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E_1938_Zeitung_Nr.036

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6 AUTOMOBIL-REVUE

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N" 36 II. Blatt BERN, 3. Mai 1938 N« 36 II. Blatt BERN, 3. Mai 1938 Ständerat Käser begründet sein Postulat: Unter der Ueberschrift: «Ein sonderbares Postulat», versuchten wir in der letzten Nummer der « A. R.» — ohne auf den eigentlichen .Inhalt des Postulates einzutreten — vorerst einmal dessen Hintergründe aufzuzeigen, d. h. dessen Beziehungen zur LITRA etwas ins Licht zu rücken. Und wir können es heute nur wiederholen: Der gewöhnliche Bürger und schon gar der Automobilist verstehen nicht, dass ausgerechnet Ständeräte >— das Postulat Käser ist u. a. von Schöpfer, Loepfe, Altwegg und Mercier unterzeichnet — nun plötzlich für die Vermehrung der militärtauglichen Motorfahrzeuge eine Lanze brechen, die z. T., wenigstens seinerzeit, der famosen Gütertransportinitiative mit ihrem Rekordergebnis von 386 000 Unterschriften zu Gevatter standen. Das erscheint ihnen recht sonderbar. Noch deutlicher tritt das Unbegreifliche dieses Verhaltens zu Tage, wenn man die Ziele jener wahrscheinlich mit dem Gelde der Eisenbahnergewerkschaft finanzierten Unterschriftensammlung etwas genauer betrachtet. War nicht der Zweck der Uebung die machtvolle Drosselung des ge- •werbsmässigen motorisierten Strassenverkehrs und die möglichst einschneidende Erschwerung des Werkverkehrs, also die Herbeiführung zweier, den Interessen der Landesverteidigung direkt zuwiderlaufender Massnahmen? Gespannt wartete deshalb märtniglich auf die Erklärungen des schaffhausischen Ständeherrn, welche diese unbegreifliche Schwenkung begründen würden. Das Postulat Käser hat bekanntlich folgenden Wortlaut: «Der Bundesrat wird eingelagen, so rasch wie möglich zu prüfen und darüber zu berichten, wie unter Wahrung volkswirtschaftlicher Grundsätze und berechtigter Interessen der Eisenbahnen die ungenügende Zahl der im Lande vorhandenen militärtauglichen Motorlastwagen einheimischen Fabrikates in ausreichendem Masse vermehrt werden kann.» Zu dessen Erläuterung führte Ständerat Käser ungefähr folgendes aus: Personenwagen besässen wir nach seiner Ansicht in ausreichender Zahl, dagegen hapere die DER AUTOFAHRER wascht ihm die Hände. Energisch, sacht, angenehm. Findet sich überall. Für die Werkstatt hat jetzt seine eigene SEIFE Ob er ein Rad auswechselt od. den Motor abbaut mitten im Felde. AUTOSOAP in Tuben A. HIRT DE BELDER 27, rue des Terreaux, Lausanne GARAGE A. MONTANT Terrassiere 67 GENF Telephon 43.322 Ganz erstklassige Service-Station und Werkstätte Spezial-Arrangement für Garagieren, Waschen u. Schmieren am gleichen Tag Ausrüstung mit armeetauglichen Lastwagen. Ungeordnete Zustände, hemmungslose Konkurrenz und arge Auswüchse im Werkverkehr hätten es nämlich mit sich gebracht, dass vorzugsweise geringwertige, militärisch wenig brauchbare Lastautos Verbreitung fanden. Berechnungen militärischer Sachverständiger ergäben auf Grund der neuen Truppenordnung einen Bedarf von 10 000 Lastwagen, und zwar ohne Berücksichtigung der für Fliegerabwehr, Kriegswirtschaft und Landesversougung notwendigen Fahrzeuge. Diesem Bedarf von 10 000 Wagen stehe auf Ende September 1937 ein