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E_1938_Zeitung_Nr.024

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10 Automobil-Revue —

10 Automobil-Revue — N° 24 Aufbruch zum dritten Standquartier nach Milam Der Weg führt über den tückischen Ralampass, d«r der Expedition beinahe zum Verhängnis wird. Die folgenden Regentage in Milam werden abgekürzt durch eine Augustfeier, die der indische Dorfschullehrer als Ueberraschung für die Schweizer Reisenden arrangiert hat. Sogar ein «Schweizerwappen» prangt an der Wand, das heisst eine kleine Verwechslung ist dem Herrn Magister schön unterlaufen! Er hat das Kreuz rot, das Feld dagegen weiss gemacht. 70 Schulkinder unterhalten nun unsere Schweizer mit Gesang und Turnspielen. Rührend, wie diese einfachen indischen Bergbewohner die Fremden in Ehren halten. Da von behördlicher Seite wieder irgend etwas «im Tun» zu sein scheint, wird zwei Tage darauf aufgebrochen, um noch die besonders wichtigen geologischen Probleme an der tibetanischen Grenze zu klären. Während sich Prof. Heim dieser Aufgabe hingibt, überschreitet Dr. Gansser Nach einem sogenannten Ruhetag, da wir nur kleinere Begehungen machen, Blümchen für die Presse sammeln und uns auch einmal die Zeit zu einem Höhensonnenbad gönnen, setzt wieder der Sturm ein und wütet die Nacht hindurch, dass ich um unsere Zelte bange war. Wie wird sich dann erst der Monsun benehmen? Unser Proviant geht zur Neige. Vergeblich haben wir auf unsere Träger gewartet, die wir zu Tal geschickt hatten. Es bleibt nichts anderes, als unser Lager zusammenzupacken. Jeder schleppt, was er vermag, zuerst zum Pass zurück, wo wir einige Lasten verstecken, aber trotz der Knappheit der Lebensmittel unser neues Ziel noch nicht aufgeben wollen. Es gilt dem Phung-Di... zum dritten Male die verbotene Grenze, um die Forschungen noch tief ins Innere von Tibet bis an den Sutlej-Fluss vorzutragen. Hierbei stösst er auf dem Rückweg auf eine ausgestorbene Höhlenstadt, die noch viele Geheimnisse zu bergen scheint, welche der Erforschung harren. Kurz nach seiner Rückkehr auf britischen Boden untersagen die Behörden der Expedition endgültig den Aufenthalt im Grenzgebiet. Auf zwei getrennten Wegen wird der Rückmarsch angetreten, um von Kapkot gemeinsam das letzte Stück bis Almora zurt .(zulegen. Eine Herbstreise ins Quellgebiet des Ganges, wobei für Hin-und Rückweg unterschiedliche Routen benützt und auch zahlreiche Nebentäler aufgesucht werden, schliesst die Expedition ab. Um Sie noch etwas näher mit dem beschriebenen Werk vertraut zu machen, bringen wir nachstehend einige «Kostproben» aus seinem Inhalt. Auf den ersten Sechstausender ger trotz der Bergschuhe nicht mehr weiter. Wir schicken sie daher mit Kirken als Vertrauensmann nach Tinkar, um Tsamba zu holen. Dann schleppen wir im Pendelverkehr unsere Ausrüstung, in kleinere Stücke zerteilt, noch so hoch als möglich, über den Grat kletternd, bis wir eine Stelle bei etwa 5400 Meter finden, wo unsere zwei kleinen Zelte zur Not aufgestellt werden können — ein hartes Lager auf den eckigen Steinen. Während wir an der Arbeit sind, schwebt wieder neugierig ein Lämmergeier dicht über unsere Köpfe. Zum Kochen der Suppe mit Schnee, die bei kaum 80 Grad Siedetemperatur lange nicht gar wird, haben wir jetzt noch Meta- Brennstoff