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E_1938_Zeitung_Nr.024

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ß AUTOMOBIL-REVUE

ß AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 18. MÄRZ 1938 — N 0 24 stätte wird der Sache m6ISt rascher ist, Fällen so dass srhon sie das klemmt. Anstreichen Manchmal des hilft Innern in solchen ihrer < ZHMW^B&m MX I N 3$ r TsVw ^ 3 gefühlt haben, als wir dies mit unsern a " f primitiven •" •? ?l stehen , trotz • H! der ,iiRO^adv um 18« Irrad P rsetzten versetzten KurbeljvurDei Bto^d^B£^tan^«ÄtaSS. ja bekanntlich Wül der Unterbrecherkontakt nicht KWkf eS)S g JTJ% J^M lilfsnutteln tun könnten Bis dorthin wird der Stelungen ftÄj^^ ,& £KS5££ « Speuz . schon noch reichen. -fw-Der_Gd K^^^d« teJK^««« schhessen. weil seine Feder gebrochen ist, so sohle- X^^L^ÄÄ tern Totpunkt nicht gleichartig verlaufen. Der Kolben wir ein btuckchen eines Radiergummis oder ^ fPfll ^ÄpW: FÜÄS] ben führt also keine harmonische Synusschwingung imtigsorgen wir durch Einbau eines Kupferdrahtes The Motor. I^B^BHnBl^nBBi ]ich , sind und somit ihre Kippbewegung einen emen elektnschen AnscMuss des Hebels Fi B . 5. Versuch zur Feststellung, ob Zündfun- gewissen Einfluss auf die Kolbenbewegung ausübt Haben wir d P n Motor sn eineestellt dass rfip •»»« erzeugt werden. 1 = Zündspule, 2 = Verteiler- Frage 13.297. Welche Brennstoffmenge spritzt die Dadurch wechselt der Inhalt des Kurbeigehauses in Vn^^rZ^lT^lZ^bSn'n^üiZ d "* wird. Also die verlangte Leider ist Einspritzmenge mir diese nicht bei Vollast bekannt, und und Leerich Q^h^Mi^ho A «f«nnrf/)n • ^ ß hurtig noch nachgesehen, ersuche lauf. Leider Sie daher, ist mir diese darüber nicht Aufschluss bekannt, zu und geben. ich ÖCnriTtUCne Antworten. P ^-^Jjwllfifc^. ersuche Der Zylinderinhalt Sie daher, mir beträgt darüber 365 Aufschluss ccm. Es handelt zu geben. 00 sich X^IKS^^^^S. di eser Zündstrom auch Ohne merkbaren Der um Zylinderinhalt einen Einzylinder beträgt Zweitaktmotor 365 ccm. Es handelt mit Strahleinspritzung. Einzylinder Das Kompressionsverhältnis Zweitaktmotor mit Strahl- beträgt Können Sie mir mitteilen, wer die Generalvertresich Frage 13.290/11. Wer vertritt Cicca-Hörner? um einen /^PW^^mK\ Verlust iinrthm spinnst wn er hin tnll //^W^^mK\ Verlast dorthin gelangt, WO er mn SOll, einsprit2ung_ 1 : 25. Das Kompressionsverhältnis H. M. beträgt in A. tung der elektrischen Cicca-Hörner innehat? / MM ^T^ismrM \— nämlich zu den Zündkerzen. 1 : 25. H. M. in A. R. in z. Antwort: Angenommen, der Motor leiste bei Setzt die Zündung aus, so kann der Fehler jetzt 1 I iH 4 T^wSm fil • 2500 nur noch daran liegen, dass das Hochspannungskabel noch im Verteiler daran Antwort- Touren pro Minute AncroTinmmpTi 25 PS. rlpr pro Motor Liter Hubraum, leiste bei Frage 13.299. Wer vertritt Oelmarke Y.? Kön- II Ü^^UtL SetZt „ di ! ZÜnd r DS ^ S ° k / nD d « FehW i6tZt 2^ToZ^v^^^Tk%LZSrlX und der Brennstoffverbrauch betrage 200 g pronen Sie mir mitteilen, wer die Oelmarke Y. liefert? nur \£k tl MW I lle keinen dass Anschluss das sen. Hochspannungs- schafft oder das PS e. Da Rrpnnofnffvprbraurb der Hubraum nur 0.365 bptra, nämlich in der Zündspule. Dann bleibt weiter, festzustellen, ob diese «Aufbereitung», ob die Wandlang seiner Spannung in einen hochgespannten Zündstrom richtig vor sich geht. Wir prüfen dies, indem w!r den Motor durchdrehen,, nachdem wir das Hochspannungskabel, das von der Zündspule zum mittleren Anschluss des Verteilers führt, aus diesem herausgezogen haben, um es in