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E_1938_Zeitung_Nr.042

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14 ÄUTÖMOBIL-KEVUE

14 ÄUTÖMOBIL-KEVUE DIENSTAG, 24. MM 1938 — N° 42 ^ustamd « DemotorisJenirtg •» in Argentinien. In den Jahren von 1920 bis 1930 war der Autofcestand Argentiniens in steter Zunahme begriffen. Seither aber ist es damit vorbei. Wurden noch 1930 453.000 Wagen gezählt, so waren es zu Beginn laufenden Jahres nur mehr rund 200.000. Binnen 8 Jahren ist somit eine Verminderung um 253.000 Fahrzeuge oder fast 56% eingetreten. Geht man den Ursachen dieser Entwicklung nach, so zeigt es sich, dass die Zollpolitik des Staates die Hauptschuld daran trägt. 1925 betrug der argentinische Automobilzoll 25% vom Werte plus 7%; 1931 wurde er auf 40% plus 10% erhöht, so dass sich eine Zollbelastung 57% ad valorem ergibt. Hiezu kommt noch die innere Steuer von 2 Pesos je kg für Autoreifen und der 20% betragende Kursabschlag, so dass sich praktisch ein Zoll von 65% und mehr des Wertes ergibt. Für Lastwagen beträgt er sogar 66,7%. Die argentinische Zeitung «La Prensa» hat in diesem Zusammenhang eine interessante Berechnung angestellt. Danach gibt jedes Automobil — vom Zoll angefangen bis zum Vertauf als Alteisen — mindestens 3 Personen Arbeit, was beim heutigen Fahrzeugbestand des Landes 600 000 Personen entspricht. Nimmt man an, dass jede dieser Personen selbst wieder 2 Personen beschäftigt, so gewährt das Auto naihezu 2 Millionen Menschen eine Existenzmöglichkeit. Aber noch andere Gesichtspunkte fallen ins Gewicht: das Strassenhauprogramm steht und füllt mit der Benzinsteuer; je höher deshalb die Zahl der Automobile und damit der Treibstoffverbrauch, desto eher lässt es sich durchführen. Wenn 1036 450 Millionen Liter weniger konsumiert wurden als veranschlagt war, so büsste damit der Wegebau 22,5 Milliftnen Pesos ein. Die gesamte Oeffentlichkeit tritt daher für eine Abschaffung, zum mindesten aber für eine 50%ige Die Welt-Rohölproduktion von 1937 stellt sich auf 278 700000 t, verglichen mit 247 015 000 t im Jahre 1936 (Zuwachs 31685 000 t oder 12,8%). Will man wissen, was diese Zahlen besagen, so genügt die Feststellung, dass 1937 rund doppelt so viel Rohöl gewonnen wurde wie 1924. Ueber ihren Höchststand vor der Krise (1929) ging die Weltförderung um 32,3%, über das darauffolgende Tief von 1932 um 54,9°/o hinaus. Die Vermutung liegt nahe, dass eine derartige Steigerung der Anforderungen an die Nun ichläft er mit ruhigem Gewissen. denn er hat soeben allen Stellensuchenden, die auf sein Inserat Offerten einreichten, die Zeugnis- Kopien, Photos usw. zurückgesandt. Herr Prinzipal, die Stellensuchenden, die auf Ihre Inserate eingeben, sind meistens arbeitslos und rechnen mit den letzten Rappen — auch mit jenen, die sie an die Offerte verwenden! Eine prompte Rücksendung der Beilagen — besonders wenn ein frankiertes Retourcouvert mit eingereicht wurde — bedeutet für sie deshalb eine Erleichterung. Wir bitten Sie, Ben Prinzipal, daran zu denken, wenn Ihnen die Offerten zuströmen und danken Ihnen im Namen der OffertsteUel •um voraus für Ihr« Aufmerksamkeit. Senkung der Automobilzölle, für die Beseitigung des 10%igen Zollzuschlages und des 20%igen Devisenzuschlages sowie der inneren Autopneu-Steuer ein. Zunächst wird eine solche Massnahme für ein bis zwei Jahre vorgeschlagen, um deren Auswirkungen kennen zu lernen. Ein mexikanisches Angebot in der Erdolfraze. Den enteigneten Oelgesellschaften soll die mexikanische Regierung den Vorschlag gemacht haben, dass Mexiko in Zukunft 40% seines Oels seihst verwerten werde, währenddem die Erträge aus dem Verkauf der restlichen 60% in einen Fonds fliessen sollen, der zur Ausrichtung von Entschädigungen an die amerikanischen und britischen Oelgesellschaften dient. Der Abbruch der britisch-mexikanischen Beziehungen lässt jedoch darauf schliessen, dass die britischen Interessenten diesem Projekt nicht eben viel Gegenliebe entgegenbringen. 