zur Verfügung. Nach einer unerwartet ruhigen Nacht rasselt die Weckeruhr um 4 Uhr 30. O weh •— Nebel • Mit drei Kulis und den Sherpas, Gansser an der Spitze, stampfen wir nun eine steile mit Schneerieseln. Doch eine Stunde später Schneehalde hinauf zum felsigen Westgrat, wunderbare Beleuchtung des Nampa unter über den wir möglicherweise den Gipfel erreichen könnten. Aber nun kommen die Trä- grünlichem Himmel und über wallenden Talnebeln, die auf etwa 5000 Meter reichen. Da nun der Wind gekehrt hat und von Tibet herüberweht, brechen wir um 7 Uhr auf. Zuerst steigen wir über eine rutschige Halde, dann auf allen vieren kletternd über den bröckeligen Quarzitgrat. Alis keucht und bleibt zurück. Da das Wetter wieder misslich wird, beschliesse ich bei 5750 Meter, mit Alis umzukehren, während Gansser mit Paldin noch den Eisgrat trotz des Nebels auszukundschaften hofft. Jetzt ein Missgeschick I Ein faustgrosser Stein, den ich offenbar losgelöst hatte, trifft Alis am Oberschenkel. Er schreit, weint und will bleiben. Aber bald zeigt sich, dass es nur eine leichte Muskelquetschung ist. Mit seinem Sack auf meinem Rücken gehe ich langsam voran. Er folgt Schritt um Schritt, Schliesslich, da wir beim Zelt angelangt sind, kommt auch Gansser durch die Halde herunter gerasselt. Nicht nur hat er rekognosziert. Unter ständigem Pickeln durch Neuschnee in blankes Eis ist ihm gelungen, den Eisgrat zu erklimmen und liegend die Klüfte zu queren, während Paldin das Seil gesichert, dann auf den 6000 Meter hohen Grat zu kriechen bis etwa 20 Meter unter die höchste Stelle, wo das Eis messerscharf zugeschnitten und überhängend wird. Eine Erstbesteigung zwar — aber ohne Fernsicht. mein Sherpa, zeigt seine Zähne und gibt einen knurrenden Laut von sich. «Wolf» soll das heissen. Der Nepalese aus Tinkar stolpert stumpfsinnig hinter uns beiden her... Düstere Wolken ziehen sich unterdessen zusammen. Ein stürmischer Regen bricht los, als wir ins breite Tal hinuntersteigen. Wir stossen auf den grossen Karawanenweg, der von Khojarnath an der nepalesischen Grenze über Taklakot bis nach Gartok führt. Zwei Reiter kommen von Süden auf ihren flinken Tibeter Rossen im strömenden Regen dahergesprengt. Wir treten etwas abseits vom Weg. Ich wickle mich in meine weite Regenpelerine, so dass man mich nicht erkennen kann. Denn in Taklakot darf man, solange ich mich noch auf tibetanischem Boden befinde, nichts von meinem Aufenthalt erfahren. Prächtig sehen die beiden wilden Kerle aus, nehmen aber von uns nicht die geringste Notiz. Auf der grossen Karawanenstrasse ziehen wir nach Süden. Hie und da kommen wir an pflügenden Yaks vorbei. «Hooo — eehh» tönt jeweils der melodische Ruf der Tibeter, wenn die wuchtigen Tiere am Ende des Feldes angelangt sind. Langsam wenden sich die Kolosse und ziehen in schwankendem Takt eine neue Furche, Gerste, die wichtigste Nahrung' in Tibet, wird hier später geerntet. Wie Festungen stehen einige vereinzelte Häuser in der steinigen Steppe. Die bösen Hunde und die Nähe von Taklakot veranlassen uns zu einem kleinen Umweg. Hungrig und müde geht es weiter. Schon den ganzen Tag sind wir ununterbrochen unterwegs,.. Spät in der Nacht ist es schon, als wir vorsichtig an einem Haus um Unterkunft bitten. Dhogang soll der Ort heissen, und Gombu die