgen graut. Sonntag Wie diese Töne in der Stille beben und diese Stille hell von Farben sprüht. Sonntag ist heut und leichter ist das Leben, ist wie ein Baum, der plötzlich voll erblüht. Und wir, gleich Staunenden im grünen Grase, verträumt, um auszuruhn und nichts zu sein, als Lust und Lachen und als dunkler Wein in unsres Schöpfers hocherhobnem Glase ... Irgendwo kam es Jim zum Bewusstsein, dass sich der Waggon schon eine ganze Zeit nicht mehr bewegt hatte. Wahrhaftig, an einer Seite der Segeltuchdecke drang auch schon Tageslicht herein. Da musste man also mal sehen, wo man eigentlich war, und sich dann vorsichtig aus dem Staube machen; die Eisenbahnangestellten haben nicht immer das richtige Verständnis für blinde Passagiere. «Also los, an die Arbeit! Diesen Wagen laden wir zuerst! » erklang in diesem Augenblick eine Stimme. Allmächtiger, den Ton kannte er doch! Jim fasst sich stöhnend an den Kopf; schlief er denn noch ? Träumte er etwa, er sei... Und gleichzeitig hatten gehorsame Hände die Segeltuchdecke von aussen losgebunden, zogen sie eilends von dem Wagen zurück und gaben Jim die Aussicht auf seine Umgebung frei. Vor ihm stand Bill Watson mit ein paar Sträflingen, schaute ihn erst erstaunt, dann verständnisvoll grinsend an, als er den Dienst- Dank der 3 besonderen Vorteile — von Anfang an einen reissenden Losabsatz. Abo steht eine rasche Ziehung in Aussicht. Prüfen Sie die 3 besonderen Vorteile der Seva aufs neue: 1. Jeder, der vor dem S. März eine 10- Los-Serie kauft, erhält ein elftes Los gratis und eine Serienkarte/die 2. ihn berechtigt, an der Verlosung/feines Zugabetreffers von Fr. 50 000£, der speziell für die Serien-Jniiab^r reserviert ist, teilzunehmen 8. 55% der Lossummf sintT Treffer! "eva 6 bietet also yieder/Wter allen ©tterien absolut Am m/islen. Trefferplan: Trot? zahlt-Haupttrefi 1 6 Fr. AI d Fr. 1 äFr. 1 äFr. 3 äFr. 10 ä Fr. 128 ä Fr. 160 äFr. [1,600 äFr. etc. läFr. 100,000.- 50,000.. 50,000.-* 30,000.- 20,000.- 12,000.- 5,000.- 1,000.- 500.. 100.- etc. revolver griffbereit schob und ihn mit ironischer Höflichkeit zum Näherkommen einlud. Und dahinter lag der Steinbruch I « Fälscht Richtung gefahren, was? » höhnte Bill Watson. Habe ich schon gesagt, dass Jim ein Pechvogel ist? Gesellschaitsreise nach Ungarn. Das Reisebureau der American Express Co., Zürich, organisiert vom 10.-17. April dieses Jahres, d. h. in der Woche vor Ostern eine gediegene und abwechslungsreiche Vergnügungs- und Studienreise nach Ungarn. Dem Programm, das jedermann auf Wunsch zugestellt wird, entnimmt man, dass die Fahrt zuerst nach Wien führt, mit Besuch in Grinzing. Nach Besichtigung des ungarischen Staatsgestütes in Babolna folgt eine genußreiche Fahrt auf der Donau bis Budapest, eine der schönsten Städte Europas. Die abendliche Einfahrt des Schiffes, längs der in tausend Lichtern erstrahlenden Ufer, hinterlässt einen unvergleichlichen Eindruck. Da« Programm sieht ferner Fahrten nach der ungarischen Landschaft, den weiten, durch Pferde- und Rinderherden belebten Flächen der Puszta vor, sowie auch einen Besuch am Plattensee, dem grössten Binnensee Europas. enngeren Los- 100000, 2x Gertrud Bürgu legen auf 'einen Streich doch nur bis Treffer-Plan * nur für Serienkäufer' 50000, sowie 16503 weitere Treffer •» Gesamtwert 880000 Fr. Eine 10-Los-Serle (Endzahlen 0 bis 9, geschlossen oder gemischt) = 12 Chancen: sie kann, wie bisher, 10 Treffer, min» destens aber einen gewinnen und darüber hinaus den Spezialtreffer von Fr. 50 000.