50 Prozent Produktionsausfall in der amerikanischen Auto-Industrie. Die Depressionsperiode, welche die amerikanische Automobil-Industrie gegenwärtig durchläuft, findet ihren sichtbaren Ausdruck in der rückläufigen Bewegung der Produktionsziffern. Wie erst jetzt offiziell bekannt wird, verliessen während des ersten Quartals 1938 insgesamt 678.369 Wagen das Fliessband in den Automobilwerken der USA und Kanadas, währenddem die entsprechende Vor- Jahresziffer das Niveau von 1.302.108 Einheiten erreicht hatte. Die Rechnung saldiert also mit einem Ausfall von nahezu 50%. Und noch ist von einer Aufhellung des Horizontes kaum etwas zu verspüren, denn mit rund 250.000 Wagen hat sich auch die Aprilbilanz, verglichen mit dem März, nur um 12.000 Stück, d. h. um ca. 5% verbessert. Die Erdöl-Weltförderung von 1937 . Hl ^ 7? I \ jSi[^chutzdemPoIster ' HE \lA!^Pl Ein Auto-Potstrr Mit nur >*lteo die Öi jj«5ii|l| Lebensdauer e,nM Wägern dur*. §§i$ 5Sg|||||& Darum sind Potsterüberzüge - «. | % ^Sl» der Hand des Fad„r,aiins angepaßt- §|te; ^ ^ ^ S unerlässli*. Wir haben unt in der WM MmM® Anfertigung .okher spezialisiert. » mmmä """" air •" kUfI " Frist •" und §ip $358l|l|ä$5 6iiid - ÜÜ «i MÜLLER -© MARTI i| ijf|§ Auto^erei.Eigerp.a» g^g «gj|g| r.,., h ..^ BERN |H Produktivkraft der Oelindustrie zum •wesentlichen Teil durch ausserökonomische Faktoren, also durch die fieberhaften Rüstungen, durch den sino-japanischen Konflikt und den Fortgang des Burgerkrieges in Spanien verursacht gewesen sein könnte. Natürlich ist richtig, dass verschiedene Länder damit begonnen haben, grössere Oelreserven für den Ernstfall anzusammeln und das« der Kriea in China und die Kämpfe in Spanien sehr erhebliche Mengen flüssiger Brennstoffe absorbieren. Aber alles in allem genommen, machen diese nicht mehr als einen Bruchteil der Rohöl-Mehrausbeute von 1937 aus. Das eben ist es, was den Ziffern der Weltförderung von 1937 ihr besonderes Gewicht gibt: die Tatsache, dass es weitaus überwiegend der aus rein wirtschaftlichen Ursachen, entspringende Bedarf ist, der sich in ihnen spiegelt. Aus zahllosen Quellen wird dieser Bedarf gespeist, und überall, wo er nicht gewaltsam eingeengt ist, hat er die Tendenz, sich zu vergrössern. Der Oelverbraüch ist zum untrüglichsten Gradmesser für den wirtschaftlichen und zivilisatorischen Fortschritt eines Landes geworden, und nichts kann die Elementarkraft des Bedarfswachstums besser begreiflich machen als die Beobachtung, dass alle Handelsschranken, alle Autarkie und aller übersteigerter Fiskalismus es wohl zu verlangsamen, aber nicht aufzuhalten vermögen. Wiederum war es Amerika, das am stärksten zur Vergrösserung der Weltproduktion beigetragen hat. Seine Rohölgewinnung hat gegen 1936 um nicht weniger als 16,2*/o auf 173 460000 t zugenommen, aber obwohl der Export eine starke Steigerung erfahren hat und gewisse Mengen auf Lager gegangen sind, hat doch der Hauptauteil der Mehrausbeute zur Deckung des eigenen Mehrbedarfs gedient. Wenn aber dieser Bedarf bei seiner gigantischen Grosse noch solcher Ausdehnung fähig ist, so gibt das einen Begriff von den Entfaltungsmöglichkeiten, die dem Mineralölverbrauch in anderen Ländern noch offenstehen. Ganz im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten war Russland, der nächstwichtige Produzent, ausserstande, seine Rohölförderung zu steigern. Offizielle Ziffern liegen zwar nicht vor, aber nach unseren Schätzungen ergibt sich sogar ein leichter Rückgang. Ohne Berücksichtigung des Oel-Aequivalents für das gewonnene Erdgas kommen wir zu einer" Ausbeute von 27 250 000 t verglichen mit 27 416 0001 in 1936. Die Sowjetunion Bat damit nicht nur mit dem Welttempo der Erdölgewinnung nicht Schritt gehalten, sondern viel weniger noch mit der Vergrösserung des eigenen Bedarfs. Infolge der bekannten Schwierigkeiten blieb die Petroleumindustrie mit ihrer Produktion stark hinter dem Voranschlag zurück, und, obwohl der Auslandsabsatz weiter beträchtlich gedrosselt werden musste, konnten die Ansprüche der Binnenwirtschaft auch nicht entfernt befriedigt werden. Die technischen Hilfsmittel, die Bussland für den intensiveren