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E_1938_Zeitung_Nr.027

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6 AUTOMOBIL-REVUE chen

6 AUTOMOBIL-REVUE chen Brennstoffe nur unter Beigabe von Luft verbrennen. Dafür sind sie auch weniger gefährlich als Pulver. Man muss also dafür sorgen, dass neben dem Benzin noch Luft in den Zylinder gelangt. Sehen wir uns mal an, wie man das beim normalen, sogenannten Viertaktmotor fertigbringt. Vor allem muss man natürlich eine Oeffnung vorsehen, damit Luft und Benzin miteinander in den Zylinder gelangen können sowie eine zweite Oeffnung, durch welche die Abgase nach der Verbrennung entweichen können. Damit die Explosion nicht Einlassventil geöffnet Sangrolir Auslassventil geschlossen Auspuffrohr Flg. 4. Zum Anheben der Ventile dienen eine oder Um Gummischläuche am Ende aufzuweichen, damit sie sich leichter über einen Nip- zwei sogenannte Nockenwellen, die von der Kurbelwelle über Zahnräder oder durch eine geräuschlose Kette angetrieben werden. Sie drehen sich pel ziehen lassen, kann man das betreffende halb so schnell wie die Kurbelwelle. Stück ein Weilchen in ein Gefäss mit Koh- Ienstofftetrachiorid tauchen. Dadurch wird einfach zu diesen Löchern hinaus«pfupfen» der Gummi weich und lässt sich leichter kann, anstatt den Kolben nach unten zu treiben, muss man sie irgendwie verschliessbar sigkeit ist als bekanntes chemisches Reini- über den Nippel ziehen. Die erwähnte Flüs- machen. Hiezu dienen die sogenannten Ventile (Fig. 3). Sie besitzen an ihrem Ende gungsmittel in der Drogerie erhältlich. F-r. eine tellerförmige Erweiterung, deren konische Peripherie sich in geschlossenem Zustand auf einen passenden Ventilsitz legt und so die Oeffnung dicht abschliesst. Sind die Ventile so angeordnet wie in unserem Bild, so lassen sie sich durch Anheben öffnen. Diesen Zweck erfüllen eine oder zwei Nockenwellen (Fig. 4). Unter Nocken versteht man exzentrische Verdickungen der Welle, die so beschaffen sind, dass sie bei der Drehung der Nockenwelle das Ventil gerade im richtigen Moment in die Höhe stossen, also öffnen. Mit Hilfe dieser Vorrichtung soll es uns nun gelingen, eine zündfähige Mischung von Benzin und Luft in den Zylinder zu schaffen, dort zur Explosion zu bringen, die Abgase herauszutreiben und den Zylinder wieder mit neuem explosionsfähigen Gemisch zu füllen. Von wo es herkommt und wie wir es entzünden, das ist vorläufig Nebensache. (Fortsetzung folgt.) •»raktisdm« Winke Eine billige Methode zur Vergrosserung des Gepäckraums hat sich ein Amerikaner ersonnen. Um auch den hintersten Winkel seines Kofferraums ausnützen zu können, hat er im Deckelbrett, das den Reservereifen vom übrigen Raum trennt, eine Klappe vorgesehen, die Zugang zum Innern des Reserverades schafft. Denn im zylindrischen Raum innerhalb der Felge lässt sich noch allerhand Kleingepäck unterbringen. =8= Als Unterlage für den Wagenheber schwerer Lastwagen eignet sich recht gut eine alte Bremstrommel, die man mit dem Rand nach oben auf den Boden legt. Nimmt man sie zuhilfe, so braucht auch auf weicherem Grunde ein Einsinken der Wagenwinde während des Reifenwechsels nicht befürchtet zu werden. Nach Gebrauch verstauen wir sie nebst Wagenwinde und Radschlüssel im Werkzeugkasten. °° Um lärmende Federbrlden zu « entstören » empfiehlt ein Automobilist auf das oberste Federblatt unter die Bride nebeneinander zwei zirka 15 cm lange und 2—2,5 cm breite Stücke aus einer Uhrwerkspiralfeder einzuführen, und zwar so, dass sie die Tendenz haben, sich in der Mitte nach oben zu wölben. Ihre Elastizität verhindert in Zukunft jegliches Klappern an dieser Stelle. Dank ihrem Bestreben, sich auch beidseitig neben der Bride etwas herauszuwölben, sichern sie sich selbst gegen das Herausrutschen. # Techn. Sv»B>«s«iaK«aaI Frage 13.306. Verrussung des Motors. Ihre werte Zuschrift über die Verrussung