Familie. Die Leute sind nicht wenig erstaunt, auf einmal einen Weissen mitten unter sich zu sehen. Nach zwei Vorhöfen, zwischen Yaks und Schafen hindurch, kommt man durch einen kleinen niederen Gang in den innersten Hof, der randlich überdeckt, in der Mitte aber offen ist und den Hauptaufenthaltsraum sämtlicher Einwohner bildet. Der alte Gombu ist ein ganz prächtiger Kerl, Silberne Haarsträhnen fallen ihm bis fast auf die Schultern. Mit gekreuzten Beinen hockt er auf einer Felldecke. In der rechten Hand hält er die Gebetsmühle. Mein Erscheinen muss die Leute gerade während ihrer Tätigkeit gestört haben. Neben dem Alten breitet man mir ein schmutziges Schaffell aus. Hier darf ich also schlafen. Allmählich habe ich mich an den dürftigen Schein der flackernden Talglichtchen gewöhnt. Ich schaue in eine ganze Reihe neugieriger Gesichter. Niemand scheint uns trotz ganz peinlicher Musterung anzusehen, dass wir eigentlich Hunger haben. Paldin legt sich ins Werk, und bald steht eine Holzschale mit gesalzenem ranzigen Buttertee vor mir und ein kleiner Sack, in dem ich Tsamba vermute. Auf alle Fälle versuche ich so. echt wie möglich meinen Tsamba-Teig anzurühren und die geknetete Paste mit den Fingern in den Mund zu stopfen. Hunger ist der beste Koch, und die Talglämpchen leuchten gerade stark genug, dass die Details nicht mehr erkannt werden. Gombus Abendmahlzeit hat auch mir geschmeckt. Ein kleines Mädchen, wohl nicht mehr als 3 Jahre alt, bedient seinen Grossvater. Es trägt ihm die kleinen Holzschalen weg, klettert dann auf seinen Schoss und starrt mich an. Ich schneide ihm eine Grimasse, und der Knirps lacht. Wirklich ein hübsches Kind, wenn es nicht so dreckig wärel Der Alte dreht seine Gebetsmühle und murmelt dazu ununterbrochen sein eintöniges näselndes «Om mani padme hum». Seine Stimme beschränkt sich auf zwei Tonhöhen, in der jedesmal ein paar Gebete gemurmelt werden. Während er betet, hat die Kleine einen Nachtfalter gefangen und hält das flatternde Tier über' das brennende Talglicht. Betend schaut der Alte zu. Langsam verbrennt der arme Falter bei lebendigem Leib, und die Gebetsmtihle dreht weiter... Hinter den Holztüren scheint der «Lokus» zu sein. An einer Kette heult drinnen kläglich ein kleiner Tibeter Hund, als sich der Alte bedächtig in jene Lokalität begibt. Innen am Türpfosten ist eine grosse Gebetstrommel befestigt. Beim Eintreten setzt sie der Alte in Umdrehung, beim Austreten wird sie wiederum bewegt, und zwar mit erneuter Energie. Diese Formalität wird von jedem Familienmitglied gewissenhaft verrichtet, und wenn alle täglich das gleiche tun, so hat der Herr im Himmel seine Freude daran. muss man sein) Praktisch Die zwei Kleinsten der Familie werden gemeinsam in einen Fellsack verstaut und schlafen gleich ein, Auch wir sind müde. Neben dem Alten lege ich mich auf das Schaffell. Immer entfernter tönen die Gebete des Alten... « Om mani padme hum ...» Sterne glitzern zum offenen Hausdach herein ... AUTO-KADIO Der Pr&zlslons-Empfänger mit dem berühmten und bewährten PHANTOM-FILTER Lassen Sie sich diese wunderbaren Apparate vorführen. Wir führen Modelle von Fr. 325.- bis Fr. 485.- und sind spezialisiert. Für tadellosen Einbau garantiert das Spezialgeschäft für Auto-Radio TiLION AG. Bern Zürich Marktrasse 7 Pellkanstr. 