Aufschluss seiner reichen Oelvorkommen fehlten, standen Venezuela reichlich zur Verfügung; infolgedessen hat dieses Nfederländisch-Octindien, das ebenfalls in der Lage "war, seine Förderung zu steigern, ist ihm hart auf den Fersen. Diese Verschiebungen in der Grössenordnung der Ausbeute der wichtigeren Oelländer kommen in der nachfolgenden Tabelle sehr deutlich zum Ausdruck: auch im vergangenen Jahr ausgesetzt war, könnte es in Erstaunen setzen, dass ihre Rohölgewinnung sehr ansehnlich, und zwar um 14,9% auf 6 827 000 t, zunehmen konnte. In den sonstigen Fördergebieten Südamerikas hielten sich die Veränderungen, abgesehen von einer kräftigeren Steigerung der Produktion auf Trinidad, in massigen Grenzen. In Argentinien hat die nationalistische Regierungspolitik auf die Aufsuchung und Erschliessung neuer Felder einen hemmenden Einfluss geübt, während in Peru mehr die natürlichen Bedingungen der Rohölgewinnung und in Kolumbien die begrenzten Transportmöglichkeiten einer stärkeren Expansion im Wege standen. Andererseits erfreute sich Trinidad einer intensiven Aufschlusstätigkeit, die überwiegend von Erfolg begleitet war und zur Vergrösserung der Produktion beigetragen hat. Wenden wir unseren Blick nach dem Osten, so begegnen wir einem weiteren Anstieg der Rohölgewinnung im Irak, der nur darum nicht stärker war, weil die voll ausgenützte 'Kapazität der Pipe- Rumänien und Iran vollzogen. Da die rumänische Erdölgewinnung einen empfindlichen Rückschlag erlitten hat — mit 7171000 t war sie um 17,6% niedriger als 1936 line nach dem Mittelmeer eine Ausweitung des Versandes nicht zuliess Sehr stark hat sich dagegen —, •während die Irans in noch stärkerem Verhältnis (+ 2A,4?lo) in die Höhe gegangen ist, hat Ru-dimänien seinen vierten Plati in der Reihe der Pro- Unter den europäischen Ländern hat Ausbeute auf Bahrein vergrössert. duktionsländer verloren. Dank der unseligen Steuerund Restriktionspolitik gegenüber seiner Oelindu- abermals weniger Rohöl gefördert, und was auch Polen strie muss Rumänien sich heute nicht nur mit dem geschehen ist, um den weiteren Niedergang der Industrie aufzuhalten, blieb ohne Erfolg. Auch die fünften Platz begnügen, sondern es hat zu gewär- intensive Bohrtätigkeit in Fi'ostschntzsclieiben nach Saskatchewan seine Produktion mühelos dem erhöhten Weltbedauf anzupassen vermocht. Sie zeigt für 1937 eine Zunahme um 17,7°/o auf 26 993 000 t, was um so beachtlicher ist, als die ersten Wochen des Jahres infolge des Streiks empfindliche Ausfälle gebracht hatten. Venezuelas Förderung ist damit hart an die russische herangerückt, und wenn die Sowjetunion im laufenden Jahr nicht gehörig aufholt, ist sehr wahrscheinlich, dass sie ihren zweiten PJatz unter den Oelländern an Venezuela wird abtreten müssen. Ein solcher Positionswechsel hat sich im letzten Jahr bereits im Verhältnis zwischen tigen, von da aus noch weiter abzurutschen, denn Als eines Tags ein Fingpostbrief ans dem winterlichen Kanada auf unserm Pult lag, wunderten wir uns keineswegs, dass sieh auch von dort aus ein Abonnent an uns gewandt hat, um die Lieferantenadressen für Frostschutzscheiben zu erfahren. Wir freuten uns, ihm die Apparate und dem Lieferanten einen Käufer verschaffen zu können. Den Automobilisten nützlich zn sein, ist Zweck und Ehrgeiz der « Automobil-Revue > — in allem, was mit dem Automobil in Beziehung steht Dabei spielt es keine Rolle, worum es sich im Einzelfall handelt: Ob ein rühriger Mechanikerlehrling gerne wüsste, auf welche Weise er mit seinen beschränkten Mitteln die Teile bekäme, aus denen sich in der Freizeit ein bescheidener Sportwagen zusammenstellen Hesse... Ob ein Ferienfahrer im unklaren sei, welche Route er am besten für seine Reise nach Paris, Stockholm oder Hawai einschlage... Ob Herr Müller bei einem juristisch verzwickten Wagenhandel « hereingefallen » sei und nun fachgemässe Auskunft und Ratschläge benötige... Ob ein Milchmann in einem Von aller Welt abgeschnittenen Dorf gerne unsere Meinung über den ihm unerklärlichen Ursprung des Klapperns in seinem Differential hätte... Oder ob wir gar jemand bei der Auswahl des für ihn vorteilhaftesten Wagens behilflich sein sollen... Wir wollen Ihnen, Herr Automobilist, in allen Belangen dienen. Dem einzelnen und der Gesamtheit, wie wir es seit rund vierunddreissig Jahren getan haben. Automobil-Revue Erdöl-Weltförderung. Verän- in % der För* In 1000 Tonnen derung derung 1937 1936 in % 1937 1936 U.S.A. 173.460 149.289 +16,2 62,24 60,44 Russland 27.250 27 416 —0,6 9,77 11,10 Venezuela 26.993 22.939 +17,7 9,67 9,29 Iran 10.361 8.329 +24,4 3,72 3,37 Rumänien 7.171 8.701 —17,6 2,57 3,52 N.