einem gewissen Abstand gegen das Metall des Motorblocks zu halten (Fig. 5). Springen regelxnässijc Funken über, so ist dies ein eindeutiger The Motor. Fig. 6. In dieser Weise stellen wir fest, ob die Zündkerzen Strom erhalten bzw. eine Kerze Kurzschluss hat. In diesem Falle springt vom Schraubenzieher zum Motorblock nur ein kurzer, schwacher Funke über. Ist die Kerze in Ordnung, so erhalten wir leicht eine Funkenlänge von 7,8 oder mehr mm. verbrauchen. Besitzt das Gasöl ein spezifisches Gewicht von 0,9, so entspricht obige Menge einem Quantum von 1830 0.9 = 2040 ccm. Hiervon sind minutlich 2040-60 = 34 ccm oder 34 000 mm* einzuspritzen. Da es sich um einen Einzylinder-Zweitakter handelt und die Drehzahl 2500 Touren pro Minute beträgt, müssen bei Vollast 34 000 • 2500 = 13,6 mm 3 pro Arbeitehub eingespritzt werden. Da nun jedoch bei einer Versuchskonstruktion der Wirkungsgrad am Anfang zweifellos nicht so gut ist, wie angenommen, empfehlen wir, vorerst mit einer Vollastmenge von 20 mm 3 pro Einspritzung zu rechnen. Die Einspritzmenge bei Leerlauf dürfte sich auf 5—7 mm 3 belaufen. Frage 13.298. Können Abgase durch einen Oeleinfüllstutzen austreten? Ist ein Austreten von Abgasen am Kolben vorbei beim Explosionstrakt prinpiziell möglich, wobei dann die Gase weiter durch das Kurbelgehäuse und den Oeleinfüllstutzen in die Motorhaube gelangen könnten. Die Kolben meines Wagens haben in kaltem Zustand etwas Spiel. Ich habe seinerzeit im technischen Sprechsaal einen Artikel über Verölung von Kollektorbürsten gelesen, die eintrat, weil die Dynamo sich hinter oder nahe am Einfüllstutzen befand. Ist ein Luft- oder Gasaustritt an dieser Stelle überhaupt möglich? Entstehen auch beim 4-Zyl.-Viertakter Druckschwankungen im Carter, obwohl die Kolben paarweise gegenläufig arbeiten? W. S. in G. Antwort; Ein Durchtritt von Abgasen am Kolben vorbei ist durchaus möglich, und dies um Anfrage 703. Verspätete Schilderabgabe and Steuerschuld. Das kant. Strassenverkehrsamt verlangt mir, trotz Numrnernsohüderabgabe. die vierteljährliche Steuer, da ich die Schilder zu spät ab» gegeben hatte. Dabei behauptet es, mich durch Zirkular rechtzeitig auf den letzten Abgabetermin aufmierksam gemacht zu haben. Ein solches Schreiben ist nie bei mir eingetroffen. Frage: Kann ich dazu gezwungen werden, den geforderten Betrag zu bezahlen? Ich habe den Wagen dieses Jahr nicht aus der Garage gefahren. E. I. in L. Antwort: Unseres Eraohtens ist Dar Standpunkt rechtlich nicht haltbar. Auch wenn Sia tatsächlich die Aufforderung des Strassenverkehrsamtes nicht erhalten haben, so ist doch die Bestimmung, dass die Steuer geschuldet wird, falls die Schilder und Ausweise nicht bis zum 5. Januar abgegeben werden, ordnungsgemäss veröffentlicht worden. Was im Amtsblatt steht, muss jeder wissen. Wir halten deshalb die Steuer für geschuldet. Der einzige Ausweg, der Ihnen allenfalls jetzt noch offen stünde, wäre der, dass Sie ein Steuernachlassg-esuch an den Regierungsrat einreichen würden, mit der Begründung, es sei unbillig, das« Sie wegen eines unbedeutenden Versehens dio Steuer bezahlen müssten, obsohon tatsächlich der Wagen in diesem Jahre überhaupt nie benützt worden sei. * Kipplastwagen INTERNATIONAL Car Alpin INTERNATIONAL Lieferungswagen INTERNATIONAL Wirtschaftlichkeit, Qualität, moderne Linienführung, die Kennzeichen des neuen „INTERNATIONAL" INTERNATIONAL HARVESTER CO. AG., ZÜRICH • Hohlstrasse 100 • Telephon 35.760 Es gibt für den Automobilisten, ob Fachmann oder Laie, keine unverständlichen Probleme mehr: Das uch vom 1. Vom richtigen und falschen Fahren. (Dr. R.v. Stürler.) 