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E_1938_Zeitung_Nr.040

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ÄUTOMOBTlJ-EEVUfi DIENSTAG, Vt. Ski T938 — N° 40 " flotor / I"NIE Innere Sauberkeit des Motors ist haupt- ** sächlich vom Oel abhängig. Vergessen Sie nicht, dass sich die meisten Schmiermittel durch die Wärme und Geschwindigkeit rasch zersetzen. Sie verschmutzen den Motor durch Russ und klebrige Rückstände. Ein verschlammter Motor aber ist GEBREMST. Da Sie einen sauberen Motor brauchen, verwenden Sie Mobiloil: es ist das einsige Oel, welches von allen schlammbildenden Anteilen durch das bekannte Clirosol- Verfahren befreit ist. Es hält Ihren Motor sauber und garantiert Vollschmierung bei jeder Beanspruchung. Lassen Sie heute noch Mobiloil einfüllen.. VACUUM Olt'CÖMPANY N.V.V* BASEL ERHÄLT DEN MOTOR SAUBEB UND RASSIG Wussten Sie das? Wussten Sie schon, dass die scheinbare Sauberkeit des Oels, seine Klarheit oder seine Durchsichtigkeit, kein Beweis für seine Reinheit ist? In der Tat sind die meisten Motorenöle nicht rein. Man hat bei der Raffination nicht alles herausgeholt, um deren Schmierfähigkeit nicht zu beeinträchtigen. Deshalb enthalten sie einen mehr oder weniger hohen Prozentsatz von Anteilen, welche absolut keinen Schmierwert haben, und wenn dieselben einmal in Ihren Motor gelangen, zersetzen sie sich und bilden Russ, Schlamm und klebrige Rückstände. Es brauchte eine neue Raffinations-Methode (das Clirosol-Verfahren), welche endlich erlaubt, ein Oel zu erzeugen, das sowohl von sämtlichen unerwünschten Anteilen befreit und reich an allen seinen schmierfähigen Bestandteilen ist. Durch dieses Verfahren erhält man also ein Oel, das nicht nur besser schmiert, mehr schützt und länger dauert, sondern das auch den Motor sauber hält. Für jeden Automobilisten ist ein sauberer Motor eine Frage, die nicht nur eine höhere Geschwindigkeit betrifft, sondern auch sein Portemonnaie. Besonders heutzutage ist dies nicht zu unterschätzen. Verlangen Sie bei Ihrem Garagisten den "Spezial Schmierdienst Mobiloil" L=. ¥K : £ : : : f: : ?:*: : £ : : : : : : : : Killlif ^mSAUBEREN mit einem MOTOR Ihr moderner, rassiger und aufs feinste ausgearbeiteter Motot verbraucht sehr wenig Oel, aber er unterwirft es starker Beanspruchung. Unter solchen Umständen wird gewöhnliches Oel zersetzt; es klebt, es verharzt, und verschlammt den Motor— es BREMST. Darum ist die Verwendung von Mobiloil dringend nötig: es ist das EINZIGE Oel, welches von allen schlammbildenden Anteilen durch das bekannte Clirosol-Verfahren befreit ist. Selbst bei höchster Beanspruchung verbürgt es eine reichhaltige Schmierung und hält dabei den Motor SAUBER. Um schnell, sorglos und billig zu fahren, verwenden Sie"M.obiloil. Mobiloil ERHÄLT DEN MOTOR SAUB£R UND RASSIG Druck, Qidiiji und XerUx; EALLWAG A,-G, H|lleische Buchdruckerei and Wagnersche Verlagsanstalt, B«ra,

Im Verbrennungsmotor wird, wie schon sein Name andeutet, durch die Verbrennung von flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen mechanische Leistung erzeugt. Die im Moment der Verbrenung auftretenden Temperaturen belaufen sich auf 2000 und mehr Grad Celsius. Sogar bei der Oeffnung des Auspuffventils beträgt die Temperatur der Gase immer noch viele hundert Grad Celsius. Daher braucht der Verbrennungsmotor unbedingt ein Kühlsystem, das die Zylinderlaufbahn, den Zylinderkopf, sowie (durch Wärmeleitung) auch den Kolben im Betrieb ausreichend kühl hält. Man kennt grundsätzlich zwei Kühlsysteme, nämlich die Luft- und die Wasserkühlung. Die erste ist vor allem bei den Motorrädern und Flugmotoren gebräuchlich. Beim Automobilmotor dagegen zieht man meist (von wenigen Ausnahmen abgesehen) eine Wasserkühlung vor. Bei ihr gibt der Motor seine überschüssige Wärme ans Kühlwasser ab, das als «Wassermantel» in rund um jeden Zylinder geführten Hohlräumen des Motorblockes und ZyTinderkopfes zirkuliert. Nach der Erwärmung im Motor gelangt es in den sogenannten Kühlerblock, durch den vom Kühlpropeller (Ventilator) ein starker Luftstrom gesaugt wird. Hier gibt das Kühlwasser die aufgenommene VVärme an die Luft ab, um darauf erneut in den Rht. lamellen Kühler Motor zurückzufliessen, sich dort wieder zu erhitzen usw. Dieser stete Kreislauf des Kühlwassers lässt sich vielleicht am ehesten mit der Wasserzirkulation in einer Zentralheizung vergleichen, wobei der Motor die Rolle des Ofens, der Kühlerblock die des Heizkörpers im Wohnraum spielt. Der Vergleich hinkt nur insofern etwas, als wir im Fig. 2 (nebenstehend): Der Kühlerblock besteht aus einer