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E_1938_Zeitung_Nr.021

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J(iukUoHStendeHzen : Heissluftdusche ersetzt Frostschutzscheibe Wagenheizungen mit Heissluftführungen zur Windschutzscheibe. Bei der aufmerksamen Betrachtung des Instrumentenbretts vieler moderner Wagen wird Ihnen auffallen, dass es oben., dicht hinter der Windschutzscheibe, Schlitze aufweist, deren Zweck nicht ohne weiteres erklärlich ist, handelt es sich dabei doch um eine Neuerung. Diese Oeifnungen sind dazu bestimmt, erhitzte Luft von einem unter dem Instrumentenbrett angebrachten Wagenheizkörper gegen die Windschutzscheibe hinaufzuleiten, um einen dauernden Frostschutz zu gewährleisten und ohne Heizscheibe auszukommen. Bei einzelnen Wagenmodellen sind sogar auch die Warmluftführungen bereits eingebaut, welche die Luftdüsen mit dem Heizkörper verbinden, sofern ein solcher montiert wird. In andern Fällen werden diese Teile ebenso wie die Luftdüsen mit der Heizung zusammen erst nachträglich angebracht. Das Kühlwasser als Wärmequelle. Der Heizkörper ist ähnlich der Warmwasserheizung einer Wohnung beschaffen und benützt als Wärmequelle das durch den Motor erhitzte Kühlwasser, das durch ein System von Röhren mit grosser Oberfläche geleitet wird. Um einen möglichst intensiven Wärmeaustausch zu erhalten, treibt ein kleiner Ventilator einen Luftstrom durch das Innere des Heizkörpers. Durch Klappen sowie die erwähnten Kanäle strömt die erhitzte Schematische Barstellung der Wagenheizung mit Heissluftführungen zur Entfrastung der Windschutzscheibe. Luft direkt ins Wageninnere, bezw. von innen vorerst an die kalte Windschutzscheibe. Es ist wohl müssig, die grosse Annehmlichkeit einer derartigen Installation zu unterstreichen, die auch bei kalten nächtlichen Fahrten im Sommer sehr willkommene Dienste leistet. Da zahlreiche Wagenfabrikanten bereits alles für den Einbau dieser Heizung vorgekehrt haben, macht deren Einrichtung Ansicht des Heizkörpers der Wagenheizung. Ein mit Klappen versehenes Blechgeiiäuse enthält die Heizrohre. keinerlei Schwierigkeiten und lässt sich recht billig durchführen. Folgende amerikanische Wagen haben an ihren 1937er und 1938er Modellen Vorkehrungen zum Einbau der Heizung getroffen: Unter den Erzeugnissen der General Motors : Chevrolet, Pontiac, Okismobile und Buick. Weiter sind auch die Wagen der Marken Hudson und Studebaker, die gleichfalls gegen kleinen Aufpreis mit derartigen Heizungen ausgerüstet werden können, bereits darauf vorbereitet. Unter den europäischen Konstrukteuren hat bisher vor allem Peugeot den serienmässigen Einbau einer solchen Wagenheizung vorgesehen. Zum Unterschied von andern Bauarten findet sich hier oben im Instrumentenbrett nur eine einzige Bohrung zum Durchtritt der warmen Luft. Ein geweihähnliches Doppelmundstück, das sich darin einstecken lässt, verteilt die warme Luft von dort nach beiden Seiten hin. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 8. MÄRZ 1938 — N°21 Wir sind überzeugt, dass sich diese Heizungen bald in immer grösserem Umfange einführen werden, bilden sie doch mindestens in der kalten Jahreszeit eine ausserordentliche Annehmlichkeit. Ventilstössel ohne Spiel. Zu den geräuschmindernden Vorrichtungen an amerikanischen Motoren gehören seit 1937 auch die hydraulischen Ventilstössel, die eine Reduktion des Ventilspiels auf den Wert Null bewirken. Hiedurch vermindert sich das Hämmern der Ventile auf ein Minimum. Wie unsere Skizze zeigt, wirkt ein kleines Kölbchen im Innern des gehäuseartigen Stössels auf den Ventilschaft ein. Er sitzt in einem unten durch ein Kugelsaugventil abgeschlossenen kleinen Zylinder, der in den gehäuseartigen Stössel eingepresst ist. Beim Hub des Ventils wird die Kugel auf ihren Sitz gepresst und die Bewegung durch Vermittlung des eingeschlossenen Oelpolsters auf den Stösselkolben und damit den Ventilschaft übertragen. Da hiebei zwischen Stösselkölbchen und Wandung stets eine kleine Spur Oel durchzutreten vermag, ist es notwendig, dass diese fortwährend ergänzt wird. Dies geschieht in der Weise, dass die Feder (2) Kölbchen und Stösselgehäuse auseinandertreibt, so dass die Gleitfläche des Stössels dauernd am Nocken anliegt. Ein allfälliger Oelverlust wird durch das Kugelsaugventil Selbstnachstellender, hydraulischer Ventilstössel im Schnitt. 1 = Ventilfe-der, 2 = Stösselfeder, 3 = Kugelsaugventil, 4 = Nocken, 5 = Oel-ELntrittsbrihrung. (3) ausgeglichen, das durch die Bohrung (5) von der Ringnut des Stösselgehäuses her Oel erhält. Dank dieser Konstruktion besteht weder die Gefahr, dass die Ventile allmählich wegen Mangel an Spiel nicht mehr recht dichten, noch die Möglichkeit, dass sich solches überhaupt je bilden könnte. Daher der geräuscharme Lauf der damit ausgerüsteten Motoren. Bisher ist der beschriebene « Zero-Lash > Ventilstössel bei den beiden Spitzenmarken des General-Motor-Konzern sowie bei Lincoln anzutreffen. Neben der beschriebenen Bauart existieren noch eine Reihe weiterer Ausführungen, die auf einem ähnlichen Grundgedanken beruhen. -b- Antiklopfmittel, das Eisbildung verhindert. In Amerika sind gegenwärtig Versuche mit einem neuen Antiklopfmittel im Gang, das zugleich enteisend wirken soll und dem daher möglicherweise im Flugwesen eine Zukunft beschieden sein wird. Es nennt sich Anilol und soll aus einer Mischung von Anilin und verschiedenen Alkoholen bestehen, die einen Zusatz von Korrosionsschutzmitteln enthalten. Um es dem Brennstoffluftgemisch in beliebigen Dosen zusetzen zu können, wurde eine Düse mit verstellbarer Oeffnungsweite entwickelt, die an den Vergaser angebaut wird und das Antiklopfmittel in seine Mischkammer treten lässt. Das Ventil, welches die Oeffnung dieser Zusatzdüse zu verändern gestattet, steht durch einen Hebel und Kabelzug mit der Gasdrossel in Verbindung. Entsprechend der verlangten Motorleistung: wird dadurch automatisch mehr oder weniger von dem Zusatzbrennstoff eingeführt. Gleichzeitig wurde die Entdeckung gemacht, dass Eisbildungen im Vergaser jeweils nach ganz kurzer Verwendung des Zusatzmittels verschwanden. Beispielsweise hatte sich bei einem Versuch bereits so viel Eis gebildet, dass der Unterdruck im Ansaugrohr um 75 bis 100 mm Quecksilbersäule gesunken war. Trotzdem war der Vergaser nach einer Oeffnung des Zusatzventils von nur 15—20 Sekunden eisfrei. Nach dieser Erfahrung hat man Versuche gemacht, um das Mittel auch zur Enteisung des Propellers an Stelle der üblichen Alkohol-Glyzerin-Lösungen heranzuziehen. Man fand, dass Anilol sich für diesen Zweck ganz gleich gut eignet und zudem praktischer ist, weil es seine Viskosität mit der Temperatur nicht merklich verändert. 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In der «Revue» ein Inserat, noch immer seine Wirkung tat