- und — bis 5. März — das 11. Los gratis. Bestellen Sie also, ev. mit einigen Freunden oder Kollegen — Ihre Serie«. ohne einen Tag zu verlieren!!! Lospreis Fr. 10.— (eine 10-Los-Serie Fr. 100.—) plus 40 Cts. Porto auf Postcheck in 10 026.—Adr.: Seva-Lotterie, Genfergasse 15, Bern. (Bei Vorbestellung der Ziehungsliste 30 Cts. mehr.) Lose auch bei den bernischen Banken sowie Pri» vatbahn-Stationen erhältlich. Ein Teil des Reinertrages von Seva 6 wird der Schweizerischen Landesausstellung 1939zufli*tstn

20 — Automobil-Revue Lsiistiges von der s^oähne Der Erfolg von Bühnenstücken Ist oft auf Ursachen zurückzuführen, die vorher weder der Autor noch der Direktor des Theaters im Auge gehabt hat. So ist auch das Lustspiel «Dreissig Sekunden Liebe» von Benedetti, durch einen ganz eigentümlichen Zufall ein Erfolg geworden. In diesem Stück gibt Ulrich Bettac den Anbeter einer verheirateten Frau, der von ihr, weil sie ihn mit dem Auto überfahren und mehrfach verletzt hat, einen Schadenersatz in Höhe von 150000 Lire oder einen dreissig Sekunden dauernden Kuss verlangt. Der Schluss der Komödie ist dann, dass der Liebhaber auf den Kuss verzichtet und mit der Aussicht die Szene verlässt, dass er gerade wegen seiner Grossmütigkeit doch die Erfüllung seiner Wünsche ernten werde. Der schwerverletzte Bettac trägt nun den linken Arm in einer schwarzen Binde. Bei der Premiere rutschte ihm aber, als er sich von seiner Angebeteten verabschiedete, der linke Arm aus der Schlinge. In der Verlegenheit irrte sich nun Bettac und legte versehentlich den rechten Arm in die Schlinge, eine Pointe, die vom Dichter gar nicht beabsichtigt war, aber grosse Heiterkeit erregte. In fast sämtlichen Blättern konnte man aber lesen, es sei die beste Pointe des Stückes, da sich zum Schluss herausstellte, der Liebhaber sei überhaupt nicht verletzt gewesen I So hilft manchmal der Zufall einem Autor beim Dichten und verschafft ihm das beste Happyend. Lang'bevor er die lustigen Stücke schrieb, war Carl Rössler Schauspieler. Er spielte, was sich traf, am liebsten grosse klassische Rollen, tragisch* Rollen, und er spielte sie gern mit Humor. Einmal hatte er mit Kollegen gewettet, dass er als Wallenstein stürmische Heiterkeit erregen werde. Fünf Akte lang warteten die Partner der Wette mit stei«- gender Spannung, aber vergebens darauf. Seine letzte Szene kam, das letzte Gespräch mit Gordon, es kamen die Schlussworte: fleh denke einen langen Schlaf zu tun» und «Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken.» Rössler-Wallenstein ging ab — und hatte, dachten die Partner, seine Wette verloren, ohne den geringsten Versuch, sie zu gewinnen. Da öffnete sich, während Gordon (nach Schillers Anweisung) noch dastand und «sich gramvoll an eine Säule lehnte», die Tür zum Schlafgemach und hervor kam — zwar nicht Wallenstein selbst, aber Wallensteins