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E_1938_Zeitung_Nr.037

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 6. MAI 1638 —' V 37 Vom Sicherheitsglas und seiner Verwendung Es ist das besondere Verdienst der Staatlichen österreichischen Versuchsanstalt, die Eigenschaften der beiden grundsätzlichen Arten von Sicherheitsglas erstmalig hinsichtlich ihres Verhaltens gegen statische und dynamische Beanspruchung vergleichsweise untersucht zu haben. Das vorgespannte Glas, vielfach auch Einscheibenglas genannt, besteht aus einer Spiegelscheibe, die nach erfolgter endgültiger Formgebung erhitzt und hierauf abgeschreckt, d. h. rasch abgekühlt wird. Dabei ziehen sich zunächst die äusseren Schichten zusammen und erstarren. Bei fortschreitender Abkühlung gegen die Mitte des Glases zu suchen nun die inneren Schichten die äusseren noch weiter zusammenzuziehen. Da diese aber bereits erstarrt sind, entstehen hier Druckspannungen, im Innern des Glases dagegen Zugspannungen. Wird die Scheibe nun auf Biegung beansprucht, so schadet dies dem Glase nicht, da die in der Aussenschicht hiebei normalerweise auftretenden Zugspannungen durch die bestehende Druck-Vorspannung kompensiert werden. Wie man sieht, hat dieser Vorgang, dem das vorgespannte Glas ungefähr die äfache Festigkeit gegenüber gewöhnlichem Spiegelglas verdankt, entgegen weitverbreiteten Vorstellungen mit dem Härten von Stahl nur den äusseren Vorgang gemeinsam, da der Festigkeitsgewinn hier auf inneren Spannungen im Glas beruht und darum auch nur so lange anhält, als deren Gleichgewicht nicht gestört wird. Dies kann zum Unterschied von der erwähnten hohen Widerstandsfähigkeit gegen Biegung (Abb. 1) oder Verdrehung, durch eine Verletzung der Glasoberfläche, infolge eines Steinwurfes oder dergleichen, geschehen, in welchem Falle dann die ganze Scheibe in ungefähr reiskorngrosse, stumpfe Krümel zerfällt (Abb. 2). Die Bildung der gefürchteten dolchartigen Splitter ist daher hier auf diese Art vermieden. Gleichzeitig wird aber dadurch auch klar, dass nach erfolgter Wärmebehandlung ein Zuschneiden oder Bohren nicht mehr erfolgen kann. Dagegen ist der Einbau einfach und ohne besondere Vorsichtsmassregeln möglich, weshalb viele Fa- Der engt. Brems- und Kupplungs-Belag der nicht pfeift und rassig in der Bremswirkung ist A. WUST-REBSAMEN R ü T I-Zürich TELEPHON ci CRADED BRAKE LININC B Mercedes, 7 PS Typ 130/H, Cabriolet, 1935/36, 4/5 PL, Fr. 2500.— Ford V 8, 1933 Coach, 4/5 Pl. Fr. 850.— Offerten unt. Chiffre 16346 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen SPORT- CABRIOLET briken, welche grosse Mengen gleichartiger Scheiben serienmässig montieren, diesem Sicherheitsglas den Vorzug geben. Das vorgespannte Glas ist mangels einer durch niedrige Temperatur oder längere Verwendungsdauer in ihrer Beschaffenheit beeinflussbaren Zwischenschicht unveränderlich, vor Verfärbung und Blasenbildung geschützt und somit unbegrenzt haltbar. Dem zuweilen auftauchenden Einwand, gerade die hohe Allgemeinfestigkeit des vorgespannten Glases könnte eine Gefahrenquelle bilden, wenn beispielsweise ein Passagier bei einem Unfall mit dem Kopf dagegen geschleudert wird,..hat man in letzter Zeit mit Erfolg dadurch zu begegnen versucht, dass man die Frontscheibe von vorne montierte. Ein besonders heftiger, die Gefahr eines Schädelbruches heraufbeschwörender