des Motors habe ich erhalten, möchte nun aber nochmals auf die gleiche Angelegenheit zurückkommen. Ich vergass nämlich, Ihnen mitzuteilen, dass der Motor neue Kolben erhalten hat, die Zylinder ausgeschliffen und auch teilweise neue Ventile eingebaut wurden. Nun ist die Verrussung trotzdem nach 3000 km von neuem eingetreten. Sollen wir es einmal damit versuchen, dass wir den Oelstand niedriger machen? Wozu raten Sie? F. P. in W. Antwort. Die Tatsache, dass der Motor so komplett überholt wurde, verändert das Bild allerdings vollständig. Zu Ihrer Anregung, den Oelstand niedriger zu halten, müssen wir Ihnen leider sagen, dass dies die Sachlage nicht verändern würde. Denn der Motor hat Hochdruckschmierung, wobei das von den Pleuellagern abgeschleuderte Oel die Schmierung besorgt. Die Pumpe aber fördert gleich viel, ob Sie nun den Oelstand etwas niedriger wählen oder nicht. Im allgemeinen besitzen die Kolbenringe der amerikanischen Wagen einen besonders hohen Anpressdruck, damit die Zylinder reichlich geschmiert werden können und trotzdem nicht zuviel Oel in den Verbrennungsra.um gelangt. Wurden mit den neuen Kolben Ringe eingebaut, die einen geringeren Anpressdruck aufweisen und sonst andere Charakteristiken zeigen als die Originalersatzteile, so ist wobj möglich, dass eine grössere Menge von Schmieröl in den Verbrennungsraum gelangt. Wir nehmen aber an, dass eine so erfahrene Firma wie die von Ihnen zitierte hierauf Rücksicht genommen hat. Sollte es auf Grund dieser Vermutung nicht möglich sein, das Uebeil zu beheben, so empfehlen wir einen Versuch mit den vierteiligen federnden Stahlkolbenringen zu machen, die schon manchen Fall von Ueberölung beheben halfen. Der Einbau sollte durch die Lieferantin der Kolben und mit deren Einverständnis erfolgen, damit sie gedeckt sind. Den N'amen dieser Ringe geben wir Ihnen brieflich bekannt. Weiter raten wir nachzusehen, ob die Entlüftung des Kurbelgehäuses richtig funktioniert, denn schliesslich kann auch ein Ueberdruck im Kurbelgehäuse zu einer Ueberölung führen. -b- Schriftliche Fraoe 13.307. Wer vertritt Jaeger-Kilometerzähler? Können Sie mir die Adresse des Schweiz. Generalvertreters der Jaeger-Kilometerzähler bekanntgeben? S. in W. Frage 13.308. Wer vertritt Hanoman? Können Sie mir die Adresse des Generalvertreters der Hanomag-Automobile bekanntgeben? M. in I. Frage 13.309. Wer vertritt Morris? Wer ist in der Schweiz Generalvertreter der Morris-Wagen? H. in B. Frage 13.310. Wer vertritt Ricinol? Wer ist der ständige Vertreter für «Ricinol>? G. in B. Di«and«^l U . Antworten: Industri« Saurer an der Mustermesse Basel 1938. Die Entwicklung der Saurer-Nutzfahrzeuge ist im letzten Jahre im Zeichen erhöhter Betriebswirtschaftlichkeit fortgeschritten. Der Dieselmotor beherrscht im Lastwagenbau auch weiterhin das Feld und es ist vor allem dem Saurer-Doppelwirbelungsmotor mit direkter Brennstoffeinspritzung zuzuschreiben, dass die Transportkosten weiterhin gesenkt werden konnten. Vor 30 Jahren hat die Aktiengesellschaft Adolph Saurer in Arbon den ersten Dieselmotor für Strassenfahrzeuge gebaut und seither den Rohölmotor in DIENSTAG, 29. MÄRZ 1938 — N° unablässiger Pionierarbeit zur beutigen Vollkommenheit entwickelt. Die Tatsache, dass 7 grosse Werke in allen Teilen der Welt den Saurer-Doppelwirbelungsmotor und teilweise auch die Saurerihassis in Lizenz bauen, zeigt die Ueberlegenheit der schweizerischen Konstruktion. Um die Vorteile des betriebsbilligen Dieselfahrzeugs weitesten Kreisen unserer Bevölkerung zugänglich zu machen, hat Saurer in den letzten Jahren auch den Bau von leichten Liefer- und Bestellwagen von 1—2 Tonnen Tragkraft aufgenommen. Diese Fahrzeuge haben, nicht zuletzt dank ihrem bescheidenen Preis und Brennstoffverbrauch (10—11 Liter/100 km), rasch eine grosse Verbreitung gefunden. Betrachten wir die einzelnen Ausstellungsgegenstände, die