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E_1938_Zeitung_Nr.040

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40 — DIENSTAG, 17. MAI I9S8 AUTOMOBTl-REVUE AKTUELLES Vor dem Genfer « Congres de la Route Blancbe ». Das Programm. Nach den inzwischen bekanntgewordenen näheren Einzelheiten über den in Genf stattfindenden «Congres franco-suisse de la Route Blanche» wird die Veranstaltung unter dem Ehrenpräsidium de französischen Senators Gh. Dumont (Jura) stehen Sie findet ihre Eröffnung am Samstag, 21. Mai, 15 Uhr, durch den Genfer Regierungspräsidenten, Staatsrat Picot Die anschliessende Arbeitssitzung umfasst nachstehende Referate: «Das Programm und die Durchführung der Propaganda zugunsten der Route Blanche (Durchzugästrasse Paris-Genf- Chamonix über die Faucille)>; «Die wirtschaftliche Bedeutung des Autotourismus»; «Der Strassentunnel durch den Mont-Blane>; «Genf als Bindeglied der schweizerisch-französischen Freundschaft». Deber die Vortragsthemata wird eine Aussprache stattfinden, die in Postulaten und Schlussfolgerung ihren Niederschlag finden soll. Nach einer Seefahrt findet abends das offizielle Bankett statt, das unter dem Vorsitz des Präsidenten des Genfer engeren Stadtrates. Jules Peney, stehen und durch eine musikalische Soiree abgeschlossen wird. Für Sonntag, 22. Mai, vormittags, ist auf 9.30 Uhr für die Kongressteilnehmer eine Besichtigung der Stadt in Autocars und eine Stunde später ein Besuch des neuen Völkerbundseebäudes vorgesehen, •wobei die Genfer Behörden in dem dortigen Restaurant den Ehrenwein kredenzen werden. Auf 12.30 Uhr ist ein Mittagessen angesetzt, das am gleichen Ort auf Einladung der Sektion Genf des Touring- Olubs der Schweiz unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, H. Fleutet, stattfindet. Der Nachmittag ist piner freien Besichtigung der Genfer Internationalen Ausstellung für Gartenbaukunst vorbehalten, b. Behörden Internationale Steuerausweise. Einem Kreisschreiben des eidg. Justiz- und Pofizeidepartements an die Kantonsregierungen entnehmen wir, dass bisher folgende Staaten die Führer von in der Schweiz immatrikulierten Motorfahrzeugen bei •vorübergehender Einreise von der Vorweisung des internationalen Steuerausweise« befreit haben: Belgien. Bulgarien, Dänemark, Finnland, Grossbritannien mit Nordirland sowie Neufundland, Palästina (ohne Transjordanien) und Südrhodesien, Freistaat Irland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande mit Niederländischindien und Surinam, Portugal, Rumänien, Schweden Spanien und die Türkei. In Europa Ist der internationale Steuerausweis nur noch für Polen und Sowjctrussland nötig. Die Liste der nationalen Unterscheidungszeichen ist wie folgt zu ergänzen bzw. abzuändern: Unterscheidungszeichen Aden ADN Argentinien B.A Britisch Honduras BH Iran IR Irland Freistaat • EIR (früher SE) .Island „ -. „ „ IS . .. Mauritius . MS Neufundland NF Nigerien (Kolonie, Sehutzge- WiAN gebiet und Kamerun unter britischem Schutz) Nord-Borneo SNB Peru PB Sierra Leone (Kolonie nnd WiAL . Schutzgebiet) Seschellen _ SY Britisch Somaliland (Schute- SP gebiet) Südafrikanische Union ZA (früher SAU) Zone von Tanger MT Trinidad und Tobago (Inseln) TD Sivassenyevkehp Achtung! Polizeibussen Im Kanton Zürich. Die Zürcher Kantonspolizei scheint den Automobilisten neuerdings ganz besonders aufs Korn nehmen zu wollen, nicht