Stoss wirft dann, ehe es dazu kommen kann, die ganze Scheibe aus dem Rahmen. Das Mehrschichtenglas. Hier ist ein ganz anderer Gedanke verwirklicht worden. Zwei oder mehrere Glastafeln werden durch je eine Zwischenschicht aus durchsichtigem Kunststoff unter Zuhilfenahme eines geeigneten Bindemittels miteinander verbunden. Bei Zerstörung einer solchen Scheibe kleben die Splitter an der Zwischenschicht, die Scheibe bleibt, obwohl vielfach gesprungen, im Rahmen hängen und kann, — da die Durchsicht auch durch starke Sprungbildung kämm vermindert wird (Abb. 3) — zu mindest als provisorischer Windschutz so lange weiterbestehen, bis ästhetische Gründe ihren Austausch veranlassen. Wenn man eine Mehrschichtglasscheibe auf Biegung beansprucht, kann man erkennen, dass ihre Festigkeit höchstens der einer gewöhnlichen Amilcar Modell 1936, mit Fabrikgarantie, erst eingefahren, 16 PS, 6 Zyl., rassiger Sportwagen mit Spezial- Gangloff-Karosserie. Radio eingebaut. (36-38 4 Plätze, 6,33 PS, in sehr gutem Zustande. (35-37 Offerten unter Chiffre Offerten unter Chiffre 5892 an die 5833 an die Automobil-Revue, Bern. Automobil-Revue Bern. 7 Plätze Delaunay-Bellevüle 2 Nockenwellen, obenliegend, 4 Zyl., 6 PS, 4-Gang- Getriebe, Schwingachse, Zentralrahmen. 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Dagegen wird eine solche elastische Zwischenschicht (Abb. 4) dazu beitragen, Bewegungsenergien eines auftreffen- Oben links; Gesprungenes, mehrschichtiges Sicherheitsglas hat immer noch eine gewisse Festigkeit und behindert die Sicht kaum. Unten links: Wird dagegen einschichtiges Sicherheitsglas verletzt, so zerfällt es in Weine Krümel und die Durchsichtigkeit nimmt stark ab. Oben rechts: Das mehrschichtige Sicherheitsglas verdankt seine Festigkeitseigenschaften im verletzten Zustand der Elastizität der Zwischenschicht. Unten rechts: Das einschichtige Sicherheitsglas hat, wie Figura zeigt, im unverletzten Zustand eine weit höhere Festigkeit als gewöhnliches Glas. den Körpers — beispielsweise eines Steinwurfes — noch nach dem Springen der durch die zusammengehaltenen Glasschichten abzufangen, zum Unterschied vom vorgespannten Glas, dessen stark erhöhte Festigkeit man — wenn diese doch einmal überschritten wird — mit unmittelbarem, restlosem Verlust der Scheibe und damit des Windschutzes bezahlt. Weiter kann Verbundglas jederzeit nach Wunsch zugeschnitten und gebohrt werden, und eignet sich daher auch zum fallenweisen Ersatz zu Bruch gegangener Scheiben unter der Voraussetzung, dass der Einbau nach bestimmten Vorschriften sorgfältig er- 1 ä 5 Tonnen 1 ä 3H—4 Tonnen 1 a 1'A~2 Tonnen Die Autos befinden sich in tadellosem, fahrbereit. 6 Zylinder. 9 PS, noch wenig gefahren u. in bestem Zust., ist aus Privathand preisw. zu verkaufen. Offerten unter Chiffre 5874 an die (35,37,39 Automobil-Revue, Bern. I folgt. Praktische Versuche haben ergeben, dass den gewöhnlich vorkommenden Schlagwirkungen beide Glassorten in den meisten Fällen gewachsen sind und die Bildung der gefürchteten Glasdolche — jede in ihrer Art — zuverlässig vermeiden. Die Verletzungsgefahr ist sonach im Gegensatz zum gewöhnlichen Spiegelglas bei den Sicherheitsgläsern nicht mehr höher als bei jedem anderen Material gleicher Festigkeit, und ihre Nützlichkeit daher ausser Zweifel. Welche Bedeutung dabei aber hier wie dort der Qualität der einzelnen Fabrikate zukommt, dafür liefern unsere Abbildungen anschauliche Beispiele. E. de Strasser. 