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E_1938_Zeitung_Nr.035

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12 Automobn-Ttevue —

12 Automobn-Ttevue — N° 35 Was bringt c/er ^Sommer JVeues? (Origlnalbericht des AutoMagazins aus Paris) Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind erslohtlich im CH Führer für Automobilfahrer, offizlel Tour-Ina, le Ausgabe des T. C. S. Hotel - Restaurant an der Zürich. Ia Küche u. Keller, Auto-Boxen, Parkpl., Aarau. Billard-Club. Beinwil am See Schloss Brestenberg Autostrasse Olten-Aarauff, Salmenbier. Fl. Wasser. J. Friedli, Inh., Tel. 688. Gutbürgerl. Haus direkt a. d. Durchgangsstr. Zimmer m. fl. Wasser zu Fr. 3.-. Leb. Forellen. Schaft. Garten. Gross. Saal f. Gesellschaften. Garage. Parkpl. Tel. 33. JCammen Sie jetzt ins MuAende See-undOberwynental mit seinen Naturschönheiten lind vielen historischen Stätten! dm Haltwilersee Hitzkirch Meisterschwanden Die heimeligste Gaststätte Oltens. Auserlesene Weine Vorzügliche Küche Neuer Inhaber: RIXSWIW KT. LÜZ. Prachtiges Luzerner-Dorf an neu ausgebauter Kantonssfcasse Bodenständige, Gasthöfe. 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Kaum hat sich der Frühling herausgetraut, und der Sonnenschein ist noch recht blass. Das Frühjahrskostüm musste an den Feiertagen ganz allein zu Hause bleiben, während der Pelz, noch frei von Anti-Motten-Parfum, auf die kleine Osterreise mitgenommen wurde... Und doch muss man schon an die Sommermode denken, wenn man auch noch mit den Zähnen klappert! Da gibt es Blätter und Blüten, die leuchten auf den Imprimes, stärker als bei schönstem Sonnenschein! Die Blumen sind grösser und farbenfreudiger als je, weil sie sich von den Genrebildchen, die sich so frech auf Stoff und Seide breitmachen, nicht verdrängen lassen wollen. Für dieses Jahr ist wohl die Gefahr vorbei, denn welche Frau zieht es vor, als geographische Karte herumzulaufen oder besät mit Bildern von Menschen-und Häusern, wenn sie die schönsten Blumen-Dessins zur Wahl hat? Blumen, bald klein, bald gross Die Blumen auf den Vormittagskleidern sind noch klein und bescheiden, wie Pünktchen und Sternlein. Oder skizzenhaft in Weiss auf schwarzem Grund mit nur wenig Farbandeutungen. In den Nachmittagsstunden öffnen sich die Kelche, bilden sich zwangslose Gruppen, Sträusse und Guirlanden, die schon merkbar anspruchsvoller wirken. Und am Abend ...! Wie Riesen-Nachtfalter heben sich leuchtende Blumenkronen vom Tafft-, Mousselin- und Jersey-Grund ab. Das sprichwörtlich bescheidene Veilchen wirkt als cMassenversammlung» in Riesenbouquets. Harmlose und bisher unbeachtete Feldblumen werden sich ihrer Eigenart bewusst, verlieren jede Hemmung und erscheinen überlebensgross in der besten Gesellschaft! Die üppigste Tropenflora wirkt gegen diese unvernünftige Form und Farbenpracht armselig und philiströs. Von all der Buntheit kann man sich ausruhen: man verspricht uns Weiss, sehr viel Weiss für den Sommer. Wenig Schwarz, wenig Dunkelblau, aber viel Pastelltöne: Heliotrop, ein Gelb, das «jaune poussin» genannt wird, Lindengrün. Man mischt und stellt die Farben erbarmungslos und ohne .Vorurteil nebeneinander. Ein schwarzes Nachmittagskostüm hat eine Jacke aus handbreiten, symmetrischen Streifen in Grün, Altrosa und Gelb (Luden Lelong). Sommertailleurs, für Mittag und Abend Es gibt viel Sommertailleurs. In