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E_1938_Zeitung_Nr.033

E_1938_Zeitung_Nr.033

Veikehf Autoposten

Veikehf Autoposten schliessen trotz gesteigerter Frequenzen mit Verlust. Der Geschäftsbericht des eidg;. Post- und Eisenbahndepartements für 1937 wedss im Abschnitt « Postbetrieb » davon zu erzählen, dass das Ueberlandpostnetz eine Länge von 9669 km aufweise, dessen wichtigsten Teil die Automobillmien mit 6907 km (gegen 6674 km im Jahr 1936) bilden. Der Pferdezug wird nur noch auf 549 km verwendet. In- welchem Umfang sich die Postverwaltung die betriebstechnischen und wirtschaftlichen Vorteile des Automobils zunutze macht, davon zeugt auch die Tatsache, dass der Fahrzeugpark der Automobilregie im Berichtsjahre 612 Wagen umfasste. Die Reisepost verfügte über 239 Personenwagen, 1 Personenwagenanhänger, 4 Gepäckautomobile und 100 leichte Gepäckanhänger, währenddem der Park der Ortspost 133 Autofourgons, 24 Elektrofourgons, 25 Dreiradelektromobile, 37 Kleinautos, 11 Autound 15 Elektroschlepper umfasste. Die Postregie benützt 47 eigene und 92 gemietete Garagen und besitzt 87 eigene Tankanlagen mit einem Fassungsvermögen von 994,000 Liter Benzin und 280,000 Liter Dieselöl. Dass die Reisepost ein Verlustgeschält darstellt, wiewohl deren Fahrzeuge keine Verkehrssteuern entrichten und vom Benzinzoll verschont bleiben, ist zwar nichts Neues, verdient aber wieden einmal in Erinnerung gerufen zu werden. Um es mit Zahlen zu sagen : bei einer Frequenz von 1,120,437 Personen (gegen 869,826 im Vorjahr) erzielten die Saisonlinien eine Gesamteinnahme von 2.726,371 (2,152,612) Fr., denen Jedoch Ausgaben in der Höhe von 3,177,509 (2,947,216) Fr. gegenüberstehen. Als Fazit daraus bleibt ein Verlust von 451,138 (794.604) Fr. Mit negativem Vorzeichen scMiesst auch die Abrechnung der Jahreslinien, wobei die Regieposten bei 1,863,136 (1,786,071) Passagieren und einer Gesamteinnahme von 2,276,747 (2,124,903) Fr. einen Fehlbetrag von 513,742 (578,568) Fr. «herausgearbeitet» haben. Um ein Erkleckliches höher stellt sich das Defizit bei den Autohalterlinien. Die B.M.W.-Automobile Sportwagen und Cabriolets 10/80 PS. Sieger an der Mille- Miglia 1938, sowie der neueste Cabriolet-Typ 327 mit 6 Zyl.-Motor, 10/55 PS, am Lager beim Kantonsvertreter Fr. RIESEN, Garage Stadtbach, BERN Telephon 23.601 • • CITROEN Limousine, Berline 11, 1935, 4 Zyl., 9,73 PS, Vorderradantrieb, auf neues Modell ergänzt. Sehr sparsam im Betrieb und nur 30000 km gefahren. Sehr gut erhalten und fahrbereit. Steuer und Versicherung per 1938 bezahlt. Aus Privathand (32,33 um Fr. 2400.— zu verkaufen Offerten unter Chiffre 5735 an die Automobil-Revue, Bern. Jetzt haben Sie die grösste Auswahl in OCCASiONS-WAGEN aller führenden Marken, Typen und teils neuester Modelle zu unerhört niedrigen Preisen. Beste Zahlungskonditionen. TITAN, ZÜRICH 9 Badenerstrasse 527 Telephon 70.777 Eint JCoHtxoccest tovid Uquidittt Die Diskussion um die Frage der Schaffung eines «Gesundheitspasses», welche in Frankreich die Gemüter seit langer Zeit in Bewegung gehalten, scheint vorläufig zu einem Abschluss gekommen zu sein. Was es mit diesem «Gesundheitspass» auf sich hat? Nichts anderes, als dass man von medizinischer Seite die ärztliche Untersuchung als Voraussetzung für die