auf dem Saurer-Stand jedem Besucher von Fachleuten eingehend erklärt werden: Zwei blanke Chassis zeigen Einzelheiten der modernen Saurer-Chassiskonstruktion. Das kleinere ist vom Typ 1CRD, der in der Schweiz und im Ausland eine besonders grosse Verbreitung gefunden hat. Es ist für eine Belastung von ca. 3800 kg gebaut, so dass es mit der normalen Saurer-Stahlkarosserie versehen eine Nutzlast von ca. 3 Tonnen aufzunehmen vermag. Als Gesellschaftswagen oder mit Omnibuskarrosserie bietet es Platz für 22 Personen. Es verfügt über einen 4-Zylinder-Dieselmotor von 23/55 PS sowie ein Fünfgang-Getriebe, wobei der fünfte Gang als Schnell- oder Schongamg ausgebildet ist. Das auf dem Stand gezeigte grössere Chassis des Typs 3CTD mit 5000 mm Radstand eignet sich besonders für den Aufbau einer Personenkarosserie mit einem Fassungsvermögen von 26—30 Personen. Für Lastwagen wird der Radstand von 4500 mm gewählt. Die Nutzlast beträgt 5 Tonnen. Zum Einbau kommt ein 6-Zylinder-Dieselmotor von 34,4/85 PS, der über ein 8-Gang-Getriebe mit 8 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgängen, deren achter als Schnellgang wirkt, die doppelt untersetzte Hinterachse antreibt. Die auf alle vier Räder wirkende Fussbremse wird hydraulisch betätigt und durch Druckluft-Servovorrichtung unterstützt. Der in diesem Chassis eingebaute CTD-Dieselmotor ist auf dem Stand auch im Schnitt zu sehen. Daneben wird eine doppelte Hinterachs-Rücksetzung abgedeckt gezeigt in gleicher Ausführung, wie sie in schweren Fahrzeugtypen verwendet wird. Schliesslich demonstriert ein Modell der Hinterradbremse die Funktion der 4 Innenbacken, das heisst deren Betätigung durch die Oeldruckservobremse und alternativ durch den Handbremshebel. Ein Lieferwagen LC1 für 1—1% Tonnen Nutzlast verkörpert den leichtesten von Saurer gebauten Wagentyp. Das Gewicht des Chaßsis beträgt nur ca. 1450 kg, das Totalgewicht des fertig karossierten leeren Lastwagens etwa 2000 kg, so dass «ich bei einem zulässigen Totalgewicht von 3500 kg eine Nutzlast von ca. \% Tonnen ergibt. Der ausgestellte Wagen ist für besonderen Lieferdienst mit einem 6-ZyIinder-Saurer-Benzinmotor von 15/52 PS ausgerüstet. Er kann auf Wunsch durch den 4- Zylinder-Dieselmotor von 14 Steuer-PS ersetzt werden. ' Zu erwähnen bleibt noch das neueste Erzeugnis von Saurer, das ebenfalls auf dem Stand gezeigt wird. Es ist ein 8-Zylinder-Dieselmotor in V-Fonn mit 140 PS Bremsleistung, der für Schwerlastwagen, grosse Stadtomnibusse und Tanks bestimmt ist. Entschluss: Freitag Ich löse meine Nummer wieder und fahre mit Schutz dem Polster! Ein AotO'Polster hält nur selten die Lebensdauer einet Wagens durdv Darum sind Polsterüberzüge — TOO der Hand des Fachmanns angepaast — unerlässli*. Wir haben ans in der Anfertigung soldirr spezialisiert, passen sie in kurzer Frist an und berechnen nur massige Preise. Ver« anjen Sie doch einmal HO»trbiod" lieb Offerte. MULLER MARTI Aurosattlerei, Ei gerplatz Telephon Besucht ALGERIEN! dem bemerkenswerten, sauerstoffhalhgen Obenschmiermittel im Brennstoff Ich weiss, dass ich bei dessen regelmässigem, Gebrauch tatsächlich Einsparungen machen kann und dass sich die Leistungsfähigkeit meines Motors erhöht Im Namen vieler Tausender: Ein kluger Automobilist Wenn Ihr Garagist Firezone Monitor noch nicht führen sollte, dann wenden Sie sich an die Lokal- Vertretung oder direkt an die Konzessionäre für die Schweiz: ACIL S.A., LAUS AHNE Delemont Charles Jacquemai Eine Reise nach Nordafrika ist heute für jedermann erschwinglich. In 7 Tagen besuchen Sie BOU SAADA am Eingang der Wüste und ALGIER, die grosse Hafenstadt. Preis ab Marseille nur Fr. 160.—. In 10 Tagen besuchen Sie ALGIER und Umgebung, den AFFENFLUSS, die Schluchten der CHIFFA, die römischen Ruinen von TIMGAD, die Oasen BISKRA und BOU SAADA für nur Fr. 280.- ab Marseille. 