N° 21 — DIENSTAG, 8. MÄRZ 1938 AUTOMOBIL-REVJJE Techn. *•» «&«H Frage 13.286. Radsturz und Vorspur. Es interessiert mich, den Grund dafür zu kennen, warum man eigentlich die Vorderräder mit einem gewissen Radsturz sowie einer Vorspur versieht. J. B. in L. Antwort" Für die Begründung des Radsturzes kann wohl am ehesten angeführt werden, dass es dank ihm möglich ist. den Drehpunkt des Rades auf dem Boden etwas näher an den Punkt heranzuführen, wo sich die Lenkachse mit der Fahrbahn schneidet. Wird gewünscht, dass die Lenkachse überhaupt durch diese Drehpunkte geht, so brauchen wir den Lenkzapfen dank des Radsturzes nicht so stark zu neigen wie bei einem senkrecht stehenden Rad. Die Vorspur dagegen hat einen wohldurchdachten Zweck, indem sie die Flatterneigung der Räder vermindert Sie gibt der Lenkung eine stabilere Führung. Bekanntlich versteht man unter Vorspur das Mass. um das die Vorderräder vorn enger zusammenstehen als am hinteren Ende. Sie laufen also nicht genau parallel, sondern leicht keilförmig zusammen. -b- Frage 13.287. Die Vertretung sagt, eine Entrussung des Kolbenbodens vermindere die Kompression ! Bei meinem Wagen Hess ich unlängst die Ventile einsehleiffm und den Motor entrussen, wonach mein Klient feststellte dass er jetzt mehr Benzin verbraucht als früher. Darauf Hess er sich durch die offizielle Vertretung beraten, wo man ihm sagte, dass man bei älteren Wagen den Kolbenboden nie vom Russ befreien soll. Der Mehrverbrauch tarne von daher, dass der Kolbenboden blank gemacht wordpn sei. Aus diesem Grunde verdichte der Motor nicht mehr genügend. Man säubere den Kolbenboden grundsätzlich nur bei ganz neuen Maschinen vom Russe, und auch dort sei es nicht von Gutem. Ich ersuche Sie um Aeusserung Ihrer Ansicht in dieser Angelegenheit. J D. in. L. Antwort Es stimmt nicht, dass die Entrussung des Kolbenbodens einen Kompressionsverlust mit sich bringt. Bei der Entrussung des Verbrennungsraumes wird der Kolbenhodon nicht nur bei neuen, sondern auch bei alten Wagen entrusst. Es scheint hier eine Verwechslung vorzuliegen, denn das, 'was hier vom Kolbpnboden bphauptet wird, tritt tttsäohliVh ein, wpnn die Kolbennuten eines gebrauchten Motors entrusst werden. Dann haben die Ringe plöztlich mphr Spiel und dichtpn nicht mehr so ?ut nb. weil die FeinnhHirhtung durch den Rnss dahinfälH. Tn solche.n Fällen hilft man sich heute mit dprn Einbau von Spezialkolhenrinorprt, wplche die Komprpssinn wieder herstellen und den Oelverbrauch vermindern. -b- g des Wagens zu vergüten hat E« könnte auch in der Weise vorgegangen werden, dass eine Abschätzung des Wagens erfolgt und der Käufer verpflichtet wird, zunächst einmal die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem heutigen Wert des Wagens als im Gesetz vorgesehene Abnützungs» entechädigung zu bezahlen. Dazu hätte er aber noch pinen angemessenen Mietzins zu entrichten, da der Verkäufer Anspruch darauf hat, dass sein im Wagen investiertes Kapital verzinst wird. Unter Berücksichtigung des Risikos, das der Verkäufer läuft, darf u. E dieser Mietzins neben der Amortisation noch auf mindesten« 20 % jährlich festgesetzt werden. Würde für Mietzins und Amortisation ein fester Pauschalbetrag pro Tag ohne Rücksicht auf die