weichem, weissem Wollstoff mit grober Durchbruchstickerei, durch die man die grellfarbige Bluse durchblinzeln sieht. Für den Nachmittag gibt es Kostüme aus bedrucktem Tüll (Gaston). Für den Abend sind sie — Ueberraschungen hat man gern — aus recht grobem königsblauem Leinen mit einem Netz von Goldstickerei überzogen (Molineux). Eine weisse Jerseyjacke ist am glockigen Schösschen mit Nerz verbrämt. Pelz: besonders beliebt Pelz im Sommer ist dieses Jahr — und das ist kein Zufall — beliebter als je! Silberfüchse lassen sich platinblond entfärben, um die Konkurrenz mit den Blaufüchsen halten zu können. Das Lämmchen lässt sich in seiner Sanftmut entenblau oder rot färben. Weisse Füchse und schwarze Chantillyspitze vereinigen sich zu einem prachtvollen Abendcape. Die Röcke werden kürzer, glockig, plissiert in verschiedenster Weise, gezogen. Die Taillenfrage ist noch nicht gelöst. Man kann sich nicht so leicht von der erhöhten Taille trennen. Aber auch das andere Extrem, die Taillenlinie um die Hüften, fin- Zeichnung Handl, Paris. def immer wieder Anhänger. Sie wird durch ein« gearbeitete Ornamente betont, durch Farbenwechsel oder Streifen. Sie ergibt sich auch aus der gürtellosen Tunika, die eng die Hüften umschliesst. Und wie schön ist die Taille in der Mitte, dort wo sie «hingehört>! Kann man sich da für eine dieser Möglichkeiten entschliessen? Eines ist sicher: auch die Frau von 40 Jahren kann heute noch wachsen. Nicht mit Hilfe eines hochaufgetürmten Blumensträusschens auf dem Sommerhut, nicht durch vertikale Linienführung und Knopfeffekte oder durch eine neue Turnübung. Nein, viel einfacher. Sie trägt die sehr modernen Abendsandalen mit 10 cm dicker Sohle! M. H. Wasser bleibt Bloile... Beginn der Strandbad-Saison in der Schweiz. Mitte April, während in einigen hochgelegenen Wintersportplätzen die Osterskirennen ausgetragen werden, eröffnet Lugano, der sonnige Kurort im Südtessin, seinen schönen Lido. Das Strandbad Locarno ist schon seit einigen Wochen geöffnet. Neu-Eröffnung der Segelschule Thnnexsee. Früher als letztes Jahr nimmt die erste schweizerische Segelschule, die Segelschule Thunersee, ihren Betrieb wieder auf. Der Hauptstandort ist Hilterfingen. Während der Saison stationiert ei» Teil der Flottille in Spiez und, wenn ein Bedürjnii danach besteht, ein dritter Teil in Gunten. Im ersten Jahr waren die Kurse in drei Klassen - Hilfsmannschaft, Mannschaft und Bootsführer - eingeteilt, im zweiten und dritten Jahr kam dazu ein Spezialkurs. Die Zahl der Damen und Herren hat sich von 1933 bis 1937 verdreifacht. Schon haben die ehemaligen Schüler im Club der «Vagabonds» eine freundschaftliche Vereinigung gegründet, die dem Thunersee als Feriengebiet ihre Treue halten wird. Od on unc • • Sursee Hotel Schwanen Bellevueplatz Jazz-Kapelle, Einlagen, gute Unterhaltung. Hotel Sternen T.C.S. A.C.S. Tel. 44 Franklinstrasse 1 Schöne Zimmer mit fliess. Wasser. Gutgef. Küche. Bescheid. Preise. Gara?e. Tel. 68.065. Bes.: P. Wüoer. eröffnet 1. Februar 1938, mit allem Komfort, modernstes Haus am Platze, trstki. Küche und Getränke. Morgenthaler-Kegelbahn. Autogaragen. Jägerstübli. Gemälde- Galerie, i Besuchet den „heimeligen Schwanen"! Ed. GianeUa-Röthlin. Empfehlenswerte Unterhaltungs- u. Gaststätten Zürich-Oerlikon Hill Telephon 68.911 am Ummatplatz Hotel • Restaurant • Säle. Wannen- and