Anzahl ganz dünner senkrechter Röhrchen, die durch viele horizontale Blechstreifen zu einem Block vereinigt werden. Die durch diese Bleche noch vergrösserte Oberfläche der Wasserröhrchen verbürgt einen intensiven Wärmeaustausch vom Wasser zur zwischenrlurchströmenrlen Kühlluft. Wassermantel E.AU Fig. i (nebenstehend): Schematische Darstellung eines Kühlsystems mit Wasserpumpe. («Buch vom Auto».) Falle des Autokühlsystems die unermesslichen Luftmassen unter Gottes freiem Himmel «heizen», mit der Zentralheizung dagegen ein beschränktes Luftquantum in der Wohnung erwärmen. Die Zirkulation des Wassers kann in zweierlei Weise zustande kommen: 1. Durch Einschaltung einer Wasserpumpe in den Kühlwasserkreislauf oder 2. durch die Unterschiede im spezifischen Gewicht des kalten und warmen Wassers (Wasserpumpe fällt weg). Als Wasserpumpe verwendet man im ersten Fall eine sogenannte Kreiselpumpe mit umlaufendem Schaufelrad. Sie wird meist vom gleichen Keilriemen angetrieben, wie der Ventilator, welcher den Luftzug durch den Kühlerblock hindurchtreibt und dafür sorgt, dass der Motor auch beim Befahren von Steigungen in einem niedrigen Gang und mit geringer Fahrgeschwindigkeit ausreichend gekühlt wird. Die Wasserkühlungen ohne Wasserpumpen (Thermosyphon-Kühlungen), die wegen ihrer Einfachheit spezieil bei kleinen Wagen Anwendung finden, arbeiten dagegen ähnlich einer Warmwasserheizung mit der natürlichen Zirkulation des Wassers, die durch die Unterschiede der Temperatur zustande kommt. Aus der Physikstunde wissen wir nämlich, dass das Wasser bei einer Temperatur von 4 Grad Celsius am schwersten ist und darüber mit zunehmender Erwärmung sein spezifisches Gewicht abnimmt, das heisst das Wasser leichter wird. Im Kühlerblock ist es nun dauernd Fig. 3. Schematische Darstellung einer Thermosiphon-Kühlung (pumpenlose Kühlung). Die Zir-ser dagegen unter Umgehung des Kühlers durch Thermostatventil geschlossen ist, strömt das Waskulation des Kühlwassers erfolgt hier durch die Unterschiede im spezifischen Gewicht. 1 = aufsteigender Kühlwasserstrom, 2 = absinkender Kühlwasserstrom im Kühlerblock. kühler als in den Wasserkanälen des Zylinderblocks, weshalb es versucht, dort nach unten zu sinken, im Motor dagegen aufzusteigen. Hierdurch kommt die gewünschte Zirkulation auch ohne Wasserpumpe zustande. Das Wasser fliesst stets im Kühler von oben nach unten, von dort zum II. n Biatt Blatt fjö 40 No 10 II. ii. Blatt Biatt Aufomobil-Rcviic BERN, 17.Mai 1938 •^r'iiWillWWli • ^ ^ ' W WM ^W BERN, 17.Mai 193 Wagenteile einfach erklärt: Das Kühlsystem Fig. 4 Moderne Kühlsysteme besitzen meist einen sogenannten Thermostaten (automatisches Ventil), welches den Kühlwasserumlauf so reguliert, dass das Wasser möglichst rasch auf Betriebstemperatur kommt. A = Thermostatventil; B = elastische, mit leicht siedender Flüssigkeit gefüllte Thermostatzelle; G. = Gehäuse des Thermostaten; D = Rohrleitung, welche den Kühlerblock kurz schliesst. Motor, darin nach oben und vom Zylinderkopf wieder zurück zum obern Ende des Zylinderblocks. Eine Zeitlang strebten die Konstrukteure vor allem danach, die Kühlwirkung zu verstärken. Schliesslich merkte man jedoch, dass man auch in dieser Beziehug zu viel des Guten tun kann, indem sich nämlich ein unterkühlter Motor stärker abnützt als ein solcher, der bei normaler Betriebstemperatur (70—80 Grad C) laufen kann. Um beiden Erfordernissen gerecht zu werden, behielt man die grossen Kühler bei, schaltete jedoch in den Kühlkreislauf eine Art automatischen Absperrhahns, genannt Kühlerthermostat, ein. Dieser hemmt die Zirkulation des Kühlwassers durch den Kühlerblock, solange es sich nicht auf Betriebstemperatur erwärmt hat. Erst wenn die normale Erhitzung eingetreten ist, lässt das Thermostatventil das Wasser wieder durch den Kühler fliessen. Solange das ein Rohr von oben nach unten. Die Wirkungsweise des Kühlerthermostaten ist recht einfach. Er besteht aus einer Klappe oder einem Ventil, das durch eine elastische, -geschlossene Metallkapsel, in deren Innerem sich eine leicht siedende Flüssigkeit befindet, betätigt wird. Ist das Kühlwasser heiss, so entwickelt sich daraus Dampf, die Kapsel dehnt sich aus und öffnet das Ventil (und umgekehrt). Heute sind schon sehr viele Wagen mit derartigen Vorrichtungen ausgestattet, -b- Endlich können Sie eine billige ausschiiessiich Virginia-Tabak enthaltende Zigarette zum Preise von nur 65 Cts. das Paket ä 20 Stück kaufen, weil sie in der Schweiz hergestellt wird Ausserordentlich günstige 3^ Gelegenheit! 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