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E_1938_Zeitung_Nr.025

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s „ Saper-Strassen "

s „ Saper-Strassen " in Amerika Zehn ultramoderne Autostrassen mit je 6 Fahrbahnen in jeder Richtung sollen inskünftig das Land durchziehen. — Finanzielle Selbsterhaltung und deren Methoden. Teilstüci einer der amerikanischen Superstrassen, wie sie die Architekten Reinhard und Hofmeister sehen. In den Städten würden die neuen Autobahnen als «Hochstrassen> ausgeführt, wie unser Bild zeigt Aus dem -weissen Haus in Washington dringt die Kunde, dass Roosevelt für die von Senator Bulkley eingebrachte Bill, welche den Bau von zehn gewaltigen transkontinentalen Autostrassen anstrebt, lebhaftes Interesse bezeuge. Steckt das Projekt gegenwärtig auch noch im Stadium der Prüfung und Ausarbeitung, wobei eine Menge von Detailfragen anders herum angepackt werden müssen. so übertrifft doch schon das blosse Gerippe die verwegensten Zukunftsvisionen der Leute vom Bau. Die Sache bietet aber nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche und soziale Aspekte: fällt der E S H Ä ver edelt gewöhnliches Benzin zu _-_^^_ einem Superbrennstoff mit Wirkung wie Esso oder Dyamin, ist aber pro Liter 5 Rp. billiger. ESHÄ bewirkt vollständige Verbrennung, ___^^ daher kein Verrussen der Kerzen u. Zylinder, alter Russ wird aufgelöst u. verbrannt, daher bessere Energieausnützung E S H A verbessert die Klopffestigkeit, daher ruhigerer Gang und weniger Schalten. Sofortiges Anspringen auch bei niederen Temperaturen. Versand in Literkannen zu Fr. 10.S0, reichend für 400) Benzin, durch ESHA- Vertrieb, Bahnhofs*!, lia, Zug H. Kundert, Chemiker Zu verkaufen Umständehalber sind 2 AUTOCAR LANCIA Günstige Gelegenhe en Plan im Kongress auf fruchtbaren Boden, und kann, wie man hofft, der erste Spatenhieb nächstes oder übernächstes Jahr getan werden, dann ist auf Jahre hinaus ein wirksames Ventil zur Erleichterung der Arbeitslosen-Misere gefunden. « Selbsterhaltung» heisst dabei das Fundament, worauf sich das ganze Werk aufbaut. Selbsterhaltung in dem Sinn, dass beidseitig des « Super-Highways » je ein Landstreifen von einer halben Meile Breite expropriiert und an Interessenten aller Art verkauft oder vermietet würde. Business is business! Um die Zeit nicht "mit Prozessen zu vertrödeln, würde bei der Expropriation nach der « New Yorker Methode » vorgegangen. ACHTUNG! Das heißst mit andern "Worten, dass die Arbeiten sofort nach der Enteignungsverfügung ihren Anfang nehmen können, ob nun der Expropriierte mit dem ihm zugebilligten Preis einverstanden sei oder nicht Läuft er zum Kadi oder verlegt er sich aufs Trölen, so kommt solchem Tun keine aufschiebende Wirkung bei, wenigstens nicht, was die Gültigkeit der Landenteignung anbelangt. Ueber die gibt es nichts mehr zu husten, sie steht, einmal beschlossen, unantastbar da. Nur die Entschädigungsfrage kann vor dem Gericht aufgerollt werden. Und findet es, die Behörden haben sich schäbig benommen, nun, dann verknurrt es sie eben zu einer Nachzahlung. Der Vorteil der hier skizzierten Prozedur springt in die Augen. Ein Rechtsmittel gegen die Expropriation als solche besteht nicht und unmittelbar mit deren Anordnung wird die Balur für allfällige Bauarbeiten frei — Streitigkeiten über die Höhe der Vergütung hin oder her. Aber nicht nur Roosevelt, sondern auch dem Kriegs-Departement — das in einem Netz gewaltiger Autostrassen einen Gewinn für die Landesverteidigung erblickt — und den Strassenbau — wie gewissen Finanzbehörden hat das Projekt in die Nase gestochen. Wie es finanziert werden soll? Nach der Bulkley Bill durch Schaffung eines öffentlich-rechtlichen Verbandes, der den Bau ausführt