Medizinalbäder. Zimmer m.EL Wasser 3.50. Zentralheizung. Geheizte Garage im Hause. Eigener Parkplatz. Kommende Ereignisse | Baidi 30. Aprü/l. Mai: Pferderennen und Spnnpkonkurrenxen auf dem «Schänzli» in St. Jakob (Euiteildub beider Basel). Beta: 4. Mai: Box-Länderkampf Schweiz-Italien. Biel: Bis 10. Mai: Blumenausatellung. Davoa: 1. Mai: Beginn der SportfischereL 3. Mai: Eröffnung d. Golfplatzes zum Training. Engelberg: 1. Mai: Titlis-Riesensl&lom. Genf: 30. ApriI-12. Mai: Gemäldeausstellung M. Eugen« Martin (Athenöe). Glaros: 1. Mai: Landsgemeinde. Locarxxoi 1. Mai: Eröffnung der Tewiner Kunstaumtelluivg: 16. und 17. Jahrhundert, Malerei, Plastik, Architektur, Keramik. 1. Mai: GolfWettspiel: Tagblatt-Cup. trazexn: Bis 22. Mai: Im Kunstmuseum Frühiahrsausstellung der Kunstgesellschaft. Neuenburg: 1.-16. Mai: Ausstellung der Vereinigung der Kunstfreunde. Oberlbergi 1. Mai: Frühjahn-Slalom (Ski) und Ausskiet auf Hessibohl. St. Gallen: 30. April: Kino Seala: Filmvortrag «Die Schweiz im Film», von Dr. Senger, Zürich. Zürich: 30. April bis 31. Juli: Graph. Sammlung d. E. T. H.: Ausstellung «Das Problem d. Farbe in den graphischen Künsten». 3. Mai: Tonhalle: Konzert des Berliner Philharmonisehen Orchesters; Leitung Wilh. Furtwängler. - Schweiz. Landesmuseum: Führung durch P. D. Dr. J. Gantners «Plastik und Malerei des 14. Jahrhunderts». Aenderungen vorbehalten 1 £aute ©oututc XJ| ötgg 10 nimm ber eleganten grau SBern, Spitalgaffe 3 £elet)l)on 28.121.

N° 35 — Antomobil-Revus Der Feigenbaum Eine Liebesgeschichte von Sissy Damals zählte Valery just neunzehn Jahre und Angelo zweiundzwanzig. Sie hatten sich an der Kunstakademie in Florenz kennengelernt. Angelo, einer jener heissblütigen Süditaliener, die sarazenisches Blut in sich haben, hatte sich auf den ersten Blick in das schöne, blonde, nordische Mädchen verliebt, dessen tiefblaue Augen etwas unschuldig Träumerisches hatten, im Gegensatz zum bewusst Sinnlichen ihrer gleichaltrigen südlichen Kolleginnen. Valery wiederum, ohne sich eigentlich über ihre Gefühle klar zu sein, war einfach nicht stark genug, sich der leidenschaftlichen Werbung dieses jungen Mannes zu entziehen. Seine glühende Verehrung schmeichelte ihr, seine unmässige Eifersucht jedoch stiess sie bisweilen ab. Unklar fühlte sie, dass irgend etwas in seiner Natur sie erschreckte. Angelo wollte Gewissheit und drängte Valery, während der bevorstehenden kurzen Ferien die Einladung zu seinen Eltern anzunehmen, die drunten in Kalabrien ein grosses Gut besassen. Es wurde vereinbart, dass Angelo zuerst hinreisen und Valery in einigen Tagen nachfolgen sollte. Während die toskanische Landschaft sie voll Bewunderung erfüllt und sie sich darin immer heimisch gefühlt hatte, bemächtigte sich ihrer ein beklemmendes Gefühl, je mehr sie der Zug südwärts trug. Spärlicher wurden die Behausungen, endlose Ebenen wechselten mit grauen Olivenhainen. In dieser Natur schien ihr jenes Schwermütige, Fremde ausgeprägt, das sie an Angelos Charakter heimlich beunruhigte. Diesen Eindruck erhöhte eine Hitze, die sich im Abteil bis zur Unerträglichkeit gesteigert hatte. Sie machte sich bittere Vorwürfe, dieser Einladung Folge geleistet zu haben. Indessen, als der Zug nach mehreren Stunden an einer kleineren Station hielt und Angelo freudestrahlend aufs Trittbrett sprang und seine Schwester sie mit