zuletzt vielleicht, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, den im Budget des Kantons für Bussen eingestellten Posten zu erreichen. Wie schlau sie sich dabei anstellt, möge der nachstehend geschilderte Vorfall illustrieren: Ziehst Du eines schönen morgen« mit Deinem Wagen los, so bemerkst Du gelegentlich vor Dir einen in geruhsamem Tempo dahinpendelnden grünlichen Buick, Modell zirka 1930. Da Du es etwas eilig hast, zu Deiner Kundschaft zu kommen (wer fährt denn heute noch zum Vergnügen?), nimmst Du keinen Anstoss daran, dieses gemütliche, nach Behäbigkeit riechende Gefährt zu überholen. Damit hast Du aber, ohne zu wissen, wilden Rachedurst in der Brust der hl. Hermandad entfacht und nach einigen Minuten bemerkst Du mit Staunen, dass dieser schon etwas bejahrte Kasten hartnäckig auf Deinen Fersen bleibt. Du hast keine Lust, den soeben noch etwas lendenlahm vor dir herschaukelnden Herrn nun die ganze Zeit vor der Nase zu haben und drückst deshalb auf den Knebel; was der andere denkt, wirst Du zwar bald erfahren, aber noch weiest Du es nicht Jedenfalls tut er das gleiche, d, h. er drückt auch. So geht nun die Jagd kilometerweise, bis Dir einfällt, dass es schliesslich gescheiter ist, nachzugeben, bevor Du in einen Unfall verwickelt wirst So verlangsamst Du Dein Tempo. Im gleichen Moment aber streckt sich eine Hand aus dem Fenster und gibt Dir das Haltezeichen. Was jetzt kommt, ist recht erbaulich: Es entsteigt ein Zivilist und nähert sich Dir, den mit einem weissblauen Abzeichen behafteten Rockkragen umdrehend (nicht Deinen, sondern seinen), worauf das gewichtige Wort «Polizei!» ertönt, «Sie sind meini e chli pressant?» AnscMessend fordert er Dich auf, die Papiere vorzuweisen, um sodann den Wagen, das Stoplicht etc. einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, aber als treuer Leser der «Automobil-Revue» ist natürlich bei Dir alles in Ordnung und das freundliche Lächeln beginnt bei ihm so langsam zu schwindea. Endlich, als mit dem besten Willen nichts zu finden ist, kommt die harmlose Frage: «Wissen Sie noch, wo Sie uns überholt haben?» «Das war bei der Kreuzung da und da», präzisiert Dein Gegenüber. Könnte so ungefähr stimmen; Du erinnerst dich dunkel, dass tatsächlich nach dem Ueberholen eine Seitenstrasse kam, au! der allerdings weit und breit niemand zu sehen war. Da® tut aber nichts zur Sache, denn bei Kreuzungen ist das Vorfahren verboten und wenn tausend Automobilisten nicht anders gehandelt hätten als Du, so liegt ja gerade darin der ganze Witz, die Opfer dort zu erwischen, wo sie es am wenigsten vermuten und wo somit das Geschäft am einträglichsten wird. Es nützt Dir alles nichts mehr, Deine Busse hast Du weg und es bleibt Dir lediglich übrig, an das Gleichnis von dem Manne zu denken, der nach Jericho ging... Darum aufgepasst im Kanton Zürich! b-r. Aus deam L« Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Merkwürdige VerkehrspoIItlk. (Einges.) Noch selten lag auf dem Flüelapass um diese Zeit so wenig Schnee wie dieses Jahr. Kompetente Persönlichkeiten haben bereits mehrmals gesagt, dass mit der modernen und äusserst leistungsfähigen Schneeschleudermaschine, welche müssig in einem Schuppen liegt, der ganze Pass in einem einzigen Tag leicht schneefrei gemacht werden könnte, aber die Regierung fürchte die starke Kritik, weil bei Gehrauch der