und auf dem Wege der Subskription die für den Baubeginn erforderlichen zwei Milliarden Dollar aufnimmt. Die Gesamtkosten allerdings schätzt man auf 6—8 Milliarden Dollar. Indessen: die neuen Straesen sollen sich ja selbst bezahlt machen. Nach Bulkleys Plan durch Erhebung von Gebühren, währenddem Roosevelt eher für das Konzessionssystem eingenommen ist, wobei der eigentliche Strassenbenützer ungeschoren davonkäme. Das nötige Kleingeld nämlich würde man sich bei dieser Methode (siehe oben! 1 ) von den Käufern und Mietern der beidseits der Strasse « ins Kraut schiessenden » Hotels, Garagen, Tankstationen und andern Betrieben holen, welche die neuen Autobahnen — wie man wähnt — an sich locken, wie der Honigtopf die Fliegen. Denn selbstverständlich Hesse man sichs angelegen sein, die Highways nicht nur sachlich-Weckmässig, sondern zu einer Attraktion auszugestalten. Mit einer Grünanlage in der Mitte, welche die beiden auf denen sich der Verkehr natürlich nur in je einer Richtung abspielt — voneinander trennen würde. Aus der Benützung der links und rechts der Piste ergäben sich mannigfaltige Möglichkeiten, die Frage der finanziellen Selbsterhaltung der Strassen zu lösen.. Ein grosser Teil des Landes würde kultiviert, wobei eich der Bodenpreis je nach dem Verwendungszweck richten müsste. Obendrein wären die Konzessionäre verpflichtet, für tip-toppe Ordnung zu sorgen. Drei Ost-West-Verbin düngen und sieben Nord- Südrouten dieser Art sollen nach Senator Bulkleys Plan die Staaten durchziehen. Ausserdeta fasst das Projekt auch die Erstellung von Verbindungsstrassen ins Auge. Selten schöne Lastwagen IW* Zu verkaufen "*C OCCASION! Wirkliche Occasion ! FORD 1 fast ganz neues AUTO RENAULT (CELTA QUATRE), Mod. Ausstellungswagen, 8 Zyl., 1935, Spezial-Cabriolet, 36-37, 7,45 PS, mit eingebautem Radio, erst 21 000 Anfragen unter Chiffre Z 6089 an die 4plätzig, wenig gefahren, preiswert zu verkaufen. km gefahr. Ist ein prächtiger, rassig. Wagen. Nur Automobil-Revue, Bureau Zürich. gegen bar für Fr. 2100.—. OCCASION! Frl. L. Richner, Tel 91.67, Staffelbach (Aarg.). (24,25 Zu verkaufen OPEL KADETT 5 PS Modell 1937, mit Schiebedach, 4-Plätzer, wie zu sehr günstigem Preis neu. Preis Fr. 2400.- Offerten gefl. unt. Chiffre 16284 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen ein 12875 Chrysler Senior AUTOMOBIL-REVUE ÖTENSTAC. 22. 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Am Eingang des neuen Lincoln-Tunnels, der unter dem Hudson hinweg New York City mit New Jersey verbindet, kann man seit kurzem ein eigenartiges Fahrzeug bemerken, das mit den modernsten «Erste-Hilfe»-Apparaturen für Autopannen, mit Feuerlöschapparaten, Abschleppseilen etc. ausgestattet ist Der Wagen ist Eigentum der Polizei und dazu bestimmt, Fahrzeugen, die im Tunnel eine Panne erleiden, schnellstens zu Hilfe zu kommen, damit der Verkehr dadurch keine Störung erduldet. Die Polizei wechselt auch grundsätzlich all© Reifen aus, die inperhalb des Tunnels platt werden, da diese Operation bei dem regen Verkehr, der T&g und Nacht dort herrscht, als nicht ungefährlich bezeichnet muss. Alle Hilfeleistungen der Polizei erfolgen unentgeltlich. Wieviel Haftpflichtversicherte hat Deutschland ? Deutschland gehört, wie man weiss, zu den Ländern, welche das Oblijatorium der Haftpflichtversicherung für Motorfahrzeuge nicht kennen. Trotzdem hat im Zeitraum 1934—1937 die Zahl der versicherten Fahrzeuge um 91°/o zugenommen. Man lasse sich aber durch diesen hohen Prozentsatz nicht zu Trugschlüssen verführen. Vom Gesamtbestand existierten nämlich am 1. Juli 1937 doch nur für 47,4% Haftpflichtversicherungen. Dabei stellt sich das Verhältnis zwischen versicherten und nicht versicherten Fahrzeugen im