Wertminderung des Wagens festgelegt, so wäre daneben der Käufer verpflichtet, noch die ausserordentliehe Entwertung, die der Wagen erlitten hat, zu ersetzen, denn unter Entschädigung für Abnützung im Sinne von Art. 227 0. R. ist nur die normale Abnützung zu verstehen. Wir empfehlen Ihnen deshalb, durch einen Sachverständigen den Wagen abschätzen zu lassen und die Differenz zwischen Kaufpreis und Schatzungspreis einzuklagen, sowie 20% Zins pro Jahr, umgerechnet auf die neun Monate Gebrauchsdauer. O Handel u. Iradumtstfi«» Auto-Llte-Zündkerzen. Diese von der amerikanischen Electric-Auto-Lite Company in Toledo (Ohio) hergestellten Zündkerzen verfügen über eine Reihe spezifischer Konstruktionsmerkmale, die sie von andern Kerzen unterscheiden. Ihr Isolator besteht aus Ziramic, einem von Auto-Lite entwickelten keramischen Isolationsmaterial von besonders hoher Festigkeit und ausserordentlich günstigen thermischen Eigenschaften. Die Dichtung zwischen Mittelelektrode und Isolator, welche Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnung dieser beiden Teile eines der heikelsten Pro- bleme des Zündkerzenbaues darstellt, ist hier m ingeniöser Weise dadurch gelöst, dass man in die Zeimentäbdiehtung eine kleine Vakuumkammer eingeschaltet hat, welche ein inneres Arbeiten der Materialien ohne Schaden zulässt. Als weitere Spezialität der Auto-Lite-Kerzen sei auf deren Konihm-Elektroden hingewiesen, die sirh durch die Eigenschaft auszeichnen, dass sie bei Erhitzung besonders leicht Elektronens^hwärme austreten lassen. Dies erleichtert den Uebertrltt der Zündfunken. Um exakte Elektroden-Abstände zu erhalten, kontrolliert Auto-Lite sämtliche Zündkerzen mit einem photoelektrischen Apparat, der von der Firma eigens zu diesem Zweck enwickelt wurde. Damit auch zwischen Kerzenkörper und Isolator eine unterschiedliche Expansion möglich ist und trozdem dauernd eine vollkommene Abdichtung erhalten wird, besteht ersterer aus einem einzigen Stück, dessen gebördeltes oberes Ende den Wulst des Isolators umfasst. Die Elastizität der verwendeten Dichtungsringe verbürgt einen einwandfreien und doch nachgiebigen Abschluss rund um den Isolator. * Dank dieser Baugrundsätze erreichen die Aulo- Lite-Zündkerzen auch im schwersten Betrieb eine lange Lebensdauer und haben sich deshalb in den Vereinigten Staaten ganz allgemein eingeführt. Eine Reihe der bekanntesten amerikanischen Automobilmarken rüsten ihre Wagen ausschliesslich mit Auto- Lite-Zündkerzen aus. Gen.-Verti-. VERE.INIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V AS.) SEKTION BERN. Im Bestreben, seinen Mitgliedern wo immer möglich Gelegenheit zu bieten, ihre Kenntnisse zu erweitern, hat der Vorstand des kantonal-bernischen Aiitofabrlehrer-VrrHandes das kantonale Polizeikommando um die Rekonstruktion eines schweren Verkehrsunfalles ersucht und für sein Ansinnen volles Verständnis gefunden. Die Tatbestandsaufnahme am «Unfallort» wird unter Leitung von Herrn Polizeihauptmann Borer von der kantonalen Polizeimannschaft unter Zuhilfenahme der modernsten Apparatur durchgeführt. D*ran schliesst sich eine Besichtigung des Auswertungsgerätes des Erkennungsdienste« des kantonalen Polizeikorps. Der Besichtigung folgt ein Referat von Herrn Hauptmann Borer über Verhütung von Verkehrsunfällen. Nach dem Vortrag: Diskussion. Besammlung der Fahrlehrer- Freitag, den 11. März, %20 Uhr, im Hotel Wächter. 