8 Lochenöe Seebdöer lierrliche TDälöer Prächtige flufoftraßen Romantifcheßtäöte Berühmte tjeilquellen Behagliche Gaftftätren 60%fahrprcisermäßigung unabhängig uon öerminöefr-Rurenmolrsöpuer.tpenn öie Fahrfcheine außerhalb Deuffchlanös ertDorben tneräen. Reifemarft u«t>illlgen]riren Rufenfhalf um ca ein Drittel. Rushünfre.Prarpehre bei allen Reifebüros und bei öem 3rirli>h ftnhnhnPlVmfto 7n Tl>l 7O RCG Ein Seitensprung nach Tibet «Vor dir liegt eine weite Kiessteppe. Neben den runden Steinen zittern halbvertrocknete Edelweiss im eisigen Wind, Er faucht wütend zwischen die heissen Sonnenstrahlen, die fast^ senkrecht auf dich niederbrennen. Viele Kilo- r meter weit fast nichts als Steine, Dann folgen braune Hügelzüge, rote und ockerfarbene Berge, und schaust du noch weiter gegen Nordosten, 'so verlierst du dich in den Gletschern des Gurla, der mit seinen 7730 Meter in die Wolken taucht. Diese Wolken lösen sich auf in ein Heer von kleinen Kumuli, die unendlich weit und doch fast greifbar an einem kristallklaren Himmel hängen. Fasse dieses Bild zusammen, und du hast ein Stück Tibet vor dir, dessen Ebenen über 4000 Meter liegen und dessen Berge die 7000 Meter übersteigen. Du schaust eine kahle Landschaft, aber sie lebt durch ihre Farben, die in der klaren Luft leuchten.» Was hat sich wohl das grosse schwarze Tier gedacht, das eben an uns vorüberlief? Paldin, Auf vielseitigen Wunich und mit Rücksicht auf die vielen Kollektiv-Käufer von Serien verlängern wir die Abgabe des Gratisloses pro Serie bis zum 5. April, überdies steht die Ansetzung des ZiehUngS-Termins unmittelbar bevor. Die Serienkarten werden wie bisher abgegeben. Handeln Sie also — — noch heute) Eine bessere Gelegen* holt, mit kleinem Einsatz viel zu gewinnen, gibt es nicht!II Ein Los Fr. 10.- (eine 10-Los-Serie Fr. 100.-) plus 40 Rp. Porto auf Poitcheck III 10026. Adr.i Seva-Lotterie, Bern. Ziehung schon am 20. April

N° 24 - Automobil-Revue 11 i;nn Der Karikaturist beim Zahnarzt «Was schreien Sie so? Ich ziehe Ihnen den Zahn ja nur so, wie Sie es immer in Ihren Zeitungen darstellen.» J5eun Zahnwizt Irren ist menschlieh. John Galsworthy wurde einmal gefragt: «Was halten Sie von Bernard Shaw?» «Shaw ist ein geistreicher Kopf, und seine Bühnenwerke sind nicht schlecht», meinte Galsworthy kurz. «Shaws Meinung über Sie, Herr Galsworthy, ist aber nicht so günstig», warf der andere ein. «Er hält Sie für einen mittelmässigen Schriftsteller!» «Dann irren wir uns eben beide!» sagte Galaworthy schlagfertig. Der Boxer beim Zahnarzt. Der bekannte Boxer Dempsey erschien einmal bei einem Zahnarzt. «Ich habe furchtbare Zahnschmerzen», .klagte er. «Ein Zahn muss gezogen werden», sagte der Zahnarzt zu Dempsey, nachdem er die Zähne untersucht hatte. «Bitte», meinte der Boxer. «Soll ich den Zahn schmerzlos ziehen?» {ragte ihn der Arzt. «Weshalb fragen Sie?» brummte Dempsey. «Weil es sonst weh tut, Mr. Dempsey». Der Boxer betrachtete den Zahnarzt eine Weile und sagte dann: «Ziehen Sie ihn bitte schmerzlos - in Ihrem eigenen Interesse!» Der Trost. Der Pfarrer sprach: «Der Wert eines Menschen, mit dem wir zusammen gewesen sind, wird uns ertt richtig deutlich, wenn er gestorben ist!» «Das stimmt, Herr Pfarrer», sagte die Witwe, «ich hatte gar keine Ahnung davon, dass mein Mann sich so hoch hatte