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N° 27 — DIENSTAG, 29. MÄRZ 1938 AUTOMOBIL-REVUE Luftfahrt Der Ausbau der Schweiz. Luftfahrt Ist von nationaler Notwendigkeit. Die Förderung der Luftfahrt ist eine der vornehmsten Aufgaben, denen sich der Aero-Club der Schweiz, zusammen mit den Behörden, im allgemeinen Landesinteresse widmet. Hierauf fussend hat er eine Aktion «PRO AERO» ins Leben gerufen, welche unser ganzes Volk rar Mitarbeit an diesem Werke herbeiziehen will. Es gilt in würdiger Fortführung der von unseren bewährten Flugpionieren begründeten Tradition einen jungen Nachwuchs heranzuziehen, welcher die gesteigerten Anforderungen der Verkehrs- und Militäraviatik erfüllen kann. Die nationale Luftfahrt muss daher im Interesse der Gesamtheit unseree Volkes zu einer Angelegenheit werden, welche durch alle Kreise in wirksamer und tatkräftiger Weise unterstützt wird. Die Aktion «PRO AERO» steht unter dem Protektorate der nächstbeteiligten Departemente, sie findet die wohlwollende Unterstützung der kantonalen und kommunalen Behörden sowie der militärischen, sportlichen und wirtschaftlichen Verbände und Organisationen. Unter dem Vorsitze von Oberstkorpskommandant Prisi wird eine «Stiftung PRO AERO» errichtet werden, welche das nationale Werk des Ausbaues der schweizerischen Luftfahrt und die Ausbildung unseres nationalen Fliegernachwuchses überwacht. Die Stiftung « PRO AERO » will das nationale Interesse an der schweizerischen Luftfahrt wachhalten, eie ist bestrebt, durch Beschaffung der notwendigen finanziellen Mittel die Verwirklichung der drängenden Aufgaben zu ermöglichen. Eine nationale Sammlung wird am 21. und 22. Mai 1938 erstmals im ganzen Schweizerlande durchgeführt werden. Voller Begeisterung stellt sich die Jugend zur Verfügung, um im Strassenverkauf ein hübsches Abzeichen zu vertreiben, dessen Reinertrag der «Stiftung PRO Aero » zufällt. Durch die Aktion «PRO AERO> soll das ganze S'chweizervolk im Interesse der Landesverteidigung daran erinnert werden, dass der Ausbau unserer nationalen Luftfahrt unerlässlich ist zur Wahrung unseres höchsten Gutes, der Freiheit unseres Vaterlandes. IVBa^ä^scIies Militärische Regelmässlgkeltsprüfung vom 2. April. Die Organisatoren dieser Veranstaltung teilen mit, dass die Waadtländiscbe Militärchauffeur-Vereinigung nach Schlues der Konkurrenz in ihrem Lokal, Hotel de France, nie Mauborget in Lausanne, eine «casse-croute» organisiert (Preis Fr. 1.50 pro Person), um Teilnehmer und Kommissäre für einige Momente in froher Geselligkeit zu vereinigen. Den von auswärts kommenden Konkurrenten gewährt die Direktion des Hotels folgende Speziaipreise für das Uebernacbten: Zimmer mit fMessendem Wasser .Fr. 3.60 Zimmer mit fliessendem Wasser inkl. Frühstück und Service » 5.— Anmeldungen für die «casse-croüte» oder für das Uebernachten sind bis 31. März an die A.R. T.M., Postfach 72. Lausanne-Ghauderon ru richten. AKTUELLES Berufslager für Automechaniker und Automonteure etc. in Winterthur. In den in Winterthur eingerichteten drei Berufslagern für Automechaniker und Automonteure, Elektro-Installateure und Bauspengler werden anfangs April 1938 neue Weiterbildungskurse beginnen. Deren Dauer beträgt, wie bisher, drei Monate. Die Berufslager stehen unter Leitung des Arbeitsamtes Winterthur und werden in Verbindung mit den interessierten Berufsverbänden und dem Bundesamt für Industrie. Gewerbe und Arbeit (Sektion für berufliche Ausbildung) durchgeführt. Bewerber, die im Besitze des Fähigkeitszeugnisses in einem der eingangs erwähnten Berufe sind, wollen ihre Anmeldung unverzüglich dem zuständigen kantonalen oder örtlichen zustellen. Bunt« Cktonik Arbeitsamte Motorfahrzeughaituns und Volkseinkommen In USA. In welchem Masse das Automobil in TT. S. A. bereite zum Gebraucbsgut aller Bevölkerunskreise geworden ist und inwieweit es insbesondere in den niedrigeren Einkommensklassen Verbreitung gefunden hat, darüber jrfbt eine Untersuchung des U.S. Department of Commerce wertvolle Aufschlüsse. Eine in 50 Städten bei 250,000 Automobilbesitzern kürzlich durchgeführte Erhebung ergab, dass nicht weniger als 34% aller im Umlauf befindlichen Autos auf Fahrzeughalter mit Einkommen unter 20 Dollar wöchentlich entfallen. 