-Oetindien 7.154 6.387 +12,0 2,56 2,59 Mexiko 6.827 5.943 +14,9 2,47 2,41 Irak 4.300 4.070 + 5.6 1,57 1,65 Kolumbien 2.791 2.677 + 4,3 1,00 1,09 Peru 2.304 2.323 — 0,8 0,83 0,93 Argentinien 2.290 2.211 + 3,6 0,82 0,89 Trinidad 2.180 1922 +13,4 0,77 0,78 Britisch-Indien 1.400 1.366 + 2,5 0,50 0,55 Bahrein 1.053 639 +64,8 0,38 0,26 Britisch-Borneo 817 703 +16,2 0,29 0,28 Polen 500 511 — 2,1 0,18 0,21 Deutschland 453 445 + 1,4 0,16 0,18 Kanada 387 201 +92,9 0,14 0,08 Japan 357 341 + 4,6 0,13 0,14 Ecuador 286 268 + 6,6 0,10 0,11 Aegypten 166 178 + 6,7 0,06 0,07 Andere Länder 200 156 +28,2 0,07 0,06 Inszesamt 278.700 247.015 +12.8 100,00 100.00 Bei den andauernden Beunruhigungen, denen die mexikanische Oelindustrie Deutschland hat besondere Resultate kaum gezeitigt, denn die Produktion hat gegen 1936 nur unbedeutend zugenommen. I. P. K. STEUENiMÄÄKT Zu baldigem Eintritt in gutgehende Garage auf dem Platze St. Gallen gesucht ein absolut zuverlässiger, tücbtiger . (42 AUTOMECHANIKER Alter ca. 30 Jahre, und ein zuverlässiger, an sauberes Arbeiten gewöhnter WAGENWASCHER Dieser hat auch den Schmierdienst zu besorgen. Nur bestens ausgewiesene Arbeitskräfte wollen ihre ausführlichen Offerten mit Lohnanspruch einreichen unter Chiffre 6146 an die Automobil-Revue, Bern. sucht Stelle auf Last-, Lieferungs- od. Luxuswagen. Nehme auch vertretungsweise Stelle an und verrichte alle andern Arbeiten. Um gefl. Offert, bittet Fr. Gerber, Steigerweg 24, Schosshalde, Bern. Telephon 73.398. 6153 Gesucht Auto- Mechaniker zur selbständigen Durchführung von Revisionen in Personen- und Lastwagen. Kenntnis der Dieselmotoren. — Schriftl. Anmeldung mit Photo und Zeugniskopien an Gebr. 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DIENSTAG, 24. MAI 103g Der „Congres franco-suisse de la Route Blanche" in Genf Genf, das in alten Zeiten seinen Wohlstand der Eigenschaft eines Strassenknotenpunktes am westlichsten Ende des Leman verdankte, sucht heute neuerdings, jene bevorzugte Stellung zurückzugewinnen. In diesem Zusammenhang spielt daher die Frage, ob Genf auch künftig auf der grossen Strassenverbindung Paris-Chamonix und eines Tages wohl auch auf der Strassenachse Paris-Rom liegen werde, eine wesentliche Rolle. Es wird dies der Fall sein, solange jene Verbindung über den Jurapass der Faucille geht.. In letzter Zeit sind bekanntlich in Frankreich Kräfte jenen Verkehr künftig über die weiter westlich verlaufende Route Bourg-en-Bresse-Nantua-Bellegarde zu leiten, durch die das schweizerische Gebiet umfahren würde. Zur Verteidigung der bedrohten Strecke, der sog. «Route Blanche», hat sich daher schon vor Jahren ein besonderes Komitee mit Sitz in Dijon gebildet, das auch eine Zweiggruppe in Genf besitzt. Um aber daä Interesse an der Frage in augenscheinlicher Form zu bekunden, hat die Genfer Stadtverwaltung jenes Komitee eingeladen, seine für das Frühjahr 1938 geplante Tagung in den Mauern der Völkerbundsstadt abzuhalten. Diese fand nun auch in ihrem Hauptteil am Samstag, den 2 1. Mai, unter dem Namen eines «Congres franco-suisse de Ia Route Blanche> statt. Einige hundert Teilnehmer hatten sich eingefunden, unter denen sich französischerseits zahlreiche Parlamentarier und hohe Funktionäre, Gemeindepräsidenten, sowie Vertreter von Handelskammern und Verkehrsverbähden befanden. Die Kongressarbeiten. Die Verhandlungen wurden durch den Vertreter der Genfer Kantonsregierung, Staatsrat BaJmer, eröffnet, der das gemeinsame Interesse hervorhob, das