Liebenswürdigkeit überhäufte, war alle Mühsal vergessen, und die beklemmende Stimmung verschwand wie ein böser Traum. Die Sonne war mittlerweile untergegangen, eine sanfte Bise, vom Meer herkommend, strich angenehm über die breite Landschaft, und Valery bestieg nun voller Erwartung das bereitstehende Automobil, das sie auf das etwa eine halbe Stunde entfernte Gut bringen sollte, auf dem Angelos Familie seit Generationen ansässig war. Trotz dem zuerst der Fremden gegenüber gehegten Misstrauen empfing man sie dort mit offenen Armen, die begeisterte Schilderung, die Angelo in seiner Verliebtheit von Valery gemacht hatte, schien durchaus nicht übertrieben. Ihre Lieblichkeit und ihr bezauberndes Wesen hatten alle Herzen im Sturm erobert. Verwechselte Chinesenkinder. (NR) Schanghai: Wer wird imstande sein, das Babyrätsel von Tsungming zu lösen ? Tsungming ist eine Stadt auf der Insel gleichen Namens in der Mündung des Jangtse und wurde vor einigen Tagen von den Japanern erobert. Beim Eindringen in die Stadt stellte man fest, dass in einer Kinderpflegeanstalt die 14 Pflegerinnen davongelaufen waren und 59 chinesische Babys zurückgelassen hatten. Der Hauptmann, der die Eroberung der Stadt geleitet hatte, suchte unter seinen Mannschaften Männer aus, die selbst zu Hause Kinder hatten. Sie mussten dafür sorgen, dass Milch für die 59 Säuglinge herbeigeschafft wurde. Alles ging vorzüglich. Aber als man nach 48 Stunden eine der davongelaufenen Kinderpflegerinnen auftrieb und in das Kinderheim zurückbrachte, stiess sie einen schrillen Schrei aus. Die Kinder waren schön gebadet, gut gepflegt und genährt, aber die japanischen «Pflegemütter» hatten nicht auf die Kennzeichen geachtet. Und nun Es waren nun eigentlich glückliche Tage, die Valery hier verbrachte. Die Landschaft hatte, wenn auch nicht den Reiz der toskanischen, doch eine herbe Schönheit, die ihrem künstlerischen Auge nicht unverborgen blieb. Man überschüttete sie mit Aufmerksamkeiten aller Art, doch vermied es Angelo, die jungen Leute der umliegenden Güter einzuladen, aus Eifersucht, die jungen Männer würden Valery zu sehr bewundern. Seine heftige Liebe umgab Valery wie ein allzuwarmer Mantel, der beschützt, aber auch bedrückt. Am liebsten sass sie unter dem grünen Feigenbaum an der Giebelseite des behäbigen und doch vornehmen Hauses. Er hing voller Früchte, die aber noch klein und hart waren. Valery liebte diesen Baum und setzte sich jede freie Minute darunter, um zu lesen oder einfach zu träumen. Eines Tages, sie hatte wegen Müdigkeit einen Ritt mit Angelo ausgeschlagen, als sie am Baum lehnte, die Augen träumerisch in die Ferne gerichtet, überraschte sie Angelo. Sein plötzliches Erscheinen hatte sie erschreckt und in ihrem Gesicht, auf dem sich alle ihre seelischen Regungen offen spiegelten, war vielleicht der Missmut über das Schleichende von Angelos hinterhältigem Belauern grösser als die Freude über seine Anwesenheit. Ein lauernder Blick traf sie, und mit gepresster Stimme stiess er hervor: «Du liebst diesen Baum mehr als mich.» Valery, peinlich berührt von dieser unvernünftigen Eifersucht, antwortete nichts. Aber die Zärtlichkeiten, mit denen sie Angelo bestürmte, wehrte sie ab. Sie fühlte in ihrem Innern jenes Unsichtbare, Trennende, das sie mehrmals undeutlich empfunden hatte, wie eine Mauer sich zwischen ihre Liebe stellen. Dies