einzelnen wie folgt: Motorräder 18°/o, Personenwagen uni Omnibusse 74,5%, Lastwagen 72,2%, andere Fahrzeuge 53,1"/«. Bahn und Die schwedische Staatsbahn kauft mehr Schienenomnibusse. Nach einer soeben veröffentlichten Meldung hat die schwedische Staatseisenbahn die Genehmigung beantragt, vom Erneuerungsfonds im Laufe des nächsten Jahres 19,5 Mill. Kr. für Materialanschaffungen und Modernisierungen aufwenden zu dürfen. Von diesem Betrag sollen 0,90 Mill. Kr. für den Ankauf weiterer Schienenomnibusse, 0,5 Mill. Kr. für gewöhnliche Omnibusse, 5,4 Mill. Kr. für neues Rollmaterial, 1,5 Mill. Kr. für Sohienenauswechslungen und 0,32 Mill. Kr. für Modernisierung der Fährschiffe verwendet' werden. Unentbehrlfch für flatternde Wagen An 80% innert 15 Minuten montiert Fr. 20- Zu verkaufen: PLYMOUTH CHRONIK 2-Plätzer-Coupe, Modell Modell 1938, 4500 km gefahren, Typ Gotthard, Far- 1933, sehr schneller Wagen, mit Steuer und Ver- Modell 32, mit Ciel ouvert. von d. Kontrolle 7pl. be elfenbein, mit maro. Zu verkaufen sich., Preis Fr. 1600.— zugelassen für Taxameterdienst, 6fach bereift, mit Offerten unter Chiffre Cabriolet ADLER Trumpf, Jahrg. 35, 4plätzig, Zustand Ia., Fr. 2600.— eingebauter Taxameteruhr. FIAT Automobil-Revue, Bern. PEUGEOT 5497 an die (25 45plätzig (15/17-Plätzer) FIAT 522/L, 6/7pl., wenig Umständehalber sehr günstig abzugeben. — Zu beständehalber sofort zum mit Hintertüre, 13 PS. Seltene Gelegenheit Modell 1037, 17 PS, um-Modell 1932, 7-Plätzer, in sehr gutem Zustande, gefahren, wie neu, günstig abzugeben. 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DIE KLEI ,Automob]|-R«vue" — II. Blatt, Nr. 25 BERN, Dienstag, 22. März 1938 Soll der Garagist Es gibt hn Automobilgewerbe kaum eine Frage, über welche die Meinungen stärker auseinandergehen als diejenige über Wert und Unwert der Werbung. Wir kennen Leute aus dem Fach, die sich nicht nur aus Neigung, sondern auch aus innerer Ueberzeugung heraus gerne während Stunden über Werbefragen unterhalten; wir kennen andere, die mit verächtlich heruntergezogenen Mundwinkeln entschlossen rechtsumkehrt machen, sobald sie etwas von « Werbung » oder « Reklame » hören. Was bezweckt die Werbung ? Ihre Aufgabe ist, kurz gesagt, den Kundenkreis zu erhalten und Ihn nach Möglichkeit cu erweitern. Ob dazu besondere Massnahimen notwendig sind ? Es gibt Autogewerbetreibende, die sie als entbehrlich betrachten und dafür vielgestaltige Gründe anführen. Da meint einer: < Meine Arbeit empfiehlt sich von selbst; ich kann mir diese unnützen Auslagen ruhig ersparen.» Ein anderer räsoniert : « Mein Vater ist ohne Reklame zum Wohlstand gelangt, warum sollte ich's anders halten ? » Der Dritte ist das Opfer einer c Super-Acquisitions-Kanone» geworden, die ihn zu einer «Sonder-Spezial-Reklame im erfolgsichersten Gratisleitfaden für Anfänger und Fortgeschrittene » überredet hat. Wieder ein anderer lächelt: « Ich habe heute schon alle Hände voll zu tun, was soll ich mir noch weitere Arbeit aufbürden ? » Und endlich ist gar noch einer da, der wütend auf die Werbung schimpft, weil er trotz der < schönen und dazu noch so auffälligen Tafel an der Durchgangsstrasse > keinen' Erfolg hat feststellen können. Dieser Chor der Missmutigen vergisst, dass Einzelerfahrungen im Wirtschaftsleben noch lange nicht zu endgültigen Schlüssen berechtigt Wenn die Werbung die damit verbundenen Auslagen nicht rechtfertigte, dann würde man auf ihre Mitwirkung im Erwerbsleben allerdings besser verzichten. Warum gibt es aber Tausende und Tausende von grösseren und kleineren Unternehmen, die jedes Jahr systematisch ihre Propagandamassnahmen treffen und in gewissen Fällen dafür bis sechsstellige Summen auswerfen? Wieso hat das Werbewesen in der Schweiz