Genf und die an der Faucille-Strecke gelegenen französischen Nachbargebiete an diesem Problem haben. Der Präsident des «ComitS de la Route Blanche», H. .Boutelain, gab seiner Genugtuung über die Unterstützung Ausdruck, welche die Bestrebungen seiner Gruppe bei den schweizerischen Interessen gefunden haben. Der Ehrenpräsident jenes Komitees, der Senator des Juradepartementes und Exminister Charles Dumont, gab zunächst einen überaus klaren Ueberblick über die Situation. Als man sich in Frankreich von der Notwendigkeit einer Förderung des Autotourismus überzeugt habe, wurde die Schaffung bzw. der Ausbau eines Netzes moderner Verkehrsstrassen beschlossen. Jn dem zweiten Teil des betreffenden Programms sei eine Route Paris-Savoyen vorgesehen, wobei jedoch verschiedene Strecken hiefür in Vorschlag gebracht wurden. Nach der Auffassung des Redners kann aber von diesen nur eine ernstlich in Frage kommen: diejenige über die Faucille und Genf, die nicht nur die kürzeste, sondern auch die schönste Verbindung zwischen Paris und Ghamonix darstelle. In einer überaus temperamentvollen Weise schilderte Senator Dumont die Reize dieser an Abwechslungen so reichen Route, die über Font&inebleau, Sens, Auxerre, Avallon, Dijon, Döle, Champagnole, Morez, La Faucille, Gex. Genf, Annemasse, Bonneville und Cluses nach Chamonix führt. Dass sie von dort aus eines Tages durch den, Mont- Blanc hindurch ihre naturgemässe Verlängerung nach Italien finden werde, erscheint dem Sprecher nur logisch. Dann würde die «Route Blanche» ihren wahren Charakter als völkerverbindende Strasse erhalten. Darauf erstattete der Vizepräsident des «Comite de la Route Blanche », Marcel Gorges (Dijon), den Bericht über die bisher angewandten und im weiteren anzuwendenden Propagandamittel für die Faucille-Strasse. Es handle sich nicht um die Anlage einer Autobahn, sondern einer Fernverkehrsstrasse, die unter entsprechendem Ausbau des Bestehenden, dem Reisenden den Zugang zu den reichen architektonischen und Naturschönheiten dieser Strecke zu erleichtern hätte." Deren Nachteil ist immerhin, dass es, um über Genf zu gelangen, nicht weniger als sechs Fiskal- und Zollgürtel su durchfahren gilt; doch müssten sich nach der Meinung des «maire» von Gex, Grosfilex. der den Wünschen der Zonenbevölkerung: hinsichtlich des Fremdenverkehrs Ausdruck gab, Erleichterungen des gegenwärtigen Zonenregimes erzielen lassen, welche diesen Einwand der Befürworter der Konkurrenzstrecke über Bourg-Nantua entkräften würden. Einen kräftigen Vorstoss zugunsten des internationalen Autotourismus unternahm der Depu-r tierte der Cöte d'Or, Gaston Gerard, indem er die günstigen Rückwirkungen dieser neuen Verkehrsart auf die gesamte Volkswirtschaft mit überzeugenden Zahlenbeispielen darlegte. Gewisäermassen als Fortsetzung des letzten Teiles der Rede des Senators Dumont erläuterte alt Staatsrat Antoine Bron (Genf), der Vorkämpfer des Strassentunnels durch den Mont-Blanc, die Einzelheiten dieses Projektes nach geologischen, technischen, verkehrspolitischen und finanziellen Gesichtspunkten. Der Redner wehrte sich dagegen, dass man die Neuanlage eines Autotunnels auf gleiche Stufe ätelle wie die Benutzung eines Tunnels, der ursprünglich dem Eisenbahnverkehr zu dienen hatte, da die Voraussetzungen nicht die gleichen seien. Er konnte auch über die günstige Aufnahme berichten, die, vor den politischen Vorgängen der letzten zwei Jahre, dem Projekt bei den massgebenden Stellen Italiens beschieden gewesen sei, und über die genaue Kenntnis des Problems, die der dortige Regierungschef Mussolini in mündlicher Aussprache an den Tag gelegt habe. Technisch betrachtet dürfte ßich nach der Auffassung Brons das Projekt verhältnismäs3ig leicht verwirklichen lassen und auch rentieren. Es bedeutete im Grunde nur eine Zusammenfassung all des Gesagten, wenn zum Schluss der Vertreter de3 Genfer Verkehrsvereins, Meyer-Cayla, Präsident des dortigen Komitees für den Anschluss Genfs an die Durchzugsstrasse Paris-Rom, die Rolle darlegte, die seiner Stadt als Bindeglied der