versichern lassen!» Gates Geschäft. «Mein Vater verdient sein Geld an den Fehlern, die andere Leute machen!» «Dann ist er wohl Rechtsanwalt?» «Nein, er hat eine Fabrik für Radiergummi!» «Müller, ich vermisse deinen Aufsatz über das Thema «Mein Schulweg»!» - «Ich bin doch der Sohn des Schulabwartes, Herr Professor!» Königszng-Rätsel LStuitg der Denkaufgabe Tom Fischteich. Der Bauer giesst eine abgemessene Menge Wasser in den Teich und misst, um wieviel der Wasserspiegel steigt. Steighöhe mal Teichoberfläche ergeben die hinzugegossene Wassermenge. Der Bauer dividiert also die Wassermenge durch die Steighöhe und erhält so die Grosse der gesuchten Oberfläche. * * Liste der richtig eingesandten Losungen: 8 Punkie T. Ackermann, Riniken; Frau B. Baerlocher, St. Gallen; E.Benz, Goldach; M. Canale, Brienz; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; J. Gustin, Schönenwerd; Frau S. Gysin-Rieder, Liestal; Frau Rohr- Heiz, Buchs; W. Hohl, Bern; Frau J. Hopf, Bern; Frau F. Junker, Töss; E. Kasper, Mariastein; K. Keusen, Biel; Frau V. Lanz-Oetiker, Solothum; Frau M. Läubli , Ermatingen; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; F. Marti-Ziegler, Langenthai; P. Meier, Bern; Frl. A. L. Müller, Morges; P. Nikiaus, Wabern; Frl. M. Romer, Basel; P. Schmidt, Zürich; G. Siegrist, Bern; Frl. L. Warna-, Basel; W. Wetterwald, Rüschlikon. 4 Punkte: M. Bertschmann, Basel. 2 Punkte: Frl. M. Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frau Hörn, Bern; J. Huber, -Klingnau; Frau R. Kallen, Grenchen; Frau J. Keppeler, Rheineck; M. Nievergelt, Zürich; H. Sommer, Zürich; FrL A. Weidmann. Basel. Unser Fischteich hat den Nichten und Neffen viel zu studieren gegeben, und einige von den Fleissigen sind so nahe Ber-der an tiefwenn l e n d E - b e i w e h t B r u s t g e g e h t H a u p t e i n K ö - d e s d a s v o r - Rätsel* .EcrLce an die richtige Lösung herangekommen, da« heisst, sie haben den springenden Punkt so gut erfasst, dass der Onkel ihnen gern die vollen 8 Punkte zuteilt. Vielfach sind die Lösungen, die sich mit Geometer-Künsten behelfen wollen. Das ist nicht falsch, aber sehr unpraktisch. Man kann natürlich einen solchen Teich oder das Land, das ihn umgibt, in Rechtecke und Dreiecke einteilen und diese ausrechnen. Da aber gerade diese Berechnungsart nicht gemeint war, bekommen diese Sünder nur 2 Punkte. Eine dritte Kategorie von Einsendern will eine Schnur nehmen, damit den Umfang des Teiches abstecken und die Schnur nachher als den Umfang eines Quadrates betrachten, dessen Inhalt mit der Oberfläche des Teiches identisch sein soll. Das ist leider gepfuscht und kann nicht punktiert werden. Ihr kommt dann ein andermal wieder besser weg. Einige Neffen und Nichten haben auch sonst noch ein wenig zur Erheiterung des Onkels in dieser schlimmen Fischteichsache beigetragen. Dass dieser Bauer ausgerechnet nach dem Umfang seines Teiches fahndet, ist ja gewiss nicht alltäglich, es ,wird ihm wichtiger sein, dass er die Fische zählen kann, die darin herumschwimmen. Auch der Hinweis auf das Grundbuch ist gar nicht dumm, nur existiert diese Einrichtung bei uns noch lange nicht überall. Und was dien betrifft, Llsette, so dankt dir der Onkel trotz dem schnöden Text darauf für die schöne Ansichtskarte, und für das nachfolgende Briefchen erst