war kurz vor dem Ende ihrer gemeinsamen Ferien, die ihre öffentliche Verlobung hätte beschliessen sollen. Mehr denn je hing Valery von nun an unter dem Feigenbaum ihren Träumereien nach. Eines Morgens, Angelo war früh ausgelitten, wolle sie sich mit einem Buch in der Hand wieder an den gewohnten Platz unter dem Feigenbaum setzen, als sie zu ihrer Bestürzung wahrnahm, dass der schöne Baum umgehauen war, die offene, frische Schnittfläche lag wie eine anklagende Wunde vor ihr. Sie fühlte es, das war das Werk Angelos, der diese böse Tat aus Eifersucht begangen hatte, und gleichzeitig wurde ihr in unmissverständlicher Weise bewusst, dass dies die Bestätigung ihrer geheimen Aengste war, und dass sie diesen Menschen nicht mehr Heben konnte. Als Angelo von seinem Morgenritt zurückkam, geblendet und frohlockend, den vermeintlichen Nebenbuhler beseitigt zu haben, war Valery fort. Das passiert nicht jeden Tag sind alle 59 Babys hoffnungslos durcheinandergeraten. Niemand weiss mehr, welcher Chinesenmama dieses oder jenes Baby gehört. Das Kinderheim von Tsungming wird auch noch nach Jahrzehnten im Mittelpunkt mancher juristischen Auseinandersetzungen und Stammbaumgeschichten stehen. Er beschimpfte sie mit Zeichen. (NR) Paris: Können sich Taubstumme beschimpfen? Diese ohne Zweifel recht interessante, wenn auch nicht alltägliche Frage wurde vor einem Pariser Gericht lang und breit aufgerollt. Eine Frau, eine Taubstumme, hatte Strafanzeige gegen einen Mann gestellt, der sie mit Zeichen beleidigt habe, nachdem sie seine Anträge abwies. Man zog einen Experten für Taubstummensprache hinzu, dem jener verklagte Mann die Zeichen vormachen musste. Sogar der Experte errötete und gestand, dass es wirklich um grobe Beleidigungen handle. Das Gericht konnte trotzdem nicht zu einer Verurteilung kommen, da nach dem französischen Gesetz Beschimpfungen durch Zeugen «gehört» werden müssen. Und das war im vorliegenden Fall nicht möglich. Ein Lappländerfilm ohne Berufsschauspieler. Im nördlichen Schweden werden die Vorbereitungen für die Aufnahmen zu einem authentischen Lappländerfilm getroffen. Der Film wird ausschhesslich im Original-Milieu gedreht werden, und kein berufsmässiger Schauspieler wird darin auftreten. Je 20 Lappen und Lappenfrauen wurden bereits zu Probeaufnahmen herangezogen; unter ihnen wird man die Akteure auswählen. Der Titel des Films wird «Der Söhn der Mitternachtssonne> lauten. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich Im CHTouring, Führer für Automcbllfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Auf der idealen Autostrasse nach „DER NAHE SÜDEN" 27 Hotels mit Pensionspreisen von Fr. 6.50 bis Fr. 14.— RUHE, ERHOLUNG, SPORT, KURMUSIK, EXKURSIONEN Vorteilhafte Weekend- und Wochen-Arrangements Illustrierte Prospekte durch alle Reise- und Verkehrsbureaux Strandbad, Bergbahn und wunderschön gelegenes Hotel. Schlepplift für Sommersport, der erste der Welt. Gymnastiklehrer. Orchester, Tennis. Schattiger Autopark. 20 Boxen. 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Wie wir soeben erfahren, wurde für den Film «Verwehte Spuren», der demnächst gedreht werden soll, Henny Porten engagiert. 3 Auto-Minuten Umweg VMnterthur - Kempttal Rossberg Keuivttai Gepflegte Küche und Getränke. Lebende Forellen. SelbstgeräucherteBauernspezialitäten. Parkplatz. Tel. 33.163 Frau Schenkel.