Schneeschleudermaschine nicht genügend Arbeitslose beschäftigt werden könnten. Dabei werden gleichwohl auf beiden Seiten des Passes heute allerdings nur wenige zum Schneeschaufeln angestellt, welche pro Tag sage und sehreibe schwache 100 m vorankommen. Und es sind noch 12—15 km frei zu machen. E« kommt einem vor, in Grauhünden habe man Angst, gewisse Pässe zu früh fahrbar zu machen. Wir würden die zeitige Oeffnung des Flüela nicht verlangen, wenn sie mit grossen Kosten verbungen wäre, aber wo sich die Freilegung so leicht und so billig bewerkstelligen lässt, wie dieses Jahr, sollte man alles daran setzen, um den Verkehr frühzeitig in unsere Alpenwelt hineinzuziehen. Und der zunehmende Tourismus würde die Arbeitslosen auch wieder anderweitig stärker beschäftigen. D. den V4&*l»änclen CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Auszug aus dem Protokoll Monatsversammlung von 5. Mai a. C. Die üblichen Traktanden fanden rasche Erledigung. Unter Mutationen waren ein Aktiv- und • ein Passivmitglied-Austritt zu genehmigen, denen erfreulicherweise vier Eintritte bei den Aktiven gegenübepstanden. Die Sterbe-Hilfskasse des aufgelösten Chauffeur-Clubs Eintracht wurde in verdankenswerter Weise dem C.V.S. Übermacht. Vom Ghauifeur-Verein Zürich ist eine Mitteilung eingegangen, er werde bei seinem Ausflug in Schaffhausen einige Stunden verweilen, um die kameradschaftlichen Beziehungen mit uns zu erneuern. Wir werden den Zürcher Kollegen einen herzlichen Empfang bereiten. Ferner wurde ein Bericht über eine Sitzung mit dem Kantonalen Motorfahrzeugverband verlesen. Der Bericht der Delegiertenversammlung in Biel wurde dem Verfasser warm verdankt und unsere neutrale Stellung aufs neue betont. Recht interessant verspricht die Herrenfahrt vom 29. dies (Fahrpreis beträgt Fr. 7.50) zu werden. Das Mittagessen wird für die Aktiven au® der Vereinskasse bezahlt. Schon jetzt richten wir an unsere Mitglieder die Bitte, vollzählig zu erscheinen. A. M. O. A. C. SEKTION BERN. Tätigkeitsprogramm für den Juni 1938: 10. Juni; Rendez-vous im Rosengarten, abends 8 Uhr. 12. Juni: Schnitzeljagd, Rendez-vous bei der Rennstrecke-Tribüne, morgens 8H Uhr. 17. Juni: Clubabend. 24. Juni: Fahrt ins Ungewisse, Treffpunkt im Clublokal, abends 8 Uhr mit oder ohne Wagen. 1. Juli: Treffen auf dem Schänzli. Seltsame Methoden. Unter dieser Aufschrift erschien in der Nummer 32 der «Automobil-JAevue» vom 20. April 1937 unter der Rubrik «Aus dem Leserkreis» eine Einsendung, welche eich in ehrverletzender Weise über angebliche unhaltbare Zustände bei der Fabrikpolizei in Zürich ausliees. In diesem Artikel wurden dem Polizeibeamten D. Handlungen vorgeworfen, die, wenn sie wahr wären, diesen Beamten einer strafrechtlichen Verfolgung, zum mindesten wegen Amtsmissbrauch, ausgesetzt hätten. Die Redaktion der «Automobil-Revue» sieht sich nun auf Verlangen des angegriffenen Beamten D. zur Publikation folgender Feststellungen veranlasst: 1. Die Redaktion der « Automofoil-Revue» hat sich vergewissern müssen, dass die in jenem Artikel gegenüber Herrn D. erhobenen Anschuldigungen jeglicher Grundlage entbehrten. Insbesondere anerkennt die Redaktion, dass die Vorbehalte, der Polizeibeamte D. halbe sich in ungebührlicher Art und "Weise gegenüber zwei Arbeitern des Herrn Kusterer, Karosserie, in Zürich, ausgelassen und dabei deren Arbeitgelber beschimpft, ferner der