recht. Dem Neffen Max, der unter vier verschiedenen zwei brauchbare Lösungen hatte, werden wegen Fleiss und Leistung 4 Pünktli gutgeschrieben. Ihr seht, es ist gar nicht so einfach, Besitzer eines Fischteiches zu sein; doch wollen wir uns alle darüber freuen, dass sich in diesem Teich appetitliche Fische tummeln, die jederzeit bereit sind, in die Pfanne zu springen und vergnüglich im Fett zu Ende zu schwimmen. Ach nein, die schwimmen |a ein drittes Mal, aber ich sage lieber nicht,, in was für einem Teich. Nun Glückauf zum Königsztig-Rätsel, das für die stöhnende Löserschar eine gewisse Erleichterung bedeutet I Redaktion des Auto-Mafazinr Dr. Hans Rud. SchmH. Freundliche Aufforderung. «Nun passt mal aut, Buben», sagt der Lehrer in der Chemiestunde, «jetzt werde ich ein gefährliches Experiment vorführen! Wenn es nicht glückt, fliege ich in die Luft! Kommt ein bisschen näher heran, dann könnt ihr mir^besser folgen!» * * 1 Je nachdem. Die Dame des Hauses hatte das «teilungsuchende Mädchen genau ausgefragt: «Ich bin nicht abgeneigt. Sie anzustellen! Noch eine Frage, haben Sie Kinder gern?» «Wieviel, gnädige Frau?» Mn ti Ttiteh: d e s f r e i d e i n b e i - n i g c h e n L e - b e n s G e - d e r s t e h t d e m v o r - wel-jungglän- es ten lieb- a- ber Bet- tel- zen lass er- Die Auflösung ergibt einen Sinnspruch von Gottfried Keller. Einsendetermin: 26. März - Die richtige Lösung zählt 3 Punkte : Wer zum Pelzhaus Hanky schätzt vor allem Qual geht, ität! ZÜRICH, Bahnhofstrasse 51, Telephon 35.597 Die neue Nummer bringt: Wengener Reminiszenzen Von der Technik des Langlaufs Ein Lawinenunglück als Lehre für Skitouristen Preis 30 Rp„ an jed. Kiosk Maximilian und Charlotte Glanz und Untergang eines Kaiserpaares „Le Presbytere" Evangelisches Töchterinstitut COURTELÄRY (Jura) Französisch - Haushalt Sprachen, Sport, Musik usw. Jahreskursbeginn: Ende April. Referenzen. Prosp. Herr und Frau Pfarrer Vaumard. L. DECAUX. 240 Seiten, gebunden Fr. 6.80. Das Buch schildert das Schicksal des Erzherzogs Maximilian, der jung, schön, verwöhnt, von seinem Volke verehrt, als einer der begehrtesten Heiratskandidaten der damaligen regierenden Dynastien galt. Mit der jungen Prinzessin Charlotte von Belgien verbindet ihn eine Liebe auf den ersten Blick. Die Feindschaft seines Bruders, des Kaisers Franz Josef, lässt ihn den mexikanischen Kaiserthron annehmen; als dieser wankt und Charlotte nach Europa fährt, um bei ihrem Vater, dem König Leopold von Belgien, Hilfe zu holen, wird Maximilian gefangengenommen und erschossen. Charlotte verfällt dem Wahnsinn — aber selbst in ihren Phantasien verlangt sie nach dem heissgeliebten Gatten, bis sie in hohem Alter von ihrem unheilbaren Leiden erlöst wird. Erschüttert wird man das Buch aus den Händen legen. Dieser soeben in Buchform herausgekommene Roman erschien als Vorabdruck in der «Weltwoche», wo er von den Lesern bis zum Schluss mit grosser Spannung verfolgt wurde. Erhältlich in allen Buchhandlungen VERLAG HALLWAG BERN Ein Buch, das jedermann interessiert Von E. A. 0a meson 300 Seiten 2 Au+lage Gebunden Fr 7.60 Die fast unglaubliche Lebensgeschichte der Gründer von 3ügrossen Weltfirmen (Cook Sunlight, Woolworth, Astor etc.) In allen Buchhandlungen erhältlich Verlag Hallwag. Bern -wir schicken Dir was Du brauchst.