3 StOck LIMOUSINEN, 2 BUICK u. 1 CHRYS- LER, fahrbereit, in gutem Zustand, zusamm. Fr. 900.— 1 Klein-Lastwagen, 300 kg Tragkraft, neu karossiert, 7 PS, wenig Zustande. Anfragen erb. gefahren, Fr. 650.— Zahlungserleichterung. unter Chiffre K. 543 B an 1 CHEVROLET, Coach, 10,8 PS, Baujahr 1934, die Annoncen-Expedition Ia. 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N° 37 — FREITAG, 6. MAI 1938 AUTOMOBIL-REVUE Bernische Grossratswahlen 1938. Der nachstehend von den Verbänden bernischer Strasseabenülzer erlassene Aufruf ist dieser Tage an sämtliche Motorfahrzeugfcesitzer des Kantons versandt worden: Automobilisten, Motorradfahrer, Radfahrer und weitere StraMenbtnÜtzer! Wer will, dass die veraltete Gesetzgebung Ober dl« Verkehrssteuer unter dem neuen Grossen Rat einer vernünftigen Besteuerung weiche, dass durch eine kluge Verkehrs- und Steuerpolitik das Motorfahrzeug seine bedeutungsvolle Rolle als arbeitsschaffender Faktor unbeengt erfüllen kann, dass für das notleidende Autogewerbe bessere Zelten kommen, dass es Im Strassenbau tüchtig vorwärtsgehe und die berechtigten Begehren der Radfahrer nach eigenen Fahrstreifen berücksichtigt werden, dass der Landesverteidigung im Ernstfälle die noch fehlenden motorisierten Transportmittel zur N Verfügung stehe, gebe seine Stimme den für eine fortschrittliche Regelung des Strassenverkehrs eintretenden Kandidaten, wie sie von den Verkehrsverbänden nach Verdienst und Eignung vorgeschlagen werden (folgt, amtsbezirksweise geordnet, die Liste dieser Vorschläge). StrassenbenOtzer! Bei den kommenden Grossratswahlen ist jede Stimme für die zukünftig« Gestaltung der bernischen Strassenverkehrspolitik ausschlaggebend. Bedenket, dass die vorgesehene Gesamtrevision der rückständigen und durch unzulängliche Dekrete verschlimmbesserte Gesetzgebung über die Automobilsteuer die zukünftige Wagenhaltung entscheidend beeinflussen wljd und das* im Zusammenhang damit das Problem des beschleunigten Ausbaues der Strassen die Anwesenheit berufener Vertreter Im Rate erfordert. Am 7./8. Mai hat es Jeder In seiner Hand, selbst zum Rechten zu sehen. Für die bernischen Strassenbenützer: Automobil C!ub der Schweiz (Bernischer Kantonalverband); Bernischer Motorfahrerverband; Schweizerischer Radfahrer- und Motorfahrerbund, Kantonal - Bernischer Radfahrer - Verband; Touring-Club der Schweiz, Kantonalverband Bern; Verband Schweiz. Motorlastwapenbesitzer (ASPA), Kantonalgruppe Bern. Dessen gilt es sich für alle Motorfahrzeugbesitzer bewussi zu bleiben, dass diesem Appell eine Wirkung nur dann wird beschieden 6ein können, wenn ihn ein jeder beachtet und bei der Stimmabgabe danach handelt. Bernische Abstimmung über Ausbau des Fremdenverkehrsstrassennetzes. Das Bernervolk bat nächsten Sonntag neben der Bestellung des Grossen Rates u. a. auch über eine Vorlage betreffend Ausbau der Fremdenverkehrsetrassen abzustimmen. In seiner Sitzung vom 14. März 1938 hat bekanntlich der Grosse Rat des Kantons Bern beschlossen, den Ausbau «einer für den Fremdenverkehr bedeutsamen Strassen unverzüglich zu fördern und hiefür die notwendigen Mitte! zur Verfügung zu stellen. Bei einer Gesamtlänge des bernischen Strassennetzes von 2285 km entfallen nacb dem Ausbau Programm vom Jahre 1924 385 km auf