Lastwagenbestand von 19 917 Einheiten gegenüber. Diese Ziffern erlaubten zwar einen quantitativen Vergleich, der jedoch in qualitativer Hinsicht ganz anders laute: 6000 Klein- und Spezialwagen kämen nämlich für die Armeebedürfnisse überhaupt nicht in Frage und weitere 5000 Einheiten seien höchstens beschränkt verwendbar. Als felddiensttauglich dürften demnach nur 8000 Lastwagen angesprochen werden. Davon seien wiederum beinahe 4000 Stück ausländischen Fabrikates, d. h. bei der Hälfte der verwendbaren Wagen müsste sich sehr bald ein Mangel an Ersatzteilen geltend machen. Ausserdem gehe mit der Forderung nach Verbesserung der Motorlastwagen eine solche nach Ersatz der Benzin- und Oelmotoren durch Holzgasantrieb parallel. Die herrschende Anarchie im Transportgewerbe beeinflusse jedoch die künftige Entwicklung in anderer Richtung. Im übrigen lasse sich der kleine Anteil schweizerischen Fabrikates am Lastwagengesamtbestand durchaus nicht auf technische Ueberlegenheit der ausländischen Automobilproduktion zurückführen. Im Gegenteil — unsere Automobilindustrie zeichne sich durch Spitzenleistungen aus; nur seien, im Gegensatz zu andern Ländern, bei uns bisher die Schutzmassnahmen zu gunsten der einheimischen Automobilindustrie vernachlässigt worden. Wie bereits Nationalrat Feldmann, so führte auch Ständerat Käser Beispiele aus dem nähern und fernem Auslande an, welche dartaten, wie dort 1. Ein illustriertes Buch über eine aktuelle Erziehungsfrage für jung und alt. 2. Ein Zeitvertreib (Teilnahme an einem Wettbewerb) 3. Ein möglicher Gewinn (von Fr. 10.- bis Fr. 500.-!) Bei Einzahlung von nur Fr. 2.- auf Postcheckkonto Via 367 der Buchhandlung Ch. Boechat In Delemont erhalten Sie nicht nur den Gegenwert Ihres Geldes, sondern noch alles Notwendige zur Gratis-Beteiligung an einem der Anteil der einheimischen •Wagenproduktion am Gesamtbestande denjenigen eingeführter Wagen um ein Vielfaches übertrifft. Festgehalten zu werden verdient sodann die Einsicht des Sprechers, wonach unsere schweizerische Lastwagenindustrie schweren Zeiten entgegengehe, wenn nicht im Sinne des Postulates an Stelle der hemmenden Unsicherheit klare Verfügungen und Massnahmen träten, denn der Umsatz der 3 schweizerischen Lastwagenfabriken sei bereits von 35,2 Millionen Franken im Jahre 1931 auf 19,3 Millionen Franken im Jahre 1936 gesunken! Der Bundesrat sollte in Anbetracht'dieser Umstände so rasch wie möglich die Frage abklären, was angesichts der Forderungen der Landesverteidigung und der Situation der Lastwagenindustrie zu geschehen habe. Jedenfalls sei der Ersatz aller Vehikel durch militärtaugliche Wagen zu fördern, und zwar in dem Sinne, als der schweizerischen Automobilindustrie raschestens Militäraufträge zu erteilen wären. Vorbereitet durch ein Organisationskomitee, an dessen Spitze der Chef des Genfer Baudepartements, Staatsrat Casai, als Ehrenpräsident und Kantonsingenieur Pesson als Vorsitzender stand, hat in den Tagen vom 30. April—1. Mai in Genf die Jahrestagung der Vereinigung Schweizerischer Strassonfachmänner stattgefunden. Die von dem derzeitigen Verbandspräsidenten, Kantonsing. Luchsinger (Solothurn) geleitete 26. Generalversammlung erledigte ihre statutarischen Geschäfte und beschloss, für 1938 und 1939 den Jahresbeitrag für Aktiv-Ehrenmitglieder von Fr. 12.