Freundschaft zwischen den beiden Ländern zukommt. Schlussfolgerungen. In der anschliessenden Diskussion kamen vor allem regionale Wünsche und Bedenken zum Ausdruck. Als deren Hauptvertreter trat der Präsident der Handelskammer von Annecy. Ferrero. auf, welcher der Konkurrenzroute über Bourg-en-Bresse, mit Anschluss an seinen Platz, den Vorzug geben möchte. Diesem sowie andern Opponenten gegenüber machte der Vorsitzende Dumont geltend, dass diese Strecke hinsichtlich landschaftlicher Schönheit sich in keiner Weise mit der Faucille-Strasse messen könne. Im übrigen entwickelte er bei diesem Anlass die Funkten, die er in verkehrstechnischer Hinsicht der «Route Blanche» beimisst, nämlich die einer zentralen Fern- bzw. Schnellverkehrestrasse, von der aus verschiedene, auch regionale Wünsche befriedigende Abzweigungen für lohnende Rundfahrten auszubauen wären. Im weiteren wurde das Ergebnis der Aussprache in einer einstimmigen, bei einigen Enthaltungen angenommenen Resolution niedergelegt, welche die am Werk, um Arbeit des Komitees für die Propaganda, sowie dessen weitere Vorschläge auf diesem Gebiete gutbeisst und im übrigen den Wunsch ausspricht, dass auf der Strecke der « Route Blanche » im Interesse des Fremdenverkehrs die Grenzformalitäten auf ein Mindestmass beschränkt werden mögen. b. Sf nb« Ausbau der Strasse Zürich-Winterthur, ein dringendes Problem. Der Strassenzug Zürich-Winterthur hat neben der Verbindung LausannerQenf wohl den stärksten Verkehr, insbesondere was den Schwerverkehr anbetrifft, aufzuweisen hat. Die amtlichen Zählungen ergeben z.B. bei Wallisellen Tagesdurchschnitte (6 Uhr bis 20 Uhr) von 1965 Personenwagen und 387 Lastautomabilen, bei der Hammermühle Kemptal sogar 2101 Personenautos und 463 Lastwagen. Nicht nur die Verkehrsinteressenten, sondern auch die Behörden sind sich wohl darüber klar, dass der heutige Strassenzustand diesem Verkehr nicht mehr zu genügen vermag. Auch Radfahrer- und Fussgängerstreifen fehlen auf weiten Strecken; dazu kommen Niveauübergänge und eine sehr schmale, in einer S-Kurve gelegene Strassenu.nterfüJirung. Es ist bekannt, dass das kantonale Tiefbauamt schon seit geraumer Zeit diesem wichtigsten Strassenbauproblem des Kantons Zürich wachsamen Auges gegenübersteht. Bereits sind zwei Projekte ausgearbeitet worden, die grosszügige Lösungen anstreben, indem von WaUisellen bis ausserhalb Tageiswangen vollständig neue Trasseführungen vorgesehen sind, wobei der gesamte Verkehr um die Ortschaften herumgeleitet wurde. Wenn diese Projekte bis anhin nicht ins Stadium der Verwirklichung treten konnten, so liegt dies im Vorrang anderer wichtigerer Strassenbauten (Limmattalstrasse, links- und rechtsufrige Seestrassen usw.). Man weiss auch, dass das 1938er Strassenbauprogramm des Kantons Zürich mit an- AUTOMOBIL-REVUE deren Ausbauten auf die schweizerische Landesausstellung hin bereits sehr stark belastet ist und sich im Budget nichts mehr unterbringen lässt Im folgenden Jahr aber können im Hinblick auf die Ausstellung an den Zufahrtsstrassen keine Arbeiten vorgenommen werden. Um so mehr sollte man jetzt schon daran gehen, die nötigen Vorarbeiten für den nach 1939 in Aussicht stehenden Ausbau der Strasse Zürich-Winterthur zu treffen, um den Bau spätestens 1940 in Angriff nehmen zu können. Die Detailausarbeitung der Projekte, die erforderlichen Expropriationen, Terrainaufschüttungen usw. nehmen erfahrungsgemäss viel Zeit in Anspruch. Für die beiden Städte Zürich und Winterthur ergäbe sich damit eine ergiebige Arbeitsbeschaffung für Hunderte von Arbeitern. Im Hinblick auf dje grossen Baukosten wird es nötig sein, die entsprechenden Budgetbeträge für die kommenden Jahre in Rechnung zu stellen und nichts zu unterlassen, was den frühzeitigen Arbeitsbeginn fördern kann. V KlEINiCHRONIK Umfangreiche europäische Rohölkäuie in USA. Aus New Orleans und anderen amerikanischen Golfhäfen wird berichtet, dass eine ungewöhnlich starke Nachfrage von Seiten Europas nach Rohöl bestehe. Bereits sollen denn auch grössere Verträge abgeschlossen worden