Hauptdurchgangsstrassen, 336 km auf Hauptverbindungsstrassen und 1664 km auf NASH Zu verkaufen Nebenstrassen Von diesen Staatsstrassen waren bis Ende 1037 rund 1010 km mit staubfreien Belägen versehen, während die restlichen 1275 km noch FORD immer wassergebundene Fahrbahn haben. In den ersten Nachkriegsjahren wurden die 18—19 PS, 8 Zylinder, V8 verkehrsreichsten bernischen Staatsstrassen zur Modell 1932, starkes Modell, besonders für Ge-debrücke, eignet sich gut Torpedo, 18 PS, mit La- Verhütung- der Staub- und Schlamnibildung mit einem leichten Oberflächenüberzug versehen, ohne birgsgegend sehr geeignet, als Touren- u. Speditionswagen, prima Bergsteiger. dass jedoch am Straesenkörper selbst einschneidende bauliche Veränderungen vorgenommen wur- Der Wagen is wie neu. äusserst günstig (36-38 den, so dass noch immer viele Strassen ein für zu verkaufen Preis Fr. 2600.—. den heutigen Verkehr viel zu starkes Quergefälle Offerten unter Chiffre S. Stämpfli, Rodtmattstrasse 97, Bern. 5932 aufweisen. (Berüchtigt ist in dieser Beziehung 5909 an die insbesondere die als Hauptdurchgangsstrasse Nr. 1 Automobil-Revue, Bern. bezeichnete Strecke Bern-Murgenthal.) Die damals noch nicht erwartete Zunahme des Automobilverkehrs haben zur Notwendigkeit eines gründlichen Zu verkaufen Ausbaues der S'trassen mit Verbreiterung der •Fahrbahn, Ueberhöhung und Erweiterung der Kurven, Verbesserung der Uebersicht, Ausgestaltung einer guten und wirksamen Entwässerung und Einbau wirksamer Beläge geführt. Daneben müssen aueb zahlreiche Brücken, Durchlässe, Stützmauern und andere Kunstbauten verstärkt, umgebaut oder durch Konstruktionen ersetzt werden, die den Beanspruchungen durch den heutigen Verkehr in jeder Hinsicht genügen. Mit der Umstellung auf gründlicheren Ausbau und bessere Ausgestaltung« des Strassennetzes sind auch die erforderlichen Aufwendungen bedeutend gewachsen. Dies bedingte eine starke Verzögerung im Strassenausbau: konnten noch beispielsweise im Jahre 1932 81 km Staatsstrasse mit neuzeitlichen Belägen ausgebaut werden, so waren es im Jahre 1937 nur deren 48 km. einschliesslich der vom Bunde subventionierten Alpenetrassen. In Erkenntnis der Bedeutung guter und moderner Strasesn für die Förderung des Fremdenverkehrs, leistete der Bund an den Ausbau der verkehrstrehnisch wichtigen Simmental- und Briinigstrassen Beiträge von 60% der Baukosten, während für den Neubau der Sustenstrasse eine 75prozentige Bundessubvention zugesprochen wurde. Aber auch an den Ausbau der für den Fremdenverkehr und somit für die Volkswirtschaft allgemein wichtigen Strassen im Berner Oberland ist der Bund bereit, Beiträge zu bewilligen. Beim Aufstellen des Programmes für den Ausbau der Alpenstrassen sowie der Fremdenverkehrsstrassen. Ist aber auch die Instandstellung der wichtigsten Zufahrtsstrassen zum Fremdenverkehrsgebiet zu berücksichtigen. Zu diesen Zufahrtestrassen gehören vor allem die Strassen.zu.ge Murgenthal-Bern, Bern-Th^n Lansenthal-Burgdorf-Thun, die in da* Programm über den beschleunigten Ausbau der Fremdenverkehrsstrassen aufgenommen werden. Diese Ueberlegungen und die Einsicht, dass während der darniederliegenden privaten Bautätigkeit öffentliche Arbeiten die wieder angewachsene Arbeitslosigkeit lindern sollen, führten zu nachstehendem Programm für den beschleunigten Ausbau der Fremdenverkehrsstrassen in den