Erteilung der Fahrbewilligung fordert. Die Pariser Akademie der Medizin hat sogar ein Gutachten ausgearbeitet, worin sie ihre Auffassung, dass eine derartige Massnahme dazu berufen wäre, die Zahl der Verkehrsunfälle erheblich zu vermindern, ausführlich begründet. So gut der Vorschlag auch gemeint sein mag, er kommt über die Bedeutung eines frommen Wunsches nicht heraus. Bei näherem Zusehen erweist er sich nämlich als praktisch undurchführbar, nicht zuletzt auch deshalb, weil die medizinischen Kreise die Untersuchungspflicht auch auf jene Fahrzeuglenker erstrecken wollen, die bereits im Besitz der Fahrbewilligung sind. Das hiesse, dass sich allein in Paris rund 1,7 Millionen Automobilisten und 510000 Motorradfahrer einer nachträglichen ärztlichen Kontrolle zu unterziehen hätten. Lässt sich schon daran ermessen, was für enormen Schwierigkeiten die Umsetzung des Plans in die Tat begegnete, so müssen sie sich geradezu ins Ungemessene steigern, würde das Obligatorium der Untersuchungspflicht, wie es die Academie de Medecine allen Ernstes befürwortet, mit rückwirkender Kraft ausgestattet. Man stelle sich doch nur vor, dass bei der Verwirklichung dieser Idee allein für den Zeitraum von 1924—1938 die Kleinigkeit von 3575000 Nachuntersuchungen nötig auch hier eingetretene leichte Steigerung der Frequenzen von 2,226,483 auf 2,253,129 Fahrgäste, womit eine Erhöhung der Einnahmen von 2,166,136 auf 2,218,310 Fr. parallel verläuft, reicht bei weitem nicht zur Deckung der Ausgaben, so dass per Saldo ein Verlust von 1,540,505 (1,739,221) Fr. herausschaut. Alles in allem genommen zeigt die Bilanz der Reiseposten für das verflossene Jahr folgendes Antlitz: der Verlust der auf Rechnung würde. Und griffe man noch Ober 1924 zurück, dann würde diese Lawine auf über 5 Millionen Personen anschwellen. Woher aber den organisatorischen Apparat, woher das Geld zur Lösung dieser zyklonischen Aufgabe nehmen? Da liegt der Has im Pfeffer. Und an dieser faktischen Unmöglichkeit ist denn auch das ganze Projekt gescheitert. Non possumus, erklären die Behörden. Was man ihnen gerade heute eher denn je glauben wird. Gegen das bereits erwähnte Gutachten der medizinischen Akademie zog die Opposition aber auch mit andern Argumenten zu Felde. Geschickt operierte sie mit dem Hinweis, dass nach den Feststellungen der nationalen Gendarmerie von den 26654 Verkehrsunfällen, die sich von 1930—1932 in zehn Departementen ereigneten und wovon rund 18000 dem Schuldkonrcr der Fahrer zu belasten seien, nur 75, anders ausgedrückt der Postverwaltung betriebenen Kurse bezifferte sich auf 2,661,126 Fr. (gegen 3,271,323 im Vorjahr), und gleichzeitig stellte sich bei den auf Rechnung Dritter betriebenen Linien ein solcher von 88,917 (107,096) Fr. ein. Bedeuten schon die Steuerfreiheit der Postautomobile und deren Befreiung vom Benzinzoll für das private Personentransportgewerbe ein kaum zu überwindendes Handicap, so gestaltet sich dessen Lage angesichts der von der Post durchgeführten freien Rundfahrten noch schwieriger. Begreiflich deshalb der steigende Unwille der auf sich selbst angewiesenen Autocarbesitzer über diese Konkurrenzierung durch einen staatlichen Regiebetrieb, die im Endeffekt auf eine weitere Schmälerung der Existenzbasis des privaten Unternehmertums