55,5% aller Wagen gehören Besitzern mit Wochenverdiensten unter 30 Dollar, 88,9% solchen unter 60 Dollar. Weniger als 2% aller Wagenbesitzer hatten Einkommen über 100 Dollar*pro Woche. Wenn diese Relationen annähernd auf die Gesamtheit des Personenwagenbestandes der Vereinigten Staaten übertragen werden können, würde dies besagen, dass mehr als 7,000,000 Fahrzeuge von Besitzern mit weniger als 20 Dollar Wochenverdienst benutzt werden. Der hohe Anteil der niedrigen Einkommensklassen an der Kraftwagenhaltung drückt sich auch in dem hohen Prozentsatz der aus zweiter Hand erworbenen Wagen im Rahmen der gesamten Neubeschaffungen aus. Schon 1927 waren von 6,448,000 insgesamt in Verkehr gestellten Wagen 3,497,000 Stück oder 54,2% gehrauchte Fahrzeuge. 1936 In Anwesenheit von über 100 Mitgliedern tagte am letzten Samstag im «Schänzli» in Bern, unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Herrn F. Hostettler (Bern), die 18. ordentliche Jahresversammlung der Aspa. Statutenrevision und Neuwahl des Zentralvorstandes bildeten die beiden Hauptgeschäfte, wobei die Statutenrevision, um Zeit zu sparen, vom Trupp der welschen ConfSderes in eigener, separater «Sitzung» behandelt wurde. Was der Verband mit den vorgeschlagenen Aenderungen an seinem Grundgesetz bezweckt, das ist vor allem hat sich dieses Verhältnis bei einem Gesamtabsaiz von 10,606,000 Wagen noch auf 62,2% erhöht. Auch in dieser Entwicklung darf man eine weitere Bestätigung dafür erblicken, wie stark der Gedanke der Motorisierung gerade in den Bevölkerungsschichten mit bescheidensten Einkommen Fuss gefasst hat. Anderseits spiegelt sich aber auch darin das Bemühen wider, die Anschaffungekosten auf ein Minimum zu reduzieren, nachdem sich die Betriebskosten als Folge der während der vergangenen zehn Jahre von durchschnittlich 29,8 Dollar pro Fahrzeug auf 51,3 Dollar, also um 72%, angewachsenen Steuerbelastung nicht unbeträchtlich erhöht haben. Wenn auch diese v. steuerliche Belastung des Kraftverkehrs der U. S. A. nach europäischen Begriffen relativ noch massvoll erscheinen mag, so wird sie nichtsdestoweniger im Lande selbst bereits in einem Grade als drückend empfunden, dass man von ihr, besonders in den minderbemittelten Volksklassen, für die weitere Ausbreitung des Kraftwagens eine retardierende Wirkung befürchtet. Generalversammlung der Aspa in Bern setzes Bahn-Auto rufen wird. Und in der Diskussion über diese Anregung zeichnet sich bereits der überwiegende Wille zu einer für das ganze Land einheitlichen Preisfixierung ab. Ausserdem ergeht an den Vorstand die Aufforderung, auch die Frage der Rohölpreise energisch zu verfolgen, ein Begehren, womit «ich dieser ohne weiteres einverstanden erklärt, wiewohl er auch dieses Problem bei den bisherigen Verhandlungen immer und immer wieder aufgerollt hat. Inzwischen ist die Gruppe der Welschen wieder Zeitpunkt dagegen noch nicht gekommen, weil noch Ungewiesheit darüber herrscht, welche Wege das Eisenbahn-Departement beim Vollzug des Entwurfs über die gewerbsmässige Güterbeförderung mit Motorfahrzeugen einschlagen wird. Auf jeden Fall aber muss die Zersplitterung unter den Angehörigen dieser Wirtschaftsgruppe aufhören, denn sonst wird das Departement nicht zögern, den Zwangsverband ins Leben zu rufen. Ansätze für die Bildung einer Einheitsfront unter den Lastwagenbesitzern sind indessen vorhanden, davon zeugt die Gründung eines Schweiz. Gesellschaftswagenverbandes, für dessen Anschluss an die Aspa bereits eine vertragliche Grundlage geschaffen ist Ueber den Werdegang