— auf Fr. 15.— und für Passiv-Kollektivmitglieder (Firmen) von Fr. 40.— auf Fr. 50.— zu erhöhen. Als nächster Tagungsort wurde Zürich bestimmt. Ferner genehmigte die Versammlung einen Vorschlag des Präsidenten, das den Gründern der Vereinigung gewährte, Ehrenabzeichen auch solchen Mitgliedern zu verabreichen, die dem Verband während mindestens 25 Jahren angehören. Gie betreffenden, mit Beifall aufgenommenen « Veteranen» wurden s6- ance tenante mit dem erwähnten Abzeichen geschmückt. Mit dem Ausdruck des Bedauerns gab darauf der Vorsitzende Kenntnis vom Rücktritt zweier langjähriger Vorstandsmitglieder, des aargauischen Kantonsing. Wydler und dessen neuenburgischen Kollegen M6ans, der geraume Zeit das Die Entgegennahme dieser Postulatsbegründung hatte Bundesrat Obrecht übernommen, der in seinen kurz gehaltenen Ausführungen vor allem darauf hinwies, wie für die durch dies Postulat berührten Fragen verschiedene Departemente zuständig seien. Imjr übrigen werde, da der Chef des Militärdepartementes durch die Beantwortung zweier ebenfalls auf die Landesverteidigung bezughabender Postulate (Gysier und Feldmann) im Nationalrate zurückgehalten sei, die voraussichtlich auf den nämlichen Argumenten wie beim Postulat Feldmann fassende Beantwortung in der Junisession erfolgen. Was den Bürger, was den Automobilisten am meisten interessiert hätte, nämlich die Begründung dieser Schwenkung um 180 Grad, die blieb aus. Aber gewöhnt, genau hinzuhorchen, wird jeder am motorisierten Strassenverkehr Interessierte die im Artikel unserer letzten Nummer angedeuteten Befürchtungen bestätigt finden. Es heisst also doch: Man merkt die Absicht und wird verstimmt... Die Genfer Tagung der schweizerischen Strassenfachmänner 26. Jahresversammlung. Amt eines Verbandspräsidenten ausgeübt hatte. Nach einer Würdigung der Verdienste dieser beiden Demissionäre wurden sie einstimmig zu Ehrenmitgliedern der V. S. S. ernannt. Anlässlich des Bankettes dankte der Verbandspräsident herzlich für den warmen Empfang, den die V S. S. am Tagungsort gefunden hat. Er betonte, dass der Beruf des Stra&senbauers neben seiner materiellen Seite auch eine ideale habe, indem er für die Verbindungen zwischen den Völkern und deren besseres Verständnis arbeite. Im Namen der Genfer Stadt- und Kantonsbehörden erwiederte Staatsrat Casai mit ebenso freundlichen Worten. Die Referate. Im Rahmen der Generalversammlung wurdet» zwei Vorträge gehalten, die lebhaftes Interesse fanden. Der erste, der von dem Professor der Pariser «Ecole Polytechnique Leaute» stammte, galt dem Thema: «Les goudrorvs ei bitumes fillerisds». Auf Grund von Versuchen, die der Referent selbst im Auftrage des französischen Ministeriums für öffentliche Arbeiten ausgeführt hatte, legte er im einzelnen die Vorträge dar, welche die Beimischung von Kohlen-Filler zu Teer-, Bitumen- und Emulsions-Belägen hinsichtlich der Dauerhaftigkeit, Nach den modernsten Raffinations- Verfahren hergestellt, enthält PATENT ausserdem noch ZWEI METALLISCHE ELEMENTE die ihm seine Überlegenheit geben. das CHROM und das ZINN. Das Chrom bekämpft wirksam die Oxydation des Motors, hervorgerufen bei hohen Temperaturen, und es verlangsamt das Ausschleifen der Zylinder beträchtlich. 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