hinausläuft. Was die Postverwaltung darauf zu erwidern hat? Sie sei dazu gezwungen, um ihr kostspieliges Reservematerial und -personal nicht stilliegen, sondern arbeiten zu lassen und damit die Verluste der Kurse etwas zu mildern. Osterverkehr auf dem Simplon. In unserer Meldung über den Autoverkehr, der während der Ostertage über den Simplon flutete, hat sich ein rechnerischer Schnitzer eingeschlichen, der die Zahl der Wagen auf über 1000 ansteigen Hess. Die von uns angegebene Ziffer von 764 Automobilen stellt jedoch das Total in beiden Richtungen dar, und zwar überquerten den Pass in der Richtung Nord-Süd 369, und von Italien nach Brig 395 Fahrzeuge. 1400 km neue Strassen in Polen. Das polnische Staatsbudget hat für 1938/39 finanzielle Mittel in einem Ausmass bereitgestellt, das die Erstellung neuer Strassen in ungefähr der doppelten Länge wie 1937 ermöglicht. Aus Staatsmitteln wird der Bau von ca. 910 km finanziert werden können, wozu sich noch rund weitere 500 Kilometer gesellen, für deren Anlage die Gemeinden aufkommen. Binnen Jahresfrist erfährt damit das polnische Stra&sennetz eine Erweiterung um rund 1400 km. Auch England erstellt Baumwollstrassen. In Lancashire werden zur Zeit Versuche mit Baumwollgeweben als Strass&nbaumaterial durchgeführt. Die übliche 12 cm tiefe Betonunterlage wird mit einem Baumwollnetz überspannt, über das alsdann eine 8 cm mächtige Belonobersohicht zu liegen kommt. Zwecks Vornahme von Reparaturen sollen sich nach dieser Konstruktion die Oberschichten ohne Schwierigkeiten von der untern Betonlage abheben lassen. Dio Benützung von Baumwolle als Strassenbaumaterial blickt heute auf eine sechsjährige Praxis zurück, indem erstmals in den amerikanischen Südstaaten diese Methode eingeführt wurde, wobei vornehmlich wirtschaftliche Gründe den Ausschlag gaben. Offerten unter Chiffre 6109 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. AMILCAR-Sporl AUTO- Pontiac Abbruch- 4 Zyl, 6 PS, 2-P'ätzer, Fr. 500.— OCCASION ! Garage Hch. Hediger, OCCASION! Oldsmobile Thun-Kaserne. Tel. 24.78 6 Zyl., Limousine, dunkelblau, 4/5plätzig, 17 PS, Lastwagen in garantiert sehr gutem, OPEL Kadett, Mod. 1937, prima gepflegtem Zustand, Ciel ouvert, 5 PS, prima Zustd., Fr. t850.— Schrägkühler, Preis gegen 5 T., mit 3-S.-Wirzkipper, Fr. 3000.—. Erstellungsjahr 1932, mit Modell 1937, Limousine, OCCASION in neuem Zustande, wenig OPEL, Limousine, 4 Türen, 6 Zyl., 9 PS, Mohaft abzugeben (31-33 gen an Krähenbühl & Co., Aus erster Hand vorteil- Kassa Fr. 1400.-. Anfra- Gebr. 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Brems- und Kupplungs-Belag TELEPHON 5* CRADEP BRAKE UNINC m. abnehmbarem u. drehbarem Kran, geschloss. Führersitz, 30 m Stahlkabel, komplett ausgerüst., auf FIAT 519-Chassis, ist in tadellosem Zustand wegen Nichtgebr. vorteilhaft abzugeben. — Offert, unt. Chiffre 16325 an die Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen Citroen 10 PS, Frontantrieb, Mod. 35, tadellos erhalt., Steuer bezahlt. Aeusserst vorteilhaft. — H.B., Aebistr. 