2. Allgemeine Fahrpraxis. 3. Alpenfahrten. 4. Das Fahren im Ausfand. 5. Wie verhält man sich bei Unfällen. (Dr. K. Lienert.) Preis des geb. Exemplars Fr. 4.80 In den Buchhandlungen vorrätig hilft über alles hinweg. Auszug aus dem Inhalt: 6. Erste Hilfe bei Unglücksfällen. (Dr. med. H. Walthard.) 7. Die Betriebskosten der Automobilhaltung. (Dipl.-Ing. Pontelli.) 8. Der Motorwagendienst der Schweiz. Armee. (Major Lehmann.) 9. Das Automobil und seine Bestandteile. 10. Die Pflege des Automobils. 11. Betriebsstörungen u.deren Beseitigung« Ausserdem als Anhang: 12. Fragen und Antworten, unter besonderer Berücksichtigung der Prüfungsfragen zur Erlangung des Führerausweises. Und in der Tasche: 13. Verkehrstafeln. INSGESAMT 135 ABBILDUNGEN ! Verlag Hallwag Bern Abteilung Automobil-Revue

N° 24 - FREITAG, 18. MÄRZ 1938 AUTOMOBIL-REVUE Schweizerische Rundschau Bundeshilfe für die Furkabahn. Der Entwurf zu einer Vereinbarung über die Gewährung eines unverzinslichen Hilfedarlehens von maximal 150 000 Fr. an die Furka-Oberalpbahn ist soeben vom Bundesrat gutgeheissen worden. Diese zwischen dem Bund und den Kantonen Wallis, Urr und Graubünden zu treffende Vereinbarung sieht vor, dass der Bund dabei die Hälfte der Finanzierung, die Kantone Wallis 32 Prozent, Graubünden 14 Prozent und Uri 4 Prozent übernehmen. Die Traktanden der eide. Frühiingssession. Nächsten Montag treten die eidgenössischen Rate zu ihrer ordentlichen zweiwöchigen Frühlingssession zusammen. Im N'aionalrat wird die in der einwöchigen Februarsession so unerwartet abgebrochene Debatte über die Reorganisation der Schweiz. Bundesbahnen weiter wieder aufgenommen. Andere auf die Vergehrspolitik sich beziehende Traktanden sind für den Nationalrat nicht vorgesehen Der Ständerat hingegen wird auf den Bundeshescbluss betreffs Personen- und Sachpntransport mit Motorfahrzeugen, d. h. auf das Verkehrsteilungsgesetz eintreten. Als weiteres Traktandurn hat der Rat der 48 die Beratung über den Bundesbeitrag an notleidende Privatbahnen fortzusetzen. TOURISTBÜ Abgabe von Ausländerbenzin bis Ende März 1939 verlängert. Nach einem soeben vom Bundesrat gefassten Beschluss wird die Abgabe verbilligten Benzins an ausländische Automobilisten uiffi ein Jahr, d.h. bis Ende März 1939 verlängert. Während also der fremde Automobilist für diesen ganz besondern Saft auch weiterhin nur 30 Rp. pro Liter bezahlt — freilich nur bis zu einer Höchstmenge von 300 1"— dürfen wir Schweizer unsere 45 Rp. schwitzen und damit für die Ausgaben des Bundes zur AufrechterhaMung seiner «nobeln » Geste gegenüber den fremden Autogästen aufkommen, die ihm letztes Jahr über eine halbe Million gekostet hat. Dabei halten aber nur wenige der andern Staaten Gegenrecht. Grenzverkehr mit Oesterreich. Nach unseren Erkundigungen an zuständiger Stelle sind im automobilistischen Grenzverkehr mit Oesterreich noch keine einschneidenden Aenderungen erfolgt. Der Triptykverkehr spielt sich wie früher ab und die österreichischen Triptyks werden ihre Gültigkeit voraussichtlich noch einige Zeit beibehalten. Unerlässlich ist die Mitnahme des Passes. Was die Devisenvorschriften anbelangt, so dürfen gegenwärtig nur noch 40 Schilling pro Person ans Oesterreich ausgeführt werden, abgesehen von dem Betrag, den der Reisende bei seinem Eintritt mitgefühlt und im Pass hat vormerken lassen. Sämtliche Schweizer Zeitungen sind in Oestorreich verboten, eine Vorschrift, die strenge gebandhabt wird. S#i a« ^•»^«»••l««©!