Jahren 1938/40: 1. Grimeel: Oberflächenbehandlung als Staubbekämpfung Fr. 280 000 2. Lütschinentalstrasse, II. Etappe • 436 000 3. Spiez-Frutigen, Ausbau » 860 000 4. Zweisimmen-Lenk » 274 000 5. Saanen-Gstaad-Gsteig > 250 000 6. Murjenthal-Bern > 337 000 7. Bern-Thun » 420 000 8. Langenthal-Burgdorf-Thun > 143000 Total Fr. 3 000 000 An diese Ausgaben hat das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement einen Beitrag in Höhe von 70% der Lohnsumme oder 1 Million Franken zugesichert. Der dem Kanton Bern dabei verbleibende Kostenanteil von 2 Millionen Franken wird aus den Erträgnissen der Automobilsteuern verzinst und von 1941 an amortisiert. Der Staatskasse entsteht dadurch also keine Belastung. Die Ausführung des vorliegenden Projektes bedeutet somit nichts anderes als ein Vorschieben einer Arbeltsausführung, die heute schon dringend notwendig ist, aber noch auf Jahre zurückgelegt werden müsste, wenn sich die vorliegende Lösung nicht verwirklichen Hesse. Der Regierungsrat soll nun ermächtigt werden, eine Anleihe in der Höhe von 2 Mill. Fr. bei der Kantonalbank aufzunehmen, wofür, wie beim Arbeitsbeschaffungsanleihen von 9 Mill. Fr. vom 11. April 1637 Wechsel zu einem dem offiziellen Diskontosatz der Schweiz. Nationalbank entsprechenden Zinsfuss ausgestellt werden. Was die Verzinsung und Tilgung der Geldaufnahme anbelangt, so ist vorgesehen, damit die Automobilsteuer zu belasten. • Jr" Aus Belehnung zu günstigen Preisen! SPORT, 2pl., Mod. 36, 8 PS, auffallend, eleganter, rassiger Wagen. 75320 FIAT-ARDITA, Modell 34, 9,8 PS, öplätzig, 4türig, pfostenlos. CHEVROLET, Modell 36, 4türige Limousine, 5 PL Alle Wagen mech. u. äusserlich in Ia. Zustand. 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Zweifellos wird diesem vom Grossen Rat einstimmig angenommenen Antrag auch von der grossen Mehrheit des Berner Volkes zugestimmt. Durch den Ausbau der Fremdenverkehrsstrassen wird produktive Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes geleistet, die nicht in erster Linie dem Motorfahrzeug, sondern der bernischen Volkswirtschaft im allgemeinen zugute kommt. Sttassen Die Ausgaben für das bündnerlsche Strassenwesen. Die Totalausgaben des Kantons Graubünden für das Strassenwesen stellten sich im Jahre 1937 auf 5 744 460 Fr Diese Summe setzt sich zusammen aus 2,9 Mill. Fr für die Korrektionen der Julierroute, 900 000 Fr. für den Ausbau der übrigen drei Durchgangsstrassen Oberalp, Bernhardin und Flüela, 162 803 Fr. für den ordentlichen Unterhalt der Passund Talstrassen und 316 357 Fr. für Ausgaben von Kommunalstrassen. Gestützt auf den Bundesbeschluss vom 4. April 1935 über den Ausbau der Strassen und des Strassennetzes im Alpengebiet, leistet der Bund an die Bauausgaben für Julier, Oberalp, Bernhardin und Flüela einen Beitrag von 65%. Wanderwegbewegung marschiert auch Im Luzernischen. Vor bald zwei Jahren fasste die Wanderwegbewegung auch im Kanton Luzern Fuss. Was seither geleistet und welche Fortschritte erzielt worden sind davon legte der Vorstand an der auf letzten Samstag nach der Leuchtenstadt einberufenen Generalversammlung Rechenschaft ab. Untätig ist man nicht geblieben, das bewies nach einem einleitenden Referat des Vorsitzenden. Dr. Leu, über die Aufgaben der Organisation, der Bericht des Geschäftsführers Dr. Fischer. Fortiesesteilt ist heute die Markierung der