18, Bern . (33)5761 lediglich 0,42% auf Krankheit oder krankhafte Zustände zurückgeführt werden können. Aehnlich lauten auch die Ergebnisse einer andern, vom Service de la Securite et des Secours de la Route angestellten Erhebung: Krankheiten der Fahrzeuglenker, sagt sie, seien nur mit 0,74% am Total der Unfälle beteiligt. Beachtung verdient indessen der in diesem Zusammenhang bekanntgewordene Umstand, dass sich unter den Automobilisten, denen die Fahrbewilligung wegen Uebertretung der Verkehrsvorschriften entzogen werden musste, 8—10% Farbenblinde befanden, die im Gefolge ihrer physiologischen Anomalie die farbigen Lichtsignale verwechselt oder unbewusst hatten. 6 Zyl., 13 PS, 4/5-Plätz. Innenlenker, Preis Fr. 600.— bester Qual.-Marke, 20 HP, Ciel ouvert, Separation Dachgepäckträger etc herrschaftl. Wagen, in prima Zustand, für Familie. Reise, Taxi, Hotel sehr geeignet. — Offerten unter Chiffre 5683 an die LANCIA TRUMPF 8 PS, Limousine, in bestem Zustand. (33 0. Baunach, Gotthelfstr. Nr. 26, Basel. 5765 Zu verkaufen Da lwl> WB Citroen 6 Zyl. 6 PS Doppelvergaser, obengest, Klein-Auto Lim., 4-P1., Farbe resedagrün, garant vollst, re- Limousine, beige, in pri- 6/7-Plätzer 4 Zylinder. 7 PS. 4türig ma Zustand, neue Pneus zu verkaufen. (32,33 C6, 12,43 PS, Mod. 30/31, vid. Arvin-Heiz., Skihalt.. 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No — FREITAG, 22. APRIL 1938 AUTOMOBIL-REVUE ahnubevsanse Zeitverluste durch Niveauübergänge. Die grösste britische Automobilisten-Vereinigung, die Automobile Association, hat durch Beobachtungen an 380 schienengleichen Strassenübergängen festgestellt, dass in den acht Stunden zwischen 9 und 17 Uhr dort täglich im Durchschnitt 8000mal der Verkehr unterbrochen wird. Nun gibt es in ganz England 4560 Niveau-Uebergänge, von denen über 1000 an Hauptstrassen gelegen sind. Legt man den durch die erwähnten Beobachtungen gewonnenen Durchschnitt von rund 20 Verkehrsuntorbrechungen in den fraglichen 8 Stunden zugrunde und nimmt man als durchschnittlichen Zeitverlust eine Spanne von 3 Minuten an, so ergeben sich in 8 Stunden 91200 Aufenthalte oder 4560 verlorene Arbeitsstunden. Die Annahme von 3 Minuten ist keinesfalls übertrieben, denn die Beobachtungen haben geneigt, dass die summierten Verluste sich an manchen Stellen auf 4 von den 8 Stunden beliefen. THe Automobile Association nimmt diese Feststellungen zum Anlass einer Aufforderung an den Verkehrsrainister und die übrigen zuständigen Stellen, für beschleunigte Beseitigung aller schienengleichen Uebergänge an Hauptstrassen Sorge tragen zu wollen. Eine diesbezügliche Aussage ist bereits im Jahre 1929 gemacht worden; jedoch haben sich die Zustände seit damals eher verschlechtert. Signallsierunjj von Niveautibergängen vor dem Völkerbund. Am letzten Mittwoch vereinigte sich in Genf das Spezialkoroitee, das der Völkerbund zur Prüfung der Frage der Signalisierung von Niveaniibergängen eingesetzt hat und dem als Vertreter der Schweiz Generaldirektor Hunziker von der PTT angehört Nachdem die 2. Kommission für Verkehrsfragen der Schaffun? einer internationalen Konvention über die Sicherheit von Strasse und Schiene das Wort geredet und die Verkehrs- und Transportkommission eine Resolution angenommen hatte, stellte das Völkerbundssekretariat einen Konventionsentwurf für die Signalisierun? der Bahnübergänge auf, womit sich die Spczialkoramission in ihrer gegenwärtigen Sitzung befasst. Bei ihren Beratungen kann sie sich auf die bereits eingegangenen Antworten der Regierungen stützen. Amtliche Mitteilungen Verkehrsverbot für Motorfahrzeuge. Die Kantonspolizei Appenzell A.'