der Vorlage Bahn- Auto bot Herr Dr. Brügger (Cbur) eine kurze Orientierung, wobei er mit Befriedigung feststellte, dass der Ständerat dem Entwurf seine Zustimmung erteilt hat. und zwar unter Beibehaltung der Dringlichkeit. Neu aufgenommen wurde dabei eine Bestimmung über die Ordnung der Arbeitsverhältnisse, die jedoch keine Belastung darstellt. Entscheidend fällt der Umstand ins Gewicht, dass wir mit diesem Rahmengesetz aus dem Chaos herauskommen. In der Diskussion über die Statutenrevision wurde aus der Mitte der Versammlung darauf hingewiesen, dass man mit dem Entgegenkommen gegenüber den kleinen Sektionen doch wohl etwas weit gegangen sei, wenn 300 Mitglieder solcher Sektionen insgesamt 16 Mann in d«n Vorstand abordnen, 300 Mitglieder der grossen Sektion Zürich dagegen nur vier Delegierte in den Vorstand schicken. die Anpassung der internen Organisation an dieim Saal erschienen und sofort wird die Traktandenliste mit Volldampf in Angriff genommen. vermehrte Gründung von Kanntonalgruppen. Für die Schaffung der Kollektiv-Mitgliedschaft ist derProtokoll, Jahresbericht, Jahresrechnung 1937 und Budget 1938 finden einstimmige Annahme, ebenso auch der Antrag auf Beibehaltung der bisherigen Beitragssätze für das Jahr 1939, das unter Umständen den einen oder andern Grosskampf bringen kann. Zur Statutenrevision schlagen die Welschen einige Aenderungen mehr formeller Natur vor; sie werden in der Abstimmung, zusammen mit einem weiteren Antrag Dr. Brüggers gutgeheissen, der sich auf die Ergänzung des Zentralvorstandes durch den Zuzug von Mitgliedern aus fachtechnischen Kreisen bezieht. Ed. Glasson (Bulle), der neue Zentralpräsident. Als Nachfolger des nach 17jähriger Zugehörigkeit zum Vorstand zurücktretenden Voreitaenden Herrn F. Hostettler, der senverkehrsliga Zürich und dessen Präsidenten Organen der Berner Presse gegen die Kant. Stras- übrigens auch zu den Gründern des Verbandes G. Burk erhobenen, unwahren Anfeindungen in zählt, bezeichnet die Versammlung einstimmig den energischster Weise zurück. Es bedeutet eine arge leider, durch Krankheit am Erscheinen verhinderten Vizepräsidenten Ed. Glasson (Bulle) als behaupten möchte, dass die Zürcher Verkehrsliga, Perfidie und Entgleisung, wenn man im Ernste neuen Präsidenten. Damit ist der Turnus gewahrt: der alle wichtigen 25 Verbände mit über 50000 der Vorsitz wandert wieder in die Westschweiz. Mitgliedern angeschlossen sind, politische Bestrebungen verfolge. Die Sektion Zürich des A.CÄ Hr. Hostettler aber lässt die Versammlung die wohlverdiente Anerkennung dadurch zuteil werden, dass die nun 3500 Mitglieder zählt, steht mit den anderen Zürcher Sektionen des T.G.S., S.R.B., A.S. sie ihn zum ersten Ehrenmitglied ernennt, nachdem ihm sowohl von deutschschweizerischer wie vonP.A., U.M.S., Autohändlerverband, A.T.B., etc. ge- welscher Seite aus der aufrichtige Dank für seine Arbeit und seine Leistungen im Dienste der Aspa ausgesprochen worden sind. In der Wahl des 42köpfigen Zentralvorstandes sowie der Rechnungsrevisoren folgt die Versammlung einstimmig den ihr unterbreiteten Vorschlägen. Die Vertreter der Fachgruppen müssen nachträglich noch bestimmt werden. Im Amtschen wäre. Damit hat diese Brunnenvergiftung» und Schweiz. Strassenverkehrsliga nur zu wün- Viel zu reden gab eodann die Benzinpreisfrage, die Herr Hoetettler einer gründlichen bestätigt wird auch die Bahn-Auto-Kommission, schlimmster Art von massgebender Seite ihre gerechte und definitive Zurückweisung erfahren. Durchleuchtung unterzog. Die CIA ist, wie man deren Aufgabe noch nicht erledigt ist, weil ja die weiss, angesichts der autoritären Haltung der Behörden, aus der Cosuma ausgetreten, womit die Vorlage noeh im Nationalrat zur Behandlung kommt. An das gemeinsame Nachtessen schloss eich ein« Konsumenten auf ihre Mitwirkung in den Fragen prächtige Filmvorführung von Herrn Erb, Chefredaktor