20K Uhr Fahrt zum fiktiven Unfallsort, wobei zur Kontrolle das Tragen des Verbandsabzeichens obligatorisch ist Die Wagen sind ebenfalls mit der Fahrlehrerplakptte zu versehen. Der Sekretär- Spairri. Das stabilisierte Mineralöl der Weltrekorde! f. d. Schwell: i. Schnyder, St. Niklausstr. Lager: Basel, Genf, Zürich 54, telotkiirn luvastf Anfrage 7P0 Rücknahme eines mit Einentiimsvorbehalt verkauften Wanens. Laut Art 2?6 0. R. kann der Verkäufer bei Abzahlungsgeschäften dem Käufer bei Rücknahme der Kaufsarhe eine angemessene Vergütung für den Gebrauch, sowie für die Abnutzung der Katifsache berechnen. Tch habe nun einen Lieferuneswagen verkauft, wobei eine bestimmte Anzahlung vereinbart wurde Im letzten Sommer mussfe ich den Wa"en zurückverlangen, weil weitere Zahlungen ausblieben. Wievipl knnn ich für don Gphrauch des Wagen« während 9 Monaten sottip für Abnutzung dpsselhen verlangen? Es sei noch bprfiTkt. da«s der Wagen während dieser Zeit ea 14.000 km gefahren wurde, wobM er eine rohe und unRacbgnmäfse Behandlung erfuhr- So ist er oft stark überlastet worden, wus zusarn* men mit der rohen Behandlung zur Folge hatte, dass das Piffprontinl und die KUPTIIHTÜT gewaltsam zerrissen und die Vorderachse geknickt wurdß. so dass der Wagen heute nur noch einen AHrriir-hwcrt repräsentiert 3 G. in A. Antwort- Opmäss Art 52" 0 R bat bei der Rückgängigmachung pines untP r Ei"Ptihimsvorhehalt abgeschlossenen Kaufes dpr Verkäufer Anspruch auf einen angemessenen Mietzins und eine EntschädiV"Ti< r für Abnützung der Sache. Tn Fällen wie dem T''risrpn. wird man zweckmässig zunächst einmal feststellen, wie hoch der Mietrins für einen Wagpn dieser Art ist Wir sind r 'er Ansicht, dass hipr ein Betrag von Fr 5.— pro Tag für Miete und Abnützung nicht als zu hoch hezeichnet werden kann Sie sphen ans dieser Rechnung, dass dann ein Mipfbetrag erreicht wird, der den Wagenwort bereits überstpigt. Demzufolge ist wohl anzunehmen, dass der Richter, nachdem der Wagen 9 Morste lang gebraucht wurde, dipson für kürzere Mietdaner durchaus angemessenen Betrag wohl nicht zusprechen wird. Auf allp Fälle steht fest, dass der Käufor zum mindesten die Preisminde- licht was wir selbst, sondern was unsere Kunden über den sagen, ist wichtig und für den Ankauf eines MERCEDES-BENZ- Wagens entscheidend. undendienst- Wir haben kürzlich eine Umfrage bei unsern Kunden veranstaltet. Diese haben nicht nur unsere Fragen beantwortet, sondern eine grosse Zahl hat aus sich selbst Worte höchster Anerkennung über unsern Kundendienst hinzugefügt. MERCEDES-BENZ Vollschwingachs-Wagen mit Schraubenfedern Typ 230,11,35 PS, 1938 • Preis ab Fr. 9900.- ESHÄ veredelt gewöhnliches Benzin zu -___— einem Superbrennstoff mit Wirkung wie Esso oder Dyamin, ist aber pro Liter 5 Rp. billiger. ESHÄ bewirkt vollständige Verbrennung, _ — daher kein Verrussen der Kerzen u. Zylinder, alter Russ wird aufgelöst u. verbrannt, daher bessere Energieausnützung. ESHÄ verbessert die Klopffestigkeit, dat^__— her ruhigerer Gang und weniger Schalten. Sofortiges Anspringen auch bei niederen Temperaturen. Versand in Literkannen zu Fr. 10.S0, reichend für 4001 Benzin, durch ESHÄ-Vertrieb, Bahnhofstr. lla, Zug H. Kunden, Chemiker MEROEDES-BBNZ-AUTOIVIOBIL A.-G. 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