Beamte D. habe bei diesem Anlass die in Russland herrschenden Zustände als wünschenswert und vorbildlich dargestellt, in jeder Beziehung grundlos aufgestellt worden sind. Desgleichen hat sich die Redaktion davon überzeugen müssen, dass Herrn D. keineswegs der Vorwurf brutalen Vorgehens gemacht werden kann. 2. Die Redaktion der « Automobil-Revue» bedauert lebhaft, die genannte Einsendung aufgenommen zu haben, ohne sich vorerst über die Wahrheit der erhobenen Beschuldigungen zu erkundigen. Sie drückt dem Polizei'beamten, Herrn D., für die ihm angetane Unbill ihr Bedauern aus und erteilt ihm damit die anbegehrte volle Satisfaktion. 3. Die Verlagsanstalt der « Automobil-Revue» nimmt von den vorstehenden Ausführungen in zustimmendem Sinne Kenntnis. Red. u. Verlag der Automobil-Revue. c;«» s dha Dem Geschäftsbericht dieses Unternehmens für das Jahr 1937 entnehmen wir, dass die Entwicklung während der Berichtsperiode im allgemeinen einen befriedigenden Verlauf genommen hat. AI« Folge davon schliesst die Jahresrechnung mit einem Gewinn ab. Im Zusammenhang mit der Besserung der Weltkonjunktur haben sich die Absatzmöglichkeiten sowohl für das In- wie das Ausland erweitert, wobei die Lastautomobilbranche wiederum die Hauptträgerin des Unternehmens blieb. Die im allgemeinen günstige Entwicklung der schweizerischen Wirtschaft, insbesondere die Zunahme des Fremdenverkehrs und die bessere Beschäftigung des Transportgewerbes, riefen einer vermehrten Nachfrage nach Lastwagen und Omnibussen. Anderseits wirkten die andauernd unabgeklärte Situation hinsichtlich der geplanten staatlichen Regelung des Gütertransportwesens auf der Strasse sowie das Darniederliegen der Baubranche hemmend auf das Lastwagengeschäft. Obwohl der freie Wettbewerb unter der Kontingentierung dem Clearing- und dem Kompensationsverkehr leidet, verzeichnete der Export an Lastwagen ein« Verbesserung. Mit Erfolg war die Firma auch bemüht, ihr Lizenzgeschäft auszubauen, wobei der raschlaufende Dieselmotor nach dem Doppelwirbelungsverfahren eine ausschlaggebende Rolle spielte. Auch die Absatzverhältnisse für die Textilmaschinen und das Montagegeschäft in Chrysler-Tourenwagen gestalteten sich befriedigend. evjdife Adolph Saurer A.-G. Gewinn- und Verlustrechnung auf 31. Dezember 1937 schliesst nach Vornahme von Abschreibungen in der Höhe von 1 286 860. 23 Fr. mit einer Reingewinn von 670 217.95 Fr., womit sich der Verlustsaldo auf 5 081097.28 Fr. vermindert — In der Bilanz erscheinen die Anlagewerte mit 4 461 780. 50 • Fr. gegenüber 4 491728.13 Fr. per 31. Dezember 1936. Mit Rücksicht auf die Verbesserung des Geschäftsergebnisses gegenüber dem Vorjahre und- auf die zu erwartende befriedigende Entwicklung der Erwerbsverhältnisse erachtet der Verwaltungsrat den Zeitpunkt für gekommen, um zu einer durchgreifenden finanziellen Rekonstruktion zu schreiten, deren Zweck darin liegt, die Bilanz unverzüglich auf eine gesunde Basis zu stellen. Er schlägt dafür eine Herabsetzung des Aktienkapitals von bisher 16 Millionen auf 9,6 Millionen vor, und zwar auf dem Wege des Umtausches einer bisherigen Aktie von 500 Fr. Nominalwert gegen je drei Aktien von 100 Fr. Nominalwert Gleichzeitig wird das Aktienkapital wieder durch Ausgabe von 4000 neuen Inhaberaktien zu 100 Fr. nominell auf 10 Millionen erhöht. Als Folge der Herabsetzung des bisherigen Aktienkapitals