-Rh. teilt mit: Am Landsgemeinde-Sonntag, den 24. April 1938, ist von 9.15—13.00 Uhr der Verkehr mit Motorfahrzeugen auf folgenden Strassenstrecken verboten: 1. Speicher - Trogen, 2. Biibler- Trogen, 3. Neusohwende - (Schwanen) - Trogen-Dorf - Trogen, 4. Wald - Trogen. .Parkplätze: In Speicher: Schulhausplatz; in Trogen: Bahnhof, Schulhaus Vordorf, Kantonsechule, «Traube», Bleiche; in Wald: Scbulhausplatz. Auf folgenden Strassen kann parkiert werden, ausgenommen in Kurven: Strasse Teufen - Speicher, rec.htseitig in der Richtung gegen Speicher; Strasse ****** A. Rasch den Die Versicherung vergütet nur den Tageswert, nicht den Zeitverlust und Arbeitsausfall MINIMAX- Feuerlöscher, der sicher und schnell löscht. Tausendfach bewährtes, 100°/ 0 iges Schweizerfabrikat der MINIMAX A. G. ZÜRICH In jedem Wagen unter geringster Raumbeanspruchung anzubringen. Zu verkaufen TC Personenwagen Marke 75276 CHEVROLET 14,26 PS, Limousine, billig abzugeben. — Wismann, Bernstrasse 64, Burgdorf. Zu verkaufen 33) ein 5760 Cabriolet Marke ERSKINE neu bereift, in einwandfreiem Zustande, billig gegen Kassa. J. Stauber, Zürcherstr. Nr. 77, Frauenfeld. Ford VS Cabriolet, 4 Fenster, 1033 gut im Stande, sparsam schöner Wagen, wegen Abreise ins Ausland, an rasch entschlossenen Käufer für Fr. 1500.-. 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Mai in Genf seine diesjährige Generalversammlung ab, deren Programm wiederum eine Reihe von Vorträgen aus der Domäne des Strassenbaues, der Verkphrstechnik und verwandten Gebieten vorsieht. Dio Vereinigline umfasst gegenwärtig 4 Ehrenmitglieder, 101 Kollektiv-, 425 Einzel- und 242 korrespondierende Mitglieder. WÄ 14 % Dividende bei Continental. An der Hauptversammlung der Continental- Gummiwerke AG. in Hannover wurde einstimmig beschlossen, für das Geschäftsjahr 1937 eine Dividende von 14% auszurichten. Rückgang der amerikanischen Autoproduktion um 45 %. Bei einem Total von 208 872 Personen- und Lastwagen blieb die Fehruar-Prodnktion der amerikanischen und kanadischen Automobil-Industrie um volle 47% hinter den Ergebnissen des Februars 1937 zurück. Auch im Vergleich zur Januar-Erzeugung schneidet der Februar mit einem Rückgang um 11% schlecht ab. Für die ersten zwei Monate dos laufenden Jahres schliesst die Bilanz mit einer Produktionsverminderung um 45% gegenüber dem nämlichen Zeitraum 1937 Nicht besser präsentieren sich, soweit es sich heute überblicken lässst, die Aussichten für den März, dessen Gesamtproduktion kaum 250000 Stück erreichen wird. Für den April rechnet man mit einer, Steigerung, die sich freilich n massigen Grenzen bewesen dürfte, denn von einem normalen Saisongeschäft ist dieser Zweig der amerikanischen Wirtschaft noch weit entfernt. Bilanz der Adlenverke. Der Trumpf erhält einen 2-Liter-Motor; «Primus» wird fallen gelassen. Der soeben erschienene Geschäftsbericht der Adler-Werke in Frankfurt a. M. liefert ein weiteres Zeugnis für die unaufhaltsam vordrinaende Motorisierung Deutschlands. Im Fabrikationsprogramm trat eine Erweiterung durch die Aufnahme des wohl eine grosse Freude und innere Genugtuung 2,5-Liter-Typs ein, währenddem der 1,7-Liter-erlebt haben, dass es ihm gelang, eine ganze