des «Sport» über die Jungfraustafette Nochmals griff man zum Schluss auf das Thema Benzin und Rohölmarkt zurück, wobei in der der Benzinpreisgestaltung verzichtet haben. Eine neue Benzinordnung hatte man uns schon lange 1937 an. Diskussion aus dem Genfer Lager der Antrag gestellt wurde, heute auf eine Stellungnahme für versprochen; heute endlich scheint es soweit zu Der Unterhaltungsabend stand im Zeichen des sein. Nach allem, was man hört, gedenkt das Volkswirtschaftsdepartement dabei wieder zum System Davon wollten aber sowohl Vertreter der Waadt oder gegen eine neue Marktordnung zu verzichten. Schweizerkreuzes. der Zonen zurückzukehren. Der Preis von 45 wie der Innerschweiz nichts wissen; sie brachen a«n Vepbänden Rappen pro Liter würde das Maximum darstellen eine Lanze für den Einheitspreis, der nicht nur und dann, je nach den Zonen, abwärts gestaffelt. aus Gründen der Förderung der Autotouristik den Beschlüsse sind indessen noch keine gefasst worden. Wenn das Direktionskomitee der Versamm- die Verkehrssteuern, die, gerade in Genf und Basel VEREINIGUNG STAATL. GEPR. Vorzug verdiene, sondern auch mit Rücksicht auf lung vorschlägt, eine Abstimmung darüber vorzunehmen, ob sie am Einheitspreis festhalten oder das billigste Benzin bescheren würde — niedriger — also just an jenen Orten, denen das Zonensystem AUTOFAHRLEHRER dem «Zonenregime» zustimmen wolle, wobei es die seien als anderswo. Mit 107 gegen 5 Stimmen Meinung hat, dass der Preis von 45 Rappen die sprach sich denn auch die Versammlung für die obere Grenze verkörpern müsse, dann lässt es sich Beibehaltung eines schweizerischen Einheitspreises dabei von der Erkenntnis leiten, dase die Wiedereinführung der Zonen gewissen Komplikationen Forderung nach sofortiger Herabsetzung der Preise für Benzin und Rohöl aus, woran sie weiter die tarifarischer Natur bei der Durchführung des Ge- entsprechend der Weltmarktlage knüpfte. A.C.S SEKTION AARGAU. Generalversammlung. Bei grosser Beteiligung fand vergangenen Samstag im Hotel Aarauerhof in Aarau die 27. ordentliche Generalversammlung statt. Der mit Beifall aufgenommene Jahresbericht des Präsidenten, Direktor G. Lenzin (Aarau), zeugte von der intensiven Tätigkeit des Vorstandes, seiner Subkommissionen und des Sekretariates. Im Bericht wurde auch mit Genugtuung die Lockerung der Steuerschraube erwähnt; tatsächlich haben denn auch die im Laufe des Jahres eingeführten Erleichterungen in der Motorfahrzeugbesteuerung eine Mehrinverkehrsetzung von rund 200 Personenwagen zur Folge gehabt. Die Zahl der Lastwagen ist stabil geblieben, währenddem die Motorräder eine weitere Abnahme verzeichnen. Die Sektion verzeichnet einen weitern effektiven Mitgliederzuwachs von 42, erreicht damit eine Gesamtmitgliederzahl von 800 und ist die 6. grösste Sektion im Gesamtclub. Die Jahresrechnung ergibt einen Einnahmenüberschuss von Fr. 1975.30. Dem durch den Präsidenten der Sportkommission, Dr. K. Wiss (Aarau), verlesenen Jahresprogramm ist zu entnehmen, dass die Sektion am 2S./29. Mai 1938 in Baden dae A.CS.-Zentralfest, verbunden mit der Delegierten Versammlung und der nationalen Geschicklichkeitsprüfung, organisieren wird. Eine grössere Auslandsreise wird die Sektion nach Holland führen. Man will damit jenem Land einen Gegenbesuch machen, dae heute einen bedeutenden Teil unserer Fremdengäste stellt. Als 7. Delegierter wurde gewählt Dr. F. Hagenbuch (Aarau), Rechtskonsulent der Sektion, der übrigens am Schlusa des geschäftlichen Teils einen sehr interessanten Vortrag über das Vortrittsrecht hielt Ein gemeinsames Nachtessen leitete über zum Herren- Abend, dessen Unterhaltungsprogramm alle Teilnehmer recht lange beisammen zu halten vermochte. SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. Die ordentliche Generalversammlung findet Samstag, den 9. April, im Hotel Hecht, St. Gallen, statt. Nach den