*» Ergänzung des Signals für das Stationierungsverbot. Einem Rundschreiben des eidjr. Justiz- und Polizeidepartements an die Kantone entnehmen wir folgendes : Der Generalsekretär des Völkerbundes bringt den Staaten, die dem internationalen Abkommen vom 30. März 1931 über die Vereinheitlichung der Wegezeichen angehören, folgende Empfehlung der Verkehrs- und Transitkommission des Völkerbundes zur Kenntnis: / «Die Verkehrs- und Transitkommission stellt fest, dass ein Interesse vorhanden ist für die Ergänzung der in der Anlage zum Abkommen vom 30. März 1931 über die Vereinheitlichung der Wegezeichen vorgesehenen Signale für das Anffitellunssverbot (Stationierungsverbot) und das Parkverbot. Sie empfiehlt — dort, wo es sich als notwendig erweist — unter» diesen beiden Signalen einen Pfeil anzubringen, der anzeigt, in welcher Richtung die Zone verläuft, in der das Stationieren oder das Parkieren verboten ist. Am andern Ende dieser Zone kann ein zweites gleichartiges Signal aufgestellt werdpn, dessen Pfeil nach der entgegengesetzten Richtung zetet. Eine Variante dieses Systems kann darin bestehen, dass nur ein einziges mit einem Pfeil versehenes Signal aufgestellt wird, wobei der Pfeil von einer Zahl ergänzt wird, die die Länge der verbotenen Zone angibi> Wir erachten diese Ergänzung — die übrigens unseres Wissens in der Schweiz mancherorts bereits angewendet wird, als zweckmässig. Für uns kommt fiie natürlich nur für das Stationierungsverbot-Signal (Nr. 18) zur Anwendung, da das im internationalen Abkommen über die Vereinheitlichung der Wegezeichen enthaltene Signal für das Parkverbot in der Schweiz nicht eingeführt worden ist. Die Empfehlung des Völkerbundes hält sich im Rahmen von Art. 5 der bundesrätliohen Verordnung vom 17 Oktober 1932 über die- Strassensignalisation, bedingt also keine Abänderung dieser Verordnung. Wir bitten Sie daher, diese Empfehlung im Interesse einer einheitlichen Signalisation berücksichtigen zu wollen. Amtliche Mitteilungen Bekanntmnachung des Strassenverkehrsamtes des Kantons Bern. Das Strassen Verkehrsamt des Kantons Bern teilt mit: Die Halter von Motorfahrzeugen, welche ihre Fahrzeuge im zweiten Quartal wieder in Verkehr zu setzen beahsiebtigen, werden ersucht, folgendes zu beachten: 1. Fahrzeug- und Führeransweise, Versicherungsnachweiskarten und Postquiltungvn über bezahlte Steuern und Gebühren sind dem Strassenverkehrsamt in einer Sendung zuzustellen. 2. Steuern und Gebühren sind auf das Postc-heckkonto des Strassenverkehrsamtcs Nr. III 3755 einzuzahlen. An Stelle der Postquittungen können die von der Poststelle auf Wunsch ausgegebenen Duplikate mit den Ausweisen zugestellt werden. 3. Die Versicherungsgesellschaften sind angewiesen, die Versicherungsnachweis- 1 H.KESSIER MAAG AUTO-REPARATUR-WERKSTÄTTE ZÜRICH 7 Mmervastr. 28 Tel.28.122/49.768 SIOUX-SER.VICE PRÖFSTANO ABSCHLEPP-UND HILFSDIENST karten den Fahrzeughaltern und nicht direkt unserem Amt zuzustellen. 4. Sofern die Haftpflichtversicherung bereits vom 28. März an gültig ist und die in Ziffer 1 genannten Ausweise spätestens am 24. März auf unsprm Amt zusammen eintreffen, werden die Ausweise ohne Erhebung eine© besonderen Zuschlags mit Gültigkeit ab 28. März erneuert Für Verzögerungen in der Zustellung der Ausweise und Kontrolls^hilder, die durob Nichtbeachtung rler vorstehenden Weisungen entstehen, lehnt das Strassenverkehrsamt jede Verantwortung ab. KLEINECHRONIK Ein Schweizer der Verfasser des Pro ? ek*es eines Autotunnelnetzes in Paris. Mit unserer Vermutung, Mr. Tschumi. der Urheber des Projekts für ein Antotunnelnetz Unter der Stadt Paris — worüber wir in der letzten Nummer der «A.