sein. Besonders wird die Tätsache kem/mentiert, dass Grossbritannien umfassende Erdölreserven anlege. derzeit Er. Wieder 22V 2 % Dividende bei Rolls Royce. Für das vergangene Jahr richtet die Rolls Royce Ltd. wieder eine unveränderte Dividende von 22&% aus, mit einer Schlussdividende von 16/*%. Bei einer Höhe von 393.260 £ erreicht der Reingewinn nur 3000 £ mehr als 1936. General Motors im 1. Quartal 1938: 8 Millionen Reingewinn, gegen 45 im Vorjahr. Aus dem Finanzbericht der General Motors erhellt, dass der scharfe Geschäftsrückgang während des letzten Quartals 1937, wie Ihn die Geschichte der Gesellschaft in solchem Umfang und in derart kurzer Zeit noch nie zu verzeichnent hatte, auch deren Tätigkeit im ersten Quartal 1938 ungünstig beeinflusste. Seinen Niederschlag findet dieser Schrumpfungsprozess auch im Reingewinn, der sich während der Zeitspanne vom 1. Januar bis 31. März 1938 auf 8 234107 Dollar belief, gegen 44 814166 Dollar im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Nach Abzug von 2 294 555 Dollar für die Dividenden auf den Vorzugsaktien verbleiben für das Stammaktienkapital noch 5 939 462 Dollar, verglichen mit 42519 611 Dollar in den ersten drei Monaten 1937. Büdietl^«li Maximilian und Charlotte, von L. Decaux, Verlag Hallwag, Bern. 240 Seiten, geb. Fr. 6.80. Das Buch schildert das Schicksal des Erzherzogs Maximilian, der jung, schön, verwöhnt, von seinem Volke verehrt, als einer der begehrtesten Heirafcskandidaten der damaligen regierenden Dynastien galt. Mit der jungen Prinzessin Charlotte von Belgien verbindet ihn eine Liebe auf den ersten Blick. Die Feindschaft seines Bruders, des Kaisers Franz Josef, läßst ihn mit Unterstützung Napoleon« III. den mexikanischen Kaiserthron annehmen. Als dieser wankt und Charlotte nach Europa fährt, um bei ihrem Vater, dem König Leopold von Belgien, Hilfe zu holen, wird Maximilian gefangengenommen Und erschossen. Charlotte verfällt dem Wahnsinn — aber selbst in ihren Phantasien verlangt sie nach dem heissgeliebten Gatten, bis sie in hohem Alter von ihrem unheilbaren Leiden erlöst wird. Mit ihrem Tode geht eine der letzten Tragödien in der Familie der Habsburger, welche sich während der langen Regierungszeit Kaiser Franz Josefs vor der Welt abspielte, zu Ende. Erschüttert wird man das Buch aus den Händen legen. Tatsachen und Zahlen au* der deutschen Kraftverkehrswirtschaft 1937 (11. Ausgabe 1938). Union Deutsche Verlagsgesellschait Berlin Roth & Co., Berlin SW 68. Dieses Standardwerk -wird hinsichtlich Zuverlässigkeit und reichen Inhalts von keinem ähnlichen Nachschlagewerk in irgendeinem anderen Lande erreicht. In der Neuauflage veröffentlicht der Reichsverband der Automobilindustrie die neuesten Ergebnisse seiner Untersuchungen, die er auf Grund amtlicher und privater Unterlagen sowie eigener Erhebungen iiber die Kraftverkehrswirtschaft des In- und Auslandes durchgeführt hat Erzeugung und Absatz der Autoindustrie und ihrer Zubehör- Industrie, Motorfahrzeugbestand, Aussenhandel, Zollsätze, Strassenbau, Betriebsleistungen privater und öffentlicher Verkehrssfeseilschaften usw. werden hier an Hand anschaulicher Abbildungen recht übersichtlich behandelt. Neu hinzugekommen ist der Abschnitt cReichs - Kraftwagen - Betriebsverband». Fachleuten der Automobilwirtschaft wie auch vielen Laien wird dieses Buch die wertvollsten Dienste leisten. Die Unterteilung mittels eines Registrierindexes erleichtert die Benutzung ausserordentlich. Aus de «.»!«» Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion. Zu den jüngsten Benzinpreisabschlägen. Aus Handelskreisen wird uns mitgeteilt: Es dürfte wenig bekannt sein, dass jeweils die augenblicklich geltenden und von der Eidg. Preiskontrolle festgesetzten Benzinpreise auf Grund von Weltmarktnotierungen berechnet werden, die um zwei Monate zurückliegen. So basierten z. B. die Aprilpreise auf den Februarnotierungen und so sind die jetzigen Maipreise auf Grund der Märznotierungen berechnet. Das anhaltende Fallen der Weltmarktpreise für Benzin und Seefrachten hat deshalb schon im Februar dieses Jahres eine Benzinpreissenkung im Monat April voraussehen lassen. Die Rückbildung der Benzinpreise beruht daher, wie das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement richtig mitteilte, auf dem Rückgang der Weltmarktpreise, also auf der etwas zögernden, aber doch automatischen Angleichung an den Weltmarkt. Es wäre auch vollständig undenkbar und unhaltbar, dass der so wichtige Benzinpreis sich unbegründet von den Notierungen des Weltmarktes fernhalten könnte. Deshalb war es nicht ganz zutreffend, wenn in der Automobil-Revue vom 3. Mai, im Artikel «Behutsamer Benzinpreisabbau» die Rückbildung der Benzinpreise auf die «ureigenste Initiative der Eidg. Behörde» zurückgeführt wird. Gemäss der bisherigen Methode der Berechnung und Preisfestsetzung musste der Benzinpreis automatisch und ohne jede Initiative dem anhaltenden Fallen der Weltmarktpreise folgen und eine Preissenkung erfahren. In dieser Voraussicht haben die interessierten Kreise der Schweiz. Benzinunion schon anfangs April, als es sich um die Ablehnung der Zonenpreise handelte, eine sofortige Preissenkung nicht nur um 1, sondern um 2 Rp. erwogen. Auf Grund der damaligen Notierungen kündigte sich schon die Möglichkeit an, im Monat Mai den Benzinpreis auf 43 Rp. zu senken. Der Benzinpreis ist also nicht einer irgendwie willkürlichen Initiative der Behörde anheimgestellt, sondern er gestaltet sich automatisch und fast parallel der Entwicklung des Weltmarktes. E. H. Au* «lern Vetbä CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Da der nächste Stammabend mit dem Auffahrtstag zusammenfällt, wird damit, einem Wunsche der Stammbesucber entsprechend, ein Spaziergang nach dem Uetliberg ins Rest. «Uto-Staffel» verbunden. Die Teilnehmer versammeln sich im Stammlokal, Zeughauskeller, ca. 5 Ühf, Abfahrt mit Tram 6 Uhr bis Albisgüetli, dann Marsch bis Uto-Staffel und zurück. Aufenthalt auf dem «Uetli» nach Uebereinkunft der Anwesenden. Mitglieder mit Angehörigen und Bekannten sind dazu recht freundlich eingeladen. Der Vorstand. Protokollauszug der Mai-Versammlung 1938. Um 20.45 Uhr eröffnete der Präsident mit einer kurzen Begrüssung die gutbesuchte Versammlung- Unter Mutationen ist eine Eintrittsnominatkm zU erwähnen, die jedoch wegen Nichterscheinen des Kandidaten zurückgestellt werden musste. Das vom Vizepräsidenten, Müller Hans, aufgenommene Protakoll der April-Versammlung fand unter Verdankung einmütige Zustimmung. Wie den Mitgliedern hätte bekannt sein sollen, war unser Verein zu dem am 9. April vom uns befreundeten Züha-Orchester veranstalteten Anlass im «Plattengarten» eingeladen, wo sich zur Enttäuschung des Vorstandes nur einige wenige unserer Angehörigen einfanden. Ihnen sei an dieser Stelle noch der herzlichste Dank ausgesprochen. Einer ausgiebigen Diskussion rief wiederum die «Rechtsschutz-Versicherung». Ein definitiver Beechluss konnte noch nicht gefasst werden, da die eingegangenen Offerten vom Vorstand nochmals durchgesehen werden müssen, um die Vorteile einer event. Kollektiv- oder Einzel-Versicherung festzustellen. — Im übrigen werden den Mitgliedern noch Anmelde-Talons zugestellt, die dem Vorstand umgehend wieder zu retournieren sind mit der Erklärung, ob sie mit einer Einzel-Versicherung einverstanden sind. Schlussendlich fanden unter Traktandum Diverses noch ein Schreiben sowie Berufs- und Verkehrsfragen ihre Erledigung, wonach die Versammlung um 23.20 Uhr geschlossen werden konnte. H. G. Nach den modernsten Raffinations- Verfahren hergestellt, enthält PATENT ausserdem noch ZWEI METALLISCHE ELEMENTE die ihm seine Überlegenheit geben. das CHROM und das ZINN. Das Chrom bekämpft wirksam die Oxydation des Motors, hervorgerufen bei hohen Temperaturen, und es verlangsamt das Ausschleifen der Zylinder beträchtlich. Das Zinn schaltet die Oxydation des Öls vollkommen aus und Verhindert daher die Bildung von Ölschlamm und Gummi. Machen Sie einen Versuch damit, Sie werden Überrascht sein. Generalvertreter für dl« Schweiz: BORKE A CO., Z Oll ICH Abteilung: Motorenöl* Telephon 34.677 «•«>••