statutarischen Geschäften gemeinsames Nachtessen mit ans-chliessender Unterhaltung. SEKTION ZÜRICH. Generalversammlung. Die gutbe««cMe, unter dem Vorsitz von Präsident M. Gassmann, Zürich, am 24. März 1938 in Zürich stattgefundene Frühjahrs-Generalversammlung genehmigte einstimmig Jahresbericht und Jahresrechnung pro 1937 und erteilte dem Vorstand unter bester Verdankung Decharge. Sie portierte als Kandidaten für das Direktionskomitee des A.C.S. H. Hürlimann (Zürich) und wählte als Vertreter in den Zentralvorstand des A.C.S. die Herren M. Gassmann (Zürich), F. Frey (Zürich), Dr. G. Hasler (Winterthur) und Dr. H. Weisbrod (Zürich), sowie als Ersatzmann H. Häsler (Zürich). Die Versammlung nahm zustimmend Kenntnis von der Ersatzwahl in den Vorstand der Herren Oberst F. Rihner (Dübendorf) und Dir. E. Jester (Winterthur), an Stelle der zurückgetretenen Herren C. Diener (Zürich) und H. Häsler (Zürich), deren Mitarbeit verdankt wurde. Das erfreuliche Resultat der Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für ein Kant Verkehrsgesetz von über 37.600 Unterschriften fand eine besonders freudige Aufnahme. Der Kantonsrat hat am 21. März das Initiativb«gehren an den Regierungsrat zur weiteren Behandlung und Antragstellung weitergeleitet. In einem aufschlußreichen Referat orientierte anschliesseod Kantonsingenieur Keller, Zürich, über die Strassenbauten 1938 des Kantons. Seine Ausführungen zeigten, dass der Kanton Zürich bestrebt ist, die Zufahrtsstrassen zur Landesausstellung noch möglichst gut auszubauen, da 1939 an denselben keine Bauten mehr vorgenommen werden können. Das Budget 1938 sieht für Strassenbauten Ausgaben in der Höhe von rund Fr. 8200000 vor, was zeigt, dass das Tiefbauamt stets bestrebt ist, das kantonale Strassennetz aufs beste auszubauen. Schliesslich wurden noch 37 Mitglieder zu Veteranen ernannt und ihnen da® Veteranenabzeichen überreicht. Eine Anregung aus Mitgliederkreisen, für die Einführung einer weniger rigorosen Bussenpaxis in der Stadt Zürich, besonders in Parkierungsangelegenheiten besorgt zu sein, wurde zu Händen des Vorstandes entgegengenommen. Schliesslich wies der Vorsitzende, die in einigen schlossen hinter der Kant. Strassenverkehrsliga Zürich. Sie weist die erhobenen, völlig unwahren Anschuldigungen an ihre verdächtigen Urheber zurück, besonders auch die ebenso unwahren Anfeindungen gegenüber deren Präsidenten, G. BuTck, dessen aktive, zielbewusste und erfolgreiche Leitung der kantonalen Liga auch der «Via Vita> DER SCHWEIZ (V.A.S.) Die Delegiertenversammlung der V.A.S. tagt nächsten Sonntag, den 3. April, im Rest. Franziskaner in Zürich. Besammlung des Vorstandes und der v Rechnungsrevisoren um 1 Uhr daselbst, der übrigen Delegierten um 15 Uhr. Wir bitten die Vorstände der einzelnen kantonalen Sektionen nochmals, dafür besorgt zu sein, dass sämtliche Delegierten anwesend sein werden. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung: Samstag, den 2. April 1938, im Clublokal. Die Versammlung wird nur kurze Zeit in Anspruch nehmen, da ein Lichtbildervortrag von Ing. Eberhard über den Saurer- Dieselmotor das Hauptinteresse beanspruchen wird. Ferner geben wir den Mitgliedern zur Kenntnis, dass wir das schweizerische Obligationenrecht angeschafft haben, welches im Clublokal zur Einsicht aufliegt. Auch geben wir bekannt, dass inskünftig Dr. Gicin. Blumenweg, die Rechtsauskunftstelle übernommen hat. Bons sind beim Präsidenten und 1. Aktuar erhältlich. Der Vorstand. Kugellager S R 0 Kegelrollenlager Speziallager für alle gangbaren Wagentypen stets vorrätig Generalvertretung für die deutsche Schweiz und Kanton Tessln 5RQ-Kugellager-Verkaufs A.G., Zürich 2 Bleicherweg 7 Telephon 68.866/67 Generalvertretung für die franz. Schweiz Inkl. Kantone Bern und 8olothurn SAFIA 8, Av. Pictet-de-Rochemont, Genöve, und Monbijoustrasse 16, Bern Telephon 48.336 Telephon 23.340