Kolonne Automobile am Vorfahren zu verhindern. Trumpf nunmehr mit einem 2,0-Liter-Motor ausgestattet wird. Trumpf-Junior und Diplomat werden Es hat ja sicher seinen grossen Reiz, am Sonntagmittag die Schönheiten der Gegend von Zug beibehalten, dagegen lässt.man den 1,5-Liter-Primus auslaufen. -Angesichts der günstigen Absatzentwicklung im In- und Ausland — der Gesamtumsatz be* ist' zwar das Strassenstück Walchwil-Arth- Herr n»ch Arth kennen -zu lernen. Weniger erfreulich lief sich auf 85.5 Mill. RM. — konnte die Zahl der M. S. war in der beneidenswerten und glücklichen Arbeiter und Angestellten von 6769 auf 6919 erhöht werden. Unter Berücksichtigung des Vortrags von 458 237 RM. aus dem Vorjahr schliesst die Gewinn- und FIAT 522 C 13 PS, 6 Zyl., neu gespritzt, neu bereift, mit Mod. 1937, Limousine, 9 Schiebedach, tadellos erhalten, ist sehr vorteilhaft dach und Koffer, wie neu. PS, schwarz, mit Schiebe- abzugeben. — Offert, unt. Offerten unter Chiffre Chiffre 16324 an die 16329 an die Automobil-Revue, Bern. Automobil-Revue, Bern. OCCASiON Vauxhall Modell 1937, 9 PS, sehr wenig gefahren, in neuvvertigem Zustande, äusserst billig abzugeben. Offerten unter Chiffre 16304 an die Automobil-Revue, Bern. Zu jedem annehmbaren Preis m verkaufen gepflegter (33 FORD V8 1934, 4/5-Plätzer, mit Koffer, frisch revidierter Motor. — Offert, unt. Chifre 5768 an die (33 Automobil-Revue. Bern. Zu verkaufen Lastwagen «ftl dies Schöne OCCASION VAUXHALL Ankauf von alten und verunfallten Personen- und Lastautos. Verwertung von Bestandteilen Grosse Ersatzteil lagervon über 200 verschied Marken. Kompl. 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Die Verbindlichkeiten betragen 145,68 (174,30) Millionen Dollar; die Aktiva wird mit 492,90 (513,99) Mill. Dollar angegeben. Die Vergrößerung des russischen Automobilwerkes « Molotow ». Wie offiziell mitgeteilt wird, sind im Verlauf der letzten zwei Jahre im Automobilwerk «Molotow» in Gorkij riesige Erweiterungsbauten durchgeführt worden. Die Umgestaltung soll die Produktionskapazität des Werkes auf das Vierfache erhöhen. Die Fabrik war ursprünglich für eine Jahresleistung von 120 000 Autos geplant gewesen; die Rekonstruktion steigert ihre Leistung bis zu 500 000 Wagon. Bis zu Beginn des Jahres 1939 ist dem Werk eine Erzeugung von 250 000 Autos vorgeschrieben, bis zu Beginn des Jahres 1940 350 000, und von 1941 an soll es jährlich 500 000 Autos und darüber hinaus Ersatzteile im Werte von 900 Mill. Rubel erzeugen. In der zweiten Hälfte des Jahres 1938 wird die Fabrik zur Erzeugung der Limousine «M-l» mit einem neuen Sechszylinder-Motor übergehen. Der derzeitige Vierzylinder-Motor hat eine Leistung von 40 PS, der neue Motor soll 76 PS leisten und eine Geschwindigkeit bis zu 115 Stundenkilometer ermöglichen. Die Erweiterung der Stalin-Werke in Moskau soll ebenfalls im Lauf dieses Jahres vollendet werden. Bei voller Ausnützung der Produktionskapazität bringt diese Fabrik jährlich 95000 3-Tonnen- Lastwagen und 16 000 Personenwagen hervor. Gegenwärtig steht die Jahreserzeugung auf 70 000 Einheiten. Inzwischen hat die Versuchsabteilung dieses Werks die Vorarbeiten für ein neues Personenwagen-Modell abgeschlossen, das mit Radio und Heizung versehen ist und dessen Herstellung auf kommerzieller