-R.» einen Bericht veröffentlichten — könnte ein Schweizer sein, haben vvir uns auf dem richtigen Weg befunden. Kurz nach Erscheinen des Artikels flatterte uns eine Karte aus Heiligensrhwendi zu. unterzeichnet von einem Herrn J. Tschumi. «Der in Frankreich lebende Architekt J- Tfifhumi» — lesen wir da — «ist nämlich moin Sohn und sein Heimatscbcin trägt den bernischen Staatsstempe! . Natürlich freut es mich, dass sein Projekt so stark beachtet wurde. Mein Sohn hat das Technikum Biel sowie die Ecole des Beaux- Ars in Paris durchlaufen und einige Semester an der Sorbonne absolviert» Wir teilen mit Vater Tschumi spine Freude und bedir-kwünschen den Sohn, der fern von der Heimat Ehre für schweizerisches Schallen einlegt. SEKTION BERN. Mitglieder-Zusammenkunft, 21. März 1938. Vortrag «Auf Deutschlands neuen Autostrassen> — Die Strassen werben nicht mit Unrecht als Gradmesser der Verkehrspolitik bezeichnet. Deutschland hat den Aittomobilisimw» in seinem Wirtschaftsprogramm vielleicht den wichtigsten Platz eingeräumt und diesem Produkt durch pinen forcierten Strassenbau neue Absatzgebiete zu verschaffen gewusst. Da« zukünftige Nptz der Autobahnen mit ihren 7000 km ist zu einem Drittel fprtigerstellt; zusarnmenhänsende Stücke bis 2M) km Länge sind heute schon befahrbar und ermöglichen bisher nie gekannte Reisedurchschnitte. Entgegen der vielverbreiteten Ansicht, dass die Autobahnen hauptsächlich strategischen Zielen dienen, hat es der Referent des kommenden Lichtbilder- und Filmvoiträges, Herr Dr. Temberger, Schweizerhof in Ölten verwandelt, wo die Zürich, übernommen, die touristische Bedeutung Automobilfirmen P. Kaufmann, Schönenwerd und dieser Schnellverkebrswese tu beschreiben. Es «tehen ihm zu diesem Zwecke pin reichhaltiges Bilder- Ätnas AG., Zürich, die neuesten Schöpfuneen der Firmen Chrysler und B.M.W. (Bayrische Motorenwerke) vorführen. Neben den Ghrysler-Standardmaterial und ein Schmaltonfilm zur Vorfügung, die beide in objektiver Weise über Planung, Bau und Modellen ist auch dessen an Technik und Formschönheit gleichfalls vollendete Schwester «D» Stand der neuen Verkehrswege berichten. Der Vortrag bewegt sich in strengen sachlichen Grenzen Soto» zu sehen. und kann deswegen jedem wissensdurstigen Automobilisten zur Beachtung empfohlen werden. Beginn des Vortrages wie üblich um 20 Uhr im «Schweizerhof», Bern. h. Still geniessend T« C. S. Zentralsitz und deütschschweteerlsche Sektionen. Ein Erklärung der Sektion Zürich. Die Autosektion Zürich des TCS teilt uns folgendes mit : «In seiner Ansprache, anlässüch der let'tfm Generalversammlung der Autosektion Genf des T.C.S,,, bat sich Hprr Dr. Henne''erg, Zentralpräsident de* TCS., in aller Schärfe gegen gewisse Bestrebungen deutschschweizerweher Sektionen, den Zentralsitz des T.C.S. in die Ostsohweiz zu verlegen, ausgesprochen. _ , Namens der grössten Sektion, die «ich durch di*f Worte von Herrn Dr Henneberg betroffen fühlt,, erklärt hiermit der Vorstand der Autosektion Zü-I rieh des T.C.S. kategorisch, datfs er nifi. auch n"r im freringsten den Gedanken hegte, den Zentralsits des TCS. von Genf wegzunehmen und nach Zürich oder irgend wo anders in der deutschen Schwel« zu vprlegen. Die Sektion Zürich glaubt sich im weitern ermächtig, des bestimmtesten zu erklären, dass a»ch keine andere Sektion des T.C.S. der deutschen Schweiz