Arm, der die grossen Reiterstiefel vor die Türe setzte. Und die stürmische Heiterkeit, auf die Rössler gewettet hatte, brach los. £ach do-dk nicht so t Sie bringen uns Ihren Mann? Aber wir beleiben -doch keine Menschen! » — < Das wei&s ich, aber er hat einen Brillantring am Finger, den er nicht mehr wegbringt.» (Marc Aurelio.) Entrüstung. Bei Balzac, der aus den Schulden nicht herauskam meldete sich einer seiner Gläubiger, und zwar sehr energisch. «Ich muss auf Bezahlung bis spätestens morgen dringen», sagte er in drohendem Ton, «denn übermorgen habe ich selbst eine Schuld abzutragen.» «Ein sonderbares Verlangen», erwiderte Balzac entrüstet, «Sie machen Schulden - und ich soll sie bezahlen!» Zu Alezander Dumas Vater kam ein verkrachter Schriftsteller und rief emphatisch aus: «Ich hänge mich und meine drei Kinder auf, wenn Sie mir nicht sofort dreihundert Francs geben!» Der immer hilfsbereite Dichter durchsuchte gleich alle Schränke und Taschen, um dem unglücklichen Kollegen zu helfen, fand aber nur im ganzen etwa zweihundert Francs. «Mehr kann ich Ihnen nicht geben», sagte er bedauernd. «Das kann mir nichts nützen!» tobte der Verzweifelte, indem er das Geld zurückwies. «Ich muss dreihundert haben oder ich und meine Kinder sind verloren!» Einen Augenblick dachte Dumas nach; dann sagte er: «Wie wäre es denn, Herr Kollege, wenn Sie vorläufig nur sich aufhängen und die Kleinen bis später Hessen?» Auflösung des poetischen Silbenrätsels 1. Irun. 2. Nomaden. 3. Dattel. 4. Erde. 5. Neige. 6. Dianer. 7. Imme. 8. Chemnitz. 9. Honig. 10. Tasche. 11. Eiche. 12. Rehbock. 13. Nahrung. 14. Theoderich. 13. Reise. 16. Aesthetik. In den Dichtern träumt die Menschheit. Liste der richtig eingesandten Losungen. T. Ackermann, Riniken; J. Aebischer, Maren" schwand; H. Aemisegger, Wil; Frau Dr. Amuld, Sursee; A. Bachofen, Glarus; Frau B. Baerlocher , St. Gallen; E. Benz, Goldach; M. Bertschmann, Basel; Frau Bill-Jungo, Schwarzenburg; Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frau M. Canale, Brienz; H. u. R. Christen, Suhr; Dr. A. Dietrich, Oerlikon; Frl. T. Ebner, Allschwil; Frl. M. Epple, St. Gallen; C. Fravi, Rapperswil; Ch. Gebhardt-Bucher, Basel; Frau H. Gerber-Baumann, Aarwangen; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frau E. Grob, Nesslau; Frau L. Grünvogel, Horw; J. Gustin, Schönenwerd; E. Gut, Forch; Frau S. Gysin, Liestal; Frl. A. Hagmann, St. Gallen; W. Hohl, Bern; Frau T. Hopf, Bern; Frau Hörn, Bern; J. Huber, Klingnau; J. Humbel, Boniswil; Frau J. Hunziker, Kirchleerau; Frau T. Hunziker-Aichele, Riehen; H.' Imsand, Münster; Frl. I. Indlekofer, Wil; Frau F. Junker, Töss; R. Kallen-Bühlmann, Grenchen; E. Kasper, Mariastein; K. Keusen, Biel; Frau I. Keppeler, Rheineck; Frau Krähenbühl, Niederwangen; W. Kühnis, Oberriet; W. Kttnzli, Bern; G. Laeppli, Basel; Frau V. Iianz-Oetiker, Solothum; Frau M. Läubli, Ermatingen; Frl. H. Lindt, Hampstead/London; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; F. Marti-Ziegler, Langenthai; F. Meier, Zürich; P. Meier, Bern; Dr. E. Meier, Unterkulm; Frl. A. L. MüUer, Morges; M. Nievergelt, Zürich; P. Nikiaus, Wabern; J. Nussbaumer, Benzenschwil; J. Riechsteiner, Muri; Frau