Strecke Luzern-Meisterschwanden. Darüber hinaus umfasst das Programm der ersten Etappe noch zwölf Routen, deren Weiterführung auf das Gebiet anderer Kantone im Benehmen mit den Nachbarsektionen sichergestellt wird. Fehlt es somit nicht an Arbeit, so bereitet die Beschaffung der Mittel noch etwelche Sorgen. Zwar hat die 2. Arve-Lotterie 2000 fr., der Kanton 5000 Franken zur Verfügung gestellt, aber damit lassen sich gerade die Kosten der ersten vorbereitenden Aktionen decken. Das weitere Gedeihen der Bewegung hängt deshalb in starkem Mass von der Finanzierung ihrer Aufgaben durch Mitgliederbeiträge ab, die so bemessen sind, dass jeder das Werk unterstützen kann. Im übrigen wurde der Vorstand mit Dr. Leu als Präsident und Major Kopp als Vizepräsident bestätigt. • Unverdrossen streben die rührigen Luzerner ihrem Ziel nach. Bereits erlaubt eine der Routen, ohne Benützung der Strasse von Luzern nach Zürich zu gelangen. Fünf weitere sollen bis im Herbst markiert sein, eine Wohltat an den Fussgängern und eine Erleichterung für den Automobilisten, bedeutet doch die Anlage von Wanderwegen eine Ablenkung des Fussgängerverkehrs auf diese und damit eine Verminderung der Unfallgefahren. Aller Augen auf Uri gerichtet Am 3. Maisonntag stimmt das Urnervolk Ober die kantonale Subvention an ein« Sustenstrasse ab. Der Bundesrat hat Uri Im Februar 1937 aus dem Alpenstrassenkredit eine eidgenössische Subvention von 90 Prozent der Baukosten zugesichert. Mit Bundesbeschluss vom 1. April 193t erhielt Uri durch Stundung der Amortisationen und Herabsetzung des Zinsfusses auf einem Darlehen aus dem Jahre 1915 eine weitere erhebliche Erleichterung. Die Sustenstrasse ist ein nationales Werk Im besten Sinne des Wortes. Sie bedeutet als Neuanlage größtmögliche Arbeitsbeschaffung und nach Fertigstellung Verkehrsbelebung, Bergbauernhllfe und namhafte Verstärkung unserer Landesverteidigung. Letztere ist durch die kürzliche Einverleibung Oesterreichs In das Deutsche Reich und die fieberhafte Aufrüstung der totalitären Staaten für uns eine Existenzfrage geworden. Die Bestrebungen von Bern und Uri auf Verwirklichung einer Sustenstrasse reichen schon auf 130 Jahre zurück. Heute ist es an dem alteidgenössischen Stande Uri, seiner Tradition gemäss das grosse Werk nicht im letzten Augenblick durch kleinliche Einstellung scheitern zu lassen, nachdem das benachbarte Bernervolk in zwei überwältigenden Abstimmungen längst seine Pflicht getan hat. Im ganzen Schweizerlande ist man auf das Abstimmungsergebnis im Bergkanfon Uri gespannt. Wir zweifeln nicht daran, dass das sympathische und gesund denkende Urnervolk seiner vaterländischen Mission gewachsen sei. Das interkantonale Aktionskomitee für den Bau einer Sustenstrassa. Konff4&i»e nzem Oberst Ruf spricht in der Basler Verkehrs- Itea. Der Vortrag von Herrn Oberst Ruf, Kdt. der Schulen für mot. leichte Truppen, über die Frag« «Heeresmotorisierung und Gütertransportinitiative», der seinerzeit infolge Erkrankung d«s Herrn Referenten verschoben werden musste, findet nun Dienstag, den 10. Mai 19 3 8, 20.15 Uhr, im grossen Saal des Restaurants zur Safranzunft, statt. Die Basier Verkehrsliga ladet hierzu ausser ihren angeschlossenen Verbänden, Mitgliedern und Angehörigen auch weitere Gäste ein, die sich für dieses hochaktuelle und für die Landesverteidigung ausserordentlich wichtige Thema