eine sokhe Absicht hegte. Wir wissen, dass in den masügeHenrten Kreisen des T.C.S in Oenf bereits seit vielen Jahren das Gerücht zirkuliert, die deutsche Schweiz wolle den Zpntralsitz von Genf wegnehmen und die« trotz den immer wieder seitens der deutschen Schweiz abgegebenen formellen gegenteiligen Erklärungen. Es ist sehr bedauerlich, dass dies*« in Genf entstandene, haltlose Gesnenst nicht aufhören will durch die Hallen des TC>S. zu ziehen und immer wieder das gute Einvernehmen zwischen der deutschen und der welschen Schweiz zu atören. sucht. » S. O. A. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm für den April 1938: 8. April: Clubabend. 15. April: Clubabend, Spieiahend. 22. April: Nachmittags 2H Uhr Autofahrt. Trsffpunkt: Waisenhausplatz, abends Club-, lokal. 20. April: Clubabend. 6. Mai: Abends 8 Uhr: Treffpunkt im Clublokal, Fahrt auf den Gurten. > Xussiellun^en Auto-Sonderschau In Ölten. In einen Autosalon besonderer Präeung ist seit dem letzten Samstag einer der grössten Gosellschaftssäle des Hotels Redaktion : Dr. A. Locher. — Dr. E. Waldmeyer. Dipl.-Inn F. 0. Weber weiss sie kaum, dass sie In einem Bernawagen sitzt. Aber dafür vernimmt Ihr Verwandtenund Bekanntenkreis nachher um so sicherer, wie komfortabel und zuverlässig Sie Ihre Geiste fahren. Zufriedene Kundschaft und höchste Betriebsfrequenz sind WunschtrSume eines jeden Reiseunternehmens — Ideale, die Berna seit Ober 3O Jahren greif- und fassbar macht. Cari und Omnlbutia für 8 bis 6O Platz*. • Lattwagen von 800 bis 7000 kg Nutzlast. Motorwagenfabrik Berno A.G., Oltin Intimes SfewYork Von Roland Lebel 240 Seiten, gebunden Fr. 5.80 Der Verfasser des Buohes erhebt keinen Anspruoh darauf, Amerika entdeckt zu haben. Er legt aber ein Zeugnis ab, das um so wertvoller ist, als es sich um direkte Erfahrungen und Beobachtungen stützt, die er während drei verschiedenen Aufenthalten in N».w York aus dem Leben heraus gemacht hat. In New York kommt in grösstem Maßstäbe die materielle und moralisohe Kraftentfaltung des amerikanischen Volkes zum Ausdruck. Mehr als anderswo spürt man hier den Pulsschlag des amerikanischen Volkes. Schilderungen über die Spraohe, die Reklame, Krisenerscheinungen usf. wechseln ab mit entzückend erzählten Streiflichtern des privaten und geselligen Lebens, wobei wir an der Morgentoilette des New Yorkers teilnehmen, ihn zur Arbeit begleiten, mit ihm seine Mahlzeiten einnehmen und ihn erst wieder verlassen, wenn er von dem abendlichen Kinobesuch nach Hause geht. Auch die umstrittene Moral des New Yorkers und der New Yorkerin wird von Lebel kritisch betrachtet. Alles in allem nicht nur «in unterhaltsames, sondern ein ebenso lehrreiches Buoh, das uns vor allem mit dem amerikanischen Einzelleben vertraut macht. Soeben erschienen und in allen Buchhandlungen erhältlich VERLAG HALLWAG B E R N Welcher Automechaniker wäre Interessent, in verkehrsreicher Ortschaft im Oberfreiamt eine Garage mit Werkstatt» zu eröffnen. Grösste Gelegenheit, eine flotte Existenz zu gründen. (Keine Konkurrenz ) Grosser Platz mit schöner Wohnung vorhanden. Offerten unter Chiffre 5395 an die (22,24 Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Restaurant mit Gartenwirtschaft, in Industrie-Ortschaft der March, freistehend an der Hauptstrasse, 4 Wohnungen, grosse Werkstatt mit Garage. Passend f. AutomechaniVer. Zinseinnahmen 2440 Fr Preis Fr. 72000. Anz. 7—12000 Fr. Offerten unter Chiffre 5440 an die (24,25 Automobil-Revue. Bern. 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