Basis erfolgen soll. Noch im Stadium des Entwurfes befindet sich ein grossdimensionierter Bus für den Verkehr zwischen den Städten sowie ein Lastwagen für Schnell - Ferntransporte. Jku* d« Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Nennt man das einen, «anständigen Automobilisten?» Herr M. S. aus U. muss am Ostersonntag Lage, an der Spitze einer Kolonne fahren zu dürfen. Welche Wonne, im 30-km-Tempo, unbelastigt von Staub, bummeln zu können. Für die Nachfolgenden auf jeden Fall eine «ideale» Angelegenheit Zu verkaufen Lastwagen CHEVROLET 1,5 Tonnen, in sehr gutem Leerlauf, hydr. Bremsen Zustande, 60 000 km ge-ifahren, unfallfrei, neu ge- kann billig abgegeben wer- einwandfreiem Zustd.. spritzt, Ladebrücke mit geschlossener Kabine. Anfragen unter Chiffre 5755 an die (33,34 Automobil-Revue, Bern. Verkaufe 1 fabrikneuen Amerikan. Sedan 14 PS, statt Fr 8500.— nur Fr. 6500.—. Ein kleiner Wagen wird eventuell an Zahlung genommen. Offerten unter Chiffre 5770 an die (33,34 Automobil-Revue. Bern. Astro Polish Das richtige Pflegemittel fUr Ihren Wagen. Preis 1 Liter Fr. 5.25. Verkaufs-Lizens abzugeben. STROHHOFE* incM • TEI ans 1 6 Zvl., 18 PS, 5 PL, Modell 32, schwebend. Motor, den. (Nehme ev. Dachdekkerarbeiten an Zahlung.) Ausk. ert.: Ernst Binder, Gutenswil b. 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Anstatt bei einem Signal rechte auszuweichen, scheint er eine ausgesprochene Neigung dafür zu haben, konstant die linke Seite in Beschlag zu nehmen, um jeden Ueberholungsversuch zu verunmöglichen. Da es für rücksichtslose Automobilisten noch keine besondern «Auszeichnungen« gibt, möchte ich das Benehmen dieses Herrn hier etwas tiefer hängen. Joachim Keller, lic. phil., Muri CAargau). Aus den Verbänden VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V.A.S.) SEKTION BERN. Der kantonalbernische Autofahrlehrer-Verband wird Dienstag, den 26. April; um 20 Uhr im Hotel Wächter in Bern eine Vollversammlung abhalten. Traktanden: Ersatzwahlen* Statutenänderung, Diverea. Die Dringlichkeit der Traktanden Mitglieder. erfordert die Anwesenheit sämtlicher Der Vorstand. Protokollauszug der Monatsversammlung vom 6. April. Um 8.45 Uhr begrüsste der Präsident Ernst Griesser die Mitglieder und eröffnete die Versammlung. Als Stimmenzähler wurden gewählt: Chr. Spahni und Jak. Hottinger. Wegen Abwesenheit des Protokollführers (Militärdienst) wurde das Protokoll vom Vizepräsidenten verlesen und mit Dank genehmigt. Unter Mutationen wurde ein Mitglied gestrichen- Der Präsident empfahl die Werbung für den Club zu verstärken, um den Mitgliederbestand auf gleicher Höhe zu halten. Reger Diskussionen rief da« Thema «Rechtsschutz», für den noch weitere Offerten eingeholt werden müssen. An Krediten wurden gewährt; Für die diesjährige Ausfahrt Fr. 5.— pro Mitglied eowie einige Spiele für die Dämon am Stammtisch. Im weiteren wurden noch Schreiben des Chauffeurvereins Schaffhausen, der Interessengemeinschaft Zürich und des V.H.T.L. verlesen. Nach Erl^digung^ dieser Traktanden schloss der Vorsitzende mit einem Dankeswort für das sehr zahlreiche Erscheinen um 23 Uhr die Versammlung. Der Vizepräsident: H. Müller. Redaktion: Or. A. Locher. — Dr. E. Waidmeyer. Dipl.-lnn. F. 0. 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