L. Rock, Basel; A. Rohr, Hunzenschwil; Frau Rohr-Heiz, Buchs; Frl. M. Romer, Basel; B. Ryser, Winkeln; G. Siegrist, Bern; K. Siegrist-Stehlin, Binningen; H. Sommer, Zürich; L. L. Schmidlin-Lindt, Langenbielau; P. Schmidt, Zürich; Frau C. Schulthess-Fuhrer, Basel; Frl. M. Schweizer, Glarus; H. Tagwerker, Heinrichsbad; Frl. M. von Tobel, Bern; Frl. M. Vetsch, Buchs; Frl. L. Warnat, Basel; Frl. A. Weidmann, Münchenstein; F. Wenger, Bern; W. Wetterwald, jun., Rüschlikon; Frl. E. Winteler, Glarus. Das Beefsteak. Anatol France war es in seiner Jugend nicht sehr gut gegangen, ja es gab sogar Tage, an denen er nichts Warmes im Magen hatte. Später wurde er vergöttert und ein Goldstrom von Honoraren üoss ihm zu. Einmal war er zu einem Bankett geladen, bei dem er besonders gefeiert wurde. Wehmütig sagte er zu seiner Tischnachbarin: «Jetzt gibt man mir Beefsteaks, wo ich keine Zähne mehr habe.» RätselNEcUe Denkaufgabe vom Fischteich. Ein Bauer besitzt einen Fischteich und möchte gerne dessen Oberfläche kennen. Diese zeigt jedoch eine so komplizierte Gestalt, dass an eine direkte Ausmessung nicht zu denken ist. Wie hilft sich der Bauer? Die richtige Lösung zählt 8 Punkte. Einsendetermin: 12. März Nun fangt Ihr Euch an lustig zu machen über des Onkels Freigebigkeit. Ihr lacht ihn aus, dass er gleich 4 Punkte für das poetische Rätsel in Nr. 16 bewilligt hat. Dafür gibt er auch nicht mehr für das Autorennamen-Rätsel in Nr. 18 - bei welchem beinahe ein Druckfehler passiert wäre. Der Setzer, der nichts anderes im Kopf hat, als Rundstrecken u. dgl., schrieb statt Autorennamen «Autorennen». Ihr könnt dem Onkel danken, dass er den Druckfehler gleich in der Windel erwischte. Was unser poetisches Rätsel betrifft, so ha Neffe Paul ein Gedicht darüber gemacht, vor welchem der Onkel verstummen musste. Paul, der poetische Neffe, hat das Wort: Diese Lösung war nicht schwer. Mancher Neffe wird sich sehr Sicherlich darob genieren, Dafür 4 Punkte zu kassieren. Die Punkte redlich zu verdienen Will ich mich nun des Spruchs bedienen: In den Dichtern träumt die Menschheit Und daher die kleine Arbeit Um ein Weniges erschweren. Ihr werdet meinen Traum nun hören: Geflüchtet von Irun's Gestaden Reisten Spanier als Nomaden Mit einer Dattel statt Gewehr Durch diese Erde kreuz und quer. Nachdem den bittern Kelch vom Leide Sie gekostet bis zur Neige, wurd' der ihren einer Diener bei einem Bienenfreund (Berliner). Vom Zuchtstamm eine Kön'gin-Imme Er hatte nach Chemnitz zu bringen. Damit das Vieh nicht andres nasche Steckt er sich Honig in die Tasche. Auf seiner Fahrt, bei einer Eiche, Entdeckt er eines Rehbock's Leiche; Das Tierchen wohl nach Nahrung späht« Als Theoderich's Kugel es erlegte. Der Mann setzt seine Reise fort. Aesthetik ist ein schönes Wort, Doch passt es nicht in diesen Traum; Weglassen könnt ich's aber kaum. Und die Moral von der Geschieht"; Viel Blödsinn gibt auch ein Gedicht! Redaktion des Auto-Magazins: Dr. Hans Rud. Schmid. Ein neues Buch für den leisefreudigen Automobilisten: Besucht ALGERIEN! Eine Reise nach Nordafrika ist heute für jedermann erschwinglich. 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