kommen die bisherigen GenuOscheine in Wegfall. Was die Verwendung der neu geschaffenen 4000 Inhaberaktien anbelangt, so liegen der auf 18. Mai nach Arbon einberufenen •Generalversammlung folgende Anträge vor: Um die Genußscheininhaber für den Wegfall der Genußscheine einigermassen zu entschädigen, werden die neu geschaffenen 4000 Inhaberaktien zur Abgabe an die frühern Genußscheininhaber bestimmt, in der Meinung, dass der Besitz von 10 annulierten Genußscheinen zum Bezug einer Inhaberaktie von 100 Fr. berechtigt Ein Konsortium übernimmt die 4000 neuen Aktien und verpflichtet sich, sie zur Abgabe an die Genußscheininhaber zur Verfügung der Gesellschaft zu halten. Sollte dieser Vorschlag von der Generalversammlung nicht angenommen werden, so stellt der Verwaltungsrat den Eventualantrag, sie solle davon Vormerk nehmen, dass das Konsortium sich verpflichtet, die 4000 neuen Aktien den bisherigen Aktionären zum Bezug anzubieten, wobei der Besitz von 8 alten Aktien «um Bezug einer neuen Aktie berechtige. Finden die auf die Sanierung gerichteten Anträge Zustimmung, so stehen der Gesellschaft 6,4 Millionen, für die Reorganisation zur Verfügung, wovon zur Tilgung des Verlustvortrages, abzüglich des Reservefonds 3 681 097 Fr., zur Schaffung eines allgemeinen Reservefonds 2 Millionen und zur Anlage einer Speziaireserve 400 000 Fr. verwendet würden; dabei ergäbe sich ein Saldo auf neue Rechnung in der Höhe von 318 902. 72 Fr. SCHLUSS DES REDAKTIONELLEN TEILS Vom Unterhalt des Automobils. Wir glauben, unsern Lesern einen Dienst zu erweisen, wenn wir sie auf die Möglichkeiten aufmerksam machen, die ihnen geboten werden, um ihren Wagen in gutem Zustande zu erhalten, wodurch oft kostspielige Reparaturen vermieden werden können. Um der Karosserie ihr neues Aussehen beizubehalten und der Farbe den Originajglanz wiederzugeben, verwendet man das flüssige Whiz-Spezialreinigungsmittel und um ein erneutes Trübewerden zu vermeiden, poliert man nachher mit Whiz-Wachs. Diese Arbeit kann auch in einer Operation mit dem Poliermittel Air-Flo besorgt werden. Man achte aber darauf, dass vorher Teer- und Oelflecken mit dem Teerentfernungsmittel, das die Farbe nicht angreift und keine Spuren hinterlässt, beseitigt werden. Das Verdeck soll von Zeit zu Zeit mit Whiz-Verdecklack gestrichen werden, um es gegen Risse zu schützen und absolut dicht zu erhalten. Der Wasserzirkulation muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Bildung von Kammer 1 erschlagen (Kesselstein) und Rost vermindert die Kühlwirkung und verursacht abnormale Erhitzung des Motors, die sehr schädlich ist. Um diese Unannehmlichkeiten zu vermeiden, wird der Kühler mit Whiz-Kühlerreinigungspulver ©der -Flüssigkeit gewaschen. Die Federn des Wagens haben ebenfalls Pflege nötig. Nichts ist unangenehmer als ihr Knirschen, wenn sie verrostet sind. Diesem Uebel wird durch Schmierung mit durchdringendem Graphit-Oel leicht abgeholfen. Die Wirkung dieses Oels dauert lange und verlängert das Leben der Federn. Der Motor soll mit einem Qualitätsöl geschmiert werden, dem man eine kleine Dosis Whiz-Graphit- Kolloidalöl beimischt, um ganz sicher zu sein, dass ein Oelfilm sämtliche beweglichen Teile überzieht und sie gegen Abnützung und Klemmen schützt Die vorgenannten Produkte, sowie die weitern Spezialitäten der bestbekannten Marke Whiz sind in allen Garagen erhältlich.