interessieren. A. C. «• SEKTION BERN. Man hätte der Generalversammlung, die am letzten Montag im «Schweizerhof» in Bern stattfand, füglich einen stärkeren Besuch wünschen mögen, im Interesse des Vorstandes 1 sowohl als auch des Clubs. Unter der routinierten Leitung des Präsidenten, Herrn Oberst Marbach, wurde die Traktandenliste in forschem Tempo abgewickelt, wobei sowohl Protokoll und Jahresbericht 1937 als auch die Jahresrechnung, über welche Dir. Rufener referierte, einstimmige Annahme fanden. Die Rechnung schliesst nacb Vornahme einiger Rückstellungen für diverse Fonds noch mit einem kleinen Einnahmenüberschuss. Keine grossen Wogen warf auch das Wahlgeschäft. Nicht nur der Vorstand wurde in globo für eine weitere Amtsdauer bestätigt und dabei durch die Herren Dr. Perlet und Brechbühl ergänzt, auch der Präsident erfuhr eine ehrenvolle Wiederwahl, ebenso wie die beiden Vertreter im Zentralvorstand des A.C.S. und die Delegationen. Als Rechnungsrevisoren beliebten die Herren Notar Herti^ und P Keller, als Suppleant Herr M. Frei. Soweit die internen Kommissionen in Frage stehen, erhielt der Vorstand die Kompetenz übertragen, sie selbst zu bestellen. Ueber die Veranstaltungen 1938 kamen die einzelnen «Ressortchefs» zum Wort: Herr Dir. W. E. Huber zum Sportprogramm, das bereits veröffentlicht worden ist, Herr Ruokstuhl zum Tourenwesen, in dessen Rahmen wiederum die Ausfahrt mit den Pfleglingen des Asyls Gottesgnad vorgesehen ist, und Sekretär Haemiker zur Sparte «Geselliges», deren einzigen Anlass der traditionelle Clubball bildet. Zu den Tajesfragen übergehend, schnitt der Vorsitzende die Stellungnahme der bernischen Strassenverkehrs^Interessenten zu den Grossratswahlen vom nächsten Sonntag an. Wir verweisen diesbezüglich auf den an anderer Stelle dieser Nummer veröffentlichten Aufruf. Mit einer kleinen Ansprache nahm der Präsident sodann die Ehrung jener Clubmitglieder vor, welche der Sektion seit 20 Jahren Treue bewahrt haben und nun in den Rang der Veteranen emporsteigen, nämlkh die Herren Tng. Blau (Bern)- H. Bühlmann (Grosshöehstetten), E. von Buren (Bern). Oberst Hamberser (Bern), I. G. Kiener (Bern). L. Lob (Bern). Oherst Messmer (Feldbach), W Ruckstuhl (Langenthai) und In*. W. Siegfried (Bern). SEKTION ZÜRICH. Monatsversammlung in Winterthur. Die Zürcher Sektion des A.C.S. bält Samstag, den 14. Mai, 19 Uhr, im Restaurant «Wartmann» in Winterthur ihre April-Monatsversammlung ab Nach dem Nachtessen harrt eine sehr interessante Filmvorführung der Teilnehmer. Der bekannte Ensadiner Bergführer. B Srhocher, Pontresina, wind seine prächtige .Filmstudie «Unter Adlern' und weissen Bergen» persönlich vorführen und die herrlichen Natur- und Tieraufnahmen mit seinen Erläuterungen begleiten. Als zweiter Film wird der in Rom preisgekrönte Tonfilm «Durstendes Land» von der prächtigen Gebirgslandschaft des Oberwallis zu berichten wissen. Am Nachtessen wird die Preisverteilung der Zürcher Gelände- und Orientierungsfahrt 1938 Vorgenommen, welche ab 13.30 Uhr auf der Allmend Wollishofen in Zürich gestartet wird. Die Ankunft der Konkurrenten in Winterthur erfolgt von 16 bis 18 TThr an der Schützenstrasse am Eingang zum Sportplatz des F C. Winterthur. Die Konkurrenten haben ca. 100 km auf wenig befahrenen Strossen zurückzulegen. Redaktion : DrA. Locher. — Dr. E. Waldmever Dlpl.-Ing. F. 0. Weber.